Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen (Die mörderischen Cunninghams 1)
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Description
Mord gibt es in den besten Familien: Knives Out meets Agatha Christie und den Donnerstagsmordclub
Eine mörderisch nette Familie: Ernie Cunningham, passionierter Krimi-Liebhaber, nimmt nur widerwillig am ersten Familientreffen seit Jahren teil. Seit er seinen Bruder Michael wegen Mordes angezeigt hat, hängt der Haussegen schief. Dass dann ausgerechnet am Vorabend von Michaels Ankunft auch prompt eine Leiche in dem isoliert liegenden Skiressort auftaucht, macht die Stimmung bei den eingeschneiten Cunninghams nicht unbedingt besser. Da von der Außenwelt keine Hilfe zu erwarten ist, stürzt sich Ernie Kraft seines geballten Kriminalwissens in die Ermittlungen, um weitere Todesfälle zu verhindern. Doch wem kann man trauen, wenn buchstäblich jeder mindestens eine Leiche im Keller hat?
»Clever, unerwartet – unbedingt lesen!« Karin Slaughter
In dieser rasanten Hommage an den klassischen Detektivroman (inklusive Showdown in der Bibliothek!) kommen Sie auf ihre Kosten, wenn Sie gerne miträtseln und von dem Ermittler mitgenommen werden wollen. Aber Achtung: Von all den unerwarteten Wendungen kann einem schnell schwindelig werden, wenn man nicht aufpasst!
Book Information
Author Description
Benjamin Stevenson ist preisgekrönter Stand-up-Comedian und USA Today-Bestsellerautor. Er ist der Autor der weltweit beliebten Krimireihe Die mörderischen Cunninghams, deren erster Band Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen derzeit als große HBO-TV-Serie adaptiert wird. Jeder im Zug ist verdächtig ist der zweite Band der Reihe. Seine Bücher haben sich über 750.000 Mal in 29 Ländern verkauft und waren acht Mal als »Buch des Jahres« nominiert.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Australien, ein idyllisches Hotel, abgelegen auf dem höchsten Berg. Ein perfekter Ort für ein langersehntes Familientreffen der Cunninghams. Alles läuft wie gewohnt, bis plötzlich ein unbekannter Mann tot im Schnee aufgefunden wird. Sein Leichnam deutet auf den Serienkiller - „Black Tongue“. Steckt einer der Familienmitglieder dahinter? Gleich zu Beginn möchte ich anmerken, dass ich davor das zweite Band gelesen habe. Dies hat meine Kaufentscheidung sehr beeinflusst. Aber aller Anfang ist schwer. Der Schreibstil ist aussergewöhnlich entweder mag man es, oder man mag es nicht. Die Geschichte wird nämlich aus der Sicht des Autors erzählt, der das Ganze erlebt hat und darüber ein Buch schreibt. Somit ist das Buch gespickt mit den Kommentaren des „Autors“, sowie Tips zur Auflösung des Falls ( man soll ja als Leser schließlich mittaten!). Jedoch ist hier der Schreibstil noch nicht so ausgereift, wie im zweiten Buch. Also wen das gestört hat, sollte die Finger vom zweiten Band lassen. Man merkt, dass es das erste Buch des Autors ist. Denn sowohl die Handlung als auch die Figuren sind nicht so sehr ausgereift. Als Beispiel, war der Täter und die große Wendung für mich spätestens beim ersten Drittel klar. Was war da mit „Tschechows Gewehr“? Das schoss ja nicht nur einmal laut bezüglich der Identität des Täters. Bemerkenswert, dass der „Autor“ im Buch sogar selbst die Regel erwähnt. Es gibt sehr viele Nebenhandlungen und jeder hat ein Geheimnis zu verbergen. Jedoch hat das alles nichts mit der Haupthandlung zu tun und somit war es für mich weniger relevant/interessant bei der Aufklärung. Man muss es nicht lesen, selbst wenn man das zweite Buch gelesen hat und es toll gefunden hat. Man erfährt nichts außergewöhnliches und wird womöglich von den Anfängen noch enttäuscht. Und nochmals für alle, die mit dem Schreibstil nicht klarkamen aber mit der Geschichte leben konnten - Hände weg vom zweiten Band!
Spannend und anders als alles, was ich bisher gelesen habe
Ein cleverer Krimi, der mit viel schwarzem Humor und einem ungewöhnlichen Erzählerstil punktet. Die Geschichte anders aufgebaut als jedes Buch, das ich bisher gelesen habe. Der Erzähler spricht die Leser*in direkt an, bricht die vierte Wand und führt mit einer Mischung aus Witz und trockenem Sarkasmus durch eine ziemlich morbide Familiengeschichte. Jeder der Charaktere hat seine eigene dunkle Vergangenheit, und das eigentliche Rätsel ist komplex genug, um bis zum Schluss spannend zu bleiben. Ein Punkt Abzug, weil es manchmal wirklich kompliziert wurde und ich aufpassen musste, nicht den Anschluss zu verlieren. Dafür habe ich mit dem Plottwist am Ende definitiv nicht gerechnet. Und das, obwohl man im Prolog schon erfährt, auf welchen Seiten jemand stirbt.

"Everyone in my family has killed someone" starts off with the story of how the protagonist's brother killed someone. I thought it would continue like this, going into details of how Ernest's family have killed people one by one, but instead it continued after this with a mostly linear story of things that happened after, while learning how his family have killed in bits and pieces. Due to this, this felt more like a detective novel than like "How to Kill Your Family" as I assumed before I started this book. As I like detective fiction, I ended up liking this. This book has a lot of fourth wall breaks, as it is written as if the protagonist had written and published the book after the events of the book had taken place, and in the end I can look back at those parts as a whole and say it fit well and enjoyed quite a few of those parts. While reading it, though, I had problems with it in the beginning, as some of the early fourth walls breaks sounded like the book didn't take itself seriously and that is something I don't enjoy, or at least that didn't fit with the rest of the book. I listened to this on audiobook, and I liked that there were a few changes made to the fourth wall breaks to account for that. It did make the author's note a bit weird, since it talked about page numbers, while it was chapter numbers in the audiobook, but it did make me feel like they put a lot of thought into the audiobook. The plot was very enjoyable, but I don't have anything specific to say about it. I liked this book, I liked following along. I didn't always follow the reasoning, but I mostly assumed that was because I was listening inattentively or possibly while passing traffic, and I couldn't just page through the book to find the passage the narrator was referring to. I loved the twists and I enjoyed the things we found out had happened beforehand and why.
Schwarzer Humor meets super komplexes Familien-Drama
Ich fand das Buch gut. Für mich als Krimi-Anfänger war die Geschichte jedoch zu komplex. In der Mitte konnte ich teilweise nicht mehr richtig folgen und hätte es beinahe abgebrochen. Das Ende hat mir gut gefallen. Ich glaube erfahrene Krimi-Leser kommen hier voll auf ihre Kosten.
Hat mir recht gut gefallen, obwohl das Ende vorhersehbar war
Ernie(Ernest) : ich fand ihn wirklich gut. Er war sympathisch und mutig. Er setze sich für die Gerechtigkeit ein und könnte auch endlich Detektiv spielen. Am Ende hat er genau das getan,weswegen er sich eigentlich von seiner Familie abgekapselt hatte. Schreibstil: hat mir echt gut gefallen. Die Kapitel ließen sich gut lesen. Das einzige was mich störte,war das die Kapitel mitten auf der Seite los gingen. Das fand mein Innerer monk nicht gut . Lieblingsszene:die Aufklärung des Falles und des Mörders. Ich verrate da jetzt nicht so viel, da es sonst ein ziemlicher Spoiler ist.🤫 Zusammenfassend: fand ich das Buch Recht gut. Abzug natürlich für den Aufbau der Kapitel. Es war zwar vorhersehbar aber trotzdem gut. Ich werde definitiv das nächste band lesen. 😁
Tolle Unterhaltung!
Eine besondere Art eine Krimi Geschichte zu erzählen. Ich brauchte etwas Zeit um mich damit anzufreunden, war dann aber voll gefangen. Es war schnell, ereignisreich und spannend und so manches Mal musste ich sogar schmunzeln. Den Bösewicht habe ich erraten können, aber das wieso weshalb warum hat mich voll überrascht. Ich freue mich auf die nächste Geschichte des Autors.
Ein für mich wunderbarer Krimi! Flüssig geschrieben. Der Erzähler nimmt immer mal wieder mit dem Leser Kontakt auf, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Familie Cunningham auf Familienausflug mit Toten! Aber warum sterben sie nach und nach??? Die Frage stellt sich Ernie "Ernest" Cunningham auch und versucht dies herauszufinden... Als es ihm gelungen ist, war ich erstmal baff, abet gut! Im nächsten Jahr kommt ein weiterer Band, dieser steht schon auf meiner WuLi!!! Danke für dieses #Rezensionsexemplar!!! 😘🥰😘
Kleiner Krimi mit einer interessanten Familiendynamik
In diesem Buch geht es um die Familie Cunningham und die verschiedenen Morde oder Todesfälle, die mit denen in Zusammenhang stehen. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich den Klappentext ganz witzig fand und der Schreibstil mich irgendwie angesprochen hat. Leider hat mir die Erzählstruktur dann nicht so gefallen, da einige Dinge von Anfang an grspoilert wurden und dadurch Dinge, die dazwischen passiert sind, manchmal einfach an einem vorbei gegangen sind. So stelle ich mir die alten Krimis vor. Diese werden ja auch oft erwähnt. Es ist ein kurzer Krimi, bei dem dann am Ende die Auflösung kommt und man sich selbst die Frage stellen kann, ob man es genauso sich erdacht hat oder nicht.
"Die mörderischen Cunninghams - Irgendwenn haben wir doch alle auf dem Gewissen" ist ein ziemlich ungewöhnlicher Kriminalroman. Die amüsante Geschichte ist aus der Perspektive von Ernest "Ernie" Cunningham geschrieben und er Schreibstil extrem anders und gewöhnungsbedürftig. So nimmt der Protagonist beispielsweise vorweg, auf welchen Seiten der Mord passieren wird und hält sich stets an die "10 Gebote für einen guten Krimi". Man benötigt eine Weile, um die Gedankengänge und den gesamten Schreibstil nachverfolgen zu können. Der Plot ist ein typischer Krimi: Eine Familie trifft sich in einem abgelegenen Hotel in den Bergen. Plötzlich gibt es eine Leiche und die Frage ist: Wer war es? Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten und ist durch seine außergewöhnliche Erzählweise etwas ganz Besonderes. Für die vollen 5 Sterne war mir der Schreibstil auf Dauer leider etwas zu anstrengend und auch die Lösung des Falls hat mich nicht zu hundert Prozent zufrieden gestellt. Trotzdem kann ich die "Cunninghams" - insbesondere für Fans von z.B. dem Donnerstagsmordclub oder Mama Carlotta - absolut weiterempfehlen!
Zu allererst muss ich mal sagen, dass ich die Idee dieses Buches einfach sehr genial finde. Ernie Cunningham, der so locker-flockig durch die Handlung führt und immer gerne mal ein paar Nebensächlichkeiten mit einstreut, hat mich so wunderbar unterhalten. Ich musste so oft beim Lesen breit grinsen, denn ich hatte so viele Dinge so klar vor Augen. Die Vielzahl der Protagonisten bzw. der unterschiedlichen Cunninghams hat mich dann stellenweise aber doch ein wenig verwirrt. Tatsächlich wird jeder der Familienmitglieder ausführlich besprochen, allerdings nicht alle zu Beginn. Und so war ich oft etwas verzweifelt, da ich nicht so genau wusste, wer denn jetzt nun noch gleich wer war. Auch der Fall hätte für meinen Geschmack ein wenig spannender sein können. Denn - wurde er zwar ziemlich schlüssig aufgelöst - hat er mich zwischenzeitlich schon maximal verwirrt. Denn Ernie schweift gerne in seinen Erzählungen weiter aus und dadurch war die Handlung oft zäh und ermüdend. Wenn dann wichtige Dinge auf den Tisch kamen, musste ich sozusagen erst wieder wach werden :-) Alles in allem ist das Buch ein wirklich sehr besonderer Krimi, der mich gut unterhalten, aber auch oft mehr als gut verwirrt hat. An den Donnerstagsmordclub kommt er meiner Meinung nach auf keinen Fall heran, wird aber sicherlich viele Liebhaber finden.

