Takopi und die Sache mit dem Glück 2
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Description
Das zweibändige Ausnahmewerk erreichte in Japan eine riesige Aufmerksamkeit und gehört mit fast 950.000 Exemplaren zu den erfolgreichsten Titeln der letzten Jahre.
Shizukas Leben ist hart. Ihre Eltern haben sich vor langer Zeit getrennt und in der Schule wird Shizuka regelmäßig auf grausamste Art und Weise von ihrer Mitschülerin Marina gequält. Ihr Hund Chappy ist Shizukas einziger Verbündeter und Freund. Eines Tages begegnet sie einem ganz besonderen Gast: Takopi, ein kleines außerirdisches Wesen. Takopi ist auf die Erde gekommen, um Glück zu verbreiten. Shizuka und Takopi freunden sich an… doch dann geschieht etwas Schreckliches und alles verändert sich.
Die Geschichte behandelt viele triggernde Themen wie Missbrauch, selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität.
Book Information
Posts
Düster und traurig!
Wow, was für eine düstere und beklemmende Geschichte! Der Manga ist auf jeden Fall nicht für jeden geeignet, da er sehr harte Themen wie Mobbing, Tod, Ermordung und Trennung behandelt. Besonders beeindruckend sind die vielen Plottwists und Zeitsprünge, die man erstmal verarbeiten muss. In der zweiten Hälfte hat der Manga nochmal alles rausgeholt, was in meinen Augen möglich war. Nach diesem Ende kann ich kann gar nicht genau sagen, ob das jetzt ein Happy End war, da man dennoch irgendwie niedergeschlagen zurückbleibt.
War okay
Insgesamt fand ich die Reihe okay. Die düstere Stimmung ist deutlich spürbar, hat mich emotional aber nicht wirklich erreicht. Es gibt einfach genug andere Reihen mit ähnlicher Thematik, die deutlich stärker unter die Haut gehen. Band 1 war definitiv der bessere Teil: Atmosphärisch dichter und klarer erzählt. Band 2 wollte dagegen zu viel auf einmal und hat sich ein wenig verzettelt. Selbst der Twist konnte das nicht mehr ganz rausreißen. Fazit: Kein schlechter Titel, aber auch keiner, der lange nachhallt. 🙃
Okay, mit dem Ende hab ich mal absolut nicht gerechnet. Auch nicht mit dem Twist zwischendurch. War erstmal kurz verwirrt. Hat sich dann aber gelegt. Bin etwas unsicher, wie ich die Reihe finde. Das Ende passt an sich ganz gut, aber irgendwie lässt mich das ganze etwas unzufrieden zurück. Kann es nur nicht gut beschreiben 🤔

Abschlussband um Shizuka, Marina, Naoki und Takopi. TW Tod, TW Blut
In Band zwei spitzen sich die Ereignisse um Shizuka und Marina zu und auch in Takopis Vergangenheit gibt es ein Geheimnis. Doch wie geht man mit Mobbing, zerrütteten Familienverhältnissen und Verlustängsten um, wenn bereits alles auswegslos scheint? Eine berührende Geschichte, die den sensiblen Umgang mit diesen Themen in den Vordergrund stellt und immer wieder beweist, dass wir nie wissen, was eine Person tatsächlich durch macht. Bittersüß und herrlich gezeichnet!

Tw - Blut, Selbstverletzung, Suizid, Mobbing
Anfangs hab ich nie damit gerechnet, dass diese Reihe SO düster ist. Also was da teilweise abging war schon krass, aber es sind natürlich auch wichtige Themen die unsere Gesellschaft immer begleiten. Das Ende und die ganzen Zeitsprünge haben mich aber doch sehr verwirrt, da hätte ich mir etwas Klarheit gewünscht. Trotzdem war das Ende nochmal etwas emotional und ich hätte auch nie mit so einem Ende gerechnet. Insgesamt eine interessante kurzreihe aber irgendwie total verwirrend

Emotional...und dann irgendwie sehr verwirrend
Wie begleiten Naoki und Shizuka wie sie in diesem Band neue Abgründe hinabsteigen oder viel eher rutschen und erleben Kinder in Verzweiflung mit der sie nicht umgehen können. Und dann kommt es zu einem plottwist mit dem ich so nicht gerechnet habe. Durch Takopi erfahren wir mehr zu Marina und nun das - zumindest für mich- verwirrende die vielen Zeiten die zurückgedreht wurden um Shizuka ausfindig zu machen. Okey... Na dann. Der Schluss ist dann wieder ok eingebettet Zwischendurch hat mich der Band aber vielleicht durch zu viele Meta-Ebenen zeitweise verloren xd
In diesen zwei Bänden werden wirklich wichtige Themen angesprochen. Auch wenn mir etwas die Vorwarnung fehlte, so ging man etwas unvorbereitet an die Themen dran. Was ich schade finde ist, das vor allem der zweite Band nicht ganz so gut umgesetzt ist. Klar sind die Themen wichtig und die Beweggründe der Personen auch soweit nachvollziehbar, aber gegen Ende fand ich die Geschichte schwach. Die Zeichnungen fand ich durchweg gut und vor allem den ersten Teil des ersten Bandes sehr Emotional.
