Frauen, die lesen, sind gefährlich

Frauen, die lesen, sind gefährlich

Softcover
3.617
KunstgeschichteLesendeLesegeschichteLeserinnen

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Description

Frauen, die lesen, galten lange Zeit als gefährlich – denn lesend konnten sie sich Wissen aneignen, das nicht für sie bestimmt war, und die enge Welt des Heims, der Kindererziehung und der Hausarbeit mit der unbegrenzten Welt der Gedanken und der Phantasie eintauschen. Doch während es Jahrhunderte dauerte, bis es Frauen tatsächlich erlaubt war zu lesen, was sie mochten, waren Künstler von jeher fasziniert von ihnen. Frauen, die ein Buch in Händen halten und tief in die Lektüre versunken sind, begegnen uns in meisterhaften und weltberühmten Werken aus allen Epochen. Stefan Bollmann führt feinsinnig und anregend durch die Geschichte weiblichen Lesens und erklärt uns, warum große Maler wie Corinth, Boucher, Rembrandt, Tissot, van Gogh, Vermeer u. v. a. lesenden Frauen nicht widerstehen konnten.

Dieses Buch ist Teil der Reihe Elisabeth Sandmann im insel taschenbuch – »Schöne Bücher für kluge Frauen«

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Art
Format
Softcover
Pages
143
Price
12.40 €

Author Description

Stefan Bollmann studierte Germanistik, Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie und promovierte mit einer Arbeit über Thomas Mann. Er arbeitet als Lektor, Autor und Herausgeber in München. 2005 und 2006 erschienen seine Bestseller Frauen, die lesen, sind gefährlich und Frauen, die schreiben, leben gefährlich, 2012 Frauen, die denken, sind gefährlich im Elisabeth Sandmann Verlag. Er ist Autor zahlreicher weiterer Bücher.

Posts

1
All
2.5

Ein Museumsgang

Mehr ist es tatsächlich nicht. Der Titel lässt viel erahnen, aber das Buch kratzt nicht einmal an der Oberfläche. Wer einen Gang durch Kunstmuseen und -sammlungen der Welt (?) sucht, der Bilder unter einen Tizel vereint, könnte hier fündig werden. Der Autor geht allerdings nicht tiefer, stellt nur wenig Verbindung zwischen Kunst und Kultur her, beschäftigt sich nicht tiefergehend mit dem Gedanken, wie lesende Frauen in Kunst dargestellt und in der Gesellschaft gesehen werden. Wir bekommen nicht einmal einen weltlichen Blick, denn es sind nur kleine, ausgesuchte Kreise, meist christlich geprägte Länder und Künstler. Pericles Pantazis (griechisch) schafft es nicht ins Buch und es wird auch kein anderer griechischer Künstler erwähnt. Kein großer Einfluss aus östlichen Ländern oder gar ein asiatischer Künstler, obwohl lesende Frauen kein exklusives Motiv sind und ein Vergleich von unterschiedlichen Kulturen noch einmal herausstellen könnte, wie gebildete Frauen wahrgenommen oder für „gefährlich“ empfunden werden. Ein paar Impressionen waren ganz interessant, aber die Oberflächlichkeit und somit eher reißerische Titel überzeugen mich insgesamt nicht wirklich von dem Buch/Büchlein.

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