Was, wenn wir genug sind?
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Description
Poetischer Schrei nach Hilfe
In Lilys Kopf sammeln sich die Worte, die sie nicht sagen kann. Worte über die Nacht der blutigen Badfliesen. Worte über ihre psychisch kranke Schwester. Aber auch die Worte über ihre eigenen Gefühle und Sorgen. Während ihre Probleme so immer mehr zu ausgewachsenen Monstern in ihrem Kopf werden, wächst der Druck auf sie. Um ein Stipendium zu bekommen, muss sie gemeinsam mit Micah ein Kunstprojekt anfertigen. Doch kein Gedanke und kein Vers will auf das Blatt wandern. Micah verspricht ihr Hilfe – aber kann sie jemand aus ihrer Abwärtsspirale retten, der selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft?
*Trigger-Warnung*
Schonungslos ehrlich beschreibt "Was, wenn wir genug sind?" nicht nur das Innenleben seiner komplexen Protagonistin Lily, sondern auch die Selbstzerstörung , die ihre Zweifel und Ängste in ihr auslösen. Selbstverletzung , Depressionen und suizidale Gedanken werden eindringlich thematisiert, so dass dieses Buch noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch der Suizidversuch ihrer bipolaren Schwester Alice, dessen Auswirkungen auf die Familie sowie das Stigma , das Mental Health Themen begleitet, wird Leser*innen nachhaltig beschäftigen.
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
,,Genug Du sagst ich bin wunderschön ich bin genug Mit all den Narben Du siehst sie alle und bleibst Ich bleibe auch"
Das war eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle 😵💫🎢 Zu erst einmal hatte ich wirklich Schwierigkeiten mich in das Buch einzufinden und Lilly als Charakter zu akzeptieren. Ich fand sie nämlich oft etwas anstrengend und nervig aber später ging es dann. Micah hingegen habe ich geliebt und wollte ihn die ganze Zeit nur umarmen und sagen dass alles gut wird. Alice fand ich sehr nahbar und besonders realistisch geschrieben. Die Präsentation einer Angststörung fand ich auch sehr gut dargestellt aber am Ende ist sie meiner Meinung nach etwas verblasst. Den Mobbing Aspekt fand ich auch gut auch wenn ich manchmal das Bedürfnis hatte bestimmten Charakteren (Damon) ins Maul zu hauen😌 Die letzten 200 Seiten fand ich so gut dass ich sie am Stück weggelesen habe und aber das Ende war nicht so meins. Ich hoffe dass Lilly,Micah und Alice ihr Happy end gefunden haben. 🫂🌊🎭📓✒️💊

„Die alten Schotten hatten ein Wort dafür: sjushamillabakka“, antworte ich. „Die Stelle, wo das Meer aufs Ufer trifft. Nicht mehr ganz Wasser, noch nicht ganz Land. Ein Raum zwischen den Welten.“ ~ S. 113
Seitdem Lily ihre psychisch kranke Schwester blutend im Badezimmer gefunden hat, ist nichts mehr wie vorher. Ihre Sorgen und unausgesprochenen Worte behält sie für sich, denn sie ‚muss‘ ja perfekt sein. Eine perfekte Schülerin, Schwester, Freundin und Tochter. Als sie Micah trifft, ändert sich etwas. Lily muss mit ihm ein Kunstprojekt anfertigen und merkt, dass er ganz anders ist als der Rest ihrer Mitschüler. Micah möchte ihr helfen, doch funktioniert das so einfach, wenn er selbst mit sich zu kämpfen hat? Ein unglaublich sensibles und schönes Buch, welches über die Auswirkungen psychischer Erkrankungen berichtet. Nicht nur über die Personen, die direkt von der Erkrankung betroffen sind, sondern auch von deren Umfeld und Familie. Die Geschichte vermittelt, dass es sich lohnt, Hilfe in Anspruch zu nehmen und über Probleme zu sprechen. Eine große Empfehlung von mir!

Unverfälscht, tiefgründig und ergreifend. Dieses Buch ist ein Meisterwerk und so, so wichtig! Sensible Themen werden hier hautnah beschrieben, womit die Geschichte zwar alles andere als leicht zu lesen ist, aber dafür ist echt und genau das macht dieses Buch in meinen Augen so wertvoll. Die Darstellungen der Autorin sind nicht einfach nur greifbar, sie werden beim Lesen real und haben damit unheimlich viel in mir ausgelöst. Ich habe mich nicht nur in Lily einfühlen können oder mich in ihr wiedergefunden - Ich wurde zu Lily. Ich dachte und fühlte, was Lily dachte und fühlte, und das war härter als ihr es euch jetzt wahrscheinlich vorstellt, aber eben auch unheimlich bewegend, erleichternd und irgendwie tröstlich. Erin Stewart hat hier authentische und ungeschönte Charaktere erschaffen, bei denen das Dunkle und Unvollkommene nicht ausgepart wurde. Ihrem Schmerz wird Raum gelassen und dafür liebe ich die Autorin. Die Geschichte wird aus Lily's Sicht in der ersten Person Singular erzählt, wodurch man ihre Gedankenspiralen und ihr Gefühlschaos aus erster Hand miterlebt und das nagte an mir. Die Stimmung war drückend, geradezu beklemmend und lastete schwer auf meinen Schultern. Dieses Buch ist harter Tobak, aber wenn ihr es lesen und aushalten könnt, lohnt es sich wirklich, glaubt mir. Beachtet aber unbedingt die Triggerwarnung zum Buch und passt beim Lesen gut auf euch auf. Erin Stewart erzählt ehrlich und ungeschönt von den eigenen Dämonen und wie sie ihre Klauen unerbittlich ins uns graben. Die raue und harte Realität wird erschreckend realistisch und nahbar beschrieben, dabei aber trotzdem einfühlsam vermittelt, zumindest meinem Empfinden nach. Ihre Worte sind so unverfälscht und wahrhaftig, dass es wehtut. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, weil er diese Geschichte erst zu dem macht, was sie ist - Er erweckt diese Geschichte zum Leben. Erin Stewart schreibt ausdrucksstark und poetisch, und damit meine ich nicht nur Lily's Gedichte (auch wenn diese wirklich ein absolutes Highlight sind und das Buch allein deswegen schon absolut lesenswert ist), sondern alles darum herum! Ihr Schreibstil ist gefühlvoll, lebendig und echt. So schonungslos, unverschleiert und authentisch. Die ausgesparten Sätze und die durchgeschrichenen Worte - Es ist perfekt und ich liebe alles daran! Es fängt genau das ein, was sonst so häufig zwischen den Zeilen verloren geht und intensiviert damit die Aussagekraft und Wirkung der Geschichte. Es lässt Lily's Gedanken, Monster und Gefühle leben. Ich selbst habe das Buch auf Englisch gelesen und kann euch das auch nur ans Herz legen. Es war für mich zu jeder Zeit gut verständlich und Poetry wirkt in meinen Augen in Originalsprache einfach nochmal ganz anders, tiefer und ehrlicher. Dieses Buch hat so viel zu sagen und zu geben und verdient einfach viel mehr Aufmerksamkeit! Herzensempfehlung ♥️ 5/ 5 Sterne ⭐️

