Das Erbe der Sterne

Das Erbe der Sterne

by James P. Hogan·Book 1 of 3
Softcover
3.910
Klassiker Der Science-FictionAußerirdischeMeisterwerke Der Science FictionDiezukunft.De

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Description

Ein toter Raumfahrer

In einer felsigen Höhle auf dem Mond wird eine Leiche in einem roten Raumanzug entdeckt. Niemand weiß, wer der Mann ist. Niemand weiß, woher er kam. Niemand weiß, wer oder was ihn umgebracht haben könnte. Als Wissenschaftler die Leiche daraufhin genauer untersuchen, stellen sie fest, dass der verblichene Raumfahrer 50.000 Jahre alt ist. Er wurde also zu einer Zeit geboren, als es weder die Raumfahrt noch größere menschliche Aktivitäten auf der Erde gab. Es ist das größte Rätsel in der Geschichte des Universums...

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
352
Price
10.30 €

Author Description

James P. Hogan (1941-2010) wuchs im Londoner Westen auf. Sein erster Roman Das Erbe der Sterne erschien 1977. Sein wissenschaftlich-technisch orientierter Schreibstil fand großen Anklang, sodass Hogan mehrere Nachfolgeromane schrieb. Er wurde oft mit seinem Landsmann Arthur C. Clarke verglichen. Bis zu seinem Tod lebte er mit seiner Frau Jackie, mit der er in dritter Ehe verheiratet war, in Florida und Irland.

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"Das Erbe der Sterne" stammt bereits aus den 70ern und gehört damit nicht unbedint zur neueren Science-Fiction, was sich auch an einigen Stellen bemerkbar macht. James P. Hogan lässt sich Zeit seine Geschichte einzuführen. Er beginnt mit einer spektakulären Entdeckung und braucht dann über die Hälfte des Buches um wieder in Fahrt zu kommen. Verständlich, dass sich einige Leser in der ersten Hälfte verabschieden. Hogan verfolgt mit dieser Zähigkeit jedoch einen Zweck. Er beschreibt hier sehr detailliert und authentisch wissenschaftliche Arbeit. Denn oft besteht Wissenschaft aus Erstellung von Theorien, verwerfen dergleichen, erneutes Hervorholen alter Theorien, Diskussionen auf wissenschaftlichen Tagungen und wie die liebgewonnen Theorie von anderen Wissenschaftlern zerrissen wird. Zugegeben, man hätte es kompakter und eleganter beschreiben können aber Das Erbe der Sterne gehört zu den Science-Fiction Büchern die sich der sogenannten Hard-Science verschrieben haben und weniger Wert auf literarischen Stil und charakterliche Tiefe legen. Wer tiefgründige, philosophische Science-Fiction mag, wird hier enttäuscht werden. Vielleicht entwickelt sich das aber auch noch in den weiteren Bänden. Die Ideen die Hogan hier einbringt, sind außergewöhnlich und spannend. Tatsächlich habe ich ein ähnliches Konzept noch nicht oft gelesen oder gesehen. Ich wurde immer wieder von Neuem überrascht, außerdem wird hier jeder Plot-Twist nachvollziehbar erklärt und wirkt nicht an den Haaren herbeigezogen. Von wissenschaftlicher Seite lassen die 70er grüßen, einiges ist veraltet und liest sich heute nicht mehr so spektakulär und glaubwürdig. Aber nichtsdestotrotz sind Teilüberlegungen immer noch sehr interessant, weshalb ich auf jeden Fall die weiteren Bände lesen möchte.

4

Anfangs wird man mit viel Fachjargon bombardiert, wenn man das aber tapfer durchhält, wird man mit einer äußerst interessanten Story konfrontiert.

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