Der Zauber der verlorenen Dinge
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Description
In einer stürmischen Sommernacht beginnen Olive und ihre beste Freundin Rose plötzlich Dinge zu verlieren. Es beginnt mit einfachen Dingen wie Haarspangen und Schmuck, aber bald wird klar, dass Rose etwas viel Bedeutenderes verloren hat – über das sie nicht redet. Dann trifft Olive drei mysteriöse Fremde: Ivy, Hazel und Rowan. Wie Rose haben sie einen Verlust zu beklagen und ein Geheimnis zu verbergen. Als sie ein altes Notizbuch mit Zaubersprüchen entdecken, meinen sie, damit alles wieder in Ordnung bringen zu können. Stattdessen entdecken sie Geheimnisse, die nie entdeckt werden sollten …
Book Information
Author Description
Moïra Fowley-Doyle ist halb Französin, halb Irin und lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und einer alten Katze in Dublin. Moïras französische Hälfte mag Rotwein und düstere Bücher, in denen alle sterben. Ihre irische Hälfte mag Tee und Happy Ends.
Posts
𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 - „𝓭𝓮𝓻 𝓩𝓪𝓾𝓫𝓮𝓻 𝓭𝓮𝓻 𝓿𝓮𝓻𝓵𝓸𝓻𝓮𝓷𝓮𝓷 𝓓𝓲𝓷𝓰𝓮“ 𝓿𝓸𝓷 𝓜𝓸ï𝓻𝓪 𝓕𝓸𝔀𝓵𝓮𝔂-𝓓𝓸𝔂𝓵𝓮 „𝒟𝓊 𝓂𝓊𝓈𝓈𝓉 𝒹𝒾𝒸𝒽 𝓋𝑒𝓇𝓁𝒾𝑒𝓇𝑒𝓃 𝑜𝒹𝑒𝓇 𝒹𝓊 𝓌𝒾𝓇𝓈𝓉 𝓃𝒾𝑒 𝑔𝑒𝒻𝓊𝓃𝒹𝑒𝓃.“ Was ich hier erwartet hab, kann ich euch gar nicht sagen. Irgendwas magisches, realistisches..? Macht das Sinn? 😅 Aber genau das hab ich auch bekommen. Die Kapitel springen zwischen den Charakteren und auch Zeitzonen hin & her und ich brauchte etwas um den Dreh raus zu haben. Als ich’s dann hatte fand ich’s überraschend tiefsinnig gepaart mit viel Phantasie, aber nicht zu abgehoben. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber mir hat es wirklich gut gefallen. Es war einfach mal was ganz anderes und die gewünschten Herbstvibes sind definitiv angekommen. 🥰🍁🍃 Von mir gibts 4 starke Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️ Habt einen schönen Donnerstag 💋🍿

Von manchen Büchern hat man ja dank des Klappentextes bereits eine ungefähre Vorstellung, wovon die Geschichte wohl handeln wird. Auch den Verlauf sieht man oft schon vor dem inneren Auge und man denkt: Na hier kann mich ja nichts mehr überraschen. Und dann kommen Bücher wie Der Zauber der verlorenen Dinge heraus und belehren dich eines Besseren. Eigentlich mag ich Bücher, die speziell sind. Viele Geschichten entwickeln sich oft nach einem Schema F und wurden geschrieben, um eine breite Masse zu unterhalten. Selten gibt es im Jugendbuchbereich solche, die hier aus dem Rahmen fallen. Aber Moïra Fowley-Doyle ist hier eine solche Überraschung gelungen – ob diese nun positiv oder eher negativ zu bewerten ist, lasse ich vorerst noch offen. Warte auf ein Zeichen. Wenn die Lichter ausgehen, weißt du, dass das, was du verloren hast, dir zuhört. Wenn du Hunde bellen hörst, weißt du, was du verloren hast, deinen Ruf gehört. Wenn du das Heulen hörst, weißt du, dass das, was du verloren hast, geantwortet hat. Überleg dir deinen Handel gut: Jeder verlorene Gegenstand erfordert ein Opfer – für jeden Fund geht etwas anderes verloren. (Seite 26) Grob heruntergerissen geht es hier um acht Jugendliche, deren Geschichten und Verluste irgendwie miteinander verflochten sind. Abwechselnd lassen uns Olive, Laurel und Hazel an ihrem Leben teilhaben und erzählen über Freundschaften, Familie und von einem Zauberbuch, das nicht nur Geheimnisse birgt, sondern auch so häufig den Besitzer wechselt, dass man stellenweise selbst überlegen muss, in wessen Händen es sich denn gerade befindet. Doch auch wenn diese Verwirrungen entstehen und den Lesefluss stellenweise unterbrechen, merkt man relativ schnell, dass es genau das ist, was Der Zauber der verlorenen Dinge ausmacht. Am Anfang braucht manch ein Leser vielleicht etwas Geduld, um mit