All That We Never Were (1)
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Description
Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen.
Spice-Level: 2 von 5
Book Information
Author Description
Alice Kellen ist eine internationale Bestsellerautorin. Sie schreibt Geschichten über universelle, übergreifende Themen wie Liebe, Freundschaft, Unsicherheiten, Verlust und der Sehnsucht nach einer besseren Zukunft. Mit ihrer Familie lebt sie in Valencia.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das Buch war ein guter Read für zwischendurch. Die Story ist nichts Neues, aber schön umgesetzt und durch Elemente wie Australien und Surfen neu. Der Schreibstil macht einem das Lesen sehr einfach, ebenso wie die kurzen Kapitel. Trotzdem hat mir teilweise der ,,jugendliche‘‘ Stil der Story nicht gefallen und auch, dass Axel mit einer Sache zu weit gegangen ist, damit Leah sich endlich wieder dem Leben öffnet, war mir too much. Die Dynamik zwischen den beiden fand ich ganz schön und mit der Zeit hat mir das immer besser gefallen.
Hat mir leider nicht gefallen
All that we never were von Alice Kellen / Rezension 💜 Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Werbung, Überblick: - Trauer, Verlust - Age gap - Brother’s best friend - Depressionen etc. Meinung und Inhalt: Trotz der berührenden und schwierigen Themen (normalerweise mein Ding) hat mir dieses Buch leider nicht so gut gefallen. Aber erst mal zum Inhalt: Leah und Oliver verlieren beide Elternteile bei einem Unfall. Leah ist in einer schweren Depression gefangen. Als sie vorübergehend bei Olivers bestem Freund Axel (deutlich älter als Leah) einzieht, geht es ihr zunehmend besser, dennoch wird sie von der Vergangenheit eingeholt… Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen und hatte keinerlei Vorbehalte, obwohl es bereits einige schlechte Rezensionen dazu gab. Das Cover sieht wunderschön aus und vom Klappentext her klang es wie eine komplexe, schmerzliche Geschichte. Die Kapitel sind super kurz, so dass man das Buch gut und schnell lesen konnte. Leider fehlte es mir an vielen Stellen an Tiefe, der Schreibstil war sehr einfach gehalten und insgesamt war es mir alles zu simpel. Die Übersetzung war stellenweise zu wörtlich, was mich auch gestört hat. Als Beispiel: „going out“ wurde nicht als „in einer Beziehung sein“ übersetzt oder wenigstens als „sich sehen“ sondern als „miteinander gehen“. Damit hörten sich die Gespräche an, als würden Grundschüler miteinander reden… Axel als Hobby Psychiater ging mir sehr schnell auf die Nerven, ich denke nicht, dass man so ein tiefes Trauma auf eine solche Weise lösen kann…. Über die „Liebesgeschichte“ brauchen wir fast gar nicht reden (wir reden natürlich trotzdem darüber): Leah wird sowohl von ihrem Bruder als auch von Axel wie ein kleines Kind behandelt (und sie benimmt sich auch eher wie 15/16 und nicht wie 19). Zu keinem Zeitpunkt ist Leah „gleichgestellt“ oder wirkt wie eine Erwachsene. Dass Axel dann aber nicht „widerstehen“ kann, ne ne, das hat mir gar nicht gepasst. Der Charakter war 19 Jahre alt, weil alles andere kriminell gewesen wäre. Aber es hat sich trotzdem kriminell und falsch angefühlt… Leider hat mich das Buch daher nicht überzeugt. Macht Euch gern ein eigenes Bild, wenn Euch der Klappentext gefällt. 2/5 ⭐️⭐️

Zunächst war ich skeptisch, aber ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Für mich hat es relativ lange gedauert bis wirklich Schwung in die Gedichte kam. Nach etwa der Hälfte hatte es mich gefesselt und ich wollte wissen wie es weiter geht. Nun bin ich auf den zweiten Teil gespannt.

Sooo ein schönes Buch. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich muss sagen ich hatte in einer Stunde über 180 Seiten gelesen gehabt 🫢. Also es hat mir sehr sehr gut gefallen. Es wurden viele wichtige Themen dort angesprochen und Leah und Axel sind echt tolle Protagonisten und ich konnte mich in die zwei hineinversetzen.

Schöner Auftakt
„All That We Never Were“ ist Band 1 der Let-it-Be Reihe von Alice Kellen. Das Cover ist wunderschön und farbenfroh, beim anschauen kann man nicht erahnen, dass es hier viel um Trauer und Verlust geht, allerdings dreht sich auch vieles um das Thema Malen und Farben, dazu passt das Cover sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch an einem Wochenende durchgelesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten Leah und Axel erzählt, so bekommt man einen guten Einblick die Gefühlswelt der Beiden. Axel war mir direkt sympathisch, er ist sehr liebenswert und authentisch. Leah hat einen schweren Verlust erlebt und sieht aktuell alles in grau und dunkel. Durch die detaillierten Beschreibungen des Setting, der Küstenstadt Byron Bay, konnte ich mir bildlich alles sehr gut vorstellen. Byron Bay ist ein Künstlerort an der Ostküste Australiens und ich habe mich dort richtig wohlgefühlt. Autorin Alice Kellen hat hier einen tiefgründigen und emotionalen Roman über Trauerbewältigung, Liebe und Freundschaft gezaubert. Ich kann euch das Buch sehr empfehlen und bin schon auf Band 2 und ein Wiedersehen mit Leah und Axel gespannt.
Berührend, empathisch und voller magischer, lebendiger Momente!
„In einer Sekunde kann sich alles verändern.“ Ein Plädoyer an die achtsame Wahrnehmung eines jeden Augenblicks - im Guten, wie im Schlechten, lohnt es sich, den Moment zu leben und bewusst zu spüren. Ein tragischer Unfall, der dem 19-jährigen Mädchen, Leah, ihre Eltern und ihr Zuhause nimmt. Von der Trauer um den immensen Verlust gezeichnet, zieht sie sich immer mehr zurück in ihre eigene Welt. Währenddessen versucht ihr Bruder Oliver durch einen Job im entfernten Sydney für die Zukunft seiner geliebten kleinen Schwester zu sorgen, damit sie wie geplant ihr künstlerisches Talent im Rahmen eines Studiums erweitern kann. In der Zwischenzeit lebt Leah beim besten Freund ihres großen Bruders, Axel, in den sie schon lange verliebt war. Anfangs gestaltet sich deren Zusammenleben eher wortkarg und entspricht eher einer WG, doch mit der Zeit schafft Axel, Leah aus der Isolation ins Hier und Jetzt zurückzubegleiten… Verfasst ist das Ganze in einem Wechselspiel der Perspektive von Leah sowie der von Axel, was ich sehr bereichernd fand, um deren Handlungen nachvollziehen zu können. Ein wirklich schönes Buch über Traumata (schwere Verluste) und ihre Folgen, über Verlust, Geschwisterliebe, über Freundschaft und über die Liebe selbst - die so manches Eis zu brechen im Stande ist. Besonders schön fand ich die Momente, in denen Kunst, Farben, Musik als Elemente erwähnt wurden, die dem Ausdruck von ganz unterschiedlichen Gefühlen dienen können - toll beschrieben!
Wer eine ruhige Geschichte mit Charakterentwicklung nach einem Trauma sowie einer Liebesgeschichte unter dem Trope Brother's Best Friend sucht, kriegt von mir hiermit eine Leseempfehlung.
Nach einem Unfall hat sich für Leah alles verändert und sie lebt in einer tristen dunklen Welt. Als ihr Bruder Oliver für ein Jobangebot länger außerhalb der Stadt sein muss, zieht sie bei seinem besten Freund Axel ein. Und so erleben wir 12 Monate, in denen Dunkelheit und Farbe gegeneinander kämpfen. In denen sich Leah und Axel immer mehr annähern und es in einer farbenfrohen Explosion mündet. Es ist ruhig und gleichzeitig aufwühlend geschrieben. Durch Rückblenden erfahren wir mehr von Leahs, Olivers und Axels Leben, welche seit ihrer Kindheit verwoben sind. Achtung Spoilergefahr! Mir fällt es nicht einfach, das Buch zu bewerten. Ich habe es gerade angefangen, als ich selbst in eine Trauerphase kam. Dadurch war es super emotional und voller schöner Zitate. Gleichzeitig hat mich die Geschichte von Leah und Axel zu Beginn nicht gefangen genommen. Vorrangig hatte ich Probleme mit den Tropes Brother's Best Friend und Age Gap, da sich mir die Protas viel zu oft Gedanken um dieselben Themen machten und nicht vorankamen. Vielleicht liegen mir die Tropes auch einfach nicht. Insgesamt war es eine schöne Reise, wie Leah wieder zu sich findet. Die Love Story konnte ich erst zum Ende fühlen. Da es der erste Band der Let-it-be-Dilogie ist, werde ich dem zweiten Band vermutlich eine Chance geben. Thematisch wird es sich vermutlich stark von der Trauerbewältigung abwenden und stärker auf die Entwicklung von Leah als Einzelperson und dem Wiederfinden fokussieren.

Bin fix und fertig von diesen Gefühlen
Bin noch völlig überwältigt von dem Ende... Ich habe lange nichtmehr so sehr mit Charakteren mitgefühlt. Ich fand die Location richtig schön, und besonders die Beschreibungen mit den Farben bzw die Darstellung der Liebe zur Malerei war suuuper. Die Protagonisten habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Bin aber immernoch böse auf Axel (ich spoiler nicht). Allgemein also ein super Buch, würde ich definitiv weiter empfehlen! Ich freue mich riesig den 2ten Band zu lesen!!!
Omg was ein gutes Buch. Kann ich mehr als 5 Sterne geben?
Eigentlich lese ich nicht so oft New Adult, weil es oft die gleiche Handlung und das gleiche Ende ist, aber diesmal hat es mich richtig abgeholt und ich kann gar nicht abwarten Band 2 zu lesen, wo es hoffentlich ein Happy End für Leah und Axel gibt. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen. Der schreibstil ist schön angenehm und man konnte gut mitfühlen. Das Buch handelt von Tod, Trauer und einer ptbs, ich würde es also nur jemanden empfehlen der dadurch nicht getriggert wird. Am Ende habe ich Axels Handeln nur bedingt verstehen und nachvollziehen können. Es ist auf jedenfall ein muss zu lesen!!
„Eine Liebe, die für immer ist. Wenn du um sie kämpfst.“
Mit null Erwartungen bin ich an das Buch heran gegangen & ich bin positiv überrascht wurden. Leah‘s & Axel‘s Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem, da ihre Charaktere gut ausgebaut waren. Vieles war sehr gefühlsnah, leidenschaftlich und erwachsen. Auch der Schreibstile hat mir sehr zugesagt, denn dieser ist verständlich und angenehm. An manchen Stellen hatte ich jedoch so ein wenig das Gefühl, das die Übersetzung nicht ganz zu hingehauen hat. Irgendwie kam das komisch rüber, kann mich da aber auch irren. Grundsätzlich kann ich aber das Buch „All That We Never Were“ sehr empfehlen, wenn man sich von dem Thema Verlust/Tod nicht all zu sehr getriggert fühlt, da es hier sehr tiefgründig behandelt wird.

