Ein Baum wächst in Brooklyn
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Description
Es ist ein Erfolg, der mit der Nominierung zum Pulitzerpreis 1944 beginnt und bis heute anhält: Seit über siebzig Jahren findet und verzaubert Ein Baum wächst in Brooklyn weltweit neue Leserinnen und Leser. Dieser Roman über ein Mädchen, das gegen alle Hindernisse anliest, ist nun endlich wieder auf Deutsch erhältlich – eine Geschichte, erfüllt von Lebenslust und Kraft, beseelt von der Euphorie über das Sein.
Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen Natur – und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten, jeden Tag wird von dem hart verdienten Geld das Essen zusammengeklaubt, Kinder strömen samstags durch die Straßen, um für ihren gesammelten Trödel einige Pennies für Süßes zu ergattern. Doch wenn Francie auf der Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, kann sie sich keinen schöneren Ort vorstellen. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit anschreiben muss, trägt sie doch eines in sich: dass es sich immer lohnt, nach dem puren Leben zu streben.
Book Information
Author Description
Betty Smith, geboren 1896, wuchs als Tochter deutscher Immigranten in armen Verhältnissen in Brooklyn auf. Mit ihrem ersten Ehemann zog sie nach Michigan, wo sie sich zwar nicht in die Universität einschreiben, aber doch an den dortigen Kursen teilnehmen durfte. Ihr erster Roman Ein Baum wächst in Brooklyn wurde 1943 sofort zum Erfolg. Betty Smith verfasste weitere Romane und Dramen, viele davon sind hochprämiert. 1972 verstarb sie in Shelton, Connecticut. Glück am Morgen wurde 1965 verfilmt, u. a. mit Richard Chamberlain.
Posts
Ein wunderschönes Buch, das ein eindringliches Bild von Brooklyn Anfang des 20. Jahrhunderts zeichnet. Ich konnte in die Welt von Francie und ihrer armen Familie versinken, die immer einen Weg gefunden hat, mit dem Hunger und den schlechten Wohnverhältnissen umzugehen. Am Ende, als Francie Brooklyn verlässt, war ich fast ein bisschen traurig. Den einen Stern Abzug gibt es, weil es doch die ein oder andere Länge hatte.
Was für ein schöner Roman über die sozialen Gefüge in Brooklyn zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Es passiert so wenig und gleichzeitig so viel. Daher wirkt die gesamte Geschichte absolut authentisch. Der Schreibstil der Autorin ist so zeitlos und einige Passagen passen heute genau so wie damals. Francie ist ein junges Mädchen, das in Brooklyn aufwächst. Ihre Mutter hat drei Putzstellen, ihr Vater ist Gelegenheitskellner und Trinker. Beide Eltern haben verstanden, dass es ihren Kindern einmal besser ergehen soll als ihnen selbst aber was braucht es dazu? Oma Romelly hat die Antwort: Bildung! Also versuchen sie alles, ihren Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Das gestaltet sich aber über die Jahre nicht so einfach. Ich mochte fast alle Charaktere auf ihre Art sehr gern und habe mit ihnen gefiebert. Betty Smith hat ein wundervolles Buch über eine Familiengeschichte und gleichzeitig das gesellschaftliche Leben der Einwandererfamilien Anfang des 20. Jahrjunderts geschaffen. Dieses Buch wandert auf meine "All time favorite" Liste und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der Bücher liebt.

Eindrückliche Beschreibung Brooklyns Anfang des 20. Jahrhunderts
Der rein beschreibende Stil von Betty Smith hat es mir sehr erschwert, in die Geschichte um Francie Nolan herein zu finden. Beinahe hätte ich das Buch sogar abgebrochen, aber zum Glück bin ich dran geblieben. Betty Smith beschreibt nicht nur das Leben von Francie, die im armen Brooklyn des frühen 20. Jahrhunderts mit dem Wunsch aufwächst, Schriftstellerin zu werden. Anhand Francies Mutter und ihren Tanten schildert Smith unterschiedliche Lebensentwürfe von Frauen mit all ihren Konsequenzen und Schwierigkeiten. Dadurch werden auch die sich verändernden Bedingungen für Frauen von Generation zu Generation deutlich. Während Francies älteste Tante weder Lesen noch Schreiben kann, liest Francie Shakespeare und schreibt in der Schule die besten Aufsätze der Klasse. Das Buch hebt die Bedeutung von Bildung hervor und zeigt, wie schwer es für Armutbetroffende ist, Bildung zu erhalten. Durch die autobiografischen Züge enthält das Buch viel Wahres und lässt einen nachdenklich und zugleich bestärkt zurück.
