Die hundert Jahre von Lenni und Margot

Die hundert Jahre von Lenni und Margot

Hardback
4.1134
FreundschaftLebensgeschichteKrankheitTod

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Description

Manchmal ist es nicht so wichtig, was du im Leben erreichst, sondern mit wem du es teilst …

Das Leben ist kurz. Niemand weiß das besser als die siebzehnjährige Lenni. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr nicht mehr viel Zeit lässt. Was soll sie mit gleichaltrigen Freunden, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben? Was soll sie anfangen mit der ihr verbleibenden Zeit, wenn sie noch so viele Fragen hat, die das Leben ihr nie beantworten wird?

In einem Malkurs im Krankenhaus trifft sie auf Margot: dreiundachtzig, voller Lebenserfahrung, Witz und Widerspenstigkeit. Margot weiß, wie es ist, im letzten Kapitel des Lebens angekommen zu sein. Als sie entdecken, dass sie zusammen genau einhundert Jahre gelebt haben, fühlt es sich für Lenni an wie ein Weckruf. Sie wollen gemeinsam Bilder malen – für jedes ihrer hundert Jahre eins. Für all die kostbaren Momente, voller Liebe, Lachen und Weinen, voller Erinnerungen, von denen sie sich gegenseitig erzählen.

Und auch wenn ihre gemeinsame Geschichte sich dem Ende neigt, spüren sie doch umso mehr, dass im Leben jeder Moment zählt, bis zum letzten Augenblick …

Ein unvergessliches Buch, das mit Anmut, Weisheit und ganz viel Herz davon erzählt, worauf es im Leben wirklich ankommt.

»Bezaubernd und zu Tränen rührend. Diese Geschichte wird man so schnell nicht vergessen.«Elle

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
400
Price
18.73 €

Author Description

Marianne Cronin wurde 1990 in Warwickshire, England, geboren. Nach ihrem Studium hat sie in Birmingham promoviert und nebenbei an ihrem ersten Roman gearbeitet – ganze sieben Jahre lang. Dass ihr Debüt ein so großer Erfolg werden würde, hätte sie niemals zu träumen gewagt: Innerhalb weniger Tage wurde das Buch in 25 Länder verkauft und die Filmrechte gingen nach Hollywood.Marianne Cronin lebt mit ihrer Familie und ihrer Katze aus der Haustierauffangstation in den Midlands.

Posts

35
All
3.5

Nicht so berührend, wie die Thematik es erhoffen ließ

Ich habe vor Beginn der Lektüre mit Tränchen gerechnet. Die Grundidee finde ich wirklich schön. Leider konnte mich das Buch emotional nicht so erreichen, wie die Thematik es erhoffen ließ. Warum? Ich fand Lenni zu aufmüpfig. Auch gab es im Buch keine Reaktionen der einen auf die Geschichten der jeweils anderen. Für meinen Geschmack war die Story zu viel in der Vergangenheit angesiedelt. Die letzten ca. 10 Seiten fand ich sehr schön. Da hätte ich dann gerne noch mehr erfahren. Margot war für mich der interessantere Charakter.

5

„Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ von Marianne Cronin ist ein wunderbares und sehr berührendes Werk über Freundschaft, Lebensfreude, Erfahrungsaustausch und Beziehung. Die unheilbar kranke 17 jährige Lenni schließt Freundschaft mit der 83 jährigen Margot. Die beiden malen für ihre gemeinsamen 100 Lebensjahre für jedes Jahr ein Bild, erzählen sich davon und arbeiten so ihre unterschiedlichen Leben auf. Es entsteht eine tiefe Verbundenheit und das Buch ist einfach wunderbar zu hören. Die verwendete Sprache, die Beschreibung der beiden sehr sympathischen Protagonistinnen und der Umgang mit Leben und Sterben ist extrem beeindruckend. Eine absolute Empfehlung meinerseits- gehört zu meinem Highlights in diesem Jahr!

Okay, ich gebe es ganz offen und ehrlich zu: Bei dieser Geschichte habe ich mehr als einmal geweint und ganz oft Tränen in den Augen gehabt. Die aus England stammenden Autorin Marianne Cronin hat hier ein ganz wunderbares und tieftrauriges Buch geschrieben. Es ist voller Liebe und Lachen, voller Trauer und Hoffnung. ⟫ Wir üben jeden Abend für den Tod. Wir legen uns im Dunkeln hin und lassen uns in diesen Ort des Nichts zwischen Ruhen und Träumen gleiten, einen Ort, wo wir kein Bewusstsein haben, kein Ich, wo unserem verletzlichen Körper alles Mögliche zustoßen kann. Wir sterben jede Nacht. Seite 208 Lenni und Margot sind also zusammen ganze hundert Jahre alt. Und für jedes Jahr ihrer gemeinsamen Jahre malen sie ein Bild. Doch wie entstehen diese Bilder? Margot erzählt ihrer neuen Freundin Lenni Geschichten aus ihrem Leben, vom Überleben des Zweiten Weltkriegs, vom Finden der ersten Liebe und vom Finden der großen Liebe. Margot erzählt aber auch über die dunkelsten Stunden in ihrem Leben. Und Lenni? Sie hört bedächtig zu, erzählt fragmentarisch aus ihrem Leben. Als Leserin merkte ich doch, dass die Siebzehnjährige nicht vollkommen offen und ehrlich erzählen kann, zu groß ist noch ihr Schmerz. Wo ist ihr Vater und wo ist ihre Mutter hin? Lenni ist tief in sich ein trauriges Kind, wie ich finde… Aber neben Margot und Lenni gibt es eine Figur, die ich auch sehr ins Herz geschlossen habe: Pater Arthur. Was für ein herzensguter Mensch. Die Gespräche zwischen Lenni und Pater Arthur haben mir immer in Lächeln ins Gesicht gezaubert - Lenni, diese unerschütterliche junge Frau und Pater Arthur, der betagte gottesfürchtige Mann. Marianna Cronin hat eine wunderschöne und tieftraurige Geschichte geschrieben, über eine ungleiche Freundschaft, über den Tod und die Liebe, über Trauer und Hoffnung. Sie hat genau den richtigen Ton getroffen, ist nie in den Kitsch abgedriftet und alles war immer genau richtig. ⟫ Und so saßen wir zusammen, aßen Kuchen, erzählten uns Geschichten, lachten und feierten unsere gemeinsamen hundert Jahre auf der Erde. Es war ein langes Leben, und es war ein kurzes Leben. Seite 372 Fazit „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ von Marianna Cronin ist eins der Bücher, die mir am Ende das Herz rausgerissen haben, aber auch eins, dass mir sehr viel Hoffnung schenken konnte. Ich vergebe ganze 5 Sterne an diese Geschichte. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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3.5

