Monas Augen – Eine Reise zu den schönsten Kunstwerken unserer Zeit
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Description
Von der Macht der Kunst, unser Leben zu verändern
Und plötzlich ist alles anders: Als die zehnjährige Mona für eine Stunde ihr Augenlicht verliert, verweisen ihre Ärzte die besorgten Eltern an einen Kinderpsychiater. Monas Großvater Henry soll sie zu den Terminen begleiten, doch der hat eine andere, bessere Idee: Seine Enkelin soll die ganze Schönheit der Welt in sich aufnehmen. Heimlich gehen die beiden in die großen Pariser Museen und betrachten dort Woche für Woche ein einziges Kunstwerk. Mit jedem Leonardo, jedem Monet und Kandinsky entdeckt Mona eine neue Weisheit – und dringt zum Grund ihres Leidens vor …
»Monas Augen« hat Frankreich und die Welt im Sturm erobert: ein tief berührender, hoffnungsvoller Roman über die rettende Kraft der Kunst!
»Der Triumph dieses Buches gleicht einem Märchen, das wahr wird.« Le Monde
»Die Idee des Romans ist fabelhaft. Er liest sich ein bisschen wie ›Sofies Welt‹ in der Welt der Kunst, wie ein Bildungsroman, ein Roman der Freude.« Le Figaro Littéraire
»Eine Ode an die Schönheit und die Weisheit.« Le Parisien
»Die Verbundenheit zwischen Großvater und Enkelin trägt die Lesenden durch eine ausgesprochen erfrischende Annäherung an die Kunstgeschichte.« Lire Magazine
»Eine ausgezeichnete Einführung in die Kunstgeschichte, die umso lebendiger ist, da sie durch zwei Figuren vermittelt wird.« Libération
»Ein herausragender Roman, der in aller Munde ist.« France Inter
Book Information
Author Description
Thomas Schlesser, geboren 1977 in Paris, ist Kunsthistoriker und lehrt an der École polytechnique in Paris. Sein Roman »Monas Augen« erschien in 37 Sprachen. Er stand auf der Shortlist des Grand Prix RTL-Lire und auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste. Als Direktor der Fondation Hartung-Bergman in Antibes hat Thomas Schlesser neben zahlreichen anderen Büchern eine Biografie über die norwegische Malerin Anna-Eva Bergman veröffentlicht. Er forscht zur Kunst der Moderne am Schnittpunkt zu Politik und Naturwissenschaften. Darüber hinaus setzt er sich für die Vermittlung von Kunst an ein breites Publikum ein.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Von der Macht der Kunst, unser Leben zu verändern." "All das Schöne, das Henry für sie ausgesucht hatte, sollte sie als Schatz in sich archivieren und sich mithilfe der Schönheit auch selbst bewahren. So konnte sie immer auf einen Vorrat an Farben und Frohsinn zurückgreifen, falls sie eines Tages doch noch erblinden sollte." "Als Kind konnte ich malen wie Raffael, aber ich habe ein ganzes Leben gebraucht, um zu malen wie ein Kind." Pablo Picasso Die Idee eines Streifzugs durch die Pariser Museen mit der Geschichte um die 10jährige Mona zu verbinden hat mich direkt angesprochen. Hier wird die Geschichte von Mona erzählt, die medizinisch nicht erklärbar für kurze Zeit erblindet. Die Ursache muss psychischer Natur sein und mit in einer Therapie soll die Ursache gefunden werden. Monas geliebter und kunstinteressierter Großvater Henry möchte sich darum kümmern und Mona durch diese Therapie begleiten. Allerdings findet diese nicht bei einem Kinderpsychologen statt, sondern heimlich in berühmten Museen von Paris. Dieses Buch ist Kunstgeschichte in Romanform, 52 berühmte Kunstwerke werden beschrieben, analysiert und besprochen und interpretiert. Meiner Meinung nach entsprechen die Aussagen und Erkenntnisse von Mona allerdings nicht einem 10jährigen Mädchen. Auch hätte ich mir größere Abbildungen der Kunstwerke bei den entsprechenden Kapiteln gewünscht, ich habe mir die entsprechenden Kunstwerke über Google im Detail angeschaut. Richtig gestört hat mich (wohl berufsbedingt 😄) die Aussage, dass die Messung des Augeninnendrucks, "bei der ein kleiner Luftstrom auf die Netzhaut geblasen wurde". Vollkommen falsch, es ist die Hornhaut und ein himmelweiter Unterschied. Insgesamt fand ich das Buch aber wirklich toll, man sollte es portionsweise lesen, sonst sind es einfach zu viele Informationen. Somit gibt's von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle Kunstinteressierten ⭐
Mona droht ihr Augenlicht zu verlieren und ihr Großvater möchte ihre Erinnerung mit den schönsten Bildern bestücken. Aus diesem Grunde geht er jede Wiche mit Mona ins Museum und sie sehen sich ein Bild an und sprechen darüber. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und ich habe auch einige interessante Dinge über Kunstgeschichte erfahren, ein bisschen Sophies Welt für Kunst, aber… Die Hinzergrundgeschichte hätte für meinen Geschmack stärker ausgearbeitet werden müssen und die Gespräche zwischen Mona und ihrem Großvater haben etwas konstruiert gewirkt. Ich kenne keine 10 jährige auf diesem Niveau.
Kunstgeschichte für Jeden🎨
Die zehnjährige Mona wird eines Tages aufgrund eines Traumas kurzzeitig blind. Die Ärzte können sich das nicht erklären und raten ihr zu einer Therapie. Ihr Opa sieht das anders: Er geht mit Mona stattdessen in die berühmten Kunstmuseen von Paris, um ihre Augen und ihr Gehirn zu schärfen. Im gesamten Buch befasst sie sich mit über 30 Kunstwerken der letzten Jahrhunderte. Von Monet und Van Gogh bis hin zu Warhol und Abramowitsch. Der Autor ist Kunsthistoriker und schafft es wunderbar, ein Sachbuch in einen Roman einzubetten. Das Buch ist sehr langatmig. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, sich mit jedem Kunstwerk einzeln zu befassen. Selbst für Menschen, die bisher wenig mit Kunstgeschichte zu tun hatten, ist dieses Buch sehr gut verständlich. Bisher eins meiner Highlgihts dieses Jahr!
Slow Reading at it’s best!
Das Buch lässt mich sehr nachdenklich zurück. Einerseits habe ich total viel über Kunst und die in dem Buch beschriebenen Kunstwerke gelernt, andererseits hat mich das Konstrukt der Geschichte um die Museumsbesuche von Mona und ihrem „Dadé“ kaum abgeholt. Bei den Besuchen von drei verschiedenen Pariser Museen erklärt ihr Großvater der 10- bis 11-jährigen Mona innerhalb eines Jahres 52 verschiedene Kunstwerke. Aufgrund der kindgerechten Erklärungen ist es auch für die lesenden Personen sehr einfach sich in die Kunstwerke hineinzuversetzen und diese vor Augen zu haben, obwohl man nicht in Paris macht. Auch als regelmäßiger Museumsgänger und Connaisseur von verschiedenen Kunstrichtungen konnte vieles inspirierende mitnehmen. Die Geschichte ist so rührend erzählt, dass man sich auf jeden Fall Zeit nehmen sollte. Manchmal muss man nach Kapiteln das Buch auch erst wieder weglegen um diese ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Leider muss es in meiner Bewertung Punktabzug für die Nebengeschichte geben. Der Plot der drohenden Blindheit von Mona zieht sich über dieses doch sehr lange Buch auch entsprechend in die Länge. Man bekommt zuweilen das Gefühl, in der Nebengeschichte würde gar nicht so viel passieren. Auch wenn der lesbare Kunstratgeber nicht ohne diese Geschichte existieren kann und das Ende auch sehr rührend ist, kommt man im Mittelteil mit dieser Geschichte kaum bis gar nicht vom Fleck. Schade. Am Ende bleibt das positive Gefühl, sehr tief in die Kunstgeschichte der aktuellen Welt und die verschiedenen Kunstrichtungen sowie Epochen eingetaucht zu sein. Dies kann einem immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern und man kann das Buch guten Gewissens noch häufiger in die Hand nehmen um einige der Kunstwerke nochmal nachzuschlagen und sich in die Welt der Kunst einzutauchen! Ein Zitat, welches bei mir hängen geblieben ist, stammt von Seite 135 und ist ein guter Spiegel auf die aktuelle Situation, in der wir uns viel zu häufig als Gefangene von Social Media kaum als diejenigen erkennen: „Camille war komplett in die virtuelle Welt abgetaucht und sprang von einem Video zum nächsten, als würde sie Kette rauchen.“

Kunst zum Leben erweckt
Als die 10-jährige Mona plötzlich kurzzeitig nichts mehr sehen kann, werden die Eltern an einen Kinderpsychiater zur Weiterbehandlung verwiesen, doch Großvater Henry handelt auf eigene Faust. Er will ihr die Schönheit der Welt zeigen und besucht fortan einmal pro Woche mit seiner Enkelin ein Pariser Museum (Louvre, Musée d‘Orsay und Centre Pompidou), um jeweils genau ein Kunstwerk anzuschauen. Er lehrt Mona in Ruhe davor zu verweilen – und vermittelt ihr Woche für Woche Lebensweisheiten. Für alle, die einen lebendigen, berührenden Familienroman lesen möchten und gleichzeitig offen sind, sich in die Welt der Kunst/Kunstgeschichte entführen zu lassen. Fabelhafte Idee (ich habe parallel die Kunstwerke gegoogelt, sie sind aber auch alle in den Coverinnenseiten abgebildet) von einem Autor, der Ahnung hat– mich hat es begeistert!
