Whispers of Destiny
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Description
2096: Die Welt ist überbevölkert, Ressourcen und Jobs sind rar. Der Tod gründet die Firma Death Call, die über den Todeszeitpunkt aller Menschen entscheidet. Kurz nachdem die 21-jährige Blue erfährt, dass ihre Lebenszeit beinahe abgelaufen ist, trifft sie auf einer Party den geheimnisvollen Creek, einen Mitarbeiter von Death Call. Blue geht mit ihm einen Deal ein: Um dreißig weitere Jahre leben zu dürfen, nimmt sie einen Job bei der Firma des Todes an. Doch über Leben und Tod zu entscheiden, hat seinen Preis …
Book Information
Author Description
Justine Pust ist ein typisches Küstenmädchen, tanzt zu Songs aus den 80ern und verliert sich in mitreißenden Geschichten. Sie hat das Schreiben früh entdeckt und teilt ihre Lesesucht auf ihrem Blog und auf Instagram.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
💀📋🪄🎀
„Der Tod ist vielleicht ein Ende, aber vielleicht ist er auch der Anfang von etwas. Macht das wirklich einen Unterschied? Oder ist es nicht wichtiger, dass wir im Leben alles tun, um unserem Tod eine Bedeutung zu schenken?“ Wer schwarzen Humor, dystopische Welten und Geschichten rund um den Tod mag, wird hier definitiv fündig. Das Buch hat viele humorvolle Stellen, behandelt aber auch einige sensible Themen, die potenziell triggern können. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte mir gewünscht, dass die Geschichte noch weitergeht!
Mal eine ganz andere Dystopie - Der Tod hat ein Callcenter
Die Zukunft ist düster - richtig düster. Im Sinne von Fluten, Säureregen, mehrere Stufen die die Menschen verteilen. Die unteren Stufen nagen am Hungertod während die hohen Stufen bestes Leben haben. Blue ist Stufe 3 und erfährt das sie sozusagen Krebs hat. Da ist nichts zu machen. Bis Death Call sich meldet. Das Callcenter für ihr Ableben. Sie kann ihr Leben verlängern, wenn sie für den Tod arbeitet. Doch dann passieren Dinge, die nicht passieren sollten. Ich fand die Story sehr erfrischend und gesellschaftkritisch. Die "Lovestory" habe ich nicht gebraucht, da sie nur wenig Raum im Buch hatte. Spice gab es auch keinen (hätte auch nicht gepasst). Man sollte sich allerdings die Trigger anschauen und wenn das thema Tod zu sensibel ist, dann besser Finger von lassen. Ich kann es aber empfehlen. Bild KI generiert.

Ein mysteriöses Potpourri in einer dystopischen Urban Fantasy. Arbeiten bis zum Tod, eh für den.
Das Buch hat mich durch den sarkastischen Charme angelächelt, mit dem es angepriesen wurde. Sarkasmus findet man in den Dialogen immer wieder, so dass "Whispers of destiny" einen zum Schmuzeln bringt. Call Center Erfahrung habe ich schonmal gesammelt, und es war eine interessante Komponente. Das Call Center des Todes, in dem die Anrufe der sterbenden eingehen, ist ein zentraler Baustein in dem Buch aber es nimmt nicht die Überhand. Viele Geschichten werden erzählt, daher empfand ich das Buch am Ende auch als Potpourri. Da kommt die Dystopie und das sozialungerechte System das aufgebaut wurde, weiter befassen wir uns mit moralischen Themen wie dem Tod, Triage und Wert eines Lebens... und noch weiteren Themen. Das Buch wandelt sich im Verlauf und wenn man drin ist macht es Spaß zu lesen. Ab der Hälfte wandelt die sgeschichte dann zu einem Krimi um mysteriöse Dinge aufzuklären um am Ende dann das Rätsel zu lösen. Etwas Romanze gibt es auch, wobei es nicht zwingend notwendig war... wie Wasser beim Essen. Das Ende war dann etwas wilder aber noch nachvollziehbar. Ich fand das Buch auf jeden Fall sehr unterhaltsam, witzig und kurzweilig, stellenweise nachdenklich und dann wieder spannend. Der Schreibstil ist einfach zu lesen, nur hab ich den roten Faden manchmal verloren und wieder finden müssen. Der Chatakter vom Tod selbst war witzig und ich dachte an Bill und Ted, die mit dem Tod durch die Zeit reisen. 🤘

*ringring* *ringring* Der Tod hat mich zwar noch nicht angerufen aber dafür @becci_und_buecher und @e_bibliothekar zum gemeinsamen Buddyread. Schnee wars! Danach ging es aber für mich zum Dienst. Erster Arbeitstag bei „Death Call“. Die neuen Kollegen rund um „Blue“ und „Creek“ fand ich spitze und „Whity“ als sabbernden Feel-Good-Managerin sowieso, auch wenn sie ausschließlich aus dem Homeoffice arbeitet. Sei ihr gegönnt. Die Geschichte rund um die neue Arbeitsstelle fand schon richtig stark. Es gab zwar eine Sache, die mich nicht so wirklich abgeholt hat, ja, seid gemeint Mom´s. Aber war halb so wild. Vor allem fand ich auch die Welt stark, gefühlt hat man mich, sobald wie bei Panem verschiedenen Distrikte oder wie in dem Fall Ringe gibt, sofort. Die Story kommt ohne Spice um die Ecke und das ist auch gut so, dafür mit Humor, für mich hätte es aber noch ruhig ein wenig tiefer und schwärzer sein dürfen. Geschrieben war das ganze dann auch noch richtig gut und kommt mit 56 Kapitel die mal länger mal kürzer sind um die Ecke. Zwischendrin gibts dann noch Auszüge den Nachrichten und Anmerkungen von diversen Büchern. Fand ich Super. Das Ende war dann okay. Hier haben wir wieder den Fall „keine Ahnung was ich erwartet hab, aber irgendwie was Spektakuläreres“. In Summe hat mir das Schicksal eine gelungene Geschichte geflüstert, die mich sehr unterhalten hat und sogar mein kleines schwarzes Herz auf einer Seite berührt hat. Top. Wann wart ihr zuletzt in einer Callcenter-Warteschlange?

☎️ Wenn der Tod anruft, sollte man vielleicht rangehen
💞 Liebe: 3 / 5 🌶️ Spice: 1 / 5 »Jetzt tödlich durchstarten mit Death Call - weil der Tod auch schöne Seiten hat!« trifft den Ton dieses Buches erstaunlich gut. „Whispers of Destiny“ verbindet Dystopie, schwarzen Humor und gesellschaftskritische Themen zu einer Geschichte, die mich positiv überrascht und gut unterhalten hat. Blues Zeit ist begrenzt und auf einer Party erhält sie ein Angebot, das man eigentlich nicht ablehnen kann: 30 weitere Lebensjahre, wenn sie im Gegenzug bei Death Call, der Firma des Todes, anfängt. Doch wie so oft hat jedes Angebot seinen Preis. Die Geschichte spielt in einer Zukunft mit Überbevölkerung, knappen Ressourcen und einem strengen Stufensystem, das darüber entscheidet, wer Luxus genießen darf und wer nicht. Diese Prämisse hat mich stellenweise an „Die Tribute von Panem“ erinnert, ohne sich dabei wie eine Kopie anzufühlen. Die Charaktere sind sehr gut gewählt und fügen sich stimmig in die Welt ein. Besonders Blue konnte mich überzeugen: zynisch, willensstark und innerlich zerrissen wirkt sie extrem authentisch. Ihre inneren Konflikte und teils widersprüchlichen Entscheidungen fühlen sich menschlich und nachvollziehbar an. Der Schlagabtausch mit Mister war für mich eines der Highlights und hat immer wieder für Humor gesorgt. Trotz der witzigen und sarkastischen Momente spart das Buch die düstere Seite des Lebens und den Klassenkampf nicht aus - im Gegenteil, diese Themen gehen stellenweise wirklich unter die Haut. Der Schreibstil trägt viel dazu bei: leicht, angenehm und dennoch intensiv genug, um innere Kämpfe greifbar zu machen. Die Spannung bleibt dabei konstant präsent. Wer Dystopien mit schwarzem Humor, gesellschaftlicher Kritik und starken Figuren mag, wird mit „Whispers of Destiny“ definitiv glücklich.

Wenn Moral plötzlich verhandelbar wird
⏳🖤📞🌆⚖️💜🧬✨ Ich habe „Whispers of Destiny“ von Justine Pust gelesen und musste danach erstmal kurz durchschnaufen, weil die Idee dahinter einfach richtig hängen bleibt. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der Ressourcen knapp sind und die Gesellschaft streng in Klassen aufgeteilt ist. Menschen kämpfen jeden Tag ums Überleben – und genau in dieser Welt folgt die Story der 21-jährigen Blue, deren eigenes Leben eigentlich schon auf der Kippe steht. Dann bekommt sie ein Angebot, das ihr alles verändern könnte: Wenn sie für die Organisation Death Call arbeitet, kann sie zusätzliche Lebensjahre bekommen. Der Haken? Sie muss im Callcenter Entscheidungen treffen, die darüber bestimmen, ob andere Menschen weiterleben dürfen oder sterben müssen. Klingt erstmal absurd – fühlt sich beim Lesen aber überraschend logisch und gleichzeitig unglaublich beklemmend an. Was mich an der Geschichte besonders gepackt hat, war diese moralische Grauzone. Blue steht immer wieder vor Entscheidungen, bei denen es kein klares Richtig oder Falsch gibt. Während sie versucht, mit diesem Job klarzukommen, merkt man richtig, wie sie innerlich mit sich ringt. Das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht, weil man ständig mitüberlegt: Wie würde ich mich an ihrer Stelle entscheiden? Auch das Setting fand ich richtig stark. Diese überfüllte, kaputte Zukunftswelt wirkt düster und gleichzeitig ziemlich greifbar. Das Klassensystem, die Unterschiede zwischen den Menschen und die allgemeine Hoffnungslosigkeit sorgen dafür, dass man sofort in die Atmosphäre eintaucht. Es ist definitiv keine Wohlfühlwelt – aber genau das macht sie so interessant. Die Figuren mochte ich ebenfalls sehr. Blue ist keine perfekte Heldin, sondern jemand, der Fehler macht und an seinen Entscheidungen wächst. Besonders ihre Beziehungen zu den Menschen um sie herum geben der Geschichte emotionale Momente, die zwischen all den moralischen Konflikten für Balance sorgen. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, sodass ich ziemlich schnell durch die Seiten gekommen bin. Gleichzeitig gibt es immer wieder Stellen, die einen kurz innehalten lassen, weil sie zum Nachdenken anregen. Eine richtig spannende und ungewöhnliche Geschichte mit einer Idee, die man so nicht oft liest. Wenn ihr dystopische Settings mögt, die nicht nur Action liefern, sondern auch moralische Fragen aufwerfen, könnte dieses Buch genau euer Ding sein.

Was wäre, wenn der Tod ein Unternehmen wäre – und du per Hotline erfährst, ob du weiterleben darfst? Whispers of Destiny ist eine düstere Dystopie über Moral, Macht und den Wert eines einzelnen Lebens.
In Whispers of Destiny entwirft Justine Pust eine Zukunft, in der der Tod organisiert, ausgelagert und verwaltet wird. Die Protagonistin Blue steht dabei nicht nur vor existenziellen Entscheidungen, sondern auch vor der Frage, wie viel Menschlichkeit in einem perfekt durchgetakteten System noch Platz hat. Besonders stark sind die gesellschaftlichen Konzepte, die moralischen Grauzonen und der schwarze Humor, der immer wieder durch die Dunkelheit blitzt. Das Buch stellt viele unbequeme Fragen und bleibt dabei angenehm unaufdringlich. Die Liebesgeschichte konnte mich persönlich nicht ganz überzeugen, da die emotionale Verbindung für mich nicht vollständig spürbar war. Das schmälert jedoch nicht die Stärke der Grundidee. Ein intensiver, kluger Dystopie-Standalone, der lange nachhallt.

„Willkommen bei DeathCall was kann ich für dein Ableben tun?“
Irgendwie hat mich der Klappentext gecached! Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich lieb Blue’s Art und vom Mister will ich gar nicht erst anfangen. Der Humor des Buches passte zu mir wie Arsch auf Eimer, oder wie sagt man so schön. Hab das Buch direkt ner Bekannten in die Hand gedrückt und gesagt: Lies es! Also wer Lust hat auf eine Dystopie mit bisschen schwarzen Humor, für den ist das Buch bestimmt was🥰 Habt ne schöne Weihnachtszeit🥰
Sehr originell!
Dieser dystopische Fantasyroman mit der Idee des Callcenter des Todes hat mich einfach nur in seinen Bann gezogen. Die verschiedenen Stufen, die abgeänderten Namen der Protagonisten mit Macht und das gesamte System und vor allem von dem des Callcenter des Todes, unglaublich eindrucksvoll und spannend! Es war so gut durchdacht und ich habe sowas in der Art noch nie gelesen und das Buch hat es on top noch geschafft einige wichtige Messages mitzugeben! Absolute Empfehlung!
Spannender und distopischer Fantasyroman
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Justine Pust und war sehr gespannt auf ihren neuen Roman "Whispers of Destiny" bei dem es sich um einen distopischen Fantasyroman handelt. Der Anfang des Buches macht ein wenig traurig, aber dann entwickelt es sich zu einem abwechslungsreiche Roman mit viel schwarzem Humor. Der Tod höchstpersönlich eröffnet ein Call Center und unsere Protagonistin Blue erklärt sich bereit für ihn zu arbeiten, dafür darf sie noch einige Jahre länger leben, allerdings ist es nicht so einfach über Leben oder Tot zu entscheiden. Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive von Blue erzählt und sie hatte ich schnell in mein Herz geschlossen. Zwar hatte sie es nie einfach, trotzdem ist sie eine offene und liebevolle Person, die ums Überleben, in einer Welt kämpft, die wir uns gar nicht vorstellen können. Es gibt einige humorvolle und romantische Momente, aber am meisten ist es spannend und einfach unterhaltsam. Die Idee mit Death Call fand ich wirklich kreativ und das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher von Justine Pust.
Du tätigst einen letzten "Death Call" - Wie wird über dein Leben entschieden?
Whispers of Destiny ist eine düstere Dystopie über Moral, Macht und zeigt den Wert eines einzelnen Lebens. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich direkt Feuer und Flamme. Ich habe selbst jahrelang als Callcenter-Agent gearbeitet und viele Erfahrungen gesammelt. Aber ein Callcenter-Agent, der darüber entscheidet, ob ein Mensch weiterleben darf oder nicht? Das klang einfach mega spannend. Whispers of Destiny ist das erste Buch von Justine Pust, das ich gelesen habe, und es hat mich definitiv nicht enttäuscht – vor allem, da ich bisher nur Gutes über ihre Werke gehört hatte. Die Autorin entwirft hier eine Zukunft, in der der Tod organisiert, ausgelagert und verwaltet wird. Die Protagonistin Blue steht dabei nicht nur vor existenziellen Entscheidungen, sondern auch vor der Frage, wie viel Menschlichkeit in einem perfekt durchgetakteten System noch Platz hat. Besonders stark sind die gesellschaftlichen Konzepte, die moralischen Grauzonen und der schwarze Humor, der immer wieder durch die Dunkelheit blitzt. Das Buch stellt viele unbequeme Fragen und bleibt dabei angenehm unaufdringlich. Es gibt auch eine kleine Liebesromanze, die aber nicht im Mittelpunkt steht. Der Fokus liegt klar auf der Geschichte rund um den Tod und das dargestellte Klassensystem. An zwei Stellen musste ich tatsächlich ein paar Tränen verdrücken, weil ich die Entscheidungen so gut nachempfinden konnte. Ein intensiver, kluger Dystopie-Standalone, der lange im Kopf bleibt. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung 🖤

