Schreib den Namen deiner Mutter

Schreib den Namen deiner Mutter

Hardback
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Description

Alex schreibt an einem Essay. Und kommt nicht voran. Das Thema: Worüber meine Mutter und ich nicht sprechen. Ein Besuch in der glamourös kaputten Provinzvilla der überreizten Mutter soll weiterhelfen, doch er zeigt nur: Sie sprechen gar nicht miteinander. Nicht über Alex’ Queerness, nicht über die Antidepressiva, die sie offensichtlich beide nehmen, nicht über die Traumata der Familie. Als die Mutter Alex beim Schützenfest (versehentlich!) anschießt, ist klar, dass nicht nur die Arbeit am Essay gescheitert ist.
Ein grandios lakonischer Roman darüber, was Familien trennt und zusammenhält – das Unausgesprochene.

Hart und verletzlich, kühl und komisch – ein knallgegenwärtiger Roman über familiäre Leerstellen

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Hardback
Pages
192
Price
22.70 €

Author Description

Hugo Tepest, geboren im Rheinland, wohnt in Berlin. 2023 erschien sein Essayband »Power Bottom«, 2024 der Roman »Schreib den Namen deiner Mutter«. Tepest lehrt Kreatives Schreiben und entwickelt Performancearbeiten zu trans Geschichte. Sein Essay »Sind Penisse real?« (2025) war für den Clemens-Brentano-Preis 2026 nominiert. Der Autor lebt in Leipzig.

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📖 Leseeindruck 📖 Schreib den Namen Deiner Mutter von Evan Tempest erschienen 2024 Mein erster Roman in diesem Jahr mit queere Themen im Mittelpunkt. Die Sichtbarkeit von LGBTQIA+ liegt mir am Herzen. Alex, eine Autor*in mit Schreibblockade, verbringt Zeit in ihrer alten Heimat, mit dem Wunsch, die Mutter zu bewegen, endlich die Sicht ihrer Kinder auf die damaligen Familienereignisse anzuerkennen. Dinge, die niemals ausgesprochen wurden, liegen wie ein Bleimantel um Alex' Inneres, versperren das Wachstum in die wahre Intentität. Jeder Tag eine Herausforderung und ein Rennen gegen unsichtbare Barrieren. Haben wir das Recht, anderen ihren blinden Fleck zu nehmen? Gibt es einen Weg Traumata zu überwinden, ohne sie im kalten Licht einer Konfrontation zu sezieren? Evan Tempest macht die innere Sprachlosigkeit sichtbar und ebnet einen Weg für Alex zu sich selbst, mit dem ich nicht gerechnet habe. Kein einfaches Buch, das genau beschreibt, was nicht passiert. Ich mochte das Buch sehr gerne. Konnte das Zaudern, die Wut und die Enttäuschung spüren und auch die Ratlosigkeit. Gleichzeitig bleibt viel Platz für Interpretation und Hinterfragen.

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