Mein Leseeindruck: Ich hab mir echt viel von dieser Geschichte erhofft, aber leider hat es mich nicht zu 100% gepackt. Warum? Lenni und Margot lernen sich im Krankenhaus kennen. Lenni, grade mal siebzehn Jahre alt, Margot dreiundachtzig. Beide verbindet sie das gleiche Schicksal: sie gehen auf ihr Lebensende zu. Zählt man beide Leben zusammen, haben sie bereits 100 Jahre gelebt. Für jedes dieser einhundert Jahre wollen sie ein Bild malen um all ihre Erinnerungen an die einzelnen Jahre festzuhalten. Die Grundidee der Geschichte hat mir total gefallen: zwei Frauen unterschiedlichen Alters, aus unterschiedlichen Jahrzehnten mit unterschiedlichen Erlebnissen ihres Lebens treffen sich im neuen Kunstraum des Krankenhauses und freunden sich an. Sie entscheiden sich, diese Bilder gemeinsam zu malen und lernen sich durch die Erinnerungen des anderen besser kennen. Besonders gefallen hat mir über die Vergangenheit von Margot zu erfahren, das waren tatsächlich meine liebsten Kapitel in dem Buch. Allerdings fehlte mir definitiv der Austausch zwischen beiden Frauen, was ich so erwartet hätte, wenn man sich anfreundet. Manchmal war es mehr eine Berichterstattung über das Erlebte, aber die Interaktion seitens der anderen Freundin blieben leider aus. Der Schreibstil war flüssig und hat mir gefallen, gut rüber kam auch der Humor, der in dieser Geschichte nicht fehlte. Gut fand ich, dass der Fokus nicht auf der Krankheit/Behandlung lag, trotzdem hätte ich mir gewünscht zu erfahren, warum Lenni mit ihren 17 Jahren sterben muss. Mit Lenni und Margot konnte ich leider nicht richtig warm werden, mir war das alles insgesamt zu oberflächlich, es fehlte mir wirklich die Tiefe und mehr Emotion. Das Ende des Buches war dann schon ergreifender, leider aber auch der einzige Teil, der mich gefühlsmäßig abgeholt hat.

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5

Sehr schöne und traurige Geschichte über Freundschaft, Krankheit und Liebe 💗

Wie der Titel schon verrät geht es um Lenni und Margot. Lenni gerade erst 17 todkrank und auf der Main-Station ( die Station verlässt Niemand leben) lernt durch einen lustigen Zufall Margot kennen. Erst etwas später treffen sich beide bei der "Kunsttherapie" für die Seniorengruppe wieder und freunden sich sofort an. Durch die Aufgabe der Therapeutin, das jeder ein Bild malen soll das was aus seinem Leben zeigt, wird die Idee mit den 100 Bildern geboren. 17 Bilder von Lenni und 73 Bilder von Margot bräuchte es dafür, so können wir erleben wer welches Bild malt und die jeweiligen Geschichten dazu, was natürlich zu einigen Zeitsprüngen führt. Dazwischen bekommen wir mit was Lenni und auch Margot so im "Krankenhaus" treiben, Pater Arthur den Lenni auch gerne nervt, den Hausmeister, die Krankenschwester usw... Was mir allerdings am meisten gefallen hat waren die Geschichten von Margot da sie einfach mehr erleben konnte. Die lieben die man für die verschiedensten Mensch auf so unterschiedliche Art und Weise empfinden kann und wie dankbar man sein sollte für das was wir haben solange wir es noch haben. Genau das war auch der Grund warum ich dieses Buch lesen wollte... in der Mitte bzw nach 2/3 wollte ich das Buch abbrechen und 3 Sterne vergeben aber mir war es wichtig eine richtige Rezession zu schreiben und haben es daher weiter gelesene. Was definitiv die Beste Entscheidung war. Richtung Ende kommt ein guter Abschluss der mir durch einen bestimmten Charakter sehr zu denken gegeben hat. Kann das Buch jedem empfehlen der etwas über Freundschaft und Liebe aber auch den Tod lesen möchte und genug Taschentücher zur Hand hat 😊

4

Die hundert Jahre von Lenni und Margot von Marianne Cronin erschienen bei C.Bertelsmann 💛 Übersetzt von: Charlotte Breuer und Norbert Möllemann Inhalt: Lenni ist siebzehn und Margot dreiundachtzig. Als sie sich im Krankenhaus treffen, wissen beide, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Doch dann stellen sie fest, dass sie gemeinsam bereits hundert Jahre gelebt haben - und es fühlt sich an wie ein Weckruf. Für jedes dieser hundert Jahre wollen sie ein Bild malen, um die kostbaren Erinnerungen voller Liebe, Lachen und Leiden festzuhalten. Und auch wenn sich ihre gemeinsame Geschichte dem Ende neigt, spüren beide immer mehr, dass im Leben jeder Moment zählt, bis zum letzten Augenblick.... Mein Leseeindruck: Die Autorin @itsmariannecronin erzählt mit ihrem bezaubernden Schreibstil die Geschichte zweier Leben: Lenni, neugierig und aufgeweckt bringt Schwung in das sonst eher triste Klinikleben und brachte mich öfters mit ihren Vergleichen zum schmunzeln.😊 Margot, mit ihrem ruhigen Charakter und Lebenserfahrung ist dazu der Gegenpol. Sie hat für ihre dreiundachtzig Jahre aber ein gar unkonventionelles Leben bisher geführt und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. 💜 Mir gefiel die Geschichte der Zwei, sowohl das Hier und Jetzt, aber besonders die Rückblenden während sie ihre Bilder gemalt haben. Hier fehlte es mir leider der Austausch der beiden, dass normalerweise aufkommt unter Freundinnen. Das der Klinikalltag mit Visite und Co. nicht im Vordergrund war, störte mich nicht - doch an welchen Krankheiten Lenni und Margot leiden hätte ich bei der Thematik als Leser schon gerne erfahren. Das Buch war für mich eine Reise ins Ungewisse, voll mit traurigen, schönen und ungewollt witzigen Momenten.

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5

Wow was für eine Reise!

