Das Lied der Königin

Das Lied der Königin

by Elizabeth Chadwick·Book 1 of 3
Softcover
4.217
MittelalterBiografieDie Fremde KöniginHistorischer Roman

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Description

Der Auftakt einer farbenprächtigen historischen Trilogie der Bestseller-Autorin Elizabeth Chadwick. Lassen Sie sich in das Europa des 12. Jahrhunderts entführen.

Zerrissen zwischen Pflicht und Liebe nimmt Alienor von Aquitanien ihr Leben selbst in die Hand und erlangt Ruhm und Macht.


Frankreich um 1100: Alienor ist jung, wunderschön, und sie ist die Erbin des reichen Herzogtums Aquitanien. Als ihr geliebter Vater stirbt, ist ihre Kindheit plötzlich vorbei. Sie wird mit Louis verheiratet, dem noch sehr jungen Prinzen von Frankreich. Doch dann verändert ein weiterer Tod ihrer beider Leben für immer. Sie werden zu König und Königin gekrönt, viel früher, als sie jemals damit gerechnet hätten. Alienor muss sich daran gewöhnen, nun die Herrscherin des großen, lebhaften französischen Hofes zu sein, dabei ist sie erst 13 Jahre alt …

Alle Bände der Alienor-Trilogie

Band 1 - Das Lied der Königin

Band 2 - Das Herz der Königin

Band 3 - Das Vermächtnis der Königin

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
640
Price
12.40 €

Author Description

Elizabeth Chadwick lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Nottingham. Sie hat inzwischen über 20 historische Romane geschrieben, die allesamt im Mittelalter spielen. Vieles von ihrem Wissen über diese Epoche resultiert aus ihren Recherchen als Mitglied von »Regia Anglorum«, einem Verein, der das Leben und Wirken der Menschen im frühen Mittelalter nachspielt und so Geschichte lebendig werden lässt. Elizabeth Chadwick wurde mit dem Betty Trask Award ausgezeichnet, und ihre Romane gelangen immer wieder auf die Auswahlliste des Romantic Novelists' Award.

Posts

3
All
4.5

📖 Das Lied der Königin – Elizabeth Chadwick Dieser Roman erzählt die Geschichte von Alinor von Aquitanien im 12. Jahrhundert. Zu Beginn ist sie kaum mehr als ein Kind, als sie mit Louis verheiratet wird und an seiner Seite Königin von Frankreich wird. Was folgt, ist keine romantische Märchengeschichte, sondern ein zunehmend spannungsvolles Ringen um Macht, Freiheit und Selbstbestimmung. Louis verändert sich im Laufe der Ehe immer stärker. Sein christlicher Glaube wird fanatisch, er lässt sich mehr und mehr von Kirchenmännern lenken und versucht, Alinors lebensfrohe Art zu unterdrücken. Sie soll bescheidener sein, stiller, angepasster. Doch Alinor ist nicht dafür gemacht, sich einengen zu lassen. Zusätzliche Unruhe bringt ihre Schwester Petronella, die sich in den verheirateten Raoul verliebt. Alinor versucht zu helfen und zu schützen, doch Raoul erweist sich als unzuverlässig, und Petronellas Schicksal wird zu einer wachsenden Sorge. Die Ehe zwischen Louis und Alinor ist von Anfang an schwierig und entwickelt sich immer mehr zu einer Belastung, aus der Alinor sich schließlich befreien muss. Elizabeth Chadwick zeichnet diese Entwicklung mit großer Feinfühligkeit. Alinor wirkt lebendig, glaubwürdig und erstaunlich modern, ohne den historischen Rahmen zu sprengen. Besonders gelungen ist die Atmosphäre: Man taucht tief in das Denken, die Zwänge und die politischen wie religiösen Konflikte der Zeit ein und erlebt historische Ereignisse ganz nah an den Figuren. Für mich war das Lesen ein großes Vergnügen. Ein kraftvoller, kluger historischer Roman über eine außergewöhnliche Frau.

