Die Tortenkönigin
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Description
Book Information
Posts
2.5 Ich stehe total auf chick-lit Bücher, die vom backen und kochen handeln. Vielleicht weil ich auf der Schiene selbst völlig unkreativ und faul bin. Das Grundgerüst der Geschichte hat mir demnach sehr gut gefallen, aber es gab leider einige Dinge, die mich sehr gestört haben. Zum einen fand ich den Schreibstil stellenweise sehr altmodisch und ich bin immer wieder über Wörter gestolpert, die ich für das Alter der Protagonistin sehr unpassend fand. Weiterhin hat mich die Protagonistin selbst sehr oft genervt. Sie beschwert sich bei ihrer Freundin, wenn sie als "fette Kuh" bezeichnet wird, aber lästern andererseits selbst über einige sehr schlanke Charaktere, da sollte man dann vielleicht lieber einfach mal die Klappe halten. Insgesamt hat sie sich oft selbst so verhalten, was sie bei anderen kritisiert hat. Die Handlung war mir in einigen Punkten etwas zu überdramatisiert und hat sich sehr oft im gleichen Schema wiederholt. Schlimm genug, dass sie ihr Freund gleich mit mehreren Frauen betrogen hat und eine wohl noch schwanger ist, aber musste es dann auch noch mit einem Mann sein?! Besonders aufgeregt hat mich, dass sie erst an einen Aids-Test denkt als sie von dem anderen Mann erfährt. Am Ende dann fast das gleiche, als es heißt, dass Patrick von seiner Freundin schwanger ist, obwohl sie eigentlich schon fast getrennt sind. </spoiler< "Die Tortenkönigin" ist eine Geschichte, die viel Potential hatte, aber für mich einfach nicht ganz rund war.
An dieses Buch hatte ich absolut keine hohen Erwartungen gehabt. Umso mehr hat es mich letztendlich überrascht. Helene ist in meinen Augen ein durch und durch sympathischer Charakter. Sie hat auch die einzig logische Schlussfolgerung gezogen, als sie drei Tage vor ihrer Hochzeit erfährt, dass sie nicht die einzige Frau in Leons Liebesleben ist: Sachen packen und weg. Sie kann sich zudem wirklich sehr glücklich schätzen, eine so tolle Freundin zu haben, die sie mir nichts, dir nichts bei sich und Kater Schorsch aufnimmt. Zu ihrer Familie, die im gleichen Ort wie ihre Freundin Marie wohnt, kann und will sie aus verschiedenen Gründen nicht zurück. Es widerstrebt ihr schon, dass sie wieder bei ihren Eltern in der Bäckerei arbeiten muss und ihren Traum von einer kreativen Kondotorin wohl endgültig aufgeben muss. Bis eines Tages ein Modedesigner mit einem ganz besonderen Wunsch die Bäckerei betritt ... Ich finde dieses Buch wirklich rundum gelungen. Auch alle Ecken und Kanten sind perfekt gesetzt. Ich konnte die ganze Zeit über mit Helene mitfühlen. Ebenso war das Ende einfach nur toll und hätte für mich gar nicht anders sein dürfen. Der Schreibstil von Stella Conrad war locker und leicht, sodass ich mich schon jetzt auf weitere Bücher freue. Zum Glück hält mein eBook-Reader bereits Nachschub bereit, der nicht allzu lange ungelesen bleiben dürfte.
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2.5 Ich stehe total auf chick-lit Bücher, die vom backen und kochen handeln. Vielleicht weil ich auf der Schiene selbst völlig unkreativ und faul bin. Das Grundgerüst der Geschichte hat mir demnach sehr gut gefallen, aber es gab leider einige Dinge, die mich sehr gestört haben. Zum einen fand ich den Schreibstil stellenweise sehr altmodisch und ich bin immer wieder über Wörter gestolpert, die ich für das Alter der Protagonistin sehr unpassend fand. Weiterhin hat mich die Protagonistin selbst sehr oft genervt. Sie beschwert sich bei ihrer Freundin, wenn sie als "fette Kuh" bezeichnet wird, aber lästern andererseits selbst über einige sehr schlanke Charaktere, da sollte man dann vielleicht lieber einfach mal die Klappe halten. Insgesamt hat sie sich oft selbst so verhalten, was sie bei anderen kritisiert hat. Die Handlung war mir in einigen Punkten etwas zu überdramatisiert und hat sich sehr oft im gleichen Schema wiederholt. Schlimm genug, dass sie ihr Freund gleich mit mehreren Frauen betrogen hat und eine wohl noch schwanger ist, aber musste es dann auch noch mit einem Mann sein?! Besonders aufgeregt hat mich, dass sie erst an einen Aids-Test denkt als sie von dem anderen Mann erfährt. Am Ende dann fast das gleiche, als es heißt, dass Patrick von seiner Freundin schwanger ist, obwohl sie eigentlich schon fast getrennt sind. </spoiler< "Die Tortenkönigin" ist eine Geschichte, die viel Potential hatte, aber für mich einfach nicht ganz rund war.
An dieses Buch hatte ich absolut keine hohen Erwartungen gehabt. Umso mehr hat es mich letztendlich überrascht. Helene ist in meinen Augen ein durch und durch sympathischer Charakter. Sie hat auch die einzig logische Schlussfolgerung gezogen, als sie drei Tage vor ihrer Hochzeit erfährt, dass sie nicht die einzige Frau in Leons Liebesleben ist: Sachen packen und weg. Sie kann sich zudem wirklich sehr glücklich schätzen, eine so tolle Freundin zu haben, die sie mir nichts, dir nichts bei sich und Kater Schorsch aufnimmt. Zu ihrer Familie, die im gleichen Ort wie ihre Freundin Marie wohnt, kann und will sie aus verschiedenen Gründen nicht zurück. Es widerstrebt ihr schon, dass sie wieder bei ihren Eltern in der Bäckerei arbeiten muss und ihren Traum von einer kreativen Kondotorin wohl endgültig aufgeben muss. Bis eines Tages ein Modedesigner mit einem ganz besonderen Wunsch die Bäckerei betritt ... Ich finde dieses Buch wirklich rundum gelungen. Auch alle Ecken und Kanten sind perfekt gesetzt. Ich konnte die ganze Zeit über mit Helene mitfühlen. Ebenso war das Ende einfach nur toll und hätte für mich gar nicht anders sein dürfen. Der Schreibstil von Stella Conrad war locker und leicht, sodass ich mich schon jetzt auf weitere Bücher freue. Zum Glück hält mein eBook-Reader bereits Nachschub bereit, der nicht allzu lange ungelesen bleiben dürfte.