Ich habe mit Margot und Lenni geweint, gelacht, geliebt! Wunderschöne, lebensnahe Geschichte, auch wenn man nicht ohne Weinen durch das Buch kommt! Vor allem Margot habe ich soo liebgewonnen! Große Leseempfehlung!

3

Leider nicht ganz mein Fall

Die hundert Jahre von Lenni und Margot | Marianne Cronin | C.Bertelsmann Verlag | Roman | 3⭐️ Die hundert Jahre von Lenni und Margot haben wir wieder im Rahmen des Buchclubs gelesen. Der Klappentext hat sich unfassbar schön und emotional angehört und ich habe mich auf eine emotionale, berührende Geschichte gefreut. Leider war dieses Buch aber irgendwie ganz anders als erwartet und wirklich berührt haben mich tatsächlich nur ca. Die letzten 10 Seiten des Buches. Lenni und Margot waren für mich nicht ganz so greifbare Charakter. Falls ich das nicht überlesen habe, erfährt man zum Beispiel auch auf keiner seite, warum die beiden nun wirklich sterben müssen. Ich verstehe zwar, dass der Fokus nicht auf den Krankheiten lag, sondern eher auf der Verbindung zwischen den beiden, aber auch die fand ich etwas schwach. Die Idee mit den 100 Bildern um 100 Jahre zu erzählen fand ich zwar schön, aber das hat leider dazu geführt, dass in diesem Buch sehr viel aus der Vergangenheit erzählt wurde und die Gegenwart immer nur sehr kleine und kurze Kapitel bekommen hat. Vor allem Margots Geschichte hat sehr viel Platz in diesem Buch eingenommen. Sie hatte zwar auch ein längeres Leben als Lenni, aber trotzdem fand ich die Gewichtung der beiden Figuren nicht ganz passend. Aufgrund der Tatsache, dass man sich auch eher in der Vergangenheit aufgehalten hat, ging der Aspekt der Freundschaft für mich unter. Ich behaupte sogar, dass die Verbindung zwischen Pater Arthur und Lenni eine stärkere war, als zwischen Margot und Lenni. Im großen und Ganzen bin ich leider etwas enttäuscht von dem Buch. Es hatte zwar hier und da ein paar schöne Stellen und auch das Ende war nochmal sehr berührend, aber leider war’s nicht das, was ich erwartet habe.

4

Zugegeben: zu Beginn kam ich schleppend voran, ich empfand den Schreibstil bzw. Erzählweise als anstrengend und gewöhnungsbedürftig: Tagträume, Fantasien, die mit der Realität zu verschmelzen schienen, verwirrten mich. Auch dass die Zeiten sprangen. Dass die erzählweise zwischen Lenni, ihren Erzählungen bzw. Erinnerungen und denen die Margot erzählte wechseln passte noch, aber die Zeitenwechsel dazu fielen mir schwer. Aber nachdem ich einmal im Flow des Buches war, es „klick“ gemacht hatte, kam ich dann auch richtig gut voran. Gut dass ich dran geblieben bin! Denn am Ende hat mich dieses Buch wirklich berührt, beschäftigt und sich noch einige Zeit nach beenden zurück in meine Gedanken geschlichen Gerade im letzten Drittel war es stellenweise herzzerreißend aber auch herzerwärmend - Es war anders als ich dachte, hat mich überrascht und ganz viel mit mir gemacht! Es war emotional und tiefgründig, manchmal traurig, manchmal absolut witzig, Humor- und hoffnungsvoll Und ich mochte die Charaktere unheimlich gern! Als ich die ERSTEN knapp 30 Seiten las, wusste ich nicht ob ich das Buch beenden werde… Als ich die LETZTEN knapp 30 Seiten las, wurde mir das Herz schwer, die Augen feucht (oh Himmel das passiert fast nie!) und ich war wirklich tief berührt. Als ich das Buch zuschlug… hab ich mich irgendwie ruhig gefühlt. Mit einem anderen Blick auf das Leben, das Sterben … ich fühlte ich mich einen Moment lang geerdet. FAZIT Ein wundervolles Buch, wie ich es nicht erwartet hatte. Lest es und lernt Lenni, Margot und die Begleiter ihrer Hundert Jahre kennen und lieben 🤍

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4

Eine schöne Geschichte über Freundschaft und das Leben. Margo und Lenni sind einfach unbeschreiblich.

4

Die hundert Jahre von Lenni und Margot Marianne Cronin, aus dem Englischen von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann Die 17-jährige Lenni liegt im Glasgower Krankenhaus auf der Mai-Station, die Station, die Lenni nicht mehr lebend verlassen wird. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Ihr ist langweilig und dieser Zustand verbessert sich erst, als sie die 83-jährige Margot, während eines Krankenhaus-Malkurses kennenlernt. Da sie zusammen 100 Jahre alt sind, und beide bald sterben werden, beschliessen sie ein gemeinsames Kunstprojekt zu beginnen. Sie wollen für jedes Jahr, dass sie gelebt haben, jeweils ein Bild malen, sodass am Ende etwas Dauerhaftes von ihnen zurück bleibt. Während des Zeichnens erzählen Margot und Lenni abwechselnd ihre jeweiligen Geschichten aus der Vergangenheit. Das Buch hat mich wirklich zu Tränen gerührt. Lenni, die so tapfer ist und Margots Reisen in die Vergangenheit sind wirklich fesselnd und kurzweilig. Ihre Geschichten sind herzerwärmend, mal traurig und berührend und dann wieder humorvoll. Lediglich der Beginn des Buches war etwas zäh und einiges blieb unbeantwortet. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, eine Leseempfehlung von mir. 4½ /5 Sterne