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4.5

Ein wunderbarer historischer Roman über eine bemerktenswerte Frau des 12. Jahrhunderts

Elisabeth Chadwick erzählt in diesem grandiosen Auftakt ihrer Reihe über Eleonore von Aquitanien in beeindruckender Weise über das Leben einer beeindruckenden und intelligenten Herrscherin des 12. Jahrhunderts, welche sich trotz des Frauenbildes im 12. Jahrhunderts nicht unterkriegen lässt. Ich bin sonst eigentlich immer in der Tudorzeit unterwegs, wollte aber auch bei den historischen Romanen mal meine Fühler weiter ausstrecken und bin über diese Reihe gestolpert. Eleonore von Aquitanien ist bei vielen eher unbekannt, dabei ist sie als Königin von Frankreich und später Königin von England eine beeindruckende Persönlichkeit der damaligen Zeit gewesen. Schon früh wurde Sie mit dem Erben der französischen Krone verheiratet und durchlebt viele Stolpersteine der damaligen Zeit als Frau. Sie ist jedoch auch die Herzogin von Aquitanien und muss fortan auch die Interessen Ihres Landes gegen eine verbohrte Männerwelt durchsetzen. Ich bin sehr gut in diese für mich neue Zeit abgetaucht und habe schnell gelernt, dass es neben Heinrich den VIII viele weitere geschichtliche Persönlichkeiten gibt, die es noch zu entdecken lohnt. Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen und bin nun gespannt mit Eleonore nach England zu reisen und zu erfahren, was ihr dort noch alles bevorsteht.