den vielen verschiedenen Protagonisten warm zu werden, denn alle haben Ecken und Kanten und sind mal mehr, mal weniger sympathisch. Aber wenn sich der erste Nebel lichtet, wird man einfach nur eingenommen vom eigenwilligen Schreibstil der Autorin. Die Atmosphäre ist eher düster, die Stimmung oft erdrückend. Alkohol und Sexualität spielen stellenweise eine ebenso große Rolle wie die Magie der verlorenen Dinge selbst, wodurch ich die Altersempfehlung ab 14 Jahren als durchaus gerechtfertigt empfinde – über die Sinnhaftigkeit dieser Absätze lässt sich allerdings streiten. Es geht viel um Verlust und darum, was dieser in einem auslöst. Die Frage, was man bereit ist zu opfern um zurückzubekommen was man vermisst, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und bildet schließlich den Dreh- und Angelpunkt. Aber pass auf, was du dir wünschst. Nicht alles Verlorene soll gefunden werden. Und mehr kann ich euch eigentlich auch gar nicht verraten, denn jedes weitere Wort könnte euch schon spoilern. So kurz meine Rezension auch ausgefallen ist: Ich kann euch nur raten dem Buch eine Chance zu geben. Meine Gedanken kreisen seitdem fast jeden Tag um die Geschichte und ich kann beim besten Willen noch immer nicht sagen, ob es nun positive oder negative sind.
„In dieser Nacht verlor jeder etwas. Nicht alle bemerkten es.“ ‚Der Zauber der verlorenen Dinge‘ ist eins jener Bücher, das mich zuallererst mit seinem Cover gecatcht hat. Leider waren die Meinungen zum Inhalt eher durchwachsen. Und doch habe ich mich auf die Geschichte eingelassen, da ich schon oft ganz besondere entdeckt habe, wenn ich mal entgegen der weitläufigen Meinung gelesen habe. So auch dieses Mal. Und ich bin so froh darüber, denn sonst hätte ich eine magische Geschichte verpasst, die ihre eigene Magie entfaltet und einfach nur verzaubert. Moïra Fowley-Doyles Schreibstil fand ich unglaublich toll, denn er ist sehr poetisch. Und dabei meine ich nicht konkret die Poesie der Worte an sich, sondern eher die Art, wie die Dinge und Geschehnisse beschrieben werden, wie die Dialoge gestaltet sind und der Umgang der Protagonisten miteinander ist. Jedes einzelne Wort wirkt mit Bedacht gesetzt, damit die richtige Stimmung transportiert wird. An dieser Stelle möchte ich auch ein Lob an Karen Gerwig aussprechen, die bei der Übersetzung großartige Arbeit geleistet hat. Durch diese Bedachtheit, zusammen mit der Magie der Geschichte an sich, herrscht eine sehr atmosphärische Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Und mich in die Geschehnisse. Und zwar so, dass ich so restlos begeistert bin von diesem Buch, dass es mir fast die Sprache verschlagen hat. „Würdest du einen Menschen für einen anderen opfern, wenn du könntest?" Die Story an sich ist eher ruhig und kommt ohne große Höhepunkte und Spannung aus. Doch das ist nicht schlecht, keineswegs, denn das Buch schafft es auf andere Weise zu fesseln. Zu Beginn spielen sich die Geschehnisse in drei verschiedenen Gruppen ab, aus jeder der Gruppen bekommt eine Person ein eigenes Kapitel. Somit folgen wir als Leser drei Hauptpersonen, deren Verbundenheit zunächst darin liegt, dass sie Dinge verlieren. Die Vielzahl an (Haupt-)Personen, insgesamt acht, mag die Übersichtlichkeit anfangs etwas einschränken, doch das legt sich schnell. Und dann kann die Geschichte auch ihren Zauber entfalten. Zunächst in Form eines Notizbuches mit Zaubersprüchen. Können damit verlorene Dinge wieder gefunden werden, zurückgeholt werden? Denn das passiert ständig. Dinge gehen verloren, Menschen und Tiere verschwinden. Dafür tauchen andere Dinge auf, die verloren geglaubt waren, die in Vergessenheit gerieten. Wo kommen sie her, wem gehören sie? Wie kann etwas