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5

Lenni ist siebzehn Jahre alt und bereits unheilbar krank. Als sie eines Tages durch das Krankenhaus geht, um sich die Langeweile zu vertreiben, trifft die den Krankenhauspastor Arthur und auch die dreiundachtzig jährige Margot. Die beiden lernen sich näher kennen und stellen kurz darauf fest, dass sie zusammen schon bereits 100 Jahre gelebt haben. Kurzerhand beschließen sie jedes einzelne dieser Jahre in einem gemeinsamen Bild festzuhalten… Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keine Weise meine eigene Meinung! Und bevor ich gleich mit der Rezension starte, möchte ich anmerken mit wie viel Liebe dieses Buch bzw. das Paket bei mir ankam. Um das Buch war ein schönes Band mit einer hübschen Schleife. Und wisst ihr was ich am coolsten Fand? Es war ein kleiner Tuschkasten/Farbkasten dabei, um eigene Bilder zu zaubern! Mal abgesehen davon ist auch das Cover fabelhaft und einfach unfassbar schön anzusehen! Lenni ist eine aufgeweckt und aufgeschlossene junge Frau, die viele Fragen hat, besonders über den Tod. Und der Krankenhauspastor Arthur wird dadurch immer wieder herausgefordert. Dies ist eine Methode – Lennis Methode – um mit ihrer Diagnose besser zurechtzukommen. Außerdem hatte sie es bisher auch nicht immer leicht, da sie ihre Mutter bereits verloren hat und ihr Vater selten zu Besuch kommt. Margot ist eine ältere Frau, die in ihren Jahren schon vieles erlebt hat. Die Entbehrungen des Krieges, den Tod ihrer Kinder und die Liebe zu einer Frau. Besonders toll fand ich, dass Lenni dennoch so viel von Margot lernen konnte. Denn diese Freundschaft zwischen den beiden ist sehr besonders. Dennoch ist es toll, dass auch Margot etwas aus der gemeinsamen Zeit mit Lenni mitnehmen konnte. Das Thema Tod und Sterben sind Themen in Büchern über die man nicht gerne spricht und über die man ungerne nachdenkt. Daher fand ich es umso cooler, dass die Autorin diese Themen mit in ihre Geschichte eingearbeitet hat und mich damit auch überzeugen konnte. Sie hatte einen sehr empathischen Umgang damit. Und keine Sorge, dass Buch ist nicht nur traurig. Marianne Cronin hat auch etwas Humor an den richtigen Stellen mit in das Buch einfließen lassen! Da ich bereits noch nichts von der Autorin gelesen hatte, war der Schreibstil für mich neu. Jedoch bin ich mit diesem von Anfang an warm geworden und habe es geschafft ihr zu vertrauen und mein Herz in ihre Worte zu legen. Marianne Cronin schreibt gefühlvoll, emotional und mitreißend. Beim Lesen ist man so an die Worte gefesselt, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Dennoch werden Themen behandelt, bei denen man zwischendurch Pause machen sollte! ,,Die hundert Jahre von Lenni und Margot‘‘ ist eine Geschichte, bei der ich niemals gedacht hätte, dass sie mich so sehr begeistern könnte. Die Charaktere sind auf ihre Art und Weise perfekt und jeder hat seinen Platz in diesem Buch bekommen. Beim Lesen baut man zu den Charakteren und dem gesamten Buch eine Bindung auf, wo niemand mehr zwischen passt. Lenni und Margot sind so liebenswerte Menschen, die einen großen Platz in meinem Herzen haben werden!

3

Ein emotionales Buch!💕

♡Rezension♡ Zu: Die hundert jahre von lenni und margot Buch Details; Autor: Marianne Cronin Seiten: 400 Verlag:C.Bertelsmann Preis: 20,00€ Sterne: 3/5⭐⭐⭐ Klappentext: Das Leben ist kurz. Niemand weiß das besser als die siebzehnjährige Lenni. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr nicht mehr viel Zeit lässt. Was soll sie mit gleichaltrigen Freunden, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben? Was soll sie anfangen mit der ihr verbleibenden Zeit, wenn sie noch so viele Fragen hat, die das Leben ihr nie beantworten wird? In einem Malkurs im Krankenhaus trifft sie auf Margot: dreiundachtzig, voller Lebenserfahrung, Witz und Widerspenstigkeit. Margot weiß, wie es ist, im letzten Kapitel des Lebens angekommen zu sein. Als sie entdecken, dass sie zusammen genau einhundert Jahre gelebt haben, fühlt es sich für Lenni an wie ein Weckruf. Sie wollen gemeinsam Bilder malen – für jedes ihrer hundert Jahre eins. Für all die kostbaren Momente, voller Liebe, Lachen und Weinen, voller Erinnerungen, von denen sie sich gegenseitig erzählen. Und auch wenn ihre gemeinsame Geschichte sich dem Ende neigt, spüren sie doch umso mehr, dass im Leben jeder Moment zählt, bis zum letzten Augenblick … Zum Buch; Cover: Ich liebe die Farben und die Bedeutung des Covers! Ich finde, man versteht Titel, sowie Cover erst dann wenn man die Geschichte richtig gelesen hat! Charakter: Lenni: Ein aufgeregtes, neugieriges, junges Mädchen! Das ist, dass allererste was mir zu Lenni einfällt! Obwohl sie im krankenhaus ist, ist sie glücklich, versucht zu leben! Und das macht sie in meinen Augen so unfassbar stark! Margot: Sie ist eine nette ältere Dame, die in Lennis Leben eine wichtige Rolle spielen wird! Sie ist super lieb und nett! Inhalt: Erstmal zum Schreibstil, ich finde die Geschichte ist super gut geschrieben! Und sie ist vorallem auch verständlich geschrieben! Wir haben in der Geschichte mehrere Zeitsprünge! Jeder einzelne ist super verständlich und toll geschrieben! Wir erfahren Dinge aus Margots und Lennis früherem Leben und was sie jetzt zusammen machen! Sie arbeiten nämlich an einem Projekt. Das Projekt Ihrer 100 Leben. Ich finde es super schön aber auch mega traurig... Wenn ihr also mal Lust auf eine schöne, traurige und emotionale Geschichte habt, ist diese genau richtig! ~ Rezensionsexenplar

Ein emotionales Buch!💕

“Do you know”, she said slowly, “that the stars that we see the clearest are already dead?” “Well, that’s depressing.” I took my hand from here. “No”, she said gently, linking her arm through mine, “it’s not depressing, it’s beautiful. They’ve been gone for who knows how long, but we can still see them. They live on.” They live on.

Dieses Buch ist schon jetzt eins meiner Lesehighlights des Jahres. Das, was für mich diese Geschichte auszeichnet und so besonders macht, sind nicht nur die Figuren Lenni und Margot an sich, die man wirklich sofort ins Herz schließt, sondern vor allem die Freundschaft der beiden, die im Verlauf des Buches immer weiter wächst und ihre Wurzeln immer tiefer schlägt. Es ist eine Freundschaft, die der Traurigkeit und der Tragik der Geschichte ein bisschen die Schwere nimmt. Eine Freundschaft, die unter die Haut geht und berührt - genauso wie die Geschichte zweier Frauen und deren Leben. Dementsprechend glich dieses Buch auch einer Achterbahn der Emotionen und, obwohl mir am Ende einfach nur ein Sturzbach aus Tränen das Gesicht herunter lief, hätte ich es am liebsten direkt noch einmal von vorne gelesen, weil ich die Figuren gar nicht loslassen wollte.

