Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück
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Description
Warum wir uns vor dem Tod nicht fürchten müssen
Viele Menschen fürchten sich vor dem Sterben, vor Krankheit, Alter und Tod. Der in Japan praktizierende Zen-Meister Muho kann diese Ängste gut nachvollziehen: Der frühe Tod seiner Mutter, den er als siebenjähriges Kind erlebte, hat ihn zutiefst geprägt. In Deutschland geboren und aufgewachsen, führte ihn dieses einschneidende Erlebnis Jahre später zum Zen und schließlich nach Japan. Inzwischen leitet er das tief in den japanischen Bergen gelegene Zen-Kloster Antaiji. Kaum jemand versteht es daher besser, die westliche und die östliche Sicht auf die zentralen Aspekte unseres Lebens zu verbinden: Während sich die meisten Menschen im Westen um ihre Zukunft sorgen und festzuhalten versuchen, was sie an Beziehungen, Erinnerungen und Werten besitzen, konzentriert man sich im Zen ganz auf den gegenwärtigen Moment. Die Kunst des Loslassens beginnt demnach nicht erst am Ende des Lebens, sondern jetzt – wenn wir uns auf diesen Augenblick einlassen.
»Es geht um die einzige Frage, die zählt: Bin ich wirklich einverstanden mit dem Leben, wie ich es heute lebe?«
Book Information
Author Description
Muho wurde 1968 als Olaf Nölke in Berlin geboren. Er studierte Philosophie, Japanologie und Physik an der Freien Universität Berlin. Während seines Studiums ging er für ein Jahr nach Japan, sechs Monate davon verbrachte er in dem buddhistischen Kloster Antaiji. Später wurde er dort als Mönch ordiniert und 2001 von seinem Lehrer als eigenständiger Zen-Meister anerkannt. Nach seiner Ernennung lebte Muho zunächst als Obdachloser in Ôsaka und leitete dort eine Zen-Gruppe. Nach dem Tod seines Meisters wurde er zu dessen Nachfolger in Antaiji berufen, wo er viele Jahre tätig war. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Ôsaka.
Posts
In diesem Buch, erzählt 》Muho《 über seinen Werdegang bis hin zum Abt des Klosters Antaiji und stellt gleichzeitig dar, wie das Leben uns führt und wie jeder seine eigene Weise des Lebens führt. Er appelliert an die Vergänglichkeit des Lebens und unterstreicht die Wichtigkeit des Gegenwärtigen. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Diese Frage stellt sich ihm nicht, denn sie wird früher oder später beantwortet werden, aber viel wichtiger >Es gibt ein Leben vor dem Tod< Der Buddhismus kenne drei Grundwahrheiten dieses Lebens: Unzufriedenheit, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit. Alles befindet sich im Wandel. Alles wird uns irgendwann genommen. Nicht nur Materielles, auch unser Körper, unser Geist oder unsere Geliebten. Zudem wird erwähnt, dass eine selbst herbeigeführte Blindheit, Ursache unserer Unzufriedenheiten sei. "Weil wir die Welt nicht so sehen wollen wie sie wirklich ist, leiden wir. Die Dinge kümmern sich nicht darum, wie wir sie gerne hätten. Sie sind einfach da" Im Westen sagt man, der Mensch ist dem Menschen ein Wolf "Homo homini lupus". Mit diesem Zitat eröffnet Muho ein Kapitel über Religion. In der betont er die Wichtigkeit der Nächstenliebe und der Befreiung von der Ich-Bezogenheit für jeden nach Erlösung strebenden Menschen. Religion sei eine Praxis die niemals ausschließlich um Erleuchtung bemüht sein sollte. Erst wenn wir für andere verzichten, sind wir (Existenz, Erleuchtung). "Schafft es ein Mensch, sich aus der Ich-Bezogenheit zu lösen, macht sein Bedauern über das Ende des Lebens einem Gefühl der Dankbarkeit Platz." "Was wir uns angewöhnt haben, 》ich《 zu nennen, wird sich bei unserem Tod auflösen wie ein Regentropfen, der ins Wasser fällt. Der Regentropfen kehrt ins Meer zurück." Gleichtzeitig gibt Muho einen interessanten Einblick in das Moderne Japan, in dem der Buddhismus zwar dominiert, die meisten Japaner aber nicht religiös sind. Hochzeiten werden zur Hälfte christlich gehalten, für Beerdigungen der budhistische Priester gerufen. In Japan nimmt man sich von allem etwas. Eine derartiger Monotheismus oder Dogmatismus wie in anderen Ländern herrscht nicht. Es gibt kein richtig, kein falsch, und buddhistische Tempel entwickeln sich immer mehr zu einer Art Familienbetrieb, in der Söhne sich in ihrer Rolle nicht identifizieren können. Verpackungen ohne Inhalt. Wie ist unser Umgang mit dem Thema Tod? Woher kommt er? Was bedeutet es "würdevoll" zu sterben? Auf diese Fragen und mehr geht Muho ein.