Dieses Buch ist nicht zu unterschätzen!
"Was, wenn wir genug sind?", von Erin Stewart, behandelt Mental Health-Themen schonungslos und ohne etwas zu romantisieren. Inhalt: "In Lilys Kopf sammeln sich die Worte, die sie nicht sagen kann. Worte über die Nacht der blutigen Badfliesen. Worte über ihre psychisch kranke Schwester. Aber auch die Worte über ihre eigenen Gefühle und Sorgen. Während ihre Probleme so immer mehr zu ausgewachsenen Monstern in ihrem Kopf werden, wächst der Druck auf sie. Um ein Stipendium zu bekommen, muss sie gemeinsam mit Micah ein Kunstprojekt anfertigen. Doch kein Gedanke und kein Vers will auf das Blatt wandern. Micah verspricht ihr Hilfe – aber kann sie jemand aus ihrer Abwärtsspirale retten, der selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft?" (Klappentext) Die Charaktere: Im Vordergrund steht Lily. Sie ist die perfekte Tochter, die die nie Probleme macht, die immer gut in der Schule ist und erfolgreich in all ihren Hobbys. Aber man merkt ihr sehr schnell an, dass tief in ihrem Inneren nichts in Ordnung ist. Es passiert ein sehr schlimmes Ereignis in ihrer Familie und sie versucht diese nun zusammen zu halten, indem sie weiterhin alles perfekt meistert und sich nie einen Fehler erlaubt. Sie halst sich immer mehr auf und achtet auf jeden, außer auf sich selbst. Ich könnte noch so viel über sie schreiben, weil ihr Charakter so vielschichtig ist und ich mit jeder Seite mit ihr mitgelitten habe. Und dann ist da auch noch Micah. Derjenige, über den es so viele Geschichten gibt und doch keiner weiß, was genau davon wahr ist. Micah sieht man seine Probleme oberflächlich betrachtet ebenfalls nicht an, aber auch bei ihm ist unter der Fassade nicht alles in Ordnung. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie er und Lily sich irgendwie versucht haben, selber zu helfen und immer für den anderen da waren und Verständnis gezeigt haben. Die beiden habe ich sehr ins Herz geschlossen. Der Schreibstil: Die Autorin erzählt hier eindringlich, was die mentale Gesundheit für Auswirkungen auf unser Leben haben kann und was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn man sich keine Hilfe sucht. Es wird schonungslos ehrlich darüber geschrieben und berichtet ohne etwas zu tabuisieren, dass hat mir sehr gut gefallen. Es ist teilweise echt hart zu lesen und auch ich habe an manchen Stellen schlucken müssen, aber diese Geschichte ist eine der realistischsten Darstellung, mentaler Krankheiten. Zudem kommt man trotz der relativen Dicke des Buches mega gut voran. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Lily erzählt. Themen (könnte Spoilern): Wie oben beschrieben, geht es um diverse mentale Krankheiten. Es geht darum sich einzugestehen, dass man Hilfe benötigt und das um Hilfe bitten keine Form von Schwäche darstellt. Zumal beschreibt es auch perfekt, wie es ist, ein sog. "Glass Child" zu sein und zeigt ebenfalls auch die Perspektive von Angehörigen auf, die mit den Problemen ihrer Liebsten konfrontiert werden. Dieses Buch beinhaltet auch einige Themen, die triggern könnten. Diese habe ich am Ende dieses Beitrages aufgelistet. Fazit: "Was, wenn wir genug sind?", von Erin Stewart, ist ein Buch, bei dem ich mir wünschen würde, dass es noch viel mehr Menschen lesen würden, damit die mentale Gesundheit, nicht weiter vom Großteil der Gesellschaft belächelt wird. Die Geschichte tut an genau den richtigen Stellen weh. Man merkt als Leser, wie sich die Spirale rund um Lily immer weiter zusammen zieht und ich mit jeder Seite mehr gedacht habe, dass es nicht gut enden kann. Es sind teilweise auch echt krasse Szenen dabei, aber das hat das Buch für mich nur noch authentischer gemacht. Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen!!! Triggerwarnung: selbstverletztendes Verhalten, Suizid/suizidale Gedanken, Bipolarität, Angststörung, Depressionen
Omg dieses Buch ist mehr als nur eine verständliche Version von Depressionen etc.
Wichtig 🚨: bitte beachtet die Trigger Warnungen zum Beispiel Suizid, Selbstverletzung, Bipolarität… da dieses Buch komplett davon handelt und wenn diese Themen euch triggern dann ist dieses Buch nichts für euch! (Achtung kleiner Spoiler:) Ich persönlich fand dieses Buch echt gut da Lily und Micah wundervolle Charaktere sind die genauso wie einige Menschen Monster im Kopf haben. Eine kleine Love Story darf natürlich auch nicht fehlen. Insgesamt finde ich das Erin Stewart eine exzellente Geschichte geschrieben hat in der jeder versteht das es Höhen und Tiefen im Leben gibt und das es trotzdem immer Hoffnung gibt aus einem Loch raus zu kommen. Ich werde dieses Buch noch öfter lesen da es mir tatsächlich zu einem gewissen Punkt geholfen hat!

"Unter dem Tisch, wo niemand es sehen kann, blutet Lily." Was ist, wenn die Worte in deinem Kopf zu viele werden ? Wenn du perfekt sein willst aber der Druck und all die angestauten Worte irgendwohin müssen ? "Was, wenn wir genug sind ? " ist ein wundervoller Jugendroman, voller wichtiger Themen, Kunst, Poesie und Charakteren, die mich berührt und auf eine Art und Weise nicht mehr losgelassen haben. Der Schreibstil ist flüssig und einfach nur fantastisch ! Die durchgestrichenen Worte, Lily's Blog und manche Szenen die aus der "Nicht Lily" Perspektive dargestellt wurden, waren sehr authentisch und besonders. Das Buch hat mich absolut berührt und definitiv mein jüngeres Ich geheilt. Ich musste weinen, lachen und vor allem MITFÜHLEN. Ganz große Leseempfehlung für diejenigen, die ebenfalls zu viel denken und immer perfekt sein müssen. Ihr seid genug!
Hab's geliebt und wollte gar nicht aufhören zu lesen.
Dies ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es hat mich genauso mitgerissen wie ihr Debüt damals 😍! Dieses Jugendbuch befasst sich mit Leistungsdruck, Ängsten, psychischen Krankenheiten und deren familiären Auswirkungen. Dabei findet die Autorin wunderschöne Analogien und Metaphern um uns Lesenden die Gedanken dazu näher zu bringen. Lillys große Schwester Alice ist nach einem Suizidversuch in einer psychologischen Klinik wo sich herausstellt, das diese bipolar ist. Statt sich mit dem Thema offen auseinander zu setzen, bleibt es in der Familie zunächst schambehaftetet. Es wird nicht darüber gesprochen, aufgeklärt oder geschaut, was es mit den beiden jüngeren Schwestern gemacht hat. Stattdessen werden Ausreden für die Öffentlichkeit gefunden wo Alice ist und versucht eine Fassade der Perfektion aufrecht zu halten. Es wird direkt zu Beginn des Buches klar, das die Situation bei allen Familienmitgliedern Spuren hinterlassen hat und sie dringend miteinander reden müssten, auch mit professioneller Hilfe. Weshalb nicht überraschend ist, das es im Verlauf der Geschichte einige Rückschläge gibt. Lilly, die ihre Schwester an dem Tag gefunden hat, neigte vorher schon zum Perfektionismus und zwanghaften Verhalten, hat nun vermehrt Panikattacken. Der Leistungsdruck zu funktionieren, damit ihr Vater sich nicht noch mehr Sorgen machen muss wächst enorm, sodass sie ein selbstverletzendes Verhalten entwickelt. Alice kommt nach Hause und natürlich funktioniert erstmal gar nichts wie gewohnt, alle kommen nicht mit der neuen Familiendynamik zurecht, was durchs Schweigen nur noch schlimmer wird. Zur gleichen Zeit lernt Lilly Micah in der Schule bei einem gemeinsamen Kunstprojekt kennen, der zeitgleich mit Alice in der Klinik war. Er kann die Situation natürlich nicht für sie und ihre Familie lösen, aber mit ihm traut sie sich Gespräche zu führen, die sie sich weder mit Alice noch der Familie traut. Stück für Stück wird sie und ich als Leserin an eine weniger vorurteilsbehaftete Sichtweise herangeführt. In der Fusion durch Bildkunst und Gedichte erlebt man freie und berührende Momente, wo beide ganz sie selbst sind 🥹. Ehrlich Micahs kreative Art und Lillys planerisches Herangehen wuchs zu so einem tollen Projekt heran, das noch viel mehr Mitschüler dazu animiert hat anonym über ihre Ängste zu sprechen. Das hat mich einfach richtig mitgerissen! Trotzdem spitzt sich die Situation von Lilly und der Familie zu, da nur Micah um ihre Panikattacken weiß. In einem herben Rückschlag für beide Schwestern begreift Familie Larkins das sie ihren künftigen Weg anders angehen wollen, um Hand in Hand mit ihren inneren Monstern überwiegend in Frieden zu leben. Das Ende wird dann noch ein bisschen cheesy, aber genau das brauchte ich dann auch und hab's geliebt 🥰. Es wird niemand wundergeheilt, sondern Wege der Akzeptanz und Therapie gegangen, bei denen klar wird, dass jeder Mensch seine Baustellen hat und Mensch auch mit diesen genug ist. In ganzen Buch bekommt man immer wieder Einblicke in Lillys Gedichte. Für mich hat das und auch die durchgestrichene Worte, die sie sich in Gesprächen nicht getraut hat zu äußern einen tollen Anteil an der Atmosphäre im Buch gehabt.
Ich bin, ich bin, ich bin.
Ein wahres Gefühlsmeer. Die Figuren wirken authentisch und charakterstark, die Handlungen echt. Das Buch hat mich emotional komplett gegriffen, trotz der Lovestory, die relativ früh klar wird. Ich bin kein Fan von Liebesgeschichten zwischen so rohen und ernsten Themen, doch sie gehören nun mal zum Leben und zur Jugend dazu. Persönlich kann ich mich in sehr vielem wiederfinden und habe an sämtlichen Punkten sehr mitgefühlt und -gefiebert. Ich habe oft geweint beim Lesen und genauso oft gelächelt. Eine sehr pure Geschichte, ich liebe es!
Schön,aber harte Themen!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist nur wichtig zu erwähnen das es in dem Buch mehrfach um Suizid geht und um Selbstverletzendes Verhalten, also nur lesen wenn man das gut ab kann. Ich fand die Entwicklung zwischen Lily und Ihrer Schwester wirklich schön und die Repräsentation von Psychischen Krankheiten war auch gelungen.