Schönes Buch mit traurigen Hintergrund und versprüht durch das Setting am Meer richtiges Urlaubsfeeling.
Zum Buch: wunderschönes und farbenfrohes Cover, das auch so einen Teil der Geschichte wiedergibt, da sowohl Axel als auch Leah künstlerisches Talent haben und die Welt in Farben sehen. Die Kapitel sind aua Sicht von Axel oder Leah geschrieben, größtenteils sehr kurz mit eins, zwei Seiten. Schreibstil: angenehm zu lesen, schöne Beschreibung der Gefühle, manchmal hätten die Handlungen gerne näher ausgeführt werden dürfen Geschichte: Trauerbewältigung, Best-Friends-Brother, Forbidden-Love, Slow-Burn Nach dem Tod ihrer Eltern stürzt Leah in ein tiefes Loch, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Was ihr bleibt, ist ihr Bruder Oliver, der seine Träume hintenanstellt um für seine Schwester da zu sein. Ein Jobangebot, welches er nicht ablehnen kann, schickt ihn nach Sydney. Oliver bittet seinen besten Freund Axel, in dieser Zeit auf Leah aufzupassen. Leah, die 10 Jahre jünger ist, Leah, die er von Geburt an kennt, Leah, die für ihn wie eine kleiner Schwester ist und die er liebt... und sie liebt ihn schon immer. Die Geschichte ist wirklich sehr emotional. Mir gefällt der Schreibstil und die abwechselnde Sicht von Leah und Axel. Die beiden sind künstlerisch begabt und sehen die Welt in den vielen Farben und genau so wird auch das Umfeld viel beschrieben. Allein diese Sichtweise hat mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet. Auch die Charaktere sind sehr interessant und auch die unterschiedlichen Arten der Trauerbewältigung. Insgesamt eine wirklich sehr schöne Geschichte, die durch das Setting am Meer auch Urlaubsfeeling verbreitet hat. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass noch mehr in die Tiefe gegangen wäre und manche Handlungen mehr beschrieben worden wäre, dann hätte man die Charaktere wahrscheinlich noch besser in ihrem Denken und Fühlen nachvollziehen können.
All that we never were ist der Auftakt Let-it-be-Dilogie von Alice Kellen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Leah und Axel erzählt, wobei die Kapitel sehr kurz sind. Dadurch und auch durch den nüchternen, prägnanten Schreibstil bin ich förmlich durch das Buch geflogen. Der Schreibstil war wirklich sehr besonders, fast schon emotionslos und dadurch voller Emotionen. Ich kann es leider nicht besser beschreiben, dafür muss man das Buch einfach selbst gelesen haben. Leah hat ihre Eltern und sich selbst in der Trauer um diese verloren. Mir gefiel hier insbesondere, wie ihre Gefühle dahingehend beschrieben wurden und die Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte durchmacht. Was mir leider nicht so gefallen hat, war der Umgang mit ihrer psychischen Erkrankung. Leah ist nach dem Verlust ihrer Eltern schwer depressiv. Und dann kommt Axel, zwingt sie zu positiven Aktivitäten und langsam entwickelt sich etwas zwischen ihnen. Liebe ist kein Allheilmittel für Depressionen und leider ist diese Botschaft beim Lesen häufig an mich vermittelt worden. Die Liebesbeziehung zwischen Leah und Axel konnte mich leider auch nicht begeistern. Das mag aber durchaus eine persönliche Präferenz sein: Hier gibt es eine Age Gap von etwa zehn Jahren. Bei dem Alter 19 und 29 finde ich das einfach seltsam und auch die ganzen Umstände, unter denen die beiden zusammenkommen, wirken auf mich nicht romantisch. Tatsächlich nicht einmal gesund. Um die Rezension noch mit etwas positivem zu schließen, möchte ich aber unbedingt noch auf das Setting zu sprechen kommen: Australien, die Küste, ein Haus mitten am Meer. Es war wirklich wunderschön. Das Buch hat meinen persönlichen Geschmack also leider nicht getroffen, aber ich denke, dass es etwas für diejenigen sein könnten, die den Trope Age Gap mögen und sich mal an einem ganz anderen Schreibstil ausprobieren möchten.
Wow! ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan von Slow Burn aber in diesem Buch war dieser Trope so gut umgesetzt, dass es mir richtig viel Spaß gemacht hat 🥹 Es war alles mit sehr viel Gefühl beschrieben und ich mochte die Protagonisten richtig richtig gerne 🫶🏻 Dieses Buch hat mir einfach auf den letzten Seiten nochmal so richtig das Herz gebrochen und ich würde am liebsten direkt weiterlesen 🥺🤍
Viel Potenzial, das meiner Meinung nach nicht genug ausgeschöpft wurde.
Ich hatte richtig Hoffnung, dass dieses Buch ein Überraschungshighlight werden könnte, da die Idee der Story richtig gut ist. "All that we never were" ist erstmal super emotional, bewegend und vor allem vielversprechend. Das Setting versprach ebenfalls traumhaft zu sein. Anfangs fand ich das Buch auch wirklich gut, war sehr optimistisch, dass es noch richtig gut wird, wenn ich nur emotional etwas mehr abgeholt werde. Nur leider wurde, meiner Meinung nach, nicht all zu viel daraus gemacht und meine Hoffnung löste sich immer mehr auf. Das größte Problem: Gefühlstechnisch ist bei mir nicht viel angekommen - leider. Einzig Lias Gefühle gegenüber Axel wurden gut dargestellt, jedoch fehlte mir auch hier die emotionale Tiefe. Axels Wandel zwischen "Lia ist die kleine Schwester meines besten Freundes und noch ein Kind" zu "Ach, eigentlich find ich sie ganz schön heiß und ich verliebe mich in sie" kam für mich absolut nicht authentisch rüber. Das lag eventuell auch daran, dass ich die Charaktere trotz Ich-Perspektive eher distanziert wahrgenommen und als Lesende nicht wirklich eine persönliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Es gab durchaus Stellen, die ich als sehr bewegend empfunden habe, aber eben eher objektiv betrachtet. Der Schreibstil war grundsätzlich angenehm, die Kapitel kurz und es ließ sich gut lesen. Man könnte aufgrund der kurzen Kapitel darauf schließen, dass es ein sehr kurzweiliger Read war. Allerdings machte sich in mir nach und nach immer mehr der Eindruck breit, dass wahnsinnig wenig passierte und das Buch dafür sehr dick ist. So kam es, dass es sich für mich tatsächlich irgendwann sehr zog. Zudem wiederholten sich gewisse Szenen auch häufig, wohingegen die Haupthandlung auf der Stelle trat, was dann noch dazu führte, dass ich das Interesse an der story verlor und es die meiste Zeit über eher langweilig war. Ich bin mir auch nicht sicher, wie ich den Umgang mit Lias PTBS finden soll - es kam mir doch eher unrealistisch sowie teilwiese sogar problematisch vor. Aber da möchte ich nicht zu viel vorweg nehmen. Die Thematik ist extrem emotional, es hat mich in der Umsetzung bloß nicht erreicht. Irgendwas an der Art der Erzählung führte dazu, dass ich alles eher distanziert aufnahm und es sich für mich nicht so echt anfühlte. Der Autorin ist es nicht gelungen mein Herz zu erreichen, was bei einer solchen story, die auf Emotionalität, Gefühlen sowie Trauerbewältigung ausgelegt ist, natürlich sehr schade ist. So habe ich auch Axel und Lia als Paar kaum gefühlt, fand die spicy Szenen aufgrund einer bestimmten Wortwahl (vermutlich übersetzungsbedingt) sehr unangenehm :D Alles in allem war das kein schlechtes Buch, es hatte sogar wahnsinnig viel Potenzial und ich glaube, wenn es schafft, die Lesenden zu erreichen, kann das auch richtig gut werden. Für mich blieb leider der Eindruck, dass diese Geschichte auf einem sehr oberflächlichen Ebene erzählt wurde, was dadurch verstärkt wird, dass mir die Geschichte leider nicht all zu viel gegeben hat. Daher werde ich die Reihe auch nicht weiterverfolgen. In meiner Gesamtbewertung komme ich daher auf knappe 3 Sterne :-)
Süße Story 🥹
Eine Liebe, für die du alles riskieren musst. Eine Liebe, die für immer ist. Wenn du darum kämpfst. Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Die gemeinsame Zeit schweißt die beiden mehr zusammen als sie beide zunächst zugeben wollen…. Das Ende hat ein bisschen mein Herz gebrochen 🥹🥹💔
Leichte Lektüre für Zwischendurch
Durch die farbenfrohen Farben des Covers fühlte ich mich gleich angesprochen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und hat mich sehr gefesselt. Bis es auf den Punkt der Geschichte kommt, dauert es ziemlich lange. Etwas musste ich zweifeln bei dem Altersunterschied, das ist schon sehr krass, vor allem weil Leah erst 19 Jahre alt ist. Interessant finde ich die freundschaftliche Beziehung zwischen Axel und Oliver, vor allem, dass man sich schon über viele Jahre kennt, aber ob das gut geht und was Vorrang hat, ob Freundschaft oder Liebe, ist fraglich. Die Geschichte wird aus Leah‘s und Oliver‘s Perspektive erzählt. Am Ende wollte ich mehr und mehr wissen, denn ich wollte das endlich da hin führt, was ich mir gewünscht bzw. erhofft habe.
Tolle Idee, Umsetzung nicht so gelungen
Als die Geschwister Oliver und Leah ihre Eltern bei einem Autounfall verlieren, bricht eine Welt für beide zusammen und von da an sind beide auf sich allein gestellt. Oliver, der große Bruder von Leah, kann den Verlust deutlich besser verkraften, als Leah. Als er beruflich leider wegziehen muss, bittet er seinen besten Freund Axel seine Schwester für ein Jahr bei sich aufzunehmen. Was er jedoch nicht weiß, ist das Leah bereits früher in Axel verliebt war und durch die gemeinsame Zeit neue Gefühle bei ihr entfacht werden. An sich klingt, dass nach einer tollen Idee für ein Buch oder? Ich persönlich lese auch gerne den Trope Age Gap, allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch leider nicht überzeugen konnte. Axel und Leah kennen sich ja schon von klein auf, da beide Familien immer gut befreundet waren. Dadurch hat man auch gemerkt, dass beide eine schon viel vertrauteres Miteinander haben. Ich hatte oft eher den Eindruck sie sind wie Bruder und Schwester, statt einem Liebespaar. Hinzu kam, dass es sich im Buch ziemlich gezogen hat, bis überhaupt mal etwas passiert ist. Den Schreibstil empfand ich als sehr einfach, allerdings waren die Kapitel teilweise mega kurz, was mir leider gar nicht gefallen hat. Das Thema Verlust und Trauer wurde zwar im Buch viel besprochen, aber eher oberflächlich. Ich habe zudem leider auch keinen Drang verspürt, dass Buch weiterzulesen und das ist oftmals kein gutes Zeichen. Was mir jedoch gefallen hat, war das ganze Setting und das drumherum. Mit dem Surfen, die Bezüge zu Beatles Songtexten. Im großen und ganzen ist das Buch eine leichte Lektüre, wo allerdings oberflächlich das Thema Trauer behandelt wurde. Ich denke es gibt durchaus Leser, denen das Buch super gefallen würde.
Tolles Buch 😍
Ein wirklich tolles Buch mit sehr vielen Gefühlen, aber unglaublich tollen Protagonisten. Es war wirklich sehr Gefühlvoll & emotional... 😪 Ich kann ehrlich gesagt nicht ganz verstehen warum manche das Buch nicht so toll fanden, aber Geschmäcker sind bekanntlich ja verschieden 😅. Ich habe Leah & Axel sehr gemocht & ich fand's toll wie Axel Leah hilft mit ihrer Trauer umzugehen & ihre Mauern einreißen will & es auch schafft ☺️. Ich bin sehr froh direkt weiter lesen zu können & nicht lange warten zu müssen um zu wissen wie es weitergeht, denn ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen & habe mich immer gefreut zurück zum Buch zu kommen & ich habe es immer sehr gerne in die Hand genommen. Meiner Meinung nach ist das Buch eine Empfehlung & ich mag es sehr ☺️
Leah & Axel
𝐖𝐞𝐫𝐛𝐮𝐧𝐠/𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧𝐬𝐞𝐱𝐞𝐦𝐩𝐥𝐚𝐫* Ich habe bei diesem Buch nicht sonderlich viel Erwartungen gehabt & trotzdem wurde ich leider enttäuscht. 😩 Ein paar Infos zu dem Buch: Leah, 19, hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Malt seit dem nicht mehr & zieht sich zurück. Axel, 29, hat ein gechilltes Leben, surft gerne & Leah’s Bruder ist sein bester Freund. Ich habe die Gedanken & Handlungen in diesem Buch leider nicht greifen können, immer wenn ich dachte, jetzt weiß wie sie ticken, kam wieder ein anderes Thema & so konnte ich auch keine richtige Bindung zu der LoveStory herstellen.😭🥺 Das einzigste was mir bisher positiv aufgefallen ist, sind ein relativ kurzen Kapitel, was das ganze einfach zu lesen gemacht hat. Dagegen war der Schreibstil in manchen Kapiteln etwas schwierig verständlich. Gerade die Spicy Szenen waren mir so unangenehm, zu lesen…😅 Das Ende hat mich dann doch nochmal kurz die Luft anhalten lassen, weil ich nicht damit gerechnet habe, wie es ausging 👀✨ Ich werde also der Autorin nochmal eine Chance geben, denn natürlich will ich trotzdem wissen, wie die zwei das jetzt wieder geradebiegen. 🌝🥹
Die Idee hatte Potenzial aber in meinen Augen wurde es nicht gut genutzt.
Denn wichtige Themen, wie der Umgang mit Traumata & PTBS wurden in meinen Augen überaus unzureichend behandelt. Es gab zwar positive Aspekte & ein paar tiefgründigere Messages, dennoch empfand ich hauptsächlich die Liebesgeschichte als äußerst unangenehm & der MMC ist für mich ein schlimmer red flag- character, dem ich leider nichts abgewinnen konnte. (Ausführliche Rezi auf meinem Bookstagram Profil 🤭) *werbung Rezensionsexemplar
Irgendwie weiß ich nicht richtig was ich sagen soll. Ich mochte die Protagonisten, auch das Thema Age-Gap hat mich nicht gestört. Aber irgendwas hat mir gefehlt, teilweise waren die Kapitel mir zu kurz und ich bin einfach nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Es geht viel um Trauerbewältigung, Tod und traumatische Erfahrungen, diese Themen werden meiner Meinung nach auch gut rübergebracht.
Nach dem Verlust ihrer Eltern ist Leah am Boden zerstört und jegliche Freude ist aus ihrem Leben gewichen. Da Leah erst 19 Jahre alt ist, muss ihr Bruder Oliver nun die Verantwortung für sie übernehmen. Dieser muss allerdings beruflich in eine andere Stadt, also bittet er Axel, seinen besten Freund, Leah bei sich aufzunehmen. Leahs und Olivers Eltern waren eng mit den Eltern von Axel befreundet und die drei sind in einer Art Geschwister Dynamik aufgewachsen. Doch als Leah bei Axel einzieht, fühlt es sich für sie ganz und gar nicht nach Geschwisterliebe an. Er versucht alles um Leah wieder zum Lachen zu bringen und die beiden kommen sich näher, doch das ist verboten… AB HIER: ACHTUNG, ES KÖNNTEN SPOILER KOMMEN Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben: aus der von Leah und aus der von Axel. Die Kapitel sind kurz und meistens wechseln die Perspektiven schnell, was viel Dynamik in die Geschichte bringt, das hat mir gut gefallen. Auch, dass man immer mal wieder erahnen könnte, was passieren würde, mochte ich in diesem Buch, da es ein wenig so geschrieben ist, als würden die Charaktere im Nachhinein die Ereignisse aufschreiben und sich daran erinnern. Auch das Setting war schön, die Geschichte spielt nämlich in Australien. Leahs Verlust ihrer Eltern steht im Zentrum der Geschichte und das damit verbundene Trauma und die Trauerbewältigung. Axel versucht wieder Freude in ihr Leben zu bringen. Was ich gut fand ist, dass man merkt wie Leah Stück für Stück zu sich selbst zurückfindet und mit dem Verlust zu Leben lernt. Allerdings empfinde ich hier den Umgang mit dem Trauma als recht leichtfertig. Es gibt eine Szene, in der Axel Leah physisch zwingt Musik zu hören, die direkt mit dem Verlust zu tun hat und sie praktisch in die Situation zurückversetzt. Leah ist danach verstört, Axel entschuldigt sich und dann ist praktisch alles wieder gut. Das Ganze hat mir ein schlechtes Gefühl gegeben. Klar, Axel möchte, dass Leah sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzt, aber das ist schon sehr brutal. Der Altersunterschied hat mich auch ein wenig gestört und die Tatsache, dass die beiden praktisch wie Geschwister aufgewachsen sind. Das Ende hat mir dann wieder gut gefallen und lässt viel offen für eine Fortsetzung der Geschichte. Ich bin gespannt wie es im nächsten Band weiter geht. Von mir bekommt das Buch 3,5 von 5 Sternen.

