Guardian 1. Seelenwächter
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Description
Book Information
Author Description
Priest wurde 1988 geboren und studierte in Shanghai und Hongkong. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Autor*innen Chinas. Ihre Romane wurden in viele Sprachen übersetzt und haben auch international eine große Fangemeinde. Beim Schreiben wird sie stets von ihrer Katze Pizai begleitet. Ihre Urban-Fantasy-Danmei-Reihe »Guardian« landete auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Der Anfang war etwas schwierig...
ohne großartige Erklärung würde man in die Geschichte reingeworfen, zu mindest kam es mir so vor. Nach einer kleinen Weile kam ich doch gut in die Geschichte und sie hatte mich dann auch voll gepackt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht...
„Manche Lügen sind absichtlich, andere nicht. Mit den einen täuscht man andere, mit den anderen täuscht man sich selbst. Beide sind traurige Angelegenheiten.“ 🐈⬛
Guardian 1/3 Ganz ehrlich - dieses Buch war mehr oder weniger ein Cover-Kauf. Der Anime-Stil des Covers und der fortlaufende Farbschnitt 🥹 Es ist einfach wunderschön und zudem beinhaltet es auch mehrere Illustrationen im selben Stil im Inneren. Inhaltlich handelt es sich um Fantasy mit Crime-Elementen im Damnei bzw. Boys-Love- Genre. Es geht um eine Sondereinheit, die übernatürliche Fälle betreut. Das Buch ist in der 3. Person geschrieben und ich muss gestehen, dass es anfangs etwas irritierend war, aber nach ein bisschen Eingewöhnung kein Problem. Es ist auch stellenweise etwas komplex und nicht der einfachste Read. Für mich lief aber beim Lesen in meinem Kopf die Handlung in Form eines Animes ab und ich konnte es mir daher so gut bildlich vorstellen 😌es hat mich sehr unterhalten und war auch thematisch/kulturell mal was anderes. Ich freue mich auf den Rest der Reihe 🤩

Rezi
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Wer chinesische Settings, die Welt der Mythen und Legenden in diesem Land und zusätzlich Boy Love und Fantasie mag wird mit diesem Buch happy. Es ist schon etwas anspruchsvoll beim lesen aber gerade das macht es auch so gut. Ein wirklich toller Auftakt mit tollen Charaktern ganz klare Empfehlung von mir.

Rezension [ Genre: Danmei/ urban Fantasy Krimi] Highlight🤩 F: Was würdest du tun ,wenn eine schwarze Katze auf einmal anfängt mit einer tiefen Stimme zu reden? ,,Guardian-"Seelenwächter",von Priest geschrieben, ist der Anfang einer abgeschlossenen Trilogie. Alle Bücher sind schon im Handel erhältlich. Als ich dieses Cover gesehen hatte ,war ich gleich verzaubert. Denn es gibt für mich ein Guilty Pleasure bei Männern, die eine sexy Art wie man raucht. Da ich Zigaretten nicht mag und die nicht gern riechen tue, ist eine andere Sache,aber was kann ich dafür, dass es so auf mich eine Sog Wirkung hat! Und Leute das, was man auf dem Cover sieht, ist Programm. Endlich ein Danmei, was mir das gibt ,was ich suche. Eine authentische Slow Burn Story mit zarter Tension und das Genialste, das sie nicht penetrant im Vordergrund steht! Die Handlung steht von Anfang an im Fokus. Chancheng ist ein ganz normaler Typ ,ja er ist nicht sehr erfolgreich und möchte anderen nicht zur Last fallen.Daraufhin nimmt er ein Jobangebot an ,was ihn am ersten Tag aus den latschen haut.Weshalb und warum musst du selbst erfahren. Wir haben hier einen kompletten Mix aus verschiedenen Elementen Fantasy,Horror,Drama und Comedy. Gerade dieser Mix hat mich vom Hocker gehauen. Wie kann etwas richtig zum Fürchten sein und dann tun oder sagen die Figuren etwas absolut verrücktes, das ich lachen muss,obwohl ich GÄNSEHAUT habe?! Dann haben wir wahnsinnig tiefgründige Figuren ,die alle im Fokus sind. Von diesem richtig tollen Setting ,was mir den richtigen Mystery-Vibe gibt, muss ich erst recht erwähnen. Es gibt in diesen Band zwei Fälle und die haben mir beide sehr gut gefallen, im ersten Fall habe ich applaudiert, was für ein kluges Köpfchen Yunlan ist. Im zweiten Fall in dieser Kälte und der Geschichte rund um Wang Zheng hat mich traurig gestimmt. Und wer der Seelen Vollstrecker ist, hat mich von den Socken gehauen,aber es macht Sinn. Wie immer gibt es am Ende nochmal Seiten wie man die Namen richtig ausspricht und Personenregister und Glossar. Allein dafür gibt's Bonuspunkte. Das einzige ,wo ich ein Problem habe, ist Yunlan’s Art und Weise, wie er mit Changcheng und den anderen Mitarbeitern umgeht. Ich hoffe, dass er da in den anderen beiden Bänden eine Entwicklung macht. Er hat es doch nicht nötig, andere zu beleidigen. Sonst möchte ich sagen, dass mir der Schreibstil gefällt ,sehr witzig geschrieben. Obwohl die Geschichte in der dritten Perspektive ist, hat es mir die Figuren nahe gebracht. Es hat mir gut gefallen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und brauche mehr! Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars! Alles Gute,eure Jassy!

Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Ich mag solche Fantasy-Krimis sehr gerne und dieser hier hat mir sehr gut gefallen. Zhao Yunlan war als Ermittler genau nach meinem Geschmack: zwar gehört er zu den Guten, hat aber keine Probleme damit auch mal nicht ganz so gute Methoden zu verwenden um an ein Ziel zu kommen, er ist sehr selbstbewusst, hat Humor aber auch viel Herz (welches er selten zeigt). Shen Wei ist das genaue Gegenteil: eher zurückhaltend und schweigsam. Lange weiß man nicht was es mit dem Professor auf sich hat. Zwischendurch ist es etwas verwirrend vor allem mit den asiatischen Namen und Ausdrücke aber die Fußnoten helfen etwas beim Verständnis. Manchmal ist die Geschichte etwas sprunghaft und ich bin nicht ganz mitgekommen und Romance gibt es nur ganz am Rande aber mich hat die Geschichte mitgerissen und ich freue mich schon auf Band 2. Von mir gibt es 3,75 ⭐️
Abgebrochen🙅🏻♀️
Nun, wie soll ich es sagen… Der Anfang klang vielversprechend und ich war wirklich gespannt auf die Story. ABER Es ging einfach nicht an mich ran🥲 Vor allem der Schreibstil machte mir echt zu schaffen und ich wurde einfach nicht warm damit. Es ließ sich absolut nicht flüssig lesen. Wenn mir ein Schreibstil nicht zusagt, ist das sehr oft ein Kriterium, um ein Buch abzubrechen (für mich jedenfalls). Passiert zwar selten allein deshalb, aber bei diesem Buch war es tatsächlich der Hauptgrund🫠 Auch waren mir die Charaktere nicht sonderlich sympathisch. Besonders Zhao Yunlan. Keine Ahnung aber ich wurde nicht warm mit ihm😅 Ich habe mich einfach nur noch durch das Buch geschleppt und tat mich sehr schwer es abzubrechen, da ich immerzu Hoffnung hatte, dass es doch noch spannender wird und der Schreibstil besser. Aber nein. Ich breche jetzt einfach ab. Ich merke, dass es mich einfach nur stresst und unter Druck setzt, da ich mich zwinge es zu lesen. Zumal ich Band 2 bereits gekauft habe. Egal🤷🏻♀️ Es bringt nichts und zieht mich nur weiter in die eh schon heftige Leseflaute rein. Das muss nicht sein🙂↔️
Ich bin ja jemand, der Bücher auch gerne mal abbricht – nicht, weil ich keine Geduld habe, sondern weil ich mich nicht zum Lesen zwingen will.
