Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea
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Description
Book Information
Author Description
Thomas Taylor, 1973 geboren, wuchs an der Küste von Wales auf. Nach seinem Studium an der Kunstakademie illustrierte er zunächst Bücher und gestaltete unter anderem das englische Cover zu J.K. Rowlings »Harry Potter und der Stein der Weisen«. Schließlich begann er selbst Bücher zu schreiben. »Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea« erschien 2020 bei Hanser, gefolgt von »Gargantis - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea« (2021) und »Shadowghast - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea« (2022). Thomas Taylor lebt mit seiner Familie in Südengland.
Posts
Leicht zu lesen und klasse.
Es ist ein Kinderbuch(wenn auch eins für etwas ältere Kinder) und man merkt es, aber manchmal braucht man einfach ein leicht liesbares Buch mit tollen Charakteren und einer Stimmung die perfekt zum Novemberwetter passt. Malamander bietet genau das (und noch ein bisschen mehr).
Die verschlafende Küstenstadt Eerie-on-Sea wirkt auf den ersten Blick wie jede andere. Doch wenn man etwas genauer hinsieht, bemerkt man ein paar Besonderheiten. Eerie-on-Sea ist kein Badeort wie jeder andere. Einer alten Legende nach soll es hier ein Seeungeheuer geben, welches sich manchmal bei Nebel blicken lässt. Doch sind das nur Gruselgeschichten um kleine Kindern angst zu machen, oder? Als Herbie Lemon, der 12-jährige Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel auf einmal vor einem Mädchen steht, welches sich zu ihm geschlichen hat, ist er ziemlich perplex. Aber erst als ein unheimlicher Mann mit einem Hacken als Hand nach eben diesem Mädchen sucht, realisiert er, dass er in Schwierigkeiten steckt. Denn das Mädchen braucht seine Hilfe, sie muss etwas oder eher gesagt jemanden finden und wäre dafür besser geeignet als Herbie der Sachenfinder? Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea ist ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch für Leser ab 10 Jahren. Besonders die Karte am Anfang und Ende hat es mir angetan. Man begleitet den sympathischen Herbie und die abenteuerlustige Violet auf der Suche nach Antworten. So entsteht eine spannende und auch actionreiche Geschichte. Und manchmal wird es sogar ein bisschen gruselig. Besonders wenn der Malamander, das Seeungeheuer auftaucht. Aber gerade hier überzeugt mich der Autor, in dem er die Frage nach Gut und Böse in den Raum wirft und nicht stur Hass gegenüber eines Lebewesens verbreitet, dessen Ambitionen man nicht kennt. Die Kulisse für die Geschichte ist schön gestaltet mit einigen Details, wobei die Karte zusätzlich hilft, sich zu orientieren. Man kann sich Eerie-on-Sea mit all seinen Besonderheiten gut vorstellen. Dadurch hatte das Buch eine tolle Atmosphäre, mit dieser Mischung aus mysteriöser Küstenstadt, Seeungeheuer und dann noch einem verfluchten Geist. Jede Menge spannende Elemente. Aber mir hat dann doch noch etwas gefehlt, um mich völlig von der Geschichte zu überzeugen und mich an den Seiten zu fesseln. Dabei habe ich nicht direkt etwas zu kritisieren bzw. kann gar nicht genau benennen, woran es lag. Nur, dass mir das besondere Etwas gefehlt hat, um daraus ein 5 Sterne Buch für mich zu machen.
Schrullige, liebenswerte Charaktere
"Malamander" ist eines meiner liebsten Kinderbücher und relativ underrated, da ich es kein einziges Mal auf Bookstagram und Co. gesehen habe. Die Atmosphäre ist ein einzigartige Mischung, weil die Küstenstadt Eerie-on-Sea eher ein bisschen trostlos, grau und verregnet (typisches England-Wetter eben) anmutet, aber dann durch die schrulligen Charaktere wie Protagonist Herbie Lemon selbst, aber auch den Hotelchef Mollusk und die eigenartige Besitzerin des Hotels, die von ihrem Turm aus die ganze Stadt beobachtet, aufgebrochen wird. Die Dialoge sind lustig, der Plot spannend. Das Mädchen Violet taucht in dieser Welt und ihren skurrilen Bewohner*innen auf, überzeugt davon, dass ihre Eltern in dem Hotel der Stadt verloren gegangen sind und dass der Malamander damit zu tun hat - ein legendäres Seeungeheuer, das man des Öfteren an der Küste heulen hört. Herbie Lemon, professioneller Sachenfinder, hilft Violet bei der Suche nach ihren Eltern und dem Malamander und sie geraten in ungeahnte Gefahren, da jemand die Geheimnisse von Eerie-on-Sea um jeden Preis bewahren will. Auch das Hörbuch kann ich sehr empfehlen. Sprecher Peter Kaempfe ist einer der besten, die ich kenne. Es gibt auch zwei Folgebände, die ich leider noch nicht lesen konnte, aber die auf meiner Wishlist weit oben stehen.