Herzzerreißend!
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! Es wurden wichtige Themen, wie die Aufarbeitung von Traumata (mitsamt Rückschlägen), der Tod und das Glück eingebunden und dies nicht nur auf positive Art und Weise dargestellt. Eingebettet ist die Geschichte in eine LoveStory zwischen Leah und Axel, mit den Tropes Brothers best friend und Age gap! Mir hat die freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden von vornherein sehr gut gefallen und insbesondere, als eine gewisse Spannung zwischen den beiden entstand, jedoch bin ich der Ansicht, dass es bereits früher zu dieser Situation hätte kommen können. Ich hätte mir zudem ein Happy End zwischen den beiden sehr gewünscht, aber darauf dürfen wir im zweiten Teil hoffen! Was mir wiederum sehr gut gefallen hast ist der Humor, welcher immer wieder aufgetaucht ist, was zudem auch die Stimmung wieder aufgelockert und aufgehellt hat! Mich hat die Geschichte direkt in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch verschlungen! Allerdings muss ich gestehen, dass es an einigen Stellen wirklich tiefgründig wird, weshalb ich der Ansicht bin, dass es in diesem Buch Triggerwarnings geben sollte. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch mit einer tollen Geschichte und LoveStory, aufgrund der Kritikpunkte erhält das Buch von mir 4/5 Sternen!
*Spoiler*
Verlust, Angstzustände, Panikattacken. All dem ist Leah augesetzt, seitdem sie ihre Eltern bei einem Autounfall verloren hat. Sie zieht sich vollkommen zurück. Wird eine leere Hülle. Lässt keine Gefühle mehr zu. Als ihr Bruder aufgrund einer Versetzung weg ziehen muss, übernimmt sein bester Freund Axel die Verantwortung und holt sie zu sich nach Hause. Er versucht sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen und ihr wieder die Farben zu zeigen. Mit jedem Tag schafft er es sie mehr aus ihrem Schneckenhaus zu holen. Doch auch er selbst hat sich irgendwo verloren. Mir hat nicht immer gefallen, wie er mit ihren Ängsten umgeht. Er hat sich immer an erste Stelle gestellt und ihr keine Gelegenheit zum durchatmen gegeben. Der Band endet mit einem Cliffhanger und ich will auf jeden Fall band 2 dazu lesen. Bin gespannt wie die Geschichte der beiden endet.
Was für eine Story … Ich hab wirklich auf ein Happy End gehofft 😭 Aber es hat mich von Seite 1 gecatcht und war wirklich toll zu lesen Diese Spannung von den beiden kam beim lesen so krass rüber … Holy macaroni Ich freue mich unendlich auf den 2. Teil Kann’s kaum erwarten zu erfahren wie es weiter geht 😍😍
Ich habe schnell ins Buch gefunden, man flog durch die Kapitel, auch weil sie einfach kurz waren. Ich mochte Leah gerne auch wie ihre Gefühle dargestellt wurde , auch immer den Rückblick wie sie alles erlebt hat. Achtung Spoiler !! Aber ich wurde nicht so richtig mit Axel warm, aber am meisten hat mich eigentlich Oliver aufgeregt, wie er seine Schwester behandelt und Manipuliert hat und über das Leben seiner Schwester bestimmt hat. Ich werde trotzdem den zweiten teil lesen, auch weil ich hoffe das Leah aus dem ganzen rausbricht.
Interessante Handlung mit einigen Mankos
Als ich erfahren habe, dass „All that we never were“ (span. Todo lo que nunca fuimos) auf Deutsch übersetzt erscheinen würde, war ich total aus dem Häuschen. Da ich selbst Spanisch spreche, treibe ich mich auch immer mal wieder im spanischsprachigen Booktok herum, wo das Buch mit zu den gehyptesten Romanen gehört, weshalb sofort klar war, dass ich die deutsche Übersetzung lesen möchte. Hierum geht es: „Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen.“ „All that we never were“ zeichnet sich für mich durch den einfachen Schreibstil aus, durch den man sehr gut in einen angenehmen Lesefluss findet - keine komplizierten oder zu verschachtelten Sätze, sondern ganz alltägliche, angenehme Sprache. Auch die sehr kurzen (wenn nicht hier und da sogar „zu“ kurzen 😅), manchmal nur eine halbe Seite langen Kapitel tragen zu einem positiven Leseerlebnis bei. Auch das australische Setting rund um Byron Bay lud zum Wohlfühlen ein und bot superschöne Kulissen 🌊🏄🏼♀️🌴. Dieses entspannte Feeling erstreckte sich bis in die Handlung selbst, was für mich leider etwas zum Verhängnis wurde, denn die Spannungskurve war in meinen Augen extrem flach. Selbstverständlich habe ich keine actionreiche oder superdramatische Handlung erwartet, jedoch ist für mich einfach extrem wenig passiert und vieles war einfach sehr repetitiv. Ich weiß nicht, wie oft die Protagonisten gemeinsam mit der Familie aßen, surften, malten auf der Veranda saßen und auch dort wieder aßen und Tee tranken oder auf Feste und Parties gingen. Natürlich handelt es sich hierbei um eine ziemlich realistische Darstellung eines Alltags, jedoch fand ich sie für einen Roman dann doch etwas zu langweilig. ‼️ACHTUNG, MÖGLICHE SPOILER FOLGEN‼️ Den im Buch verarbeiteten „Brother’s Best Friend“-Trope mag ich eigentlich sehr gern, hier konnte ich mich aber nicht zu 100% mit ihm anfreunden. Natürlich kann man über die Angemessenheit eines Altersunterschiedes von 10 Jahren (Leah ist 19 Jahre alt und Axel 29) streiten, jedoch war für mich bereits die Handlungsexposition für eine sich anbahnende romantische Beziehung der Protagonisten eher unpassend. Während Leahs Bruder aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss, wird Axel als ihr „Betreuer“ eingesetzt, bei dem sie wohnen soll, da sie selbst noch zur Schule geht und in ihrem letzten High-School-Jahr steckt. Mich hat das Ganze vor allem zu Beginn sehr an ein Ferienlager-Betreuer-Kind-Verhältnis erinnert, da Axel sie eben genau so sieht: wie ein Kind, auf das er aufpassen muss. Dass Leah ihn dann nach und nach in dieses romantische Verhältnis „schubst“, da sie bereits in ihn verliebt ist, seit sie 13 war, und Axel „ganz plötzlich“ klar wird, dass er doch mehr Interesse an ihr hat bzw. seine Gefühle zu ihr bisher verdrängt hat, war für mich etwas unangenehm. Das hat vor allem daran gelegen, dass Leah sich immer wieder sehr kindisch und auch etwas trotzig benimmt. Wäre ihre Figur für ihr Alter „reifer“ oder erwachsener gezeichnet worden, wäre mir das vielleicht nicht so negativ aufgestoßen, jedoch wird ihr Charakter wahrscheinlich aufgrund ihres psychischen Zustandes so gestaltet worden sein. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: Axels Umgang mit Leahs psychischer Verfassung. Ziemlich problematisch fand ich hier, dass Axel eine „Diagnose“ per Google-Suche stellt und sich dazu berufen fühlt, „ihr wieder beizubringen, das Leben zu genießen“, indem er sie Triggern aussetzt und sie einfach in kritische Situationen wirft - ganz nach dem Motto „Man muss der Angst ins Auge schauen, dann löst sich alles von selbst“. Hier war mir der Umgang mit dem Thema „Posttraumatische Belastungsstörung“ viel zu oberflächlich und leichtfertig und stellt gerade für Betroffene überhaupt kein gutes Beispiel dar. Es hätte mir persönlich viel mehr gefallen, hätte Axel zuerst mit ihr gemeinsam professionelle Hilfe aufgesucht, anstatt einfach auf eigener Faust eine „Rettungsstrategie“ zu starten. Nichtsdestotrotz hat mich „All that we never were“ gut unterhalten und gerade das Ende mit dem Cliffhanger fand ich ziemlich fies 🙈 Trotz der inhaltlichen Mankos werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen und bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Da Leah nun eine Universität besuchen wird, bin ich auch ganz zuversichtlich, dass das Verhältnis zwischen den beiden nicht mehr ganz so „befremdlich“ auf mich wirken wird. Nun heißt es also „Warten auf den 12.06.24“ 😊 P.S.: Findet bitte einen netteren Begriff für das weibliche Geschlechtsorgan als „M*se“ - das war maximal unangenehm 🫣 Danke! 🙈