Bei Guardian – Seelenwächter war das leider wieder der Fall. Dabei hat das Buch wirklich einiges zu bieten: Die Grundidee ist spannend, die Welt faszinierend aufgebaut, und die Illustrationen sind einfach wunderschön – ein echter Hingucker! Aber für mich lag der Knackpunkt ganz klar bei den Hauptcharakteren. Ich konnte einfach keine wirkliche Sympathie für sie aufbauen. Besonders mit Zhao Yunlan, einem der beiden Protagonisten, bin ich überhaupt nicht warm geworden. Mal fand ich ihn interessant, fast schon charmant – und im nächsten Moment war mir sein Verhalten so unangenehm, dass ich das Buch am liebsten zur Seite gelegt hätte. Es gab Szenen, in denen ich sein Verhalten schlicht eklig fand, und das hat mir das Lesevergnügen ziemlich verdorben. Shen Wei, der zweite Hauptcharakter, war da schon etwas angenehmer – ruhiger, nachvollziehbarer und insgesamt der „tolerablere“ Part. Trotzdem hat es auch er nicht geschafft, mich emotional genug zu packen, um wirklich weiterzulesen oder das Buch zu beenden. Schade eigentlich, denn die Story hätte richtig Potenzial gehabt. Wer allerdings über schwierige Charaktere hinwegsehen kann, wird hier sicher seine Freude haben. Für mich persönlich war Guardian – Seelenwächter leider nichts – aber ich sehe, warum viele andere es mögen könnten.
Inhalt 🔎: Ermittler Zhao Yunlan löst magische und witzigen Fälle mit seiner -ja- sprechenden Katze. An einer Uni stößt er dann auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei und zwischen Anziehung und Rätseln, begeben sich die zwei auf eine Spur in die tiefe Unterwelt. Was mir gut gefallen hat 😍 - Aussehen, des Buches (meiner Meinung nach ein wunderschönes Cover) - Atmosphärische Darstellung der mystischen Welt sowie der Unterwelt. - Der Schreibstil war angenehm und auch Informationsreiche Texte wurden sehr gut dargestellt. - Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vorallem die sprechende Katze war ein absolutes Highlight - Das Ende hat kich sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht ( den ich sofort brauche) Was mir nicht so gut gefallen hat 😐: - Der Slow-Burn war an sich gut, aber zwischendurch war ich mir gar nicht sicher ob es überhaupt eine Slow-Burn-Story gibt (Rezensionsexemplar/unbezahlte Rezension)
Guardian (Zhen Hun) – Ein episches Geflecht aus Mythen und Emotionen
Der erste Eindruck: Eine komplexe Welt Zugegeben, der Einstieg in Guardian ist kein Spaziergang. Priest wirft die Leserschaft direkt in ein tiefes Becken aus chinesischer Mythologie, Reinkarnation und philosophischen Konzepten. Wer mit diesen kulturellen Hintergründen nicht vertraut ist, braucht ein paar Kapitel, um den Rhythmus zu finden. Doch wer dranbleibt, wird belohnt: Sobald sich der Nebel lichtet, offenbart sich ein Universum, in dem jedes Detail – egal wie klein – eine tiefere Bedeutung hat. Worldbuilding: Ein Meisterwerk der Logik Das Worldbuilding ist zweifellos eine der größten Stärken des Buches. Priest erschafft eine Welt, in der die Grenze zwischen dem Übernatürlichen und der Realität hauchdünn ist. Präzision: Alles wirkt durchdacht; jedes Wesen und jedes Gesetz dieser Welt hat seinen festen Platz. Atmosphäre: Die Mischung aus moderner Ermittlungsarbeit und uralten Legenden verleiht dem Buch eine ganz eigene, dichte Atmosphäre. Charaktere: Das Herzstück der Geschichte Was Guardian jedoch von einem reinen Fantasy-Roman zu einem Jahreshighlight macht, sind die Charaktere – allen voran Zhao Yunlan und Shen Wei. Die Charakterentwicklung ist organisch und tiefgreifend. Es geht nicht nur um eine oberflächliche Dynamik, sondern um Schichten von Loyalität, Opfern und einer Verbundenheit, die Jahrtausende überdauert. Zu sehen, wie sie an ihren Aufgaben wachsen und sich gegenseitig beeinflussen, ist emotional packend und authentisch erzählt. Mein Fazit Obwohl es mir anfangs schwerfiel, vollends in die chinesische Mythologie einzutauchen, hat mich die Geschichte letztlich völlig in ihren Bann gezogen. Die anfängliche Hürde verblasst schnell hinter der Genialität des Plots und der Tiefe der Protagonisten. Guardian ist ein Paradebeispiel für erstklassiges Storytelling, bei dem das Worldbuilding und die Charakterentwicklung perfekt Hand in Hand gehen. Für mich ist es ein absolutes Jahreshighlight, das ich jedem ans Herz legen kann, der bereit ist, sich auf eine komplexe, aber unglaublich belohnende Reise einzulassen. Hier mein Tipp für Einsteiger: Lass dich von den vielen Begriffen und Namen zu Beginn nicht abschrecken. Das Buch entfaltet seine Magie erst richtig, wenn man aufhört zu analysieren und anfängt zu fühlen!