Ernest Cunningham berichtet uns von den Ereignissen, die sich auf seinem Familientreffen zugetragen haben. Beruflich schreibt er Bücher darüber, wie man richtig Kriminalromane schreibt und so ist diese Geschichte auch aufgebaut: der perfekte Krimi. Und dabei auch noch genau mein Humor. Wer Filme wie „Knives out - Mord ist Familiensache“ mag, den wird auch dieses Buch glücklich machen. Ein toller Protagonist mit einer ganzen Menge Humor, viele unvorhersehbare Wendungen und eine grandiose Aufdeckung. Auch wenn manchmal so viel passiert ist, dass ich fast nicht mehr hinterher kam, war das Ende schlüssig und ich bin fast etwas traurig, dass ich noch eine ganze Weile auf die Fortsetzung warten muss. 4/5⭐️

Mischung aus Who-dun-it 🕵️♀️ und Locked Room Mystery 🔎
Ernest “Ernie” Cunningham ist ein passionierter Krimi-Liebhaber und Autor für Anleitungen zum Krimischreiben. Er nimmt widerwillig an einem Familientreffen in einem abgelegenen Skiressort teil, wo bald der erste Tote zu beklagen ist. Unter Verdacht gerät sein Bruder Michael, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Da keine polizeiliche Hilfe zu erwarten ist, übernimmt Ernie die Ermittlungen, um weitere Todesfälle zu verhindern. Der Roman ist eine Hommage an den klassischen Detektivroman und verbindet dabei Elemente eines Whodunit mit denen eines Locked Room Mystery. Sehr lustig geschrieben und spannend bis zur letzten Seite.

"𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘪𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵, 𝘸𝘦𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘉𝘭𝘶𝘵 𝘥𝘶 𝘵𝘦𝘪𝘭𝘴𝘵, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘧ü𝘳 𝘸𝘦𝘯 𝘥𝘶 𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵 𝘣𝘪𝘴𝘵, 𝘥𝘢𝘴 𝘥𝘦𝘪𝘯𝘪𝘨𝘦 𝘻𝘶 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘪𝘦ß𝘦𝘯!" Dank @netgalleyde und @hoerbuchhamburg durfte ich "Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen", geschrieben von Benjamin Stevenson, gelesen von Simon Jäger, genießen. Danke hierfür! 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Ernie Cunningham, Autor eines eBook-Ratgebers zum Thema "Wie schreibe ich einen Krimi?" ist in der Familie Cunningham in Ungnade gefallen, seit er mit seiner Aussage zur Verurteilung seines Bruders Michael wegen Mordes gesorgt hat. Nun steht nach Jahren der Funkstille ein Familientreffen bevor, welches in einem abgelegenen Ski Resort stattfindet. Am Abend vor Michaels eintreffen, nach dessen Haftentlassung, wird Nahe des Resorts eine Leiche aufgefunden. Michael kommt direkt in Verdacht und wird von dem einzigen vor Ort hinzuziehbaren Polizist weggesperrt. Während bei Schneesturm auf Verstärkung gestartet wird, agiert ausgerechnet Ernie als Fürsprecher, der versucht die Umstände des Mordfalls aufzudecken. Die Frage dabei ist nur, was er wohl aufdeckt, wenn man bedenkt, dass bei den Cunninghams jeder eine Leiche im Keller zu haben scheint.... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine irre Familiengeschichte voller Lügen, Intrigen, und lange gehüteter Familiengeheimnissen. Mit Spannung, Humor und unvorstellbaren Wendungen gelingt es dem Autor, den Leser an der Nase herumzuführen. Man rätselt automatisch mit und ist bei jeder neuen Erkenntnis verdutzt. Ich hatte viel Spaß beim Hören, habe aber stellenweise auch den Faden etwas verloren. Von mir gibt's 3,5 von 5 Sterne. Allen Interessierten wünsche ich viel Spaß beim Lesen oder Hören!

Das war leider so gar nicht mein Fall.... Obwohl die Beschreibung und das Genre eigentlich genau meinen Geschmack treffen sollten, bin ich hier leider enttäuscht worden. Der grundlegende Fall ist gar nicht schlecht, allerdings ist der Ich - Erzähler für mich unerträglich. Ständig gibt es Abweichungen und Exkurse von der Handlung, die leider nicht wirklich lustig sind und mich immer wieder rausgerissen haben. Gerade als Hörbuch kann ich es nicht empfehlen (und das liegt nicht am großartigen Sprecher), vielleicht funktioniert es besser wenn man es liest und die Abweichungen gegebenenfalls einfacher ignorieren kann.
Irgendwas hat gefehlt
Die Cunninghams sind eine seltsam eigene Familie. Und jeder scheint hier jemand auf dem Gewissen zu haben. Als sich alle in den Bergen treffen, folgt ihnen das Unglück quasi auf dem Fuße. Eigentlich hätte dieser Krimi alles was man braucht. Seltsame Charaktere, witzige Einwürfe, viele Wendungen. Aber irgendwie kam ich nicht so recht rein in das Buch und in die Geschichte. Also war es leider am Ende nicht so mein Fall.
Ich muss gestehen, ich bin ein riesiger Fan von klassischen Kriminalgeschichten, die mit Logik und Intelligenz gelöst wurden und nicht mit einem DNA-Test. Genauso gern mag ich Geschichten, die vor Sarkasmus und Zynismus triefen. „Die mörderischen Cunninghams“ schienen beides zu vereinen. Die Geschichte selbst ist wirklich sehr gut. Die Wendungen, die Hitergründe, die klassischen Auflösung à la Agatha Christie… ein Traum! Auch der zynische Ich-Erzähler, Ernest Cunningham ist durchaus wirklich gut. Und eigentlich hätte das Buch durchaus 5 Sterne bekommen können. ABER! Ja, das leidige Aber. Mir persönlich waren es einfach um die 27 nachträglich eingeschobene Erklärungen und ein paar vorgenommene Ereignisse zu viel des Guten. Es musste quasi jeder zweite Satz nochmal erklärt und kommentiert werden, als würde man dem Leser kein noch so geringes bisschen Verstand zutrauen, um selbstständig denken und verstehen zu können. Auch fand ich die schon vorgezogenen Erzählungen und Erklärungen überflüssig. Ich mag keine Spoiler. Auch nicht in der Geschichte selbst. Dazu kamen leider auch ein paar Fehler in der Groß- und Kleinschreibung. Am Ende verbleibe ich mit etwas gemischten Gefühlen. Ich mochte das Buch tatsächlich sehr gern. Aber die oben genannten Gründe lassen mir leider keine andere Wahl, als nur 3,5 Sterne zu vergeben. Das Nachfolgebuch werde ich trotzdem gern lesen, da mich dieses trotzdem gut unterhalten hat. Ein Highlight ist es aber leider (wider Erwartens) nicht.
Kurzweilige Unterhaltung mit ordentlich schwarzem Humor und skurrilen Figuren
Ein eingeschneites Hotel, eine Familie mit einem gewissen mörderischen Ruf und eine Leiche im Schnee. In diesem klassischen Locked Room Krimi ist jedes einzelne Familienmitglied verdächtig, denn schon zu Anfang wissen wir als Leser, dass jeder der Cunninghams jemanden umgebracht hat und nun darf gerätselt werden, wer denn für den toten Unbekannten verantwortlich ist. Das ganze wird durch den symphatischen Erzähler mit einer ordentlichen Prise schwarzen Humors aufgelockert. Tolle Plottwist und bis zum Schluss wirklich spannend. Besonders toll fand ich auch "die Rückblenden", in denen die einzelnen Morde erläutert werden, die von den jeweiligen Familienmitgliedern begangen wurden. Bin sehr gespannt auf den nächsten Band.
Anders, aber interessant. Nicht für jeden etwas.
𝓦𝓮𝓻𝓫𝓾𝓷𝓰 - 𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷𝓼𝓮𝔁𝓮𝓶𝓹𝓵𝓪𝓻 Hallo #bookstagram 👋 Du hast Spaß an Geschichten a la #mordimorientexpress oder #todaufdemnil und liebst Humor und Ironie? Dann bist du bei #irgendwenhabenwirdochalleaufdemgewissen von #benjaminstevenson genau richtig. In #diemörderischencunninghams geht es um ein Familien-Treffen, bei dem wirklich jeder eine Leiche im Keller oder auf dem Gewissen hat. Der #krimi wird hier aber nicht wie gewohnt erzählt, sondern sozusagen aus Autoren-Sicht mit gewissen Erläuterungen, wann ein Mord passieren sollte und wieso dieser Part für die Geschichte wichtig ist. Es ist schwer zu erklären, aber absolut witzig gelöst. Der Autor hat hier zudem eine Menge Witz und Ironie eingebaut. Wer also den klassischen Krimi erwartet und Wert darauf legt, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Wer bereit ist, sich auf die Art der Erzählweise einzulassen, wird Spaß haben. Es ist sehr gewöhnungsbedürftig, das muss ich zugeben und zunächst war es für mich auch etwas anstrengend, der Handlung zu folgen. Nicht zuletzt aufgrund der Menge an Protagonisten und dass einige der Kapitel als Rückblick geschrieben wurden, musste man wirklich sehr sehr gut aufpassen. Ich hatte durchaus Freude an diesem Buch, muss aber auch zugeben, dass ich nicht dauernd solche Bücher lesen könnte. Das Hörbuch wird von #simonjäger gesprochen, der hier absolut richtig als Sprecher ist, hat er doch bereits bei #keinthriller von #fitzek bewiesen, dass diese Art von Humor ihm großartig steht! Und da wäre ich auch schon bei meiner Empfehlung. Wenn du #derersteletztetag von #sebastianfitzek gefeiert hast, dann ist dies dein Buch. Wenn du Humor und Spannung als Team nicht magst, lass es lieber. Für mich gibt's 3,5/⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne , weil ich mir im Buch eine Art Stammbaum gewünscht hätte. Für mich einfach zu viele Charaktere... #netgalleyde #Hörbuch #hörbuchliebe #hörbuchtipp #hörbuchempfehlung #hörbücher #hörbuchjunkie #Bücher #bücherwurm #büchertipp #bücherempfehlung #büchersucht #bücherliebe #booklover #books #bookbosomed #bookstagramgermany