Noch ein sehr überraschender Twist. Ich hatte mich schon über das Cover gewundert. Ich finde es einfach schrecklich zu sehen wie die Eltern auf verschiedene Arten die Kinder zerstört haben und sie scheinen es nicht mal wahr zu nehmen. Wenigstens hatten die Kinder ein kleines Alien an ihrer Seite. 🥲

Und schon ist die kleine Reihe zuende. Der zweite Band war etwas verwirrend und ein ziemliches auf und ab. Ich denke ein dritter Band hätte der Reihe gut getan um etwas mehr Zeit zum erzählen gehabt zu haben. Das Ende gefällt mir gut und hatte ich so nicht erwartet. Jeder hat seine eigene Art von Glück oder glücklich sein.
vielschichtige Story mit wichtigen Themen und unvergesslichem Hauptcharakter
Das zweibändige Ausnahmewerk "Takopi und die Sache mit dem Glück" von taizan5 hat in Japan immense Aufmerksamkeit erregt und zählt mit fast 950.000 verkauften Exemplaren zu den erfolgreichsten Titeln der letzten Jahre. Demnach wollte auch ich mir ein Bild dieser Geschichte machen aber vorab: Die Story behandelt auf eindringliche Weise schwerwiegende Themen wie Missbrauch, selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität, wer damit nur schwer oder gar nicht umgehen kann, sollte die Finger davon lassen. Doch worum geht es denn überhaupt?! Shizukas Leben ist hart. Ihre Eltern haben sich vor langer Zeit getrennt und in der Schule wird sie regelmäßig auf grausamste Art und Weise von ihrer Mitschülerin Marina gequält. Ihr Hund Chappy ist Shizukas einziger Verbündeter und Freund. Eines Tages begegnet sie einem ganz besonderen Gast: Takopi, ein kleines außerirdisches Wesen. Takopi ist auf die Erde gekommen, um Glück zu verbreiten. Shizuka und Takopi freunden sich an… doch dann geschieht etwas Schreckliches und alles verändert sich. Die Handlung folgt dem kleinen Takopi, einem außerirdischen Wesen, das mit der Mission zur Erde kommt, Glück und Lachen zu verbreiten. Man muss diesen kleinen (naiven) Kerl einfach gern haben! Takopi findet schnell heraus, dass seine Aufgabe weitaus schwieriger ist, als er es sich vorgestellt hatte. Er wird beispielsweise selbst Zeuge der schrecklichen Dinge, die Menschen einander antun. Die Grausamkeiten, die Takopi beobachtet, sind erschreckend realistisch dargestellt und spiegeln das alltägliche Leid vieler Menschen wider. Die Geschichte ist somit keineswegs weit hergeholt, sondern vielmehr eine bittere Realität, die in vielen Leben um uns herum stattfindet. Die Zeichnungen der beiden Teile sind für mein Empfinden recht gut gelungen, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie von einem noch relativ neuen Frischling in der Mangaszene stammen. Der Künstler schafft es sehr gut, die emotionale Tiefe und die bedrückende Atmosphäre der Geschichte visuell umzusetzen. Was ich besonders erstaunlich fand, war die Entwicklung der Charaktere. Nichts ist so, wie es zunächst scheint. Die Erzählung fordert den Leser nämlich dazu auf, beide Seiten der jeweiligen Personen zu betrachten und ihre Beweggründe zu verstehen. Diese differenzierte und ungewohnte Darstellung zeigt einem wieder einmal die enorme Komplexität menschlicher Emotionen und Handlungen auf. Takopi selbst ist für mich der kleine und dennoch ganz große tragische Held der Geschichte, hilflos und verzweifelt in seinem Bestreben, Glück zu verteilen. Das Thema Mobbing wird hier auf einer stark emotionalen Ebene thematisiert, die einen dazu zwingt, sich mit den grausamen Realitäten auseinanderzusetzen, denen viele (junge) Menschen täglich ausgesetzt sind. Die Empfehlung, die Story demnach erst ab 16 Jahren zu lesen, ist meiner Meinung nach somit gerechtfertigt. Die Themen sind schwer und erfordern ein gewisses Maß an Reife, um sie vollständig zu erfassen und emotional zu verarbeiten. Demzufolge ist diese einfach wirkende Geschichte mit vielerlei Schichten versehen. Sie zeigt die dunklen Seiten der menschlichen Natur und die oft verzweifelten Versuche, in einer grausamen Welt ein wenig Glück zu finden. Ich fand Takopis Reise wirklich herzzerreißend und seine Hilflosigkeit inmitten menschlicher Abgründe macht ihn zu einem für mich unvergesslichen Charakter.
