Mama Odessa
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Description
Book Information
Author Description
Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, Autor vieler Romane, Theaterstücke und Essays. Billers Bücher wurden in neunzehn Sprachen übersetzt. Schon nach seinem literarischen Debüt »Wenn ich einmal reich und tot bin« wurde er von der Kritik mit Heinrich Böll, Wolfgang Koeppen und Philip Roth verglichen. Seine Great Jewish Novel »Biografie« (2016) nannte die SZ sein »Opus Magnum«, der Bestseller »Sechs Koffer« (2018) stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Und über »Mama Odessa« (2023), den großen Familienroman, hieß es in der NZZ, Biller feiere darin »die Vitalität des Erzählens«.
Posts
Zionismus, Emigration, Odessa, Judentum, Familie, Ehe, Mutter-Sohn
Lebensgeschichte der Familie von Maxim Biller. Jüdisch-ukrainisch-sowjetische Emigranten, die nach Hamburg kommen. Es geht viel um Ehe der Eltern, das Schreiben und den Zionismus des Vaters, der immer wieder zu Repression in der UdSSR führt. Immer wiederkehrend ist die Sehnsucht und die Angst vor und um Odessa. Toll gelesen, sehr schönes Buch. Nachdenklich, wehmütig, aber auch sehr aktuell. 4 1/2 Sterne
Eigentlich müsste das Buch über seine Mutter "Mama Praha" heißen, kommt sie doch nicht aus Odessa sondern aus Prag. Traumaaufarbeitung in Buchform, die besser an seinen Therapeuten adressiert sein sollte. Macht wenig Lust auf ein weiteres Buch von ihm Es soll aber Leser geben, die gerade die düstere Lebensbeichten Billers mögen ...
Nun wollte Biller nach dem russischen Überfall auf die Ukraine die Schriftstellertätigkeit aufgeben (Mama Odessa wurde zuvor geschrieben). Ob er das durchziehen wird und ob außer den Kritikern jemand darüber traurig sein wird, ist die Frage.
„Alles fing - für Lassik, meinen Vater und die anderen - am 21. Oktober 1941 an, als die Deutschen und Rumänen jeden Juden von Odessa, den sie finden konnten, in die verlassenen Baracken des alten Munitionslagers am Tolbuchinplatz hineintrieben, die Baracken mit Benzin übergossen und anzündeten.“ Elemente eines Lebens - eine intensive Auseinandersetzung mit dem Krieg, der Familie und dem Schriftstellerleben.
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Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, Autor vieler Romane, Theaterstücke und Essays. Billers Bücher wurden in neunzehn Sprachen übersetzt. Schon nach seinem literarischen Debüt »Wenn ich einmal reich und tot bin« wurde er von der Kritik mit Heinrich Böll, Wolfgang Koeppen und Philip Roth verglichen. Seine Great Jewish Novel »Biografie« (2016) nannte die SZ sein »Opus Magnum«, der Bestseller »Sechs Koffer« (2018) stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Und über »Mama Odessa« (2023), den großen Familienroman, hieß es in der NZZ, Biller feiere darin »die Vitalität des Erzählens«.
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Zionismus, Emigration, Odessa, Judentum, Familie, Ehe, Mutter-Sohn
Lebensgeschichte der Familie von Maxim Biller. Jüdisch-ukrainisch-sowjetische Emigranten, die nach Hamburg kommen. Es geht viel um Ehe der Eltern, das Schreiben und den Zionismus des Vaters, der immer wieder zu Repression in der UdSSR führt. Immer wiederkehrend ist die Sehnsucht und die Angst vor und um Odessa. Toll gelesen, sehr schönes Buch. Nachdenklich, wehmütig, aber auch sehr aktuell. 4 1/2 Sterne
Eigentlich müsste das Buch über seine Mutter "Mama Praha" heißen, kommt sie doch nicht aus Odessa sondern aus Prag. Traumaaufarbeitung in Buchform, die besser an seinen Therapeuten adressiert sein sollte. Macht wenig Lust auf ein weiteres Buch von ihm Es soll aber Leser geben, die gerade die düstere Lebensbeichten Billers mögen ...
Nun wollte Biller nach dem russischen Überfall auf die Ukraine die Schriftstellertätigkeit aufgeben (Mama Odessa wurde zuvor geschrieben). Ob er das durchziehen wird und ob außer den Kritikern jemand darüber traurig sein wird, ist die Frage.