Mit dem Danmei-Light- Novel „Guardian – Seelenwächter“ hat die Autorin Priest ihren Reihenauftakt rund um die Abteilung für Sonderermittlungen geschrieben. Für dieses Buch sind keinerlei Vorkenntnisse relevant. Klappentext: Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Bei diesem Buch, welches in China sehr erfolgreich war, hat mich vor allem der Klappentext neugierig gemacht. Eine Abteilung im Ministerium, welche sich mit Fällen im Bereich des Übernatürlichen befasst – hier konnte mich die Grundidee sofort begeistern. Als ich dann noch gesehen habe, dass eine Katze eine wesentliche Rolle spielt, war für mich sofort die Entscheidung klar, dass ich dieses Werk nur zu gerne lesen möchte. Schon die Gestaltung konnte mich auf den ersten Blick überzeugen, sie ist sehr liebevoll gestaltet. Es gibt ansprechende Illustrationen, welche dem Leser gewisse Szenen und auch Charaktere verdeutlicht. Sehr hilfreich ist aber vor allem das ausführliche Glossar. Im anhang befindet sich ein umfangreiches Personenregister, aber auch eine Einführung in die übernatürlichen Wesen und Orte. Sehr hilfreich ist auch der Einblick in die Mythologie und Volkskunde Chinas. Dies hilft dem Leser, dass man gewisse Szenen besser verstehen und einordnen kann. Zusätzlich ist auch ein Leitfaden zur Aussprache der Wörter beigefügt worden, welcher ebenfalls zum umfangreichen Bonusmaterial gehört. Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in dieses Buch hineinzukommen. Als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen geworfen, es geht auf jeden Fall bereits auf den ersten Seiten zur Sache. Dabei lernt man die Protagonisten etwas kennen und bekommt einen Einblick in ihren Aufgabenbereich. „Guardian – Seelenwächter“ wird aus der dritten Person erzählt. Dies hat zur Folge, dass einem die Charaktere unnahbar bleiben. Man bekommt keinen direkten Einblick in ihre Gedanken und Probleme. Aber dies war für mich nicht das größte Problem. Ich empfand den Erzählstil als recht gewöhnungsbedürftig. Es gab einige sprunghafte Wechsel, sowohl in der Story an sich als auch bei der Erzählperspektive. Oftmals hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich etwas überlesen habe. Manchmal habe ich zurückgeblättert und die letzten Seiten erneut gelesen. Jedoch hat sich herausgestellt, dass es einfach einen unvorhersehbaren Sprung in der Geschichte gab. Diese Gedankensprünge waren stellenweise echt verwirrend, weil sie von einem Satz auf den nächsten erfolgten. Dies alles führt dazu, dass man sich während des Lesens ganz schön auf die Story konzentrieren muss. Im Verlauf des Buches habe ich mich auch einfach an das Gefühl gewöhnt, etwas überlesen zu haben. Es hat mich irgendwann nicht mehr weiter gestört, ich habe es einfach hingenommen. Dies ist eigentlich kein gutes Zeichen und spricht nicht unbedingt für den Erzählstil des Buches. Die Grundidee mit der Abteilung im Ministerium fürs Übernatürliche fand ich recht interessant und auch der Fall, welcher im ersten Band im Mittelpunkt steht, scheint ansprechend zu sein. Man bekommt sehr Fragment artig Informationen zur Welt des Übernatürlichen und versucht als Leser, sich in dieser zurechtzufinden. Doch im Verlauf der Story rückt dieser Kriminalfall immer mehr in den Hintergrund. Andere Themen und Charaktere sind auf einmal wichtig. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum auf einmal die Ermittlungen nicht mehr so relevant waren, dafür aber ein altes Volk dafür umso wichtiger. Für mich hat sich der Fokus in die falsche Richtung verschoben. Theoretisch hat sich der zweite Part auch interessant gelesen, jedoch hat für mich dieser Szenenwechsel keinen Sinn ergeben. Ein Schwachpunkt ist in meinen Augen auch etwas die Charakterdarstellung. Sie sind mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen, stellenweise gingen sie einen eher auf die Nerven. Der junge Ermittler Zhao Yunlan ist mir leider immer noch ein Rätsel, auch sein Charakter habe ich als eher sprunghaft wahrgenommen. Mein persönliches Highlight war hier der Kater Darqing, welche meiner Ansicht nach viel zu wenig Raum bekommen hat. Er hat immer einen passenden Spruch auf Lager und behält oftmals den Überblick. Die Lovestory, welche sich im Verlauf der Handlung anbahnt, fügt sich gut in die Geschichte ein. Sie ist stellenweise nicht sehr dominant, aber im späteren Verlauf rückt diese immer mehr in den Fokus. Dies fand ich etwas schade, auch wenn dies für die Handlung von Bedeutung ist. Insgesamt konnte mich der Reihenauftakt „Guardian – Seelenwächter“ aus der Feder von Priest nicht vollständig überzeugen. Es gab ansprechende Ansätze und auch die Grundidee finde ich interessant. Jedoch war die Umsetzung in mehreren Hinsichten mangelhaft. Sowohl der Erzählstil als auch die Charakterbildung zeigten meiner Meinung nach Schwachstellen auf. Daher möchte ich 3 Sterne für diesen Danmei- Roman vergeben.