Betty Smith - Ein Baum wächst in Brooklyn (aus dem Englischen von Eike Schönefeld) 1912: Francie ist elf und lebt mit ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder Neely und ihren Eltern Katie und Johnny in einem von Armut geprägten Brooklyn. Sie liest jedes Buch, welches sie in die Finger bekommt, jeden Tag eins, angefangen bei A in der städtischen Bibliothek, und möchte später mal Schriftstellerin werden. Ihr Vater ist alkoholkrank, hangelt sich als Kellner und Sänger in Kneipen von Arbeit zu Arbeit und hat doch keine feste Stelle, ihre Mutter arbeitet nahezu rund um die Uhr und doch reicht das Geld manchmal nicht einmal für etwas zu Essen. Doch Katie, Francies Mutter, möchte, dass Francie und Neely es besser haben als sie und sorgt dafür, dass sie als erste Generation der Familie die Grundschule besuchen, damit sie irgendwann mal einen Collegeabschluss haben können. Geprägt von vielen persönlichen Rückschlägen rappelt sich Francie immer wieder auf, kämpft für ihre Träume und für ihre Familie und stellt dabei dennoch oft ihre eigenen Wünsche hinten an. Ganz wunderbar geschrieben begleiten wir Francie so bis zu ihrem 16. Lebensjahr, durch Höhen und Tiefen, gespickt mit viel zwischenmenschlicher Wärme und Aufopferung und dabei, wie sie Erfüllung auch in den kleinen Glücksmomenten findet - davon betrunken wird, wie sie es so schön umschreibt. Anfangs war ich mir noch unsicher, ob mir das Buch nicht "zu langsam" erzählt ist, doch schnell war ich froh darum, denn die Details, die hier von der Autorin gezeichnet werden, sind nicht, wie es scheint, überflüssig, sondern wichtig, um die Entwicklung aller Charaktere zu verstehen und einzuordnen. Das Buch enthält viele Lebensweisheiten und lässt einen irgendwann mit seiner einlullenden Art nicht mehr los. Es fühlte sich für mich während des Lesens ein wenig so an, als würde es mich in eine Decke einwickeln und sanft wiegen, so wohl tat es, diese Geschichte zu lesen. Von mir eine ganz klare Empfehlung für dieses tolle Buch! 5 von 5
So many reviews were already written about this book. So I only thank want to thank a very good friend for recommending and lending me this gem. I had very special hours reading it. I laughed and cried with the characters and enjoyed reading about their lives in a country and a time far away from my own, but nevertheless finding similarities between my life and my feelings and theirs.
Ein Buch, dem ich hauptsächlich im englischsprachigen Buchbereich begegnet bin. Keine Überraschung, erzählt es doch die Geschichte eines Mädchens, das in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts in New York heranwächst. Dennoch hätte Betty Smith es verdient, auch von uns mehr beachtet zu werden. Ihr Buch zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten Büchern Amerikas. Es ist eine einfühlend erzählte Geschichte, die auch stark autobiographische Züge erzählt. Vor allem erhält man einen ungeschminkten Einblick in das harte Leben der Unterschichten. Wie überlebt man? Wie zieht man unter solchen Verhältnissen Kinder gross? Wie geht man mit Verlust und Trauer um? All dies führt uns die Autorin durch Francie vor Augen. Dadurch lebt dieses Buch, wird real und greifbar. Francie ist eine Figur, mit der man sich problemlos identifizieren kann und/oder die man gerne zur Freundin hätte. Mir zumindest erging es so. Es war schön und ergreifend, sie zu einer jungen Frau heranwachsen zu sehen. In Zeiten des Leids hätte ich ihr gerne beigestanden, in Zeiten der Freude sie gerne umarmt. Wer die Möglichkeit hat, dieses Buch zu lesen, sollte die Chance ergreifen.