Linke Moralkeule verpackt in einer interessanten Dystopie, in der der Tod ein Callcenter führt. Alles in allem eine ganz spannende Geschichte, aus der ich durch einige Punkte rausgerissen wurde.
Auf der einen Seite bietet Whispers of Destiny für mich einen sehr interessanten Rahmen für eine dystopische Welt in der es Raum für viele spannende Geschichten gibt. Der Tod höchst selbst (wenn er auch als etwas unfähig rüberkommt) ist in der Welt erschienen und hat ein Callcenter gegründet, in dem die Agents Sterbende in ihren letzten Sekunden beraten. Er möchte der Menschheit nach eigener Aussage aus dieser miserablen Lage, in der sie sich befinden, raushelfen. Für mich eine interessante und innovative Idee, in die ich gerne mit Spannung eingetaucht bin. Auf der anderen Seite nimmt sich das Buch meiner Meinung nach viel zu ernst und schwingt geradezu mit der links-woken Moralkeule, anstatt zum Nachdenken anzuregen. Was mich persönlich außerdem total rausgebracht hat: Verfremdete Namen aus der echten Welt wie „Boneld Bump“ oder „Romy Hacheck“ – so ernst sich das Buch auf der einen Seite nimmt, so lächerlich finde ich das Verwenden dieser Namen, weil es mich so sehr aus der Geschichte rausgerissen hat. Was mich außerdem gestört hat, war das plakative Vorstellen mit Pronomen, wenn die Figuren das erste Mal für den Leser aufgetaucht sind – im späteren Verlauf, wenn diese einander kennengelernt haben, wurde jedoch darauf verzichtet. Auch das Verwenden von Neopronomen für eine Figur hat mich eher gestört – auch hier war es nicht hundertprozentig richtig umgesetzt. Auch das Gendern wurde mehrmals im Buch thematisiert – was für mich ebenfalls einfach nicht passend zu der Geschichte ist. Das Ende des Buches war ziemlich klischeebehaftet – das hat mich nicht wirklich überrascht, aber war ganz in Ordnung. Alles in allem hat es schon Spaß gemacht, in diese dystopische Welt einzutauchen und die Geschichte zu lesen, aber ich wurde eben sehr rausgerissen von den oben genannten Punkten und war an manchen Punkten auch ein bisschen genervt.

das war mal was anderes😮💨
Dieses Buch hat’s mir echt angetan und ich konnte wirklich nicht aufhören (zum Leidwesen meiner Schlafenszeit) aber es hat sich gelohnt!🥹 Blue ist so ein sympathischer Charakter und ich konnte wirklich so mit ihr mitfühlen. Sie war so hin- und hergerissen und mir hat es echt leid getan, was ihr passiert ist! Das ganze Konstrukt des Settings und des Call Center war so gut ausgearbeitet, so viele Detail, so viele tolle und unterschiedliche Charaktere!✨ Creek war auch echt ein kleiner Schatz, auf den hatte ich Crush ICH GEBS ZU🌝🤚🏻 Der Verlauf der Story war auch so gut gemacht, man lernt die Welt kennen, versteht wie der Callcenter funktioniert und dann geht’s ab! Super spannend und mit Sogwirkung 🤝 Ich hab am Anfang kurz gebraucht, bis ich in der Welt war und hab das Ganze zu Beginn nicht ganz gecheckt aber keeeeeene Sorge: wenn man‘s dann hat SO GEIL🤭💗
Krasses Buch
Perfekter Mix aus Humor, Apokalypse und Ernsthaftigkeit. Wie unsere Welt aussehen kann, wird hier echt glaubhaft dargestellt. Was passiert, wenn der Tod in persona ein Callcenter hat und wie sich das alles auswirkt, umschreibt Justine herrlich und eindrucksvoll. Tolle Charaktere, tolle Twists und flüssiger Stil haben mir geniale Stunden bereitet. Kann es echt empfehlen, denn es ist mal was anderes ✌🏻👍🏻
Whispers of Destiny war ein erfrischend anderes Urban-Fantasybuch mit dystopischen Elementen. Ich war von Anfang bis Ende gut unterhalten und konnte öfter mal richtig lachen, aber auch wütend sein. Justine Pust bindet ihre Gesellschaftskritik in eine humorvolle fiktionale Geschichte, die vor allem auch durch ihre wunderbaren Charaktere überzeugt. Ich möchte so gerne mehr aus diesem Universum lesen.
„Nennen Sie bitte Ihre Seelen🆔“ Dystopisch, wortwitzig und soooo gut 💀🩷
Gerade dieser Mix aus Dystopie und erschreckender Aktualität macht die Geschichte so stark: die klar gezogenen Stufen der Gesellschaft, Machtkonzentration, der Wunsch nach Unsterblichkeit – alles fühlt sich unangenehm nah an. Und dann der Mister (der Tod), der alles sieht, alles weiß, aber nicht eingreifen darf … diese Ohnmacht hat so eine stille Wucht. Blue ist wirklich ein Geschenk als Figur. Ihr loses Mundwerk, ihr Widerstand, dieses permanente Struggeln zwischen Funktionieren-Müssen und Mensch-Sein – genau das macht sie so greifbar. Sie ist keine „perfekte“ Heldin, sondern eine, die stolpert, flucht, weitermacht. Und gerade deshalb bleibt sie im Herzen. Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahr! 🩷🤍💀

Whispers of Destiny verbindet düstere Fantasy-Dystopie mit beißendem, schwarzem Humor und einer überraschend nahbaren Protagonistin. Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig und tragen stark zur Atmosphäre bei. Doch hinter Spannung und Wortwitz steckt harte Gesellschaftskritik, die stellenweise schwer auszuhalten ist, gerade weil sie so nah an der Realität wirkt. Ein unbequemes, kluges Buch, das nicht nur unterhält, sondern lange nachhallt.
Oh mein gott, einfach wieder ein mega Buch von Justine 😍 was komplett anderes und doch hat es mich absolut überzeugt! 🖤
Blue wird richtig gut beschrieben und dadurch dass man im ersten Prolog direkt etwas aus ihrer Vergangenheit erfährt was sie besonders geprägt hat hatte ich eine echt gute Verbindung zu ihr und bin super leicht mit ihr gestartet. Blue ist richtig tiefgründig und ich konnte vor allen aufgrund ihrer vorgeschichte mit ihren eltern ihrer Entscheidungen und gedanken sehr gut nachvollziehen und verstehen. Das sie so eine Abneigung gegen Death Call hegt ist absolut verständlich. Wie dieses ganze system der neuen welt aufgebaut ist hat mich komplett aus den socken gehauen und ich war so geschockt weil man einfach wirklich davon ausgehen kann, dass es irgendwann vermutlich so sein wird auf dieser welt. Das das macht einen traurig und man bekommt echt böse gedanken gegen die menschen, dafür verantwortlich sind genauso wie blue es tut. 🤯 Was sie dann erfährt bezüglich ihres ablebens und dass sie eine andere Möglichkeit bekommen damit umzugehen, fand ich krass, weil sie ja so negativ gegenüber death call aufgestellt ist aber trotzdem hat sie sich schlussendlich mit der Überzeugung von Iris dafür entschieden. Iris fand ich auch eine super protagonistin und mochte total wie sie ausgearbeitet war und dass sie blue immer zur seite stand🥰 die beiden sind echt ein herz und eine seele, und das die beiden sich damals im Waißenhaus kennengelernt haben hat sie echt zusammengeschweisst. ❤️ Ist Blue dann Creek kennen gelernt hat, war sie ja echt nicht überzeugt von ihm, das hat auch bei mir eine Weile gebraucht, weil man natürlich erst einmal verstehen muss, was die menschen bewegt für Death Call zu arbeiten. Mit der Zeit lernt man Creek aber sehr gut kennen und auch lieben. Er ist richtig nett und hat gute absichten warum er da arbeitet. Was sich zwischen ihm und Blue dann entwickelt war süß, aufregend und ehrlich 🥰 Was lässt endlich alles rauskam, war echt heftig und vor allen wer für was verantwortlich war. Auch das Creek sein Vater eine grosse rolle gespielt hat fand ich krass. 🤯 Das ende war Justine Pust like und hat mir mein Herz nicht gebrochen wofür ich sehr sehr dankbar bin ❤️ Kann das buch wirklich nur jedem empfehlen, vorallem euch Menschleins, die mal im Callcenter gearbeitet haben 😅🖤