3

wichtiger Hinweis zu Beginn: Da es sich hierbei um einen historischen Roman über eine hist. Persönlichkeit des englischen Mittelalters handelt, enthält die Rezi SPOILER in Bezug auf das Leben von Alienor von Aquitanien/ Ehefrau von Henry II von England. Wer also so gar nichts über die Protagonistin weiß und was sie geleistet hat und sich überraschen lassen will, der sollte sich gut überlegen, ob er die Rezi lesen will. "Das Lied der Königin" von Elizabeth Chadwick ist der erste Teil ihrer Alienor-von-Aquitanien-Trilogie, einer der faszinierendsten und schillerndsten Figuren des französischen und englischen Mittelalters. Als Erbin ihre Vaters und Herzogin von Aquitanien war sie Ehefrau und Mutter jeweils zweier Könige und als erfolgreiche und mächtige Frau ihrer Zeit weit voraus und erreichte ein nahezu biblisches Alter für diese Zeit von 80 Jahren. In diesem ersten Teil geht es hauptsächlich um ihre Jugend und Ehe mit dem Kronprinzen Louis, dem späteren Louis VII von Frankreich. Wie auch alle anderen Romane der englischen Autorin hat auch "Das Lied der Königin" bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Es hat seine Stärken und seine Schwächen und eigentlich weiß ich, dass Elizabeth Chadwick meine hohen Erwartungen, die ich trotz der Erfahrung mit ihren Büchern immer wieder habe, nur schwer erfüllen kann. Ein Plus ist sicherlich der sehr unkomplizierte und flüssig zu lesende Stil der Autorin. Ich bin in 6 Tagen durch die 627 Seiten gerauscht und hätte es sicherlich noch schneller beenden können, wenn der liebe Job nicht wäre. Hinzu kommt, das Elizabeth Chadwick mit dieser Trilogie genau DAS geschrieben hat, was ich mir von einer anderen Autorin wünschen würde: eine SEHR ausführliche Romanbiografie über Alienor von Aquitanien. Dass ich ganz neben bei Alienors zweitem Ehemann Henry verfallen bin, dazu kann die Autorin jetzt nichts, das ging mir auch in allen anderen Romanen über seine Herrschaft so. Und tatsächlich wurde auch "Das Lied der Königin", ab der zweiten Hälfte für mich besser, als sich das Scheitern ihrer ersten Ehe abzeichnet und der von mir heißersehnte Henry in ihr Leben tritt. Aber leider hat das Buch halt auch seine Schwächen, denn Elizabeth Chadwick schafft es erneut nicht, ihren Figuren genügend Leben einzuhauchen, dass sie auf mich die Faszination ausüben, wie ich sie mir erhofft habe. Ich habe mich zwischenzeitlich echt gefragt, was mich Anfang April geritten hat, als ich gleich 5 Bücher auf einmal von der Autorin gekauft habe. Und auch wenn ich schon sehr oft die Augen gerollt habe, so habe ich doch noch kein einziges Buch von ihr abgebrochen oder aussortiert. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass die Bücher und Figuren von Elisabeth Chadwick für mich komplett emotionslos und flach sind und es ihnen an Esprit und Charme fehlt. Glücklicherweise sind wirklich grundkitschige Szene eher selten zu finden. Von der Übersetzung bin ich leider auch nicht 100%ig begeistert. Mein schlechtes Gefühl diesbezüglich ging soweit, dass ich mir das englische Original zum Vergleich als ebook noch zusätzlich gekauft habe. Es sind zum einen Fehler oder auch Begriffe darin enthalten, die dem deutschen Lektorat auffallen hätten müssen oder einfach nicht passen. So ist zum Beispiel Alienors Pferd mal ein Hengst mal ein Walach, Altersangaben sind falsch, aus "new wife" wird zweite Ehefrau, was historisch falsch ist, denn es ist die dritte Ehefrau. Aber auch im Original gibt es Dinge, die mir nicht gefallen: "Petra" als Abkürzung von Petronilla (Alienors Schwester) oder das englische "Madam" anstelle des französischen "Madame" für die französische Königin. Über englische Könige möchte ich ja auch lieber als Henry den als Heinrich lesen. Und auch die historische Genauigkeit von Elizabeth Chadwick, mit der sie sonst bei mir punkten konnte, macht mich diesmal nicht wirklich glücklich. Es sind z.B. Widersprüche gegenüber dem deutschen als auch dem englischen Wikipedia in dem Buch enthalten. Ich weiß, dass Wikipedia die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen hat, aber hier ist mir alles viel zu wischiwaschi ... wobei man das vielleicht auch nur dann feststellt, wenn man nebenbei ein wenig auf eigene Faust recherchiert. Auch hatte ich das Gefühl, dass die Autorin ihr Wissen dadurch beweisen wollte, dass sie jede hist. Persönlichkeiten in ihrem Roman erwähnt, die ihr bei der Recherche untergekommen ist, egal, ob sie nun für die Entwicklung der Story von Relevanz ist oder nicht. Auch erwähnt sie ständig die ach so nahen Verwandtschaftsgrade z.B. zwischen Alienor und Louis, ohne da jemals ins Detail zu gehen. Noch nicht mal im Nachwort geht sie darauf ein, auch wenn ich weiß, dass dieses Argument letztlich zur Auflösung ihrer Ehe geführt hat. Gut hat mir gefallen, dass Elizabeth Chadwick im Nachwort darauf eingegangen ist, wo und warum sie von der hist. Wahrheit für ihren Roman abgewichen ist, denn das haben schon viele Autoren und Autorinnen hist. Romane gemacht. So konnte ich zum Beispiel mit der Affaire mit Gottfried (Geoffroi!) de Rancon gut leben, aber sorry (!) Alienor dann auch noch eine Schwangerschaft und Fehlgeburt aus dieser Affaire anzuhängen, das ging mir dann doch zu weit. Extrem schlimm fand ich übrigens das Cover der deutschen Ausgabe. Ich kann mir zwar vorstellen, warum der Verlag das gemacht haben könnte (nämlich um auf den ersten Blick und unübersehbar klar zu machen, dass es sich hierbei um einen hist. Roman handelt), aber wirklich, das englische Original ist echt um Längen besser! Wenn ich mir meine Rezi bis hierhin so durchlese, dann klingt das ganz schön negativ und ich habe auch schon deutlich bessere Bücher der Autorin gelesen, aber es gibt eben auch Punkten mit denen sie mich versöhnt. Mir gefällt z.B. auch das Bild, das sie von Louis VII zeichnet deutlich besser, als in Romanen von anderen Autorinnen. Und auch die Tatsache, dass Alieinors zweiter Ehe mit Henry politische und dynastische Überlegungen zu Grunde liegen und nicht die pure Liebe und erotische Anziehungskraft, fand ich gut und wichtig, dass sie es so geschildert hat! Und im Endeffekt freue ich mich auf Band zwei der Trilogie, in der ich dann gaaaaaaaaaaanz viel Henry II von England geboten bekommen werde

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