Wellengang

Wellengang

Hardback
4.428

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Eine schmerzhaft-schöne Geschichte über Liebe, Verlust, Hoffung – und über eine Frau, die zurück ins Leben findet.

Nach einem Schicksalsschlag sucht Rosie Zuflucht auf ihrer Heimatinsel vor der Küste Irlands: auf Roaring Bay mit seinen zwei Stränden und anderthalb Bars, den Klippen, Schafen und Vögeln. Jahrelang hat die Suche nach ihrer verschwundenen Tochter ihr Leben bestimmt und ihre Ehe in eine tiefe Krise gestürzt. Nun erlebt Rosie endlich wieder Momente des Glücks. Den Sommer über springt sie als Kapitänin ein und steuert die Fähre ihres gesundheitlich angeschlagenen Vaters übers Meer. Nirgendwo sonst fühlt sie so viel Hoffnung wie auf der «Aoibhnea», die durch die Fluten gleitet. Doch nach und nach brechen auf der Insel alte Rivalitäten wieder auf. Als Rosie erfährt, dass ihr Vater bankrott ist und die Fähre nicht mehr halten kann, muss sie sich entscheiden: Wird sie abreisen und in ihr altes Leben zurückkehren oder bleiben und kämpfen?

«Ein außergewöhnliches Lektüreerlebnis.» Sunday Express

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
400
Price
25.70 €

Author Description

Anne Griffin ist eine irische Schriftstellerin. Sie erhielt für ihre Kurzgeschichten den John McGahern Award for Literature, außerdem stand sie u.a. auf der Shortlist für den Hennessy New Irish Writing Award und den Sunday Business Post Short Story Award.Ihr Romandebüt, “Ein Leben und eine Nacht”, wurde in zahlreiche Länder verkauft, u. a. in die USA, nach Kanada, Frankreich und Holland, und stand auf Platz 1 der irischen Bestsellerliste. Anne Griffin lebt in Irland.

Posts

12
All
5

Es geht um die Geschichte einer Mutter in Irland, die jahrelang obsessiv nach ihrer verschwundenen Tochter sucht. Diese Suche hat nicht nur ihre Ehe in eine Krise gestürzt, sondern auch ihr ganzes Leben bestimmt. Leseempfehlung für alle, die tiefgründige und emotionale Geschichten lieben, die von der Kraft der Natur und der Stärke des menschlichen Geistes erzählen.

4.5

Traurig schön

Ein trauriges ehrliches Buch über den Verlust eines Menschen und den Verlust von sich selbst. Was es mit dem übrig gebliebenen Personen macht, mit der Beziehung zueinander ist besonders gut herausgearbeitet. Die Hoffnung, die ewig hält. Das Nichtloslassen können. Dazu die raue irische Landschaft und der besondere Menschenschlag runden ein besonderes Leseerlebnis ab.

5

Lesehighlight

Was für ein traurig schönes Buch. Direkt beim Lesen des ersten Kapitels wusste ich, dass wird MEIN Buch. Und so kam es auch. Auch wenn der Roman sehr traurig ist, macht er Mut, gibt Kraft und Hoffnung. Die Autorin hat einen wirklich guten Ausdruck, einen grandiosen Schreibstil. Ich habe die letzten Seiten heute morgen gelesen und habe immer noch das Gefühl, am Meer bei diesen wunderbaren Menschen zu sein. Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahr.

5

Mein erstes Buch von Anne Griffin war "Die Bestatterin von Kilcross". Ich war absolut begeistert von dem Buch und auch ihr erstes Buch "Ein Leben und eine Nacht" war großartig. Meine Freude war also riesig, als ich endlich ihr neuestes Buch in meinen Händen hielt....und wieder wurde ich nicht enttäuscht. Irland als Handlungsort mag ich sowieso so gerne. Ein großer Pluspunkt für meine Kaufentscheidung!

Mein erstes Buch von Anne Griffin war "Die Bestatterin von Kilcross". Ich war absolut begeistert von dem Buch und auch ihr erstes Buch "Ein Leben und eine Nacht" war großartig. Meine Freude war also riesig, als ich endlich ihr neuestes Buch in meinen Händen hielt....und wieder wurde ich nicht enttäuscht. Irland als Handlungsort mag ich sowieso so gerne. Ein großer Pluspunkt für meine Kaufentscheidung!
4

⭐️⭐️⭐️⭐️ Typisch irisch - melancholisch, etwas schroff, aber liebenswert!