Mental-health-illnes. Regt zum Nachdenken an.
Ein Buch, was mich noch lange beschäftigen wird. Ein gutes Buch, um Mental Illness besser zu verstehen, ich kann es nur empfehlen. Es sollte aber eine Triggerwarnung enthalten. Ich fand die vielen versteckten Botschaften, wie das "3x drücken.", sehr toll. "You don't fix you, because you are not broken. You already whole even if you need help."
Ein ergreifendes und schonungslos ehrliches Jugendbuch über Mental Health, Leistungsdruck, Ungerechtigkeit durch Vorurteile und die Macht des Internets durch Cybermobbing.
"Mutig kann nur sein, wer Angst hat." Eins vorweg: die Triggerwarnung sollte wirklich ernst genommen werden. Inhalt: Lily schreibt ihre Gedanken und Empfindungen lieber auf, anstatt sie zu sagen. Durch ein schicksalhaftes Erlebnis mit ihrer psychisch kranken Schwester, werden die Gedanken immer dunkler, der Leistungsdruck steigt und so kommen auch keine Worte als sie ein gemeinsames Kunstprojekt mit Micah einreichen soll. Dieser möchte ihr helfen die Worte wiederzufinden. Aber ist das so leicht, wenn er selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft? Die Autorin beschreibt die Gedanken und Gefühle sehr bildlich. Der Schreibstil ist sehr kreativ und passt absolut zur Story. So wird zb. eine Seite komplett mit dem Wort "mehr" gefüllt. Klingt erstmal komisch, aber in der beschriebenen Situation wird damit die Ausweglosigkeit und Hilflosigkeit von Lily sehr authentisch beschrieben. Verschiedene Schriftgrößen symbolisieren zusätzlich die lauten Gedanken. Bei mir sind die Tränen geflossen und man konnte Lilys Schmerz so sehr nachvollziehen, dass es einem selbst weh tat. Das Buch zeigt das Bild, was viele Leute von psychischen Erkrankungen haben. Selbst Lily hatte dieses Bild, denn sie trifft nicht ganz unvoreingenommen auf Micah. Obwohl er wirklich ein ganz toller Mensch ist. Eine Diagnose macht eben keinen Menschen aus und man ist mehr als diese Diagnose. Lily ihr Leidensweg wird realitätsnah beschrieben. Da sie extrem harte Worte gegen sich selbst verwendet, wird der Leser Stück für Stück auf diesen Weg gebracht und emotional mitgerissen. Der Vater der beiden Schwestern hat mich teils wütend gemacht und teils tat er mir so leid. Er wusste einfach nicht wie er mit diesen Berg an Problemen umgehen soll und wollte lieber alles schön reden und verschweigen, anstatt sich den wichtigen Themen zu stellen und mit seinen Kindern darüber zu reden. Aber auch seine Reaktionen empfand ich als ehrlich und nachvollziehbar. Ein wichtiges und starkes Jugendbuch, das mir noch eine Weile im Kopf bleiben wird.

Eine berührende Geschichte um ein wichtige Thema
Ich weiß aktuell garnicht was ich so wirklich zum Buch sagen soll, außer wow. Mental Health wird in unserer Gesellschaft ein immer größeres Thema und doch, versteht es keiner so wirklich und es liegt doch noch eher in einem Bereich mit Dingen, die man ungern anspricht und die oft auch nicht richtig angenommen werden. Die Geschichte von Lily, Alice und Micah verdeutlicht, das jeder mit anderen Sachen zu kämpfen hat. Während andere sich eingestehen, dass sie Hilfe brauchen, kämpfe andere alleine, bis sie es nichtmehr können. Dieses Buch ist so unglaublich wichtig für diese Gesellschaft, für Leute die nicht wissen was sie mit den Gedanken in ihrem Kopf anfangen sollen, für Leute die nicht wissen, was sich hinter „psychischen Krankheiten“ versteckt. Du bist nicht alleine.
Als ich dieses Buch begonnen habe, hatte ich keine großen Erwartungen an die Geschichte. Jedoch ab dem ersten Kapitel habe ich direkt gemerkt dass dieses Buch etwas ganz besonders ist. Für mich war das eines der ehrlichsten, authentischsten und besondersten Bücher zum Thema mentale Gesundheit. Hier wurden verschiedene Themen sehr einfühlsam und realistisch bearbeitet und ich bin wirklich hin und weg von diesem Buch Dazu war die Liebesgeschichte unglaublich aufrichtig und einfach nur schön zum lesen. Ich kann jedem dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen, denn meiner Meinung nach ist es ein unglaublich wichtiges Buch
Wow
Ein unglaublich bewegendes Buch. Es beleuchtet die Schwächen und Stärken eines jeden Menschen. Es zeigt einem, dass man genug ist. Immer. Jederzeit. Die Charaktere, die Entwicklung, das Ende. Alles trifft es ganz genau. Es ist ein absolutes Meisterwerk, das mich sehr tief berührt hat. Ich bin dankbar dafür es gefunden und gelesen zu haben.
„Der Name ist vielleicht noch etwas unfertig.“….. „Wie ich schon gesagt habe, allerliebste Lilly. Wir alle sind unfertig.“🩵 Ich habe dieses Buch fast an einem Tag gelesen und es hat mich total berührt. Es war intensiv, aufwühlend und emotional. ❤️🩹🫶🏻 Lily ist ein junges Mädchen und wirkt nach außen „total normal“. Doch innerlich sieht es ganz anders aus, denn Lillys Schwester ist psychisch krank und kehrt nach einem Aufenthalt in der Klinik wieder zurück nach Hause. Dadurch wird Lilly von einem schweren Gedankengerüst geplagt, denn sie weiß nicht, wie sie mit der Situation, ihrer Schwester selbst und der gesamten Familie umgehen soll…🥺💭 Durch ein schulisches Kunstprojekt trifft sie dann auf Micah, der auch Lilly‘s Schwester kennt. Micah hat nämlich selbst mit Depressionen zu kämpfen, dennoch versucht er das Leben auf seine Weise positiv zu sehen und strahlt Charme und Humor aus. 🍀☀️ Lilly fühlt sich zuerst vollkommen vor den Kopf gestoßen, bis sie merkt, dass Micah der Einzige ist, der sie zu verstehen scheint, was ihr Herz erweichen lässt. ❤️ Sie beginnt seine Sichtweisen nicht mehr infrage zu stellen und beschließt gegen ihre eigenen dunklen Gedanken und Probleme zu kämpfen, auch wenn dies nicht immer leicht werden wird…. 😮💨🥀

