Buchenleben

Buchenleben

Hardback
4.229

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Description

Erinnerungen einer Buche

Über 200 Jahre ist sie alt, jetzt blickt sie dem Ende ihres Lebens entgegen: eine alte Buche, zu deren Füßen ihre Sämlinge umsorgt und geschützt heranwachsen. Doch alles wird sich ändern, wenn die Buche stirbt. Wie kann sie die kleinen Bäume auf eine Zukunft vorbereiten, in der sie auf sich gestellt sind und in der nur überlebt, wer die Gesetze der Natur versteht? So beginnt sie zu erzählen, von ihrem fesselnden Leben voller Lebenslust und Neugier, Gefahr und Verlust …

In diesem einzigartigen Roman – dem ersten seiner Art – inszeniert Peter Wohlleben die spannende und berührende Geschichte einer Buche, die unseren Blick auf die Natur für immer verändern wird.

Dieses Buch ist auch in einer Sonderedition mit veredeltem Umschlag erhältlich

Ausstattung: mit Illustrationen im Text

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Mathematics & Natural Sciences
Format
Hardback
Pages
352
Price
23.70 €

Author Description

Peter Wohlleben, Jahrgang 1964, wollte schon als kleines Kind Naturschützer werden. Er studierte Forstwirtschaft und war über zwanzig Jahre lang Beamter der Landesforstverwaltung. Heute arbeitet er in der von ihm gegründeten Waldakademie in der Eifel und setzt sich weltweit für die Rückkehr der Urwälder ein. Er ist Gast in zahlreichen TV-Sendungen, hält Vorträge und Seminare und ist Autor von Büchern zu Themen rund um den Wald und den Naturschutz, die sich allein im deutschsprachigen Raum 2,5 Millionen Mal verkauft haben. Für seine emotionale und unkonventionelle Wissensvermittlung wurde Peter Wohlleben 2019 die Bayerische Naturschutzmedaille verliehen. Seine Bücher sind in über 46 Ländern erschienen.

Posts

8
All
4.5

➡️ Inhalt: Eine Buche erzählt von ihrem  Leben, vom ständigen Kampf des Überlebens. ➡️ Meinung: Das Buch ist erstmal ganz toll aufgemacht. Mir gefällt das Cover unheimlich gut, mit seinen Farben und der angenehmen Haptik. Auch die Illustrationen und Fotos  im Buch konnten mich begeistern. Im ersten Teil erleben wir das Leben der Buche aus ihrer Sicht. Im zweiten Teil findet man dann zu jedem Kapitel die wissenschaftlichen Erklärungen. Praktischerweise gibt es 2 Lesebändchen, sodass der Leser problemlos hin und her wechseln kann. Mich hat es jedoch aus dem Lesefluss gebracht, also hab ich den 2. Teil erst hinterher gelesen. Es war einfach unglaublich interessant zu erfahren, mit welchen Widrigkeiten Bäume schon von klein auf zu kämpfen haben und wie die Gemeinschaft unter ihnen und anderen Lebewesen funktioniert. Unsere Natur ist einfach so wichtig und wunderschön 🤎 Was mir jedoch nicht so gefallen hat, waren die ganzen Umschreibungen, z. B. Haarwesen oder der braune Tod. ➡️ Fazit: Liebevoll erzählt, mit eindrucksvollen wissenschaftlichen Erläuterungen, die mir nochmal verinnerlicht haben, wie wichtig Bäume sind. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 /5

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2.5

"Es ist an der Zeit, meine Kleinen, euch auf den Abschied vorzubereiten. Ich habe jetzt mehr als zweihundert Sommer erlebt, und meine Knochen schmerzen. Pilze sind über eine Wunde in mich eingedrungen und beginnen, mich von innen aufzufressen. Diese weiße Fäule ist nicht mehr aufzuhalten. Schaut auf meine rissige Haut - daran sitzen schon die Halbmonde, die das letzte Stadium dieser Krankheit verkünden." (S. 17) Meine Meinung: Ein wirklich ungewöhnliches Buch auf das ich sehr gespannt war. Wie wird es sein aus Sicht eines Baumes auf die Welt zu schauen. Was bedeutet es mehrere Hundert Jahre an einem Platz aufzuwachsen und sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits fand ich es interessant zahlreiche Fakten über die Buchen kennenzulernen. Andererseits konnte mich die Geschichte und die Buche als Charakter nicht mitreißen. Der Spagat aus Sachbuch, Autobiografie und Fiktion war in meinen Augen zu groß. Über weite Strecken des Buches baute ich keine Verbindung auf und es fehlte der letzte Funken. Positiv hervorheben möchte ich, das alles mit Quellen belegt ist und gerade der zweite Teil des Buches bei dem es zu jedem Kapitel eine Einordnung gab, hat mir sehr gut gefallen. Auch die Aufmachung mit zwei Lesebändchen und zahlreichen Illustrationen im Buch, macht dies zu einem echten Schmuckstück. Fazit: Auch, wenn die Geschichte mich nicht wie gewünscht mitreißen konnte, so habe ich doch einiges neues über das Leben der Buchen als Verbund im Wald gelernt.