“Do you know”, she said slowly, “that the stars that we see the clearest are already dead?”
“Well, that’s depressing.” I took my hand from here.
“No”, she said gently, linking her arm through mine, “it’s not depressing, it’s beautiful. They’ve been gone for who knows how long, but we can still see them. They live on.”
They live on.
5

Es gibt Bücher die man festhalten möchte, die es vermögen leere Stellen in der Seele zu füllen und etwas ganz besonderes sind! Dieses Buch ist einfach wunderschön!

5

Berührende Geschichte die zu Tränen rührt!

Eine sehr emotionale Geschichte bei der man die Taschentücher nicht weit weg platzieren sollte. Wundervoll geschrieben und flüssig zu lesen. Trotzdem habe ich für das Buch sehr lange gebraucht da ich es nicht in einem Rutsch durchlesen konnte. Sonst hätte es meinem Herzen zu sehr weh getan. Aber ich habe Lenni und Margot geliebt und es war mir eine Freude sie zu begleiten!

2

Meine Meinung Ich habe mich auf eine emotionale und tiefgründige Geschichte eingestellt, als ich zu „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ griff. Leider konnte das Buch nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, doch fangen wir erstmal an. Nichts war wichtig, ausser dass ich im Rosensaal war und Margot neben mir sass. Die hundert Jahre von Lenni und Margot S. 161 Lenni ist gerade mal 17 Jahre alt und muss bereieits mit der Tatsache klar kommen, dass sie sterbenskrank ist. Margot ist 83 und hat die besten Jahre bereits hinter sich. Lenni war mir von Beginn an ein etwas anstrengender Charakter. Aufmüpfig und frech würde ich sie beschreiben aber wie soll man sich auch in solch einer Lebenslage „richtig“ verhalten? Margot ist da eher ein ruhiger Charakter mit etwas mehr tiefe und emotional konnte sie mich doch mehr packen. Die beiden begegenen sich in einem Malkurs und beschliessen 100 Bilder zu malen, denn ihre beiden Alter ergeben genau 100. Sie wollen die besten, traurigsten und schönsten Momente ihres Lebens festhalten. Dabei erfährt man als Leser viel über Margots Vergangenheit. Die tiefgründigen Fragen waren mir aber oftmals zu gestellt und vieles wurde eher zwischen den Zeilen geschrieben, was das Lesen mit der Zeit etwas anstrengend machte. Ich hätte mir da öfter mal gewünscht, dass die Dinge wirklich ausgesprochen werden. Bis zum Ende hin hat mich das Buch leider nicht wirklich zu Tränen gerührt und mich emotional leider doch zu wenig gecacht. Auch wenn die Idee hinter dem Buch wirklich toll und durchdacht war – in der Umsetzung war es leider etwas missglückt. Schreibstil & Cover Der Schreibstil ist an Lenni angepasst und etwas gewöhnungsbedürftig das Cover gefällt mir richtig gut und strahlt etwas positives aus. Würde ich das Buch Empfehlen? Nein, es hat meiner Meinung nach nicht das geliefert, was ich mir von der Geschichte erhofft habe. Bewertung Plot ♥♥ (2/5) Schreibstil ♥♥ 2/5) Botschaft ♥♥♥ (3/5) Lesevergnügen ♥♥ (2/5)

5

Dieses Buch wird mich wohl noch lange begleiten - es war für mich etwas ganz Besonderes. ✨ Zu Beginn hatte ich meine Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Der Schreibstil war für mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und auch Lenni, aus deren Sicht die Geschichte hauptsächlich erzählt wird, mir nicht auf Anhieb sympathisch. Ich habe mich selbst gefragt, woran das wohl liegen mag und mir fiel auf, dass Lenni einfach eine ganz eigene und spezielle Sicht auf die Dinge hat und es mir teilweise schwerfiel, diese nachzuvollziehen. Als mit das bewusst wurde, habe ich sie umso mehr schätzen gelernt, weil sie mir einige neue Denkansätze mit auf den Weg gegeben hat. Margot hingegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie erzählte Lenni die Geschichten zu ihren 83 Bildern, mit all den Höhen und Tiefen, die ihr Leben für sie bereit hielt. Ich habe jede einzelne ihrer Geschichten genossen und auch von Geschichte zu Geschichte mehr mit ihr mitgefiebert. Lenni und Margot und ihre ganz besondere und einzigartige Freundschaft haben mir einige tolle Lesestunden beschert. Sie haben mich zum Lachen gebracht, ich habe aber auch die ein oder andere Träne verdrückt. Ich werde sie ganz sicher noch sehr Lange in Erinnerung behalten.

4

Ich habe irgendwie so viele offene Fragen… Die beiden Welten von Lenni und Margot sind so einzigartig und toll, dass ich gerne noch viel mehr wissen würde. Viele Dinge bleiben ungeklärt, aber das macht den Zauber des Buches irgendwie aus.

3.5

„Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ ist eine berührende, zugleich zutiefst traurige Geschichte über zwei todkranke Frauen: die 17-jährige Lenni und die 83-jährige Margot. Sie begegnen sich im Kunstsaal eines Krankenhauses und beschließen, ihre gemeinsam gelebten 100 Jahre in Bildern festzuhalten – für jedes Lebensjahr ein Bild. Die Grundidee ist wunderschön und originell, doch verlagert sich der Fokus stark auf Margots Lebensgeschichte. Lennis Geschichte tritt stellenweise spürbar in den Hintergrund. Beide Biografien sind tragisch – so sehr, dass mich die Lektüre insgesamt eher bedrückt hat. Besonders hervorzuheben ist aber definitiv der Stil der Autorin: Marianne Cronin schreibt pointiert, mit feinem, oft subtil eingewobenem Humor. Die Figurenzeichnung ist stark, vor allem Lenni ist überzeugend gestaltet – klug, scharfsinnig, lebensklug trotz ihres jungen Alters und ihrer aussichtslosen Situation. „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ ist zweifellos ein lesenswerter Roman – sprachlich feinfühlig und emotional tiefgehend. Für mich persönlich war es ein eher schwermütiges Leseerlebnis.

5

So ein schönes und trauriges Buch zugleich!