Du bist genug, vergiss das nicht!
„Man hat nur ein YOLO“ - Lillys Dad hat so Recht & bitte nutze es ✨ Ich bin überzeugt, das Buch hat mich überzeugt! Ich habe unfassbar lange kein Buch mehr gelesen, welches die unterschiedlichen psychischen Krankheiten so unfassbar gut beschrieben hat & was mentaler Stress mit einer Person ausmachen kann. Dieser Roman war so poetisch, nah & unfassbar echt. Diese Geschichte könnte genau so in der Realität stattfinden. Es hat mich bewegt, mitgenommen und an vielen Stellen bestätigt, wie schlimm eine psychische Erkrankung sein kann. Sollten dich jegliche Themen Richtung Depression, selbstverletzendem Verhalten, Suizid oder Ähnlichem stark triggern, rate ich dir von diesem Buch ab. Aber solltest du dich wagen, solltest du mutig sein, kann ich dir dieses Buch nur empfehlen. Und wenn du bis hier hin gelesen hast, dann lass es dir noch einmal gesagt sein: Du bist so wie du bist genau richtig. Und sollten die Monster in deinem Kopf zu laut sein, dann such dir bitte Hilfe. Du musst dich nicht schlecht fühlen, es ist genau das Richtige. Du schaffst das, ich glaube an dich!
Sooo unglaublich berührend🥹
Dieses Buch würde ich eigentlich jedem ans Herz legen da es so realistisch aber trotzdem irgendwie schön über psychische Krankheiten (bei einem selbst aber auch bei seinem Umfeld) aufklärt , jedoch sollte man es auf keinen Fall lesen wenn man auf bestimmte Themen sehr sensibel reagiert oder leicht getriggert wird. Ich bin eigentlich auch eine Person die eigentlich getriggert sein sollte aber irgendwie hat mir das Buch sehr viel halt und Verständnis gegeben und auch gezeigt dass eine Art Heilung möglich ist ❤️🩹 Ab jetzt: ⚠️Achtung Spoiler⚠️ Ich muss sagen, dass dies eines der besten Bücher war die ich bis jetzt gelesen habe. Die Story hat mich sehr in seinen Bann gezogen und ich konnte mich sehr mit den Charakteren identifizieren. Es sind zwar harte Themen die angesprochen werden aber trotzdem hat man gefühlt dass hinter den Problemen noch „echte Menschen“ mit eigenen Persönlichkeiten stecken. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptcharakteren war einfach so unfassbar schön und das Projekt, das die beiden angegangen sind ,mit den Gedichten , war herzerwärmend. Das sie am Ende selber von der Klippe springen wollte hat mein Herz zerrissen💔 Ich finde allgemein hat das Buch mentale Probleme,wie zum Beispiel seine depressive Phase, extrem realistisch darstellen können.
,,Ihr seid nicht kaputt. Ihr seid genug!''
Ein sehr bewegendes und authentisches Buch! Ich finde es sehr gut, dass thematisiert wird, wie schwer es für die ganze Familie ist, wenn eine Person des Systems an einer psychischen Störung erkrankt ist, aber auch wie wichtig genau dieses Familiensystem ist, um den Schritt zum Therapiebeginn zu wagen bzw. die Therapie weiter in Anspruch zu nehmen. Ebenfalls wird aufgegriffen, wie viele Stereotypen gegenüber psychisch Erkrankten noch omnipräsent sind und wie diese auch viral verbreitet werden, mit zusätzlichen Bildern/Videos der betroffenen Person. Jedoch kann auch das Internet helfen, seine Gedanken weit zu verbreiten sowie anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass sie nicht allein sind. Es ist ein sehr gelungenes Buch, welches allen Betroffenen Mut machen kann, sich jemanden anzuvertrauen, auch wenn es immer noch Menschen gibt, die sich über psychisch Probleme lustig machen. Denkt daran: ,,Ihr seid nicht kaputt. Ihr müsst nicht repariert werden.''
Ein sehr berrührendes Buch über Ängste und Zwänge ... was tun wenn die Angst über dein Leben bestimmt....? Interessant über psychische Erkrankungen zu schreiben und um ein Einblick zu bekommen.... Spannung war auch vorhanden ... ! Zwischendurch aber eher auch mal langatmig.. Ich vergebe 3 1/2 Sterne was ich für die Geschichte persönlich empfinde. 🫠👍
Einfach nur wunderschön, herzzerreißend und ehrlich zu gleich
Das Buch ist eins der besten was ich je gelesen habe. Es hat mir mein Herz zerrissen und gleichzeitig mich Stück für Stück wieder zusammen gesetzt. Dieses Buch ist so ernst wie humorvoll. Ich finde es hat die Thematik von psychischen Erkrankungen so gut wieder gegeben und einem gezeigt das jeder davon betroffen sein kann egal wer er oder sie ist. Ich habe mich selber in diesem Buch wieder erkannt und nicht nur einmal sind bei mir die Tränen geflossen. Es zeigt die Stigmatisierung und die Ausgrenzung die für viele psychisch Erkrankte leider zum Alltag gehört. Mir hat der Schreibstil wirklich gut gefallen auch mit den verschieden Text Formaten und einzelnen Gedichten. Was wenn wir gut genug sind ? zeigt offen und ehrlich wie hart psychische Erkrankungen sind aber auch , dass man niemals alleine ist und man weder verrückt noch kaputt ist.
Best mental health book that I’ve read
This book is so well written and it’s impossible to not fall in love with the characters. Also there has definitely been a lot of research done on the topics discussed in the book. While reading I often felt very understood. The little poems in the book are so pretty too. I cried while reading this a lot and I must say that this book definitely needs a trigger warning.

Eine sehr gefühlvolle Geschichte! Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr flüssig und somit auch wirklich angenehm zu lesen. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Perspektive aus den Sichten der Protagonistin Lily, was einem einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt ermöglicht. Besonders toll fand ich diesbezüglich auch die von den Protagonisten geschriebenen Gedichte, die immer wieder eingeschoben wurden und die Entwicklung der beiden hervorragend widergespiegelt haben. Alle Charaktere waren meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Sie wirkten sehr rund und trugen somit zu einer sehr authentischen Geschichte bei. Das Buch thematisiert psychische Krankheiten auf unglaublich authentische und einfühlsame Weise. Ich fand Lilys Verhalten unglaublich realitätsnah und empfand den Umgang der Autorin damit wirklich gut. Deswegen war die Geschichte auch sehr emotional, eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle. Auch war es sehr schön zu sehen, wie sich die Geschichte der beiden Protagonisten entwickelt hat und wie gut die beiden sich getan haben. Trotzdem ist mir besonders eine Sache negativ aufgefallen. In der Schule gab es einen Fall von Mobbing, bei dem mir der Umgang der Lehrkräfte und des Schulleiters damit nicht gefallen hat. Hier wurden einfach Schüler beschuldigt, weil man sich gut hätte vorstellen können, dass sie etwas damit zu tun haben, ohne auch nur die Chance sich zu verteidigen einzuräumen. Das fand ich sehr kritisch (wahrscheinlich aber auch leider nicht allzu unrealistisch). Auch muss ich erwähnen, dass ich den Anfang der Geschichte als etwas langatmig empfunden habe, wobei die Geschichte nach den Startschwierigkeiten aber wirklich an Fahrt aufgenommen hat und mich wirklich mitreißen konnte. Alles in allem war dieses Buch wirklich toll, weshalb es von mir auch 4 Sterne bekommt.
This book seems to have the same vibe as "All the bright places", only it's a lot more enjoyable. I really liked this book, so much so that i would consider reading it again sometime, however, something about it felt a tad bit off. I didn't love it, and I can't even say why. Finishing it left me feeling some kind of unsatisfied, even though plot-wise it definitely had the ending I've wished for. I feel like, it should have had another 40 pages or so, to really de-escalate the tension build-up in order to not seem so abrupt. This book took you on an emotional rollercoaster, sucked you in up until the very end and then just violently kicked you out after page 382. These are my only critiques, overall, it was still great.
It was difficult, for 85 percent I was sure to not keep the book, the end got me tho. For me it was too much of a weird love story, that wants to be extra and special, when it facts they behave like the biggest flirty cliché book teens, while pointing out how not social and bla they are and stuff. I am glad i fought through most of it to read the end, but I wouldn’t do it again.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Poetischer Schrei nach Hilfe
In Lilys Kopf sammeln sich die Worte, die sie nicht sagen kann. Worte über die Nacht der blutigen Badfliesen. Worte über ihre psychisch kranke Schwester. Aber auch die Worte über ihre eigenen Gefühle und Sorgen. Während ihre Probleme so immer mehr zu ausgewachsenen Monstern in ihrem Kopf werden, wächst der Druck auf sie. Um ein Stipendium zu bekommen, muss sie gemeinsam mit Micah ein Kunstprojekt anfertigen. Doch kein Gedanke und kein Vers will auf das Blatt wandern. Micah verspricht ihr Hilfe – aber kann sie jemand aus ihrer Abwärtsspirale retten, der selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft?
*Trigger-Warnung*
Schonungslos ehrlich beschreibt "Was, wenn wir genug sind?" nicht nur das Innenleben seiner komplexen Protagonistin Lily, sondern auch die Selbstzerstörung , die ihre Zweifel und Ängste in ihr auslösen. Selbstverletzung , Depressionen und suizidale Gedanken werden eindringlich thematisiert, so dass dieses Buch noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch der Suizidversuch ihrer bipolaren Schwester Alice, dessen Auswirkungen auf die Familie sowie das Stigma , das Mental Health Themen begleitet, wird Leser*innen nachhaltig beschäftigen.
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,,Genug Du sagst ich bin wunderschön ich bin genug Mit all den Narben Du siehst sie alle und bleibst Ich bleibe auch"
Das war eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle 😵💫🎢 Zu erst einmal hatte ich wirklich Schwierigkeiten mich in das Buch einzufinden und Lilly als Charakter zu akzeptieren. Ich fand sie nämlich oft etwas anstrengend und nervig aber später ging es dann. Micah hingegen habe ich geliebt und wollte ihn die ganze Zeit nur umarmen und sagen dass alles gut wird. Alice fand ich sehr nahbar und besonders realistisch geschrieben. Die Präsentation einer Angststörung fand ich auch sehr gut dargestellt aber am Ende ist sie meiner Meinung nach etwas verblasst. Den Mobbing Aspekt fand ich auch gut auch wenn ich manchmal das Bedürfnis hatte bestimmten Charakteren (Damon) ins Maul zu hauen😌 Die letzten 200 Seiten fand ich so gut dass ich sie am Stück weggelesen habe und aber das Ende war nicht so meins. Ich hoffe dass Lilly,Micah und Alice ihr Happy end gefunden haben. 🫂🌊🎭📓✒️💊