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3

Von Peter Wohlleben habe ich bereits mehrere Bücher gelesen und fand es immer spannend, Neues über den Wald zu erfahren. Daher war ich besonders gespannt auf sein aktuelles Werk. Dieses Mal ist es eher ein Roman als ein reines Sachbuch – und trotzdem lernt man einiges dazu. Ich mag seinen Schreibstil sehr. Er ist zugänglich und macht es leicht, am Ball zu bleiben. Der Anfang hat mir besonders gut gefallen: abwechslungsreich und mit viel Witz. Es hat mir Spaß gemacht, zu rätseln, welche Waldbewohner hinter den fantasievollen Umschreibungen stecken. So werden etwa Pilze, Rehe und andere Tiere des Waldes auf kreative Weise beschrieben. Ab etwa der Hälfte zog sich die Geschichte für mich jedoch etwas. Die Handlung kam nicht richtig voran, und die ständigen Umschreibungen wurden mir mit der Zeit etwas zu viel. „Brauner Tod“ konnte ich irgendwann einfach nicht mehr lesen. Sehr gut gefallen haben mir die fachlichen Begleittexte zu jedem Kapitel. Ich habe sie nicht direkt nach dem jeweiligen Abschnitt gelesen, sondern erst am Ende – eben so, wie man ein Buch klassisch von vorne bis hinten liest (der innere Monk lässt grüßen). Die Grundidee des Buches finde ich wirklich gelungen, und in vielen Punkten wurde sie auch gut umgesetzt. Vielleicht hätte ich mir einfach mehr Pausen beim Lesen gönnen sollen, damit es mir noch besser gefallen hätte. Trotzdem kann ich es empfehlen – es bietet wunderbare Einblicke und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig jeder einzelne Baum ist.

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5

Das Buch ist richtig gut gelungen. Man kann sehr viel über die Buche erfahren. Es geht im Buch über den Zusammenhalt der Großen Familie,vom Respekt gegenüber der Älteren, vom geben und nehmen. Die Fliegersprache, Zuckergabe ihrer Mütter, ,,der braune Tot", Duftbotschaften, Sparsamkeit mit Wasser, Pilze, und Haarwesen. Ein sehr interessantes Buch 😊. Mir hat's gefallen danke das du es geschrieben hast @peter_wohlleben.

3.5

06.11.2024 Mal was ganz anderes, sehr schön, wenn man sich darauf einlassen mag.

Dieses Buch wurde in der aktuellen Leserunde eines öffentlichen Buchclubs meiner Stadt gelesen. Es wäre ohne diesen Anlass vermutlich in den nächsten Jahren eher nicht auf meiner Leseliste gelandet-was aber schade gewesen wäre. Das Buch ist aufgeteilt in 2 Teile. Der erste Teil ist aus Sicht der Buche geschrieben, der zweite Teil enthält die, zum Teil wissenschaftlichen, Erläuterungen des Autors. Im Vorwort erklärt der Autor, dass er der Buche eine Stimme geben wollte und dann versucht hat ihre Lebensgeschichte quasi wie ein Ghostwriter festzuhalten. Da Bäume nicht unsere Sprache sprechen, verwendet er daher manchmal fremdliche Begriffe und die Schreibweise ist auch manchmal befremdlich, das ist auch der Grund warum ich nicht mehr Sterne vergeben habe. Aber grundsätzlich fand ich, dass es ein wirklich tolles, gelungenes und lesenswertes Buch ist. Man betrachtet Bäume mit ganz anderen Augen, es ist schon eine faszinierende Welt und ich habe Lust mehr darüber zu erfahren!! Ich habe dieses Mal tatsächlich das Buch gelesen, das hat sich auch gelohnt weil ich so gut zwischen den Teilen immer wechseln konnte, um nach dem Bericht der Buche die dazugehörigen Erklärungen des Autors zu lesen. Die Illustrationen sind auch sehr schön! Besonders am Ende konnte man als Mensch auch viel von den Lebenserfahrungen der Buche für sich mitnehmen. Ein Buch, das neugierig macht, das einem ein schönes, ehrfürchtiges Gefühl vermittelt. Einfach mal ausprobieren! :) Eine Bekannte aus dem Buchclub hat das Hörbuch gehört, da war es auch sehr gut gelöst - eine weibliche Stimme las den Teil der Buche, eine männliche Stimme die Erläuterungen des zweiten Teils immer passend im Wechsel. Das E-Book wurde in unserer Besprechung eher nicht empfohlen, da der Wechsel zwischen den Teilen hier mühsamer war.