Ein äußerst ehrliches Buch, im positiven Sinne. Vllt gibt es mehrere dieser Art, für mich war es das erste in dem so offen damit umgegangen wurde wann was passieren wird und wo man doch draufhinfiebert. Was mir besonders gefallen hat ist dass alle Informationen offen dargestellt werden sodass man sich tatsächlich selber seine Gedanken dazu machen kann.
Agatha Christie mit einer guten Prise Sarkasmus
Als großer Fan von Büchern a la Agatha Christie hat mich das Buch absolut umgehauen. Die Story ist in sich super schlüssig, die Hinweise sind geschickt platziert. Ich konnte zwar herausfinden, wer der Mörder ist und das ganze Drumherum war so sorgfältig gestaltet, dass das Buch 5 Sterne verdient. Der Erzähler ist grandios geschrieben. Er ist selbstreflektiert und bringt eine gute Portion Sarkasmus in die Story. Trotzdem wirkt es nie übertrieben oder abwertend der Hauptstory gegenüber. Die Schicksale der einzelnen Familiemitglieder sind überraschend und absolut nicht, was ich dem Titel und dem Klappentext nach erwartet habe. Alles in allem ein herausragendes Buch, dass jetzt schon ein starker Anwärter für das beste Buch des Jahrens für mich ist. Ich freue mich schon sehr auf Band 2 im August.
Humor meets schräge Familie mit Leiche im Keller
Ich bin großer Fan des "Donnerstagsmordclubs" und klassischen whodunit Krimis. Ein Grund sich dieses Buch näher anzuschauen. 📘 "Die mörderischen Cunninghams- Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen" von Benjamin Stevenson wird erzählt aus der Sicht von Ernie Cunningham, der mit seiner mörderischen Familie ein Wochenende in einem abgelegenen Skiressort verbringt. Schon am ersten Tag taucht eine Leiche auf und der eh schon schiefe Haussegen, droht völlig zu kippen. ✒️ Mit Ernie bekommen wir nicht nur einen allwissenden Erzähler, der unermüdlich mit seinem schrägen Humor die Szenen kommentiert, wir bekommen auch sein geballtes Wissen um die Ohren gehauen, wie man einen ordentlichen Kriminalroman schreibt. Gerade zu Beginn mochte ich beides sehr, am Ende Richtung Fallaufklärung wurde es mir dann etwas viel. Die ständigen Einschübe gingen auf Kosten der Spannung. ✒️ Der Handlung zu folgen war nicht immer ganz einfach, springen wir doch vom Fall im Skiressort immer wieder in die Vorgeschichte einzelner Figuren. Spannende und stellenweise witzige Episoden, doch bei der Fülle an Figuren bremsend für die Handlung. Weniger und dafür besser ausgearbeitet Figuren wären ehr mein Fall gewesen. ✒️ Das Ende war mir zu konstruiert und übertrieben. Schlüssig. Unerwartet. Irgendwie cool, aber too much. 🎧 Simon Jäger war als Sprecher der Knaller. Er hat Ernie zu einer witzigen und sympathischen Figur werden lassen. Im Gesamten kann ich das Buch Fans von whodunit Storys mit Humor empfehlen.

Eine etwas andere Familie "Die mörderischen Cunninghams - Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen" von Benjamin Stevenson entführt uns in die schneebedeckten Berge Australiens, zu dem mörderischen Familientreffen der Cunninghams. Und bei den Cunninghams hat wirklich jeder jemanden auf dem Gewissen. Auch Ernest Cunningham, aus dessen Sicht dieses Buch geschrieben wurde. Er ist ein leidenschaftlicher Krimi-Autor und das bekommt man als Leser zu spüren. Angefangen bei der Auflistung der "10 Gebote des Detektivromans" von Roland Knox, auf die im Verlaufe der Handlung immer wieder hingewiesen wird, bis hin zu weiteren Tipps, mitten in dem Buch, wie man einen guten Krimi schreibt. Der Schreibstil ist in jedem Fall besonders, denn immer wieder werden wir, als Leser;innen, persönlich angesprochen und das hat mich oft aus dem Lesefluss gebracht, genauso wie die Hinweise von Ernest auf bereits gelesene Dinge, die wieder eine wichtige Rolle spielen könnten. Ich war oft kurz davor wieder zurück zu Blättern und die Stellen zu suchen, die genannt wurden, habe es schlussendlich aber nicht getan, weil es mich irgendwann nur noch verwirrt hat. Und so ging es mir auch bei den Familienverhältnissen, bei denen ich mir am liebsten einen Stammbaum gezeichnet hätte, um zu verstehen, wer wie mit wem welches Verhältnis hat. Generell wurde an manchen Stellen zu viel gewollt. Der eingebrachte Humor wirkte auf mich irgendwann zu gewollt, genauso wie der Aufbau der Geschichte, der sich Punkt für Punkt an die 10 Gebote des Kriminalromans hält. Nichtsdestotrotz war das Buch recht unterhaltsam, wenn auch phasenweise anstrengend und verwirrend. Die Auflösung des Falls am Ende hat mir erstaunlich gut gefallen, denn schlussendlich hat doch alles Sinn ergeben und das ist sehr wichtig. Festzuhalten ist aber, dass an manchen Stellen zu viel gewollt wurde und die Geschichte oft überzogen wirkte. Trotzdem wird Unterhaltung geboten und es gibt bestimmt viele Leser;innen, die an diesem Buch große Freude haben. Deshalb sollte man sich selbst ein Bild machen.
Comedy meets Crime
„Die mörderischen Cunninghams“ ist ein Buch, bei dem ich definitiv empfehlen würde, die Leseprobe zu lesen, bevor man das Buch kauft. Der Stil des Buches weicht sehr von den Normen anderer Krimibücher, dass ich mir gut vorstellen kann, dass einige keinen gefallen daran finden könnten. Mir allerdings hat das Buch unheimlich viel Spaß gemacht beim Lesen. Die Geschichte handelt von der Familie Cunningham, die sich für ein Familientreffen in einem Ski-Resort treffen. Das Besondere dabei ist, dass sie die Entlassung von Michael Cunningham aus dem Gefängnis feiern. Für Ernest Cunningham, von allen nur Ernie genannt, ist das besonders unangenehm. Immerhin ist er derjenige, der Michael überhaupt erst angeschwärzt hat. Als dann auch noch jemand stirbt, scheint das Wochenende nicht mehr schlimmer werden zu können. Oder vielleicht doch? Beim Lesen bekommen wir die Geschichte aus der Sicht von Ernie erzählt. Allerdings nicht so, wie das in den meisten Büchern der Fall ist, sondern Ernie ist der Autor dieses Buches und erzählt uns tatsächlich die Geschichte. Dabei ignoriert er gerne schonmal gängige Normen von Büchern. So wird beispielsweise regelmäßig die vierte Wand durchbrochen, zukünftige Geschehen gespoilert und im Prolog bekommen wir sogar die exakten Seitenzahlen der Tode vorgegeben. Das nimmt jedoch in keiner Weise Spannung im Buch. Im Gegenteil, ich habe immer wieder im Prolog nachgeschaut, wann denn nun der nächste Tod auftaucht, und diesen immer mehr entgegengefiebert. Dabei habe ich immer wieder versucht, vorher schon selbst herauszufinden, um wen sich der Tod drehen wird. Die Mischung aus Witz und Spannung ist genau richtig im Buch, aber nicht nur das hat für mich das Buch ausgemacht. Da der Untertitel des Buches „Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen“ Programm ist, wird jedes Familienmitglied näherbeleuchtet. Neben den witzigen Szenen kommen immer wieder ernste Passagen auf und wenn während der Geschichte immer wieder Familienmitglieder unsympathisch wirken oder nicht nachvollziehbar handeln, ändert sich der Blick auf diese, sobald deren Hintergrund beleuchtet wurde. Das Buch lebt nicht nur von seinem Witz, sondern vor allem von seinen Charakteren. Das Buch kann ich wirklich jedem Krimifan ans Herz legen oder auch einfach allen, die einfach mal eine andere Art von Buch lesen möchten.