Ich bin immernoch gottlos am weinen. Der Manga ist in so vielen Bereichen echt nichts für schwache Nerven. Schon nach dem ersten Band dacht ich nur wow, wie soll da noch ein happy end kommen? Ob man das Ende jetzt happy findet oder nicht, ich habe auf jeden Fall nicht damit gerechnet. Die Reihe an sich ist extrem unberechenbar und einfach echt hart zu verdauen. Ich bin gerade nicht wirklich happy-pi. Aber ein echt guter Manga.
Grandios, aber verwirrend und unerwartet
Das Ende ist wirklich verwirrend... Ich finde man sieht in dieser Kurzreihe, dass es dieses "es gibt nur positives - wenn du positiv denkst, dann wirst du auch glücklich" Mantra einfach nicht realistisch ist. Man kann Glück nicht erzwingen. Man kann daran arbeiten, jeden Tag, aber mehr nicht. Am Ende sind wir alle das Ergebnis unserer Lebensumstände, Erfahrungen und wie man uns behandelt... Daraus auszubrechen ist schwierig, aber nicht unmöglich...
Ich wollte heute eigentlich mal nicht bis tief in die Nacht lesen, aber dann wollte ich doch wissen, wie diese Kurzreihe zu Ende geht und musste auch noch ein paar Tränen verdrücken. Definitiv nicht der beste Manga zum Einschlafen 🥲 Aber eine wirklich besondere Geschichte mit vielen verschiedenen Facetten. Düster, aber auch hoffnungsvoll, und mit einem richtigen emotional gut-punch. Mit Vorsicht zu genießen, aber wenn man mit den Themen klar kommt kann ich es nur empfehlen!
Und so endet die emotionale Reihe! Ich war zwischenzeitlich ein wenig verwundert, wo wir uns grade befinden, der Übergang ging mir ein wenig zu schnell, aber bei nur zwei Bänden ist das meist leider so! Trotzdem war es gefüllt mit Emotionen und man konnte intensiv mitleiden, wütend werden und auch einfach hoffen! Das Ende wirkt trotz kleinen „Happy End“ unfassbar traurig!
Description
Das zweibändige Ausnahmewerk erreichte in Japan eine riesige Aufmerksamkeit und gehört mit fast 950.000 Exemplaren zu den erfolgreichsten Titeln der letzten Jahre.
Shizukas Leben ist hart. Ihre Eltern haben sich vor langer Zeit getrennt und in der Schule wird Shizuka regelmäßig auf grausamste Art und Weise von ihrer Mitschülerin Marina gequält. Ihr Hund Chappy ist Shizukas einziger Verbündeter und Freund. Eines Tages begegnet sie einem ganz besonderen Gast: Takopi, ein kleines außerirdisches Wesen. Takopi ist auf die Erde gekommen, um Glück zu verbreiten. Shizuka und Takopi freunden sich an… doch dann geschieht etwas Schreckliches und alles verändert sich.
Die Geschichte behandelt viele triggernde Themen wie Missbrauch, selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität.
Book Information
Posts
Düster und traurig!
Wow, was für eine düstere und beklemmende Geschichte! Der Manga ist auf jeden Fall nicht für jeden geeignet, da er sehr harte Themen wie Mobbing, Tod, Ermordung und Trennung behandelt. Besonders beeindruckend sind die vielen Plottwists und Zeitsprünge, die man erstmal verarbeiten muss. In der zweiten Hälfte hat der Manga nochmal alles rausgeholt, was in meinen Augen möglich war. Nach diesem Ende kann ich kann gar nicht genau sagen, ob das jetzt ein Happy End war, da man dennoch irgendwie niedergeschlagen zurückbleibt.