Was wäre, wenn der Tod ein Callcenter eröffnet?
Was wäre, wenn der Tod ein Callcenter eröffnet? Genau mit dieser herrlich schrägen und gleichzeitig erschreckend plausiblen Idee startet Whispers of Destiny und zieht einen ziemlich schnell hinein in eine Zukunft, die weh tut, weil sie gar nicht so weit weg wirkt. Wir schreiben das Jahr 2096: Überbevölkerung, Ressourcenknappheit, Säureregen, ein rigides Stufensystem. Wer unten lebt, lebt gefährlich. Blue gehört zu diesen Menschen. Als sie erfährt, dass ihre Lebenszeit fast abgelaufen ist, bekommt sie ein Angebot, das man eigentlich nicht ablehnen kann: Arbeiten für Death Call, das Callcenter des Todes, im Tausch gegen weitere Lebensjahre. Der Preis? Entscheidungen über Leben und Tod. Justine Pust erzählt diese Geschichte mit einem Stil, der locker, direkt und oft überraschend witzig ist, ohne jemals die Schwere der Themen zu verraten. Schwarzer Humor trifft auf Gesellschaftskritik: Kapitalismus, Klassismus, Konsum, Klimakrise, politische Verantwortung, alles schwingt mit, manchmal subtil, manchmal bitterböse. Der Tod selbst („Mister“, bitte!) ist dabei eine der spannendsten Figuren: ruhig, ironisch, fast sympathisch und damit umso beunruhigender. Blue ist keine glatte Heldin. Sie ist frech, zynisch, impulsiv, manchmal anstrengend, aber genau deshalb glaubwürdig. Ihre inneren Konflikte, ihr Widerstand gegen ein zutiefst ungerechtes System und die moralischen Dilemmata, in die sie gerät, tragen den Roman. Nicht jede Nebenfigur bekommt maximale Tiefe und das Weltenbuilding bleibt stellenweise bewusst vage, doch das passt zum Tempo und Fokus der Geschichte. Hier geht es weniger um perfekte Systeme als um Entscheidungen und deren Konsequenzen. Auch die romantischen Elemente fügen sich eher leise ein und stehen klar im Schatten der großen Fragen: Wer darf leben? Wer entscheidet das? Und was macht diese Macht mit einem Menschen? Fazit: Whispers of Destiny ist keine leichte Fantasy-Satire, auch wenn es sich stellenweise so anfühlt. Es ist eine rasante, kluge und oft überraschend emotionale Dystopie mit bissigem Humor, klarer Haltung und vielen Denkanstößen. Nicht perfekt, aber mutig, originell und lange nachhallend. Ein Buch für alle, die sich auf moralische Grauzonen einlassen wollen und die keine Angst davor haben, dass Unterhaltung auch unbequem sein darf.
Eine richtig gute Fantasy Dystopie 🩷
mit einem super World Building. Allein die Story Idee finde ich Knaller. Ein Buch das weh tut und wachrüttelt. Die Welt, so wie wir sie kennen, existiert hier nicht mehr. Stattdessen finden wir uns in einer Gesellschaft wieder, geteilt zwischen Arm und Reich. Zwischen kontrollierter Verwahrlosung und Privilegien. Dieses Buch nimmt dir die Illusion, das Mitgefühl allein die Welt retten kann. Ein Buch das wie Asche unter die Haut geht. Mit einer Protagonistin die das Herz am rechten Fleck hat. Und so viel Gutes tun will, das ihr manchmal nicht klar ist, dass das auch falsch sein kann. Eine klare leseempfehlung von mir. Das Buch regt zum nachdenken an, und man stellt automatisch Vergleiche zu unserem Leben, unserer Welt.
Inhalt: 2096: Der Tod beschließt, sich ein neues Image zuzulegen. Er gibt sich zu erkennen und eröffnet kurz darauf seine eigene Firma. Ein Callcenter namens Death Call. Hier erhalten Menschen, die kurz davor sind, ihr Leben zu lassen, die Möglichkeit, noch einmal mit einem menschlichen Mitarbeiter über ihre Ängste und Fragen zum Sterben zu sprechen. Blue lebt mit ihrer besten Freundin Iris in einer der unteren Stufen. Ihr Traum ist es, gemeinsam eine Stufe aufzusteigen. In eine Schicht, in der es etwas mehr Essen und eine größere Überlebenschance gibt. Während Iris erfährt, dass ihr Antrag auf Aufstieg abgelehnt wurde, erhält Blue eine viel schlimmere Prognose: In ihrem Kopf befindet sich ein erbsengroßer, unheilbarer Tumor. Sie wird sterben. Die beiden Frauen überlegen, eine Party zu besuchen, um die düsteren Gedanken für eine Weile zu vergessen. Kurze Zeit später steht Blue auf dem Dach des Gebäudes und denkt darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Doch dieser Plan wird durchkreuzt: Ein Fremder spricht sie an und bietet ihr ausgerechnet jetzt einen Job an. Bei Death Call. Mit einem ausgesprochen interessanten Angebot: Während ihrer Beschäftigung erhält sie Immunität. Die Gegenleistung? Blue muss als Mitarbeiterin des Callcenters entscheiden, wer von den Anrufern weiterleben darf und wessen Seele den Körper verlassen und in ein ungewisses Danach gehen muss. Das klingt einfach. Ist es aber nicht. Um das Gleichgewicht zu erhalten, lassen sich nicht alle Seelen retten. Welches Recht gibt einem Menschen diese Auswahl? Meinung: Justine Pust schreibt mit „Whispers of Destiny“ einen Roman, der auf den ersten Blick unterhaltsam wirkt. Die Idee, dass der Tod ein Callcenter eröffnet, in dem über Leben und Tod entschieden wird, hat mich sofort neugierig gemacht. Hinter der oft humorvollen und kreativen Prämisse verbergen sich jedoch einige ernste Themen. Das Setting hat mir gut gefallen: Die Geschichte spielt 2096, die Menschen sind in Stufen eingeteilt. Je niedriger die Stufe, desto größer die Armut. In Stufe 1 leben Ausgestoßene hinter Zäunen, in einer Gegend ohne Polizei oder staatliche Kontrolle. Einen tieferen Einblick in diese Welt hätte ich spannend gefunden; durch Blues Augen bekommen wir allerdings nur kurze, eindrückliche Bilder. Etwa von stromgeladenen Zäunen, an denen Fleisch- und Kleidungsfetzen hängen. Blue selbst wohnt in Stufe 3, in Häusern aus Technikmüll. Staatlich subventionierte Essensrationen sichern gerade so das Überleben. Eine der größten Gefahren in dieser Zukunftswelt ist säurehaltiger Regen. Flutwellen brechen gelegentlich über die niederen Bezirke herein, das Wasser ist so stark verseucht, dass schon kurzer Hautkontakt verätzt. Mit dem neuen Job bei Death Call muss Blue in einen anderen Bezirk ziehen: Von einem Tag auf den anderen landet sie in Stufe 9. Sie erhält eine Wohnung in einem siebzigstöckigen Turm, in dem die Firma untergebracht ist. Auch hier bleibt der Blick auf die Umgebung recht knapp: In Stufe 9 gibt es Bäume, Geschäfte, saubere Luft und ausreichend Nahrung. Doch Blue verbringt die meiste Zeit im Großraumbüro, sodass der Eindruck von Luxus begrenzt bleibt. Man könnte meinen, der Stufenwechsel mache sie glücklicher. Dieser Traum zerschellt allerdings rasch. Die Arbeit bei Death Call verlangt den Mitarbeitenden täglich Entscheidungen über Leben und Tod ab. Einzig der kostenlose Snackautomat ist ein kleiner Trost. Entscheidungen stützen sich etwa auf das Karma-Punkte-Konto oder den prognostizierten Todeszeitpunkt. Doch das System ist nicht neutral. Menschen, die in unteren Stufen aufgewachsen sind, die von Kürzungen betroffen sind, keine medizinische Versorgung erhalten und so zunehmend in existenzielle Nöte geraten, haben selbstverständlich schlechtere Karten als Personen aus höheren Stufen. Justine Pust verbindet in „Whispers of Destiny“ Leichtigkeit und schwarzen Humor mit ernsten, gesellschaftskritischen Untertönen. Der Tod selbst ist eine überraschend geduldige, manchmal schelmische Figur. Er hat eine Schwäche für Rosa, trägt Stock und Melone, verlangt, „Mister“ genannt zu werden, und bleibt selbst bei vorlauten Kommentaren gelassen. Blue ist eine vorlaute, direkte Protagonistin, die sagt, was sie denkt. Manchmal mit wenig Respekt. Stellenweise war ich wirklich besorgt um ihre Zukunft, etwa wenn sie ihrem Chef mutig widerspricht. Dennoch zeigt ihr Vorgesetzter Geduld, mahnt gelegentlich zur Vorsicht, bleibt aber insgesamt nachsichtig. Wichtig für die Handlung sind auch Iris, Blues beste Freundin, und Creek, der junge Mann, der Blue auf dem Dach das Jobangebot macht und später ihr Vorgesetzter wird. Creek und andere Kolleg*innen wie Jade begleiten Blue oft auf ihren riskanteren Wegen. Blue hinterfragt viel, bringt sich und ihr Umfeld dadurch wiederholt in Schwierigkeiten. Das treibt die Geschichte voran und sorgt für einige spannungsgeladene Momente. Fazit: „Whispers of Destiny“ beeindruckt mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Witz, Ernst und gesellschaftlicher Tiefe. Die dystopische Welt, die Justine Pust zeichnet, wirkt zugleich kreativ und erschreckend realistisch. Es ist dabei eine klare Stärke dieses Buches, dass es Relevantes und Irrelevantes miteinander zu vermischen weiß. Die Figuren sind intelligent skizziert, ohne dass die Geschichte mit einem Übermaß an Tiefgang überfrachtet wird. Blues Aufstieg in Stufe 9 zeigt, wie trügerisch vermeintlicher Wohlstand sein kann und wie stark das System zugunsten höherer Schichten verzerrt bleibt. Ihre Arbeit bei Death Call zwingt sie zu Entscheidungen, die niemand treffen möchte, und macht die Ungerechtigkeit dieser Welt umso spürbarer. Das verhandelte Thema ist also heikel, doch der kurzweilige Erzählstil nimmt dem Ganzen die Brisanz. Das Gefühl für intelligente Ironie tritt oft in einer bemerkenswerten Art und Weise hervor. Trotz der düsteren Thematik also ein Roman, der fesselt, berührt und lange nachhallt.

Das Buch ist ganz oke. Ich finde die Idee vom Tod und Leben wie es in dem Buch dargestellt ist wirklich sehr interessant, auch der Plot ist gut, aaaaaber ich konnte mich nicht so sehr mit der Protagonisten identifizieren. Sie war mir irgendwie zu naiv und immer so leichtsinnig. Auch hat mir die Liebesbeziehung nicht so gut gefallen, ich habe es zwischen den beiden so gar nicht gespürt, eine Freundschaft wär glaub ich schöner gewesen. Die angesprochene Gesellschaftskritik im Buch ist eine 10/10.
Whispers of Destiny 💜
Ich hab die ersten ca 15 bis 20 Seiten etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Aber dann war ich so richtig drin. Der Schreibstil war super flüssig und ich habe das Buch nur so inhaliert 🤭 Die Lovestory von Blue und Creek steht eher etwas im Hintergrund aber ich empfinde dies überhaupt nicht als störend, da es sich bei dem Buch um eine Dystopien handelt und es so auch vollkommen gepasst hat. Die Story an sich war sehr schlüssig und auch mega spannend. Kann es nur empfehlen
Es tut etwas weh diese Rezension zu schreiben da ich Ju ihre Romance Bücher sehr sehr liebe, aber mit „Whispers of Desliny“ hatte ich meine Probleme. Ich kam schwer rein in die Geschichte und wurde nicht wirklich warm mit den Charakteren, ab 30-40% war ich sogar davor das Buch abzubrechen aber ich habe nicht aufgegeben und hatte doch noch ein paar schöne Lesestunden mit dem Buch. Das Hauptthema in dem Call Center wo es um Leben und Tot geht war super spannend und hat mir auch Lust gemacht weiter zu lesen und es hat auch definitiv Spaß gemacht so eine Konsultation mal zu lesen, weil ich sowas noch nie vorher gelesen habe. Es war mir zu trocken geschrieben und ich konnte keine Emotionen so wirklich beim lesen spüren, weshalb es mir einfach sehr schwer fiel emotionale Bindungen zu den Charakteren aufzubauen. Auch die Protagonisten waren mir zu distanziert & die Liebesgeschichte war auch nicht mein Fall, konnte ich persönlich absolut nicht fühlen. Wie oben gesagt das Thema und die Idee dahinter war klasse, aber alles in einem war es kein Buch für mich mich
Mal was anderes
Justine Pust lädt uns in die fiktive Zukunfsgeschichte ein in der der Tod entscheidet wer stirbt. Definitiv mal was anderes, untermalt mit schwarzem Humor, aber definitiv lesenswert und spannend! Eine Fantasy Dystopie die irgendwie auch erschreckend nah an der Realität ist. Die Liebesgeschichte hat mich allerdings so gar nicht gepackt und war mir zu flach.

Mega!!
Justine Pust liefert mit „Whispers of Destiny" ein emotionales, dunkles und wunderschön erzähltes Werk. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst Teil dieser geheimnisvollen Welt zu sein. Die Charaktere sind komplex, verletzlich und wachsen einem sofort ans Herz. Der Plot baut sich langsam, aber extrem fesselnd auf und endet in einem Finale, das lange nachhallt. Für mich ein Highlight im Romantasy-Genre - intensiv, magisch und poetisch.
Ich bin mit einer völlig falschen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen. Der Klappentext klang lustig, und so dachte ich, es würde eine witzige Fantasy-Satire werden. Und das ist es ganz und gar nicht. Die Protagonistin ist eine mittlerweile recht typische Figur in Fantasyromanen: forsch und vorlaut, teils sogar dreist, sie handelt erst und denkt später. Das lockert und erheitert das Ganze stellenweise, doch im Kern ist das Buch eher eine Abrechnung mit aktueller Politik, Kapitalismus und Konsumverhalten, Klimapolitik sowie der Verantwortung und den Entscheidungen jedes Einzelnen. Dabei werden viele Dinge bitterböse aufs Korn genommen: vom Handyverhalten über Influencer und Frauenmagazine, den Immobilienmarkt bis hin zu einem gewissen amerikanischen Politiker mit orangem Teint. Zwischendurch geht es außerdem um Verlust, Trauer und den Wert eines einzelnen Lebens. Teilweise war ich mir nicht sicher, was dieses Buch eigentlich sein möchte. Als reine Unterhaltung sind die Themen zu schwer (man muss schon sehr dumpf sein, um davon gar nichts mitzunehmen), als Sozialkritik hingegen bleibt es mir stellenweise zu flach, und das Ende wird zu schnell aufgelöst. Die Liebesgeschichte hätte es für mich tatsächlich nicht gebraucht. Eine einfache, gute Freundschaft, gern mit vorsichtiger Perspektive auf mehr, hätte sich für mich runder angefühlt. Einige Dinge werden nicht erklärt, und das Magiesystem ist sehr wackelig. Das stört aber letztlich nicht allzu sehr, denn ich glaube, dafür ist dieser Roman auch nicht gedacht. Fazit: Ein Buch mit klarer Haltung und vielen wichtigen Themen, das zum Nachdenken anregt, aber tonal zwischen Unterhaltung und Gesellschaftskritik schwankt. Wer eine leichte, humorvolle Fantasy erwartet, wird enttäuscht sein; wer sich auf politische und gesellschaftliche Untertöne einlässt, findet hier durchaus Stoff zum Reflektieren.

Diese Dystopie hat mir richtig viel Spaß gemacht und die Idee von einem Callcenter, welches vom Tod höchstpersönlich geführt wird, bietet viel Potenzial. Die Entscheidungen treiben die Protagonisten immer wieder an ihre Grenzen, wodurch man als Leser bei vielen Szenen zum Nachdenken angeregt wird. Die Handlung hat mich mit jedem Kapitel mehr mitgerissen und die vielen Handbuchauszüge, die immer mal wieder eingebaut werden, lassen einen förmlich durch die Seiten fliegen. Ich habe es geliebt ✨
… wenn du plötzlich Strippenzieher bist
•Meine Meinung• Wenn Leben und Tod aufeinander treffen, deine Entscheidungen das Gleichgewicht kippen und du plötzlich der Strippenzieher bist … Ich bin ja totaler Fan von dystopischen Fantasy-Geschichten 🫣 Ich hab das Cover des Buches gesehen und entscheide oft nach dem ersten Blick. Nicht immer aber sehr oft :D Also gut gleich mal den Klappentext gelesen und oh ja mein Interesse war geweckt. Der Tod gründet ein Callcenter, welches über den Todeszeitpunkt aller Menschen bestimmt … Gruselig … her mit der Story. Wir schreiben das Jahr 2096. Die Stadt, in der wir Blue (unsere Protagonistin) kennenlernen, hat zwei Seiten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nämlich die "Gute" und die, die wir lieber verdrängen. Auf der einen haben wir saubere Luft, Licht, intakte Wohnungen und zu Essen. Nur für bestimmte Menschen aus höheren Stufen zugänglich. Grandios. Die unschöne Seite beinhaltet alles andere. Umweltkatastrophen, Essensrationen, keine Chance auf Medizin. Der Tod tritt aus dem Schatten und startet ein Rebranding um anders wahrgenommen zu werden. Mit neuem Look und neuem Plan. Er gründet eine Agentur namens "Death Call" und ihr könnt euch sicher vorstellen, was seine Aufgabe ist … Blue stammt aus einer der unteren Stufen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als aufzusteigen und irgendwann ein besseres Leben zu führen. Jedoch wird ihr Antrag auf Aufstieg abschmettert, weil ihr Faden sich dem Ende neigt … Um ihre düsteren Gedanken zu vertreiben, verschlägt das Schicksal sie auf eine Party. Dort trifft sie auf den mysteriösen und wortkargen Creek. Der kommt mit einem Ausweg um die Ecke, bei dem "Nein" keine Option ist. Welchen Pfad wird Blue wählen … Das Setting hat mir total zugesagt, ich hatte irgendwie Cyberpunk-Vibes. Der Schreibstil von Justine ist flüssig, spannend und ich habe schnell in das Buch hineingefunden. Der Plot?! Alter … hab ich nicht kommen sehen. Es war eine Mischung aus Witz, Ernst und Tiefe. Mir hat es gut gefallen. Also wenn ihr genau danach sucht, solltet ihr euch das Buch mal genauer anschauen ❤️ [Rezensionsexemplar]