Eine schöne Legende Bevor ihr es lest, schaut euch unbedingt die Karte am Ende des Buches an, denn ich habe sie leider nicht gesehen. Ich liebe Karten, damit ich immer im Geschehen sein kann, hier habe ich sie leider erst gesehen, als ich fertig war. Die Legende um den Malamander ist wirklich faszinierend und gruselig zugleich, wobei sie auch irgendwie romantisch ist. Der Malamander legt einmal im Jahr ein Ei für seinen Gefährten, auf den er so lange schon wartet. Erscheint dieser nicht, verschlingt er das Ei und wartet bis zum nächsten Jahr. Die Legende an sich hat mich wirklich fasziniert und hat auch vieles vom Buch gerettet, denn die Story drumherum konnte mich leider nicht abholen. Herbie ist mir irgendwie ein wenig suspekt und Vi ist gleichzeitig irgendwie zu aufgedreht. Dennoch ist es eine kleine Detektivreise mit den Beiden, denn man möchte unbedingt wissen, was denn nun mit dem Malamander ist und was mit ihren Eltern geschah. Leider hat mir die Aufklärung von Herbie’s Geschichte gefehlt, aber es soll ja noch mehr Geschichten aus Eerie-on-Sea geben, daher glaube ich kommt es vielleicht da endlich. Die Hintergrundgeschichte konnte mich zwar überzeugen, die Geschichte um die beiden Kids eher nicht und die unsympathischen Mitarbeiter des Hotels haben dem ganzen auch nicht wirklich gut getan. Gute Geschichte mit vielen Tücken und Längen und Stolpersteinen.
Thomas Taylor ist ein britischer Kinderbuchautor und Illustrator, der mit "Malamander" eine neue Reihe begonnen hat, die auf drei Bücher ausgelegt ist. Nicht nur das Cover ist ein echter Hingucker. Auf den ersten Seiten befindet sich eine äußert liebevoll gestaltete Karte des fiktiven Ortes "Eerie on Sea". Nach und nach besuchen wir mit Herbert Lemon und Violet Parmer all die Sehenswürdigkeiten der kleinen Küstenstadt und begegnen dabei wundersamen Erwachsenen, die nicht alle besonders nett und hilfsbereit sind. Taylor stellt die harsche Erwachsenenwelt, die von Geheimnissen, Monstern und eigennützigen Motiven geprägt ist, der Nicht-mehr-ganz-Kinder-Welt gegenüber. Auch Herbert und Violet haben eigene Schicksale zu tragen, doch im Gegensatz zu den Antagonisten arbeiten sie Hand in Hand, überwinden Misstrauen und lernen, dass ein Miteianander und Füreinander am Ende wichtiger ist als jeglicher Eigennutz. Es ist eine nicht nur für Kinder wichtige Nachricht, die der Autor in seiner Geschichte spannend und interessant verpackt. Wer sich hin und wieder nach einer heilen Welt sehnt und wer einfach mal die Seele baumeln lassen möchte, dem sei dieses entzückende Buch wärmstens empfohlen.
I loved this so much! The story is magical from the beginning till the end. It was great to go on this adventure with the characters and meet all these strangely wonderful people in eerie-on-sea. The setting is really great, because it's something different and the main characters are so lovely. I'm looking forward to reading more.
Bewertet mit 4 Sternen Zum Buch: Der zwölfjährige Herbie Lemon ist Sachenfinder im Grand Nautilus Hotel in Eerie-on-Sea als eines Abends ein Mädchen in seinen Keller kommt und Herbie bittet sie zu verstecken. Und sie bittet ihn um Hilfe ihre Eltern zu finden, die sie vor zwölf Jahren einfach im Hotel gelassen hatten und spurlos verschwanden. Violet und Herbie machen sich auf die Suche nach dem Malamander, denn irgendwie hat er wohl mit dem verschwinden ihrer Eltern zu tun. Meine Meinung: Die Aufmachung des Buches ist schon absolut ansprechend. Im Vorsatz findet man eine Karte von Eerie-on-Sea, was sehr hilfreich ist. Die Geschichte ist spannend aus Sicht von Herbie erzählt, ein toller Schreibstil, gut zu lesen, auch für jüngere LeserInnen, die schon etwas Spannung ertragen können. Die Kapitel sind recht kurz, so kann man noch schnell ein Kapitel lesen. Die Kinder Herbie und Violet sind sehr sympathisch, die fantastischen Figuren, die die Geschichte begleiten, sind sehr interessant. Ein Kinderbuch voller Spannung, Abenteuer und Freundschaft. Sehr lesenswert und unterhaltsam.