hier sein, wenn es doch dort zurückgelassen wurde? Man lernt nicht alle Figuren tiefgehend kennen, aber das macht nichts. Man lernt sie so weit kennen, dass man ihre Beweggründe versteht, ihr Zerrissenheit und ihre Verlorenheit. Denn darum geht es. Um Dinge, die man verlieren kann. Und wir lernen, dass nicht alle Verluste zwangsläufig schlecht sind. Dass man vielleicht verloren gehen muss, um neu anzufangen. Ich liebe diese kluge Poesie in der Geschichte, aber auch ihre Tragik und Weisheit. Sie fängt mich völlig ein und lässt mich nicht mehr los. „Vielleicht müssen wir manche Dinge verlieren, um Platz für andere zu schaffen. Die alltäglichen Dinge lassen wir los, damit wir mit leichterem Gepäck weitergehen können.“ Ja, es wird eine unglaublich stimmungsvolle und mystische Geschichte erzählt, die so viel mehr ist als nur verlorene Dinge. Sie ist Liebe, sie ist Freundschaft, sie ist Familie. Sie ist Täuschung, Verletzung und Verlassenheit. Sie ist die Hoffnung auf ein gutes Ende und darauf, dass man kein böser Mensch ist. Sie ist eine tolle Botschaft an junge Menschen, die sich in Welt auch manchmal verloren fühlen. Und sie ist derart besonders und zauberhaft, dass ich sie demjenigen ans Herz legen möchte, der eine Geschichte lesen möchte, die anders ist als die Geschichten, die wir sonst lesen. Demjenigen, der auf der Suche ist nach dem kleinen Zauber, der uns daran erinnert, warum wir lesen. Genau deswegen: wegen magischer und besonderer Geschichten, die im Gedächtnis bleiben und nachhallen. 5 Sterne.
„Der Zauber der verlorenen Dinge von Moïra Fowley-Doyle – eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Verlust und Neuanfang...Eine Geschichte, die als „poetisch, atmosphärisch, magisch“ angepriesen wird, doch leider habe ich hier den Zauber vergebens gesucht. Ich muss sagen ich war unheimlich gespannt auf die Geschichte, denn wie kann es sein, dass plötzlich Dinge verschwinden? Warum tauchen sie genauso urplötzlich wieder auf? Und was hat es mit dem Buch auf sich? Was bedeuten die alten Briefe? Und was versuchen die Freunde voreinander zu verbergen? Fragen um Fragen, da war meine Neugierde schnell geweckt!Die ganze Geschichte kommt nur sehr gemächlich in Fahrt und enthielt für meinen Geschmack viel zu viel Belangloses und konnte die kleinen Spannungsmomente für mein Leseempfinden nur viel zu kurz aufrecht halten. Es ist schnell klar wohin die Reise führt, was nicht schlimm gewesen wäre, wären eben diese kleinen Spannungspunkte intensiver in den Vordergrund getreten. Sehr oft habe ich den roten Faden auch verloren und musste nachsehen wer der Freunde gerade erzählt und war etwas irritiert, weil manches für den Verlauf nicht wirklich relevant erschien. Die Liebesgeschichte hätte für meinen Geschmack ebenfalls viel mehr hervorstechen müssen, denn die Charaktere hatten viel Potential, leider wurden sie unter Belanglosigkeiten begraben, was wirklich schade war!Ich hatte gehofft, dass zumindest das Ende den Zauber der verlorenen Dinge wenigstens einmal so richtig in mein herz fließen lässt, doch war das Ende für mich irgendwie ein extra erzeugtes Kuddelmuddel und viel zu viele Informationen auf einmal, die aus dem roten Faden einen dicken verhedderten Knoten machten. Ich wünschte das Buch wäre vom Schreibstil her wenigstens poetisch gewesen, wie es ja angepriesen wurde. Doch auch das war leider nicht der Fall. Zu Beginn war alles sehr holprig geschrieben (so kam es mir jedenfalls vor), was sich dann zum Ende hin besserte, aber für mich persönlich ganz ganz ganz weit von poetisch entfernt blieb.Fazit: Ein wundervoller Titel, ein wunderschönes Cover, doch letztlich zählen die inneren Werte und die waren für mich leider nix...