3

Wie fühlt sich eigentlich ein Baum? „Buchenleben“ von Peter Wohlleben geht genau dieser Frage auf die Spur. Der Autor erzählt die Geschichte einer Buche und das aus ihrer eigenen Perspektive. Das fand ich am Anfang total spannend, weil die Buche fast vermenschlicht wird und man so richtig in ihre Welt eintauchen kann. Besonders interessant fand ich die Einblicke, wie Bäume miteinander kommunizieren und was in so einem Wald alles passiert. Auch Parallelen zum Leben der Menschen lassen sich ziehen, was mir gut gefallen hat. Trotzdem muss ich sagen, dass sich das Buch für mich etwas gezogen hat und mich nicht so gefesselt hat wie andere Werke von Peter Wohlleben. Ich liebe seine Bücher und kann euch auch sehr seinen Podcast „Peter und der Wald“ empfehlen (den hören wir jeden Abend zum Einschlafen 😄). Dieses Buch ist für mich kein Highlight von ihm, aber definitiv auch kein schlechtes Buch. 🌿

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5

Ich bin super begeistert von diesem Buch! Es ist faszinierend wie man sich auf Grund der Geschichte den Bäumen näher fühlt. Und man jetzt viel mehr auf sie achtet. Einfach großartig.

4

Ein Blick in die Seele des Waldes

​​Peter Wohlleben schafft es in diesem Sachbuch, die „wahre, wissenschaftlich belegte Geschichte“ einer Buche so zu erzählen, dass man den Wald danach mit völlig anderen Augen sieht. Besonders faszinierend ist, dass er die Bäume nicht als leblose Objekte, sondern als soziale Wesen beschreibt, die von der „Kindheit bis zum Tod“ eine komplexe Reise durchlaufen. ​Was mich besonders beeindruckt hat: ​Das soziale Netzwerk: Bäume sind keine Einzelgänger. Sie kommunizieren über Wurzeln und Gerüche. Die „Alten“ und Starken versorgen die „Kranken“ und Schwachen mit Nährstoffen – ein echtes Unterstützungssystem über große Entfernungen hinweg. ​Die Baum-Freundinnen: Unzertrennliche Paare, die Nahrung und sogar ihr Schicksal teilen. ❤️👯‍♀️ ​Der Überlebenskampf: Sie ernähren sich von „Lichtstrahlen“, die zu einem „Zuckerstrom“ in ihrem Körper werden. Wohlleben beschreibt das so bildlich, dass man den Überlebenswillen fast spüren kann. ​Das „Fest der Liebe“: Alle paar Jahre feiern die Bäume ihre Fortpflanzung, um die Wildschweine zu überlisten und ihren Nachkommen (den „Embryos“) eine Chance zu geben. ​Der Kreislauf des Lebens: Selbst die Ahnen im „Totholz“ sind nicht nutzlos. Sie dienen als sicheres Zuhause für Neugeborene und bieten wichtige Salze und Wasser. Alles im Wald hat einen Sinn, bis hin zum Zerfressen durch „Haarwesen“. ​Mein persönliches Fazit ​Das Buch lässt sich wunderbar aus einer Art Ich-Perspektive der Natur lesen, was die Empathie für die Umwelt stärkt. Es lehrt uns wichtige Lektionen für das eigene Leben. ​Der Autor erinnert uns daran, Vorurteile abzubauen, über den eigenen Tellerrand zu schauen und vielleicht sogar eine „andere Sprache“ zu lernen – die Sprache der Natur. Ein absolut empfehlenswertes Buch für jeden, der verstehen will, wie die „zweibeinigen Götter“ (wir Menschen) das Schicksal dieser erhabenen Wesen beeinflussen.

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