Anne Griffin hat in diesem Roman zwei Themen miteinander verwoben: Heimat und das Leben nach einem großen Verlust. Jedes der beiden Themen hat gewissermaßen einen Erzählstrang und eine eigene Geschichte. Verbunden sind diese Geschichten in der Protagonistin Rosie Driscoll. Rosie wuchs auf einer kleinen Insel vor der Küste Irlands auf, ihr Vater war Kapitän der Inselfähre und das war auch Rosies Traum: Kapitänin werden. Sie erfüllte sich diesen Traum und hielt schon mit Anfang 20 ihr Kapitänspatent in der Hand. Doch das Schicksal mischte die Karten neu, als sie ihren späteren Ehemann Hugh kennenlernte. Für ihn verließ sie die Insel und zog nach Dublin. Sie bekamen zwei Kinder, hatten ein hübsches Haus - eine typische Mittelklassefamilie eben. Als ihre 17jährige Tochter Saoirse (sprich: Sier-scha) eines Nachmittags spurlos verschwindet, wird das Leben der Familie auf den Kopf gestellt. Auf die ersten fieberhaften Wochen der Suche folgen lange Monate zwischen Hoffen und Bangen, die schließlich einer gewissen Resignation weichen, als Saoirse immer noch nicht gefunden ist. Nur Rosie gibt die Hoffnung nicht auf, dass ihre Tochter lebt. Und sie verliert sich selbst dabei. 8 Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens erleidet Rosie einen Zusammenbruch und kehrt Dublin den Rücken. Sie flieht auf ihre Heimatinsel und versucht, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Dort setzt das Buch an - es startet mit Rosies Ankunft auf der Insel. Der Rest der Geschichte wird in Rückblenden erzählt. Zwischen den Kapiteln erfährt man jeweils mit 1-2 Sätzen ganz langsam die wahre Geschichte über Saoirses Verschwinden. Auf mich machte das Buch irgendwie einen zweigeteilten Eindruck. Einerseits die Geschichte um die Inselfähre, andererseits die Geschichte einer Mutter, die mit der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter leben muss. Da der zweite Erzählstrang aber eine solche Wucht hatte, blieb der andere Erzählstrang für mich immer ein wenig blass und irgendwie „lapidar“. Mir persönlich hätte das Buch wohl noch besser gefallen, wenn sich die Autorin gar nicht weiter der Rahmengeschichte, sondern nur dem Porträt von Rosie als Mutter gewidmet hätte. Ihre verzweifelten Versuche, auch nach Jahren die Hoffnung zu bewahren, dass ihr Kind noch lebt, waren so eindringlich und kraftvoll, dass das locker das ganze Buch getragen hätte. Auch wenn die Geschichte dann wahrscheinlich noch melancholischer gewesen wäre - sie wäre auch noch einmal intensiver gewesen und das hätte für mich das I-Tüpfelchen der Geschichte ausgemacht. Ich hätte es auch gern gehabt, wenn Saoirses Geschichte nicht nur in diesen kurzen Teasern zwischen den Kapiteln erzählt worden wäre (oder besser: nur angedeutet, denn mehr ist in dem Umfang ja nicht möglich), sondern wenn sie in eigenen Kapiteln zwischen denen über ihre Mutter mehr Raum bekommen hätte. Ich muss auch sagen - so richtig logisch war mir die Art, wie und warum Saoirse verschwindet, nicht. Da fehlen mir auch nach Beendigung des Buches noch Puzzleteile und das ärgert mich ein wenig. Insgesamt fand ich den Roman sehr lesenswert - insbesondere Rosies Geschichte als Mutter eines verschwundenen Mädchens war sehr anrührend und hat mich tief bewegt. Wer auch im Sommer nicht vor einer etwas melancholischen Geschichte zurückschreckt und psychologischen Tiefgang in Büchern schätzt, ist mit diesem Roman gut beraten!

⭐️⭐️⭐️⭐️
Typisch irisch - melancholisch, etwas schroff, aber liebenswert!
5

Absolut tolles Leseerlebnis, fesselnd, berührend, teilweise sehr emotional, aber mit der passenden Dosis Authentizität. Ich liebe die Bücher von Anne Griffin, erstens weil sie in Irland spielen, und weil sie so gut das wahre Leben und die wahren Emotionen der Menschen widerspiegeln. Und weil ihre Charaktere einem gleich ans Herz wachsen, man mit fühlt und lebt , und ihre Darstellung der Settings einfach genial sind. Wie auch wieder in diesem buch.100%ige Leseempfelung meinerseits.