Am Anfang hat es sich sehr gezogen, aber die letzten 100 Seiten waren super spannend. Der Plottwist war echt cool und das Ende mochte ich auch. Wenn ich jetzt so im Rückblick überlege, würde ich es mit meinem jetzigen Wissen wohl nicht lesen, weil ich die erste Hälfte echt viel zu schleppend fand. Trotzdem ist es insgesamt eine tolle Geschichte mit schönen mysteriösen Elementen, die auch am Ende noch magisch bleibt.
Das Cover ist wunderschön und macht direkt neugierig auf die Geschichte. Die Blumen geben dem Cover einen gewissen Zauber. Der Schreibstil ist sehr poetisch und lyrisch. Sehr schön zu lesen, die Worte sind mit Bedacht gewählt. Die Geschichte ist sehr mysteriös und rätselhaft, vieles ist für den Leser noch unbekannt. Mich hat das rätselhafte direkt angezogen, ich wollte immer weiterlesen und wissen was hinter all den Fragen steckt. In dem Buch tauchen viele interessante Charaktere auf und zuerst weiß man gar nicht wie wer zueinander steht oder was all das zu bedeuten hat. Die Charaktere fand ich alle samt authentisch und spannend. Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, lasst euch einfach fallen und verzaubern. Ich fand das Buch sehr erfrischend, es ist mal etwas ganz Anderes und Besonderes. Die Geschichte hat mich mit all den Rätseln und Ereignissen verzaubert. Ein spannendes, zauberhaftes Buch voller Magie, Freundschaft, Liebe und Mysterien.
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In einer stürmischen Sommernacht beginnen Olive und ihre beste Freundin Rose plötzlich Dinge zu verlieren. Es beginnt mit einfachen Dingen wie Haarspangen und Schmuck, aber bald wird klar, dass Rose etwas viel Bedeutenderes verloren hat – über das sie nicht redet. Dann trifft Olive drei mysteriöse Fremde: Ivy, Hazel und Rowan. Wie Rose haben sie einen Verlust zu beklagen und ein Geheimnis zu verbergen. Als sie ein altes Notizbuch mit Zaubersprüchen entdecken, meinen sie, damit alles wieder in Ordnung bringen zu können. Stattdessen entdecken sie Geheimnisse, die nie entdeckt werden sollten …
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Author Description
Moïra Fowley-Doyle ist halb Französin, halb Irin und lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und einer alten Katze in Dublin. Moïras französische Hälfte mag Rotwein und düstere Bücher, in denen alle sterben. Ihre irische Hälfte mag Tee und Happy Ends.