Jeder in dieser Familie hat jemanden umgebracht
Das Hörbuch wurde mir als Rezenzionsexemplar bereitgestellt. In "Die mörderischen Cunninghams - Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen" ist der Name wirklich Programm. Als Leser werden wir von Ernest Cunningham durch die Geschichte geführt. Ernest schreibt Bücher, darüber, wie man gute Krimis schreibt und macht direkt am Anfang klar: Jeder in seiner Familie hat jemanden getötet. Bei einem Familientreffen in einem australischen Skiresort sollen nun ALLE Familienmitglieder endlich zusammenkommen, nachdem Ernest vor Jahren dafür gesorgt hat, dass sein Bruder Michael im Gefängnis gelandet ist. Die restliche Familie freut sich bereits auf Michaels Entlassung, doch das Familientreffen wird gestört, als am Abend vor Michaels Ankommen, eine Leiche im Skiressort gefunden wird. Ab hier wird die Geschichte zu einem witzigen Whodunit, denn Ernest fängt an selbst zu ermitteln. Das Hörbuch ist wundervoll gelesen, der Sprecher bringt die Art von Ernest perfekt rüber. Mir persönlich haben auch die Einschübe des Erzählers immer wieder sehr gefallen. Dabei zuzuhören wie Ernie, der ehrliche Erzähler, sich nach und nach an die "Wahrheit" nähert und dabei mit jedem Familienmitglied abrechnet, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Der Autor nimmt hier liebevoll das Krimigenre auf die Schippe. Fans von klassischen Whosdunnit-Romanen kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Ich habe gesehen, dass für dieses Jahr bereits eine Fortsetzung (engl. "Everyone on This Train Is a Suspect") angekündigt ist und ich bin sehr gespannt.
Funny-Crime - Witzig und brutal
Eine mörderische Familie Familientreffen sind ein Graus für Ernest Cunningham. Das liegt vor allem an der speziellen Geschichte seiner Familie. Diese ist berühmt berüchtigt. Nicht nur, dass Ernest dafür gesorgt hat, dass sein Bruder im Gefängnis gelandet ist und dafür in Ungnade gefallen ist, auch der Ruf der Familie ist dauerhaft beschädigt. Denn nicht nur sein Bruder ist mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Jeder seiner Verwandten hat jemanden auf dem Gewissen. Benjamin Stevenson besticht mit einem unglaublich witzigen Schreibstil. Hierzu trägt bei, dass der Protagonist des Buchs gleichzeitig auch als Autor der Geschichte auftritt. Der Protagonist wendet sich immer wieder an den Leser der Geschichte, um Anekdoten und Hintergründe zum Besten zu geben und durchbricht so die vierte Wand. Der Schreibstil führte bei mir immer wieder zu lauthalsem Lachen. Dabei muss man sagen, dass es definitiv kein Cozy-Crime ist, die Beschreibungen von Toten sind zum Teil sehr ausführlich. Ich würde es eher als Funny-Crime bezeichnen. Insgesamt eine absolute Empfehlung für das Buch!
MAKABER, MIT DEM TOUCH VON KRIMI…
Ein Familientreffen, dass wir so nicht erwartet hätten. Wir bekommen nämlich ganz genau beschrieben, welche schmutzigen Geheimnisse innerhalb dieser herrschen. Die Erzählperspektive gibt einen herzlichen Einstieg in diese verrückte Familie. Diese gibt uns faszinierende Einblicke in dunklerer und düstere Ebenen und macht Spaß, wenn man auf Geschichten wie Mord im Orientexpress steht. Herausstechend der Witz, die Ironie und die makabere Sichtweise des Erzählers. Ich habe es genossen einen tollen Einblick zu erhalten, habe geschmunzelt, war überrascht und war neugierig auf die vielen Charaktere. Muss jedoch leider gestehen, dass ich nicht so begeistert war wie erwartet. Wie ihr merkt, bin ich von dem Inhalt recht fasziniert und bin neugierig ins Buch eingestiegen. Jedoch konnte ich bedauerlicherweise durch den Schreibstil und die Charaktere nicht tiefer eintauchen. Dieser lässt die Idee bedauerlicherweise verblassen, sodass ich recht abseits bei der Entwicklung stand. Herausstechend auch die vielen Persönlichkeiten, die einen neugierig auf mehr machen, doch durch die Vielfalt enttäuschenderweise im Detail untergehen und mehr Tiefe benötigten. Das Werk hat mich trotz der Kritik recht gut unterhalten, doch fasziniert und begeistert.

Everyone reading this has killed someone. - Just kidding! .. or not?
It's a "who dunnit" story with lots of twists and turns and a fair chance to get involved in solving the crime yourself. I love media that is meta and this book (or rather this author) has mastered this perfectly. I really enjoyed the book, I laughed often and for a long time before I could continue reading. The story was exciting right up to the last page! Tip: Don't give the book to your family as a present as it could be interpreted as an invitation ;) I'm already looking forward to the second book (and the TV series) :)
Alles, was ein guter Krimi braucht, und noch so viel mehr
Ich wusste bereits von der Leseprobe, dass mir dieses Buch sicher gut gefallen würde. Der Witz, mit dem dieses Buch geschrieben ist, das ständige Durchbrechen der vierten Wand, sind einfach so anders und besonders, dass man direkt Lust auf mehr bekommt. Wir erleben die Geschichte aus der Rückschau des Autors Ernest Cunningham, der behauptet, ein zuverlässiger Erzähler zu sein und immer die Wahrheit zu sagen. Dies geht so weit, dass man quasi im Prolog "gespoilert" wird, wann die Morde im Verlaufe des Buches geschehen werden. Wer aber denkt, dass das die Spannung heraus nimmt, irrt sich gewaltig. Obwohl die Hinweise zur Lösung einem auf dem Silbertablett serviert werden, hat mich jede Wendung total überrascht. Aber das Buch ist nicht nur lustig und spannend, es ist auch ernst und emotional. Es hat an genau den richtigen Stellen die richtige Stimmung. Fazit: Ich bin so froh, es gelesen zu haben und kann es wirklich jedem, der sich auch nur ein ganz kleines bisschen für Krimis und Detektivgeschichten interessiert, wärmstens ans Herz legen.
Eine (doch etwas) schräge Familie trifft sich in einem Winter Resort, ein Mord (es bleibt nicht bei einem), die Verdächtigen eingeschneit…
Was klingt wie ein klassischer „Whodunit“ ist es auch- und dann wieder nicht. Eines der Familienmitglieder ist der Autor und ich-Erzähler. Und auch er ist ein Mörder, eventuell. Alles was die typischen Agatha Christie Krimis ausmacht wird hier erst abgelehnt und dann passiert es doch genauso so. Auch wenn die Charaktere durch die Bank nicht grade sympathisch sind - der Humor des Autors macht Spaß. Und Wendungen und unerwartete Geschehnisse nehmen ihren Lauf. Auch wenn ich „nur“ 3 Sterne vergeben habe (sorry, da haben mich andere Krimis mehr gefesselt), hat die Story mir Lust auf den 2. Teil gemacht.
Skurrile Familie; humorvolle Krimiunterhaltung
Die Cunninghams sind keine gewöhnliche Familie. Todesfälle sind quasi ihr Geschäft. Bei einem Familientreffen in den Bergen gibt es dann auch prompt eine Leiche. Mischung aus Krimi und Familiengeschichte mit sympathischen Charaktern. Humorvoll und durchaus auch bissig.
Ein mörderisches Familientreffen
Ernest Cunningham erzählt aus seiner Perspektive, was bei dem letzten Familientreffen in den australischen Bergen geschehen ist. Dabei verspricht er dem Leser zu jeder Zeit ehrlich zu sein, alles offen zu legen und einem bei jedem Schritt mit zu nehmen. Und das funktioniert sehr gut. Mir haben der Erzählstil und die Handlung sehr gefallen. Die Charaktere waren alle etwas skurril und jeder von ihnen hat, wie der Titel bereits sagt - auf die ein oder andere Weise am Tod eines anderen Menschen Schuld. Was genau sie alle getan haben, wird gut beleuchtet und fädelt sich am Ende schön zum ganzen Zusammen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und dabei mitzurätseln wer nun eigentlich hinter dem Ganzen steckt. Bisher definitiv mein Jahreshighlight!
Es ist das erste Familientreffen seit Jahren für Sachbuchautor Ernest Cunningham, doch dieses Mal ist alles anders: Sein Zwillingsbruder Michael soll an diesem Wochenende aus dem Gefängnis entlassen werden, in welchem er wegen Mordes eingesessen hat – eine Begegnung, die Ernest sich nicht unbedingt herbeiwünscht, denn er hat Michael überhaupt erst dorthin gebracht. Als dann das gebuchte Skiressort eingeschneit und vor der Tür eine Leiche gefunden wird, droht die Situation zu eskalieren. „Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen“ ist der erste Band der Reihe um „Die mörderischen Cunninghams“ aus der Feder des Stand-up-Comedians Benjamin Stevenson. Die Fortsetzung erscheint bereits im August 2024 auf Deutsch, beide Teile wurden von Robert Brack übersetzt. Die Handlung erzählt Protagonist Ernest selbst und wendet sich dabei immer wieder an seine Leserschaft. Er mache humorige Kommentare, springt zwischen unterschiedlichen Zeitebenen und deutet auch immer wieder voraus. Das geht so weit, dass er sogar verrät, auf welcher Seite des Buches jemand sterben wird. Die Cunninghams sind eine durch und durch seltsame Familie. Ernests Vater, ein Kleinkrimineller, ist verstorben, die Mutter hat kein freundliches Wort für ihren Sohn übrig. Das liegt zuerst einmal daran, dass er vor Gericht gegen seinen Bruder ausgesagt hat; im Verlauf der Handlung wird jedoch deutlich, dass hier noch mehr im Argen liegt. Ernest selbst ist Autor von Ratgebern, wie man einen guten Krimi schreibt und in dieser Manier macht er sich auch an die Auflösung des Falls. Der Rest der Familie hat ebenfalls schwerwiegende Probleme und benimmt sich zunehmend verdächtig, denn jeder von ihnen – so deutet Ernest das an – hat mindestens eine andere Person auf dem Gewissen. Die eigentliche Kriminalgeschichte hat gute, klassische Elemente (zum Beispiel den abgeschlossenen Tatort und den Amateurdetektiv), aber an vielen Stellen übertreibt Benjamin Stevenson es auch. Vielleicht eine Berufskrankheit? Die ständigen Wendungen an ein Publikum, die Verwicklungen, in die wirkliches jedes Familienmitglied geraten ist und dann noch ein grausamer Serienmörder – das ist einfach zu viel.
I love everything about this book! It has almost all the cliches of a Sherlock Holmes novel mixed with a good amount of (dark) humor and kind of a mix between an omniscient and a personal narrator who isn't shy to nag his editor in the narration. It has all the cliches, but is also a new approach I have never had the pleasure to read before in terms of narrative perspective, spoilers the narrator makes etc. I have to read the second book now
Der Kriminalroman beginnt vielversprechend mit witzigen Dialogen und ansprechenden Charakteren. Leider verliert die Handlung immer mehr an Spannung und entwickelt konstituierte Unklarheiten. Die Geschichte wirkt oft unplausibel und wenig emotional. Die Identität des Mörders ist für aufmerksame Leser schnell zu erraten, was den Überraschungsmoment mindert. Insgesamt bietet das Buch unterhaltsame Momente, bleibt jedoch weit hinter den Erwartungen an einen packenden Krimi zurück.
Es gibt Tote (Ja, Mehrzahl) auf Seite...
Die Geschichte handelt von der Cunningham Familie und den Ereignissen in einer Skylodge in den Bergen. Sie werden erzählt von Ernest Cunnigham (Kurz Ernie, wie in Ernie und Bert😅), welcher ein Schriftsteller ist. Es ist ein Familientreffen angesetzt und alle sollen sich in der Skylodge innden Bergen einfinden. Gesagt, getan. Obwohl Ernie so gar keine Lust darauf hat. Dennoch ist es gut, dass er erscheint, denn der Mord birgt einige Rätsel, die er als Schriftsteller und vor allem Kriminalliebhaber versucht zu lösen. Das gesamte Buch ist aus seiner Perspektive erzählt und er erwähnt bereits am Anfang, dass er ein zuverlässiger Erzähler sei und nur die Wahrheit niederschreibt. Die Einführung in das Buch zeigt zunächst, welche Regeln die Geschichte haben wird. Kurz darauf kommt noch ein kurzes Vorwort, welches (zumindest für mich) einen guten Einblick gegeben hat, welche Art Geschichte und vor allem welcher Humor teil sein wird. Genau diese Art von Humor hat mich öfter lachen lassen. Es sicher nicht jedermanns Sache und ich bin nicht sicher, ob der Humor im Original noch besser funktioniert, allerdings fand ich die Einschübe immer wieder sehr witzig. Die Story selbst ist manchmal etwas langatmig und schwierig zu verstehen, weil oft Vergangenes eingeschoben wird. Dennoch sind die Zusammenhänge interessant und die Kombination aus den Geschehnissen und der Erzählung sind für mich gelungen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Mord gibt es in den besten Familien: Knives Out meets Agatha Christie und den Donnerstagsmordclub
Eine mörderisch nette Familie: Ernie Cunningham, passionierter Krimi-Liebhaber, nimmt nur widerwillig am ersten Familientreffen seit Jahren teil. Seit er seinen Bruder Michael wegen Mordes angezeigt hat, hängt der Haussegen schief. Dass dann ausgerechnet am Vorabend von Michaels Ankunft auch prompt eine Leiche in dem isoliert liegenden Skiressort auftaucht, macht die Stimmung bei den eingeschneiten Cunninghams nicht unbedingt besser. Da von der Außenwelt keine Hilfe zu erwarten ist, stürzt sich Ernie Kraft seines geballten Kriminalwissens in die Ermittlungen, um weitere Todesfälle zu verhindern. Doch wem kann man trauen, wenn buchstäblich jeder mindestens eine Leiche im Keller hat?
»Clever, unerwartet – unbedingt lesen!« Karin Slaughter
In dieser rasanten Hommage an den klassischen Detektivroman (inklusive Showdown in der Bibliothek!) kommen Sie auf ihre Kosten, wenn Sie gerne miträtseln und von dem Ermittler mitgenommen werden wollen. Aber Achtung: Von all den unerwarteten Wendungen kann einem schnell schwindelig werden, wenn man nicht aufpasst!
Book Information
Author Description
Benjamin Stevenson ist preisgekrönter Stand-up-Comedian und USA Today-Bestsellerautor. Er ist der Autor der weltweit beliebten Krimireihe Die mörderischen Cunninghams, deren erster Band Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen derzeit als große HBO-TV-Serie adaptiert wird. Jeder im Zug ist verdächtig ist der zweite Band der Reihe. Seine Bücher haben sich über 750.000 Mal in 29 Ländern verkauft und waren acht Mal als »Buch des Jahres« nominiert.
Posts
Australien, ein idyllisches Hotel, abgelegen auf dem höchsten Berg. Ein perfekter Ort für ein langersehntes Familientreffen der Cunninghams. Alles läuft wie gewohnt, bis plötzlich ein unbekannter Mann tot im Schnee aufgefunden wird. Sein Leichnam deutet auf den Serienkiller - „Black Tongue“. Steckt einer der Familienmitglieder dahinter? Gleich zu Beginn möchte ich anmerken, dass ich davor das zweite Band gelesen habe. Dies hat meine Kaufentscheidung sehr beeinflusst. Aber aller Anfang ist schwer. Der Schreibstil ist aussergewöhnlich entweder mag man es, oder man mag es nicht. Die Geschichte wird nämlich aus der Sicht des Autors erzählt, der das Ganze erlebt hat und darüber ein Buch schreibt. Somit ist das Buch gespickt mit den Kommentaren des „Autors“, sowie Tips zur Auflösung des Falls ( man soll ja als Leser schließlich mittaten!). Jedoch ist hier der Schreibstil noch nicht so ausgereift, wie im zweiten Buch. Also wen das gestört hat, sollte die Finger vom zweiten Band lassen. Man merkt, dass es das erste Buch des Autors ist. Denn sowohl die Handlung als auch die Figuren sind nicht so sehr ausgereift. Als Beispiel, war der Täter und die große Wendung für mich spätestens beim ersten Drittel klar. Was war da mit „Tschechows Gewehr“? Das schoss ja nicht nur einmal laut bezüglich der Identität des Täters. Bemerkenswert, dass der „Autor“ im Buch sogar selbst die Regel erwähnt. Es gibt sehr viele Nebenhandlungen und jeder hat ein Geheimnis zu verbergen. Jedoch hat das alles nichts mit der Haupthandlung zu tun und somit war es für mich weniger relevant/interessant bei der Aufklärung. Man muss es nicht lesen, selbst wenn man das zweite Buch gelesen hat und es toll gefunden hat. Man erfährt nichts außergewöhnliches und wird womöglich von den Anfängen noch enttäuscht. Und nochmals für alle, die mit dem Schreibstil nicht klarkamen aber mit der Geschichte leben konnten - Hände weg vom zweiten Band!
Spannend und anders als alles, was ich bisher gelesen habe
Ein cleverer Krimi, der mit viel schwarzem Humor und einem ungewöhnlichen Erzählerstil punktet. Die Geschichte anders aufgebaut als jedes Buch, das ich bisher gelesen habe. Der Erzähler spricht die Leser*in direkt an, bricht die vierte Wand und führt mit einer Mischung aus Witz und trockenem Sarkasmus durch eine ziemlich morbide Familiengeschichte. Jeder der Charaktere hat seine eigene dunkle Vergangenheit, und das eigentliche Rätsel ist komplex genug, um bis zum Schluss spannend zu bleiben. Ein Punkt Abzug, weil es manchmal wirklich kompliziert wurde und ich aufpassen musste, nicht den Anschluss zu verlieren. Dafür habe ich mit dem Plottwist am Ende definitiv nicht gerechnet. Und das, obwohl man im Prolog schon erfährt, auf welchen Seiten jemand stirbt.