War okay
Insgesamt fand ich die Reihe okay. Die düstere Stimmung ist deutlich spürbar, hat mich emotional aber nicht wirklich erreicht. Es gibt einfach genug andere Reihen mit ähnlicher Thematik, die deutlich stärker unter die Haut gehen. Band 1 war definitiv der bessere Teil: Atmosphärisch dichter und klarer erzählt. Band 2 wollte dagegen zu viel auf einmal und hat sich ein wenig verzettelt. Selbst der Twist konnte das nicht mehr ganz rausreißen. Fazit: Kein schlechter Titel, aber auch keiner, der lange nachhallt. 🙃
Okay, mit dem Ende hab ich mal absolut nicht gerechnet. Auch nicht mit dem Twist zwischendurch. War erstmal kurz verwirrt. Hat sich dann aber gelegt. Bin etwas unsicher, wie ich die Reihe finde. Das Ende passt an sich ganz gut, aber irgendwie lässt mich das ganze etwas unzufrieden zurück. Kann es nur nicht gut beschreiben 🤔

Abschlussband um Shizuka, Marina, Naoki und Takopi. TW Tod, TW Blut
In Band zwei spitzen sich die Ereignisse um Shizuka und Marina zu und auch in Takopis Vergangenheit gibt es ein Geheimnis. Doch wie geht man mit Mobbing, zerrütteten Familienverhältnissen und Verlustängsten um, wenn bereits alles auswegslos scheint? Eine berührende Geschichte, die den sensiblen Umgang mit diesen Themen in den Vordergrund stellt und immer wieder beweist, dass wir nie wissen, was eine Person tatsächlich durch macht. Bittersüß und herrlich gezeichnet!

Tw - Blut, Selbstverletzung, Suizid, Mobbing
Anfangs hab ich nie damit gerechnet, dass diese Reihe SO düster ist. Also was da teilweise abging war schon krass, aber es sind natürlich auch wichtige Themen die unsere Gesellschaft immer begleiten. Das Ende und die ganzen Zeitsprünge haben mich aber doch sehr verwirrt, da hätte ich mir etwas Klarheit gewünscht. Trotzdem war das Ende nochmal etwas emotional und ich hätte auch nie mit so einem Ende gerechnet. Insgesamt eine interessante kurzreihe aber irgendwie total verwirrend

Emotional...und dann irgendwie sehr verwirrend
Wie begleiten Naoki und Shizuka wie sie in diesem Band neue Abgründe hinabsteigen oder viel eher rutschen und erleben Kinder in Verzweiflung mit der sie nicht umgehen können. Und dann kommt es zu einem plottwist mit dem ich so nicht gerechnet habe. Durch Takopi erfahren wir mehr zu Marina und nun das - zumindest für mich- verwirrende die vielen Zeiten die zurückgedreht wurden um Shizuka ausfindig zu machen. Okey... Na dann. Der Schluss ist dann wieder ok eingebettet Zwischendurch hat mich der Band aber vielleicht durch zu viele Meta-Ebenen zeitweise verloren xd
In diesen zwei Bänden werden wirklich wichtige Themen angesprochen. Auch wenn mir etwas die Vorwarnung fehlte, so ging man etwas unvorbereitet an die Themen dran. Was ich schade finde ist, das vor allem der zweite Band nicht ganz so gut umgesetzt ist. Klar sind die Themen wichtig und die Beweggründe der Personen auch soweit nachvollziehbar, aber gegen Ende fand ich die Geschichte schwach. Die Zeichnungen fand ich durchweg gut und vor allem den ersten Teil des ersten Bandes sehr Emotional.
Noch ein sehr überraschender Twist. Ich hatte mich schon über das Cover gewundert. Ich finde es einfach schrecklich zu sehen wie die Eltern auf verschiedene Arten die Kinder zerstört haben und sie scheinen es nicht mal wahr zu nehmen. Wenigstens hatten die Kinder ein kleines Alien an ihrer Seite. 🥲

Und schon ist die kleine Reihe zuende. Der zweite Band war etwas verwirrend und ein ziemliches auf und ab. Ich denke ein dritter Band hätte der Reihe gut getan um etwas mehr Zeit zum erzählen gehabt zu haben. Das Ende gefällt mir gut und hatte ich so nicht erwartet. Jeder hat seine eigene Art von Glück oder glücklich sein.