5

Wow, ein wundervolles Buch! Diese Autorin schafft es bereits zum zweiten Mal mich auf allen Ebenen anzusprechen und alle Seiten zum Klingen zu bringen. Rosie Driscoll steht im Mittelpunkt und ihre Geschichte ist mir zu Herzen gegangen. Ich bin sprachlos und ergriffen, musste manchmal über die schrägen Figuren lachen aber oft hat mich die Story zum Weinen gebracht. Sie ist spannend und voller Emotionen. Volle Leseempfehlung!

Post image
5

Das Buch „Wellengang“ von Anne Griffin ist mein erstes Buch von der Autorin und ich war sehr begeistert von dieser berührenden Geschichte rund um Rosie und dem irischen Flair, den man von Anfang an im Buch spüren kann. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und hat mir sehr gefallen. Rosies Geschichte war für mich von Anfang an mitreißend erzählt sowie sehr berührend und einfühlsam. Das Buch ist in insgesamt drei Teile aufgeteilt und zeigte einmal die Gegenwart, wie Rosie Zuflucht in ihrer Heimat findet und einen Rückblick in Rosies Vergangenheit. Hier fand ich, dass der Kontrast zwischen der früheren Rosie und der vom Saoirse Verschwinden geprägten Rosie sehr deutlich zum Vorschein kam. Durch den Rückblick bekam man einen guten Einblick auf eine lebensfrohe Rosie, ihre Freude an der Arbeit auf der Familienfähre, wie sie eine Familie gründet und auch ihre Kinder aufwuchsen, bis zu dem Zeitpunkt, als ihre Tochter verschwand. Die Autorin hat diese Passagen im Buch so emotional und einfühlsam beschrieben, dass man einen guten Einblick bekam, was Rosie und ihre Familie durchmachen müssen und wie unterschiedlich die Familie mit dem Verschwinden von Saoirse umgeht. Die Ungewissheit darüber, ob Rosies Tochter noch am Leben ist, Rosies jahrelange Suche nach ihr durchzogen von Hoffnungen und Enttäuschungen und wie diese nach und nach einen Keil in die Familie treibt. Es gab hier so viele berührende Szenen, bei denen ich Tränen in den Augen hatte. Ausgelaugt und erschöpft von der Suche nach Saoirse kehrt Rosie auf ihre Heimatinsel zurück, um dort ihren Vater mit der Fähre zu unterstützen. Hier fand ich es schön so sehen, wie gut ihr das Lenken der Fähre und die Insel an sich tat und Rosie in ihrer Heimat wieder freudige Momente durchlebt und wieder Kraft schöpft. Neben Rosie lernt man auch noch eine Reihe weitere Charaktere kennen, die von der Autorin sehr gut dargestellt wurden. Gerade die Bewohner von Roaring Bay haben es mir mit ihrer Art angetan. Zum einen kam die etwas raue, irische Art sehr gut zur Geltung, zum anderen mochte ich die Gemeinschaft auf der Insel generell sehr gerne. Als Rosie dann aber erfährt, wie es um die finanzielle Lage ihres Vaters steht, steht sie vor der Entscheidung, ob sie nochmal genügend Kraft für einen weiteren Kampf aufbringen kann. Insgesamt hat mir „Wellengang“ sehr gut gefallen. Die Autorin hat eine berührende Geschichte über Verlust und den Weg zurück ins Leben geschaffen. Ich mochte Rosie als Protagonistin und auch viele der anderen Bewohner auf Roaring Bay sehr gerne, aber auch das Setting in Form der irischen kleinen Insel und der rohen Natur sowie der Kraft des Meeres hat mir sehr gut gefallen. Ich vergebe dem Buch daher volle fünf Sterne und kann die Geschichte nur sehr empfehlen.

Post image
3.5

Ganz netter Zeitvertreib aber nichts was im Gedächtnis bleibt.

Lesegenuss Nett, emotional, aber nicht nachhaltig Handlungsaufbau Doppelte Erzählstränge, etwas unausgewogen Figuren & Setting Authentisch, stimmungsvoll, gut gezeichnet Ende Konstruiert, wirkt nicht ganz organisch Gesamteindruck Solides Buch mit Potential. 3,5/5 Sterne passend

4

Eine unerwartete Geschichte, wunderbar gefühlvoll geschrieben.

5

Ein tolles Buch über ein schwieriges Thema. Es hat mich sehr berührt.

Create Post