Für mich war dieses Buch eine 10/10. Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich mir noch "ok die Thematik könnte eigentlich ganz unterhaltsam werden" - ich mein hallo? Ein Callcenter des Todes? Ganz schnell habe ich aber festgestellt, dass die Geschichte gar nicht so unterhaltsam ist, wie erwartet. Es ist auch düster und ernst. Wir haben hier eine dystopische Zukunft, ein Kastensystem sowie machthungrige Politiker und Unternehmer. Die Entscheidung, vor der ein Callcenter Agent steht, wenn ein Soulcall eingeht, ist schwer: kann die Seele noch eine zweite Chance bekommen oder soll sie ins Jenseits übergehen? Und wenn eine Seele gerettet wird, welche Auswirkungen hat das auf die restliche Menschheit? Als Leserin stellte ich mir unweigerlich die Frage, wie ich in einer solchen Situation handeln würde und welche moralischen Prinzipien ich so habe. Die Charaktere sind mir im Laufe der Geschichte wirklich ans Herz gewachsen und ich fand es schön, wie sie zu einer Familie zusammengewachsen sind. Ich habe bereits einige Kommentare zu dieser Geschichte gelesen, in denen es hieß, die Liebesgeschichte zwischen Blue und Creek sei nicht greifbar. Aber es geht hier, finde ich, überhaupt nicht um diese Liebesgeschichte. Der Kern der Geschichte ist ein ganz anderer, und deswegen hat die Liebesgeschichte auch - für mich - hier ganz verdient nur so wenig Raum eingenommen. Dennoch gab es einige Stellen, die mich auch schmunzeln ließen: die Namen der Politiker und das Erscheinungsbild des Todes zum Beispiel.
Wenn der Tod ein Callcenter besitzt – Urban Fantasy mit Witz und Spannung
Whispers of Destiny punktet vor allem mit einer originellen Grundidee: Der Tod als Callcenter, organisiert, routiniert und mit einer Prise trockenem Humor. Genau diese absurde Bürokratie des Sterbens verleiht der Geschichte ihren besonderen Charme und hebt sie angenehm von klassischer Urban Fantasy ab. Ein echtes Highlight sind dabei die Dialoge – insbesondere mit dem Tod selbst. Sie bringen viel Witz in die Handlung, lockern die düstere Thematik auf und sorgen immer wieder für kleine, treffsichere humorvolle Momente. Ergänzt wird das durch die Ausschnitte am Kapitelanfang, etwa in Form von Zeitungsartikeln oder ähnlichen Texten. Diese Einschübe sind nicht nur witzig, sondern geben der Welt zusätzliche Tiefe und Struktur, ohne den Lesefluss zu bremsen. Sehr angenehm fand ich außerdem, dass die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt. Sie ist präsent, aber nimmt keinen dominanten Raum ein und überlagert weder Plot noch Atmosphäre. Stattdessen bleibt der Fokus klar auf der eigentlichen Geschichte – und die ist durchgehend spannend erzählt. Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat, ist mehr Hintergrund zum großen Ganzen: Wie genau kam es dazu, dass die Menschheit bzw. die Welt in diese Stufen eingeteilt wurde? Das Konzept ist spannend und funktioniert, hätte für meinen Geschmack aber noch etwas mehr Kontext und Entstehungsgeschichte vertragen, um das Worldbuilding vollständig abzurunden. Unterm Strich überzeugt Whispers of Destiny mit einem starken, ungewöhnlichen Konzept, viel trockenem Humor, gelungenen Dialogen und einer angenehm zurückhaltenden Romance.
Whispers of Destiny von Justine Pust hat mich echt positiv überrascht und total abgeholt ⭐️ Es war mein erstes Buch von ihr und ich mochte den Schreibstil sofort, der liest sich richtig angenehm und hat mich schnell reingezogen ✨ Die Idee mit dem Callcenter des Todes fand ich mega kreativ und einfach richtig gut umgesetzt. Auch die Story insgesamt hat mich super unterhalten und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht 📖💭 Ein paar Dinge haben mich aber schon gestört. Dieses ständige Erwähnen der Erbse war irgendwann wirklich anstrengend, das kam einfach viel zu oft 😅 Und der letzte Handlungsstrang mit Creeks Vater war leider nicht so meins. Da hatte ich mir etwas anderes erhofft. Trotzdem ein sehr gelungenes Buch, das mir definitiv Lust auf mehr von der Autorin gemacht hat 🌙✨
Callcenter für Tote! Schwierig mit der Berwetung. Es war mal ein anderes Buch. Die Geschichtsidee fand ich sehr interessant und es war sehr lustig und einfach zu lesen. Vorab es war mein erstes Buch wo es einen kleineren Fokus auf die Pronomen gab, das hat mich zuerst verwirrt und fand es am anfang schwierig mit dem flüssigen Lesen. Aber danach ging es besser. Die Geschichte an sich find ich wirklich toll, es fehlt nur an Tiefe für die Charaktere. Dazu dann auch die „Liebesgeschichte“. Die Handlungen waren auch eher platt geschrieben - es hätte noch etwas spannender geschrieben werden können. Ansich aber ein guter Ansatz für ein gutes Buch.
Der Tod eröffnet ein Callcenter
Ich fand die Thematik so cool, dass ich direkt wusste „Das Buch muss ich lesen“ und es hat mich nicht enttäuscht. Bisher fand ich alle Bücher von Justine sehr gut und war mir sehr sicher, dass es auch hier so sein wird. Das Callcenter des Todes war einfach ein sehr spannender Aspekt. Dann das Stufensystem und allgemein die Politik (die Namen der Politiker waren wirklich gut gewählt🤣) waren gut aufgebaut und mal was anderes. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend, lustig und traurig zu gleich. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich hätte mir mehr von den Callcenter Szenen gewünscht. Die sind irgendwann ziemlich kurz gekommen und Blue hatte dann andere Dinge zu tun, als zu arbeiten. Die Liebesgeschichte hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Entweder hätte die ganz weggelassen werden können oder mehr ausgeschöpft werden. So war die jetzt sehr oberflächlich und eher ein Nebenplot von ganz vielen anderen Plots. Das Buch ist wirklich empfehlenswert und verdient mehr Aufmerksamkeit☺️
Mega!!
Justine Pust liefert mit „Whispers of Destiny“ ein emotionales, dunkles und wunderschön erzähltes Werk. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst Teil dieser geheimnisvollen Welt zu sein. Die Charaktere sind komplex, verletzlich und wachsen einem sofort ans Herz. Der Plot baut sich langsam, aber extrem fesselnd auf und endet in einem Finale, das lange nachhallt. Für mich ein Highlight im Romantasy-Genre – intensiv, magisch und poetisch.
Ein Buch dass man einfach nicht aus der Hand legen kann!!
Ich habs geliebt! Blues bissigen und pessimistischen Kommentare. Der Tod, der einfach super spannend ist und Creek, der einfach cool ist! Daneben aber auch Spannung und viele Gedanken über Tod und den Sinn des Lebens. Ich konnte es wirklich nicht weg legen! Das Ende war unfassbar packend. Eine rundum tolle Geschichte!
Highlight durch und durch!
Ich muss sagen, dass ich vorm Lesen von "Whispers of Destiny" durchaus einige Bedenken hatte. Zwar habe ich einige andere Bücher von Justine Pust gelesen und geliebt, doch dabei handelte es sich um Romance. Ich dachte, wenn mich eine Dystopie überzeugen kann, dann von Ju und tatsächlich sollte ich Recht behalten. Das Zusammenspiel aus Weltuntergangsstimmung, Realitätsbezügen und humoristischen Spitzen war perfekt für meinen Geschmack. Auch ein Hund und die Andeutung einer Liebesgeschichte durften nicht fehlen und haben die Handlung abgerundet. Könnte ich mir auch als Hörbuch unfassbar unterhaltsam vorstellen!
Wenn die Menschheit untergeht, muss man erstmal Pronomen klären
Dieses Buch ist unheimlich mühsam zu lesen. In einer postapokalyptischen Welt voller Naturkatastrophen, Hunger und Dingen wie Tod durch Säureregen klären alle Charaktere erstmal ihre Pronomen (man will ja auch kurz vorm sterben niemanden versehentlich falsch ansprechen) und selbstverständlich zieht sich das obligatorische they/them inklusive gendern durchs gesamte Buch und zerstört jeglichen Lesefluss. Trotzdem habe ich mich durchgekämpft weil ich die Grundidee des Buchs spannend fand, wurde aber auch hier leider enttäuscht. Die Charaktere bleiben oberflächlich, entwickeln sich nicht weiter und sind zu großen Teilen einfach unsympathisch während die Geschichte immer weiter abdriftet und schnell keinen Sinn mehr macht.
Whispers of Destiny von Justine Pust
Als ich gelesen habe worum es geht, wusste ich das Buch wird gut und ich wurde nicht enttäuscht. 🌸 Ich finde ja Dystopien eh immer total cool, der Ansatz hier war auf jeden Fall mal anders in dem noch eine mythologische Ebene dazu kam. Das Buch war teilweise so witzig geschrieben, die Dialoge der ProtagonistInnen als auch die Rundschreiben die vor den Kapiteln immer waren, waren wirklich teilweise zum Schreien komisch - arme Pfirsichlimonade 🍑😭 Ich fand auch das Klassensystem sehr spannend, auch wenn es natürlich kein neuer Ansatz war, was mich aber nicht gestört hat. Das ganze Szenario war wirklich super bildhaft beschrieben und ich hab mich wirklich gefühlt als ob ich da wäre. Die Liebesgeschichte konnte mich leider gar nicht catchen, ich konnte die Gefühlsbildung beziehungsweise die Anziehung nicht so wirklich spüren und es war mir auch nicht wirklich nachvollziehbar, aber das hat mir dem Buch jetzt keinen Abbruch getan, ich fand es trotzdem unfassbar spannend und gut geschrieben, ich mochte die NebenprotagonistInnen auch wirklich super gerne 🥹 Alles in allem ein wirklich sehr gelungenes und tolles Buch 💖
Denn der Tod alleine bringt nicht den Schmerz.
Die Angst vor dem Tod und Sterben begleiten viele Menschen, aber was ist, wenn der Tod es einem leichter machen will? In "Whispers of Destiny" skizziert Justine Pust eine dystopische Fantasywelt, die sich nicht nur mit Verlust, Trauer und Sterben auseinandersetzt, sondern auch eine gesellschaftskiritsche Zukunftsidee entwickelt. Diese Geschichte ist die perfekte Mischung aus Witz und Trauer, die noch länger in mir nachhallen wird.

Willkommen bei Death Call - Was kann ich für dein Ableben tun?
Wir schreiben das Jahr 2096. Die Welt ist überbevölkert. Die Ressourcen sind viel zu knapp. Der Tod gibt sich infolgedessen zu erkennen und gründet das Call Center Death Call. Die Menschen leben in unterschiedlichen Stufen wobei es denen in den höheren Stufen besser geht, während die unteren von wöchentlichen Rationen leben müssen, die entsprechend ihrer Stufe verteilt werden. Außerdem ist Regen zu einer Art Salzsäure geworden und sofort tödlich. Als die 21 jährige Blue erfährt, dass sie eine Art Hirntumor hat und bald sterben wird, wird sie vom Tod abgeworben. Im Tausch für weitere Lebensjahre muss sie in seinem Call Center arbeiten. Ich muss schon sagen der Humor des Buches und die Idee hätten 5 Sterne verdient. Trotzdem konnte ich die nicht vergeben. Kommen wir erst zum positiven: Der Humor ist erstklassig. Sofern man schwarzen Humor mag. Und den liebe ich. Stirbt ein Mensch, muss die Seele bei Death Call anrufen. Die Call Agents zu denen Blue dann gehört können entscheiden ob sie die Seele wiederbeleben oder ob sie sterben muss und wenn ja wie das Ablebepaket auszusehen hat. Sie darf jedoch nur ein bestimmtes Kontingent wiederbeleben was zu schwierigen Entscheidungen führt. Jede Seele hat ein Karma-Konto und Berechnungen ob sie in Zukunft wichtig werden könnte. Danach muss entschieden werden wer eine zweite Chance bekommt und wer nicht. Auch wenn man Suizid begehen will, kann man sich an Death Call wenden und die Hotline wählen. Mag sich makaber anhören, ist aber extrem gut gemacht. Ein weiteres Highlight sind die Verballhornungen gewisser echter Politiker. Sowohl internationale als auch deutsche. Unter anderem taucht ein gewisser Boneld Bump auf. Warum sind’s dann keine 5 Sterne? So gut die Idee auch war, mir sind sämtliche Charaktere einfach zu blass geblieben. Am liebsten mochte ich noch Blues beste Freundin Iris. Alle anderen sind 0815 austauschbare Figuren gewesen zu denen man nichts näheres erfahren hat. Vor allem Creek der männliche Love Interest. Positiv ist ja dass komplett auf Spice verzichtet wurde. Gibts ja kaum noch. Dennoch kann man vor allem ohne Spice sehr tiefe Beziehungen zueinander darstellen. Hier leider gar nicht der Fall. Die „Beziehung“ hätt ich nicht gebraucht und war auch nicht ansatzweise nachvollziehbar. Da war doch nichts zwischen den beiden. Keinerlei spürbaren Gefühle. Das hätte es einfach nicht gebraucht. Handlungsmäßig passiert auch nicht gerade überragend viel. Das Ende kommt schnell und ist viel zu kurz gehalten. Dann möchte ich noch erwähnen, dass ein diverser Charakter mit den Pronomen they/them vorkommt. Und das nicht 2-3 mal sondern häufig. Ich möchte das nicht schlecht reden aber mein persönliches Empfinden beim Lesen nennen dürfen und da muss ich leider sagen, dass es mich jedesmal aus dem Satz rausgehauen hat und ich im Lesefluss unterbrochen wurde. Ich dachte es wird beim Lesen besser aber nein auch beim 25. mal hab ich noch gestockt. Später bin ich dazu übergegangen den Charakter in meinem Kopf zur Frau werden zu lassen und ein sie/ihr aus den Worten zu machen. Danach ging es. Ich weiß, dass ich mir damit keine Freunde mache aber mich persönlich stört es beim Lesen. Vielleicht gewöhnt man sich irgendwann dran wenn es in jedem Buch vorkommt aber zurzeit ist es einfach nicht der Fall. Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne und spreche durchaus eine Leseempfehlung für Leute mit ähnlichem Humor aus denn der ist wirklich sensationell.
Was können wir für Ihr Ableben tun?
Death Call ist einfach eine großartige Idee der Autorin! Ich liebe den Schreibstil sehr, der Lesefluss ist toll, der Humor holt mich maximal ab und es ist einfach ganz anders, als so ziemlich alles, was ich bisher gelesen habe. Es gibt eine Lovestory, aber die ist dezent und cutie. Es gibt Triggerthemen, da lieber nachschauen, aber auch hier nichts detailliert tiefgreifendes. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, wirklich tolles Buch!
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
2096: Die Welt ist überbevölkert, Ressourcen und Jobs sind rar. Der Tod gründet die Firma Death Call, die über den Todeszeitpunkt aller Menschen entscheidet. Kurz nachdem die 21-jährige Blue erfährt, dass ihre Lebenszeit beinahe abgelaufen ist, trifft sie auf einer Party den geheimnisvollen Creek, einen Mitarbeiter von Death Call. Blue geht mit ihm einen Deal ein: Um dreißig weitere Jahre leben zu dürfen, nimmt sie einen Job bei der Firma des Todes an. Doch über Leben und Tod zu entscheiden, hat seinen Preis …
Book Information
Author Description
Justine Pust ist ein typisches Küstenmädchen, tanzt zu Songs aus den 80ern und verliert sich in mitreißenden Geschichten. Sie hat das Schreiben früh entdeckt und teilt ihre Lesesucht auf ihrem Blog und auf Instagram.
Posts
💀📋🪄🎀
„Der Tod ist vielleicht ein Ende, aber vielleicht ist er auch der Anfang von etwas. Macht das wirklich einen Unterschied? Oder ist es nicht wichtiger, dass wir im Leben alles tun, um unserem Tod eine Bedeutung zu schenken?“ Wer schwarzen Humor, dystopische Welten und Geschichten rund um den Tod mag, wird hier definitiv fündig. Das Buch hat viele humorvolle Stellen, behandelt aber auch einige sensible Themen, die potenziell triggern können. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte mir gewünscht, dass die Geschichte noch weitergeht!
Mal eine ganz andere Dystopie - Der Tod hat ein Callcenter
Die Zukunft ist düster - richtig düster. Im Sinne von Fluten, Säureregen, mehrere Stufen die die Menschen verteilen. Die unteren Stufen nagen am Hungertod während die hohen Stufen bestes Leben haben. Blue ist Stufe 3 und erfährt das sie sozusagen Krebs hat. Da ist nichts zu machen. Bis Death Call sich meldet. Das Callcenter für ihr Ableben. Sie kann ihr Leben verlängern, wenn sie für den Tod arbeitet. Doch dann passieren Dinge, die nicht passieren sollten. Ich fand die Story sehr erfrischend und gesellschaftkritisch. Die "Lovestory" habe ich nicht gebraucht, da sie nur wenig Raum im Buch hatte. Spice gab es auch keinen (hätte auch nicht gepasst). Man sollte sich allerdings die Trigger anschauen und wenn das thema Tod zu sensibel ist, dann besser Finger von lassen. Ich kann es aber empfehlen. Bild KI generiert.