Als ich "Malamander" aus der Paket-Verpackung genommen habe, musste ich erst einmal stutzen. Es war in Zeitungspapier gewickelt. Auf den zweiten Blick stellte ich fest, dass dies nicht irgendeine Zeitung war. Nein! Der Verlag hat sehr clever eine Zeitungs-Doppelseite gestaltet mit Informationen zum Buch und den Charakteren und einer riesigen Karte des Ortes. Dies ist nicht nur hilfreich für den Leser, es ist vor allem für Kinder unglaublich faszinierend und es freut mich, dass ein so "altes" Medium wie die Zeitung so modern eingesetzt wird. Allerdings fand ich tatsächlich, dass die Zeitung ein bisschen spoilert, deswegen habe ich sie dann erst nach dem Buch gelesen. Als Lehrerin kam bei mir natürlich sofort die Idee, so etwas auch mal für andere Bücher machen zu lassen oder diese Zeitung im Unterricht zu verwenden und dann selbst einen Artikel schreiben zu lassen. Zur Handlung kann ich sagen, dass sie nicht sehr vorhersehbar, aber auch nicht so super überraschend war. Umso überraschter war ich, als ich sah, dass es eine Fortsetzung gibt. Klar, ein Ding ist am Ende noch ungeklärt, aber jetzt noch eine weitere Sagengestalt an diesem Ort zu haben, wirkt für mich jetzt noch etwas konstruiert. Aber ich glaube, lesen würde ich es trotzdem. Die beiden Hauptcharaktere waren so sympathisch, die hab ich direkt ins Herz geschlossen.
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Thomas Taylor, 1973 geboren, wuchs an der Küste von Wales auf. Nach seinem Studium an der Kunstakademie illustrierte er zunächst Bücher und gestaltete unter anderem das englische Cover zu J.K. Rowlings »Harry Potter und der Stein der Weisen«. Schließlich begann er selbst Bücher zu schreiben. »Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea« erschien 2020 bei Hanser, gefolgt von »Gargantis - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea« (2021) und »Shadowghast - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea« (2022). Thomas Taylor lebt mit seiner Familie in Südengland.
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Leicht zu lesen und klasse.
Es ist ein Kinderbuch(wenn auch eins für etwas ältere Kinder) und man merkt es, aber manchmal braucht man einfach ein leicht liesbares Buch mit tollen Charakteren und einer Stimmung die perfekt zum Novemberwetter passt. Malamander bietet genau das (und noch ein bisschen mehr).
Die verschlafende Küstenstadt Eerie-on-Sea wirkt auf den ersten Blick wie jede andere. Doch wenn man etwas genauer hinsieht, bemerkt man ein paar Besonderheiten. Eerie-on-Sea ist kein Badeort wie jeder andere. Einer alten Legende nach soll es hier ein Seeungeheuer geben, welches sich manchmal bei Nebel blicken lässt. Doch sind das nur Gruselgeschichten um kleine Kindern angst zu machen, oder? Als Herbie Lemon, der 12-jährige Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel auf einmal vor einem Mädchen steht, welches sich zu ihm geschlichen hat, ist er ziemlich perplex. Aber erst als ein unheimlicher Mann mit einem Hacken als Hand nach eben diesem Mädchen sucht, realisiert er, dass er in Schwierigkeiten steckt. Denn das Mädchen braucht seine Hilfe, sie muss etwas oder eher gesagt jemanden finden und wäre dafür besser geeignet als Herbie der Sachenfinder? Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea ist ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch für Leser ab 10 Jahren. Besonders die Karte am Anfang und Ende hat es mir angetan. Man begleitet den sympathischen Herbie und die abenteuerlustige Violet auf der Suche nach Antworten. So entsteht eine spannende und auch actionreiche Geschichte. Und manchmal wird es sogar ein bisschen gruselig. Besonders wenn der Malamander, das Seeungeheuer auftaucht. Aber gerade hier überzeugt mich der Autor, in dem er die Frage nach Gut und Böse in den Raum wirft und nicht stur Hass gegenüber eines Lebewesens verbreitet, dessen Ambitionen man nicht kennt. Die Kulisse für die Geschichte ist schön gestaltet mit einigen Details, wobei die Karte zusätzlich hilft, sich zu orientieren. Man kann sich Eerie-on-Sea mit all seinen Besonderheiten gut vorstellen. Dadurch hatte das Buch eine tolle Atmosphäre, mit dieser Mischung aus mysteriöser Küstenstadt, Seeungeheuer und dann noch einem verfluchten Geist. Jede Menge spannende Elemente. Aber mir hat dann doch noch etwas gefehlt, um mich völlig von der Geschichte zu überzeugen und mich an den Seiten zu fesseln. Dabei habe ich nicht direkt etwas zu kritisieren bzw. kann gar nicht genau benennen, woran es lag. Nur, dass mir das besondere Etwas gefehlt hat, um daraus ein 5 Sterne Buch für mich zu machen.