Roman mit psychologischer Dimension und melancholischer Grundstimmung. Monas "63"-minütiger Sehverlust scheint möglicherweise mehr geistiger als physischer Natur zu sein. Wird Sie erblinden? Bevor es zu spät ist, will ihr Großvater ihr noch die ganze Schönheit der Welt zeigen - auf einer Reise zu den schönsten Kunstwerken unserer Zeit. Tolles Hörbuch.
Einzigartig, tiefgründig und im wahrsten Sinne des Wortes Augen öffnend! Für mich ein absolutes Highlight.
Thomas Schlesser gelingt es in „Monas Augen“ meisterhaft, Kunstgeschichte mit einer tiefgründigen, emotionalen Erzählung zu vereinen. Besonders berührend ist dabei die Enkelin-Opa-Beziehung zwischen Mona und Henry, die auf wunderschöne Weise beschrieben wird. Nach dieser Geschichte wünscht man einfach jedem einen „Dadé“ in seinem Leben. Die Geschichte geht weit über eine einfache Erzählung hinaus, sie spricht einen auf philosophischer Ebene an. Die Kunstwerke, die im Buch beschrieben werden, sind nicht nur visuell abgebildet, sondern auch in ihrem historischen Kontext und den dazugehörigen Techniken, Geschichten und Künstlern perfekt erläutert. Diese Mischung aus Kunstgeschichte und psychologischer Tiefe ist auf gleich mehreren Ebenen absolut lehrreich. Ich persönlich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen und werde es definitiv nochmals lesen. Ein wirklich einzigartiges Leseerlebnis. Vorsicht - es folgt ein kleines Spoiler Zitat, wer es noch lesen möchte stoppt besser hier! ;) „Mona hielt inne, bevor sie in einem anderen Tonfall neu ansetzte. Sie wirkte fast ein bisschen hypnotisiert, sprach langsamer, und ihre Augen tauchten tief in das Gemälde ein. „Das ist es, Dadé, das ist … unsere Lektion. Schwarz ist eine Farbe. Und sogar eine Farbe, die man sich endlos ansehen kann.““ ( S.482)

Kunst und Drama - perfekt verwoben! 👩🎨🎨🖼️
Kunstvoll bin ich in mein neues Lesejahr gestartet mit „Monas Augen“ von Thomas Schlesser - absolut passend, denn einer meiner Vorsätze ist es, mich dieses Jahr vermehrt mit Kunst zu beschäftigen, sei es literarisch oder durch den Besuch von Kunstgalerien und Ausstellungen. Thomas Schlesser entführt uns nach Paris, wo die kleine Mona plötzlich nichts mehr sieht - in absoluter Panik brechen ihre Eltern mit ihr ins Krankenhaus auf, um die Ursache der plötzlichen Erblindung zu eruieren. Doch Fehlalarm, so schnell wie Mona blind wurde, konnte sie wieder. Der Schreck sitzt trotzdem tief Monas Großvater, seit kurzem Witwer, beschließt ihr fortan die Schönheit der Welt näher zu bringen. Immer Mittwochs holt er sie von der Schule ab für einen gemeinsamen Museumsbuch - Mona soll sich an den Kunstwerken mit ihren prächtigen Farben und den wundervollen Kreationen sattsehen können. Wir begeben uns mit „Monas Augen“ auf eine kunsthistorische Reise zu 52 Kunstwerken verwoben in einen wunderschönen Plot rund um Mona, ihren Großvater Henry und ihre Großmutter Colette, die ihr kurz vor ihrem mysteriösen Tod eine rätselhafte Talisman-Kette vererbt hat. Von „Der Baum der Krähen“ von Caspar David Friedrich, über Jan Vermeer, „Der Bahnhof Saint-Lazare“ von Claude Monet, Rembrandt, William Turner oder Picassos „Das Morgenständchen“ ist da wirklich für jeden Kunstliebhaber was dabei. Während meiner Lektüre habe ich immer wieder gegoogelt und mir die Kunstwerke angeschaut, Neues über die Maler*innen gelernt, was eine wirklich bereichernde Erfahrung für mich war - die Kombination aus Literatur und sich dazu die passenden Gemälde anzuschauen, grandios! Der Autor Thomas Schlesser ist selbst Kunsthistoriker und verwaltet zudem eine Stiftung in Südfrankreich. Mit „Monas Augen“ hat er eine perfekte Kombination aus Drama und Kunst kreiert. Hätte ich die Gemälde nicht nebenbei gegoogelt, hätte ich sie mir sicherlich auch durch seine detaillierten Beschreibungen auch so vor Augen führen können. Durch jedes Werk vermittelt er zudem eine Lebensweisheit, bzw. eine Lektion fürs Leben. So ist Da Vincis „Mona Lisa“ laut Schlesser eine Aufforderung, dem Leben mit einem Lächeln zu begegnen und Rembrandt lädt zur Selbsterkenntnis ein. Henry lehrt Mona ein Bild auf sich wirken zu lassen und zu verweilen - und so wird aus anfangs ein paar flüchtigen Minuten vor einem Gemälde, später auch mal eine ganze Stunde. Eine Botschaft, die ich enorm wichtig finde und auch aus Selbsterfahrung bestätigen kann - früher habe ich mir (husch, husch) alles was es zu sehen gab eben mal kurz angeschaut - heute fesseln mich manche Gemälde regelrecht und ich liebe es, darin zu versinken, eins zu werden mit dem Werk, ja in manche würde ich am liebsten hineinkriechen. Fazit: Einen gelungeneren Start in mein Lesejahr 2025 hätte ich nicht haben können, als mit „Monas Augen“ - danke Thomas Schlesser für diese exorbitante Leseerfahrung!
Die Aufmachung des Buches ist absolut gelungen. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und auch, dass die Gemälde in den Innenseiten abgedruckt sind, war richtig schön. So war das Erlebnis noch intensiver. Ich fand auch den Aufbau gut. Die Beschreibung der Gemälde ging nicht zu weit ins Detail, sondern hatte genau die richtige Länge und hat alles wichtige enthalten. Mona und ihr Dadé sind ein tolles Team und er hat auch mir als Leserin eine Menge beigebracht. Ich habe jetzt definitiv selber Lust, durch die Museen in Paris zu schlendern.
Wer Kunst und Kunstgeschichte mag, wird viel Freude an dem Buch haben. Die Museumsbesuche von Mona und ihrem Großvater fand ich einfach richtig toll und wirklich schön zu lesen/hören. Es war sehr interessant & lehrreich. Man bekommt viele Lebensweisheiten mit auf dem Weg. Ich hatte fast das Gefühl mit im Museum zu sein. Der Großvater erklärt, schon auch kindgerecht, aber er verwendet auch Fachbegriffe, so das Mona nicht immer alles versteht. Aber das machen die Szenen authentischer. Die Nebenhandlung (die Geschichte der Eltern) konnte ich nicht richtig verfolgen, hab da den Faden nicht richtig gefunden. Und auch die Hypnosesitzungen waren leider überhaupt nicht meins. Die fand ich eher fragwürdig. Ansonsten wirklich ein tolles Buch für Kunstliebhaber! Kleiner Tipp: Ich habe mir beim hören die Bilder angeschaut. Das war sehr hilfreich, um die Bilder zu verstehen bzw. die Erklärungen dazu.
"Schwarz ist auch eine Farbe"
Ein Buch das ich mit einer Gänsehaut verlassen habe. Auf 52 Bildern begleiten wir hier Mona und ihren Großvater durch Kunst- und Familiengeschichte. Man sollte dieses Buch immer mal wieder zur Seite legen. Dann macht es am meisten Spaß. Versucht man zu viel am Stück zu lesen wird es vielleicht doch etwas eintönig, da die Kapitel sehr klar strukturiert sind. Es ist ein Buch das ich als eine besondere Leseerfahrung beschreiben würde, die ich nicht missen möchte.
Faszination Malerei von der Renaissance bis zur Gegenwart
Nachdem Mona für eine knappe 3/4 Stunde ihr Augenlicht verliert ist die Aufregung und Sorge groß. Ihre Untersuchungen ziehen sich über mehrere Monate und unter anderem soll sie 1x die Woche zu einer Kinderpsychologen. Ihr geliebter Dadé hat aber eine bessere Idee. Sollte sie wirklich ihr Augenlicht verlieren, möchte er ihr vorher die Meisterwerke der Malerei zeigen. So beginnen ihre Besuche in 3 große Museen von Paris. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich etwas schwer getan. Der Schreibstil war mir streckenweise zu bemüht und ob eine 10 Jährige teilweise solche Schlussfolgerungen zieht, wage ich zu bezweifeln. Aber was mir gut gefallen hat, war die Liebe die zu spüren war zwischen Opa und Mona. Die Kunstwerke und ihre Künstler sprechen natürlich für sich. Für alle die an Malerei interessiert sind und sich nicht von sehr viel Theorie abschrecken lassen.
Eine Liebeserklärung an die Kunst
„Bewahre für immer das Licht in dir, mein Schatz“ Als die kleine Mona zu erblinden droht, beschließt Großvater Henry, ihr die Schönheit der Welt zu zeigen. Gemeinsam streifen sie durch die Pariser Museen, um jede Woche ein neues Kunstwerk zu betrachten. Dabei begleitet man die beiden und lauscht den tiefsinnigen Gesprächen über das Leben, die Kunst und die Hürden des Erwachsenwerdens. 52 Kunstwerke, brilliant und berührend erzählt. Allen die bereits kunstbegeistert sind sehr ans Herz gelegt und eine dringende Empfehlung für jene, die es noch nicht sind :)

Ein Großvater der seiner Enkelin die größten Meisterwerke in den Pariser Museen erklärt, damit diese vor einer möglichen Erblindung das schöne der Welt vor ihrem inneren Augen behält. Wundervolle Idee und die Beschreibung der Kunstwerke ist auch sehr interessant. Jedoch hat mich die eigentliche Geschichte nicht wirklich abgeholt. Insbesondere das 10 jährige Mädchen war zu überreif und hat sehr reflektierte Schlussfolgerungen gezogen, zu denen Erwachsene teilweise nicht fähig wären.