Ein mysteriöses Potpourri in einer dystopischen Urban Fantasy. Arbeiten bis zum Tod, eh für den.
Das Buch hat mich durch den sarkastischen Charme angelächelt, mit dem es angepriesen wurde. Sarkasmus findet man in den Dialogen immer wieder, so dass "Whispers of destiny" einen zum Schmuzeln bringt. Call Center Erfahrung habe ich schonmal gesammelt, und es war eine interessante Komponente. Das Call Center des Todes, in dem die Anrufe der sterbenden eingehen, ist ein zentraler Baustein in dem Buch aber es nimmt nicht die Überhand. Viele Geschichten werden erzählt, daher empfand ich das Buch am Ende auch als Potpourri. Da kommt die Dystopie und das sozialungerechte System das aufgebaut wurde, weiter befassen wir uns mit moralischen Themen wie dem Tod, Triage und Wert eines Lebens... und noch weiteren Themen. Das Buch wandelt sich im Verlauf und wenn man drin ist macht es Spaß zu lesen. Ab der Hälfte wandelt die sgeschichte dann zu einem Krimi um mysteriöse Dinge aufzuklären um am Ende dann das Rätsel zu lösen. Etwas Romanze gibt es auch, wobei es nicht zwingend notwendig war... wie Wasser beim Essen. Das Ende war dann etwas wilder aber noch nachvollziehbar. Ich fand das Buch auf jeden Fall sehr unterhaltsam, witzig und kurzweilig, stellenweise nachdenklich und dann wieder spannend. Der Schreibstil ist einfach zu lesen, nur hab ich den roten Faden manchmal verloren und wieder finden müssen. Der Chatakter vom Tod selbst war witzig und ich dachte an Bill und Ted, die mit dem Tod durch die Zeit reisen. 🤘

*ringring* *ringring* Der Tod hat mich zwar noch nicht angerufen aber dafür @becci_und_buecher und @e_bibliothekar zum gemeinsamen Buddyread. Schnee wars! Danach ging es aber für mich zum Dienst. Erster Arbeitstag bei „Death Call“. Die neuen Kollegen rund um „Blue“ und „Creek“ fand ich spitze und „Whity“ als sabbernden Feel-Good-Managerin sowieso, auch wenn sie ausschließlich aus dem Homeoffice arbeitet. Sei ihr gegönnt. Die Geschichte rund um die neue Arbeitsstelle fand schon richtig stark. Es gab zwar eine Sache, die mich nicht so wirklich abgeholt hat, ja, seid gemeint Mom´s. Aber war halb so wild. Vor allem fand ich auch die Welt stark, gefühlt hat man mich, sobald wie bei Panem verschiedenen Distrikte oder wie in dem Fall Ringe gibt, sofort. Die Story kommt ohne Spice um die Ecke und das ist auch gut so, dafür mit Humor, für mich hätte es aber noch ruhig ein wenig tiefer und schwärzer sein dürfen. Geschrieben war das ganze dann auch noch richtig gut und kommt mit 56 Kapitel die mal länger mal kürzer sind um die Ecke. Zwischendrin gibts dann noch Auszüge den Nachrichten und Anmerkungen von diversen Büchern. Fand ich Super. Das Ende war dann okay. Hier haben wir wieder den Fall „keine Ahnung was ich erwartet hab, aber irgendwie was Spektakuläreres“. In Summe hat mir das Schicksal eine gelungene Geschichte geflüstert, die mich sehr unterhalten hat und sogar mein kleines schwarzes Herz auf einer Seite berührt hat. Top. Wann wart ihr zuletzt in einer Callcenter-Warteschlange?

☎️ Wenn der Tod anruft, sollte man vielleicht rangehen
💞 Liebe: 3 / 5 🌶️ Spice: 1 / 5 »Jetzt tödlich durchstarten mit Death Call - weil der Tod auch schöne Seiten hat!« trifft den Ton dieses Buches erstaunlich gut. „Whispers of Destiny“ verbindet Dystopie, schwarzen Humor und gesellschaftskritische Themen zu einer Geschichte, die mich positiv überrascht und gut unterhalten hat. Blues Zeit ist begrenzt und auf einer Party erhält sie ein Angebot, das man eigentlich nicht ablehnen kann: 30 weitere Lebensjahre, wenn sie im Gegenzug bei Death Call, der Firma des Todes, anfängt. Doch wie so oft hat jedes Angebot seinen Preis. Die Geschichte spielt in einer Zukunft mit Überbevölkerung, knappen Ressourcen und einem strengen Stufensystem, das darüber entscheidet, wer Luxus genießen darf und wer nicht. Diese Prämisse hat mich stellenweise an „Die Tribute von Panem“ erinnert, ohne sich dabei wie eine Kopie anzufühlen. Die Charaktere sind sehr gut gewählt und fügen sich stimmig in die Welt ein. Besonders Blue konnte mich überzeugen: zynisch, willensstark und innerlich zerrissen wirkt sie extrem authentisch. Ihre inneren Konflikte und teils widersprüchlichen Entscheidungen fühlen sich menschlich und nachvollziehbar an. Der Schlagabtausch mit Mister war für mich eines der Highlights und hat immer wieder für Humor gesorgt. Trotz der witzigen und sarkastischen Momente spart das Buch die düstere Seite des Lebens und den Klassenkampf nicht aus - im Gegenteil, diese Themen gehen stellenweise wirklich unter die Haut. Der Schreibstil trägt viel dazu bei: leicht, angenehm und dennoch intensiv genug, um innere Kämpfe greifbar zu machen. Die Spannung bleibt dabei konstant präsent. Wer Dystopien mit schwarzem Humor, gesellschaftlicher Kritik und starken Figuren mag, wird mit „Whispers of Destiny“ definitiv glücklich.

Wenn Moral plötzlich verhandelbar wird
⏳🖤📞🌆⚖️💜🧬✨ Ich habe „Whispers of Destiny“ von Justine Pust gelesen und musste danach erstmal kurz durchschnaufen, weil die Idee dahinter einfach richtig hängen bleibt. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der Ressourcen knapp sind und die Gesellschaft streng in Klassen aufgeteilt ist. Menschen kämpfen jeden Tag ums Überleben – und genau in dieser Welt folgt die Story der 21-jährigen Blue, deren eigenes Leben eigentlich schon auf der Kippe steht. Dann bekommt sie ein Angebot, das ihr alles verändern könnte: Wenn sie für die Organisation Death Call arbeitet, kann sie zusätzliche Lebensjahre bekommen. Der Haken? Sie muss im Callcenter Entscheidungen treffen, die darüber bestimmen, ob andere Menschen weiterleben dürfen oder sterben müssen. Klingt erstmal absurd – fühlt sich beim Lesen aber überraschend logisch und gleichzeitig unglaublich beklemmend an. Was mich an der Geschichte besonders gepackt hat, war diese moralische Grauzone. Blue steht immer wieder vor Entscheidungen, bei denen es kein klares Richtig oder Falsch gibt. Während sie versucht, mit diesem Job klarzukommen, merkt man richtig, wie sie innerlich mit sich ringt. Das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht, weil man ständig mitüberlegt: Wie würde ich mich an ihrer Stelle entscheiden? Auch das Setting fand ich richtig stark. Diese überfüllte, kaputte Zukunftswelt wirkt düster und gleichzeitig ziemlich greifbar. Das Klassensystem, die Unterschiede zwischen den Menschen und die allgemeine Hoffnungslosigkeit sorgen dafür, dass man sofort in die Atmosphäre eintaucht. Es ist definitiv keine Wohlfühlwelt – aber genau das macht sie so interessant. Die Figuren mochte ich ebenfalls sehr. Blue ist keine perfekte Heldin, sondern jemand, der Fehler macht und an seinen Entscheidungen wächst. Besonders ihre Beziehungen zu den Menschen um sie herum geben der Geschichte emotionale Momente, die zwischen all den moralischen Konflikten für Balance sorgen. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, sodass ich ziemlich schnell durch die Seiten gekommen bin. Gleichzeitig gibt es immer wieder Stellen, die einen kurz innehalten lassen, weil sie zum Nachdenken anregen. Eine richtig spannende und ungewöhnliche Geschichte mit einer Idee, die man so nicht oft liest. Wenn ihr dystopische Settings mögt, die nicht nur Action liefern, sondern auch moralische Fragen aufwerfen, könnte dieses Buch genau euer Ding sein.

Was wäre, wenn der Tod ein Unternehmen wäre – und du per Hotline erfährst, ob du weiterleben darfst? Whispers of Destiny ist eine düstere Dystopie über Moral, Macht und den Wert eines einzelnen Lebens.
In Whispers of Destiny entwirft Justine Pust eine Zukunft, in der der Tod organisiert, ausgelagert und verwaltet wird. Die Protagonistin Blue steht dabei nicht nur vor existenziellen Entscheidungen, sondern auch vor der Frage, wie viel Menschlichkeit in einem perfekt durchgetakteten System noch Platz hat. Besonders stark sind die gesellschaftlichen Konzepte, die moralischen Grauzonen und der schwarze Humor, der immer wieder durch die Dunkelheit blitzt. Das Buch stellt viele unbequeme Fragen und bleibt dabei angenehm unaufdringlich. Die Liebesgeschichte konnte mich persönlich nicht ganz überzeugen, da die emotionale Verbindung für mich nicht vollständig spürbar war. Das schmälert jedoch nicht die Stärke der Grundidee. Ein intensiver, kluger Dystopie-Standalone, der lange nachhallt.

„Willkommen bei DeathCall was kann ich für dein Ableben tun?“
Irgendwie hat mich der Klappentext gecached! Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich lieb Blue’s Art und vom Mister will ich gar nicht erst anfangen. Der Humor des Buches passte zu mir wie Arsch auf Eimer, oder wie sagt man so schön. Hab das Buch direkt ner Bekannten in die Hand gedrückt und gesagt: Lies es! Also wer Lust hat auf eine Dystopie mit bisschen schwarzen Humor, für den ist das Buch bestimmt was🥰 Habt ne schöne Weihnachtszeit🥰
Sehr originell!
Dieser dystopische Fantasyroman mit der Idee des Callcenter des Todes hat mich einfach nur in seinen Bann gezogen. Die verschiedenen Stufen, die abgeänderten Namen der Protagonisten mit Macht und das gesamte System und vor allem von dem des Callcenter des Todes, unglaublich eindrucksvoll und spannend! Es war so gut durchdacht und ich habe sowas in der Art noch nie gelesen und das Buch hat es on top noch geschafft einige wichtige Messages mitzugeben! Absolute Empfehlung!
Spannender und distopischer Fantasyroman
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Justine Pust und war sehr gespannt auf ihren neuen Roman "Whispers of Destiny" bei dem es sich um einen distopischen Fantasyroman handelt. Der Anfang des Buches macht ein wenig traurig, aber dann entwickelt es sich zu einem abwechslungsreiche Roman mit viel schwarzem Humor. Der Tod höchstpersönlich eröffnet ein Call Center und unsere Protagonistin Blue erklärt sich bereit für ihn zu arbeiten, dafür darf sie noch einige Jahre länger leben, allerdings ist es nicht so einfach über Leben oder Tot zu entscheiden. Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive von Blue erzählt und sie hatte ich schnell in mein Herz geschlossen. Zwar hatte sie es nie einfach, trotzdem ist sie eine offene und liebevolle Person, die ums Überleben, in einer Welt kämpft, die wir uns gar nicht vorstellen können. Es gibt einige humorvolle und romantische Momente, aber am meisten ist es spannend und einfach unterhaltsam. Die Idee mit Death Call fand ich wirklich kreativ und das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher von Justine Pust.
Du tätigst einen letzten "Death Call" - Wie wird über dein Leben entschieden?
Whispers of Destiny ist eine düstere Dystopie über Moral, Macht und zeigt den Wert eines einzelnen Lebens. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich direkt Feuer und Flamme. Ich habe selbst jahrelang als Callcenter-Agent gearbeitet und viele Erfahrungen gesammelt. Aber ein Callcenter-Agent, der darüber entscheidet, ob ein Mensch weiterleben darf oder nicht? Das klang einfach mega spannend. Whispers of Destiny ist das erste Buch von Justine Pust, das ich gelesen habe, und es hat mich definitiv nicht enttäuscht – vor allem, da ich bisher nur Gutes über ihre Werke gehört hatte. Die Autorin entwirft hier eine Zukunft, in der der Tod organisiert, ausgelagert und verwaltet wird. Die Protagonistin Blue steht dabei nicht nur vor existenziellen Entscheidungen, sondern auch vor der Frage, wie viel Menschlichkeit in einem perfekt durchgetakteten System noch Platz hat. Besonders stark sind die gesellschaftlichen Konzepte, die moralischen Grauzonen und der schwarze Humor, der immer wieder durch die Dunkelheit blitzt. Das Buch stellt viele unbequeme Fragen und bleibt dabei angenehm unaufdringlich. Es gibt auch eine kleine Liebesromanze, die aber nicht im Mittelpunkt steht. Der Fokus liegt klar auf der Geschichte rund um den Tod und das dargestellte Klassensystem. An zwei Stellen musste ich tatsächlich ein paar Tränen verdrücken, weil ich die Entscheidungen so gut nachempfinden konnte. Ein intensiver, kluger Dystopie-Standalone, der lange im Kopf bleibt. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung 🖤