vielschichtige Story mit wichtigen Themen und unvergesslichem Hauptcharakter
Das zweibändige Ausnahmewerk "Takopi und die Sache mit dem Glück" von taizan5 hat in Japan immense Aufmerksamkeit erregt und zählt mit fast 950.000 verkauften Exemplaren zu den erfolgreichsten Titeln der letzten Jahre. Demnach wollte auch ich mir ein Bild dieser Geschichte machen aber vorab: Die Story behandelt auf eindringliche Weise schwerwiegende Themen wie Missbrauch, selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität, wer damit nur schwer oder gar nicht umgehen kann, sollte die Finger davon lassen. Doch worum geht es denn überhaupt?! Shizukas Leben ist hart. Ihre Eltern haben sich vor langer Zeit getrennt und in der Schule wird sie regelmäßig auf grausamste Art und Weise von ihrer Mitschülerin Marina gequält. Ihr Hund Chappy ist Shizukas einziger Verbündeter und Freund. Eines Tages begegnet sie einem ganz besonderen Gast: Takopi, ein kleines außerirdisches Wesen. Takopi ist auf die Erde gekommen, um Glück zu verbreiten. Shizuka und Takopi freunden sich an… doch dann geschieht etwas Schreckliches und alles verändert sich. Die Handlung folgt dem kleinen Takopi, einem außerirdischen Wesen, das mit der Mission zur Erde kommt, Glück und Lachen zu verbreiten. Man muss diesen kleinen (naiven) Kerl einfach gern haben! Takopi findet schnell heraus, dass seine Aufgabe weitaus schwieriger ist, als er es sich vorgestellt hatte. Er wird beispielsweise selbst Zeuge der schrecklichen Dinge, die Menschen einander antun. Die Grausamkeiten, die Takopi beobachtet, sind erschreckend realistisch dargestellt und spiegeln das alltägliche Leid vieler Menschen wider. Die Geschichte ist somit keineswegs weit hergeholt, sondern vielmehr eine bittere Realität, die in vielen Leben um uns herum stattfindet. Die Zeichnungen der beiden Teile sind für mein Empfinden recht gut gelungen, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie von einem noch relativ neuen Frischling in der Mangaszene stammen. Der Künstler schafft es sehr gut, die emotionale Tiefe und die bedrückende Atmosphäre der Geschichte visuell umzusetzen. Was ich besonders erstaunlich fand, war die Entwicklung der Charaktere. Nichts ist so, wie es zunächst scheint. Die Erzählung fordert den Leser nämlich dazu auf, beide Seiten der jeweiligen Personen zu betrachten und ihre Beweggründe zu verstehen. Diese differenzierte und ungewohnte Darstellung zeigt einem wieder einmal die enorme Komplexität menschlicher Emotionen und Handlungen auf. Takopi selbst ist für mich der kleine und dennoch ganz große tragische Held der Geschichte, hilflos und verzweifelt in seinem Bestreben, Glück zu verteilen. Das Thema Mobbing wird hier auf einer stark emotionalen Ebene thematisiert, die einen dazu zwingt, sich mit den grausamen Realitäten auseinanderzusetzen, denen viele (junge) Menschen täglich ausgesetzt sind. Die Empfehlung, die Story demnach erst ab 16 Jahren zu lesen, ist meiner Meinung nach somit gerechtfertigt. Die Themen sind schwer und erfordern ein gewisses Maß an Reife, um sie vollständig zu erfassen und emotional zu verarbeiten. Demzufolge ist diese einfach wirkende Geschichte mit vielerlei Schichten versehen. Sie zeigt die dunklen Seiten der menschlichen Natur und die oft verzweifelten Versuche, in einer grausamen Welt ein wenig Glück zu finden. Ich fand Takopis Reise wirklich herzzerreißend und seine Hilflosigkeit inmitten menschlicher Abgründe macht ihn zu einem für mich unvergesslichen Charakter.
Ich bin immernoch gottlos am weinen. Der Manga ist in so vielen Bereichen echt nichts für schwache Nerven. Schon nach dem ersten Band dacht ich nur wow, wie soll da noch ein happy end kommen? Ob man das Ende jetzt happy findet oder nicht, ich habe auf jeden Fall nicht damit gerechnet. Die Reihe an sich ist extrem unberechenbar und einfach echt hart zu verdauen. Ich bin gerade nicht wirklich happy-pi. Aber ein echt guter Manga.
Grandios, aber verwirrend und unerwartet
Das Ende ist wirklich verwirrend... Ich finde man sieht in dieser Kurzreihe, dass es dieses "es gibt nur positives - wenn du positiv denkst, dann wirst du auch glücklich" Mantra einfach nicht realistisch ist. Man kann Glück nicht erzwingen. Man kann daran arbeiten, jeden Tag, aber mehr nicht. Am Ende sind wir alle das Ergebnis unserer Lebensumstände, Erfahrungen und wie man uns behandelt... Daraus auszubrechen ist schwierig, aber nicht unmöglich...

































