Tage wie Salz und Zucker
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Description
Ellen Homes liebt es, ihre Mitmenschen zu beobachten - sie selbst aber möchte nicht gesehen werden. Sie versteckt sich hinter zu vielen Kilos und ihr Gesicht hinter langen Haaren. Nachts putzt sie in einem Riesensupermarkt. Eines Tages trifft Ellen im Bus eine junge Frau: Temerity ist blind, sprüht vor Lebensfreude, hat keinerlei Berührungsängste. Sie ist der erste Mensch seit langem, der Ellen «sieht». Die folgt ihr fasziniert und rettet sie prompt vor zwei Handtaschendieben. Fortan ist nichts mehr, wie es war. Temerity lockt Ellen gnadenlos aus der Reserve. Zusammen fangen die beiden ungleichen Freundinnen an, sich einzumischen - immer da, wo jemand sich nicht wehren kann oder wo Unrecht geschieht. Sehr schnell wirbeln sie jede Menge Staub auf ...
Book Information
Author Description
Shari Shattuck, 1960 in Atlanta, Georgia, geboren, begann ihre Karriere als Model und Schauspielerin schon mit 16. Sie spielte in über 200 Filmen, Theaterstücken und Fernsehserien mit. Sie hat mehrere Krimis geschrieben und lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Kalifornien. Neben ihrer Schriftsteller- und Schauspieltätigkeit engagiert sie sich mit Herzblut in der Desi-Geestman-Stiftung für krebskranke Kinder. Ihre wichtigste Botschaft ist, nicht das Äußere einer Person zu bewerten, sondern den Menschen zu sehen, der sich dahinter verbirgt.
Posts
"Dieses Buch ist für alle, die je das Gefühl hatten, nicht zu zählen. Du zählst...." Was erwartet man, wenn ein Buch mit so einer Widmung beginnt? Kitsch? Schmalz? Große Gefühle? Oder doch vielleicht eine echte, ehrliche Geschichte über eine Außenseiterin, die niemand sieht und die gar nicht mehr gesehen werden will? Ich habe das Buch in den letzten Tagen gelesen und jedes Wort genossen. Die beiden Hauptfiguren sind so unglaublich symphatisch und dabei auch so echt, dass man gar nicht anders kann, als sie zu mögen. Ellen, die Hauptfigur, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hatte bis jetzt kein gutes Leben. Sie hat sehr schlimme Dinge mit ihrer Mutter erleben müssen, ist von Pflegefamilie zu Pflegefamilie "gewandert" und ist für ihre Umwelt bewusst "unsichtbar" geworden. Allerdings macht sie das zu einer perfekten Beobachterin von allem, was um sie herum geschieht. Ihre Sicht auf die Dinge ist durch all das, was sie durchmachen musste, geprägt. Ihre Perspektive ist eine besondere. Dann tritt Temerity in ihr Leben, die trotz ihrer Blindheit Ellen "sieht". Die beiden verbindet bald eine gute Freundschaft, was für Ellen, eine völlig neue Perspektive auf ihr eigenes, aber auch auf das Leben ihrer Mitmenschen bringt. Was die beiden jungen Frauen auf ihrem gemeinsamen Weg nun erleben, ist manchmal ein bisschen unglaubwürdig und sehr rasant. Aber das hat mich nicht gestört, denn darum geht es in der Geschichte auch gar nicht. Ellens Gefühlswelt, ihre Gedanken, ihre Perspektive, sind für diese Geschichte bedeutsam. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Sie ist eine gute Beobachterin, ähnlich wie Ellen eben. In ihrer Danksagung schreibt die Autorin, dass Seele und Freundlichkeit nichts mit der äußeren Erscheinung zu tun haben. Meiner Meinung nach ist es ihr gelungen, Widmung und Danksagung in dieser Geschichte in Einklang zu bringen und das auf meine sehr warmherzige Weise. Besonders beeindruckt haben mich beispielsweise die Momente, in denen Ellen etwas erlebt, was irgend etwas in ihrer abgestumpften Gefühlswelt rührt, was ihren Schutzwall bröckeln lässt. Von mir bekommt dieses einfühlsame 5 Sterne.
Wieder so ein Buch, auf das ich ohne Booktube nie gekommen wäre -ich glaube, Sarah Sophie hat es in die Kamera gehalten. Ich habe das Hörbuch bei Bookbeat gehört, war sehr gut gelesen. Die Geschichte fand ich auch interessant, ein bissle ein Wermutstropfen war, dass die übergewichtige Protagonistin am Ende NATÜRLICH abnimmt - wieso??? Hat doch zur Geschichte überhaupt nix beigetragen, und der blinden zweiten Hauptfigur war es doch bisher auch egal... Naja, aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau, insgesamt ist die Geschichte schlüssig erzählt, einige Figuren sind vielleicht ein bissle zu sehr schwarz-weiß gezeichnet, z.B. der "Böse Russe" oder die "Klatschbasen im Supermarkt", aber es geht fix voran und es hat Spass gemacht, Ellen dabei zu beobachten, wie sie sich nach und nach aus ihrer "Unsichtbarkeit" herauswagt. Der englische Titel "Invisible Ellen" ist dann auch etwas passender, finde ich. Aber das Buch - mit einer excellenten Sprecherin- hat mich gut unterhalten - ich vergebe 4 von 5 Sternen und kann mir gut vorstellen, noch mehr von der Autorin zu lesen.