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Es ist ein Erfolg, der mit der Nominierung zum Pulitzerpreis 1944 beginnt und bis heute anhält: Seit über siebzig Jahren findet und verzaubert Ein Baum wächst in Brooklyn weltweit neue Leserinnen und Leser. Dieser Roman über ein Mädchen, das gegen alle Hindernisse anliest, ist nun endlich wieder auf Deutsch erhältlich – eine Geschichte, erfüllt von Lebenslust und Kraft, beseelt von der Euphorie über das Sein.
Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen Natur – und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten, jeden Tag wird von dem hart verdienten Geld das Essen zusammengeklaubt, Kinder strömen samstags durch die Straßen, um für ihren gesammelten Trödel einige Pennies für Süßes zu ergattern. Doch wenn Francie auf der Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, kann sie sich keinen schöneren Ort vorstellen. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit anschreiben muss, trägt sie doch eines in sich: dass es sich immer lohnt, nach dem puren Leben zu streben.
Book Information
Author Description
Betty Smith, geboren 1896, wuchs als Tochter deutscher Immigranten in armen Verhältnissen in Brooklyn auf. Mit ihrem ersten Ehemann zog sie nach Michigan, wo sie sich zwar nicht in die Universität einschreiben, aber doch an den dortigen Kursen teilnehmen durfte. Ihr erster Roman Ein Baum wächst in Brooklyn wurde 1943 sofort zum Erfolg. Betty Smith verfasste weitere Romane und Dramen, viele davon sind hochprämiert. 1972 verstarb sie in Shelton, Connecticut. Glück am Morgen wurde 1965 verfilmt, u. a. mit Richard Chamberlain.
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Ein wunderschönes Buch, das ein eindringliches Bild von Brooklyn Anfang des 20. Jahrhunderts zeichnet. Ich konnte in die Welt von Francie und ihrer armen Familie versinken, die immer einen Weg gefunden hat, mit dem Hunger und den schlechten Wohnverhältnissen umzugehen. Am Ende, als Francie Brooklyn verlässt, war ich fast ein bisschen traurig. Den einen Stern Abzug gibt es, weil es doch die ein oder andere Länge hatte.
Was für ein schöner Roman über die sozialen Gefüge in Brooklyn zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Es passiert so wenig und gleichzeitig so viel. Daher wirkt die gesamte Geschichte absolut authentisch. Der Schreibstil der Autorin ist so zeitlos und einige Passagen passen heute genau so wie damals. Francie ist ein junges Mädchen, das in Brooklyn aufwächst. Ihre Mutter hat drei Putzstellen, ihr Vater ist Gelegenheitskellner und Trinker. Beide Eltern haben verstanden, dass es ihren Kindern einmal besser ergehen soll als ihnen selbst aber was braucht es dazu? Oma Romelly hat die Antwort: Bildung! Also versuchen sie alles, ihren Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Das gestaltet sich aber über die Jahre nicht so einfach. Ich mochte fast alle Charaktere auf ihre Art sehr gern und habe mit ihnen gefiebert. Betty Smith hat ein wundervolles Buch über eine Familiengeschichte und gleichzeitig das gesellschaftliche Leben der Einwandererfamilien Anfang des 20. Jahrjunderts geschaffen. Dieses Buch wandert auf meine "All time favorite" Liste und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der Bücher liebt.

Eindrückliche Beschreibung Brooklyns Anfang des 20. Jahrhunderts
Der rein beschreibende Stil von Betty Smith hat es mir sehr erschwert, in die Geschichte um Francie Nolan herein zu finden. Beinahe hätte ich das Buch sogar abgebrochen, aber zum Glück bin ich dran geblieben. Betty Smith beschreibt nicht nur das Leben von Francie, die im armen Brooklyn des frühen 20. Jahrhunderts mit dem Wunsch aufwächst, Schriftstellerin zu werden. Anhand Francies Mutter und ihren Tanten schildert Smith unterschiedliche Lebensentwürfe von Frauen mit all ihren Konsequenzen und Schwierigkeiten. Dadurch werden auch die sich verändernden Bedingungen für Frauen von Generation zu Generation deutlich. Während Francies älteste Tante weder Lesen noch Schreiben kann, liest Francie Shakespeare und schreibt in der Schule die besten Aufsätze der Klasse. Das Buch hebt die Bedeutung von Bildung hervor und zeigt, wie schwer es für Armutbetroffende ist, Bildung zu erhalten. Durch die autobiografischen Züge enthält das Buch viel Wahres und lässt einen nachdenklich und zugleich bestärkt zurück.