2

Ich muss gestehen, dass mir ein bisschen das Herz wehtut, diese Rezension zu schreiben, weil ich bei diesem Buch davon ausgegangen bin, dass es mir gefallen wird. Ich bin - wie so oft - durch den Hype darauf aufmerksam geworden und die durchweg positiven Bewertungen verknüpft mit der Inhaltsangabe, die eine sehr berührende Geschichte versprechen, haben hohe Erwartungen bei mir ausgelöst, die letztendlich leider nicht erfüllt werden konnten. Die Inhaltsangabe klingt eigentlich bereits wie ein Erfolgsrezept, denn ich bin nicht nur ein grosser Fan von Büchern mit ernsten und emotionalen Themen, die einem nahe gehen, sondern liebe auch ungewöhnliche Freundschaften, wie sie hier versprochen wird. Bedauerlicherweise muss ich an dieser Stelle aber sagen, dass die Umsetzung dieser eigentlich fantastischen Inhaltsangabe nicht ganz gelungen ist. Und das betrifft mehrere Punkte: Zum einen treffen die 83-jährige Margot und die 17-jährige Lenni relativ rasch im Krankenhaus in einem Malkurs aufeinander und sind ganz plötzlich befreundet. Was bei New Adult Instaliebe ist, war hier demnach Instafreundschaft. Und das fand ich sehr enttäuschend. Ich hätte erwartet, dass die Autorin den beiden Hauptcharakteren mehr Zeit gibt, eine zwar zeitlich begrenzte, dafür aber tiefgehende und unvergessliche Freundschaft zu etablieren. Doch das ist leider nicht der Fall, denn wie sich relativ rasch herausstellt, stellt diese neu gewonnene (und vor allem titelgebende!) Freundschaft gar nicht den Fokus der Geschichte dar. Stattdessen laufen die Handlungsstränge von Margot und Lenni eher getrennt ab, wobei in den meisten Kapiteln Margots Vergangenheit in aller Ausführlichkeit beleuchtet wird. Es ist also eher eine Reise in die Vergangenheit, anstatt eine Erzählung aus der Gegenwart, die ich eigentlich erwartet hätte. Bedauerlicherweise hat mir Margots Vergangenheit zu viel Raum eingenommen und ich hätte stattdessen gern mehr von Lenni erfahren, die für meinen Geschmack etwas zu kurz gekommen ist. Bei Lennis Kapitel entwickelt sich dann mit der Zeit tatsächlich eine interessante Freundschaft, jedoch nicht zu Margot, sondern zu Father Arthur, der zu einer wichtigen Bezugsperson in Lennis letzter Lebensstation im Krankenhaus wird. Insgesamt sind mir die beiden Hauptcharaktere aber zu blass geblieben und ich konnte gerade zu Margot überhaupt keinen Zugang finden. Obwohl sie einige schwere Schicksalsschläge hinter sich hatte, hat ihre Vergangenheit bei mir keinerlei Emotionen ausgelöst. Und ich weiss nicht genau, ob daran auch der Schreibstil der Autorin Schuld ist, den ich als sehr distanziert und holprig erlebt habe. Dies alles hat dazu geführt, dass ich relativ rasch mein Interesse an der Handlung verloren hatte. Zum einen hatte ich eine ganz andere Geschichte erwartet, zum anderen konnte mich die Autorin - trotz der Thematik - emotional nicht abholen, was mich leider enttäuscht zurückgelassen hat. Fazit: "Die hundert Jahre von Lenni und Margot" ist ein Buch, dass eine berührende Geschichte zum Thema terminale Erkrankungen und unerwartete Freundschaften verspricht, aber meine Erwartungen dazu letztendlich nicht halten konnte. Der Fokus des Buches lag mir zu sehr auf Margots Vergangenheit und der Schreibstil war mir insgesamt zu distanziert, sodass bei mir bedauerlicherweise keinerlei Emotionen ausgelöst werden konnte - und das trotz dieser ernsten Thematik. Für mich leider eine Enttäuschung, wobei ich in diesem Fall anmerken muss, dass das Buch nicht schlecht ist, aber einfach nicht meinen persönlichen Lesegeschmack getroffen hat.

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Lenni und Margot bringen es gemeinsam auf 100 Lebensjahre. Lenni ist 17 und Margot 83. Dass sie sich begegnen ist nur der Laune des Schicksals zu verdanken. Beide sehen dem Ende des Lebens entgegen. Das scheint ungemein unfair zu sein. 83 Jahre gelebtes Leben im Vergleich zu Lennis mickrigen 17 Jahren. Dennoch freunden sich die beiden im Krankenhaus an und beginnen ein Projekt, in dem sie für jedes ihrer gelebten Jahre ein Bild malen und somit ein kleines Vermächtnis hinterlassen. Mein Fazit: Was für eine wundervolle Idee! Zwei so unterschiedliche Menschen, allerdings am gleichen Ort zusammenzubringen. Dazu noch dieses Projekt über 100 Lebensjahre. Ich bereitete mich auf eine unfassbar emotionale Geschichte vor, doch leider konnte mich die Story nicht wirklich begeistern. Mir blieben die zwei Hauptfiguren fern und erschienen recht unnahbar. Vor allem bei Lenni fehlte mir der Zugang. Natürlich war ihr Leben viel zu kurz, um wesentlichen Eindruck zu hinterlassen, aber genau das sollte mich doch berühren! Sie war einerseits durch ihre Krankheit eine alte Seele und gleichzeitig auch noch ein Kind, das sich leider oft sehr alleine durchs Leben kämpfen musste. Bei Margot gab es natürlich jede Menge zu erzählen, aber auch da fühlte ich eine ständige Distanz. Dazu noch die Erzählungen aus der Vergangenheit, die scheinbar keinen Bezug zur Gegenwart hatte. Nur Aufzählungen von diversen Erlebnissen. Insgesamt ging die Geschichte nicht wirklich in die Tiefe. Schade, denn das Buch hatte Potential, welches ein wenig verschwendet wurde.

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[Unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar | Vielen Dank an Penguinrandomhouse und das Bloggerportal für die Bereitstellung]

5

„Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ hat mich – auch jetzt noch – emotional so gepackt. Selbst während ich dies schreibe, das Bild erstellt habe und so weiter, sind mir echt noch mal Tränen gekommen. Es ist eine so unglaublich wundervolle Geschichte, dass ich wirklich und ernsthaft gar nicht zu viel darüber erzählen möchte. Wir lernen Lenni kennen, während sie Peter Arthur kennenlernt und ihn schließlich regelmäßig in der Kapelle besucht und „nervt“, aber eben auf liebevolle Art und Weise. Und ganz nebenbei sind wir bei Margot und erfahren alles über ihr Leben und ihre Liebe. Dass ein so junges Mädchen und eine über 80-jährige Frau eine so tiefe Freundschaft aufbauen können, hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber sie bekommen es hin und beginnen nicht nur ihre Geschichte miteinander zuteilen, sondern auch jedes ihrer Lebensjahre aufzumalen.