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Ellen Homes liebt es, ihre Mitmenschen zu beobachten - sie selbst aber möchte nicht gesehen werden. Sie versteckt sich hinter zu vielen Kilos und ihr Gesicht hinter langen Haaren. Nachts putzt sie in einem Riesensupermarkt. Eines Tages trifft Ellen im Bus eine junge Frau: Temerity ist blind, sprüht vor Lebensfreude, hat keinerlei Berührungsängste. Sie ist der erste Mensch seit langem, der Ellen «sieht». Die folgt ihr fasziniert und rettet sie prompt vor zwei Handtaschendieben. Fortan ist nichts mehr, wie es war. Temerity lockt Ellen gnadenlos aus der Reserve. Zusammen fangen die beiden ungleichen Freundinnen an, sich einzumischen - immer da, wo jemand sich nicht wehren kann oder wo Unrecht geschieht. Sehr schnell wirbeln sie jede Menge Staub auf ...
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Author Description
Shari Shattuck, 1960 in Atlanta, Georgia, geboren, begann ihre Karriere als Model und Schauspielerin schon mit 16. Sie spielte in über 200 Filmen, Theaterstücken und Fernsehserien mit. Sie hat mehrere Krimis geschrieben und lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Kalifornien. Neben ihrer Schriftsteller- und Schauspieltätigkeit engagiert sie sich mit Herzblut in der Desi-Geestman-Stiftung für krebskranke Kinder. Ihre wichtigste Botschaft ist, nicht das Äußere einer Person zu bewerten, sondern den Menschen zu sehen, der sich dahinter verbirgt.
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"Dieses Buch ist für alle, die je das Gefühl hatten, nicht zu zählen. Du zählst...." Was erwartet man, wenn ein Buch mit so einer Widmung beginnt? Kitsch? Schmalz? Große Gefühle? Oder doch vielleicht eine echte, ehrliche Geschichte über eine Außenseiterin, die niemand sieht und die gar nicht mehr gesehen werden will? Ich habe das Buch in den letzten Tagen gelesen und jedes Wort genossen. Die beiden Hauptfiguren sind so unglaublich symphatisch und dabei auch so echt, dass man gar nicht anders kann, als sie zu mögen. Ellen, die Hauptfigur, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hatte bis jetzt kein gutes Leben. Sie hat sehr schlimme Dinge mit ihrer Mutter erleben müssen, ist von Pflegefamilie zu Pflegefamilie "gewandert" und ist für ihre Umwelt bewusst "unsichtbar" geworden. Allerdings macht sie das zu einer perfekten Beobachterin von allem, was um sie herum geschieht. Ihre Sicht auf die Dinge ist durch all das, was sie durchmachen musste, geprägt. Ihre Perspektive ist eine besondere. Dann tritt Temerity in ihr Leben, die trotz ihrer Blindheit Ellen "sieht". Die beiden verbindet bald eine gute Freundschaft, was für Ellen, eine völlig neue Perspektive auf ihr eigenes, aber auch auf das Leben ihrer Mitmenschen bringt. Was die beiden jungen Frauen auf ihrem gemeinsamen Weg nun erleben, ist manchmal ein bisschen unglaubwürdig und sehr rasant. Aber das hat mich nicht gestört, denn darum geht es in der Geschichte auch gar nicht. Ellens Gefühlswelt, ihre Gedanken, ihre Perspektive, sind für diese Geschichte bedeutsam. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Sie ist eine gute Beobachterin, ähnlich wie Ellen eben. In ihrer Danksagung schreibt die Autorin, dass Seele und Freundlichkeit nichts mit der äußeren Erscheinung zu tun haben. Meiner Meinung nach ist es ihr gelungen, Widmung und Danksagung in dieser Geschichte in Einklang zu bringen und das auf meine sehr warmherzige Weise. Besonders beeindruckt haben mich beispielsweise die Momente, in denen Ellen etwas erlebt, was irgend etwas in ihrer abgestumpften Gefühlswelt rührt, was ihren Schutzwall bröckeln lässt. Von mir bekommt dieses einfühlsame 5 Sterne.
Wieder so ein Buch, auf das ich ohne Booktube nie gekommen wäre -ich glaube, Sarah Sophie hat es in die Kamera gehalten. Ich habe das Hörbuch bei Bookbeat gehört, war sehr gut gelesen. Die Geschichte fand ich auch interessant, ein bissle ein Wermutstropfen war, dass die übergewichtige Protagonistin am Ende NATÜRLICH abnimmt - wieso??? Hat doch zur Geschichte überhaupt nix beigetragen, und der blinden zweiten Hauptfigur war es doch bisher auch egal... Naja, aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau, insgesamt ist die Geschichte schlüssig erzählt, einige Figuren sind vielleicht ein bissle zu sehr schwarz-weiß gezeichnet, z.B. der "Böse Russe" oder die "Klatschbasen im Supermarkt", aber es geht fix voran und es hat Spass gemacht, Ellen dabei zu beobachten, wie sie sich nach und nach aus ihrer "Unsichtbarkeit" herauswagt. Der englische Titel "Invisible Ellen" ist dann auch etwas passender, finde ich. Aber das Buch - mit einer excellenten Sprecherin- hat mich gut unterhalten - ich vergebe 4 von 5 Sternen und kann mir gut vorstellen, noch mehr von der Autorin zu lesen.