Emotional, poetisch und tiefgründig!
Ich mochte das Buch extrem gerne 🥹 allerdings ist der Klappentext total unpassend. Es geht um zwei Familien (beide haben zwei Kinder), welche extrem nah zueinander stehen. Bei einem Unfall sterben die Eltern der einen Familie und das wirkt sich auf alle aus. Wir erblicken ganz viel Tiefe und Abgründe. Wie unterschiedlich der Verlust sich auf alle auswirkt und welche dunklen und düsteren Abgründe hinter einigen Charakteren lauern. Außerdem geht es um die Liebe, Familie und vieles mehr. Es ist tiefgründig, emotional und ziemlich poetisch. Geschrieben aus zwei POVs (Axel und Leah deren Eltern gestorben sind). Ich mochte den Slow Burn total gerne und fand es schön wie wir die Entwicklung der einzelnen Charaktere miterleben. Dennoch gab’s ein paar Situationen / verhalten die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und manches war mir zu plötzlich und übertrieben. Daher waren es „nur“ 4 ⭐️. Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig gespannt auf den nächsten Band und wie sich alles fügen wird 🥹🥹🥹 Klare Empfehlung!
Leider so gar nicht mein Fall🥲😅
Ich muss sagen, ich hatte richtig Lust auf das Buch! Das Cover ist wunderschön und der Klappentext klingt vielversprechend. Den Age Gap Trope finde ich grundsätzlich auch gut, wenn es gut umgesetzt ist und mich emotional abholt. Leider war das in dem Buch für mich nicht der Fall🙈 Leah ist die kleine Schwester von Axels bestem Freund und soll ein Jahr bei ihm Leben. Allerdings sind Leah und Axel wie Geschwister aufgewachsen und er nennt sie in dem Buch auch immer „Leah, Schätzchen“ oder „Schatz“ was total väterlich rüberkommt. Das dann plötzlich ✨mehr✨ zwischen ihnen ist, empfand ich teilweise sogar als unangenehm 🥲 Der Schreibstil ist sehr emotionslos und oberflächlich und die Kapitel sind super kurz, irgendwie hatte ich das Gefühl ich komme zwar super schnell durch das Buch durch aber so gar nicht in die Geschichte rein.
ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ || R E Z E N S I O N 𝑨𝒍𝒍 𝒕𝒉𝒂𝒕 𝒘𝒆 𝒏𝒆𝒗𝒆𝒓 𝒘𝒆𝒓𝒆 --------------------------------------- Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen. --------------------------------------- Tropes: - Brothers Best Friend - Age Gap Der Klappentext von 'all that we never were' hat mich sehr angesprochen, genauso wie das schöne Cover. Leider wurde ich mit dem Schreibstil bis zum Ende nicht so wirklich warm. Es sind sehr kurze Kapitel, was grundsätzlich toll ist. Mir kam es aber ab und an sehr chaotisch vor.. es gab Rückblicke, die nicht als solche gekennzeichnet waren und mich erst einmal verwirrt haben. Ich fand es toll dass das Buch mit denselben Worten begonnen und auch geendet hat. Das australische Setting und Axel's Haus am Strand haben mir direkt Fernweh beschert! Und auch der Zusammenhalt von Axel's Familie, dass sie Leah und Oliver wie ihre eigenen Kinder aufgenommen haben war richtig schön zu lesen! Die Beziehung zwischen Leah und Axel ist schwierig. Er kennt sie seit ihrer Geburt und sie ist schon immer in ihn verliebt. Er hat sich nie erlaubt, sie als Frau zu sehen, bis er es nicht mehr ignorieren konnte. Der Age Gap beträgt 10 Jahre, selbstverständlich ist Leah volljährig, als sie beide zusammen kommen. Trotz allem war vorauszusehen, dass diese Beziehung (vorerst) nicht für die Ewigkeit ist. Leah soll studieren und ihr Leben leben. Dafür muss Axel sie frei geben. Die Geschichte fand ich toll und ich werde definitiv Band 2 lesen, da ich wissen muss, dass sie wieder zueinander finden 😄 Aufgrund der sehr chaotischen Schreibweise und der fehlenden Tiefe der Protagonisten gibt's von mir 3,5 ⭐

Wenn dir die Liebe, die Farben wieder zurück bringt.
Ich fand die Geschichte unglaublich ehrlich und ich kann mir vorstellen, dass es genau so in manch einer Familie passieren kann. Der Age Gap (19 zu 29) hat mich persönlich überhaupt nicht gestört, da auch ich 10 Jahre Unterschied zu meinem Ehemann habe. Aufgrund der familiären Geschichte von Leah, Oliver und Axel, kann ich aber die Aufregung innerhalb der Familien gut verstehen. Axel hat Leah auf, manchmal sehr rabiate aber scheinbar, zur Situation passende Weise die Farben wieder in ihre Leben zurück gebracht, was man nicht außer Acht lassen sollte. Ich fand die Liebesgeschichte zwischen Axel und Leah nicht ausschlaggebend aber dennoch schön. Die Spice Szenen waren realistisch und gut zu lesen. Die Story wird aus der Perspektive von Leah und von Axel erzählt. Es hat kurz Kapitel, was mir persönlich sehr gut gefällt.
tiefgründig
Ich bin noch so hin und her gerissen,was ich von diesem Buch halten soll...es ließ sich sehr gut lesen,die Kapitel waren kurz,was ich angenehm finde. Die Gefühle zwischen Alex und Leah konnte man gut nachempfinden. Was mich störte,war die Tatsache,dass sich Alex wie ein Therapeut aufgeführt hat und sehr altklug rüber kam. Der Cliffhanger war irgendwie vorhersehbar aber natürlich gut gewählt,sodass es mich schon auch reizt,den nächsten Band zu lesen.
Verlust. Schmerz. Trauer. Und zwei Menschen, die sich gegenseitig Halt geben, sich herausfordern, und mehr Wunden aufreißen, als sie eigentlich wollen. Ich glaube ich habe noch nie so lange gebraucht, um meine Gedanken zu einem Buch zu Papier zu bringen. Mir ist es auch noch nie so schwer gefallen, diese zu ordnen, um genau das aufzuschreiben, was ich vermitteln möchte. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was so viele wichtigen Botschaften vermittelt. Es war super tiefgründig und absolut emotionslos, und deshalb so voller Emotion. Klingt das verrückt? Vermutlich. Aber alle, die dieses Buch lesen, werden verstehen, was ich meine. Aber bevor ich da weiter drauf eingehen möchte, muss ich leider mit einem negativen Punkt beginnen. Ich habe bis zum Schluss Probleme mit dem Schreibstil gehabt. Auch wenn ich mich irgendwann daran gewöhnt habe, hat er mir doch immer wieder Probleme bereitet. Die Geschichte wird aus der Sicht von Alex und Leah erzählt. Dabei erzählen sie in der Vergangenheit. Zusammen mit den super kurzen Kapiteln hat man das Gefühl ein Tagebuch zu lesen. Oder besser gesagt zwei, die gleichzeitig erzählen. Ein Tagebuch in dem Sinne, das ich das Gefühl hatte, die Geschichte mit Abstand zu erleben. Als ob mir jemand diese erzählen würde. Ich konnte mich nicht hineinfühlen. Ich konnte keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Das lag vielleicht an dieser emotionalen Distanz. Aber auch an den Handlungen dieser. Immer wenn ich dachte, dass ich sie verstehe, folgten super kopflose Situation oder welche, die ich nicht in den Kontext einordnen konnte. Die beiden sind keineswegs schlechte Protagonisten, ich habe sie einfach nur nicht gefühlt. Was man aber ganz klar sagen muss ist, dass ich auch selten ein Buch gelesen habe, wo sich die Protagonistin so stark weiterentwickelt hat. Man konnte bildlich mitverfolgen, wie ihr Leben von Schwarz/Weiß zu bunt wurde. Und das war einfach nur wundervoll zu lesen. Zum Ende hin hat mich ihre Geschichte so gefesselt, dass ich unbedingt deren Prozess in dem nächsten Band erleben möchte. Ich bin super gespannt, was mir dort vermittelt wird und wie sich bestimmte Situationen aufklären werden. Denn eins kann ich auch sagen: Ich habe mir noch nie so Gedanken über die Bedeutung von Worten nach einem Buch gemacht. Es werden auf eine schmerzhafte Art und Weise so wichtige Botschaften vermittelt: Es ist wichtig das Leben auch einmal im Moment zu Leben, den Moment bewusster wahrzunehmen, einfach sein Glück zu spüren und selbst zu erleben, was uns glücklich macht. Es ist wichtig weiterzuleben. Gerade nach einem Verlust. Egal ob für einen selbst, seine Mitmenschen oder die verlorenen Menschen. Es ist wichtig sich gegenseitig den Raum zu geben, den man braucht. Füreinander da zu sein, aber auch sich gegenseitig so herauszufordern, dass wir wachsen können. Das sind nicht die einzigen Botschaften, denn das Buch lebt von welchen. Aber für mich sind es die Wichtigen. Nur muss ich auch leider sagen, dass sie einem teilweise auf eine falsche Art vermittelt wurden. Natürlich darf man nicht alles was man liest, auf das wahre Leben übertragen. Aber ich bin der Meinung, dass man persönliche Grenzen nicht so leichtfertig überschreiten darf, wie es vermittelt wird. Das man aufeinander Rücksicht nehmen muss und vor allem das man mit manchen Themen einfach sensibel umgehen muss und die persönlichen Schwächen nicht in gewissen Zusammenhängen zu seinem Vorteil nutzen darf. Und gerade Axel hat dahingehend einige Situationen gebracht, die nicht zu tolerieren sind.