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Warum wir uns vor dem Tod nicht fürchten müssen
Viele Menschen fürchten sich vor dem Sterben, vor Krankheit, Alter und Tod. Der in Japan praktizierende Zen-Meister Muho kann diese Ängste gut nachvollziehen: Der frühe Tod seiner Mutter, den er als siebenjähriges Kind erlebte, hat ihn zutiefst geprägt. In Deutschland geboren und aufgewachsen, führte ihn dieses einschneidende Erlebnis Jahre später zum Zen und schließlich nach Japan. Inzwischen leitet er das tief in den japanischen Bergen gelegene Zen-Kloster Antaiji. Kaum jemand versteht es daher besser, die westliche und die östliche Sicht auf die zentralen Aspekte unseres Lebens zu verbinden: Während sich die meisten Menschen im Westen um ihre Zukunft sorgen und festzuhalten versuchen, was sie an Beziehungen, Erinnerungen und Werten besitzen, konzentriert man sich im Zen ganz auf den gegenwärtigen Moment. Die Kunst des Loslassens beginnt demnach nicht erst am Ende des Lebens, sondern jetzt – wenn wir uns auf diesen Augenblick einlassen.
»Es geht um die einzige Frage, die zählt: Bin ich wirklich einverstanden mit dem Leben, wie ich es heute lebe?«
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Muho wurde 1968 als Olaf Nölke in Berlin geboren. Er studierte Philosophie, Japanologie und Physik an der Freien Universität Berlin. Während seines Studiums ging er für ein Jahr nach Japan, sechs Monate davon verbrachte er in dem buddhistischen Kloster Antaiji. Später wurde er dort als Mönch ordiniert und 2001 von seinem Lehrer als eigenständiger Zen-Meister anerkannt. Nach seiner Ernennung lebte Muho zunächst als Obdachloser in Ôsaka und leitete dort eine Zen-Gruppe. Nach dem Tod seines Meisters wurde er zu dessen Nachfolger in Antaiji berufen, wo er viele Jahre tätig war. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Ôsaka.
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In diesem Buch, erzählt 》Muho《 über seinen Werdegang bis hin zum Abt des Klosters Antaiji und stellt gleichzeitig dar, wie das Leben uns führt und wie jeder seine eigene Weise des Lebens führt. Er appelliert an die Vergänglichkeit des Lebens und unterstreicht die Wichtigkeit des Gegenwärtigen. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Diese Frage stellt sich ihm nicht, denn sie wird früher oder später beantwortet werden, aber viel wichtiger >Es gibt ein Leben vor dem Tod< Der Buddhismus kenne drei Grundwahrheiten dieses Lebens: Unzufriedenheit, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit. Alles befindet sich im Wandel. Alles wird uns irgendwann genommen. Nicht nur Materielles, auch unser Körper, unser Geist oder unsere Geliebten. Zudem wird erwähnt, dass eine selbst herbeigeführte Blindheit, Ursache unserer Unzufriedenheiten sei. "Weil wir die Welt nicht so sehen wollen wie sie wirklich ist, leiden wir. Die Dinge kümmern sich nicht darum, wie wir sie gerne hätten. Sie sind einfach da" Im Westen sagt man, der Mensch ist dem Menschen ein Wolf "Homo homini lupus". Mit diesem Zitat eröffnet Muho ein Kapitel über Religion. In der betont er die Wichtigkeit der Nächstenliebe und der Befreiung von der Ich-Bezogenheit für jeden nach Erlösung strebenden Menschen. Religion sei eine Praxis die niemals ausschließlich um Erleuchtung bemüht sein sollte. Erst wenn wir für andere verzichten, sind wir (Existenz, Erleuchtung). "Schafft es ein Mensch, sich aus der Ich-Bezogenheit zu lösen, macht sein Bedauern über das Ende des Lebens einem Gefühl der Dankbarkeit Platz." "Was wir uns angewöhnt haben, 》ich《 zu nennen, wird sich bei unserem Tod auflösen wie ein Regentropfen, der ins Wasser fällt. Der Regentropfen kehrt ins Meer zurück." Gleichtzeitig gibt Muho einen interessanten Einblick in das Moderne Japan, in dem der Buddhismus zwar dominiert, die meisten Japaner aber nicht religiös sind. Hochzeiten werden zur Hälfte christlich gehalten, für Beerdigungen der budhistische Priester gerufen. In Japan nimmt man sich von allem etwas. Eine derartiger Monotheismus oder Dogmatismus wie in anderen Ländern herrscht nicht. Es gibt kein richtig, kein falsch, und buddhistische Tempel entwickeln sich immer mehr zu einer Art Familienbetrieb, in der Söhne sich in ihrer Rolle nicht identifizieren können. Verpackungen ohne Inhalt. Wie ist unser Umgang mit dem Thema Tod? Woher kommt er? Was bedeutet es "würdevoll" zu sterben? Auf diese Fragen und mehr geht Muho ein.