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𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 - „𝓭𝓮𝓻 𝓩𝓪𝓾𝓫𝓮𝓻 𝓭𝓮𝓻 𝓿𝓮𝓻𝓵𝓸𝓻𝓮𝓷𝓮𝓷 𝓓𝓲𝓷𝓰𝓮“ 𝓿𝓸𝓷 𝓜𝓸ï𝓻𝓪 𝓕𝓸𝔀𝓵𝓮𝔂-𝓓𝓸𝔂𝓵𝓮 „𝒟𝓊 𝓂𝓊𝓈𝓈𝓉 𝒹𝒾𝒸𝒽 𝓋𝑒𝓇𝓁𝒾𝑒𝓇𝑒𝓃 𝑜𝒹𝑒𝓇 𝒹𝓊 𝓌𝒾𝓇𝓈𝓉 𝓃𝒾𝑒 𝑔𝑒𝒻𝓊𝓃𝒹𝑒𝓃.“ Was ich hier erwartet hab, kann ich euch gar nicht sagen. Irgendwas magisches, realistisches..? Macht das Sinn? 😅 Aber genau das hab ich auch bekommen. Die Kapitel springen zwischen den Charakteren und auch Zeitzonen hin & her und ich brauchte etwas um den Dreh raus zu haben. Als ich’s dann hatte fand ich’s überraschend tiefsinnig gepaart mit viel Phantasie, aber nicht zu abgehoben. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber mir hat es wirklich gut gefallen. Es war einfach mal was ganz anderes und die gewünschten Herbstvibes sind definitiv angekommen. 🥰🍁🍃 Von mir gibts 4 starke Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️ Habt einen schönen Donnerstag 💋🍿

Von manchen Büchern hat man ja dank des Klappentextes bereits eine ungefähre Vorstellung, wovon die Geschichte wohl handeln wird. Auch den Verlauf sieht man oft schon vor dem inneren Auge und man denkt: Na hier kann mich ja nichts mehr überraschen. Und dann kommen Bücher wie Der Zauber der verlorenen Dinge heraus und belehren dich eines Besseren. Eigentlich mag ich Bücher, die speziell sind. Viele Geschichten entwickeln sich oft nach einem Schema F und wurden geschrieben, um eine breite Masse zu unterhalten. Selten gibt es im Jugendbuchbereich solche, die hier aus dem Rahmen fallen. Aber Moïra Fowley-Doyle ist hier eine solche Überraschung gelungen – ob diese nun positiv oder eher negativ zu bewerten ist, lasse ich vorerst noch offen. Warte auf ein Zeichen. Wenn die Lichter ausgehen, weißt du, dass das, was du verloren hast, dir zuhört. Wenn du Hunde bellen hörst, weißt du, was du verloren hast, deinen Ruf gehört. Wenn du das Heulen hörst, weißt du, dass das, was du verloren hast, geantwortet hat. Überleg dir deinen Handel gut: Jeder verlorene Gegenstand erfordert ein Opfer – für jeden Fund geht etwas anderes verloren. (Seite 26) Grob heruntergerissen geht es hier um acht Jugendliche, deren Geschichten und Verluste irgendwie miteinander verflochten sind. Abwechselnd lassen uns Olive, Laurel und Hazel an ihrem Leben teilhaben und erzählen über Freundschaften, Familie und von einem Zauberbuch, das nicht nur Geheimnisse birgt, sondern auch so häufig den Besitzer wechselt, dass man stellenweise selbst überlegen muss, in wessen Händen es sich denn gerade befindet. Doch auch wenn diese Verwirrungen entstehen und den Lesefluss stellenweise unterbrechen, merkt man relativ schnell, dass es genau das ist, was Der Zauber der verlorenen Dinge ausmacht. Am Anfang braucht manch ein Leser vielleicht etwas Geduld, um mit den vielen verschiedenen Protagonisten warm zu werden, denn alle haben Ecken und Kanten und sind mal mehr, mal weniger sympathisch. Aber wenn sich der erste Nebel lichtet, wird man einfach nur eingenommen vom eigenwilligen Schreibstil der Autorin. Die Atmosphäre ist eher düster, die Stimmung oft erdrückend. Alkohol und Sexualität spielen stellenweise eine ebenso große Rolle wie die Magie der verlorenen Dinge selbst, wodurch ich die Altersempfehlung ab 14 Jahren als durchaus gerechtfertigt empfinde – über die Sinnhaftigkeit dieser Absätze lässt sich allerdings streiten. Es geht viel um Verlust und darum, was dieser in einem auslöst. Die Frage, was man bereit ist zu opfern um zurückzubekommen was man vermisst, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und bildet schließlich den Dreh- und Angelpunkt. Aber pass auf, was du dir wünschst. Nicht alles Verlorene soll gefunden werden. Und mehr kann ich euch eigentlich auch gar nicht verraten, denn jedes weitere Wort könnte euch schon spoilern. So kurz meine Rezension auch ausgefallen ist: Ich kann euch nur raten dem Buch eine Chance zu geben. Meine Gedanken kreisen seitdem fast jeden Tag um die Geschichte und ich kann beim besten Willen noch immer nicht sagen, ob es nun positive oder negative sind.