Hat mich leider nicht so gefesselt, wie ich es mir gewünscht hätte.
Seit Leah ihre Eltern verloren hat, zwingt sie sich selbst dazu, ihre Gefühle hinter einer Mauer zu verstecken, um den Schmerz nicht mehr spüren zu müssen. Seither ist ihre Welt schwarz. Axel, der beste Freund ihres Bruders, hat es sich zur Mission gemacht, die alte Leah zurückzuholen - ohne zu ahnen, dass diese nicht mehr das kleine Mädchen von damals ist. Ehrlich gesagt, hat mich dieses Buch ein bisschen enttäuscht. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe mich schon auf den Inhalt gefreut, aber irgendwie hat es mich dann doch nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte. Sowohl Axel als auch Leah fand ich in der ersten Hälfte relativ unnahbar und dadurch konnte ich mich nur schwer in die beiden hineinversetzen. Dazu kommt auch, dass ich Axel irgendwie total unsympathisch fand. Seine Entscheidungen fand ich teilweise fragwürdig, und irgendwie hat er mir sehr starke F-Boy Vibes gegeben. Leah hingegen konnte ab irgendeinem Punkt mein Herz irgendwie erwärmen, aber eben auch nicht hundertprozentig. Dazu finde ich, dass der Heilprozess von Leah sehr schnell vonstatten ging. Dafür, dass sie anfangs gar keine Emotionen zugelassen hat, hatte ich den Eindruck, als hätte sie sich doch ziemlich früh 'erholt'. Nichtsdestotrotz werde ich wahrscheinlich auch den zweiten Band lesen, weil ich den Cliffhanger im letzten Kapitel schon ziemlich fies fand und ich auch irgendwie die Hoffnung habe, dass mich dieser Band mehr überzeugen kann.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen.
Spice-Level: 2 von 5
Book Information
Author Description
Alice Kellen ist eine internationale Bestsellerautorin. Sie schreibt Geschichten über universelle, übergreifende Themen wie Liebe, Freundschaft, Unsicherheiten, Verlust und der Sehnsucht nach einer besseren Zukunft. Mit ihrer Familie lebt sie in Valencia.
Posts
Das Buch war ein guter Read für zwischendurch. Die Story ist nichts Neues, aber schön umgesetzt und durch Elemente wie Australien und Surfen neu. Der Schreibstil macht einem das Lesen sehr einfach, ebenso wie die kurzen Kapitel. Trotzdem hat mir teilweise der ,,jugendliche‘‘ Stil der Story nicht gefallen und auch, dass Axel mit einer Sache zu weit gegangen ist, damit Leah sich endlich wieder dem Leben öffnet, war mir too much. Die Dynamik zwischen den beiden fand ich ganz schön und mit der Zeit hat mir das immer besser gefallen.
Hat mir leider nicht gefallen
All that we never were von Alice Kellen / Rezension 💜 Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Werbung, Überblick: - Trauer, Verlust - Age gap - Brother’s best friend - Depressionen etc. Meinung und Inhalt: Trotz der berührenden und schwierigen Themen (normalerweise mein Ding) hat mir dieses Buch leider nicht so gut gefallen. Aber erst mal zum Inhalt: Leah und Oliver verlieren beide Elternteile bei einem Unfall. Leah ist in einer schweren Depression gefangen. Als sie vorübergehend bei Olivers bestem Freund Axel (deutlich älter als Leah) einzieht, geht es ihr zunehmend besser, dennoch wird sie von der Vergangenheit eingeholt… Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen und hatte keinerlei Vorbehalte, obwohl es bereits einige schlechte Rezensionen dazu gab. Das Cover sieht wunderschön aus und vom Klappentext her klang es wie eine komplexe, schmerzliche Geschichte. Die Kapitel sind super kurz, so dass man das Buch gut und schnell lesen konnte. Leider fehlte es mir an vielen Stellen an Tiefe, der Schreibstil war sehr einfach gehalten und insgesamt war es mir alles zu simpel. Die Übersetzung war stellenweise zu wörtlich, was mich auch gestört hat. Als Beispiel: „going out“ wurde nicht als „in einer Beziehung sein“ übersetzt oder wenigstens als „sich sehen“ sondern als „miteinander gehen“. Damit hörten sich die Gespräche an, als würden Grundschüler miteinander reden… Axel als Hobby Psychiater ging mir sehr schnell auf die Nerven, ich denke nicht, dass man so ein tiefes Trauma auf eine solche Weise lösen kann…. Über die „Liebesgeschichte“ brauchen wir fast gar nicht reden (wir reden natürlich trotzdem darüber): Leah wird sowohl von ihrem Bruder als auch von Axel wie ein kleines Kind behandelt (und sie benimmt sich auch eher wie 15/16 und nicht wie 19). Zu keinem Zeitpunkt ist Leah „gleichgestellt“ oder wirkt wie eine Erwachsene. Dass Axel dann aber nicht „widerstehen“ kann, ne ne, das hat mir gar nicht gepasst. Der Charakter war 19 Jahre alt, weil alles andere kriminell gewesen wäre. Aber es hat sich trotzdem kriminell und falsch angefühlt… Leider hat mich das Buch daher nicht überzeugt. Macht Euch gern ein eigenes Bild, wenn Euch der Klappentext gefällt. 2/5 ⭐️⭐️

Zunächst war ich skeptisch, aber ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Für mich hat es relativ lange gedauert bis wirklich Schwung in die Gedichte kam. Nach etwa der Hälfte hatte es mich gefesselt und ich wollte wissen wie es weiter geht. Nun bin ich auf den zweiten Teil gespannt.

Sooo ein schönes Buch. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich muss sagen ich hatte in einer Stunde über 180 Seiten gelesen gehabt 🫢. Also es hat mir sehr sehr gut gefallen. Es wurden viele wichtige Themen dort angesprochen und Leah und Axel sind echt tolle Protagonisten und ich konnte mich in die zwei hineinversetzen.

Schöner Auftakt
„All That We Never Were“ ist Band 1 der Let-it-Be Reihe von Alice Kellen. Das Cover ist wunderschön und farbenfroh, beim anschauen kann man nicht erahnen, dass es hier viel um Trauer und Verlust geht, allerdings dreht sich auch vieles um das Thema Malen und Farben, dazu passt das Cover sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch an einem Wochenende durchgelesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten Leah und Axel erzählt, so bekommt man einen guten Einblick die Gefühlswelt der Beiden. Axel war mir direkt sympathisch, er ist sehr liebenswert und authentisch. Leah hat einen schweren Verlust erlebt und sieht aktuell alles in grau und dunkel. Durch die detaillierten Beschreibungen des Setting, der Küstenstadt Byron Bay, konnte ich mir bildlich alles sehr gut vorstellen. Byron Bay ist ein Künstlerort an der Ostküste Australiens und ich habe mich dort richtig wohlgefühlt. Autorin Alice Kellen hat hier einen tiefgründigen und emotionalen Roman über Trauerbewältigung, Liebe und Freundschaft gezaubert. Ich kann euch das Buch sehr empfehlen und bin schon auf Band 2 und ein Wiedersehen mit Leah und Axel gespannt.
Berührend, empathisch und voller magischer, lebendiger Momente!
„In einer Sekunde kann sich alles verändern.“ Ein Plädoyer an die achtsame Wahrnehmung eines jeden Augenblicks - im Guten, wie im Schlechten, lohnt es sich, den Moment zu leben und bewusst zu spüren. Ein tragischer Unfall, der dem 19-jährigen Mädchen, Leah, ihre Eltern und ihr Zuhause nimmt. Von der Trauer um den immensen Verlust gezeichnet, zieht sie sich immer mehr zurück in ihre eigene Welt. Währenddessen versucht ihr Bruder Oliver durch einen Job im entfernten Sydney für die Zukunft seiner geliebten kleinen Schwester zu sorgen, damit sie wie geplant ihr künstlerisches Talent im Rahmen eines Studiums erweitern kann. In der Zwischenzeit lebt Leah beim besten Freund ihres großen Bruders, Axel, in den sie schon lange verliebt war. Anfangs gestaltet sich deren Zusammenleben eher wortkarg und entspricht eher einer WG, doch mit der Zeit schafft Axel, Leah aus der Isolation ins Hier und Jetzt zurückzubegleiten… Verfasst ist das Ganze in einem Wechselspiel der Perspektive von Leah sowie der von Axel, was ich sehr bereichernd fand, um deren Handlungen nachvollziehen zu können. Ein wirklich schönes Buch über Traumata (schwere Verluste) und ihre Folgen, über Verlust, Geschwisterliebe, über Freundschaft und über die Liebe selbst - die so manches Eis zu brechen im Stande ist. Besonders schön fand ich die Momente, in denen Kunst, Farben, Musik als Elemente erwähnt wurden, die dem Ausdruck von ganz unterschiedlichen Gefühlen dienen können - toll beschrieben!
Wer eine ruhige Geschichte mit Charakterentwicklung nach einem Trauma sowie einer Liebesgeschichte unter dem Trope Brother's Best Friend sucht, kriegt von mir hiermit eine Leseempfehlung.
Nach einem Unfall hat sich für Leah alles verändert und sie lebt in einer tristen dunklen Welt. Als ihr Bruder Oliver für ein Jobangebot länger außerhalb der Stadt sein muss, zieht sie bei seinem besten Freund Axel ein. Und so erleben wir 12 Monate, in denen Dunkelheit und Farbe gegeneinander kämpfen. In denen sich Leah und Axel immer mehr annähern und es in einer farbenfrohen Explosion mündet. Es ist ruhig und gleichzeitig aufwühlend geschrieben. Durch Rückblenden erfahren wir mehr von Leahs, Olivers und Axels Leben, welche seit ihrer Kindheit verwoben sind. Achtung Spoilergefahr! Mir fällt es nicht einfach, das Buch zu bewerten. Ich habe es gerade angefangen, als ich selbst in eine Trauerphase kam. Dadurch war es super emotional und voller schöner Zitate. Gleichzeitig hat mich die Geschichte von Leah und Axel zu Beginn nicht gefangen genommen. Vorrangig hatte ich Probleme mit den Tropes Brother's Best Friend und Age Gap, da sich mir die Protas viel zu oft Gedanken um dieselben Themen machten und nicht vorankamen. Vielleicht liegen mir die Tropes auch einfach nicht. Insgesamt war es eine schöne Reise, wie Leah wieder zu sich findet. Die Love Story konnte ich erst zum Ende fühlen. Da es der erste Band der Let-it-be-Dilogie ist, werde ich dem zweiten Band vermutlich eine Chance geben. Thematisch wird es sich vermutlich stark von der Trauerbewältigung abwenden und stärker auf die Entwicklung von Leah als Einzelperson und dem Wiederfinden fokussieren.

Bin fix und fertig von diesen Gefühlen
Bin noch völlig überwältigt von dem Ende... Ich habe lange nichtmehr so sehr mit Charakteren mitgefühlt. Ich fand die Location richtig schön, und besonders die Beschreibungen mit den Farben bzw die Darstellung der Liebe zur Malerei war suuuper. Die Protagonisten habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Bin aber immernoch böse auf Axel (ich spoiler nicht). Allgemein also ein super Buch, würde ich definitiv weiter empfehlen! Ich freue mich riesig den 2ten Band zu lesen!!!
Omg was ein gutes Buch. Kann ich mehr als 5 Sterne geben?
Eigentlich lese ich nicht so oft New Adult, weil es oft die gleiche Handlung und das gleiche Ende ist, aber diesmal hat es mich richtig abgeholt und ich kann gar nicht abwarten Band 2 zu lesen, wo es hoffentlich ein Happy End für Leah und Axel gibt. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen. Der schreibstil ist schön angenehm und man konnte gut mitfühlen. Das Buch handelt von Tod, Trauer und einer ptbs, ich würde es also nur jemanden empfehlen der dadurch nicht getriggert wird. Am Ende habe ich Axels Handeln nur bedingt verstehen und nachvollziehen können. Es ist auf jedenfall ein muss zu lesen!!
„Eine Liebe, die für immer ist. Wenn du um sie kämpfst.“
Mit null Erwartungen bin ich an das Buch heran gegangen & ich bin positiv überrascht wurden. Leah‘s & Axel‘s Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem, da ihre Charaktere gut ausgebaut waren. Vieles war sehr gefühlsnah, leidenschaftlich und erwachsen. Auch der Schreibstile hat mir sehr zugesagt, denn dieser ist verständlich und angenehm. An manchen Stellen hatte ich jedoch so ein wenig das Gefühl, das die Übersetzung nicht ganz zu hingehauen hat. Irgendwie kam das komisch rüber, kann mich da aber auch irren. Grundsätzlich kann ich aber das Buch „All That We Never Were“ sehr empfehlen, wenn man sich von dem Thema Verlust/Tod nicht all zu sehr getriggert fühlt, da es hier sehr tiefgründig behandelt wird.