"Everyone in my family has killed someone" starts off with the story of how the protagonist's brother killed someone. I thought it would continue like this, going into details of how Ernest's family have killed people one by one, but instead it continued after this with a mostly linear story of things that happened after, while learning how his family have killed in bits and pieces. Due to this, this felt more like a detective novel than like "How to Kill Your Family" as I assumed before I started this book. As I like detective fiction, I ended up liking this. This book has a lot of fourth wall breaks, as it is written as if the protagonist had written and published the book after the events of the book had taken place, and in the end I can look back at those parts as a whole and say it fit well and enjoyed quite a few of those parts. While reading it, though, I had problems with it in the beginning, as some of the early fourth walls breaks sounded like the book didn't take itself seriously and that is something I don't enjoy, or at least that didn't fit with the rest of the book. I listened to this on audiobook, and I liked that there were a few changes made to the fourth wall breaks to account for that. It did make the author's note a bit weird, since it talked about page numbers, while it was chapter numbers in the audiobook, but it did make me feel like they put a lot of thought into the audiobook. The plot was very enjoyable, but I don't have anything specific to say about it. I liked this book, I liked following along. I didn't always follow the reasoning, but I mostly assumed that was because I was listening inattentively or possibly while passing traffic, and I couldn't just page through the book to find the passage the narrator was referring to. I loved the twists and I enjoyed the things we found out had happened beforehand and why.
Schwarzer Humor meets super komplexes Familien-Drama
Ich fand das Buch gut. Für mich als Krimi-Anfänger war die Geschichte jedoch zu komplex. In der Mitte konnte ich teilweise nicht mehr richtig folgen und hätte es beinahe abgebrochen. Das Ende hat mir gut gefallen. Ich glaube erfahrene Krimi-Leser kommen hier voll auf ihre Kosten.
Hat mir recht gut gefallen, obwohl das Ende vorhersehbar war
Ernie(Ernest) : ich fand ihn wirklich gut. Er war sympathisch und mutig. Er setze sich für die Gerechtigkeit ein und könnte auch endlich Detektiv spielen. Am Ende hat er genau das getan,weswegen er sich eigentlich von seiner Familie abgekapselt hatte. Schreibstil: hat mir echt gut gefallen. Die Kapitel ließen sich gut lesen. Das einzige was mich störte,war das die Kapitel mitten auf der Seite los gingen. Das fand mein Innerer monk nicht gut . Lieblingsszene:die Aufklärung des Falles und des Mörders. Ich verrate da jetzt nicht so viel, da es sonst ein ziemlicher Spoiler ist.🤫 Zusammenfassend: fand ich das Buch Recht gut. Abzug natürlich für den Aufbau der Kapitel. Es war zwar vorhersehbar aber trotzdem gut. Ich werde definitiv das nächste band lesen. 😁
Tolle Unterhaltung!
Eine besondere Art eine Krimi Geschichte zu erzählen. Ich brauchte etwas Zeit um mich damit anzufreunden, war dann aber voll gefangen. Es war schnell, ereignisreich und spannend und so manches Mal musste ich sogar schmunzeln. Den Bösewicht habe ich erraten können, aber das wieso weshalb warum hat mich voll überrascht. Ich freue mich auf die nächste Geschichte des Autors.
Ein für mich wunderbarer Krimi! Flüssig geschrieben. Der Erzähler nimmt immer mal wieder mit dem Leser Kontakt auf, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Familie Cunningham auf Familienausflug mit Toten! Aber warum sterben sie nach und nach??? Die Frage stellt sich Ernie "Ernest" Cunningham auch und versucht dies herauszufinden... Als es ihm gelungen ist, war ich erstmal baff, abet gut! Im nächsten Jahr kommt ein weiterer Band, dieser steht schon auf meiner WuLi!!! Danke für dieses #Rezensionsexemplar!!! 😘🥰😘
Kleiner Krimi mit einer interessanten Familiendynamik
In diesem Buch geht es um die Familie Cunningham und die verschiedenen Morde oder Todesfälle, die mit denen in Zusammenhang stehen. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich den Klappentext ganz witzig fand und der Schreibstil mich irgendwie angesprochen hat. Leider hat mir die Erzählstruktur dann nicht so gefallen, da einige Dinge von Anfang an grspoilert wurden und dadurch Dinge, die dazwischen passiert sind, manchmal einfach an einem vorbei gegangen sind. So stelle ich mir die alten Krimis vor. Diese werden ja auch oft erwähnt. Es ist ein kurzer Krimi, bei dem dann am Ende die Auflösung kommt und man sich selbst die Frage stellen kann, ob man es genauso sich erdacht hat oder nicht.
"Die mörderischen Cunninghams - Irgendwenn haben wir doch alle auf dem Gewissen" ist ein ziemlich ungewöhnlicher Kriminalroman. Die amüsante Geschichte ist aus der Perspektive von Ernest "Ernie" Cunningham geschrieben und er Schreibstil extrem anders und gewöhnungsbedürftig. So nimmt der Protagonist beispielsweise vorweg, auf welchen Seiten der Mord passieren wird und hält sich stets an die "10 Gebote für einen guten Krimi". Man benötigt eine Weile, um die Gedankengänge und den gesamten Schreibstil nachverfolgen zu können. Der Plot ist ein typischer Krimi: Eine Familie trifft sich in einem abgelegenen Hotel in den Bergen. Plötzlich gibt es eine Leiche und die Frage ist: Wer war es? Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten und ist durch seine außergewöhnliche Erzählweise etwas ganz Besonderes. Für die vollen 5 Sterne war mir der Schreibstil auf Dauer leider etwas zu anstrengend und auch die Lösung des Falls hat mich nicht zu hundert Prozent zufrieden gestellt. Trotzdem kann ich die "Cunninghams" - insbesondere für Fans von z.B. dem Donnerstagsmordclub oder Mama Carlotta - absolut weiterempfehlen!
Zu allererst muss ich mal sagen, dass ich die Idee dieses Buches einfach sehr genial finde. Ernie Cunningham, der so locker-flockig durch die Handlung führt und immer gerne mal ein paar Nebensächlichkeiten mit einstreut, hat mich so wunderbar unterhalten. Ich musste so oft beim Lesen breit grinsen, denn ich hatte so viele Dinge so klar vor Augen. Die Vielzahl der Protagonisten bzw. der unterschiedlichen Cunninghams hat mich dann stellenweise aber doch ein wenig verwirrt. Tatsächlich wird jeder der Familienmitglieder ausführlich besprochen, allerdings nicht alle zu Beginn. Und so war ich oft etwas verzweifelt, da ich nicht so genau wusste, wer denn jetzt nun noch gleich wer war. Auch der Fall hätte für meinen Geschmack ein wenig spannender sein können. Denn - wurde er zwar ziemlich schlüssig aufgelöst - hat er mich zwischenzeitlich schon maximal verwirrt. Denn Ernie schweift gerne in seinen Erzählungen weiter aus und dadurch war die Handlung oft zäh und ermüdend. Wenn dann wichtige Dinge auf den Tisch kamen, musste ich sozusagen erst wieder wach werden :-) Alles in allem ist das Buch ein wirklich sehr besonderer Krimi, der mich gut unterhalten, aber auch oft mehr als gut verwirrt hat. An den Donnerstagsmordclub kommt er meiner Meinung nach auf keinen Fall heran, wird aber sicherlich viele Liebhaber finden.