Einfach süß 💌
Wenn ich an das Buch denke, kommt mir nur ‘herzzerreißend’ in den Kopf. Das Buch zeigt einem, wie Kinder mehr mitbekommen, als wir denken, und was ihre Sorgen alles mit ihnen machen können. Es behandelt Themen, die uns eines Tages vielleicht alle mal treffen könnten. Der Gedanke, dass der Opa seiner Enkeltochter mit ihren geheimen Ausflügen all das Schöne der Welt zeigen wollte, während sie eine schwere Zeit durchmacht, damit sie, falls sie komplett erblindet das Schöne nicht vergisst und er sie damit rettet, ist einer der rührendsten Gedankengänge überhaupt. 🧸🖼️ Das Buch hat mich ungemein Bereichert. Ich war teilweise komplett überrascht weil ich die meisten Dinge nieee so in einem Gemälde gesehen habe. Ich habe mich vorher nicht so sehr mit Kunst auseinandergesetzt aber muss echt sagen, das es mein Blickwinkel verändert hat. Einen -⭐️ muss ich leider geben, da es ein paar Punkte im Buch gab die mich schon gestört haben. Die Story an sich finde ich total süß aber manchmal wurde es einfach in die Länge gezogen. Ich hätte mir mehr Geschichten über die Familie gewünscht. Ich fand es nicht so gut, dass diese nur bruchstückhaft erzählt wurden. An vielen Stellen hätte es mir besser gefallen, wenn bestimmte Themen weiter ausgeführt worden wären, statt direkt in die nächste Kunstgeschichte überzugehen. Ich hatte das Gefühl, dass man manchmal vergessen hat, dass Mona auch nur ein Kind ist. Die Art, wie sie geredet hat, hatte teilweise nichts mehr mit einem Kind zu tun. Ich hätte mir gewünscht, dass dies etwas realitätsnäher dargestellt worden wäre. Aber an sich eine sehr schöne Geschichte. 🌸
Es war eine lange Reise die Geschichte von Mona zu verfolgen,fast drei Monate habe ich immer wieder in dem Roman gelesen. Das lag auch daran,dass ich die Werke vorher recherchiert habe (ebook, unpraktisch mit der Liste am Ende) und sie mir angeschaut habe und danach die Kapitel gelesen habe. Im Verlauf ist aufgefallen,dass die erste Hälfte sich intensiver mit den einzelnen Werken auseinandersetzt und zum Ende hin,fand ich es etwas schnell abgearbeitet. Das war etwas schade. Dennoch konnte ich einiges mitnehmen und mein Kunstverständis etwas erweitern. Teilweise hat mich gestört, dass Mona nicht immer wie ein Kind dargestellt wurde, vor allem im Bezug auf die Sprache und das Verständnis von Begriffen. Dennoch hat es Spaß gemacht den Roman zu lesen und es wurde ein stimmiges Ende gefunden.
Sternebewertung fiktiv
Thomas Schlesser hat mit diesem Buch ein einzigartiges Werk geschaffen, das Kunstgeschichte und Romangeschehen auf wunderbare Weise vereint. Für alle Kunstliebhaber ist dieses Buch ein wahrer Schatz. Die Geschichte erzählt von der zehnjährigen Mona, die plötzlich und ohne Vorwarnung für exakt 63 Minuten das Augenlicht verliert. Die Ärzte sind ratlos und können keine Ursache finden, also wird Mona in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle bestellt. Um mögliche seelische Gründe auszuschließen, empfehlen sie einen Kinderpsychologen – doch Monas Großvater Henry hat eine andere Idee. Henry, ein passionierter Kunstliebhaber, schlägt vor, sich persönlich um Mona zu kümmern. Aber sein Vorschlag ist weit mehr als das: Es ist der Beginn einer einzigartigen Reise, auf der Henry Mona die Schönheit der Kunst und die Tiefe der Kunstgeschichte näherbringt. Der Louvre wird für die beiden zum Mittelpunkt ihrer Unternehmung, und während Mona lernt, die Werke mit neuem Blick zu sehen, reflektieren die beiden gleichzeitig über das Leben, die Vergänglichkeit und die Bedeutung des Augenblicks. Henry möchte Mona helfen, die Zeit, die ihr zum Sehen noch bleibt, auf die intensivste Weise zu nutzen. Jedes Kapitel widmet sich einem berühmten Künstler, und Schlesser hat es meisterhaft geschafft, die Kunstwerke nicht nur als Abbildungen in den Einband des Buches zu drucken, sondern auch in lebhaften Beschreibungen einzubetten. Diese Bildbeschreibungen gehen weit über das bloße Visuelle hinaus – sie geben Einblick in die Seele der Werke und die Geschichten dahinter. Henry erzählt Mona von den Künstlern, ihrem Leben und ihren Werken mit solcher Hingabe, dass man als Leser selbst in die Bilder eintaucht. Die liebevolle Beziehung zwischen Henry und seiner Enkelin verleiht dem Buch eine herzliche Wärme und rührt zugleich an ein Thema, das viele von uns tief bewegt: der Verlust von etwas Essentiellem, in Monas Fall das Augenlicht. Ihre Reise durch die Kunst ist dabei nicht nur eine Zuflucht, sondern eine echte Auseinandersetzung mit der Frage, was im Leben wirklich wertvoll ist. Einziges persönliches Manko : Die Kunstwerke selbst sind nur im Einband des Buches abgebildet und nicht als eigene Seite zu Beginn eines jeden Kapitels – dies wäre der Erzählweise und auch Optik sicher noch zugute gekommen.
Eine Reise durch die Kunstgeschichte
Perfekt, wenn man eine scheibchenweise Führung zu bekannten Werken und Künstlern der Kunstgeschichte haben möchte. Die Kapitel zu den Werken sind auf den Punkt und nett mit der kindlichen Neugier und Naivität die man selbst oft beim Betrachten von Kunstwerken in sich trägt (Von "was soll das sein?!" zu "ich sehe hier die ganze Welt" ist alles dabei!) kombiniert. Toll ist es die Bilder im Einband oder der PDF Datei vom Hörbuch dabei zu betrachten. Die Infos, Interpretationsangebote zu den Werken und der Frage was ist Kunst an sich sind leicht verdaulich. Der Schreibstil hat mit gut gefallen und alles ist verpackt in der Geschichte von Monas Blindheit und familiären Geheimnissen. Kann man mögen, muss man nicht, mich hat es nicht gestört.
Besondere Empfehlung für Kunstinteressierte
Der Klappentext des Buch hat mich sofort abgeholt. Mona, ein 10jähriges Mädchen, ist kurzzeitig erblindet, doch medizinische Gründe gibt es dafür nicht. Die Erblindung muss psychischer Natur sein, sodass sie zum Kinderpsychater gehen soll. Monas kunstinteressierter Großvater Henry kümmert sich um die Therapie, allerdings verläuft sie anders, als erwartet. Mona und Henry gehen in die berühmtesten Museen von Paris und nehmen einen auf der Reise durch die Kunstgeschichte mit. Es werden 52 berühmte Kunstwerke beschrieben, analysiert, besprochen und interpretiert. Auch für Personen, ohne großes Kunst(historisches) Vorwissen schön zu lesen. Natürlich klärt sich nach und nach auch die Erblindung auf. Ein gelungener Roman und ganz besonders große Empfehlung für Kunstinteressierte.
Ein wunderschönes Buch! Ich habe die einzelnen Kapitel bewusst extra für sich gelesen, um Monas Geschichte und die Entwicklung ihres „Sehens“ auch selbst ein bisschen nachvollziehen zu können. Und ich habe, ähnlich wie die junge Protagonistin, jedes einzelne Kunstwerk in mir aufzunehmen versucht und seine Betrachtung genossen. Und ich habe zu dem Zeitpunkt, als diese wunderbare Reise zu Ende war, ein paar kleine Tränen vergossen…
Für Kunstinteressierte
Ich habe den Roman als Hörbuch gehört. Wirklich gut vertont! Es führte mich wie ein Audioguide durch die Pariser Museen, ich habe mir parallel die dazugehörigen Kunstwerke am Bildschirm angesehen. Nach 50% war es mir dann etwas zu viel, aber vllt bin ich dafür auch nicht Kunstinteressiert genug. Unsere kleine Protagonistin Mona war sehr sympathisch , die Geschichte rund um sie und ihre Eltern fand ich leider etwas langweilig. Die Dialoge zwischen Opa und Mona waren sehr Erwachsen, er erwartet schon sehr viel von ihr. Der Autor wollte wohl Kunst einem breiten Publikum betraut machen und hat sich deshalb für eine Kinder Prota entschieden, allerdings stimmen für mich da einige Dialoge und Resumees nicht. Ich habe einige Kunstwerke entdeckt, die Hälfte hätte mir gereicht.