Schönes Buch mit traurigen Hintergrund und versprüht durch das Setting am Meer richtiges Urlaubsfeeling.
Zum Buch: wunderschönes und farbenfrohes Cover, das auch so einen Teil der Geschichte wiedergibt, da sowohl Axel als auch Leah künstlerisches Talent haben und die Welt in Farben sehen. Die Kapitel sind aua Sicht von Axel oder Leah geschrieben, größtenteils sehr kurz mit eins, zwei Seiten. Schreibstil: angenehm zu lesen, schöne Beschreibung der Gefühle, manchmal hätten die Handlungen gerne näher ausgeführt werden dürfen Geschichte: Trauerbewältigung, Best-Friends-Brother, Forbidden-Love, Slow-Burn Nach dem Tod ihrer Eltern stürzt Leah in ein tiefes Loch, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Was ihr bleibt, ist ihr Bruder Oliver, der seine Träume hintenanstellt um für seine Schwester da zu sein. Ein Jobangebot, welches er nicht ablehnen kann, schickt ihn nach Sydney. Oliver bittet seinen besten Freund Axel, in dieser Zeit auf Leah aufzupassen. Leah, die 10 Jahre jünger ist, Leah, die er von Geburt an kennt, Leah, die für ihn wie eine kleiner Schwester ist und die er liebt... und sie liebt ihn schon immer. Die Geschichte ist wirklich sehr emotional. Mir gefällt der Schreibstil und die abwechselnde Sicht von Leah und Axel. Die beiden sind künstlerisch begabt und sehen die Welt in den vielen Farben und genau so wird auch das Umfeld viel beschrieben. Allein diese Sichtweise hat mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet. Auch die Charaktere sind sehr interessant und auch die unterschiedlichen Arten der Trauerbewältigung. Insgesamt eine wirklich sehr schöne Geschichte, die durch das Setting am Meer auch Urlaubsfeeling verbreitet hat. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass noch mehr in die Tiefe gegangen wäre und manche Handlungen mehr beschrieben worden wäre, dann hätte man die Charaktere wahrscheinlich noch besser in ihrem Denken und Fühlen nachvollziehen können.
All that we never were ist der Auftakt Let-it-be-Dilogie von Alice Kellen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Leah und Axel erzählt, wobei die Kapitel sehr kurz sind. Dadurch und auch durch den nüchternen, prägnanten Schreibstil bin ich förmlich durch das Buch geflogen. Der Schreibstil war wirklich sehr besonders, fast schon emotionslos und dadurch voller Emotionen. Ich kann es leider nicht besser beschreiben, dafür muss man das Buch einfach selbst gelesen haben. Leah hat ihre Eltern und sich selbst in der Trauer um diese verloren. Mir gefiel hier insbesondere, wie ihre Gefühle dahingehend beschrieben wurden und die Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte durchmacht. Was mir leider nicht so gefallen hat, war der Umgang mit ihrer psychischen Erkrankung. Leah ist nach dem Verlust ihrer Eltern schwer depressiv. Und dann kommt Axel, zwingt sie zu positiven Aktivitäten und langsam entwickelt sich etwas zwischen ihnen. Liebe ist kein Allheilmittel für Depressionen und leider ist diese Botschaft beim Lesen häufig an mich vermittelt worden. Die Liebesbeziehung zwischen Leah und Axel konnte mich leider auch nicht begeistern. Das mag aber durchaus eine persönliche Präferenz sein: Hier gibt es eine Age Gap von etwa zehn Jahren. Bei dem Alter 19 und 29 finde ich das einfach seltsam und auch die ganzen Umstände, unter denen die beiden zusammenkommen, wirken auf mich nicht romantisch. Tatsächlich nicht einmal gesund. Um die Rezension noch mit etwas positivem zu schließen, möchte ich aber unbedingt noch auf das Setting zu sprechen kommen: Australien, die Küste, ein Haus mitten am Meer. Es war wirklich wunderschön. Das Buch hat meinen persönlichen Geschmack also leider nicht getroffen, aber ich denke, dass es etwas für diejenigen sein könnten, die den Trope Age Gap mögen und sich mal an einem ganz anderen Schreibstil ausprobieren möchten.
Wow! ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan von Slow Burn aber in diesem Buch war dieser Trope so gut umgesetzt, dass es mir richtig viel Spaß gemacht hat 🥹 Es war alles mit sehr viel Gefühl beschrieben und ich mochte die Protagonisten richtig richtig gerne 🫶🏻 Dieses Buch hat mir einfach auf den letzten Seiten nochmal so richtig das Herz gebrochen und ich würde am liebsten direkt weiterlesen 🥺🤍
Viel Potenzial, das meiner Meinung nach nicht genug ausgeschöpft wurde.
Ich hatte richtig Hoffnung, dass dieses Buch ein Überraschungshighlight werden könnte, da die Idee der Story richtig gut ist. "All that we never were" ist erstmal super emotional, bewegend und vor allem vielversprechend. Das Setting versprach ebenfalls traumhaft zu sein. Anfangs fand ich das Buch auch wirklich gut, war sehr optimistisch, dass es noch richtig gut wird, wenn ich nur emotional etwas mehr abgeholt werde. Nur leider wurde, meiner Meinung nach, nicht all zu viel daraus gemacht und meine Hoffnung löste sich immer mehr auf. Das größte Problem: Gefühlstechnisch ist bei mir nicht viel angekommen - leider. Einzig Lias Gefühle gegenüber Axel wurden gut dargestellt, jedoch fehlte mir auch hier die emotionale Tiefe. Axels Wandel zwischen "Lia ist die kleine Schwester meines besten Freundes und noch ein Kind" zu "Ach, eigentlich find ich sie ganz schön heiß und ich verliebe mich in sie" kam für mich absolut nicht authentisch rüber. Das lag eventuell auch daran, dass ich die Charaktere trotz Ich-Perspektive eher distanziert wahrgenommen und als Lesende nicht wirklich eine persönliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Es gab durchaus Stellen, die ich als sehr bewegend empfunden habe, aber eben eher objektiv betrachtet. Der Schreibstil war grundsätzlich angenehm, die Kapitel kurz und es ließ sich gut lesen. Man könnte aufgrund der kurzen Kapitel darauf schließen, dass es ein sehr kurzweiliger Read war. Allerdings machte sich in mir nach und nach immer mehr der Eindruck breit, dass wahnsinnig wenig passierte und das Buch dafür sehr dick ist. So kam es, dass es sich für mich tatsächlich irgendwann sehr zog. Zudem wiederholten sich gewisse Szenen auch häufig, wohingegen die Haupthandlung auf der Stelle trat, was dann noch dazu führte, dass ich das Interesse an der story verlor und es die meiste Zeit über eher langweilig war. Ich bin mir auch nicht sicher, wie ich den Umgang mit Lias PTBS finden soll - es kam mir doch eher unrealistisch sowie teilwiese sogar problematisch vor. Aber da möchte ich nicht zu viel vorweg nehmen. Die Thematik ist extrem emotional, es hat mich in der Umsetzung bloß nicht erreicht. Irgendwas an der Art der Erzählung führte dazu, dass ich alles eher distanziert aufnahm und es sich für mich nicht so echt anfühlte. Der Autorin ist es nicht gelungen mein Herz zu erreichen, was bei einer solchen story, die auf Emotionalität, Gefühlen sowie Trauerbewältigung ausgelegt ist, natürlich sehr schade ist. So habe ich auch Axel und Lia als Paar kaum gefühlt, fand die spicy Szenen aufgrund einer bestimmten Wortwahl (vermutlich übersetzungsbedingt) sehr unangenehm :D Alles in allem war das kein schlechtes Buch, es hatte sogar wahnsinnig viel Potenzial und ich glaube, wenn es schafft, die Lesenden zu erreichen, kann das auch richtig gut werden. Für mich blieb leider der Eindruck, dass diese Geschichte auf einem sehr oberflächlichen Ebene erzählt wurde, was dadurch verstärkt wird, dass mir die Geschichte leider nicht all zu viel gegeben hat. Daher werde ich die Reihe auch nicht weiterverfolgen. In meiner Gesamtbewertung komme ich daher auf knappe 3 Sterne :-)
Süße Story 🥹
Eine Liebe, für die du alles riskieren musst. Eine Liebe, die für immer ist. Wenn du darum kämpfst. Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Die gemeinsame Zeit schweißt die beiden mehr zusammen als sie beide zunächst zugeben wollen…. Das Ende hat ein bisschen mein Herz gebrochen 🥹🥹💔
Leichte Lektüre für Zwischendurch
Durch die farbenfrohen Farben des Covers fühlte ich mich gleich angesprochen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und hat mich sehr gefesselt. Bis es auf den Punkt der Geschichte kommt, dauert es ziemlich lange. Etwas musste ich zweifeln bei dem Altersunterschied, das ist schon sehr krass, vor allem weil Leah erst 19 Jahre alt ist. Interessant finde ich die freundschaftliche Beziehung zwischen Axel und Oliver, vor allem, dass man sich schon über viele Jahre kennt, aber ob das gut geht und was Vorrang hat, ob Freundschaft oder Liebe, ist fraglich. Die Geschichte wird aus Leah‘s und Oliver‘s Perspektive erzählt. Am Ende wollte ich mehr und mehr wissen, denn ich wollte das endlich da hin führt, was ich mir gewünscht bzw. erhofft habe.
Tolle Idee, Umsetzung nicht so gelungen
Als die Geschwister Oliver und Leah ihre Eltern bei einem Autounfall verlieren, bricht eine Welt für beide zusammen und von da an sind beide auf sich allein gestellt. Oliver, der große Bruder von Leah, kann den Verlust deutlich besser verkraften, als Leah. Als er beruflich leider wegziehen muss, bittet er seinen besten Freund Axel seine Schwester für ein Jahr bei sich aufzunehmen. Was er jedoch nicht weiß, ist das Leah bereits früher in Axel verliebt war und durch die gemeinsame Zeit neue Gefühle bei ihr entfacht werden. An sich klingt, dass nach einer tollen Idee für ein Buch oder? Ich persönlich lese auch gerne den Trope Age Gap, allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch leider nicht überzeugen konnte. Axel und Leah kennen sich ja schon von klein auf, da beide Familien immer gut befreundet waren. Dadurch hat man auch gemerkt, dass beide eine schon viel vertrauteres Miteinander haben. Ich hatte oft eher den Eindruck sie sind wie Bruder und Schwester, statt einem Liebespaar. Hinzu kam, dass es sich im Buch ziemlich gezogen hat, bis überhaupt mal etwas passiert ist. Den Schreibstil empfand ich als sehr einfach, allerdings waren die Kapitel teilweise mega kurz, was mir leider gar nicht gefallen hat. Das Thema Verlust und Trauer wurde zwar im Buch viel besprochen, aber eher oberflächlich. Ich habe zudem leider auch keinen Drang verspürt, dass Buch weiterzulesen und das ist oftmals kein gutes Zeichen. Was mir jedoch gefallen hat, war das ganze Setting und das drumherum. Mit dem Surfen, die Bezüge zu Beatles Songtexten. Im großen und ganzen ist das Buch eine leichte Lektüre, wo allerdings oberflächlich das Thema Trauer behandelt wurde. Ich denke es gibt durchaus Leser, denen das Buch super gefallen würde.
Tolles Buch 😍
Ein wirklich tolles Buch mit sehr vielen Gefühlen, aber unglaublich tollen Protagonisten. Es war wirklich sehr Gefühlvoll & emotional... 😪 Ich kann ehrlich gesagt nicht ganz verstehen warum manche das Buch nicht so toll fanden, aber Geschmäcker sind bekanntlich ja verschieden 😅. Ich habe Leah & Axel sehr gemocht & ich fand's toll wie Axel Leah hilft mit ihrer Trauer umzugehen & ihre Mauern einreißen will & es auch schafft ☺️. Ich bin sehr froh direkt weiter lesen zu können & nicht lange warten zu müssen um zu wissen wie es weitergeht, denn ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen & habe mich immer gefreut zurück zum Buch zu kommen & ich habe es immer sehr gerne in die Hand genommen. Meiner Meinung nach ist das Buch eine Empfehlung & ich mag es sehr ☺️
Leah & Axel
𝐖𝐞𝐫𝐛𝐮𝐧𝐠/𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧𝐬𝐞𝐱𝐞𝐦𝐩𝐥𝐚𝐫* Ich habe bei diesem Buch nicht sonderlich viel Erwartungen gehabt & trotzdem wurde ich leider enttäuscht. 😩 Ein paar Infos zu dem Buch: Leah, 19, hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Malt seit dem nicht mehr & zieht sich zurück. Axel, 29, hat ein gechilltes Leben, surft gerne & Leah’s Bruder ist sein bester Freund. Ich habe die Gedanken & Handlungen in diesem Buch leider nicht greifen können, immer wenn ich dachte, jetzt weiß wie sie ticken, kam wieder ein anderes Thema & so konnte ich auch keine richtige Bindung zu der LoveStory herstellen.😭🥺 Das einzigste was mir bisher positiv aufgefallen ist, sind ein relativ kurzen Kapitel, was das ganze einfach zu lesen gemacht hat. Dagegen war der Schreibstil in manchen Kapiteln etwas schwierig verständlich. Gerade die Spicy Szenen waren mir so unangenehm, zu lesen…😅 Das Ende hat mich dann doch nochmal kurz die Luft anhalten lassen, weil ich nicht damit gerechnet habe, wie es ausging 👀✨ Ich werde also der Autorin nochmal eine Chance geben, denn natürlich will ich trotzdem wissen, wie die zwei das jetzt wieder geradebiegen. 🌝🥹
Die Idee hatte Potenzial aber in meinen Augen wurde es nicht gut genutzt.
Denn wichtige Themen, wie der Umgang mit Traumata & PTBS wurden in meinen Augen überaus unzureichend behandelt. Es gab zwar positive Aspekte & ein paar tiefgründigere Messages, dennoch empfand ich hauptsächlich die Liebesgeschichte als äußerst unangenehm & der MMC ist für mich ein schlimmer red flag- character, dem ich leider nichts abgewinnen konnte. (Ausführliche Rezi auf meinem Bookstagram Profil 🤭) *werbung Rezensionsexemplar
Irgendwie weiß ich nicht richtig was ich sagen soll. Ich mochte die Protagonisten, auch das Thema Age-Gap hat mich nicht gestört. Aber irgendwas hat mir gefehlt, teilweise waren die Kapitel mir zu kurz und ich bin einfach nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Es geht viel um Trauerbewältigung, Tod und traumatische Erfahrungen, diese Themen werden meiner Meinung nach auch gut rübergebracht.
Nach dem Verlust ihrer Eltern ist Leah am Boden zerstört und jegliche Freude ist aus ihrem Leben gewichen. Da Leah erst 19 Jahre alt ist, muss ihr Bruder Oliver nun die Verantwortung für sie übernehmen. Dieser muss allerdings beruflich in eine andere Stadt, also bittet er Axel, seinen besten Freund, Leah bei sich aufzunehmen. Leahs und Olivers Eltern waren eng mit den Eltern von Axel befreundet und die drei sind in einer Art Geschwister Dynamik aufgewachsen. Doch als Leah bei Axel einzieht, fühlt es sich für sie ganz und gar nicht nach Geschwisterliebe an. Er versucht alles um Leah wieder zum Lachen zu bringen und die beiden kommen sich näher, doch das ist verboten… AB HIER: ACHTUNG, ES KÖNNTEN SPOILER KOMMEN Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben: aus der von Leah und aus der von Axel. Die Kapitel sind kurz und meistens wechseln die Perspektiven schnell, was viel Dynamik in die Geschichte bringt, das hat mir gut gefallen. Auch, dass man immer mal wieder erahnen könnte, was passieren würde, mochte ich in diesem Buch, da es ein wenig so geschrieben ist, als würden die Charaktere im Nachhinein die Ereignisse aufschreiben und sich daran erinnern. Auch das Setting war schön, die Geschichte spielt nämlich in Australien. Leahs Verlust ihrer Eltern steht im Zentrum der Geschichte und das damit verbundene Trauma und die Trauerbewältigung. Axel versucht wieder Freude in ihr Leben zu bringen. Was ich gut fand ist, dass man merkt wie Leah Stück für Stück zu sich selbst zurückfindet und mit dem Verlust zu Leben lernt. Allerdings empfinde ich hier den Umgang mit dem Trauma als recht leichtfertig. Es gibt eine Szene, in der Axel Leah physisch zwingt Musik zu hören, die direkt mit dem Verlust zu tun hat und sie praktisch in die Situation zurückversetzt. Leah ist danach verstört, Axel entschuldigt sich und dann ist praktisch alles wieder gut. Das Ganze hat mir ein schlechtes Gefühl gegeben. Klar, Axel möchte, dass Leah sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzt, aber das ist schon sehr brutal. Der Altersunterschied hat mich auch ein wenig gestört und die Tatsache, dass die beiden praktisch wie Geschwister aufgewachsen sind. Das Ende hat mir dann wieder gut gefallen und lässt viel offen für eine Fortsetzung der Geschichte. Ich bin gespannt wie es im nächsten Band weiter geht. Von mir bekommt das Buch 3,5 von 5 Sternen.

