Leila
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Description
Leila überlebte einen Alptraum: zwei Jahre Vergewaltigungslager in Bosnien. Alexandra Cavelius erzählt jetzt ihre Geschichte. Der aufwühlende Bericht zeichnet auf schonungslose Weise den Leidensweg des Mädchens nach, das nach dem Ausbruch des Krieges als 15-Jährige in ein Konzentrationslager kam und dort misshandelt und vergewaltigt wurde. Er schildert ihre abenteuerliche Flucht und wie sie heute mit ihrem Schicksal lebt.
Book Information
Author Description
Alexandra Cavelius ist freie Journalistin und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht."
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Die bewegende Geschichte von Leila, die den Bosnienkrieg Apr. 1992 - Dez. 1995 durchlebte.
»Leila wächst in einer idyllischen Kleinstadt in der Nähe von Sarajevo auf. Sie hört Popmusik und liest gerne Liebesromane, später will sie einmal Wirtschaftswissenschaften studieren. Leila führt ein ganz normales Leben, bis der Ausbruch des Krieges in Bosnien mit all seinen Schrecken über sie hereinbricht. Sie wird in mehrere Lager verschleppt, gefoltert und systematisch vergewaltigt. Sie zieht mit einer serbischen Feldküche nahe der Front durch den Krieg, bis sie schließlich zu ihrer Mutter zurückfindet.« Anfangs war mir gar nicht klar, dass es sich hierbei um eine Biographie handelte. Das änderte sich aber dann doch sehr bald. Die Autorin Alexandra Cavelius behandelt Leilas Geschichte sehr respektvoll und verschönert auch nichts künstlich. Das Buch liest sich so, als ob Leila einem selbst ihre bewegende und grausame Geschichte erzählt. Ab dem Zeitpunkt, als der Krieg ausbricht und Leila den Kontakt zu ihrer Familie komplett verliert, werden die Tagebucheinträge der Mutter aufgeführt. Diese geben kurze Einblicke in die Gefühlswelt der Mutter, die Jahre den Kontakt zu ihrer Tochter verloren hat, und dem Verlauf des Krieges auf ihrer Seite. Dieses Buch erzählt absolut keine fröhliche Geschichte, sondern von sehr viel Leid, das viele Frauen (auch Männer) ertragen mussten; Menschenunwürdige Gefangenschaft, Hunger, Folter, Massenvergewaltigungen. Selbst nach Kriegsende bleiben bei ihnen tiefe Narben zurück, körperliche wie seelische.

Werde es niemals vergessen
Das härteste Buch, das ich jemals gelesen habe, habe so oft vor Tränen nicht weiter lesen können. Nichts für schwache Nerven. Unfassbar, wozu Menschen in der Lage sein können. Dieses Buch beschäftigt mich immer noch häufig. Leila hat meinen allergrößten Respekt und ich hoffe dieses Buch kann und wird noch vielen die Augen öffnen.
Die Geschichte einer jungen Frau namens Leila, die Gewalt durch die systematische Massenvergewaltigung während des Bosnien-Kriegs erfahren hat, wird biografisch anmutend aufgearbeitet.
Wirklich ein sehr lesenswertes Buch, dass sich schwer aus den Händen legen lässt und die Perspektive auf Krieg nachhaltig ändert. Die Erzählweise ist sehr direkt. Das Buch befasst sich als Ganzes mit einem seelisch schweren Thema. Während des gesamten Leseprozesses wird man daher mit “schwerer Kost” konfrontiert. Grenzen sind hierbei sicherlich, wie immer, individuel Dennoch würde ich speziell auf die Seiten 53-96, 106-107 sowie Seite 132 hinweisen, da hier gesehene sowie erlebte Kriegsverbrechen, Folter, sexuelle Gewalt sowie Kindstötung beschrieben werden.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Leila überlebte einen Alptraum: zwei Jahre Vergewaltigungslager in Bosnien. Alexandra Cavelius erzählt jetzt ihre Geschichte. Der aufwühlende Bericht zeichnet auf schonungslose Weise den Leidensweg des Mädchens nach, das nach dem Ausbruch des Krieges als 15-Jährige in ein Konzentrationslager kam und dort misshandelt und vergewaltigt wurde. Er schildert ihre abenteuerliche Flucht und wie sie heute mit ihrem Schicksal lebt.
Book Information
Author Description
Alexandra Cavelius ist freie Journalistin und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht."
Posts
Die bewegende Geschichte von Leila, die den Bosnienkrieg Apr. 1992 - Dez. 1995 durchlebte.
»Leila wächst in einer idyllischen Kleinstadt in der Nähe von Sarajevo auf. Sie hört Popmusik und liest gerne Liebesromane, später will sie einmal Wirtschaftswissenschaften studieren. Leila führt ein ganz normales Leben, bis der Ausbruch des Krieges in Bosnien mit all seinen Schrecken über sie hereinbricht. Sie wird in mehrere Lager verschleppt, gefoltert und systematisch vergewaltigt. Sie zieht mit einer serbischen Feldküche nahe der Front durch den Krieg, bis sie schließlich zu ihrer Mutter zurückfindet.« Anfangs war mir gar nicht klar, dass es sich hierbei um eine Biographie handelte. Das änderte sich aber dann doch sehr bald. Die Autorin Alexandra Cavelius behandelt Leilas Geschichte sehr respektvoll und verschönert auch nichts künstlich. Das Buch liest sich so, als ob Leila einem selbst ihre bewegende und grausame Geschichte erzählt. Ab dem Zeitpunkt, als der Krieg ausbricht und Leila den Kontakt zu ihrer Familie komplett verliert, werden die Tagebucheinträge der Mutter aufgeführt. Diese geben kurze Einblicke in die Gefühlswelt der Mutter, die Jahre den Kontakt zu ihrer Tochter verloren hat, und dem Verlauf des Krieges auf ihrer Seite. Dieses Buch erzählt absolut keine fröhliche Geschichte, sondern von sehr viel Leid, das viele Frauen (auch Männer) ertragen mussten; Menschenunwürdige Gefangenschaft, Hunger, Folter, Massenvergewaltigungen. Selbst nach Kriegsende bleiben bei ihnen tiefe Narben zurück, körperliche wie seelische.

Werde es niemals vergessen
Das härteste Buch, das ich jemals gelesen habe, habe so oft vor Tränen nicht weiter lesen können. Nichts für schwache Nerven. Unfassbar, wozu Menschen in der Lage sein können. Dieses Buch beschäftigt mich immer noch häufig. Leila hat meinen allergrößten Respekt und ich hoffe dieses Buch kann und wird noch vielen die Augen öffnen.
Die Geschichte einer jungen Frau namens Leila, die Gewalt durch die systematische Massenvergewaltigung während des Bosnien-Kriegs erfahren hat, wird biografisch anmutend aufgearbeitet.
Wirklich ein sehr lesenswertes Buch, dass sich schwer aus den Händen legen lässt und die Perspektive auf Krieg nachhaltig ändert. Die Erzählweise ist sehr direkt. Das Buch befasst sich als Ganzes mit einem seelisch schweren Thema. Während des gesamten Leseprozesses wird man daher mit “schwerer Kost” konfrontiert. Grenzen sind hierbei sicherlich, wie immer, individuel Dennoch würde ich speziell auf die Seiten 53-96, 106-107 sowie Seite 132 hinweisen, da hier gesehene sowie erlebte Kriegsverbrechen, Folter, sexuelle Gewalt sowie Kindstötung beschrieben werden.