Ungewöhnlicher Exkurs in die Kunst
Ich mochte die Gliederung und die kurzweiligen Kapitel. Das Buch was schön aufgebaut. Die Sprache manchmal etwas ungewöhnlich. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung aus dem Französischen liegt oder an der Sprachmelodie von explizit den Protagonisten. Auch fand ich nicht alle Figuren durchweg sympathisch und hätte mir für Mona manchmal etwas mehr Empathie gewünscht. Ich muss ehrlich sagen, dass ist mir am Ende doch etwas zu viel Kunst war. Vielleicht habe ich zu viele Kapitel am Stück gelesen. Und bei einigen Erklärungen von Monas Großvater bin ich schlicht nicht mitgekommen. Deshalb fand ich es stellenweise etwas unglaubwürdig, dass ein zehnjähriges Mädchen ihm so gut folgen konnte.
Lesenswert, jedoch teilweise ziemlich langatmig
Ein etwas langatmiger Roman. Die Idee einer Reise zu den schönsten Kunstwerken fand ich toll, teilweise wurde sie auch super umgesetzt, dennoch war es für mich zweitweise langweilig. Zum Ende des Buches hin war es jedoch wieder kurzweilig. Ich hab das Buch dann Kapitel für Kapitel, also Kunstwerk für Kunstwerk genossen - das war für mich perfekt.
Kurze Kapitel- lieben wir!:)
Okay nicht nur die kurzen Kapitel sind sehr angenehmen im Buch. Die Geschichte von Mona und ihrer Familie die sich zusammen mit den Infos zu all den Bildern im Buch befindet, nimmt den Leser mit auf eine spannende und kurzweilige Reise. Wirklich toll gemacht - auch für absolute Kunst Laien sehr interessant in eine andere Welt eintauchen zu können. 🖼️🎨♥️
Es handelt sich bei diesem Text um eine Art Belehrungs-Roman, in dem wir von einem Wissenden (in diesen Fall Monas Opa, Henry) über ausgewählte Kunstwerke und die Kunst im Allgemeinen unterrichtet werden. Wir empfangen sein Wissen, so wie seine Enkelin Mona, mit der er wöchentlich ins Museum geht und ein ausgewähltes Kunstwerk betrachtet und mit ihr darüber spricht, wobei das darüber Sprechen oft eher einseitig erfüllt wird. Die Handlung zwischen den Museumsbesuchen scheint dem Erzähler zu einer Last zu werden, die er dir den gesamten Text mit sich herumzutragen hat, da sie nur Formsache ist – sie bildet einen recht plumpen Rahmen für das, was als eigentliches Geschehen wahrgenommen werden soll. Als Roman kann ich den Text nicht wahr- und ernst nehmen; es ist vielmehr der Sachtext eines Kunstverständigen, der sich in billigem Kostüm als Roman ausgibt. Die Belehrung, das heißt der Didkurs über Kunstwerle, Epochen usw., geht zudem nur selten über das hinaus, was ein kurzer Wikipedia-Artikel ebenfalls liefern würde.
Die zehnjährige Mona verliert für eine Stunde ihr Augenlicht. Es gibt keine Erklärung hierfür - also wird sie zum Kinderpsychiater geschickt. Diese Aufgabe nimmt sich ihr Opa zur Hand - und entführt sie in die Schätze von Paris.
Monas Opa entscheidet sich Mona jede Woche - anstatt sie zum Psychiater zu bringen - ein Kunstwerk zu zeigen, damit sie, sollte sie vollständig erblinden, sich an all das Schöne im Leben erinnern kann. Die Geschichte entführt den Leser in 3 große Musen in Paris. Zuerst und Louvre, dann in das Musée d‘Orsay und zum Schluss ins Centr Pompidou. Die beiden schauen sich jede Woche nur ein Bild an unter „strengen“ Regeln, um das Bild vollends zu verstehen und sich eben nicht nur 2 Minuten Bilder anzuschauen und um dann direkt zum nächsten Bild zu gehen. Alle Gemälde sind im Umschlag des Buches zu sehen. Es folgt aber auch immer eine Bildbeschreibung im jeweiligen Kapitel, sowie eine Hintergrundgeschichte zum Künstler und einer Interpretation inklusive einer „Lehre“ - was möchte das Bild einem sagen? Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich das Bedürfnis mit all die Bilder in echt anzusehen, so wie Mona und ihr Opa das gemacht haben. Das Bild nicht nur sehen, sondern auch verstehen. Der Autor hat es für mich perfekt umgesetzt, das Interesse an den Bildern zu wecken, auch wenn man - wie ich - vorher so gar keinen Bezug zu den meisten Kunstwerken hatte. Mona ist ein toller Charakter, die sehr gebildet aber auch noch nicht zu erwachsen für ihre 10 Jahre ist. In jedem Kapitel wuchs sie an der Aufgabe des Opas, einfach schön zu verfolgen. Alles in allem ein tolles Buch, manchmal wurden die privaten Geschichten für mich nur leider total oberflächlich angeschnitten - da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Dieses Buch ist wirklich ein absoluter Traum. Ich habe es gekauft weil mich das Cover total angesprochen hat. Der Klappentext war auch vielversprechend. Also musste es mit. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Mona. Sie verliert für einen kurzen Zeitraum ihr Augenlicht und das muss in dem Alter echt unglaublich beängstigend sein. Jedenfalls soll sie dann zum Kinder Psychiater. Der soll schließlich die Untersuchungen begleiten. Ihr Opa aber ist anderer Meinung, statt zum Psychiater geht er mit ihr in verschiedene Museen. Er will ihr, falls sie ihr Augenlicht für immer verlieren sollte, noch alles schöne zeigen. Und so beginnt ihre Reise. Die Kapitel sind unterteilt in die Besuche im Museum und in Monas alltägliches Leben. Da es von einem Kunsthistoriker aus Frankreich geschrieben ist war der Fokus natürlich auf den Gemälden und ihrer Wirkung bzw der jeweiligen Interpretation. Das fand ich super spannend zu lesen und habe jede Zeile davon in mich aufgesogen. Der Schreibstil an sich blieb zwar etwas nüchtern, hat aber sehr gut zur Geschichte gepasst. Denn genau dadurch wurden die Figuren dreidimensional und greifbar. Besonders Mona und ihr Opa sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich mochte alle Unterhaltungen zwischen ihnen und jede Lektion war auch gut auf das eigene Leben anzuwenden. Was das Buch in meinen Augen besonders wertvoll macht. Allerdings lässt es sich nicht mal eben weg lesen. Man muss es bewusst lesen und entsprechend wirken lassen. Vor allem muss man sich wirklich darauf einlassen. Das ist wahrscheinlich nicht für jeden etwas. Mir persönlich hat es so gut gefallen das ich hier eine Empfehlung aussprechen möchte. Allem voran an Kunst interessierte Menschen und alle die es werden wollen!
bei Seite 81 abgebrochen - Keine umfassende Bewertung möglich, aber eine erste Kritik...
Da ich nur den Anfang des Buches kenne kann ich keine wirkliche Rezension abgeben (daher auch keine Bewertung von meiner Seite), einige Punkte sehe ich jedoch problematisch oder sagen mir einfach als Leserin nicht zu. Es wirkt wie ein Schauspiel, das für den*die Leser*in inszeniert wird: Mona fragt etwas einfaches und gibt so Henry die Möglichkeit, einen Monolog über das Gemälde zu halten. Er nutzt dabei Begriffe, die für eine 10 jährige unnötig sind, um Kunst zu begreifen. Ich mag die Idee, Kindern und Leser*innen Kunst näher zu bringen, aber fragt Mona etwas wie "Florenz, das erinnert mich an eine Freundin von dir.", wird diese Frage übergangen und berichtigt. Die kindliche Neugier und Phantasie wird mit Fakten zerschlagen. Es entwickelt sich kein Gespräch, Monas Figur dient scheinbar dazu, Fakten über das Gemälde vorzutragen. Ich sehe es als kritisch an, dass der Großvater seine eigene Therapie, die Kunstvermittlung, ohne Wissen der Eltern durchzieht und dabei auf dem Therapeuten verzichtet. Als Ergänzung wäre es eine gute Sache, Kunst kann Menschen helfen. So aber wird eine psychiatrische Behandlung als unnötig abgetan...hätte der Großvater einen Termin beim Neurologen abgesagt, um ins Museum zu gehen, hätte es Aufschrei gegeben. Die Idee, Gemälde vorzustellen und das in einen Roman zu verpacken scheint mir zumindest zunächst nicht gelungen. Spannender wäre zum Beispiel Kunst einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben, wenn Mona tatsächlich erblindet wäre, oder die wirkliche Wahrnehmung eines Kindes der Kunstwerke kennenzulernen. Das Buch ist durchaus informativ und vielleicht entwickelt sich die Geschichte auch noch weiter. Aber die geschilderten Punkten sind für mich zu viele Schwachstellen um das Buch zu beenden.
Ich fands ganz nett zu lesen, aber irgendwie auch nicht mehr als das. Leider hab ich zu den Personen im Buch keinen richtigen Zugang gefunden. Mona wirkte für ihr junges Alter viel zu reif und die Eltern fand ich auch nicht wirklich sympathisch. Ich bin mir gar nicht sicher, was ich mir von der Geschichte erhofft hatte. Der Anfang hat mir noch ganz gut gefallen, da waren die Kunstwerke eher nach meinem Geschmack. Je moderner die Kunstwerke, umso mehr hat mich das Interesse daran verlassen. 😅 Die Rahmenhandlung hat mich weniger interessiert. Zum "jeden Abend ein Kapitel lesen" war das Buch ganz gut geeignet. Einfach zu lesen, und keine großen, tiefergehenden Emotionen, die einen um den Schlaf bringen können (obwohl ja emotionale Themen behandelt wurden - aber irgendwie hat es mich nicht so richtig berührt). I don't know. Wird nicht mein persönliches Highlight sein dieses Jahr, ist auch ok.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Von der Macht der Kunst, unser Leben zu verändern
Und plötzlich ist alles anders: Als die zehnjährige Mona für eine Stunde ihr Augenlicht verliert, verweisen ihre Ärzte die besorgten Eltern an einen Kinderpsychiater. Monas Großvater Henry soll sie zu den Terminen begleiten, doch der hat eine andere, bessere Idee: Seine Enkelin soll die ganze Schönheit der Welt in sich aufnehmen. Heimlich gehen die beiden in die großen Pariser Museen und betrachten dort Woche für Woche ein einziges Kunstwerk. Mit jedem Leonardo, jedem Monet und Kandinsky entdeckt Mona eine neue Weisheit – und dringt zum Grund ihres Leidens vor …
»Monas Augen« hat Frankreich und die Welt im Sturm erobert: ein tief berührender, hoffnungsvoller Roman über die rettende Kraft der Kunst!