Betty Smith - Ein Baum wächst in Brooklyn (aus dem Englischen von Eike Schönefeld) 1912: Francie ist elf und lebt mit ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder Neely und ihren Eltern Katie und Johnny in einem von Armut geprägten Brooklyn. Sie liest jedes Buch, welches sie in die Finger bekommt, jeden Tag eins, angefangen bei A in der städtischen Bibliothek, und möchte später mal Schriftstellerin werden. Ihr Vater ist alkoholkrank, hangelt sich als Kellner und Sänger in Kneipen von Arbeit zu Arbeit und hat doch keine feste Stelle, ihre Mutter arbeitet nahezu rund um die Uhr und doch reicht das Geld manchmal nicht einmal für etwas zu Essen. Doch Katie, Francies Mutter, möchte, dass Francie und Neely es besser haben als sie und sorgt dafür, dass sie als erste Generation der Familie die Grundschule besuchen, damit sie irgendwann mal einen Collegeabschluss haben können. Geprägt von vielen persönlichen Rückschlägen rappelt sich Francie immer wieder auf, kämpft für ihre Träume und für ihre Familie und stellt dabei dennoch oft ihre eigenen Wünsche hinten an. Ganz wunderbar geschrieben begleiten wir Francie so bis zu ihrem 16. Lebensjahr, durch Höhen und Tiefen, gespickt mit viel zwischenmenschlicher Wärme und Aufopferung und dabei, wie sie Erfüllung auch in den kleinen Glücksmomenten findet - davon betrunken wird, wie sie es so schön umschreibt. Anfangs war ich mir noch unsicher, ob mir das Buch nicht "zu langsam" erzählt ist, doch schnell war ich froh darum, denn die Details, die hier von der Autorin gezeichnet werden, sind nicht, wie es scheint, überflüssig, sondern wichtig, um die Entwicklung aller Charaktere zu verstehen und einzuordnen. Das Buch enthält viele Lebensweisheiten und lässt einen irgendwann mit seiner einlullenden Art nicht mehr los. Es fühlte sich für mich während des Lesens ein wenig so an, als würde es mich in eine Decke einwickeln und sanft wiegen, so wohl tat es, diese Geschichte zu lesen. Von mir eine ganz klare Empfehlung für dieses tolle Buch! 5 von 5
So many reviews were already written about this book. So I only thank want to thank a very good friend for recommending and lending me this gem. I had very special hours reading it. I laughed and cried with the characters and enjoyed reading about their lives in a country and a time far away from my own, but nevertheless finding similarities between my life and my feelings and theirs.
Ein Buch, dem ich hauptsächlich im englischsprachigen Buchbereich begegnet bin. Keine Überraschung, erzählt es doch die Geschichte eines Mädchens, das in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts in New York heranwächst. Dennoch hätte Betty Smith es verdient, auch von uns mehr beachtet zu werden. Ihr Buch zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten Büchern Amerikas. Es ist eine einfühlend erzählte Geschichte, die auch stark autobiographische Züge erzählt. Vor allem erhält man einen ungeschminkten Einblick in das harte Leben der Unterschichten. Wie überlebt man? Wie zieht man unter solchen Verhältnissen Kinder gross? Wie geht man mit Verlust und Trauer um? All dies führt uns die Autorin durch Francie vor Augen. Dadurch lebt dieses Buch, wird real und greifbar. Francie ist eine Figur, mit der man sich problemlos identifizieren kann und/oder die man gerne zur Freundin hätte. Mir zumindest erging es so. Es war schön und ergreifend, sie zu einer jungen Frau heranwachsen zu sehen. In Zeiten des Leids hätte ich ihr gerne beigestanden, in Zeiten der Freude sie gerne umarmt. Wer die Möglichkeit hat, dieses Buch zu lesen, sollte die Chance ergreifen.



