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Klappentext Manchmal ist es nicht so wichtig, was du im Leben erreichst, sondern mit wem du es teilst … Das Leben ist kurz. Niemand weiß das besser als die siebzehnjährige Lenni. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr nicht mehr viel Zeit lässt. Was soll sie mit gleichaltrigen Freunden, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben? Was soll sie anfangen mit der ihr verbleibenden Zeit, wenn sie noch so viele Fragen hat, die das Leben ihr nie beantworten wird? In einem Malkurs im Krankenhaus trifft sie auf Margot: dreiundachtzig, voller Lebenserfahrung, Witz und Widerspenstigkeit. Margot weiß, wie es ist, im letzten Kapitel des Lebens angekommen zu sein. Als sie entdecken, dass sie zusammen genau einhundert Jahre gelebt haben, fühlt es sich für Lenni an wie ein Weckruf. Sie wollen gemeinsam Bilder malen – für jedes ihrer hundert Jahre eins. Für all die kostbaren Momente, voller Liebe, Lachen und Weinen, voller Erinnerungen, von denen sie sich gegenseitig erzählen. Und auch wenn ihre gemeinsame Geschichte sich dem Ende neigt, spüren sie doch umso mehr, dass im Leben jeder Moment zählt, bis zum letzten Augenblick …. Inhalt, Cover, Schreibstil und Fazit Was für ein schönes und farblich so interessant gestaltes Cover welches mich direkt angesprochen hat. Die kleine Punkte auf dem Cover spiegelt für mich auch den Inhalt des Buches wider. Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Was für ein Gänsehaut Buch, es hat viele Momente in denen ich echt schlucken musste weil es mir so nah ging. Aber leider hatte es auch Passagen da ist es nur so vor sich hin gelaufen und man hat die Zeitsprünge nicht so gut verstanden. Aber meine Kritik ist meckern auf hohem Niveau, es ist ein wirklich sehr gutes Buch welches mich mit einer Story überrascht hat, die mich noch länger beschäftigt hat. In dem Buch geht es um Lenni, die auf der Mai Station im Krankenhaus liegt weil sie sterben wird. Das wird direkt am Anfang des Buches gesagt aber nicht warum. Es wird etwas über ihren Alltag erzählt und dann lernt sie unter interessant Umständen Margot kennen. Es geht auch noch um einen Priester und die ewigen Antworten. Ich habe Lenni direkt in mein Herz geschlossen weil sie so unfassbar ehrlich, lustig und voller Fragen ist. Mit Margot zusammen hat sie ein Ziel, etwas zu hinterlassen und das ist so schön. Der Weg ist den die beiden zusammen gehen ist voller Hoffnung, Gefühle und voller Liebe. Man lernt die beiden Frauen besser kennen und taucht in ihre Vergangenheit ein. Wie gesagt manchmal etwas schwierig die Zeiten zu unterscheiden aber trotzdem ein tolles und gefühlvolles Buch. Ich danke Lovelybooks für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.

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Es gibt Bücher, die liest man und dann legt man sie wieder bei Seite, nachdem man fertig ist mit lesen. Und es gibt Bücher, die liest man und sie lassen einen einfach nicht wieder los. Mit denen geht man auf eine kleine Reise und sie beschäftigen einen noch lange danach. "Die hundert Jahre von Lenni und Margot" gehört dazu. Bereits der Klappentext und das wunderschöne Cover hatten mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Das Buch hat meine Erwartungen auch definitiv getroffen. Schon der Schreibstil hat mich seit Seite 1 an sehr begeistert. Es war, als würde die Geschichte richtig erzählt werden, als hätte man die Stimme von Lenni und Margot direkt im Kopf. Lenni war ein wunderbarer Charakter und hatte ein sehr offene, witzige und kämpferische Art. Sie hat kein Blatt vor den Mund genommen und stets alles ausgesprochen, was sie dachte, wodurch eine Menge lustige Momente entstanden sind. Margot ist ebenfalls eine sehr besondere Person, die in ihrem Leben eine ganze Menge erlebt hat. Ihre Geschichte zu lesen, war immer wieder eine Bereicherung. Die Idee von Lenni und Margot, für jedes ihrer gemeinsamen 100 Jahre ein Bild zu malen, war eine wirklich schöne Idee und hat der ganzen Geschichte einen tollen roten Faden gegeben. An mancher Stelle hätte ich mir mehr über Lennis Vergangenheit und die Hintergründe zu ihren Eltern, aber auch über ihre Krankheit erfahren. Das kam für mich ein wenig zu kurz. Den besonderen Abschluss hat das Ende der Geschichte erreicht. Der Kreis hat sich geschlossen und es gibt einen tollen Abschied und Ausblick. An der Stelle konnten sich auch ein paar Tränen anschleichen, da mich die Geschichte wirklich sehr berührt hat. Fazit: eine wunderbare, tiefgründige und sehr besondere Geschichte. Ganz große Leseempfehlung!

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Eine ganz besondere Freundschaft Dieses Buch wurde mir wärmstens empfohlen und nachdem sich der Klappentext einfach zauberhaft anhörte, musste ich es natürlich lesen. In diesem Roman geht es um die Freundschaft von der 17jährigen Lenni und der 83jährigen Margot, die sich im Krankenhaus im Malkurs kennenlernen. Lenni ist unheilbar krank und als sie entdecken, dass sie zusammen exakt 100 Jahre gelebt haben, beschließen sie, für jedes gelebte Jahr ein Bild zu malen. Während der Malstunden entsteht eine tiefe Verbundenheit und sie erzählen einander ihre so kostbaren Erinnerungen… Mein Eindruck vom Buch: Dieses Werk ist wirklich etwas ganz Besonderes! Es ist unbeschreiblich schön, Lenni und Margot zu begleiten und ihre Erinnerungen wurden perfekt in ihre Gegenwart eingeflochten. Manchmal habe ich komplett vergessen, dass die beiden „nur“ fiktive Personen sind, so intensiv hat die Schriftstellerin Marianne Cronin den beiden Leben eingehaucht. Ich musste oft schmunzeln, vorallem bei den Gesprächen zwischen Lenni und Pater Arthur. Aber auch Margot wurde unglaublich liebevoll und authentisch gezeichnet. Die Kapitel sind kurzgehalten, so dass man auch gut zwischendurch mal reinlesen kann. Jedoch fällt es jedes Mal sehr schwer, das Buch auch mal wegzulegen, denn eigentlich möchte man die Protagonisten am Liebsten die ganze Zeit um sich haben. Ich muss gestehen, ich war auch auf den Schluss sehr gespannt, da es sich hier doch um ein sehr sensibles Thema handelt, aber auch hier war alles stimmig und liebevoll erzählt. Fazit: Ich habe dieses Buch empfohlen bekommen und werde es auch definitiv weiterempfehlen und so verschenken. Denn Lenni und Margot sollten in keinem Bücherregal fehlen.