Ernest Cunningham berichtet uns von den Ereignissen, die sich auf seinem Familientreffen zugetragen haben. Beruflich schreibt er Bücher darüber, wie man richtig Kriminalromane schreibt und so ist diese Geschichte auch aufgebaut: der perfekte Krimi. Und dabei auch noch genau mein Humor. Wer Filme wie „Knives out - Mord ist Familiensache“ mag, den wird auch dieses Buch glücklich machen. Ein toller Protagonist mit einer ganzen Menge Humor, viele unvorhersehbare Wendungen und eine grandiose Aufdeckung. Auch wenn manchmal so viel passiert ist, dass ich fast nicht mehr hinterher kam, war das Ende schlüssig und ich bin fast etwas traurig, dass ich noch eine ganze Weile auf die Fortsetzung warten muss. 4/5⭐️

Mischung aus Who-dun-it 🕵️♀️ und Locked Room Mystery 🔎
Ernest “Ernie” Cunningham ist ein passionierter Krimi-Liebhaber und Autor für Anleitungen zum Krimischreiben. Er nimmt widerwillig an einem Familientreffen in einem abgelegenen Skiressort teil, wo bald der erste Tote zu beklagen ist. Unter Verdacht gerät sein Bruder Michael, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Da keine polizeiliche Hilfe zu erwarten ist, übernimmt Ernie die Ermittlungen, um weitere Todesfälle zu verhindern. Der Roman ist eine Hommage an den klassischen Detektivroman und verbindet dabei Elemente eines Whodunit mit denen eines Locked Room Mystery. Sehr lustig geschrieben und spannend bis zur letzten Seite.

"𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘪𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵, 𝘸𝘦𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘉𝘭𝘶𝘵 𝘥𝘶 𝘵𝘦𝘪𝘭𝘴𝘵, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘧ü𝘳 𝘸𝘦𝘯 𝘥𝘶 𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵 𝘣𝘪𝘴𝘵, 𝘥𝘢𝘴 𝘥𝘦𝘪𝘯𝘪𝘨𝘦 𝘻𝘶 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘪𝘦ß𝘦𝘯!" Dank @netgalleyde und @hoerbuchhamburg durfte ich "Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen", geschrieben von Benjamin Stevenson, gelesen von Simon Jäger, genießen. Danke hierfür! 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Ernie Cunningham, Autor eines eBook-Ratgebers zum Thema "Wie schreibe ich einen Krimi?" ist in der Familie Cunningham in Ungnade gefallen, seit er mit seiner Aussage zur Verurteilung seines Bruders Michael wegen Mordes gesorgt hat. Nun steht nach Jahren der Funkstille ein Familientreffen bevor, welches in einem abgelegenen Ski Resort stattfindet. Am Abend vor Michaels eintreffen, nach dessen Haftentlassung, wird Nahe des Resorts eine Leiche aufgefunden. Michael kommt direkt in Verdacht und wird von dem einzigen vor Ort hinzuziehbaren Polizist weggesperrt. Während bei Schneesturm auf Verstärkung gestartet wird, agiert ausgerechnet Ernie als Fürsprecher, der versucht die Umstände des Mordfalls aufzudecken. Die Frage dabei ist nur, was er wohl aufdeckt, wenn man bedenkt, dass bei den Cunninghams jeder eine Leiche im Keller zu haben scheint.... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine irre Familiengeschichte voller Lügen, Intrigen, und lange gehüteter Familiengeheimnissen. Mit Spannung, Humor und unvorstellbaren Wendungen gelingt es dem Autor, den Leser an der Nase herumzuführen. Man rätselt automatisch mit und ist bei jeder neuen Erkenntnis verdutzt. Ich hatte viel Spaß beim Hören, habe aber stellenweise auch den Faden etwas verloren. Von mir gibt's 3,5 von 5 Sterne. Allen Interessierten wünsche ich viel Spaß beim Lesen oder Hören!

Das war leider so gar nicht mein Fall.... Obwohl die Beschreibung und das Genre eigentlich genau meinen Geschmack treffen sollten, bin ich hier leider enttäuscht worden. Der grundlegende Fall ist gar nicht schlecht, allerdings ist der Ich - Erzähler für mich unerträglich. Ständig gibt es Abweichungen und Exkurse von der Handlung, die leider nicht wirklich lustig sind und mich immer wieder rausgerissen haben. Gerade als Hörbuch kann ich es nicht empfehlen (und das liegt nicht am großartigen Sprecher), vielleicht funktioniert es besser wenn man es liest und die Abweichungen gegebenenfalls einfacher ignorieren kann.
Irgendwas hat gefehlt
Die Cunninghams sind eine seltsam eigene Familie. Und jeder scheint hier jemand auf dem Gewissen zu haben. Als sich alle in den Bergen treffen, folgt ihnen das Unglück quasi auf dem Fuße. Eigentlich hätte dieser Krimi alles was man braucht. Seltsame Charaktere, witzige Einwürfe, viele Wendungen. Aber irgendwie kam ich nicht so recht rein in das Buch und in die Geschichte. Also war es leider am Ende nicht so mein Fall.
Ich muss gestehen, ich bin ein riesiger Fan von klassischen Kriminalgeschichten, die mit Logik und Intelligenz gelöst wurden und nicht mit einem DNA-Test. Genauso gern mag ich Geschichten, die vor Sarkasmus und Zynismus triefen. „Die mörderischen Cunninghams“ schienen beides zu vereinen. Die Geschichte selbst ist wirklich sehr gut. Die Wendungen, die Hitergründe, die klassischen Auflösung à la Agatha Christie… ein Traum! Auch der zynische Ich-Erzähler, Ernest Cunningham ist durchaus wirklich gut. Und eigentlich hätte das Buch durchaus 5 Sterne bekommen können. ABER! Ja, das leidige Aber. Mir persönlich waren es einfach um die 27 nachträglich eingeschobene Erklärungen und ein paar vorgenommene Ereignisse zu viel des Guten. Es musste quasi jeder zweite Satz nochmal erklärt und kommentiert werden, als würde man dem Leser kein noch so geringes bisschen Verstand zutrauen, um selbstständig denken und verstehen zu können. Auch fand ich die schon vorgezogenen Erzählungen und Erklärungen überflüssig. Ich mag keine Spoiler. Auch nicht in der Geschichte selbst. Dazu kamen leider auch ein paar Fehler in der Groß- und Kleinschreibung. Am Ende verbleibe ich mit etwas gemischten Gefühlen. Ich mochte das Buch tatsächlich sehr gern. Aber die oben genannten Gründe lassen mir leider keine andere Wahl, als nur 3,5 Sterne zu vergeben. Das Nachfolgebuch werde ich trotzdem gern lesen, da mich dieses trotzdem gut unterhalten hat. Ein Highlight ist es aber leider (wider Erwartens) nicht.
Kurzweilige Unterhaltung mit ordentlich schwarzem Humor und skurrilen Figuren
Ein eingeschneites Hotel, eine Familie mit einem gewissen mörderischen Ruf und eine Leiche im Schnee. In diesem klassischen Locked Room Krimi ist jedes einzelne Familienmitglied verdächtig, denn schon zu Anfang wissen wir als Leser, dass jeder der Cunninghams jemanden umgebracht hat und nun darf gerätselt werden, wer denn für den toten Unbekannten verantwortlich ist. Das ganze wird durch den symphatischen Erzähler mit einer ordentlichen Prise schwarzen Humors aufgelockert. Tolle Plottwist und bis zum Schluss wirklich spannend. Besonders toll fand ich auch "die Rückblenden", in denen die einzelnen Morde erläutert werden, die von den jeweiligen Familienmitgliedern begangen wurden. Bin sehr gespannt auf den nächsten Band.
Anders, aber interessant. Nicht für jeden etwas.
𝓦𝓮𝓻𝓫𝓾𝓷𝓰 - 𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷𝓼𝓮𝔁𝓮𝓶𝓹𝓵𝓪𝓻 Hallo #bookstagram 👋 Du hast Spaß an Geschichten a la #mordimorientexpress oder #todaufdemnil und liebst Humor und Ironie? Dann bist du bei #irgendwenhabenwirdochalleaufdemgewissen von #benjaminstevenson genau richtig. In #diemörderischencunninghams geht es um ein Familien-Treffen, bei dem wirklich jeder eine Leiche im Keller oder auf dem Gewissen hat. Der #krimi wird hier aber nicht wie gewohnt erzählt, sondern sozusagen aus Autoren-Sicht mit gewissen Erläuterungen, wann ein Mord passieren sollte und wieso dieser Part für die Geschichte wichtig ist. Es ist schwer zu erklären, aber absolut witzig gelöst. Der Autor hat hier zudem eine Menge Witz und Ironie eingebaut. Wer also den klassischen Krimi erwartet und Wert darauf legt, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Wer bereit ist, sich auf die Art der Erzählweise einzulassen, wird Spaß haben. Es ist sehr gewöhnungsbedürftig, das muss ich zugeben und zunächst war es für mich auch etwas anstrengend, der Handlung zu folgen. Nicht zuletzt aufgrund der Menge an Protagonisten und dass einige der Kapitel als Rückblick geschrieben wurden, musste man wirklich sehr sehr gut aufpassen. Ich hatte durchaus Freude an diesem Buch, muss aber auch zugeben, dass ich nicht dauernd solche Bücher lesen könnte. Das Hörbuch wird von #simonjäger gesprochen, der hier absolut richtig als Sprecher ist, hat er doch bereits bei #keinthriller von #fitzek bewiesen, dass diese Art von Humor ihm großartig steht! Und da wäre ich auch schon bei meiner Empfehlung. Wenn du #derersteletztetag von #sebastianfitzek gefeiert hast, dann ist dies dein Buch. Wenn du Humor und Spannung als Team nicht magst, lass es lieber. Für mich gibt's 3,5/⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne , weil ich mir im Buch eine Art Stammbaum gewünscht hätte. Für mich einfach zu viele Charaktere... #netgalleyde #Hörbuch #hörbuchliebe #hörbuchtipp #hörbuchempfehlung #hörbücher #hörbuchjunkie #Bücher #bücherwurm #büchertipp #bücherempfehlung #büchersucht #bücherliebe #booklover #books #bookbosomed #bookstagramgermany