»Der Triumph dieses Buches gleicht einem Märchen, das wahr wird.« Le Monde
»Die Idee des Romans ist fabelhaft. Er liest sich ein bisschen wie ›Sofies Welt‹ in der Welt der Kunst, wie ein Bildungsroman, ein Roman der Freude.« Le Figaro Littéraire
»Eine Ode an die Schönheit und die Weisheit.« Le Parisien
»Die Verbundenheit zwischen Großvater und Enkelin trägt die Lesenden durch eine ausgesprochen erfrischende Annäherung an die Kunstgeschichte.« Lire Magazine
»Eine ausgezeichnete Einführung in die Kunstgeschichte, die umso lebendiger ist, da sie durch zwei Figuren vermittelt wird.« Libération
»Ein herausragender Roman, der in aller Munde ist.« France Inter
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Author Description
Thomas Schlesser, geboren 1977 in Paris, ist Kunsthistoriker und lehrt an der École polytechnique in Paris. Sein Roman »Monas Augen« erschien in 37 Sprachen. Er stand auf der Shortlist des Grand Prix RTL-Lire und auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste. Als Direktor der Fondation Hartung-Bergman in Antibes hat Thomas Schlesser neben zahlreichen anderen Büchern eine Biografie über die norwegische Malerin Anna-Eva Bergman veröffentlicht. Er forscht zur Kunst der Moderne am Schnittpunkt zu Politik und Naturwissenschaften. Darüber hinaus setzt er sich für die Vermittlung von Kunst an ein breites Publikum ein.
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"Von der Macht der Kunst, unser Leben zu verändern." "All das Schöne, das Henry für sie ausgesucht hatte, sollte sie als Schatz in sich archivieren und sich mithilfe der Schönheit auch selbst bewahren. So konnte sie immer auf einen Vorrat an Farben und Frohsinn zurückgreifen, falls sie eines Tages doch noch erblinden sollte." "Als Kind konnte ich malen wie Raffael, aber ich habe ein ganzes Leben gebraucht, um zu malen wie ein Kind." Pablo Picasso Die Idee eines Streifzugs durch die Pariser Museen mit der Geschichte um die 10jährige Mona zu verbinden hat mich direkt angesprochen. Hier wird die Geschichte von Mona erzählt, die medizinisch nicht erklärbar für kurze Zeit erblindet. Die Ursache muss psychischer Natur sein und mit in einer Therapie soll die Ursache gefunden werden. Monas geliebter und kunstinteressierter Großvater Henry möchte sich darum kümmern und Mona durch diese Therapie begleiten. Allerdings findet diese nicht bei einem Kinderpsychologen statt, sondern heimlich in berühmten Museen von Paris. Dieses Buch ist Kunstgeschichte in Romanform, 52 berühmte Kunstwerke werden beschrieben, analysiert und besprochen und interpretiert. Meiner Meinung nach entsprechen die Aussagen und Erkenntnisse von Mona allerdings nicht einem 10jährigen Mädchen. Auch hätte ich mir größere Abbildungen der Kunstwerke bei den entsprechenden Kapiteln gewünscht, ich habe mir die entsprechenden Kunstwerke über Google im Detail angeschaut. Richtig gestört hat mich (wohl berufsbedingt 😄) die Aussage, dass die Messung des Augeninnendrucks, "bei der ein kleiner Luftstrom auf die Netzhaut geblasen wurde". Vollkommen falsch, es ist die Hornhaut und ein himmelweiter Unterschied. Insgesamt fand ich das Buch aber wirklich toll, man sollte es portionsweise lesen, sonst sind es einfach zu viele Informationen. Somit gibt's von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle Kunstinteressierten ⭐
Mona droht ihr Augenlicht zu verlieren und ihr Großvater möchte ihre Erinnerung mit den schönsten Bildern bestücken. Aus diesem Grunde geht er jede Wiche mit Mona ins Museum und sie sehen sich ein Bild an und sprechen darüber. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und ich habe auch einige interessante Dinge über Kunstgeschichte erfahren, ein bisschen Sophies Welt für Kunst, aber… Die Hinzergrundgeschichte hätte für meinen Geschmack stärker ausgearbeitet werden müssen und die Gespräche zwischen Mona und ihrem Großvater haben etwas konstruiert gewirkt. Ich kenne keine 10 jährige auf diesem Niveau.
Kunstgeschichte für Jeden🎨
Die zehnjährige Mona wird eines Tages aufgrund eines Traumas kurzzeitig blind. Die Ärzte können sich das nicht erklären und raten ihr zu einer Therapie. Ihr Opa sieht das anders: Er geht mit Mona stattdessen in die berühmten Kunstmuseen von Paris, um ihre Augen und ihr Gehirn zu schärfen. Im gesamten Buch befasst sie sich mit über 30 Kunstwerken der letzten Jahrhunderte. Von Monet und Van Gogh bis hin zu Warhol und Abramowitsch. Der Autor ist Kunsthistoriker und schafft es wunderbar, ein Sachbuch in einen Roman einzubetten. Das Buch ist sehr langatmig. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, sich mit jedem Kunstwerk einzeln zu befassen. Selbst für Menschen, die bisher wenig mit Kunstgeschichte zu tun hatten, ist dieses Buch sehr gut verständlich. Bisher eins meiner Highlgihts dieses Jahr!
Slow Reading at it’s best!
Das Buch lässt mich sehr nachdenklich zurück. Einerseits habe ich total viel über Kunst und die in dem Buch beschriebenen Kunstwerke gelernt, andererseits hat mich das Konstrukt der Geschichte um die Museumsbesuche von Mona und ihrem „Dadé“ kaum abgeholt. Bei den Besuchen von drei verschiedenen Pariser Museen erklärt ihr Großvater der 10- bis 11-jährigen Mona innerhalb eines Jahres 52 verschiedene Kunstwerke. Aufgrund der kindgerechten Erklärungen ist es auch für die lesenden Personen sehr einfach sich in die Kunstwerke hineinzuversetzen und diese vor Augen zu haben, obwohl man nicht in Paris macht. Auch als regelmäßiger Museumsgänger und Connaisseur von verschiedenen Kunstrichtungen konnte vieles inspirierende mitnehmen. Die Geschichte ist so rührend erzählt, dass man sich auf jeden Fall Zeit nehmen sollte. Manchmal muss man nach Kapiteln das Buch auch erst wieder weglegen um diese ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Leider muss es in meiner Bewertung Punktabzug für die Nebengeschichte geben. Der Plot der drohenden Blindheit von Mona zieht sich über dieses doch sehr lange Buch auch entsprechend in die Länge. Man bekommt zuweilen das Gefühl, in der Nebengeschichte würde gar nicht so viel passieren. Auch wenn der lesbare Kunstratgeber nicht ohne diese Geschichte existieren kann und das Ende auch sehr rührend ist, kommt man im Mittelteil mit dieser Geschichte kaum bis gar nicht vom Fleck. Schade. Am Ende bleibt das positive Gefühl, sehr tief in die Kunstgeschichte der aktuellen Welt und die verschiedenen Kunstrichtungen sowie Epochen eingetaucht zu sein. Dies kann einem immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern und man kann das Buch guten Gewissens noch häufiger in die Hand nehmen um einige der Kunstwerke nochmal nachzuschlagen und sich in die Welt der Kunst einzutauchen! Ein Zitat, welches bei mir hängen geblieben ist, stammt von Seite 135 und ist ein guter Spiegel auf die aktuelle Situation, in der wir uns viel zu häufig als Gefangene von Social Media kaum als diejenigen erkennen: „Camille war komplett in die virtuelle Welt abgetaucht und sprang von einem Video zum nächsten, als würde sie Kette rauchen.“

Kunst zum Leben erweckt
Als die 10-jährige Mona plötzlich kurzzeitig nichts mehr sehen kann, werden die Eltern an einen Kinderpsychiater zur Weiterbehandlung verwiesen, doch Großvater Henry handelt auf eigene Faust. Er will ihr die Schönheit der Welt zeigen und besucht fortan einmal pro Woche mit seiner Enkelin ein Pariser Museum (Louvre, Musée d‘Orsay und Centre Pompidou), um jeweils genau ein Kunstwerk anzuschauen. Er lehrt Mona in Ruhe davor zu verweilen – und vermittelt ihr Woche für Woche Lebensweisheiten. Für alle, die einen lebendigen, berührenden Familienroman lesen möchten und gleichzeitig offen sind, sich in die Welt der Kunst/Kunstgeschichte entführen zu lassen. Fabelhafte Idee (ich habe parallel die Kunstwerke gegoogelt, sie sind aber auch alle in den Coverinnenseiten abgebildet) von einem Autor, der Ahnung hat– mich hat es begeistert!