„Die alten Schotten hatten ein Wort dafür: sjushamillabakka“, antworte ich. „Die Stelle, wo das Meer aufs Ufer trifft. Nicht mehr ganz Wasser, noch nicht ganz Land. Ein Raum zwischen den Welten.“ ~ S. 113
Seitdem Lily ihre psychisch kranke Schwester blutend im Badezimmer gefunden hat, ist nichts mehr wie vorher. Ihre Sorgen und unausgesprochenen Worte behält sie für sich, denn sie ‚muss‘ ja perfekt sein. Eine perfekte Schülerin, Schwester, Freundin und Tochter. Als sie Micah trifft, ändert sich etwas. Lily muss mit ihm ein Kunstprojekt anfertigen und merkt, dass er ganz anders ist als der Rest ihrer Mitschüler. Micah möchte ihr helfen, doch funktioniert das so einfach, wenn er selbst mit sich zu kämpfen hat? Ein unglaublich sensibles und schönes Buch, welches über die Auswirkungen psychischer Erkrankungen berichtet. Nicht nur über die Personen, die direkt von der Erkrankung betroffen sind, sondern auch von deren Umfeld und Familie. Die Geschichte vermittelt, dass es sich lohnt, Hilfe in Anspruch zu nehmen und über Probleme zu sprechen. Eine große Empfehlung von mir!

Unverfälscht, tiefgründig und ergreifend. Dieses Buch ist ein Meisterwerk und so, so wichtig! Sensible Themen werden hier hautnah beschrieben, womit die Geschichte zwar alles andere als leicht zu lesen ist, aber dafür ist echt und genau das macht dieses Buch in meinen Augen so wertvoll. Die Darstellungen der Autorin sind nicht einfach nur greifbar, sie werden beim Lesen real und haben damit unheimlich viel in mir ausgelöst. Ich habe mich nicht nur in Lily einfühlen können oder mich in ihr wiedergefunden - Ich wurde zu Lily. Ich dachte und fühlte, was Lily dachte und fühlte, und das war härter als ihr es euch jetzt wahrscheinlich vorstellt, aber eben auch unheimlich bewegend, erleichternd und irgendwie tröstlich. Erin Stewart hat hier authentische und ungeschönte Charaktere erschaffen, bei denen das Dunkle und Unvollkommene nicht ausgepart wurde. Ihrem Schmerz wird Raum gelassen und dafür liebe ich die Autorin. Die Geschichte wird aus Lily's Sicht in der ersten Person Singular erzählt, wodurch man ihre Gedankenspiralen und ihr Gefühlschaos aus erster Hand miterlebt und das nagte an mir. Die Stimmung war drückend, geradezu beklemmend und lastete schwer auf meinen Schultern. Dieses Buch ist harter Tobak, aber wenn ihr es lesen und aushalten könnt, lohnt es sich wirklich, glaubt mir. Beachtet aber unbedingt die Triggerwarnung zum Buch und passt beim Lesen gut auf euch auf. Erin Stewart erzählt ehrlich und ungeschönt von den eigenen Dämonen und wie sie ihre Klauen unerbittlich ins uns graben. Die raue und harte Realität wird erschreckend realistisch und nahbar beschrieben, dabei aber trotzdem einfühlsam vermittelt, zumindest meinem Empfinden nach. Ihre Worte sind so unverfälscht und wahrhaftig, dass es wehtut. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, weil er diese Geschichte erst zu dem macht, was sie ist - Er erweckt diese Geschichte zum Leben. Erin Stewart schreibt ausdrucksstark und poetisch, und damit meine ich nicht nur Lily's Gedichte (auch wenn diese wirklich ein absolutes Highlight sind und das Buch allein deswegen schon absolut lesenswert ist), sondern alles darum herum! Ihr Schreibstil ist gefühlvoll, lebendig und echt. So schonungslos, unverschleiert und authentisch. Die ausgesparten Sätze und die durchgeschrichenen Worte - Es ist perfekt und ich liebe alles daran! Es fängt genau das ein, was sonst so häufig zwischen den Zeilen verloren geht und intensiviert damit die Aussagekraft und Wirkung der Geschichte. Es lässt Lily's Gedanken, Monster und Gefühle leben. Ich selbst habe das Buch auf Englisch gelesen und kann euch das auch nur ans Herz legen. Es war für mich zu jeder Zeit gut verständlich und Poetry wirkt in meinen Augen in Originalsprache einfach nochmal ganz anders, tiefer und ehrlicher. Dieses Buch hat so viel zu sagen und zu geben und verdient einfach viel mehr Aufmerksamkeit! Herzensempfehlung ♥️ 5/ 5 Sterne ⭐️