Linke Moralkeule verpackt in einer interessanten Dystopie, in der der Tod ein Callcenter führt. Alles in allem eine ganz spannende Geschichte, aus der ich durch einige Punkte rausgerissen wurde.
Auf der einen Seite bietet Whispers of Destiny für mich einen sehr interessanten Rahmen für eine dystopische Welt in der es Raum für viele spannende Geschichten gibt. Der Tod höchst selbst (wenn er auch als etwas unfähig rüberkommt) ist in der Welt erschienen und hat ein Callcenter gegründet, in dem die Agents Sterbende in ihren letzten Sekunden beraten. Er möchte der Menschheit nach eigener Aussage aus dieser miserablen Lage, in der sie sich befinden, raushelfen. Für mich eine interessante und innovative Idee, in die ich gerne mit Spannung eingetaucht bin. Auf der anderen Seite nimmt sich das Buch meiner Meinung nach viel zu ernst und schwingt geradezu mit der links-woken Moralkeule, anstatt zum Nachdenken anzuregen. Was mich persönlich außerdem total rausgebracht hat: Verfremdete Namen aus der echten Welt wie „Boneld Bump“ oder „Romy Hacheck“ – so ernst sich das Buch auf der einen Seite nimmt, so lächerlich finde ich das Verwenden dieser Namen, weil es mich so sehr aus der Geschichte rausgerissen hat. Was mich außerdem gestört hat, war das plakative Vorstellen mit Pronomen, wenn die Figuren das erste Mal für den Leser aufgetaucht sind – im späteren Verlauf, wenn diese einander kennengelernt haben, wurde jedoch darauf verzichtet. Auch das Verwenden von Neopronomen für eine Figur hat mich eher gestört – auch hier war es nicht hundertprozentig richtig umgesetzt. Auch das Gendern wurde mehrmals im Buch thematisiert – was für mich ebenfalls einfach nicht passend zu der Geschichte ist. Das Ende des Buches war ziemlich klischeebehaftet – das hat mich nicht wirklich überrascht, aber war ganz in Ordnung. Alles in allem hat es schon Spaß gemacht, in diese dystopische Welt einzutauchen und die Geschichte zu lesen, aber ich wurde eben sehr rausgerissen von den oben genannten Punkten und war an manchen Punkten auch ein bisschen genervt.

das war mal was anderes😮💨
Dieses Buch hat’s mir echt angetan und ich konnte wirklich nicht aufhören (zum Leidwesen meiner Schlafenszeit) aber es hat sich gelohnt!🥹 Blue ist so ein sympathischer Charakter und ich konnte wirklich so mit ihr mitfühlen. Sie war so hin- und hergerissen und mir hat es echt leid getan, was ihr passiert ist! Das ganze Konstrukt des Settings und des Call Center war so gut ausgearbeitet, so viele Detail, so viele tolle und unterschiedliche Charaktere!✨ Creek war auch echt ein kleiner Schatz, auf den hatte ich Crush ICH GEBS ZU🌝🤚🏻 Der Verlauf der Story war auch so gut gemacht, man lernt die Welt kennen, versteht wie der Callcenter funktioniert und dann geht’s ab! Super spannend und mit Sogwirkung 🤝 Ich hab am Anfang kurz gebraucht, bis ich in der Welt war und hab das Ganze zu Beginn nicht ganz gecheckt aber keeeeeene Sorge: wenn man‘s dann hat SO GEIL🤭💗
Krasses Buch
Perfekter Mix aus Humor, Apokalypse und Ernsthaftigkeit. Wie unsere Welt aussehen kann, wird hier echt glaubhaft dargestellt. Was passiert, wenn der Tod in persona ein Callcenter hat und wie sich das alles auswirkt, umschreibt Justine herrlich und eindrucksvoll. Tolle Charaktere, tolle Twists und flüssiger Stil haben mir geniale Stunden bereitet. Kann es echt empfehlen, denn es ist mal was anderes ✌🏻👍🏻
Whispers of Destiny war ein erfrischend anderes Urban-Fantasybuch mit dystopischen Elementen. Ich war von Anfang bis Ende gut unterhalten und konnte öfter mal richtig lachen, aber auch wütend sein. Justine Pust bindet ihre Gesellschaftskritik in eine humorvolle fiktionale Geschichte, die vor allem auch durch ihre wunderbaren Charaktere überzeugt. Ich möchte so gerne mehr aus diesem Universum lesen.
„Nennen Sie bitte Ihre Seelen🆔“ Dystopisch, wortwitzig und soooo gut 💀🩷
Gerade dieser Mix aus Dystopie und erschreckender Aktualität macht die Geschichte so stark: die klar gezogenen Stufen der Gesellschaft, Machtkonzentration, der Wunsch nach Unsterblichkeit – alles fühlt sich unangenehm nah an. Und dann der Mister (der Tod), der alles sieht, alles weiß, aber nicht eingreifen darf … diese Ohnmacht hat so eine stille Wucht. Blue ist wirklich ein Geschenk als Figur. Ihr loses Mundwerk, ihr Widerstand, dieses permanente Struggeln zwischen Funktionieren-Müssen und Mensch-Sein – genau das macht sie so greifbar. Sie ist keine „perfekte“ Heldin, sondern eine, die stolpert, flucht, weitermacht. Und gerade deshalb bleibt sie im Herzen. Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahr! 🩷🤍💀

Whispers of Destiny verbindet düstere Fantasy-Dystopie mit beißendem, schwarzem Humor und einer überraschend nahbaren Protagonistin. Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig und tragen stark zur Atmosphäre bei. Doch hinter Spannung und Wortwitz steckt harte Gesellschaftskritik, die stellenweise schwer auszuhalten ist, gerade weil sie so nah an der Realität wirkt. Ein unbequemes, kluges Buch, das nicht nur unterhält, sondern lange nachhallt.
Oh mein gott, einfach wieder ein mega Buch von Justine 😍 was komplett anderes und doch hat es mich absolut überzeugt! 🖤
Blue wird richtig gut beschrieben und dadurch dass man im ersten Prolog direkt etwas aus ihrer Vergangenheit erfährt was sie besonders geprägt hat hatte ich eine echt gute Verbindung zu ihr und bin super leicht mit ihr gestartet. Blue ist richtig tiefgründig und ich konnte vor allen aufgrund ihrer vorgeschichte mit ihren eltern ihrer Entscheidungen und gedanken sehr gut nachvollziehen und verstehen. Das sie so eine Abneigung gegen Death Call hegt ist absolut verständlich. Wie dieses ganze system der neuen welt aufgebaut ist hat mich komplett aus den socken gehauen und ich war so geschockt weil man einfach wirklich davon ausgehen kann, dass es irgendwann vermutlich so sein wird auf dieser welt. Das das macht einen traurig und man bekommt echt böse gedanken gegen die menschen, dafür verantwortlich sind genauso wie blue es tut. 🤯 Was sie dann erfährt bezüglich ihres ablebens und dass sie eine andere Möglichkeit bekommen damit umzugehen, fand ich krass, weil sie ja so negativ gegenüber death call aufgestellt ist aber trotzdem hat sie sich schlussendlich mit der Überzeugung von Iris dafür entschieden. Iris fand ich auch eine super protagonistin und mochte total wie sie ausgearbeitet war und dass sie blue immer zur seite stand🥰 die beiden sind echt ein herz und eine seele, und das die beiden sich damals im Waißenhaus kennengelernt haben hat sie echt zusammengeschweisst. ❤️ Ist Blue dann Creek kennen gelernt hat, war sie ja echt nicht überzeugt von ihm, das hat auch bei mir eine Weile gebraucht, weil man natürlich erst einmal verstehen muss, was die menschen bewegt für Death Call zu arbeiten. Mit der Zeit lernt man Creek aber sehr gut kennen und auch lieben. Er ist richtig nett und hat gute absichten warum er da arbeitet. Was sich zwischen ihm und Blue dann entwickelt war süß, aufregend und ehrlich 🥰 Was lässt endlich alles rauskam, war echt heftig und vor allen wer für was verantwortlich war. Auch das Creek sein Vater eine grosse rolle gespielt hat fand ich krass. 🤯 Das ende war Justine Pust like und hat mir mein Herz nicht gebrochen wofür ich sehr sehr dankbar bin ❤️ Kann das buch wirklich nur jedem empfehlen, vorallem euch Menschleins, die mal im Callcenter gearbeitet haben 😅🖤