Herzzerreißend!
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! Es wurden wichtige Themen, wie die Aufarbeitung von Traumata (mitsamt Rückschlägen), der Tod und das Glück eingebunden und dies nicht nur auf positive Art und Weise dargestellt. Eingebettet ist die Geschichte in eine LoveStory zwischen Leah und Axel, mit den Tropes Brothers best friend und Age gap! Mir hat die freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden von vornherein sehr gut gefallen und insbesondere, als eine gewisse Spannung zwischen den beiden entstand, jedoch bin ich der Ansicht, dass es bereits früher zu dieser Situation hätte kommen können. Ich hätte mir zudem ein Happy End zwischen den beiden sehr gewünscht, aber darauf dürfen wir im zweiten Teil hoffen! Was mir wiederum sehr gut gefallen hast ist der Humor, welcher immer wieder aufgetaucht ist, was zudem auch die Stimmung wieder aufgelockert und aufgehellt hat! Mich hat die Geschichte direkt in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch verschlungen! Allerdings muss ich gestehen, dass es an einigen Stellen wirklich tiefgründig wird, weshalb ich der Ansicht bin, dass es in diesem Buch Triggerwarnings geben sollte. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch mit einer tollen Geschichte und LoveStory, aufgrund der Kritikpunkte erhält das Buch von mir 4/5 Sternen!
*Spoiler*
Verlust, Angstzustände, Panikattacken. All dem ist Leah augesetzt, seitdem sie ihre Eltern bei einem Autounfall verloren hat. Sie zieht sich vollkommen zurück. Wird eine leere Hülle. Lässt keine Gefühle mehr zu. Als ihr Bruder aufgrund einer Versetzung weg ziehen muss, übernimmt sein bester Freund Axel die Verantwortung und holt sie zu sich nach Hause. Er versucht sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen und ihr wieder die Farben zu zeigen. Mit jedem Tag schafft er es sie mehr aus ihrem Schneckenhaus zu holen. Doch auch er selbst hat sich irgendwo verloren. Mir hat nicht immer gefallen, wie er mit ihren Ängsten umgeht. Er hat sich immer an erste Stelle gestellt und ihr keine Gelegenheit zum durchatmen gegeben. Der Band endet mit einem Cliffhanger und ich will auf jeden Fall band 2 dazu lesen. Bin gespannt wie die Geschichte der beiden endet.
Was für eine Story … Ich hab wirklich auf ein Happy End gehofft 😭 Aber es hat mich von Seite 1 gecatcht und war wirklich toll zu lesen Diese Spannung von den beiden kam beim lesen so krass rüber … Holy macaroni Ich freue mich unendlich auf den 2. Teil Kann’s kaum erwarten zu erfahren wie es weiter geht 😍😍
Ich habe schnell ins Buch gefunden, man flog durch die Kapitel, auch weil sie einfach kurz waren. Ich mochte Leah gerne auch wie ihre Gefühle dargestellt wurde , auch immer den Rückblick wie sie alles erlebt hat. Achtung Spoiler !! Aber ich wurde nicht so richtig mit Axel warm, aber am meisten hat mich eigentlich Oliver aufgeregt, wie er seine Schwester behandelt und Manipuliert hat und über das Leben seiner Schwester bestimmt hat. Ich werde trotzdem den zweiten teil lesen, auch weil ich hoffe das Leah aus dem ganzen rausbricht.
Interessante Handlung mit einigen Mankos
Als ich erfahren habe, dass „All that we never were“ (span. Todo lo que nunca fuimos) auf Deutsch übersetzt erscheinen würde, war ich total aus dem Häuschen. Da ich selbst Spanisch spreche, treibe ich mich auch immer mal wieder im spanischsprachigen Booktok herum, wo das Buch mit zu den gehyptesten Romanen gehört, weshalb sofort klar war, dass ich die deutsche Übersetzung lesen möchte. Hierum geht es: „Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen.“ „All that we never were“ zeichnet sich für mich durch den einfachen Schreibstil aus, durch den man sehr gut in einen angenehmen Lesefluss findet - keine komplizierten oder zu verschachtelten Sätze, sondern ganz alltägliche, angenehme Sprache. Auch die sehr kurzen (wenn nicht hier und da sogar „zu“ kurzen 😅), manchmal nur eine halbe Seite langen Kapitel tragen zu einem positiven Leseerlebnis bei. Auch das australische Setting rund um Byron Bay lud zum Wohlfühlen ein und bot superschöne Kulissen 🌊🏄🏼♀️🌴. Dieses entspannte Feeling erstreckte sich bis in die Handlung selbst, was für mich leider etwas zum Verhängnis wurde, denn die Spannungskurve war in meinen Augen extrem flach. Selbstverständlich habe ich keine actionreiche oder superdramatische Handlung erwartet, jedoch ist für mich einfach extrem wenig passiert und vieles war einfach sehr repetitiv. Ich weiß nicht, wie oft die Protagonisten gemeinsam mit der Familie aßen, surften, malten auf der Veranda saßen und auch dort wieder aßen und Tee tranken oder auf Feste und Parties gingen. Natürlich handelt es sich hierbei um eine ziemlich realistische Darstellung eines Alltags, jedoch fand ich sie für einen Roman dann doch etwas zu langweilig. ‼️ACHTUNG, MÖGLICHE SPOILER FOLGEN‼️ Den im Buch verarbeiteten „Brother’s Best Friend“-Trope mag ich eigentlich sehr gern, hier konnte ich mich aber nicht zu 100% mit ihm anfreunden. Natürlich kann man über die Angemessenheit eines Altersunterschiedes von 10 Jahren (Leah ist 19 Jahre alt und Axel 29) streiten, jedoch war für mich bereits die Handlungsexposition für eine sich anbahnende romantische Beziehung der Protagonisten eher unpassend. Während Leahs Bruder aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss, wird Axel als ihr „Betreuer“ eingesetzt, bei dem sie wohnen soll, da sie selbst noch zur Schule geht und in ihrem letzten High-School-Jahr steckt. Mich hat das Ganze vor allem zu Beginn sehr an ein Ferienlager-Betreuer-Kind-Verhältnis erinnert, da Axel sie eben genau so sieht: wie ein Kind, auf das er aufpassen muss. Dass Leah ihn dann nach und nach in dieses romantische Verhältnis „schubst“, da sie bereits in ihn verliebt ist, seit sie 13 war, und Axel „ganz plötzlich“ klar wird, dass er doch mehr Interesse an ihr hat bzw. seine Gefühle zu ihr bisher verdrängt hat, war für mich etwas unangenehm. Das hat vor allem daran gelegen, dass Leah sich immer wieder sehr kindisch und auch etwas trotzig benimmt. Wäre ihre Figur für ihr Alter „reifer“ oder erwachsener gezeichnet worden, wäre mir das vielleicht nicht so negativ aufgestoßen, jedoch wird ihr Charakter wahrscheinlich aufgrund ihres psychischen Zustandes so gestaltet worden sein. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: Axels Umgang mit Leahs psychischer Verfassung. Ziemlich problematisch fand ich hier, dass Axel eine „Diagnose“ per Google-Suche stellt und sich dazu berufen fühlt, „ihr wieder beizubringen, das Leben zu genießen“, indem er sie Triggern aussetzt und sie einfach in kritische Situationen wirft - ganz nach dem Motto „Man muss der Angst ins Auge schauen, dann löst sich alles von selbst“. Hier war mir der Umgang mit dem Thema „Posttraumatische Belastungsstörung“ viel zu oberflächlich und leichtfertig und stellt gerade für Betroffene überhaupt kein gutes Beispiel dar. Es hätte mir persönlich viel mehr gefallen, hätte Axel zuerst mit ihr gemeinsam professionelle Hilfe aufgesucht, anstatt einfach auf eigener Faust eine „Rettungsstrategie“ zu starten. Nichtsdestotrotz hat mich „All that we never were“ gut unterhalten und gerade das Ende mit dem Cliffhanger fand ich ziemlich fies 🙈 Trotz der inhaltlichen Mankos werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen und bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Da Leah nun eine Universität besuchen wird, bin ich auch ganz zuversichtlich, dass das Verhältnis zwischen den beiden nicht mehr ganz so „befremdlich“ auf mich wirken wird. Nun heißt es also „Warten auf den 12.06.24“ 😊 P.S.: Findet bitte einen netteren Begriff für das weibliche Geschlechtsorgan als „M*se“ - das war maximal unangenehm 🫣 Danke! 🙈