Dieses Buch ist nicht zu unterschätzen!
"Was, wenn wir genug sind?", von Erin Stewart, behandelt Mental Health-Themen schonungslos und ohne etwas zu romantisieren. Inhalt: "In Lilys Kopf sammeln sich die Worte, die sie nicht sagen kann. Worte über die Nacht der blutigen Badfliesen. Worte über ihre psychisch kranke Schwester. Aber auch die Worte über ihre eigenen Gefühle und Sorgen. Während ihre Probleme so immer mehr zu ausgewachsenen Monstern in ihrem Kopf werden, wächst der Druck auf sie. Um ein Stipendium zu bekommen, muss sie gemeinsam mit Micah ein Kunstprojekt anfertigen. Doch kein Gedanke und kein Vers will auf das Blatt wandern. Micah verspricht ihr Hilfe – aber kann sie jemand aus ihrer Abwärtsspirale retten, der selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft?" (Klappentext) Die Charaktere: Im Vordergrund steht Lily. Sie ist die perfekte Tochter, die die nie Probleme macht, die immer gut in der Schule ist und erfolgreich in all ihren Hobbys. Aber man merkt ihr sehr schnell an, dass tief in ihrem Inneren nichts in Ordnung ist. Es passiert ein sehr schlimmes Ereignis in ihrer Familie und sie versucht diese nun zusammen zu halten, indem sie weiterhin alles perfekt meistert und sich nie einen Fehler erlaubt. Sie halst sich immer mehr auf und achtet auf jeden, außer auf sich selbst. Ich könnte noch so viel über sie schreiben, weil ihr Charakter so vielschichtig ist und ich mit jeder Seite mit ihr mitgelitten habe. Und dann ist da auch noch Micah. Derjenige, über den es so viele Geschichten gibt und doch keiner weiß, was genau davon wahr ist. Micah sieht man seine Probleme oberflächlich betrachtet ebenfalls nicht an, aber auch bei ihm ist unter der Fassade nicht alles in Ordnung. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie er und Lily sich irgendwie versucht haben, selber zu helfen und immer für den anderen da waren und Verständnis gezeigt haben. Die beiden habe ich sehr ins Herz geschlossen. Der Schreibstil: Die Autorin erzählt hier eindringlich, was die mentale Gesundheit für Auswirkungen auf unser Leben haben kann und was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn man sich keine Hilfe sucht. Es wird schonungslos ehrlich darüber geschrieben und berichtet ohne etwas zu tabuisieren, dass hat mir sehr gut gefallen. Es ist teilweise echt hart zu lesen und auch ich habe an manchen Stellen schlucken müssen, aber diese Geschichte ist eine der realistischsten Darstellung, mentaler Krankheiten. Zudem kommt man trotz der relativen Dicke des Buches mega gut voran. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Lily erzählt. Themen (könnte Spoilern): Wie oben beschrieben, geht es um diverse mentale Krankheiten. Es geht darum sich einzugestehen, dass man Hilfe benötigt und das um Hilfe bitten keine Form von Schwäche darstellt. Zumal beschreibt es auch perfekt, wie es ist, ein sog. "Glass Child" zu sein und zeigt ebenfalls auch die Perspektive von Angehörigen auf, die mit den Problemen ihrer Liebsten konfrontiert werden. Dieses Buch beinhaltet auch einige Themen, die triggern könnten. Diese habe ich am Ende dieses Beitrages aufgelistet. Fazit: "Was, wenn wir genug sind?", von Erin Stewart, ist ein Buch, bei dem ich mir wünschen würde, dass es noch viel mehr Menschen lesen würden, damit die mentale Gesundheit, nicht weiter vom Großteil der Gesellschaft belächelt wird. Die Geschichte tut an genau den richtigen Stellen weh. Man merkt als Leser, wie sich die Spirale rund um Lily immer weiter zusammen zieht und ich mit jeder Seite mehr gedacht habe, dass es nicht gut enden kann. Es sind teilweise auch echt krasse Szenen dabei, aber das hat das Buch für mich nur noch authentischer gemacht. Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen!!! Triggerwarnung: selbstverletztendes Verhalten, Suizid/suizidale Gedanken, Bipolarität, Angststörung, Depressionen
Omg dieses Buch ist mehr als nur eine verständliche Version von Depressionen etc.
Wichtig 🚨: bitte beachtet die Trigger Warnungen zum Beispiel Suizid, Selbstverletzung, Bipolarität… da dieses Buch komplett davon handelt und wenn diese Themen euch triggern dann ist dieses Buch nichts für euch! (Achtung kleiner Spoiler:) Ich persönlich fand dieses Buch echt gut da Lily und Micah wundervolle Charaktere sind die genauso wie einige Menschen Monster im Kopf haben. Eine kleine Love Story darf natürlich auch nicht fehlen. Insgesamt finde ich das Erin Stewart eine exzellente Geschichte geschrieben hat in der jeder versteht das es Höhen und Tiefen im Leben gibt und das es trotzdem immer Hoffnung gibt aus einem Loch raus zu kommen. Ich werde dieses Buch noch öfter lesen da es mir tatsächlich zu einem gewissen Punkt geholfen hat!

"Unter dem Tisch, wo niemand es sehen kann, blutet Lily." Was ist, wenn die Worte in deinem Kopf zu viele werden ? Wenn du perfekt sein willst aber der Druck und all die angestauten Worte irgendwohin müssen ? "Was, wenn wir genug sind ? " ist ein wundervoller Jugendroman, voller wichtiger Themen, Kunst, Poesie und Charakteren, die mich berührt und auf eine Art und Weise nicht mehr losgelassen haben. Der Schreibstil ist flüssig und einfach nur fantastisch ! Die durchgestrichenen Worte, Lily's Blog und manche Szenen die aus der "Nicht Lily" Perspektive dargestellt wurden, waren sehr authentisch und besonders. Das Buch hat mich absolut berührt und definitiv mein jüngeres Ich geheilt. Ich musste weinen, lachen und vor allem MITFÜHLEN. Ganz große Leseempfehlung für diejenigen, die ebenfalls zu viel denken und immer perfekt sein müssen. Ihr seid genug!
Hab's geliebt und wollte gar nicht aufhören zu lesen.
Dies ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es hat mich genauso mitgerissen wie ihr Debüt damals 😍! Dieses Jugendbuch befasst sich mit Leistungsdruck, Ängsten, psychischen Krankenheiten und deren familiären Auswirkungen. Dabei findet die Autorin wunderschöne Analogien und Metaphern um uns Lesenden die Gedanken dazu näher zu bringen. Lillys große Schwester Alice ist nach einem Suizidversuch in einer psychologischen Klinik wo sich herausstellt, das diese bipolar ist. Statt sich mit dem Thema offen auseinander zu setzen, bleibt es in der Familie zunächst schambehaftetet. Es wird nicht darüber gesprochen, aufgeklärt oder geschaut, was es mit den beiden jüngeren Schwestern gemacht hat. Stattdessen werden Ausreden für die Öffentlichkeit gefunden wo Alice ist und versucht eine Fassade der Perfektion aufrecht zu halten. Es wird direkt zu Beginn des Buches klar, das die Situation bei allen Familienmitgliedern Spuren hinterlassen hat und sie dringend miteinander reden müssten, auch mit professioneller Hilfe. Weshalb nicht überraschend ist, das es im Verlauf der Geschichte einige Rückschläge gibt. Lilly, die ihre Schwester an dem Tag gefunden hat, neigte vorher schon zum Perfektionismus und zwanghaften Verhalten, hat nun vermehrt Panikattacken. Der Leistungsdruck zu funktionieren, damit ihr Vater sich nicht noch mehr Sorgen machen muss wächst enorm, sodass sie ein selbstverletzendes Verhalten entwickelt. Alice kommt nach Hause und natürlich funktioniert erstmal gar nichts wie gewohnt, alle kommen nicht mit der neuen Familiendynamik zurecht, was durchs Schweigen nur noch schlimmer wird. Zur gleichen Zeit lernt Lilly Micah in der Schule bei einem gemeinsamen Kunstprojekt kennen, der zeitgleich mit Alice in der Klinik war. Er kann die Situation natürlich nicht für sie und ihre Familie lösen, aber mit ihm traut sie sich Gespräche zu führen, die sie sich weder mit Alice noch der Familie traut. Stück für Stück wird sie und ich als Leserin an eine weniger vorurteilsbehaftete Sichtweise herangeführt. In der Fusion durch Bildkunst und Gedichte erlebt man freie und berührende Momente, wo beide ganz sie selbst sind 🥹. Ehrlich Micahs kreative Art und Lillys planerisches Herangehen wuchs zu so einem tollen Projekt heran, das noch viel mehr Mitschüler dazu animiert hat anonym über ihre Ängste zu sprechen. Das hat mich einfach richtig mitgerissen! Trotzdem spitzt sich die Situation von Lilly und der Familie zu, da nur Micah um ihre Panikattacken weiß. In einem herben Rückschlag für beide Schwestern begreift Familie Larkins das sie ihren künftigen Weg anders angehen wollen, um Hand in Hand mit ihren inneren Monstern überwiegend in Frieden zu leben. Das Ende wird dann noch ein bisschen cheesy, aber genau das brauchte ich dann auch und hab's geliebt 🥰. Es wird niemand wundergeheilt, sondern Wege der Akzeptanz und Therapie gegangen, bei denen klar wird, dass jeder Mensch seine Baustellen hat und Mensch auch mit diesen genug ist. In ganzen Buch bekommt man immer wieder Einblicke in Lillys Gedichte. Für mich hat das und auch die durchgestrichene Worte, die sie sich in Gesprächen nicht getraut hat zu äußern einen tollen Anteil an der Atmosphäre im Buch gehabt.
Ich bin, ich bin, ich bin.
Ein wahres Gefühlsmeer. Die Figuren wirken authentisch und charakterstark, die Handlungen echt. Das Buch hat mich emotional komplett gegriffen, trotz der Lovestory, die relativ früh klar wird. Ich bin kein Fan von Liebesgeschichten zwischen so rohen und ernsten Themen, doch sie gehören nun mal zum Leben und zur Jugend dazu. Persönlich kann ich mich in sehr vielem wiederfinden und habe an sämtlichen Punkten sehr mitgefühlt und -gefiebert. Ich habe oft geweint beim Lesen und genauso oft gelächelt. Eine sehr pure Geschichte, ich liebe es!
Schön,aber harte Themen!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist nur wichtig zu erwähnen das es in dem Buch mehrfach um Suizid geht und um Selbstverletzendes Verhalten, also nur lesen wenn man das gut ab kann. Ich fand die Entwicklung zwischen Lily und Ihrer Schwester wirklich schön und die Repräsentation von Psychischen Krankheiten war auch gelungen.