„In dieser Nacht verlor jeder etwas. Nicht alle bemerkten es.“ ‚Der Zauber der verlorenen Dinge‘ ist eins jener Bücher, das mich zuallererst mit seinem Cover gecatcht hat. Leider waren die Meinungen zum Inhalt eher durchwachsen. Und doch habe ich mich auf die Geschichte eingelassen, da ich schon oft ganz besondere entdeckt habe, wenn ich mal entgegen der weitläufigen Meinung gelesen habe. So auch dieses Mal. Und ich bin so froh darüber, denn sonst hätte ich eine magische Geschichte verpasst, die ihre eigene Magie entfaltet und einfach nur verzaubert. Moïra Fowley-Doyles Schreibstil fand ich unglaublich toll, denn er ist sehr poetisch. Und dabei meine ich nicht konkret die Poesie der Worte an sich, sondern eher die Art, wie die Dinge und Geschehnisse beschrieben werden, wie die Dialoge gestaltet sind und der Umgang der Protagonisten miteinander ist. Jedes einzelne Wort wirkt mit Bedacht gesetzt, damit die richtige Stimmung transportiert wird. An dieser Stelle möchte ich auch ein Lob an Karen Gerwig aussprechen, die bei der Übersetzung großartige Arbeit geleistet hat. Durch diese Bedachtheit, zusammen mit der Magie der Geschichte an sich, herrscht eine sehr atmosphärische Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Und mich in die Geschehnisse. Und zwar so, dass ich so restlos begeistert bin von diesem Buch, dass es mir fast die Sprache verschlagen hat. „Würdest du einen Menschen für einen anderen opfern, wenn du könntest?" Die Story an sich ist eher ruhig und kommt ohne große Höhepunkte und Spannung aus. Doch das ist nicht schlecht, keineswegs, denn das Buch schafft es auf andere Weise zu fesseln. Zu Beginn spielen sich die Geschehnisse in drei verschiedenen Gruppen ab, aus jeder der Gruppen bekommt eine Person ein eigenes Kapitel. Somit folgen wir als Leser drei Hauptpersonen, deren Verbundenheit zunächst darin liegt, dass sie Dinge verlieren. Die Vielzahl an (Haupt-)Personen, insgesamt acht, mag die Übersichtlichkeit anfangs etwas einschränken, doch das legt sich schnell. Und dann kann die Geschichte auch ihren Zauber entfalten. Zunächst in Form eines Notizbuches mit Zaubersprüchen. Können damit verlorene Dinge wieder gefunden werden, zurückgeholt werden? Denn das passiert ständig. Dinge gehen verloren, Menschen und Tiere verschwinden. Dafür tauchen andere Dinge auf, die verloren geglaubt waren, die in Vergessenheit gerieten. Wo kommen sie her, wem gehören sie? Wie kann etwas hier sein, wenn es doch dort zurückgelassen wurde? Man lernt nicht alle Figuren tiefgehend kennen, aber das macht nichts. Man lernt sie so weit kennen, dass man ihre Beweggründe versteht, ihr Zerrissenheit und ihre Verlorenheit. Denn darum geht es. Um Dinge, die man verlieren kann. Und wir lernen, dass nicht alle Verluste zwangsläufig schlecht sind. Dass man vielleicht verloren gehen muss, um neu anzufangen. Ich liebe diese kluge Poesie in der Geschichte, aber auch ihre Tragik und Weisheit. Sie fängt mich völlig ein und lässt mich nicht mehr los. „Vielleicht müssen wir manche Dinge verlieren, um Platz für andere zu schaffen. Die alltäglichen Dinge lassen wir los, damit wir mit leichterem Gepäck weitergehen können.“ Ja, es wird eine unglaublich stimmungsvolle und mystische Geschichte erzählt, die so viel mehr ist als nur verlorene Dinge. Sie ist Liebe, sie ist Freundschaft, sie ist Familie. Sie ist Täuschung, Verletzung und Verlassenheit. Sie ist die Hoffnung auf ein gutes Ende und darauf, dass man kein böser Mensch ist. Sie ist eine tolle Botschaft an junge Menschen, die sich in Welt auch manchmal verloren fühlen. Und sie ist derart besonders und zauberhaft, dass ich sie demjenigen ans Herz legen möchte, der eine Geschichte lesen möchte, die anders ist als die Geschichten, die wir sonst lesen. Demjenigen, der auf der Suche ist nach dem kleinen Zauber, der uns daran erinnert, warum wir lesen. Genau deswegen: wegen magischer und besonderer Geschichten, die im Gedächtnis bleiben und nachhallen. 5 Sterne.