Schrullige, liebenswerte Charaktere
"Malamander" ist eines meiner liebsten Kinderbücher und relativ underrated, da ich es kein einziges Mal auf Bookstagram und Co. gesehen habe. Die Atmosphäre ist ein einzigartige Mischung, weil die Küstenstadt Eerie-on-Sea eher ein bisschen trostlos, grau und verregnet (typisches England-Wetter eben) anmutet, aber dann durch die schrulligen Charaktere wie Protagonist Herbie Lemon selbst, aber auch den Hotelchef Mollusk und die eigenartige Besitzerin des Hotels, die von ihrem Turm aus die ganze Stadt beobachtet, aufgebrochen wird. Die Dialoge sind lustig, der Plot spannend. Das Mädchen Violet taucht in dieser Welt und ihren skurrilen Bewohner*innen auf, überzeugt davon, dass ihre Eltern in dem Hotel der Stadt verloren gegangen sind und dass der Malamander damit zu tun hat - ein legendäres Seeungeheuer, das man des Öfteren an der Küste heulen hört. Herbie Lemon, professioneller Sachenfinder, hilft Violet bei der Suche nach ihren Eltern und dem Malamander und sie geraten in ungeahnte Gefahren, da jemand die Geheimnisse von Eerie-on-Sea um jeden Preis bewahren will. Auch das Hörbuch kann ich sehr empfehlen. Sprecher Peter Kaempfe ist einer der besten, die ich kenne. Es gibt auch zwei Folgebände, die ich leider noch nicht lesen konnte, aber die auf meiner Wishlist weit oben stehen.
Eine schöne Legende Bevor ihr es lest, schaut euch unbedingt die Karte am Ende des Buches an, denn ich habe sie leider nicht gesehen. Ich liebe Karten, damit ich immer im Geschehen sein kann, hier habe ich sie leider erst gesehen, als ich fertig war. Die Legende um den Malamander ist wirklich faszinierend und gruselig zugleich, wobei sie auch irgendwie romantisch ist. Der Malamander legt einmal im Jahr ein Ei für seinen Gefährten, auf den er so lange schon wartet. Erscheint dieser nicht, verschlingt er das Ei und wartet bis zum nächsten Jahr. Die Legende an sich hat mich wirklich fasziniert und hat auch vieles vom Buch gerettet, denn die Story drumherum konnte mich leider nicht abholen. Herbie ist mir irgendwie ein wenig suspekt und Vi ist gleichzeitig irgendwie zu aufgedreht. Dennoch ist es eine kleine Detektivreise mit den Beiden, denn man möchte unbedingt wissen, was denn nun mit dem Malamander ist und was mit ihren Eltern geschah. Leider hat mir die Aufklärung von Herbie’s Geschichte gefehlt, aber es soll ja noch mehr Geschichten aus Eerie-on-Sea geben, daher glaube ich kommt es vielleicht da endlich. Die Hintergrundgeschichte konnte mich zwar überzeugen, die Geschichte um die beiden Kids eher nicht und die unsympathischen Mitarbeiter des Hotels haben dem ganzen auch nicht wirklich gut getan. Gute Geschichte mit vielen Tücken und Längen und Stolpersteinen.