Mental-health-illnes. Regt zum Nachdenken an.
Ein Buch, was mich noch lange beschäftigen wird. Ein gutes Buch, um Mental Illness besser zu verstehen, ich kann es nur empfehlen. Es sollte aber eine Triggerwarnung enthalten. Ich fand die vielen versteckten Botschaften, wie das "3x drücken.", sehr toll. "You don't fix you, because you are not broken. You already whole even if you need help."
Ein ergreifendes und schonungslos ehrliches Jugendbuch über Mental Health, Leistungsdruck, Ungerechtigkeit durch Vorurteile und die Macht des Internets durch Cybermobbing.
"Mutig kann nur sein, wer Angst hat." Eins vorweg: die Triggerwarnung sollte wirklich ernst genommen werden. Inhalt: Lily schreibt ihre Gedanken und Empfindungen lieber auf, anstatt sie zu sagen. Durch ein schicksalhaftes Erlebnis mit ihrer psychisch kranken Schwester, werden die Gedanken immer dunkler, der Leistungsdruck steigt und so kommen auch keine Worte als sie ein gemeinsames Kunstprojekt mit Micah einreichen soll. Dieser möchte ihr helfen die Worte wiederzufinden. Aber ist das so leicht, wenn er selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft? Die Autorin beschreibt die Gedanken und Gefühle sehr bildlich. Der Schreibstil ist sehr kreativ und passt absolut zur Story. So wird zb. eine Seite komplett mit dem Wort "mehr" gefüllt. Klingt erstmal komisch, aber in der beschriebenen Situation wird damit die Ausweglosigkeit und Hilflosigkeit von Lily sehr authentisch beschrieben. Verschiedene Schriftgrößen symbolisieren zusätzlich die lauten Gedanken. Bei mir sind die Tränen geflossen und man konnte Lilys Schmerz so sehr nachvollziehen, dass es einem selbst weh tat. Das Buch zeigt das Bild, was viele Leute von psychischen Erkrankungen haben. Selbst Lily hatte dieses Bild, denn sie trifft nicht ganz unvoreingenommen auf Micah. Obwohl er wirklich ein ganz toller Mensch ist. Eine Diagnose macht eben keinen Menschen aus und man ist mehr als diese Diagnose. Lily ihr Leidensweg wird realitätsnah beschrieben. Da sie extrem harte Worte gegen sich selbst verwendet, wird der Leser Stück für Stück auf diesen Weg gebracht und emotional mitgerissen. Der Vater der beiden Schwestern hat mich teils wütend gemacht und teils tat er mir so leid. Er wusste einfach nicht wie er mit diesen Berg an Problemen umgehen soll und wollte lieber alles schön reden und verschweigen, anstatt sich den wichtigen Themen zu stellen und mit seinen Kindern darüber zu reden. Aber auch seine Reaktionen empfand ich als ehrlich und nachvollziehbar. Ein wichtiges und starkes Jugendbuch, das mir noch eine Weile im Kopf bleiben wird.

Eine berührende Geschichte um ein wichtige Thema
Ich weiß aktuell garnicht was ich so wirklich zum Buch sagen soll, außer wow. Mental Health wird in unserer Gesellschaft ein immer größeres Thema und doch, versteht es keiner so wirklich und es liegt doch noch eher in einem Bereich mit Dingen, die man ungern anspricht und die oft auch nicht richtig angenommen werden. Die Geschichte von Lily, Alice und Micah verdeutlicht, das jeder mit anderen Sachen zu kämpfen hat. Während andere sich eingestehen, dass sie Hilfe brauchen, kämpfe andere alleine, bis sie es nichtmehr können. Dieses Buch ist so unglaublich wichtig für diese Gesellschaft, für Leute die nicht wissen was sie mit den Gedanken in ihrem Kopf anfangen sollen, für Leute die nicht wissen, was sich hinter „psychischen Krankheiten“ versteckt. Du bist nicht alleine.
Als ich dieses Buch begonnen habe, hatte ich keine großen Erwartungen an die Geschichte. Jedoch ab dem ersten Kapitel habe ich direkt gemerkt dass dieses Buch etwas ganz besonders ist. Für mich war das eines der ehrlichsten, authentischsten und besondersten Bücher zum Thema mentale Gesundheit. Hier wurden verschiedene Themen sehr einfühlsam und realistisch bearbeitet und ich bin wirklich hin und weg von diesem Buch Dazu war die Liebesgeschichte unglaublich aufrichtig und einfach nur schön zum lesen. Ich kann jedem dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen, denn meiner Meinung nach ist es ein unglaublich wichtiges Buch
Wow
Ein unglaublich bewegendes Buch. Es beleuchtet die Schwächen und Stärken eines jeden Menschen. Es zeigt einem, dass man genug ist. Immer. Jederzeit. Die Charaktere, die Entwicklung, das Ende. Alles trifft es ganz genau. Es ist ein absolutes Meisterwerk, das mich sehr tief berührt hat. Ich bin dankbar dafür es gefunden und gelesen zu haben.
„Der Name ist vielleicht noch etwas unfertig.“….. „Wie ich schon gesagt habe, allerliebste Lilly. Wir alle sind unfertig.“🩵 Ich habe dieses Buch fast an einem Tag gelesen und es hat mich total berührt. Es war intensiv, aufwühlend und emotional. ❤️🩹🫶🏻 Lily ist ein junges Mädchen und wirkt nach außen „total normal“. Doch innerlich sieht es ganz anders aus, denn Lillys Schwester ist psychisch krank und kehrt nach einem Aufenthalt in der Klinik wieder zurück nach Hause. Dadurch wird Lilly von einem schweren Gedankengerüst geplagt, denn sie weiß nicht, wie sie mit der Situation, ihrer Schwester selbst und der gesamten Familie umgehen soll…🥺💭 Durch ein schulisches Kunstprojekt trifft sie dann auf Micah, der auch Lilly‘s Schwester kennt. Micah hat nämlich selbst mit Depressionen zu kämpfen, dennoch versucht er das Leben auf seine Weise positiv zu sehen und strahlt Charme und Humor aus. 🍀☀️ Lilly fühlt sich zuerst vollkommen vor den Kopf gestoßen, bis sie merkt, dass Micah der Einzige ist, der sie zu verstehen scheint, was ihr Herz erweichen lässt. ❤️ Sie beginnt seine Sichtweisen nicht mehr infrage zu stellen und beschließt gegen ihre eigenen dunklen Gedanken und Probleme zu kämpfen, auch wenn dies nicht immer leicht werden wird…. 😮💨🥀