„Der Zauber der verlorenen Dinge von Moïra Fowley-Doyle – eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Verlust und Neuanfang...Eine Geschichte, die als „poetisch, atmosphärisch, magisch“ angepriesen wird, doch leider habe ich hier den Zauber vergebens gesucht. Ich muss sagen ich war unheimlich gespannt auf die Geschichte, denn wie kann es sein, dass plötzlich Dinge verschwinden? Warum tauchen sie genauso urplötzlich wieder auf? Und was hat es mit dem Buch auf sich? Was bedeuten die alten Briefe? Und was versuchen die Freunde voreinander zu verbergen? Fragen um Fragen, da war meine Neugierde schnell geweckt!Die ganze Geschichte kommt nur sehr gemächlich in Fahrt und enthielt für meinen Geschmack viel zu viel Belangloses und konnte die kleinen Spannungsmomente für mein Leseempfinden nur viel zu kurz aufrecht halten. Es ist schnell klar wohin die Reise führt, was nicht schlimm gewesen wäre, wären eben diese kleinen Spannungspunkte intensiver in den Vordergrund getreten. Sehr oft habe ich den roten Faden auch verloren und musste nachsehen wer der Freunde gerade erzählt und war etwas irritiert, weil manches für den Verlauf nicht wirklich relevant erschien. Die Liebesgeschichte hätte für meinen Geschmack ebenfalls viel mehr hervorstechen müssen, denn die Charaktere hatten viel Potential, leider wurden sie unter Belanglosigkeiten begraben, was wirklich schade war!Ich hatte gehofft, dass zumindest das Ende den Zauber der verlorenen Dinge wenigstens einmal so richtig in mein herz fließen lässt, doch war das Ende für mich irgendwie ein extra erzeugtes Kuddelmuddel und viel zu viele Informationen auf einmal, die aus dem roten Faden einen dicken verhedderten Knoten machten. Ich wünschte das Buch wäre vom Schreibstil her wenigstens poetisch gewesen, wie es ja angepriesen wurde. Doch auch das war leider nicht der Fall. Zu Beginn war alles sehr holprig geschrieben (so kam es mir jedenfalls vor), was sich dann zum Ende hin besserte, aber für mich persönlich ganz ganz ganz weit von poetisch entfernt blieb.Fazit: Ein wundervoller Titel, ein wunderschönes Cover, doch letztlich zählen die inneren Werte und die waren für mich leider nix...
Am Anfang hat es sich sehr gezogen, aber die letzten 100 Seiten waren super spannend. Der Plottwist war echt cool und das Ende mochte ich auch. Wenn ich jetzt so im Rückblick überlege, würde ich es mit meinem jetzigen Wissen wohl nicht lesen, weil ich die erste Hälfte echt viel zu schleppend fand. Trotzdem ist es insgesamt eine tolle Geschichte mit schönen mysteriösen Elementen, die auch am Ende noch magisch bleibt.
Das Cover ist wunderschön und macht direkt neugierig auf die Geschichte. Die Blumen geben dem Cover einen gewissen Zauber. Der Schreibstil ist sehr poetisch und lyrisch. Sehr schön zu lesen, die Worte sind mit Bedacht gewählt. Die Geschichte ist sehr mysteriös und rätselhaft, vieles ist für den Leser noch unbekannt. Mich hat das rätselhafte direkt angezogen, ich wollte immer weiterlesen und wissen was hinter all den Fragen steckt. In dem Buch tauchen viele interessante Charaktere auf und zuerst weiß man gar nicht wie wer zueinander steht oder was all das zu bedeuten hat. Die Charaktere fand ich alle samt authentisch und spannend. Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, lasst euch einfach fallen und verzaubern. Ich fand das Buch sehr erfrischend, es ist mal etwas ganz Anderes und Besonderes. Die Geschichte hat mich mit all den Rätseln und Ereignissen verzaubert. Ein spannendes, zauberhaftes Buch voller Magie, Freundschaft, Liebe und Mysterien.











