Das Meer von Mississippi

Das Meer von Mississippi

Hardback
3.615
WaisenkindÜberschwemmungProhibitionSüdstaaten

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Description

1927, im Süden der USA. Es regnet seit Tagen, und der mächtige Mississippi droht über die Ufer zu treten, als die Prohibitionsagenten Ingersoll und Johnson die kleine Ortschaft Hobnob erreichen. Sie sind auf der Suche nach zwei verschwundenen Kollegen, die einem örtlichen Schwarzbrenner auf der Spur waren. Am Schauplatz eines Verbrechens finden sie ein schreiendes Baby, das Ingersoll nicht zurücklassen will. Bei Dixie Clay Holliver, einer jungen Frau aus dem Ort, findet er ein Zuhause für das Kind. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch Ingersoll weiß nicht, dass Dixie Clay die beste Schwarzbrennerin des Landes ist und etwas mit den vermissten Ermittlern zu tun haben könnte.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
384
Price
20.64 €

Author Description

Beth Ann Fennelly, 1971 in New Jersey geboren, hat drei Gedichtbände und ein Sachbuch veröffentlicht. Sie leitet den Studiengang Kreatives Schreiben an der Universität von Mississippi. Tom Franklin wurde 1963 in Dickinson, Alabama geboren. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2019 mit dem Deutschen Krimipreis. Franklin unterrichtet an der Universität von Mississippi. Beth Ann Fennelly und Tom Franklin sind seit 1998 verheiratet und leben mit den gemeinsamen Kindern in Oxford, Mississippi.

Posts

5
All

Hier haben wir es mit einem Schreibstil zu tun, mit dem ich erst einmal warm werden musste. Ist halt kein Thriller, den man da liest. Auch zeitlich spielt es einfach nicht im Heute, was natürlich nochmal dazu beiträgt. Aber irgendwann kam ich damit gut zurecht. Die Geschichte selbst hat mir auch richtig gut gefallen. Eine herzerwärmende Story, die mich auch ein wenig an das Buch „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnerte. Leider zog sich die Geschichte aber doch irgendwann ziemlich in die Länge, so dass ich zum Ende schon Absätze und teilweise ganze Seiten übersprungen habe. Schade, aber die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen.

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2

abgebrochen, zäh, sperrig,, langweilig. Kein en Zugang zu den Charakteren gefunden.

4

Dieses Buch hat nahezu die perfekte Mischung aus Historiendrama, Liebesgeschichte und Kriminalfall.. ich mochte die äußerst lebendigen Figuren und habe sie sehr ins Herz geschlossen. Die Dramatik einer Flutkatastrophe kam bedrückend echt bei mir an. Natürlich auch angesichts der momentanen Ereignisse in Teilen unseres Landes. Das war schon noch mal besonders hart zu lesen. Wer Whiskey und den wilden Mississippi mag, kommt hier auf seine Kosten! 4,5 Sterne

5

Es war die Große Flut, die den Mississippi in ein riesiges Meer verwandelte. Doch die meisten Menschen können sich an die Katastrophe von 1927 kaum noch erinnern. 70.000 km² wurde überschwemmt. Die Dämme brachen und viele Menschen verloren ihr Leben und oder ihr Land. Zur gleichen Zeit war der Alkohol verboten. Die Prohibition lies illegale Schnapsbrennereien aus dem Boden wachsen. Wenn die Schnapsbrenner sich nicht selber zu Tode soffen, dann wurden sie von den Beamten, die sie nicht bestochen hatten, gefangen genommen und ihre Destillen vernichtet. Doch es gab auch einige, die waren gut. Sie blieben still und leise und brannten den besten Whiskey weit und breit. Zu diesen Leisen gehörte auch Dixie Clay, die junge Frau von Jesse, der wie sein Dandy überall bekannt war. Jesse gehörte auch zu den Leisen. Er kannte jeden und brachte den guten Whiskey unter die Leute. Der Mississippi floss nicht weit von ihrem gut im Wald verstecken Dogtrot-Haus und ihrer Destille vorbei. Der Mississippi stieg immer weiter und bedrohte auch die Existenz Dixie Clay und Jesse. Nicht nur der Fluss bedroht das kinderlose Paar. Zwei Prohibitionsagenten haben die Brennerei ausfindig gemacht. Jesse lässt die Beiden aber verschwinden. Tage später taucht ein Mann bei Dixie Clay auf und bittet die junge Frau darum, sich um ein Baby zu kümmern, dass keine Eltern mehr hat. Erst argwöhnisch, übernimmt die junge Frau dieses Aufgabe und innerhalb weniger Tage würde sie das Baby nie wieder hergeben. Hätte sie bloß gewusst, dass der Mann, der ihr das Baby gab, ebenfalls ein Agent der Prohibition war. Wäre dann alles anders gekommen? Die Stadt Hobnob Dieser Roman versucht sich an die Fakten zu halten, doch die Stadt Hobnob und ihre Bewohner, sind rein der Fantasie der Schriftsteller entsprungen. Das der Mississippi damals zu einem Meer wurde und riesige Flächen überflutete, ist Fakt. Auch, dass die (echte Stadt Greenville damals Einiges abbekam ist wahr. Doch haben sie einen Roman geschrieben, der den Leser fesselt und ihn erst wieder loslässt, wenn die letzte Seite umgeblättert ist. Dixie Clay ist eine hübsche junge Frau, die in eine Rolle geschoben wird, die sie sich niemals so vorgestellt hätte. Erst scheint einem auch Jesse, ihr Ehemann sympathisch. Genauso wie er die Bevölkerung der nahegelegenen Stadt in seinen Bann zieht, bezaubert er den Leser. Die Bedrohung des Mississippi ist so fein beschrieben, als stände man selber auf dem Deich und hofft, dass der selbige keinesfalls bricht. Die Autoren haben eine wunderbare Art, den Leser auf ihre Reise zum Mississippi, der zu einem riesigen Meer mutieren wird, mitzunehmen. Ihr wortgewandter Roman hat mich absolut begeistert. Sie haben eine besondere Geschichte gesponnen. Ich hoffe sehr, dass das nicht ihr letztes Buch gewesen ist!

4

Dieses Buch hat nahezu die perfekte Mischung aus Historiendrama, Liebesgeschichte und Kriminalfall.. ich mochte die äußerst lebendigen Figuren und habe sie sehr ins Herz geschlossen. Die Dramatik einer Flutkatastrophe kam bedrückend echt bei mir an. Natürlich auch angesichts der momentanen Ereignisse in Teilen unseres Landes. Das war schon noch mal besonders hart zu lesen. Wer Whiskey und den wilden Mississippi mag, kommt hier auf seine Kosten! 4,5 Sterne

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