Roman mit psychologischer Dimension und melancholischer Grundstimmung. Monas "63"-minütiger Sehverlust scheint möglicherweise mehr geistiger als physischer Natur zu sein. Wird Sie erblinden? Bevor es zu spät ist, will ihr Großvater ihr noch die ganze Schönheit der Welt zeigen - auf einer Reise zu den schönsten Kunstwerken unserer Zeit. Tolles Hörbuch.
Einzigartig, tiefgründig und im wahrsten Sinne des Wortes Augen öffnend! Für mich ein absolutes Highlight.
Thomas Schlesser gelingt es in „Monas Augen“ meisterhaft, Kunstgeschichte mit einer tiefgründigen, emotionalen Erzählung zu vereinen. Besonders berührend ist dabei die Enkelin-Opa-Beziehung zwischen Mona und Henry, die auf wunderschöne Weise beschrieben wird. Nach dieser Geschichte wünscht man einfach jedem einen „Dadé“ in seinem Leben. Die Geschichte geht weit über eine einfache Erzählung hinaus, sie spricht einen auf philosophischer Ebene an. Die Kunstwerke, die im Buch beschrieben werden, sind nicht nur visuell abgebildet, sondern auch in ihrem historischen Kontext und den dazugehörigen Techniken, Geschichten und Künstlern perfekt erläutert. Diese Mischung aus Kunstgeschichte und psychologischer Tiefe ist auf gleich mehreren Ebenen absolut lehrreich. Ich persönlich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen und werde es definitiv nochmals lesen. Ein wirklich einzigartiges Leseerlebnis. Vorsicht - es folgt ein kleines Spoiler Zitat, wer es noch lesen möchte stoppt besser hier! ;) „Mona hielt inne, bevor sie in einem anderen Tonfall neu ansetzte. Sie wirkte fast ein bisschen hypnotisiert, sprach langsamer, und ihre Augen tauchten tief in das Gemälde ein. „Das ist es, Dadé, das ist … unsere Lektion. Schwarz ist eine Farbe. Und sogar eine Farbe, die man sich endlos ansehen kann.““ ( S.482)

Kunst und Drama - perfekt verwoben! 👩🎨🎨🖼️
Kunstvoll bin ich in mein neues Lesejahr gestartet mit „Monas Augen“ von Thomas Schlesser - absolut passend, denn einer meiner Vorsätze ist es, mich dieses Jahr vermehrt mit Kunst zu beschäftigen, sei es literarisch oder durch den Besuch von Kunstgalerien und Ausstellungen. Thomas Schlesser entführt uns nach Paris, wo die kleine Mona plötzlich nichts mehr sieht - in absoluter Panik brechen ihre Eltern mit ihr ins Krankenhaus auf, um die Ursache der plötzlichen Erblindung zu eruieren. Doch Fehlalarm, so schnell wie Mona blind wurde, konnte sie wieder. Der Schreck sitzt trotzdem tief Monas Großvater, seit kurzem Witwer, beschließt ihr fortan die Schönheit der Welt näher zu bringen. Immer Mittwochs holt er sie von der Schule ab für einen gemeinsamen Museumsbuch - Mona soll sich an den Kunstwerken mit ihren prächtigen Farben und den wundervollen Kreationen sattsehen können. Wir begeben uns mit „Monas Augen“ auf eine kunsthistorische Reise zu 52 Kunstwerken verwoben in einen wunderschönen Plot rund um Mona, ihren Großvater Henry und ihre Großmutter Colette, die ihr kurz vor ihrem mysteriösen Tod eine rätselhafte Talisman-Kette vererbt hat. Von „Der Baum der Krähen“ von Caspar David Friedrich, über Jan Vermeer, „Der Bahnhof Saint-Lazare“ von Claude Monet, Rembrandt, William Turner oder Picassos „Das Morgenständchen“ ist da wirklich für jeden Kunstliebhaber was dabei. Während meiner Lektüre habe ich immer wieder gegoogelt und mir die Kunstwerke angeschaut, Neues über die Maler*innen gelernt, was eine wirklich bereichernde Erfahrung für mich war - die Kombination aus Literatur und sich dazu die passenden Gemälde anzuschauen, grandios! Der Autor Thomas Schlesser ist selbst Kunsthistoriker und verwaltet zudem eine Stiftung in Südfrankreich. Mit „Monas Augen“ hat er eine perfekte Kombination aus Drama und Kunst kreiert. Hätte ich die Gemälde nicht nebenbei gegoogelt, hätte ich sie mir sicherlich auch durch seine detaillierten Beschreibungen auch so vor Augen führen können. Durch jedes Werk vermittelt er zudem eine Lebensweisheit, bzw. eine Lektion fürs Leben. So ist Da Vincis „Mona Lisa“ laut Schlesser eine Aufforderung, dem Leben mit einem Lächeln zu begegnen und Rembrandt lädt zur Selbsterkenntnis ein. Henry lehrt Mona ein Bild auf sich wirken zu lassen und zu verweilen - und so wird aus anfangs ein paar flüchtigen Minuten vor einem Gemälde, später auch mal eine ganze Stunde. Eine Botschaft, die ich enorm wichtig finde und auch aus Selbsterfahrung bestätigen kann - früher habe ich mir (husch, husch) alles was es zu sehen gab eben mal kurz angeschaut - heute fesseln mich manche Gemälde regelrecht und ich liebe es, darin zu versinken, eins zu werden mit dem Werk, ja in manche würde ich am liebsten hineinkriechen. Fazit: Einen gelungeneren Start in mein Lesejahr 2025 hätte ich nicht haben können, als mit „Monas Augen“ - danke Thomas Schlesser für diese exorbitante Leseerfahrung!
Die Aufmachung des Buches ist absolut gelungen. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und auch, dass die Gemälde in den Innenseiten abgedruckt sind, war richtig schön. So war das Erlebnis noch intensiver. Ich fand auch den Aufbau gut. Die Beschreibung der Gemälde ging nicht zu weit ins Detail, sondern hatte genau die richtige Länge und hat alles wichtige enthalten. Mona und ihr Dadé sind ein tolles Team und er hat auch mir als Leserin eine Menge beigebracht. Ich habe jetzt definitiv selber Lust, durch die Museen in Paris zu schlendern.
Wer Kunst und Kunstgeschichte mag, wird viel Freude an dem Buch haben. Die Museumsbesuche von Mona und ihrem Großvater fand ich einfach richtig toll und wirklich schön zu lesen/hören. Es war sehr interessant & lehrreich. Man bekommt viele Lebensweisheiten mit auf dem Weg. Ich hatte fast das Gefühl mit im Museum zu sein. Der Großvater erklärt, schon auch kindgerecht, aber er verwendet auch Fachbegriffe, so das Mona nicht immer alles versteht. Aber das machen die Szenen authentischer. Die Nebenhandlung (die Geschichte der Eltern) konnte ich nicht richtig verfolgen, hab da den Faden nicht richtig gefunden. Und auch die Hypnosesitzungen waren leider überhaupt nicht meins. Die fand ich eher fragwürdig. Ansonsten wirklich ein tolles Buch für Kunstliebhaber! Kleiner Tipp: Ich habe mir beim hören die Bilder angeschaut. Das war sehr hilfreich, um die Bilder zu verstehen bzw. die Erklärungen dazu.
"Schwarz ist auch eine Farbe"
Ein Buch das ich mit einer Gänsehaut verlassen habe. Auf 52 Bildern begleiten wir hier Mona und ihren Großvater durch Kunst- und Familiengeschichte. Man sollte dieses Buch immer mal wieder zur Seite legen. Dann macht es am meisten Spaß. Versucht man zu viel am Stück zu lesen wird es vielleicht doch etwas eintönig, da die Kapitel sehr klar strukturiert sind. Es ist ein Buch das ich als eine besondere Leseerfahrung beschreiben würde, die ich nicht missen möchte.
Faszination Malerei von der Renaissance bis zur Gegenwart
Nachdem Mona für eine knappe 3/4 Stunde ihr Augenlicht verliert ist die Aufregung und Sorge groß. Ihre Untersuchungen ziehen sich über mehrere Monate und unter anderem soll sie 1x die Woche zu einer Kinderpsychologen. Ihr geliebter Dadé hat aber eine bessere Idee. Sollte sie wirklich ihr Augenlicht verlieren, möchte er ihr vorher die Meisterwerke der Malerei zeigen. So beginnen ihre Besuche in 3 große Museen von Paris. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich etwas schwer getan. Der Schreibstil war mir streckenweise zu bemüht und ob eine 10 Jährige teilweise solche Schlussfolgerungen zieht, wage ich zu bezweifeln. Aber was mir gut gefallen hat, war die Liebe die zu spüren war zwischen Opa und Mona. Die Kunstwerke und ihre Künstler sprechen natürlich für sich. Für alle die an Malerei interessiert sind und sich nicht von sehr viel Theorie abschrecken lassen.
Eine Liebeserklärung an die Kunst
„Bewahre für immer das Licht in dir, mein Schatz“ Als die kleine Mona zu erblinden droht, beschließt Großvater Henry, ihr die Schönheit der Welt zu zeigen. Gemeinsam streifen sie durch die Pariser Museen, um jede Woche ein neues Kunstwerk zu betrachten. Dabei begleitet man die beiden und lauscht den tiefsinnigen Gesprächen über das Leben, die Kunst und die Hürden des Erwachsenwerdens. 52 Kunstwerke, brilliant und berührend erzählt. Allen die bereits kunstbegeistert sind sehr ans Herz gelegt und eine dringende Empfehlung für jene, die es noch nicht sind :)

Ein Großvater der seiner Enkelin die größten Meisterwerke in den Pariser Museen erklärt, damit diese vor einer möglichen Erblindung das schöne der Welt vor ihrem inneren Augen behält. Wundervolle Idee und die Beschreibung der Kunstwerke ist auch sehr interessant. Jedoch hat mich die eigentliche Geschichte nicht wirklich abgeholt. Insbesondere das 10 jährige Mädchen war zu überreif und hat sehr reflektierte Schlussfolgerungen gezogen, zu denen Erwachsene teilweise nicht fähig wären.