Was wäre, wenn der Tod ein Callcenter eröffnet?
Was wäre, wenn der Tod ein Callcenter eröffnet? Genau mit dieser herrlich schrägen und gleichzeitig erschreckend plausiblen Idee startet Whispers of Destiny und zieht einen ziemlich schnell hinein in eine Zukunft, die weh tut, weil sie gar nicht so weit weg wirkt. Wir schreiben das Jahr 2096: Überbevölkerung, Ressourcenknappheit, Säureregen, ein rigides Stufensystem. Wer unten lebt, lebt gefährlich. Blue gehört zu diesen Menschen. Als sie erfährt, dass ihre Lebenszeit fast abgelaufen ist, bekommt sie ein Angebot, das man eigentlich nicht ablehnen kann: Arbeiten für Death Call, das Callcenter des Todes, im Tausch gegen weitere Lebensjahre. Der Preis? Entscheidungen über Leben und Tod. Justine Pust erzählt diese Geschichte mit einem Stil, der locker, direkt und oft überraschend witzig ist, ohne jemals die Schwere der Themen zu verraten. Schwarzer Humor trifft auf Gesellschaftskritik: Kapitalismus, Klassismus, Konsum, Klimakrise, politische Verantwortung, alles schwingt mit, manchmal subtil, manchmal bitterböse. Der Tod selbst („Mister“, bitte!) ist dabei eine der spannendsten Figuren: ruhig, ironisch, fast sympathisch und damit umso beunruhigender. Blue ist keine glatte Heldin. Sie ist frech, zynisch, impulsiv, manchmal anstrengend, aber genau deshalb glaubwürdig. Ihre inneren Konflikte, ihr Widerstand gegen ein zutiefst ungerechtes System und die moralischen Dilemmata, in die sie gerät, tragen den Roman. Nicht jede Nebenfigur bekommt maximale Tiefe und das Weltenbuilding bleibt stellenweise bewusst vage, doch das passt zum Tempo und Fokus der Geschichte. Hier geht es weniger um perfekte Systeme als um Entscheidungen und deren Konsequenzen. Auch die romantischen Elemente fügen sich eher leise ein und stehen klar im Schatten der großen Fragen: Wer darf leben? Wer entscheidet das? Und was macht diese Macht mit einem Menschen? Fazit: Whispers of Destiny ist keine leichte Fantasy-Satire, auch wenn es sich stellenweise so anfühlt. Es ist eine rasante, kluge und oft überraschend emotionale Dystopie mit bissigem Humor, klarer Haltung und vielen Denkanstößen. Nicht perfekt, aber mutig, originell und lange nachhallend. Ein Buch für alle, die sich auf moralische Grauzonen einlassen wollen und die keine Angst davor haben, dass Unterhaltung auch unbequem sein darf.
Eine richtig gute Fantasy Dystopie 🩷
mit einem super World Building. Allein die Story Idee finde ich Knaller. Ein Buch das weh tut und wachrüttelt. Die Welt, so wie wir sie kennen, existiert hier nicht mehr. Stattdessen finden wir uns in einer Gesellschaft wieder, geteilt zwischen Arm und Reich. Zwischen kontrollierter Verwahrlosung und Privilegien. Dieses Buch nimmt dir die Illusion, das Mitgefühl allein die Welt retten kann. Ein Buch das wie Asche unter die Haut geht. Mit einer Protagonistin die das Herz am rechten Fleck hat. Und so viel Gutes tun will, das ihr manchmal nicht klar ist, dass das auch falsch sein kann. Eine klare leseempfehlung von mir. Das Buch regt zum nachdenken an, und man stellt automatisch Vergleiche zu unserem Leben, unserer Welt.
Inhalt: 2096: Der Tod beschließt, sich ein neues Image zuzulegen. Er gibt sich zu erkennen und eröffnet kurz darauf seine eigene Firma. Ein Callcenter namens Death Call. Hier erhalten Menschen, die kurz davor sind, ihr Leben zu lassen, die Möglichkeit, noch einmal mit einem menschlichen Mitarbeiter über ihre Ängste und Fragen zum Sterben zu sprechen. Blue lebt mit ihrer besten Freundin Iris in einer der unteren Stufen. Ihr Traum ist es, gemeinsam eine Stufe aufzusteigen. In eine Schicht, in der es etwas mehr Essen und eine größere Überlebenschance gibt. Während Iris erfährt, dass ihr Antrag auf Aufstieg abgelehnt wurde, erhält Blue eine viel schlimmere Prognose: In ihrem Kopf befindet sich ein erbsengroßer, unheilbarer Tumor. Sie wird sterben. Die beiden Frauen überlegen, eine Party zu besuchen, um die düsteren Gedanken für eine Weile zu vergessen. Kurze Zeit später steht Blue auf dem Dach des Gebäudes und denkt darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Doch dieser Plan wird durchkreuzt: Ein Fremder spricht sie an und bietet ihr ausgerechnet jetzt einen Job an. Bei Death Call. Mit einem ausgesprochen interessanten Angebot: Während ihrer Beschäftigung erhält sie Immunität. Die Gegenleistung? Blue muss als Mitarbeiterin des Callcenters entscheiden, wer von den Anrufern weiterleben darf und wessen Seele den Körper verlassen und in ein ungewisses Danach gehen muss. Das klingt einfach. Ist es aber nicht. Um das Gleichgewicht zu erhalten, lassen sich nicht alle Seelen retten. Welches Recht gibt einem Menschen diese Auswahl? Meinung: Justine Pust schreibt mit „Whispers of Destiny“ einen Roman, der auf den ersten Blick unterhaltsam wirkt. Die Idee, dass der Tod ein Callcenter eröffnet, in dem über Leben und Tod entschieden wird, hat mich sofort neugierig gemacht. Hinter der oft humorvollen und kreativen Prämisse verbergen sich jedoch einige ernste Themen. Das Setting hat mir gut gefallen: Die Geschichte spielt 2096, die Menschen sind in Stufen eingeteilt. Je niedriger die Stufe, desto größer die Armut. In Stufe 1 leben Ausgestoßene hinter Zäunen, in einer Gegend ohne Polizei oder staatliche Kontrolle. Einen tieferen Einblick in diese Welt hätte ich spannend gefunden; durch Blues Augen bekommen wir allerdings nur kurze, eindrückliche Bilder. Etwa von stromgeladenen Zäunen, an denen Fleisch- und Kleidungsfetzen hängen. Blue selbst wohnt in Stufe 3, in Häusern aus Technikmüll. Staatlich subventionierte Essensrationen sichern gerade so das Überleben. Eine der größten Gefahren in dieser Zukunftswelt ist säurehaltiger Regen. Flutwellen brechen gelegentlich über die niederen Bezirke herein, das Wasser ist so stark verseucht, dass schon kurzer Hautkontakt verätzt. Mit dem neuen Job bei Death Call muss Blue in einen anderen Bezirk ziehen: Von einem Tag auf den anderen landet sie in Stufe 9. Sie erhält eine Wohnung in einem siebzigstöckigen Turm, in dem die Firma untergebracht ist. Auch hier bleibt der Blick auf die Umgebung recht knapp: In Stufe 9 gibt es Bäume, Geschäfte, saubere Luft und ausreichend Nahrung. Doch Blue verbringt die meiste Zeit im Großraumbüro, sodass der Eindruck von Luxus begrenzt bleibt. Man könnte meinen, der Stufenwechsel mache sie glücklicher. Dieser Traum zerschellt allerdings rasch. Die Arbeit bei Death Call verlangt den Mitarbeitenden täglich Entscheidungen über Leben und Tod ab. Einzig der kostenlose Snackautomat ist ein kleiner Trost. Entscheidungen stützen sich etwa auf das Karma-Punkte-Konto oder den prognostizierten Todeszeitpunkt. Doch das System ist nicht neutral. Menschen, die in unteren Stufen aufgewachsen sind, die von Kürzungen betroffen sind, keine medizinische Versorgung erhalten und so zunehmend in existenzielle Nöte geraten, haben selbstverständlich schlechtere Karten als Personen aus höheren Stufen. Justine Pust verbindet in „Whispers of Destiny“ Leichtigkeit und schwarzen Humor mit ernsten, gesellschaftskritischen Untertönen. Der Tod selbst ist eine überraschend geduldige, manchmal schelmische Figur. Er hat eine Schwäche für Rosa, trägt Stock und Melone, verlangt, „Mister“ genannt zu werden, und bleibt selbst bei vorlauten Kommentaren gelassen. Blue ist eine vorlaute, direkte Protagonistin, die sagt, was sie denkt. Manchmal mit wenig Respekt. Stellenweise war ich wirklich besorgt um ihre Zukunft, etwa wenn sie ihrem Chef mutig widerspricht. Dennoch zeigt ihr Vorgesetzter Geduld, mahnt gelegentlich zur Vorsicht, bleibt aber insgesamt nachsichtig. Wichtig für die Handlung sind auch Iris, Blues beste Freundin, und Creek, der junge Mann, der Blue auf dem Dach das Jobangebot macht und später ihr Vorgesetzter wird. Creek und andere Kolleg*innen wie Jade begleiten Blue oft auf ihren riskanteren Wegen. Blue hinterfragt viel, bringt sich und ihr Umfeld dadurch wiederholt in Schwierigkeiten. Das treibt die Geschichte voran und sorgt für einige spannungsgeladene Momente. Fazit: „Whispers of Destiny“ beeindruckt mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Witz, Ernst und gesellschaftlicher Tiefe. Die dystopische Welt, die Justine Pust zeichnet, wirkt zugleich kreativ und erschreckend realistisch. Es ist dabei eine klare Stärke dieses Buches, dass es Relevantes und Irrelevantes miteinander zu vermischen weiß. Die Figuren sind intelligent skizziert, ohne dass die Geschichte mit einem Übermaß an Tiefgang überfrachtet wird. Blues Aufstieg in Stufe 9 zeigt, wie trügerisch vermeintlicher Wohlstand sein kann und wie stark das System zugunsten höherer Schichten verzerrt bleibt. Ihre Arbeit bei Death Call zwingt sie zu Entscheidungen, die niemand treffen möchte, und macht die Ungerechtigkeit dieser Welt umso spürbarer. Das verhandelte Thema ist also heikel, doch der kurzweilige Erzählstil nimmt dem Ganzen die Brisanz. Das Gefühl für intelligente Ironie tritt oft in einer bemerkenswerten Art und Weise hervor. Trotz der düsteren Thematik also ein Roman, der fesselt, berührt und lange nachhallt.

Das Buch ist ganz oke. Ich finde die Idee vom Tod und Leben wie es in dem Buch dargestellt ist wirklich sehr interessant, auch der Plot ist gut, aaaaaber ich konnte mich nicht so sehr mit der Protagonisten identifizieren. Sie war mir irgendwie zu naiv und immer so leichtsinnig. Auch hat mir die Liebesbeziehung nicht so gut gefallen, ich habe es zwischen den beiden so gar nicht gespürt, eine Freundschaft wär glaub ich schöner gewesen. Die angesprochene Gesellschaftskritik im Buch ist eine 10/10.
Whispers of Destiny 💜
Ich hab die ersten ca 15 bis 20 Seiten etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Aber dann war ich so richtig drin. Der Schreibstil war super flüssig und ich habe das Buch nur so inhaliert 🤭 Die Lovestory von Blue und Creek steht eher etwas im Hintergrund aber ich empfinde dies überhaupt nicht als störend, da es sich bei dem Buch um eine Dystopien handelt und es so auch vollkommen gepasst hat. Die Story an sich war sehr schlüssig und auch mega spannend. Kann es nur empfehlen
Es tut etwas weh diese Rezension zu schreiben da ich Ju ihre Romance Bücher sehr sehr liebe, aber mit „Whispers of Desliny“ hatte ich meine Probleme. Ich kam schwer rein in die Geschichte und wurde nicht wirklich warm mit den Charakteren, ab 30-40% war ich sogar davor das Buch abzubrechen aber ich habe nicht aufgegeben und hatte doch noch ein paar schöne Lesestunden mit dem Buch. Das Hauptthema in dem Call Center wo es um Leben und Tot geht war super spannend und hat mir auch Lust gemacht weiter zu lesen und es hat auch definitiv Spaß gemacht so eine Konsultation mal zu lesen, weil ich sowas noch nie vorher gelesen habe. Es war mir zu trocken geschrieben und ich konnte keine Emotionen so wirklich beim lesen spüren, weshalb es mir einfach sehr schwer fiel emotionale Bindungen zu den Charakteren aufzubauen. Auch die Protagonisten waren mir zu distanziert & die Liebesgeschichte war auch nicht mein Fall, konnte ich persönlich absolut nicht fühlen. Wie oben gesagt das Thema und die Idee dahinter war klasse, aber alles in einem war es kein Buch für mich mich
Mal was anderes
Justine Pust lädt uns in die fiktive Zukunfsgeschichte ein in der der Tod entscheidet wer stirbt. Definitiv mal was anderes, untermalt mit schwarzem Humor, aber definitiv lesenswert und spannend! Eine Fantasy Dystopie die irgendwie auch erschreckend nah an der Realität ist. Die Liebesgeschichte hat mich allerdings so gar nicht gepackt und war mir zu flach.

Mega!!
Justine Pust liefert mit „Whispers of Destiny" ein emotionales, dunkles und wunderschön erzähltes Werk. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst Teil dieser geheimnisvollen Welt zu sein. Die Charaktere sind komplex, verletzlich und wachsen einem sofort ans Herz. Der Plot baut sich langsam, aber extrem fesselnd auf und endet in einem Finale, das lange nachhallt. Für mich ein Highlight im Romantasy-Genre - intensiv, magisch und poetisch.
Ich bin mit einer völlig falschen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen. Der Klappentext klang lustig, und so dachte ich, es würde eine witzige Fantasy-Satire werden. Und das ist es ganz und gar nicht. Die Protagonistin ist eine mittlerweile recht typische Figur in Fantasyromanen: forsch und vorlaut, teils sogar dreist, sie handelt erst und denkt später. Das lockert und erheitert das Ganze stellenweise, doch im Kern ist das Buch eher eine Abrechnung mit aktueller Politik, Kapitalismus und Konsumverhalten, Klimapolitik sowie der Verantwortung und den Entscheidungen jedes Einzelnen. Dabei werden viele Dinge bitterböse aufs Korn genommen: vom Handyverhalten über Influencer und Frauenmagazine, den Immobilienmarkt bis hin zu einem gewissen amerikanischen Politiker mit orangem Teint. Zwischendurch geht es außerdem um Verlust, Trauer und den Wert eines einzelnen Lebens. Teilweise war ich mir nicht sicher, was dieses Buch eigentlich sein möchte. Als reine Unterhaltung sind die Themen zu schwer (man muss schon sehr dumpf sein, um davon gar nichts mitzunehmen), als Sozialkritik hingegen bleibt es mir stellenweise zu flach, und das Ende wird zu schnell aufgelöst. Die Liebesgeschichte hätte es für mich tatsächlich nicht gebraucht. Eine einfache, gute Freundschaft, gern mit vorsichtiger Perspektive auf mehr, hätte sich für mich runder angefühlt. Einige Dinge werden nicht erklärt, und das Magiesystem ist sehr wackelig. Das stört aber letztlich nicht allzu sehr, denn ich glaube, dafür ist dieser Roman auch nicht gedacht. Fazit: Ein Buch mit klarer Haltung und vielen wichtigen Themen, das zum Nachdenken anregt, aber tonal zwischen Unterhaltung und Gesellschaftskritik schwankt. Wer eine leichte, humorvolle Fantasy erwartet, wird enttäuscht sein; wer sich auf politische und gesellschaftliche Untertöne einlässt, findet hier durchaus Stoff zum Reflektieren.

Diese Dystopie hat mir richtig viel Spaß gemacht und die Idee von einem Callcenter, welches vom Tod höchstpersönlich geführt wird, bietet viel Potenzial. Die Entscheidungen treiben die Protagonisten immer wieder an ihre Grenzen, wodurch man als Leser bei vielen Szenen zum Nachdenken angeregt wird. Die Handlung hat mich mit jedem Kapitel mehr mitgerissen und die vielen Handbuchauszüge, die immer mal wieder eingebaut werden, lassen einen förmlich durch die Seiten fliegen. Ich habe es geliebt ✨
… wenn du plötzlich Strippenzieher bist
•Meine Meinung• Wenn Leben und Tod aufeinander treffen, deine Entscheidungen das Gleichgewicht kippen und du plötzlich der Strippenzieher bist … Ich bin ja totaler Fan von dystopischen Fantasy-Geschichten 🫣 Ich hab das Cover des Buches gesehen und entscheide oft nach dem ersten Blick. Nicht immer aber sehr oft :D Also gut gleich mal den Klappentext gelesen und oh ja mein Interesse war geweckt. Der Tod gründet ein Callcenter, welches über den Todeszeitpunkt aller Menschen bestimmt … Gruselig … her mit der Story. Wir schreiben das Jahr 2096. Die Stadt, in der wir Blue (unsere Protagonistin) kennenlernen, hat zwei Seiten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nämlich die "Gute" und die, die wir lieber verdrängen. Auf der einen haben wir saubere Luft, Licht, intakte Wohnungen und zu Essen. Nur für bestimmte Menschen aus höheren Stufen zugänglich. Grandios. Die unschöne Seite beinhaltet alles andere. Umweltkatastrophen, Essensrationen, keine Chance auf Medizin. Der Tod tritt aus dem Schatten und startet ein Rebranding um anders wahrgenommen zu werden. Mit neuem Look und neuem Plan. Er gründet eine Agentur namens "Death Call" und ihr könnt euch sicher vorstellen, was seine Aufgabe ist … Blue stammt aus einer der unteren Stufen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als aufzusteigen und irgendwann ein besseres Leben zu führen. Jedoch wird ihr Antrag auf Aufstieg abschmettert, weil ihr Faden sich dem Ende neigt … Um ihre düsteren Gedanken zu vertreiben, verschlägt das Schicksal sie auf eine Party. Dort trifft sie auf den mysteriösen und wortkargen Creek. Der kommt mit einem Ausweg um die Ecke, bei dem "Nein" keine Option ist. Welchen Pfad wird Blue wählen … Das Setting hat mir total zugesagt, ich hatte irgendwie Cyberpunk-Vibes. Der Schreibstil von Justine ist flüssig, spannend und ich habe schnell in das Buch hineingefunden. Der Plot?! Alter … hab ich nicht kommen sehen. Es war eine Mischung aus Witz, Ernst und Tiefe. Mir hat es gut gefallen. Also wenn ihr genau danach sucht, solltet ihr euch das Buch mal genauer anschauen ❤️ [Rezensionsexemplar]

