Ich war zu jung, um zu hassen. Meine Kindheit in Auschwitz
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Description
Lidia Maksymowicz hat beschlossen, ihr Leben dem Erzählen ihrer Geschichte und dem Schreiben zu widmen. Denn es kann sich alles wiederholen. »Wir sind wieder dabei, Worte des Hasses, der Spaltung, der Abschottung zuzulassen. Wenn ich sie aus dem Munde von Politikern höre, verschlägt es mir den Atem. Hier, in meinem Europa, zu Hause, immer noch diese schrecklichen Worte. Gerade jetzt, in Momenten wie diesen, kann die Dunkelheit wieder über uns hereinbrechen.«
Ausstattung: mit Bildteil
Book Information
Author Description
Lidia Maksymowicz, 1940 geboren, wurde Ende 1943 zusammen mit ihrer Mutter, einem Bruder und den Großeltern aus Belarus nach Auschwitz-Birkenau verschleppt. Von Dezember 1943 bis zur Befreiung des Lagers durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 verbrachte sie 13 Monate in der »Kinderbaracke« des KZ, wo sie den Menschenversuchen von Josef Mengele ausgesetzt war. Trotzdem überlebte sie das Konzentrationslager so lange wie kein anderes Kind. Erst 1962, 17 Jahre nach der Befreiung, fand sie ihre Mutter wieder. Lidia Maksymowicz lebt heute in Krakau.
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Zu diesem Buch wird es von mir keine Rezension geben. Nicht, weil ich euch dieses Buch nicht empfehlen kann, sondern, weil es sich nicht richtig anfühlt, die Geschichte von Lidia und die Geschichte vieler anderer zu bewerten. Was ich aber tun kann, ist, euch zu empfehlen, dieses Buch zu lesen und Lidias Geschichte anzuhören, um sich zu erinnern und zu verhindern, dass so etwas grausames und unmenschliches je wieder passiert.

Ich habe schon viele Bücher Holocaust-Überlebender gelesen, aber das ist anders. Luda (wie sie von ihrer Mama genannt wird), kommt mit 3,5 Jahren ins KZ, wird von ihrer Mutter getrennt. Der Todesengel Dr. Mengele macht Experimente mit ihr. Nach dem Krieg wird sie von einer polnischen Frau aufgenommen. Ihre leibliche Mutter findet sie erst, als sie volljährig ist. Dieses unvorstellbare Grauen, das sie in so jungen Jahren erleiden musste und doch überlebt hat. Die Unwissenheit, ob die Eltern noch Leben. Die Zerrissenheit zwischen beiden Müttern. Schlimm!
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Lidia Maksymowicz hat beschlossen, ihr Leben dem Erzählen ihrer Geschichte und dem Schreiben zu widmen. Denn es kann sich alles wiederholen. »Wir sind wieder dabei, Worte des Hasses, der Spaltung, der Abschottung zuzulassen. Wenn ich sie aus dem Munde von Politikern höre, verschlägt es mir den Atem. Hier, in meinem Europa, zu Hause, immer noch diese schrecklichen Worte. Gerade jetzt, in Momenten wie diesen, kann die Dunkelheit wieder über uns hereinbrechen.«
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Lidia Maksymowicz, 1940 geboren, wurde Ende 1943 zusammen mit ihrer Mutter, einem Bruder und den Großeltern aus Belarus nach Auschwitz-Birkenau verschleppt. Von Dezember 1943 bis zur Befreiung des Lagers durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 verbrachte sie 13 Monate in der »Kinderbaracke« des KZ, wo sie den Menschenversuchen von Josef Mengele ausgesetzt war. Trotzdem überlebte sie das Konzentrationslager so lange wie kein anderes Kind. Erst 1962, 17 Jahre nach der Befreiung, fand sie ihre Mutter wieder. Lidia Maksymowicz lebt heute in Krakau.
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Zu diesem Buch wird es von mir keine Rezension geben. Nicht, weil ich euch dieses Buch nicht empfehlen kann, sondern, weil es sich nicht richtig anfühlt, die Geschichte von Lidia und die Geschichte vieler anderer zu bewerten. Was ich aber tun kann, ist, euch zu empfehlen, dieses Buch zu lesen und Lidias Geschichte anzuhören, um sich zu erinnern und zu verhindern, dass so etwas grausames und unmenschliches je wieder passiert.