Ein äußerst ehrliches Buch, im positiven Sinne. Vllt gibt es mehrere dieser Art, für mich war es das erste in dem so offen damit umgegangen wurde wann was passieren wird und wo man doch draufhinfiebert. Was mir besonders gefallen hat ist dass alle Informationen offen dargestellt werden sodass man sich tatsächlich selber seine Gedanken dazu machen kann.
Agatha Christie mit einer guten Prise Sarkasmus
Als großer Fan von Büchern a la Agatha Christie hat mich das Buch absolut umgehauen. Die Story ist in sich super schlüssig, die Hinweise sind geschickt platziert. Ich konnte zwar herausfinden, wer der Mörder ist und das ganze Drumherum war so sorgfältig gestaltet, dass das Buch 5 Sterne verdient. Der Erzähler ist grandios geschrieben. Er ist selbstreflektiert und bringt eine gute Portion Sarkasmus in die Story. Trotzdem wirkt es nie übertrieben oder abwertend der Hauptstory gegenüber. Die Schicksale der einzelnen Familiemitglieder sind überraschend und absolut nicht, was ich dem Titel und dem Klappentext nach erwartet habe. Alles in allem ein herausragendes Buch, dass jetzt schon ein starker Anwärter für das beste Buch des Jahrens für mich ist. Ich freue mich schon sehr auf Band 2 im August.
Humor meets schräge Familie mit Leiche im Keller
Ich bin großer Fan des "Donnerstagsmordclubs" und klassischen whodunit Krimis. Ein Grund sich dieses Buch näher anzuschauen. 📘 "Die mörderischen Cunninghams- Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen" von Benjamin Stevenson wird erzählt aus der Sicht von Ernie Cunningham, der mit seiner mörderischen Familie ein Wochenende in einem abgelegenen Skiressort verbringt. Schon am ersten Tag taucht eine Leiche auf und der eh schon schiefe Haussegen, droht völlig zu kippen. ✒️ Mit Ernie bekommen wir nicht nur einen allwissenden Erzähler, der unermüdlich mit seinem schrägen Humor die Szenen kommentiert, wir bekommen auch sein geballtes Wissen um die Ohren gehauen, wie man einen ordentlichen Kriminalroman schreibt. Gerade zu Beginn mochte ich beides sehr, am Ende Richtung Fallaufklärung wurde es mir dann etwas viel. Die ständigen Einschübe gingen auf Kosten der Spannung. ✒️ Der Handlung zu folgen war nicht immer ganz einfach, springen wir doch vom Fall im Skiressort immer wieder in die Vorgeschichte einzelner Figuren. Spannende und stellenweise witzige Episoden, doch bei der Fülle an Figuren bremsend für die Handlung. Weniger und dafür besser ausgearbeitet Figuren wären ehr mein Fall gewesen. ✒️ Das Ende war mir zu konstruiert und übertrieben. Schlüssig. Unerwartet. Irgendwie cool, aber too much. 🎧 Simon Jäger war als Sprecher der Knaller. Er hat Ernie zu einer witzigen und sympathischen Figur werden lassen. Im Gesamten kann ich das Buch Fans von whodunit Storys mit Humor empfehlen.

Eine etwas andere Familie "Die mörderischen Cunninghams - Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen" von Benjamin Stevenson entführt uns in die schneebedeckten Berge Australiens, zu dem mörderischen Familientreffen der Cunninghams. Und bei den Cunninghams hat wirklich jeder jemanden auf dem Gewissen. Auch Ernest Cunningham, aus dessen Sicht dieses Buch geschrieben wurde. Er ist ein leidenschaftlicher Krimi-Autor und das bekommt man als Leser zu spüren. Angefangen bei der Auflistung der "10 Gebote des Detektivromans" von Roland Knox, auf die im Verlaufe der Handlung immer wieder hingewiesen wird, bis hin zu weiteren Tipps, mitten in dem Buch, wie man einen guten Krimi schreibt. Der Schreibstil ist in jedem Fall besonders, denn immer wieder werden wir, als Leser;innen, persönlich angesprochen und das hat mich oft aus dem Lesefluss gebracht, genauso wie die Hinweise von Ernest auf bereits gelesene Dinge, die wieder eine wichtige Rolle spielen könnten. Ich war oft kurz davor wieder zurück zu Blättern und die Stellen zu suchen, die genannt wurden, habe es schlussendlich aber nicht getan, weil es mich irgendwann nur noch verwirrt hat. Und so ging es mir auch bei den Familienverhältnissen, bei denen ich mir am liebsten einen Stammbaum gezeichnet hätte, um zu verstehen, wer wie mit wem welches Verhältnis hat. Generell wurde an manchen Stellen zu viel gewollt. Der eingebrachte Humor wirkte auf mich irgendwann zu gewollt, genauso wie der Aufbau der Geschichte, der sich Punkt für Punkt an die 10 Gebote des Kriminalromans hält. Nichtsdestotrotz war das Buch recht unterhaltsam, wenn auch phasenweise anstrengend und verwirrend. Die Auflösung des Falls am Ende hat mir erstaunlich gut gefallen, denn schlussendlich hat doch alles Sinn ergeben und das ist sehr wichtig. Festzuhalten ist aber, dass an manchen Stellen zu viel gewollt wurde und die Geschichte oft überzogen wirkte. Trotzdem wird Unterhaltung geboten und es gibt bestimmt viele Leser;innen, die an diesem Buch große Freude haben. Deshalb sollte man sich selbst ein Bild machen.
Comedy meets Crime
„Die mörderischen Cunninghams“ ist ein Buch, bei dem ich definitiv empfehlen würde, die Leseprobe zu lesen, bevor man das Buch kauft. Der Stil des Buches weicht sehr von den Normen anderer Krimibücher, dass ich mir gut vorstellen kann, dass einige keinen gefallen daran finden könnten. Mir allerdings hat das Buch unheimlich viel Spaß gemacht beim Lesen. Die Geschichte handelt von der Familie Cunningham, die sich für ein Familientreffen in einem Ski-Resort treffen. Das Besondere dabei ist, dass sie die Entlassung von Michael Cunningham aus dem Gefängnis feiern. Für Ernest Cunningham, von allen nur Ernie genannt, ist das besonders unangenehm. Immerhin ist er derjenige, der Michael überhaupt erst angeschwärzt hat. Als dann auch noch jemand stirbt, scheint das Wochenende nicht mehr schlimmer werden zu können. Oder vielleicht doch? Beim Lesen bekommen wir die Geschichte aus der Sicht von Ernie erzählt. Allerdings nicht so, wie das in den meisten Büchern der Fall ist, sondern Ernie ist der Autor dieses Buches und erzählt uns tatsächlich die Geschichte. Dabei ignoriert er gerne schonmal gängige Normen von Büchern. So wird beispielsweise regelmäßig die vierte Wand durchbrochen, zukünftige Geschehen gespoilert und im Prolog bekommen wir sogar die exakten Seitenzahlen der Tode vorgegeben. Das nimmt jedoch in keiner Weise Spannung im Buch. Im Gegenteil, ich habe immer wieder im Prolog nachgeschaut, wann denn nun der nächste Tod auftaucht, und diesen immer mehr entgegengefiebert. Dabei habe ich immer wieder versucht, vorher schon selbst herauszufinden, um wen sich der Tod drehen wird. Die Mischung aus Witz und Spannung ist genau richtig im Buch, aber nicht nur das hat für mich das Buch ausgemacht. Da der Untertitel des Buches „Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen“ Programm ist, wird jedes Familienmitglied näherbeleuchtet. Neben den witzigen Szenen kommen immer wieder ernste Passagen auf und wenn während der Geschichte immer wieder Familienmitglieder unsympathisch wirken oder nicht nachvollziehbar handeln, ändert sich der Blick auf diese, sobald deren Hintergrund beleuchtet wurde. Das Buch lebt nicht nur von seinem Witz, sondern vor allem von seinen Charakteren. Das Buch kann ich wirklich jedem Krimifan ans Herz legen oder auch einfach allen, die einfach mal eine andere Art von Buch lesen möchten.

Jeder in dieser Familie hat jemanden umgebracht
Das Hörbuch wurde mir als Rezenzionsexemplar bereitgestellt. In "Die mörderischen Cunninghams - Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen" ist der Name wirklich Programm. Als Leser werden wir von Ernest Cunningham durch die Geschichte geführt. Ernest schreibt Bücher, darüber, wie man gute Krimis schreibt und macht direkt am Anfang klar: Jeder in seiner Familie hat jemanden getötet. Bei einem Familientreffen in einem australischen Skiresort sollen nun ALLE Familienmitglieder endlich zusammenkommen, nachdem Ernest vor Jahren dafür gesorgt hat, dass sein Bruder Michael im Gefängnis gelandet ist. Die restliche Familie freut sich bereits auf Michaels Entlassung, doch das Familientreffen wird gestört, als am Abend vor Michaels Ankommen, eine Leiche im Skiressort gefunden wird. Ab hier wird die Geschichte zu einem witzigen Whodunit, denn Ernest fängt an selbst zu ermitteln. Das Hörbuch ist wundervoll gelesen, der Sprecher bringt die Art von Ernest perfekt rüber. Mir persönlich haben auch die Einschübe des Erzählers immer wieder sehr gefallen. Dabei zuzuhören wie Ernie, der ehrliche Erzähler, sich nach und nach an die "Wahrheit" nähert und dabei mit jedem Familienmitglied abrechnet, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Der Autor nimmt hier liebevoll das Krimigenre auf die Schippe. Fans von klassischen Whosdunnit-Romanen kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Ich habe gesehen, dass für dieses Jahr bereits eine Fortsetzung (engl. "Everyone on This Train Is a Suspect") angekündigt ist und ich bin sehr gespannt.
Funny-Crime - Witzig und brutal
Eine mörderische Familie Familientreffen sind ein Graus für Ernest Cunningham. Das liegt vor allem an der speziellen Geschichte seiner Familie. Diese ist berühmt berüchtigt. Nicht nur, dass Ernest dafür gesorgt hat, dass sein Bruder im Gefängnis gelandet ist und dafür in Ungnade gefallen ist, auch der Ruf der Familie ist dauerhaft beschädigt. Denn nicht nur sein Bruder ist mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Jeder seiner Verwandten hat jemanden auf dem Gewissen. Benjamin Stevenson besticht mit einem unglaublich witzigen Schreibstil. Hierzu trägt bei, dass der Protagonist des Buchs gleichzeitig auch als Autor der Geschichte auftritt. Der Protagonist wendet sich immer wieder an den Leser der Geschichte, um Anekdoten und Hintergründe zum Besten zu geben und durchbricht so die vierte Wand. Der Schreibstil führte bei mir immer wieder zu lauthalsem Lachen. Dabei muss man sagen, dass es definitiv kein Cozy-Crime ist, die Beschreibungen von Toten sind zum Teil sehr ausführlich. Ich würde es eher als Funny-Crime bezeichnen. Insgesamt eine absolute Empfehlung für das Buch!
MAKABER, MIT DEM TOUCH VON KRIMI…
Ein Familientreffen, dass wir so nicht erwartet hätten. Wir bekommen nämlich ganz genau beschrieben, welche schmutzigen Geheimnisse innerhalb dieser herrschen. Die Erzählperspektive gibt einen herzlichen Einstieg in diese verrückte Familie. Diese gibt uns faszinierende Einblicke in dunklerer und düstere Ebenen und macht Spaß, wenn man auf Geschichten wie Mord im Orientexpress steht. Herausstechend der Witz, die Ironie und die makabere Sichtweise des Erzählers. Ich habe es genossen einen tollen Einblick zu erhalten, habe geschmunzelt, war überrascht und war neugierig auf die vielen Charaktere. Muss jedoch leider gestehen, dass ich nicht so begeistert war wie erwartet. Wie ihr merkt, bin ich von dem Inhalt recht fasziniert und bin neugierig ins Buch eingestiegen. Jedoch konnte ich bedauerlicherweise durch den Schreibstil und die Charaktere nicht tiefer eintauchen. Dieser lässt die Idee bedauerlicherweise verblassen, sodass ich recht abseits bei der Entwicklung stand. Herausstechend auch die vielen Persönlichkeiten, die einen neugierig auf mehr machen, doch durch die Vielfalt enttäuschenderweise im Detail untergehen und mehr Tiefe benötigten. Das Werk hat mich trotz der Kritik recht gut unterhalten, doch fasziniert und begeistert.