Für mich war dieses Buch eine 10/10. Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich mir noch "ok die Thematik könnte eigentlich ganz unterhaltsam werden" - ich mein hallo? Ein Callcenter des Todes? Ganz schnell habe ich aber festgestellt, dass die Geschichte gar nicht so unterhaltsam ist, wie erwartet. Es ist auch düster und ernst. Wir haben hier eine dystopische Zukunft, ein Kastensystem sowie machthungrige Politiker und Unternehmer. Die Entscheidung, vor der ein Callcenter Agent steht, wenn ein Soulcall eingeht, ist schwer: kann die Seele noch eine zweite Chance bekommen oder soll sie ins Jenseits übergehen? Und wenn eine Seele gerettet wird, welche Auswirkungen hat das auf die restliche Menschheit? Als Leserin stellte ich mir unweigerlich die Frage, wie ich in einer solchen Situation handeln würde und welche moralischen Prinzipien ich so habe. Die Charaktere sind mir im Laufe der Geschichte wirklich ans Herz gewachsen und ich fand es schön, wie sie zu einer Familie zusammengewachsen sind. Ich habe bereits einige Kommentare zu dieser Geschichte gelesen, in denen es hieß, die Liebesgeschichte zwischen Blue und Creek sei nicht greifbar. Aber es geht hier, finde ich, überhaupt nicht um diese Liebesgeschichte. Der Kern der Geschichte ist ein ganz anderer, und deswegen hat die Liebesgeschichte auch - für mich - hier ganz verdient nur so wenig Raum eingenommen. Dennoch gab es einige Stellen, die mich auch schmunzeln ließen: die Namen der Politiker und das Erscheinungsbild des Todes zum Beispiel.
Wenn der Tod ein Callcenter besitzt – Urban Fantasy mit Witz und Spannung
Whispers of Destiny punktet vor allem mit einer originellen Grundidee: Der Tod als Callcenter, organisiert, routiniert und mit einer Prise trockenem Humor. Genau diese absurde Bürokratie des Sterbens verleiht der Geschichte ihren besonderen Charme und hebt sie angenehm von klassischer Urban Fantasy ab. Ein echtes Highlight sind dabei die Dialoge – insbesondere mit dem Tod selbst. Sie bringen viel Witz in die Handlung, lockern die düstere Thematik auf und sorgen immer wieder für kleine, treffsichere humorvolle Momente. Ergänzt wird das durch die Ausschnitte am Kapitelanfang, etwa in Form von Zeitungsartikeln oder ähnlichen Texten. Diese Einschübe sind nicht nur witzig, sondern geben der Welt zusätzliche Tiefe und Struktur, ohne den Lesefluss zu bremsen. Sehr angenehm fand ich außerdem, dass die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt. Sie ist präsent, aber nimmt keinen dominanten Raum ein und überlagert weder Plot noch Atmosphäre. Stattdessen bleibt der Fokus klar auf der eigentlichen Geschichte – und die ist durchgehend spannend erzählt. Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat, ist mehr Hintergrund zum großen Ganzen: Wie genau kam es dazu, dass die Menschheit bzw. die Welt in diese Stufen eingeteilt wurde? Das Konzept ist spannend und funktioniert, hätte für meinen Geschmack aber noch etwas mehr Kontext und Entstehungsgeschichte vertragen, um das Worldbuilding vollständig abzurunden. Unterm Strich überzeugt Whispers of Destiny mit einem starken, ungewöhnlichen Konzept, viel trockenem Humor, gelungenen Dialogen und einer angenehm zurückhaltenden Romance.
Whispers of Destiny von Justine Pust hat mich echt positiv überrascht und total abgeholt ⭐️ Es war mein erstes Buch von ihr und ich mochte den Schreibstil sofort, der liest sich richtig angenehm und hat mich schnell reingezogen ✨ Die Idee mit dem Callcenter des Todes fand ich mega kreativ und einfach richtig gut umgesetzt. Auch die Story insgesamt hat mich super unterhalten und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht 📖💭 Ein paar Dinge haben mich aber schon gestört. Dieses ständige Erwähnen der Erbse war irgendwann wirklich anstrengend, das kam einfach viel zu oft 😅 Und der letzte Handlungsstrang mit Creeks Vater war leider nicht so meins. Da hatte ich mir etwas anderes erhofft. Trotzdem ein sehr gelungenes Buch, das mir definitiv Lust auf mehr von der Autorin gemacht hat 🌙✨
Callcenter für Tote! Schwierig mit der Berwetung. Es war mal ein anderes Buch. Die Geschichtsidee fand ich sehr interessant und es war sehr lustig und einfach zu lesen. Vorab es war mein erstes Buch wo es einen kleineren Fokus auf die Pronomen gab, das hat mich zuerst verwirrt und fand es am anfang schwierig mit dem flüssigen Lesen. Aber danach ging es besser. Die Geschichte an sich find ich wirklich toll, es fehlt nur an Tiefe für die Charaktere. Dazu dann auch die „Liebesgeschichte“. Die Handlungen waren auch eher platt geschrieben - es hätte noch etwas spannender geschrieben werden können. Ansich aber ein guter Ansatz für ein gutes Buch.
Der Tod eröffnet ein Callcenter
Ich fand die Thematik so cool, dass ich direkt wusste „Das Buch muss ich lesen“ und es hat mich nicht enttäuscht. Bisher fand ich alle Bücher von Justine sehr gut und war mir sehr sicher, dass es auch hier so sein wird. Das Callcenter des Todes war einfach ein sehr spannender Aspekt. Dann das Stufensystem und allgemein die Politik (die Namen der Politiker waren wirklich gut gewählt🤣) waren gut aufgebaut und mal was anderes. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend, lustig und traurig zu gleich. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich hätte mir mehr von den Callcenter Szenen gewünscht. Die sind irgendwann ziemlich kurz gekommen und Blue hatte dann andere Dinge zu tun, als zu arbeiten. Die Liebesgeschichte hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Entweder hätte die ganz weggelassen werden können oder mehr ausgeschöpft werden. So war die jetzt sehr oberflächlich und eher ein Nebenplot von ganz vielen anderen Plots. Das Buch ist wirklich empfehlenswert und verdient mehr Aufmerksamkeit☺️
Mega!!
Justine Pust liefert mit „Whispers of Destiny“ ein emotionales, dunkles und wunderschön erzähltes Werk. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst Teil dieser geheimnisvollen Welt zu sein. Die Charaktere sind komplex, verletzlich und wachsen einem sofort ans Herz. Der Plot baut sich langsam, aber extrem fesselnd auf und endet in einem Finale, das lange nachhallt. Für mich ein Highlight im Romantasy-Genre – intensiv, magisch und poetisch.
Ein Buch dass man einfach nicht aus der Hand legen kann!!
Ich habs geliebt! Blues bissigen und pessimistischen Kommentare. Der Tod, der einfach super spannend ist und Creek, der einfach cool ist! Daneben aber auch Spannung und viele Gedanken über Tod und den Sinn des Lebens. Ich konnte es wirklich nicht weg legen! Das Ende war unfassbar packend. Eine rundum tolle Geschichte!
Highlight durch und durch!
Ich muss sagen, dass ich vorm Lesen von "Whispers of Destiny" durchaus einige Bedenken hatte. Zwar habe ich einige andere Bücher von Justine Pust gelesen und geliebt, doch dabei handelte es sich um Romance. Ich dachte, wenn mich eine Dystopie überzeugen kann, dann von Ju und tatsächlich sollte ich Recht behalten. Das Zusammenspiel aus Weltuntergangsstimmung, Realitätsbezügen und humoristischen Spitzen war perfekt für meinen Geschmack. Auch ein Hund und die Andeutung einer Liebesgeschichte durften nicht fehlen und haben die Handlung abgerundet. Könnte ich mir auch als Hörbuch unfassbar unterhaltsam vorstellen!
Wenn die Menschheit untergeht, muss man erstmal Pronomen klären
Dieses Buch ist unheimlich mühsam zu lesen. In einer postapokalyptischen Welt voller Naturkatastrophen, Hunger und Dingen wie Tod durch Säureregen klären alle Charaktere erstmal ihre Pronomen (man will ja auch kurz vorm sterben niemanden versehentlich falsch ansprechen) und selbstverständlich zieht sich das obligatorische they/them inklusive gendern durchs gesamte Buch und zerstört jeglichen Lesefluss. Trotzdem habe ich mich durchgekämpft weil ich die Grundidee des Buchs spannend fand, wurde aber auch hier leider enttäuscht. Die Charaktere bleiben oberflächlich, entwickeln sich nicht weiter und sind zu großen Teilen einfach unsympathisch während die Geschichte immer weiter abdriftet und schnell keinen Sinn mehr macht.
Whispers of Destiny von Justine Pust
Als ich gelesen habe worum es geht, wusste ich das Buch wird gut und ich wurde nicht enttäuscht. 🌸 Ich finde ja Dystopien eh immer total cool, der Ansatz hier war auf jeden Fall mal anders in dem noch eine mythologische Ebene dazu kam. Das Buch war teilweise so witzig geschrieben, die Dialoge der ProtagonistInnen als auch die Rundschreiben die vor den Kapiteln immer waren, waren wirklich teilweise zum Schreien komisch - arme Pfirsichlimonade 🍑😭 Ich fand auch das Klassensystem sehr spannend, auch wenn es natürlich kein neuer Ansatz war, was mich aber nicht gestört hat. Das ganze Szenario war wirklich super bildhaft beschrieben und ich hab mich wirklich gefühlt als ob ich da wäre. Die Liebesgeschichte konnte mich leider gar nicht catchen, ich konnte die Gefühlsbildung beziehungsweise die Anziehung nicht so wirklich spüren und es war mir auch nicht wirklich nachvollziehbar, aber das hat mir dem Buch jetzt keinen Abbruch getan, ich fand es trotzdem unfassbar spannend und gut geschrieben, ich mochte die NebenprotagonistInnen auch wirklich super gerne 🥹 Alles in allem ein wirklich sehr gelungenes und tolles Buch 💖
Denn der Tod alleine bringt nicht den Schmerz.
Die Angst vor dem Tod und Sterben begleiten viele Menschen, aber was ist, wenn der Tod es einem leichter machen will? In "Whispers of Destiny" skizziert Justine Pust eine dystopische Fantasywelt, die sich nicht nur mit Verlust, Trauer und Sterben auseinandersetzt, sondern auch eine gesellschaftskiritsche Zukunftsidee entwickelt. Diese Geschichte ist die perfekte Mischung aus Witz und Trauer, die noch länger in mir nachhallen wird.

Willkommen bei Death Call - Was kann ich für dein Ableben tun?
Wir schreiben das Jahr 2096. Die Welt ist überbevölkert. Die Ressourcen sind viel zu knapp. Der Tod gibt sich infolgedessen zu erkennen und gründet das Call Center Death Call. Die Menschen leben in unterschiedlichen Stufen wobei es denen in den höheren Stufen besser geht, während die unteren von wöchentlichen Rationen leben müssen, die entsprechend ihrer Stufe verteilt werden. Außerdem ist Regen zu einer Art Salzsäure geworden und sofort tödlich. Als die 21 jährige Blue erfährt, dass sie eine Art Hirntumor hat und bald sterben wird, wird sie vom Tod abgeworben. Im Tausch für weitere Lebensjahre muss sie in seinem Call Center arbeiten. Ich muss schon sagen der Humor des Buches und die Idee hätten 5 Sterne verdient. Trotzdem konnte ich die nicht vergeben. Kommen wir erst zum positiven: Der Humor ist erstklassig. Sofern man schwarzen Humor mag. Und den liebe ich. Stirbt ein Mensch, muss die Seele bei Death Call anrufen. Die Call Agents zu denen Blue dann gehört können entscheiden ob sie die Seele wiederbeleben oder ob sie sterben muss und wenn ja wie das Ablebepaket auszusehen hat. Sie darf jedoch nur ein bestimmtes Kontingent wiederbeleben was zu schwierigen Entscheidungen führt. Jede Seele hat ein Karma-Konto und Berechnungen ob sie in Zukunft wichtig werden könnte. Danach muss entschieden werden wer eine zweite Chance bekommt und wer nicht. Auch wenn man Suizid begehen will, kann man sich an Death Call wenden und die Hotline wählen. Mag sich makaber anhören, ist aber extrem gut gemacht. Ein weiteres Highlight sind die Verballhornungen gewisser echter Politiker. Sowohl internationale als auch deutsche. Unter anderem taucht ein gewisser Boneld Bump auf. Warum sind’s dann keine 5 Sterne? So gut die Idee auch war, mir sind sämtliche Charaktere einfach zu blass geblieben. Am liebsten mochte ich noch Blues beste Freundin Iris. Alle anderen sind 0815 austauschbare Figuren gewesen zu denen man nichts näheres erfahren hat. Vor allem Creek der männliche Love Interest. Positiv ist ja dass komplett auf Spice verzichtet wurde. Gibts ja kaum noch. Dennoch kann man vor allem ohne Spice sehr tiefe Beziehungen zueinander darstellen. Hier leider gar nicht der Fall. Die „Beziehung“ hätt ich nicht gebraucht und war auch nicht ansatzweise nachvollziehbar. Da war doch nichts zwischen den beiden. Keinerlei spürbaren Gefühle. Das hätte es einfach nicht gebraucht. Handlungsmäßig passiert auch nicht gerade überragend viel. Das Ende kommt schnell und ist viel zu kurz gehalten. Dann möchte ich noch erwähnen, dass ein diverser Charakter mit den Pronomen they/them vorkommt. Und das nicht 2-3 mal sondern häufig. Ich möchte das nicht schlecht reden aber mein persönliches Empfinden beim Lesen nennen dürfen und da muss ich leider sagen, dass es mich jedesmal aus dem Satz rausgehauen hat und ich im Lesefluss unterbrochen wurde. Ich dachte es wird beim Lesen besser aber nein auch beim 25. mal hab ich noch gestockt. Später bin ich dazu übergegangen den Charakter in meinem Kopf zur Frau werden zu lassen und ein sie/ihr aus den Worten zu machen. Danach ging es. Ich weiß, dass ich mir damit keine Freunde mache aber mich persönlich stört es beim Lesen. Vielleicht gewöhnt man sich irgendwann dran wenn es in jedem Buch vorkommt aber zurzeit ist es einfach nicht der Fall. Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne und spreche durchaus eine Leseempfehlung für Leute mit ähnlichem Humor aus denn der ist wirklich sensationell.
Was können wir für Ihr Ableben tun?
Death Call ist einfach eine großartige Idee der Autorin! Ich liebe den Schreibstil sehr, der Lesefluss ist toll, der Humor holt mich maximal ab und es ist einfach ganz anders, als so ziemlich alles, was ich bisher gelesen habe. Es gibt eine Lovestory, aber die ist dezent und cutie. Es gibt Triggerthemen, da lieber nachschauen, aber auch hier nichts detailliert tiefgreifendes. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, wirklich tolles Buch!























