Emotional, poetisch und tiefgründig!
Ich mochte das Buch extrem gerne 🥹 allerdings ist der Klappentext total unpassend. Es geht um zwei Familien (beide haben zwei Kinder), welche extrem nah zueinander stehen. Bei einem Unfall sterben die Eltern der einen Familie und das wirkt sich auf alle aus. Wir erblicken ganz viel Tiefe und Abgründe. Wie unterschiedlich der Verlust sich auf alle auswirkt und welche dunklen und düsteren Abgründe hinter einigen Charakteren lauern. Außerdem geht es um die Liebe, Familie und vieles mehr. Es ist tiefgründig, emotional und ziemlich poetisch. Geschrieben aus zwei POVs (Axel und Leah deren Eltern gestorben sind). Ich mochte den Slow Burn total gerne und fand es schön wie wir die Entwicklung der einzelnen Charaktere miterleben. Dennoch gab’s ein paar Situationen / verhalten die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und manches war mir zu plötzlich und übertrieben. Daher waren es „nur“ 4 ⭐️. Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig gespannt auf den nächsten Band und wie sich alles fügen wird 🥹🥹🥹 Klare Empfehlung!
Leider so gar nicht mein Fall🥲😅
Ich muss sagen, ich hatte richtig Lust auf das Buch! Das Cover ist wunderschön und der Klappentext klingt vielversprechend. Den Age Gap Trope finde ich grundsätzlich auch gut, wenn es gut umgesetzt ist und mich emotional abholt. Leider war das in dem Buch für mich nicht der Fall🙈 Leah ist die kleine Schwester von Axels bestem Freund und soll ein Jahr bei ihm Leben. Allerdings sind Leah und Axel wie Geschwister aufgewachsen und er nennt sie in dem Buch auch immer „Leah, Schätzchen“ oder „Schatz“ was total väterlich rüberkommt. Das dann plötzlich ✨mehr✨ zwischen ihnen ist, empfand ich teilweise sogar als unangenehm 🥲 Der Schreibstil ist sehr emotionslos und oberflächlich und die Kapitel sind super kurz, irgendwie hatte ich das Gefühl ich komme zwar super schnell durch das Buch durch aber so gar nicht in die Geschichte rein.
ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ || R E Z E N S I O N 𝑨𝒍𝒍 𝒕𝒉𝒂𝒕 𝒘𝒆 𝒏𝒆𝒗𝒆𝒓 𝒘𝒆𝒓𝒆 --------------------------------------- Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen. --------------------------------------- Tropes: - Brothers Best Friend - Age Gap Der Klappentext von 'all that we never were' hat mich sehr angesprochen, genauso wie das schöne Cover. Leider wurde ich mit dem Schreibstil bis zum Ende nicht so wirklich warm. Es sind sehr kurze Kapitel, was grundsätzlich toll ist. Mir kam es aber ab und an sehr chaotisch vor.. es gab Rückblicke, die nicht als solche gekennzeichnet waren und mich erst einmal verwirrt haben. Ich fand es toll dass das Buch mit denselben Worten begonnen und auch geendet hat. Das australische Setting und Axel's Haus am Strand haben mir direkt Fernweh beschert! Und auch der Zusammenhalt von Axel's Familie, dass sie Leah und Oliver wie ihre eigenen Kinder aufgenommen haben war richtig schön zu lesen! Die Beziehung zwischen Leah und Axel ist schwierig. Er kennt sie seit ihrer Geburt und sie ist schon immer in ihn verliebt. Er hat sich nie erlaubt, sie als Frau zu sehen, bis er es nicht mehr ignorieren konnte. Der Age Gap beträgt 10 Jahre, selbstverständlich ist Leah volljährig, als sie beide zusammen kommen. Trotz allem war vorauszusehen, dass diese Beziehung (vorerst) nicht für die Ewigkeit ist. Leah soll studieren und ihr Leben leben. Dafür muss Axel sie frei geben. Die Geschichte fand ich toll und ich werde definitiv Band 2 lesen, da ich wissen muss, dass sie wieder zueinander finden 😄 Aufgrund der sehr chaotischen Schreibweise und der fehlenden Tiefe der Protagonisten gibt's von mir 3,5 ⭐

Wenn dir die Liebe, die Farben wieder zurück bringt.
Ich fand die Geschichte unglaublich ehrlich und ich kann mir vorstellen, dass es genau so in manch einer Familie passieren kann. Der Age Gap (19 zu 29) hat mich persönlich überhaupt nicht gestört, da auch ich 10 Jahre Unterschied zu meinem Ehemann habe. Aufgrund der familiären Geschichte von Leah, Oliver und Axel, kann ich aber die Aufregung innerhalb der Familien gut verstehen. Axel hat Leah auf, manchmal sehr rabiate aber scheinbar, zur Situation passende Weise die Farben wieder in ihre Leben zurück gebracht, was man nicht außer Acht lassen sollte. Ich fand die Liebesgeschichte zwischen Axel und Leah nicht ausschlaggebend aber dennoch schön. Die Spice Szenen waren realistisch und gut zu lesen. Die Story wird aus der Perspektive von Leah und von Axel erzählt. Es hat kurz Kapitel, was mir persönlich sehr gut gefällt.
tiefgründig
Ich bin noch so hin und her gerissen,was ich von diesem Buch halten soll...es ließ sich sehr gut lesen,die Kapitel waren kurz,was ich angenehm finde. Die Gefühle zwischen Alex und Leah konnte man gut nachempfinden. Was mich störte,war die Tatsache,dass sich Alex wie ein Therapeut aufgeführt hat und sehr altklug rüber kam. Der Cliffhanger war irgendwie vorhersehbar aber natürlich gut gewählt,sodass es mich schon auch reizt,den nächsten Band zu lesen.
Verlust. Schmerz. Trauer. Und zwei Menschen, die sich gegenseitig Halt geben, sich herausfordern, und mehr Wunden aufreißen, als sie eigentlich wollen. Ich glaube ich habe noch nie so lange gebraucht, um meine Gedanken zu einem Buch zu Papier zu bringen. Mir ist es auch noch nie so schwer gefallen, diese zu ordnen, um genau das aufzuschreiben, was ich vermitteln möchte. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was so viele wichtigen Botschaften vermittelt. Es war super tiefgründig und absolut emotionslos, und deshalb so voller Emotion. Klingt das verrückt? Vermutlich. Aber alle, die dieses Buch lesen, werden verstehen, was ich meine. Aber bevor ich da weiter drauf eingehen möchte, muss ich leider mit einem negativen Punkt beginnen. Ich habe bis zum Schluss Probleme mit dem Schreibstil gehabt. Auch wenn ich mich irgendwann daran gewöhnt habe, hat er mir doch immer wieder Probleme bereitet. Die Geschichte wird aus der Sicht von Alex und Leah erzählt. Dabei erzählen sie in der Vergangenheit. Zusammen mit den super kurzen Kapiteln hat man das Gefühl ein Tagebuch zu lesen. Oder besser gesagt zwei, die gleichzeitig erzählen. Ein Tagebuch in dem Sinne, das ich das Gefühl hatte, die Geschichte mit Abstand zu erleben. Als ob mir jemand diese erzählen würde. Ich konnte mich nicht hineinfühlen. Ich konnte keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Das lag vielleicht an dieser emotionalen Distanz. Aber auch an den Handlungen dieser. Immer wenn ich dachte, dass ich sie verstehe, folgten super kopflose Situation oder welche, die ich nicht in den Kontext einordnen konnte. Die beiden sind keineswegs schlechte Protagonisten, ich habe sie einfach nur nicht gefühlt. Was man aber ganz klar sagen muss ist, dass ich auch selten ein Buch gelesen habe, wo sich die Protagonistin so stark weiterentwickelt hat. Man konnte bildlich mitverfolgen, wie ihr Leben von Schwarz/Weiß zu bunt wurde. Und das war einfach nur wundervoll zu lesen. Zum Ende hin hat mich ihre Geschichte so gefesselt, dass ich unbedingt deren Prozess in dem nächsten Band erleben möchte. Ich bin super gespannt, was mir dort vermittelt wird und wie sich bestimmte Situationen aufklären werden. Denn eins kann ich auch sagen: Ich habe mir noch nie so Gedanken über die Bedeutung von Worten nach einem Buch gemacht. Es werden auf eine schmerzhafte Art und Weise so wichtige Botschaften vermittelt: Es ist wichtig das Leben auch einmal im Moment zu Leben, den Moment bewusster wahrzunehmen, einfach sein Glück zu spüren und selbst zu erleben, was uns glücklich macht. Es ist wichtig weiterzuleben. Gerade nach einem Verlust. Egal ob für einen selbst, seine Mitmenschen oder die verlorenen Menschen. Es ist wichtig sich gegenseitig den Raum zu geben, den man braucht. Füreinander da zu sein, aber auch sich gegenseitig so herauszufordern, dass wir wachsen können. Das sind nicht die einzigen Botschaften, denn das Buch lebt von welchen. Aber für mich sind es die Wichtigen. Nur muss ich auch leider sagen, dass sie einem teilweise auf eine falsche Art vermittelt wurden. Natürlich darf man nicht alles was man liest, auf das wahre Leben übertragen. Aber ich bin der Meinung, dass man persönliche Grenzen nicht so leichtfertig überschreiten darf, wie es vermittelt wird. Das man aufeinander Rücksicht nehmen muss und vor allem das man mit manchen Themen einfach sensibel umgehen muss und die persönlichen Schwächen nicht in gewissen Zusammenhängen zu seinem Vorteil nutzen darf. Und gerade Axel hat dahingehend einige Situationen gebracht, die nicht zu tolerieren sind.

Hat mich leider nicht so gefesselt, wie ich es mir gewünscht hätte.
Seit Leah ihre Eltern verloren hat, zwingt sie sich selbst dazu, ihre Gefühle hinter einer Mauer zu verstecken, um den Schmerz nicht mehr spüren zu müssen. Seither ist ihre Welt schwarz. Axel, der beste Freund ihres Bruders, hat es sich zur Mission gemacht, die alte Leah zurückzuholen - ohne zu ahnen, dass diese nicht mehr das kleine Mädchen von damals ist. Ehrlich gesagt, hat mich dieses Buch ein bisschen enttäuscht. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe mich schon auf den Inhalt gefreut, aber irgendwie hat es mich dann doch nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte. Sowohl Axel als auch Leah fand ich in der ersten Hälfte relativ unnahbar und dadurch konnte ich mich nur schwer in die beiden hineinversetzen. Dazu kommt auch, dass ich Axel irgendwie total unsympathisch fand. Seine Entscheidungen fand ich teilweise fragwürdig, und irgendwie hat er mir sehr starke F-Boy Vibes gegeben. Leah hingegen konnte ab irgendeinem Punkt mein Herz irgendwie erwärmen, aber eben auch nicht hundertprozentig. Dazu finde ich, dass der Heilprozess von Leah sehr schnell vonstatten ging. Dafür, dass sie anfangs gar keine Emotionen zugelassen hat, hatte ich den Eindruck, als hätte sie sich doch ziemlich früh 'erholt'. Nichtsdestotrotz werde ich wahrscheinlich auch den zweiten Band lesen, weil ich den Cliffhanger im letzten Kapitel schon ziemlich fies fand und ich auch irgendwie die Hoffnung habe, dass mich dieser Band mehr überzeugen kann.























