Everyone reading this has killed someone. - Just kidding! .. or not?
It's a "who dunnit" story with lots of twists and turns and a fair chance to get involved in solving the crime yourself. I love media that is meta and this book (or rather this author) has mastered this perfectly. I really enjoyed the book, I laughed often and for a long time before I could continue reading. The story was exciting right up to the last page! Tip: Don't give the book to your family as a present as it could be interpreted as an invitation ;) I'm already looking forward to the second book (and the TV series) :)
Alles, was ein guter Krimi braucht, und noch so viel mehr
Ich wusste bereits von der Leseprobe, dass mir dieses Buch sicher gut gefallen würde. Der Witz, mit dem dieses Buch geschrieben ist, das ständige Durchbrechen der vierten Wand, sind einfach so anders und besonders, dass man direkt Lust auf mehr bekommt. Wir erleben die Geschichte aus der Rückschau des Autors Ernest Cunningham, der behauptet, ein zuverlässiger Erzähler zu sein und immer die Wahrheit zu sagen. Dies geht so weit, dass man quasi im Prolog "gespoilert" wird, wann die Morde im Verlaufe des Buches geschehen werden. Wer aber denkt, dass das die Spannung heraus nimmt, irrt sich gewaltig. Obwohl die Hinweise zur Lösung einem auf dem Silbertablett serviert werden, hat mich jede Wendung total überrascht. Aber das Buch ist nicht nur lustig und spannend, es ist auch ernst und emotional. Es hat an genau den richtigen Stellen die richtige Stimmung. Fazit: Ich bin so froh, es gelesen zu haben und kann es wirklich jedem, der sich auch nur ein ganz kleines bisschen für Krimis und Detektivgeschichten interessiert, wärmstens ans Herz legen.
Eine (doch etwas) schräge Familie trifft sich in einem Winter Resort, ein Mord (es bleibt nicht bei einem), die Verdächtigen eingeschneit…
Was klingt wie ein klassischer „Whodunit“ ist es auch- und dann wieder nicht. Eines der Familienmitglieder ist der Autor und ich-Erzähler. Und auch er ist ein Mörder, eventuell. Alles was die typischen Agatha Christie Krimis ausmacht wird hier erst abgelehnt und dann passiert es doch genauso so. Auch wenn die Charaktere durch die Bank nicht grade sympathisch sind - der Humor des Autors macht Spaß. Und Wendungen und unerwartete Geschehnisse nehmen ihren Lauf. Auch wenn ich „nur“ 3 Sterne vergeben habe (sorry, da haben mich andere Krimis mehr gefesselt), hat die Story mir Lust auf den 2. Teil gemacht.
Skurrile Familie; humorvolle Krimiunterhaltung
Die Cunninghams sind keine gewöhnliche Familie. Todesfälle sind quasi ihr Geschäft. Bei einem Familientreffen in den Bergen gibt es dann auch prompt eine Leiche. Mischung aus Krimi und Familiengeschichte mit sympathischen Charaktern. Humorvoll und durchaus auch bissig.
Ein mörderisches Familientreffen
Ernest Cunningham erzählt aus seiner Perspektive, was bei dem letzten Familientreffen in den australischen Bergen geschehen ist. Dabei verspricht er dem Leser zu jeder Zeit ehrlich zu sein, alles offen zu legen und einem bei jedem Schritt mit zu nehmen. Und das funktioniert sehr gut. Mir haben der Erzählstil und die Handlung sehr gefallen. Die Charaktere waren alle etwas skurril und jeder von ihnen hat, wie der Titel bereits sagt - auf die ein oder andere Weise am Tod eines anderen Menschen Schuld. Was genau sie alle getan haben, wird gut beleuchtet und fädelt sich am Ende schön zum ganzen Zusammen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und dabei mitzurätseln wer nun eigentlich hinter dem Ganzen steckt. Bisher definitiv mein Jahreshighlight!
Es ist das erste Familientreffen seit Jahren für Sachbuchautor Ernest Cunningham, doch dieses Mal ist alles anders: Sein Zwillingsbruder Michael soll an diesem Wochenende aus dem Gefängnis entlassen werden, in welchem er wegen Mordes eingesessen hat – eine Begegnung, die Ernest sich nicht unbedingt herbeiwünscht, denn er hat Michael überhaupt erst dorthin gebracht. Als dann das gebuchte Skiressort eingeschneit und vor der Tür eine Leiche gefunden wird, droht die Situation zu eskalieren. „Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen“ ist der erste Band der Reihe um „Die mörderischen Cunninghams“ aus der Feder des Stand-up-Comedians Benjamin Stevenson. Die Fortsetzung erscheint bereits im August 2024 auf Deutsch, beide Teile wurden von Robert Brack übersetzt. Die Handlung erzählt Protagonist Ernest selbst und wendet sich dabei immer wieder an seine Leserschaft. Er mache humorige Kommentare, springt zwischen unterschiedlichen Zeitebenen und deutet auch immer wieder voraus. Das geht so weit, dass er sogar verrät, auf welcher Seite des Buches jemand sterben wird. Die Cunninghams sind eine durch und durch seltsame Familie. Ernests Vater, ein Kleinkrimineller, ist verstorben, die Mutter hat kein freundliches Wort für ihren Sohn übrig. Das liegt zuerst einmal daran, dass er vor Gericht gegen seinen Bruder ausgesagt hat; im Verlauf der Handlung wird jedoch deutlich, dass hier noch mehr im Argen liegt. Ernest selbst ist Autor von Ratgebern, wie man einen guten Krimi schreibt und in dieser Manier macht er sich auch an die Auflösung des Falls. Der Rest der Familie hat ebenfalls schwerwiegende Probleme und benimmt sich zunehmend verdächtig, denn jeder von ihnen – so deutet Ernest das an – hat mindestens eine andere Person auf dem Gewissen. Die eigentliche Kriminalgeschichte hat gute, klassische Elemente (zum Beispiel den abgeschlossenen Tatort und den Amateurdetektiv), aber an vielen Stellen übertreibt Benjamin Stevenson es auch. Vielleicht eine Berufskrankheit? Die ständigen Wendungen an ein Publikum, die Verwicklungen, in die wirkliches jedes Familienmitglied geraten ist und dann noch ein grausamer Serienmörder – das ist einfach zu viel.
I love everything about this book! It has almost all the cliches of a Sherlock Holmes novel mixed with a good amount of (dark) humor and kind of a mix between an omniscient and a personal narrator who isn't shy to nag his editor in the narration. It has all the cliches, but is also a new approach I have never had the pleasure to read before in terms of narrative perspective, spoilers the narrator makes etc. I have to read the second book now
Der Kriminalroman beginnt vielversprechend mit witzigen Dialogen und ansprechenden Charakteren. Leider verliert die Handlung immer mehr an Spannung und entwickelt konstituierte Unklarheiten. Die Geschichte wirkt oft unplausibel und wenig emotional. Die Identität des Mörders ist für aufmerksame Leser schnell zu erraten, was den Überraschungsmoment mindert. Insgesamt bietet das Buch unterhaltsame Momente, bleibt jedoch weit hinter den Erwartungen an einen packenden Krimi zurück.
Es gibt Tote (Ja, Mehrzahl) auf Seite...
Die Geschichte handelt von der Cunningham Familie und den Ereignissen in einer Skylodge in den Bergen. Sie werden erzählt von Ernest Cunnigham (Kurz Ernie, wie in Ernie und Bert😅), welcher ein Schriftsteller ist. Es ist ein Familientreffen angesetzt und alle sollen sich in der Skylodge innden Bergen einfinden. Gesagt, getan. Obwohl Ernie so gar keine Lust darauf hat. Dennoch ist es gut, dass er erscheint, denn der Mord birgt einige Rätsel, die er als Schriftsteller und vor allem Kriminalliebhaber versucht zu lösen. Das gesamte Buch ist aus seiner Perspektive erzählt und er erwähnt bereits am Anfang, dass er ein zuverlässiger Erzähler sei und nur die Wahrheit niederschreibt. Die Einführung in das Buch zeigt zunächst, welche Regeln die Geschichte haben wird. Kurz darauf kommt noch ein kurzes Vorwort, welches (zumindest für mich) einen guten Einblick gegeben hat, welche Art Geschichte und vor allem welcher Humor teil sein wird. Genau diese Art von Humor hat mich öfter lachen lassen. Es sicher nicht jedermanns Sache und ich bin nicht sicher, ob der Humor im Original noch besser funktioniert, allerdings fand ich die Einschübe immer wieder sehr witzig. Die Story selbst ist manchmal etwas langatmig und schwierig zu verstehen, weil oft Vergangenes eingeschoben wird. Dennoch sind die Zusammenhänge interessant und die Kombination aus den Geschehnissen und der Erzählung sind für mich gelungen.





















