Du bist genug, vergiss das nicht!
„Man hat nur ein YOLO“ - Lillys Dad hat so Recht & bitte nutze es ✨ Ich bin überzeugt, das Buch hat mich überzeugt! Ich habe unfassbar lange kein Buch mehr gelesen, welches die unterschiedlichen psychischen Krankheiten so unfassbar gut beschrieben hat & was mentaler Stress mit einer Person ausmachen kann. Dieser Roman war so poetisch, nah & unfassbar echt. Diese Geschichte könnte genau so in der Realität stattfinden. Es hat mich bewegt, mitgenommen und an vielen Stellen bestätigt, wie schlimm eine psychische Erkrankung sein kann. Sollten dich jegliche Themen Richtung Depression, selbstverletzendem Verhalten, Suizid oder Ähnlichem stark triggern, rate ich dir von diesem Buch ab. Aber solltest du dich wagen, solltest du mutig sein, kann ich dir dieses Buch nur empfehlen. Und wenn du bis hier hin gelesen hast, dann lass es dir noch einmal gesagt sein: Du bist so wie du bist genau richtig. Und sollten die Monster in deinem Kopf zu laut sein, dann such dir bitte Hilfe. Du musst dich nicht schlecht fühlen, es ist genau das Richtige. Du schaffst das, ich glaube an dich!
Sooo unglaublich berührend🥹
Dieses Buch würde ich eigentlich jedem ans Herz legen da es so realistisch aber trotzdem irgendwie schön über psychische Krankheiten (bei einem selbst aber auch bei seinem Umfeld) aufklärt , jedoch sollte man es auf keinen Fall lesen wenn man auf bestimmte Themen sehr sensibel reagiert oder leicht getriggert wird. Ich bin eigentlich auch eine Person die eigentlich getriggert sein sollte aber irgendwie hat mir das Buch sehr viel halt und Verständnis gegeben und auch gezeigt dass eine Art Heilung möglich ist ❤️🩹 Ab jetzt: ⚠️Achtung Spoiler⚠️ Ich muss sagen, dass dies eines der besten Bücher war die ich bis jetzt gelesen habe. Die Story hat mich sehr in seinen Bann gezogen und ich konnte mich sehr mit den Charakteren identifizieren. Es sind zwar harte Themen die angesprochen werden aber trotzdem hat man gefühlt dass hinter den Problemen noch „echte Menschen“ mit eigenen Persönlichkeiten stecken. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptcharakteren war einfach so unfassbar schön und das Projekt, das die beiden angegangen sind ,mit den Gedichten , war herzerwärmend. Das sie am Ende selber von der Klippe springen wollte hat mein Herz zerrissen💔 Ich finde allgemein hat das Buch mentale Probleme,wie zum Beispiel seine depressive Phase, extrem realistisch darstellen können.
,,Ihr seid nicht kaputt. Ihr seid genug!''
Ein sehr bewegendes und authentisches Buch! Ich finde es sehr gut, dass thematisiert wird, wie schwer es für die ganze Familie ist, wenn eine Person des Systems an einer psychischen Störung erkrankt ist, aber auch wie wichtig genau dieses Familiensystem ist, um den Schritt zum Therapiebeginn zu wagen bzw. die Therapie weiter in Anspruch zu nehmen. Ebenfalls wird aufgegriffen, wie viele Stereotypen gegenüber psychisch Erkrankten noch omnipräsent sind und wie diese auch viral verbreitet werden, mit zusätzlichen Bildern/Videos der betroffenen Person. Jedoch kann auch das Internet helfen, seine Gedanken weit zu verbreiten sowie anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass sie nicht allein sind. Es ist ein sehr gelungenes Buch, welches allen Betroffenen Mut machen kann, sich jemanden anzuvertrauen, auch wenn es immer noch Menschen gibt, die sich über psychisch Probleme lustig machen. Denkt daran: ,,Ihr seid nicht kaputt. Ihr müsst nicht repariert werden.''
Ein sehr berrührendes Buch über Ängste und Zwänge ... was tun wenn die Angst über dein Leben bestimmt....? Interessant über psychische Erkrankungen zu schreiben und um ein Einblick zu bekommen.... Spannung war auch vorhanden ... ! Zwischendurch aber eher auch mal langatmig.. Ich vergebe 3 1/2 Sterne was ich für die Geschichte persönlich empfinde. 🫠👍
Einfach nur wunderschön, herzzerreißend und ehrlich zu gleich
Das Buch ist eins der besten was ich je gelesen habe. Es hat mir mein Herz zerrissen und gleichzeitig mich Stück für Stück wieder zusammen gesetzt. Dieses Buch ist so ernst wie humorvoll. Ich finde es hat die Thematik von psychischen Erkrankungen so gut wieder gegeben und einem gezeigt das jeder davon betroffen sein kann egal wer er oder sie ist. Ich habe mich selber in diesem Buch wieder erkannt und nicht nur einmal sind bei mir die Tränen geflossen. Es zeigt die Stigmatisierung und die Ausgrenzung die für viele psychisch Erkrankte leider zum Alltag gehört. Mir hat der Schreibstil wirklich gut gefallen auch mit den verschieden Text Formaten und einzelnen Gedichten. Was wenn wir gut genug sind ? zeigt offen und ehrlich wie hart psychische Erkrankungen sind aber auch , dass man niemals alleine ist und man weder verrückt noch kaputt ist.
Best mental health book that I’ve read
This book is so well written and it’s impossible to not fall in love with the characters. Also there has definitely been a lot of research done on the topics discussed in the book. While reading I often felt very understood. The little poems in the book are so pretty too. I cried while reading this a lot and I must say that this book definitely needs a trigger warning.

Eine sehr gefühlvolle Geschichte! Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr flüssig und somit auch wirklich angenehm zu lesen. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Perspektive aus den Sichten der Protagonistin Lily, was einem einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt ermöglicht. Besonders toll fand ich diesbezüglich auch die von den Protagonisten geschriebenen Gedichte, die immer wieder eingeschoben wurden und die Entwicklung der beiden hervorragend widergespiegelt haben. Alle Charaktere waren meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Sie wirkten sehr rund und trugen somit zu einer sehr authentischen Geschichte bei. Das Buch thematisiert psychische Krankheiten auf unglaublich authentische und einfühlsame Weise. Ich fand Lilys Verhalten unglaublich realitätsnah und empfand den Umgang der Autorin damit wirklich gut. Deswegen war die Geschichte auch sehr emotional, eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle. Auch war es sehr schön zu sehen, wie sich die Geschichte der beiden Protagonisten entwickelt hat und wie gut die beiden sich getan haben. Trotzdem ist mir besonders eine Sache negativ aufgefallen. In der Schule gab es einen Fall von Mobbing, bei dem mir der Umgang der Lehrkräfte und des Schulleiters damit nicht gefallen hat. Hier wurden einfach Schüler beschuldigt, weil man sich gut hätte vorstellen können, dass sie etwas damit zu tun haben, ohne auch nur die Chance sich zu verteidigen einzuräumen. Das fand ich sehr kritisch (wahrscheinlich aber auch leider nicht allzu unrealistisch). Auch muss ich erwähnen, dass ich den Anfang der Geschichte als etwas langatmig empfunden habe, wobei die Geschichte nach den Startschwierigkeiten aber wirklich an Fahrt aufgenommen hat und mich wirklich mitreißen konnte. Alles in allem war dieses Buch wirklich toll, weshalb es von mir auch 4 Sterne bekommt.
This book seems to have the same vibe as "All the bright places", only it's a lot more enjoyable. I really liked this book, so much so that i would consider reading it again sometime, however, something about it felt a tad bit off. I didn't love it, and I can't even say why. Finishing it left me feeling some kind of unsatisfied, even though plot-wise it definitely had the ending I've wished for. I feel like, it should have had another 40 pages or so, to really de-escalate the tension build-up in order to not seem so abrupt. This book took you on an emotional rollercoaster, sucked you in up until the very end and then just violently kicked you out after page 382. These are my only critiques, overall, it was still great.
It was difficult, for 85 percent I was sure to not keep the book, the end got me tho. For me it was too much of a weird love story, that wants to be extra and special, when it facts they behave like the biggest flirty cliché book teens, while pointing out how not social and bla they are and stuff. I am glad i fought through most of it to read the end, but I wouldn’t do it again.





