Einfach süß 💌
Wenn ich an das Buch denke, kommt mir nur ‘herzzerreißend’ in den Kopf. Das Buch zeigt einem, wie Kinder mehr mitbekommen, als wir denken, und was ihre Sorgen alles mit ihnen machen können. Es behandelt Themen, die uns eines Tages vielleicht alle mal treffen könnten. Der Gedanke, dass der Opa seiner Enkeltochter mit ihren geheimen Ausflügen all das Schöne der Welt zeigen wollte, während sie eine schwere Zeit durchmacht, damit sie, falls sie komplett erblindet das Schöne nicht vergisst und er sie damit rettet, ist einer der rührendsten Gedankengänge überhaupt. 🧸🖼️ Das Buch hat mich ungemein Bereichert. Ich war teilweise komplett überrascht weil ich die meisten Dinge nieee so in einem Gemälde gesehen habe. Ich habe mich vorher nicht so sehr mit Kunst auseinandergesetzt aber muss echt sagen, das es mein Blickwinkel verändert hat. Einen -⭐️ muss ich leider geben, da es ein paar Punkte im Buch gab die mich schon gestört haben. Die Story an sich finde ich total süß aber manchmal wurde es einfach in die Länge gezogen. Ich hätte mir mehr Geschichten über die Familie gewünscht. Ich fand es nicht so gut, dass diese nur bruchstückhaft erzählt wurden. An vielen Stellen hätte es mir besser gefallen, wenn bestimmte Themen weiter ausgeführt worden wären, statt direkt in die nächste Kunstgeschichte überzugehen. Ich hatte das Gefühl, dass man manchmal vergessen hat, dass Mona auch nur ein Kind ist. Die Art, wie sie geredet hat, hatte teilweise nichts mehr mit einem Kind zu tun. Ich hätte mir gewünscht, dass dies etwas realitätsnäher dargestellt worden wäre. Aber an sich eine sehr schöne Geschichte. 🌸
Es war eine lange Reise die Geschichte von Mona zu verfolgen,fast drei Monate habe ich immer wieder in dem Roman gelesen. Das lag auch daran,dass ich die Werke vorher recherchiert habe (ebook, unpraktisch mit der Liste am Ende) und sie mir angeschaut habe und danach die Kapitel gelesen habe. Im Verlauf ist aufgefallen,dass die erste Hälfte sich intensiver mit den einzelnen Werken auseinandersetzt und zum Ende hin,fand ich es etwas schnell abgearbeitet. Das war etwas schade. Dennoch konnte ich einiges mitnehmen und mein Kunstverständis etwas erweitern. Teilweise hat mich gestört, dass Mona nicht immer wie ein Kind dargestellt wurde, vor allem im Bezug auf die Sprache und das Verständnis von Begriffen. Dennoch hat es Spaß gemacht den Roman zu lesen und es wurde ein stimmiges Ende gefunden.
Sternebewertung fiktiv
Thomas Schlesser hat mit diesem Buch ein einzigartiges Werk geschaffen, das Kunstgeschichte und Romangeschehen auf wunderbare Weise vereint. Für alle Kunstliebhaber ist dieses Buch ein wahrer Schatz. Die Geschichte erzählt von der zehnjährigen Mona, die plötzlich und ohne Vorwarnung für exakt 63 Minuten das Augenlicht verliert. Die Ärzte sind ratlos und können keine Ursache finden, also wird Mona in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle bestellt. Um mögliche seelische Gründe auszuschließen, empfehlen sie einen Kinderpsychologen – doch Monas Großvater Henry hat eine andere Idee. Henry, ein passionierter Kunstliebhaber, schlägt vor, sich persönlich um Mona zu kümmern. Aber sein Vorschlag ist weit mehr als das: Es ist der Beginn einer einzigartigen Reise, auf der Henry Mona die Schönheit der Kunst und die Tiefe der Kunstgeschichte näherbringt. Der Louvre wird für die beiden zum Mittelpunkt ihrer Unternehmung, und während Mona lernt, die Werke mit neuem Blick zu sehen, reflektieren die beiden gleichzeitig über das Leben, die Vergänglichkeit und die Bedeutung des Augenblicks. Henry möchte Mona helfen, die Zeit, die ihr zum Sehen noch bleibt, auf die intensivste Weise zu nutzen. Jedes Kapitel widmet sich einem berühmten Künstler, und Schlesser hat es meisterhaft geschafft, die Kunstwerke nicht nur als Abbildungen in den Einband des Buches zu drucken, sondern auch in lebhaften Beschreibungen einzubetten. Diese Bildbeschreibungen gehen weit über das bloße Visuelle hinaus – sie geben Einblick in die Seele der Werke und die Geschichten dahinter. Henry erzählt Mona von den Künstlern, ihrem Leben und ihren Werken mit solcher Hingabe, dass man als Leser selbst in die Bilder eintaucht. Die liebevolle Beziehung zwischen Henry und seiner Enkelin verleiht dem Buch eine herzliche Wärme und rührt zugleich an ein Thema, das viele von uns tief bewegt: der Verlust von etwas Essentiellem, in Monas Fall das Augenlicht. Ihre Reise durch die Kunst ist dabei nicht nur eine Zuflucht, sondern eine echte Auseinandersetzung mit der Frage, was im Leben wirklich wertvoll ist. Einziges persönliches Manko : Die Kunstwerke selbst sind nur im Einband des Buches abgebildet und nicht als eigene Seite zu Beginn eines jeden Kapitels – dies wäre der Erzählweise und auch Optik sicher noch zugute gekommen.
Eine Reise durch die Kunstgeschichte
Perfekt, wenn man eine scheibchenweise Führung zu bekannten Werken und Künstlern der Kunstgeschichte haben möchte. Die Kapitel zu den Werken sind auf den Punkt und nett mit der kindlichen Neugier und Naivität die man selbst oft beim Betrachten von Kunstwerken in sich trägt (Von "was soll das sein?!" zu "ich sehe hier die ganze Welt" ist alles dabei!) kombiniert. Toll ist es die Bilder im Einband oder der PDF Datei vom Hörbuch dabei zu betrachten. Die Infos, Interpretationsangebote zu den Werken und der Frage was ist Kunst an sich sind leicht verdaulich. Der Schreibstil hat mit gut gefallen und alles ist verpackt in der Geschichte von Monas Blindheit und familiären Geheimnissen. Kann man mögen, muss man nicht, mich hat es nicht gestört.
Besondere Empfehlung für Kunstinteressierte
Der Klappentext des Buch hat mich sofort abgeholt. Mona, ein 10jähriges Mädchen, ist kurzzeitig erblindet, doch medizinische Gründe gibt es dafür nicht. Die Erblindung muss psychischer Natur sein, sodass sie zum Kinderpsychater gehen soll. Monas kunstinteressierter Großvater Henry kümmert sich um die Therapie, allerdings verläuft sie anders, als erwartet. Mona und Henry gehen in die berühmtesten Museen von Paris und nehmen einen auf der Reise durch die Kunstgeschichte mit. Es werden 52 berühmte Kunstwerke beschrieben, analysiert, besprochen und interpretiert. Auch für Personen, ohne großes Kunst(historisches) Vorwissen schön zu lesen. Natürlich klärt sich nach und nach auch die Erblindung auf. Ein gelungener Roman und ganz besonders große Empfehlung für Kunstinteressierte.
Ein wunderschönes Buch! Ich habe die einzelnen Kapitel bewusst extra für sich gelesen, um Monas Geschichte und die Entwicklung ihres „Sehens“ auch selbst ein bisschen nachvollziehen zu können. Und ich habe, ähnlich wie die junge Protagonistin, jedes einzelne Kunstwerk in mir aufzunehmen versucht und seine Betrachtung genossen. Und ich habe zu dem Zeitpunkt, als diese wunderbare Reise zu Ende war, ein paar kleine Tränen vergossen…
Für Kunstinteressierte
Ich habe den Roman als Hörbuch gehört. Wirklich gut vertont! Es führte mich wie ein Audioguide durch die Pariser Museen, ich habe mir parallel die dazugehörigen Kunstwerke am Bildschirm angesehen. Nach 50% war es mir dann etwas zu viel, aber vllt bin ich dafür auch nicht Kunstinteressiert genug. Unsere kleine Protagonistin Mona war sehr sympathisch , die Geschichte rund um sie und ihre Eltern fand ich leider etwas langweilig. Die Dialoge zwischen Opa und Mona waren sehr Erwachsen, er erwartet schon sehr viel von ihr. Der Autor wollte wohl Kunst einem breiten Publikum betraut machen und hat sich deshalb für eine Kinder Prota entschieden, allerdings stimmen für mich da einige Dialoge und Resumees nicht. Ich habe einige Kunstwerke entdeckt, die Hälfte hätte mir gereicht.
Ungewöhnlicher Exkurs in die Kunst
Ich mochte die Gliederung und die kurzweiligen Kapitel. Das Buch was schön aufgebaut. Die Sprache manchmal etwas ungewöhnlich. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung aus dem Französischen liegt oder an der Sprachmelodie von explizit den Protagonisten. Auch fand ich nicht alle Figuren durchweg sympathisch und hätte mir für Mona manchmal etwas mehr Empathie gewünscht. Ich muss ehrlich sagen, dass ist mir am Ende doch etwas zu viel Kunst war. Vielleicht habe ich zu viele Kapitel am Stück gelesen. Und bei einigen Erklärungen von Monas Großvater bin ich schlicht nicht mitgekommen. Deshalb fand ich es stellenweise etwas unglaubwürdig, dass ein zehnjähriges Mädchen ihm so gut folgen konnte.