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Eine Umarmung in Buchform

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4,5 von 5 Sterne Lenni ist siebzehn Jahre alt und trifft im Krankenhaus auf die dreiundachtzigjährige Margot. Beide stellen schnell fest, dass sie gemeinsam bereits hundert Jahre gelebt haben und fassen nun den Entschluss für jedes Jahr ein Bild zu malen. Lenni ist unheilbar krank und wird bald sterben. Werden die beiden ihr Ziel schaffen? Dieser Roman geht ans Herz und an die Taschentücher. Das Ende fand ich persönlich wunderbar und zeigt vor allem den Kerngedanken des Buches: Das Leben ist unerwartet und voller Höhen und Tiefen. Jeder Moment zählt. Die Autorin hat sieben Jahren an ihrem Debüt gearbeitet. Die Lebensgeschichte hinter den Protagonistinnen Lenni und Margot fand ich interessant und detailliert herausgearbeitet. Der Roman wurde aus dem Englischen von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann übersetzt und liest sich flüssig weg. Der Schreibstil ist modern und wechselt emotional zwischen Humor und Tiefe. Das mochte ich, denn somit wurde in die Schwere der Thematik eine gewisse Leichtigkeit integriert ohne den Fokus zu verlieren. Der Roman umfasst knapp 400 Seiten und erhält von mir definitiv eine LeseEmpfehlung.

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Lenni ist 17 und Margot 83 Jahre alt. Beide liegen sie aus unterschiedlichen Gründen im Krankenhaus. Lenni weiß, dass sie sterben wird und setzt sich sehr intensiv damit auseinander. Dabei entstehen wunderbare und sehr intensive Freundschaften. Ich möchte euch dieses Buch sehr ans Herz legen, deshalb werde ich zum Inhalt auch nicht mehr verraten. Geschrieben ist das Buch zu 98% aus Lennis Sicht. Der Autorin gelingt es nicht nur die traurigen und ernsten Emotionen deutlich zu machen, sondern auch diverse schöne Momente. Sehr gut gefallen haben mir die Rückblenden in die Leben von Lenni und Margot. Es fühle sich an, als ob ich selber Teil dieser wundersamen Zeitreise geworden wäre. Lenni sucht nach Antworten. Antworten auf das Warum. Das treibt die auch in die Krankenhauskapelle, in der durchaus sehr intensive Gespräche stattfinden. Zwischendurch konnte ich kaum glauben, dass sie wirklich erst 17 sein soll. Der Roman hat etwas an sich, das sich nicht mit Worten beschreiben lässt. Man muss es fühlen und leben. Lässt man sich darauf ein, kann man ihn sogar sehen!

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"Manchmal ist es nicht so wichtig, was du im Leben erreichst, sondern mit wem du es teilst" Lenni wird sterben. Sie ist 17 und leidet an einer unheilbaren Krankeit. Bei einem Malkurs im Krankenhaus lernt sie die 83 jährige Margot kennen. Die beiden beschließen, ihr Leben in 100 Bildern festzuhalten. In Rückblicken erfahren wir immer wieder Episoden aus den Leben der beiden Protagonistinnen. Besonders Margot kann auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken. Mir hat diese Teilung der Geschichte, die Rückblicke gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Für mich ist das Buch nur leider in vielen Dingen zu oberflächlich geblieben, ich hatte mir mehr Tiefe erhofft. Und auch wenn die Geschichte wirklich emotional ist, habe ich mich den Personen nie so richtig nah gefühlt, konnte zwar mitfühlen aber eine tiefe emotionale Bindung, die man ja schon mal zu Buchcharakteren aufbaut, die fehlte mir hier. Ein Buch, das traurig ist aber auch Hoffnung vermittelt. Ein Buch dass trotz des Themas Lebensmut macht und schöne Weisheiten vermittelt. Und ein wunderschönes Cover in das ich mich direkt verliebt habe

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Ich bin so so sprachlos, aber eines kann ich ganz sicher sagen: ich war nicht darauf vorbereitet, was dieses Buch, was Lenni und Margot mit mir machen würden. Eine absolut berührende Geschichte, die mich vom Klappentext und der ersten Seite an absolut gefesselt hat, die ich keine Sekunde aus der Hand legen konnte, und die mich deshalb aus einer wochenlang andauernden Leseflaute ziehen konnte. Die Art und Weise, wie die Geschichte aufgebaut und aufgemacht ist, hat es zu etwas ganz besonderem gemacht. Auf dieses Buch muss man gefasst sein, und gleichzeitig kann man sich nicht richtig darauf vorbereiten, aber es kommt sicher immer zur richtigen Zeit. Regt zum nachdenken an und sorgt für ganz ganz viele Emotionen. Nichts als Liebe für die Worte, für diese Geschichte über das Leben und auch über den Tod, über den Rosensaal und hundert gelebte und gemalte Jahre. Lest dieses Buch alle - es ist etwas ganz besonderes!

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Die 17 jährige Lenni ist auf der Mai-Station im Krankenhaus und weiß dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Jedoch ist sie noch nicht bereit und hat noch viel zu viel was sie eigentlich erleben will. Eines Tages begenet sie der 83 jährigen Margot in einem Malkurs des Krankenhauses. Sie stellen fest dass sie zusammen genau einhundert Jahre alt sind und beschließen für jedes dieser Jahre ein Bild zu malen. Durch diese Bilder erfahren wir mehr über das Leben der beiden und wie ihre ungewöhnliche Freundschaft erblüht. Es ist eine unglaublich berührende Geschichte, gleichzeitig traurig und herzerwärmend.

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