Thomas Taylor ist ein britischer Kinderbuchautor und Illustrator, der mit "Malamander" eine neue Reihe begonnen hat, die auf drei Bücher ausgelegt ist. Nicht nur das Cover ist ein echter Hingucker. Auf den ersten Seiten befindet sich eine äußert liebevoll gestaltete Karte des fiktiven Ortes "Eerie on Sea". Nach und nach besuchen wir mit Herbert Lemon und Violet Parmer all die Sehenswürdigkeiten der kleinen Küstenstadt und begegnen dabei wundersamen Erwachsenen, die nicht alle besonders nett und hilfsbereit sind. Taylor stellt die harsche Erwachsenenwelt, die von Geheimnissen, Monstern und eigennützigen Motiven geprägt ist, der Nicht-mehr-ganz-Kinder-Welt gegenüber. Auch Herbert und Violet haben eigene Schicksale zu tragen, doch im Gegensatz zu den Antagonisten arbeiten sie Hand in Hand, überwinden Misstrauen und lernen, dass ein Miteianander und Füreinander am Ende wichtiger ist als jeglicher Eigennutz. Es ist eine nicht nur für Kinder wichtige Nachricht, die der Autor in seiner Geschichte spannend und interessant verpackt. Wer sich hin und wieder nach einer heilen Welt sehnt und wer einfach mal die Seele baumeln lassen möchte, dem sei dieses entzückende Buch wärmstens empfohlen.
I loved this so much! The story is magical from the beginning till the end. It was great to go on this adventure with the characters and meet all these strangely wonderful people in eerie-on-sea. The setting is really great, because it's something different and the main characters are so lovely. I'm looking forward to reading more.
Bewertet mit 4 Sternen Zum Buch: Der zwölfjährige Herbie Lemon ist Sachenfinder im Grand Nautilus Hotel in Eerie-on-Sea als eines Abends ein Mädchen in seinen Keller kommt und Herbie bittet sie zu verstecken. Und sie bittet ihn um Hilfe ihre Eltern zu finden, die sie vor zwölf Jahren einfach im Hotel gelassen hatten und spurlos verschwanden. Violet und Herbie machen sich auf die Suche nach dem Malamander, denn irgendwie hat er wohl mit dem verschwinden ihrer Eltern zu tun. Meine Meinung: Die Aufmachung des Buches ist schon absolut ansprechend. Im Vorsatz findet man eine Karte von Eerie-on-Sea, was sehr hilfreich ist. Die Geschichte ist spannend aus Sicht von Herbie erzählt, ein toller Schreibstil, gut zu lesen, auch für jüngere LeserInnen, die schon etwas Spannung ertragen können. Die Kapitel sind recht kurz, so kann man noch schnell ein Kapitel lesen. Die Kinder Herbie und Violet sind sehr sympathisch, die fantastischen Figuren, die die Geschichte begleiten, sind sehr interessant. Ein Kinderbuch voller Spannung, Abenteuer und Freundschaft. Sehr lesenswert und unterhaltsam.
Als ich "Malamander" aus der Paket-Verpackung genommen habe, musste ich erst einmal stutzen. Es war in Zeitungspapier gewickelt. Auf den zweiten Blick stellte ich fest, dass dies nicht irgendeine Zeitung war. Nein! Der Verlag hat sehr clever eine Zeitungs-Doppelseite gestaltet mit Informationen zum Buch und den Charakteren und einer riesigen Karte des Ortes. Dies ist nicht nur hilfreich für den Leser, es ist vor allem für Kinder unglaublich faszinierend und es freut mich, dass ein so "altes" Medium wie die Zeitung so modern eingesetzt wird. Allerdings fand ich tatsächlich, dass die Zeitung ein bisschen spoilert, deswegen habe ich sie dann erst nach dem Buch gelesen. Als Lehrerin kam bei mir natürlich sofort die Idee, so etwas auch mal für andere Bücher machen zu lassen oder diese Zeitung im Unterricht zu verwenden und dann selbst einen Artikel schreiben zu lassen. Zur Handlung kann ich sagen, dass sie nicht sehr vorhersehbar, aber auch nicht so super überraschend war. Umso überraschter war ich, als ich sah, dass es eine Fortsetzung gibt. Klar, ein Ding ist am Ende noch ungeklärt, aber jetzt noch eine weitere Sagengestalt an diesem Ort zu haben, wirkt für mich jetzt noch etwas konstruiert. Aber ich glaube, lesen würde ich es trotzdem. Die beiden Hauptcharaktere waren so sympathisch, die hab ich direkt ins Herz geschlossen.