Lesenswert, jedoch teilweise ziemlich langatmig
Ein etwas langatmiger Roman. Die Idee einer Reise zu den schönsten Kunstwerken fand ich toll, teilweise wurde sie auch super umgesetzt, dennoch war es für mich zweitweise langweilig. Zum Ende des Buches hin war es jedoch wieder kurzweilig. Ich hab das Buch dann Kapitel für Kapitel, also Kunstwerk für Kunstwerk genossen - das war für mich perfekt.
Kurze Kapitel- lieben wir!:)
Okay nicht nur die kurzen Kapitel sind sehr angenehmen im Buch. Die Geschichte von Mona und ihrer Familie die sich zusammen mit den Infos zu all den Bildern im Buch befindet, nimmt den Leser mit auf eine spannende und kurzweilige Reise. Wirklich toll gemacht - auch für absolute Kunst Laien sehr interessant in eine andere Welt eintauchen zu können. 🖼️🎨♥️
Es handelt sich bei diesem Text um eine Art Belehrungs-Roman, in dem wir von einem Wissenden (in diesen Fall Monas Opa, Henry) über ausgewählte Kunstwerke und die Kunst im Allgemeinen unterrichtet werden. Wir empfangen sein Wissen, so wie seine Enkelin Mona, mit der er wöchentlich ins Museum geht und ein ausgewähltes Kunstwerk betrachtet und mit ihr darüber spricht, wobei das darüber Sprechen oft eher einseitig erfüllt wird. Die Handlung zwischen den Museumsbesuchen scheint dem Erzähler zu einer Last zu werden, die er dir den gesamten Text mit sich herumzutragen hat, da sie nur Formsache ist – sie bildet einen recht plumpen Rahmen für das, was als eigentliches Geschehen wahrgenommen werden soll. Als Roman kann ich den Text nicht wahr- und ernst nehmen; es ist vielmehr der Sachtext eines Kunstverständigen, der sich in billigem Kostüm als Roman ausgibt. Die Belehrung, das heißt der Didkurs über Kunstwerle, Epochen usw., geht zudem nur selten über das hinaus, was ein kurzer Wikipedia-Artikel ebenfalls liefern würde.
Die zehnjährige Mona verliert für eine Stunde ihr Augenlicht. Es gibt keine Erklärung hierfür - also wird sie zum Kinderpsychiater geschickt. Diese Aufgabe nimmt sich ihr Opa zur Hand - und entführt sie in die Schätze von Paris.
Monas Opa entscheidet sich Mona jede Woche - anstatt sie zum Psychiater zu bringen - ein Kunstwerk zu zeigen, damit sie, sollte sie vollständig erblinden, sich an all das Schöne im Leben erinnern kann. Die Geschichte entführt den Leser in 3 große Musen in Paris. Zuerst und Louvre, dann in das Musée d‘Orsay und zum Schluss ins Centr Pompidou. Die beiden schauen sich jede Woche nur ein Bild an unter „strengen“ Regeln, um das Bild vollends zu verstehen und sich eben nicht nur 2 Minuten Bilder anzuschauen und um dann direkt zum nächsten Bild zu gehen. Alle Gemälde sind im Umschlag des Buches zu sehen. Es folgt aber auch immer eine Bildbeschreibung im jeweiligen Kapitel, sowie eine Hintergrundgeschichte zum Künstler und einer Interpretation inklusive einer „Lehre“ - was möchte das Bild einem sagen? Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich das Bedürfnis mit all die Bilder in echt anzusehen, so wie Mona und ihr Opa das gemacht haben. Das Bild nicht nur sehen, sondern auch verstehen. Der Autor hat es für mich perfekt umgesetzt, das Interesse an den Bildern zu wecken, auch wenn man - wie ich - vorher so gar keinen Bezug zu den meisten Kunstwerken hatte. Mona ist ein toller Charakter, die sehr gebildet aber auch noch nicht zu erwachsen für ihre 10 Jahre ist. In jedem Kapitel wuchs sie an der Aufgabe des Opas, einfach schön zu verfolgen. Alles in allem ein tolles Buch, manchmal wurden die privaten Geschichten für mich nur leider total oberflächlich angeschnitten - da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Dieses Buch ist wirklich ein absoluter Traum. Ich habe es gekauft weil mich das Cover total angesprochen hat. Der Klappentext war auch vielversprechend. Also musste es mit. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Mona. Sie verliert für einen kurzen Zeitraum ihr Augenlicht und das muss in dem Alter echt unglaublich beängstigend sein. Jedenfalls soll sie dann zum Kinder Psychiater. Der soll schließlich die Untersuchungen begleiten. Ihr Opa aber ist anderer Meinung, statt zum Psychiater geht er mit ihr in verschiedene Museen. Er will ihr, falls sie ihr Augenlicht für immer verlieren sollte, noch alles schöne zeigen. Und so beginnt ihre Reise. Die Kapitel sind unterteilt in die Besuche im Museum und in Monas alltägliches Leben. Da es von einem Kunsthistoriker aus Frankreich geschrieben ist war der Fokus natürlich auf den Gemälden und ihrer Wirkung bzw der jeweiligen Interpretation. Das fand ich super spannend zu lesen und habe jede Zeile davon in mich aufgesogen. Der Schreibstil an sich blieb zwar etwas nüchtern, hat aber sehr gut zur Geschichte gepasst. Denn genau dadurch wurden die Figuren dreidimensional und greifbar. Besonders Mona und ihr Opa sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich mochte alle Unterhaltungen zwischen ihnen und jede Lektion war auch gut auf das eigene Leben anzuwenden. Was das Buch in meinen Augen besonders wertvoll macht. Allerdings lässt es sich nicht mal eben weg lesen. Man muss es bewusst lesen und entsprechend wirken lassen. Vor allem muss man sich wirklich darauf einlassen. Das ist wahrscheinlich nicht für jeden etwas. Mir persönlich hat es so gut gefallen das ich hier eine Empfehlung aussprechen möchte. Allem voran an Kunst interessierte Menschen und alle die es werden wollen!
bei Seite 81 abgebrochen - Keine umfassende Bewertung möglich, aber eine erste Kritik...
Da ich nur den Anfang des Buches kenne kann ich keine wirkliche Rezension abgeben (daher auch keine Bewertung von meiner Seite), einige Punkte sehe ich jedoch problematisch oder sagen mir einfach als Leserin nicht zu. Es wirkt wie ein Schauspiel, das für den*die Leser*in inszeniert wird: Mona fragt etwas einfaches und gibt so Henry die Möglichkeit, einen Monolog über das Gemälde zu halten. Er nutzt dabei Begriffe, die für eine 10 jährige unnötig sind, um Kunst zu begreifen. Ich mag die Idee, Kindern und Leser*innen Kunst näher zu bringen, aber fragt Mona etwas wie "Florenz, das erinnert mich an eine Freundin von dir.", wird diese Frage übergangen und berichtigt. Die kindliche Neugier und Phantasie wird mit Fakten zerschlagen. Es entwickelt sich kein Gespräch, Monas Figur dient scheinbar dazu, Fakten über das Gemälde vorzutragen. Ich sehe es als kritisch an, dass der Großvater seine eigene Therapie, die Kunstvermittlung, ohne Wissen der Eltern durchzieht und dabei auf dem Therapeuten verzichtet. Als Ergänzung wäre es eine gute Sache, Kunst kann Menschen helfen. So aber wird eine psychiatrische Behandlung als unnötig abgetan...hätte der Großvater einen Termin beim Neurologen abgesagt, um ins Museum zu gehen, hätte es Aufschrei gegeben. Die Idee, Gemälde vorzustellen und das in einen Roman zu verpacken scheint mir zumindest zunächst nicht gelungen. Spannender wäre zum Beispiel Kunst einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben, wenn Mona tatsächlich erblindet wäre, oder die wirkliche Wahrnehmung eines Kindes der Kunstwerke kennenzulernen. Das Buch ist durchaus informativ und vielleicht entwickelt sich die Geschichte auch noch weiter. Aber die geschilderten Punkten sind für mich zu viele Schwachstellen um das Buch zu beenden.
Ich fands ganz nett zu lesen, aber irgendwie auch nicht mehr als das. Leider hab ich zu den Personen im Buch keinen richtigen Zugang gefunden. Mona wirkte für ihr junges Alter viel zu reif und die Eltern fand ich auch nicht wirklich sympathisch. Ich bin mir gar nicht sicher, was ich mir von der Geschichte erhofft hatte. Der Anfang hat mir noch ganz gut gefallen, da waren die Kunstwerke eher nach meinem Geschmack. Je moderner die Kunstwerke, umso mehr hat mich das Interesse daran verlassen. 😅 Die Rahmenhandlung hat mich weniger interessiert. Zum "jeden Abend ein Kapitel lesen" war das Buch ganz gut geeignet. Einfach zu lesen, und keine großen, tiefergehenden Emotionen, die einen um den Schlaf bringen können (obwohl ja emotionale Themen behandelt wurden - aber irgendwie hat es mich nicht so richtig berührt). I don't know. Wird nicht mein persönliches Highlight sein dieses Jahr, ist auch ok.












