Guardian 1 Seelenwächter von Zhen Hun
In der Abteilung für Sonderermittlungen flattert ein neuer Fall rein: an der Universität der Drachenstadt wird eine junge Frau bestialisch zugerichtet aufgefunden. Schnell ist klar, dass übersinnliche Mächte am Werk sind, weswegen Direktor Zhao Yunlan persönlich in die Ermittlungen einsteigt. Dort begegnet er dem Professor Shen Wei, der eine unheimliche Faszination auf ihn ausübt. Schnell wird klar, dass der Professor irgendwie mit drin steckt. Ich fand hier sowohl das Cover als auch den Klappentext sehr interessant, aber leider hat mich die Geschichte überhaupt nicht abgeholt. Das Lesen war dann irgendwann eine einzige Qual. Permanente Wortwiederholungen, minutiöse Beschreibungen, kaum Fortschritt in der Geschichte, manchmal zu viel Infodump und an anderen Stellen zu wenig Informationen. Einige Reaktionen und Dialoge sind übertrieben und verkrampft. Auch die Charaktere haben mir nicht zugesagt. Die Chemie zwischen Zhao Yunlan und Shen Wei kam überhaupt nicht rüber. Zhao Yunlan war dermaßen wankelmütig, dass es nur noch genervt hat. Die anderen Charaktere der Abteilung für Sonderermittlungen konnte ich teilweise nicht auseinander halten. Zwischendrin habe ich viele Dinge nicht verstanden, weil es tief in die Geschichte und Mythologie Chinas geht. Da hätte ich gerne ein paar Informationen gehabt. Es gibt hinten zwar ein Glossar, aber das ständige hin und her blättern hat mich genervt. Die Geschichte ist auch wirr, der Mordfall vom Anfang der Geschichte wird dann irgendwie ganz fallen gelassen und dafür muss man komische Dinge über ein Volk aus den Bergen lesen. Schade, ich habe mir deutlich mehr erwartet. Keine Empfehlung von mir. Ein Stern gibt es für die Katze und der Sache mit der Sexpuppe.
So richtig catchen konnte mich die Geschichte nicht
Cover Ich liebe dieses Cover! Die Darstellung der beiden wichtigsten Protagonisten ist hier perfekt gelungen. Meine Meinung Diesem Buch habe ich bereits mehrere Wochen vor Erscheinen entgegengefiebert, weil sowohl das Cover als auch der Inhalt so wahnsinnig vielversprechend klangen. Ich konnte es zum Glück am Erscheinungstag anfangen und habe es bereits am Folgetag beendet. Für mich ist diese Geschichte erst die zweite, die ich aus diesem Genre lese, aber ich denke, dass es zukünftig noch mehr davon in meine Regale schaffen werden. Zunächst einmal möchte ich betonen wie sehr ich das Cover, aber genauso die Zeichnungen innerhalb des Buches liebe. Ich habe mich über jedes neue Bild gefreut und war immer wieder fasziniert davon, wie talentiert manche Menschen mit ihrer Kunst sind. Ich möchte behaupten, dass unser eigentlicher Protagonist Zhao Yunlan gar nicht so sehr im Fokus steht, wie wir das aus vielen hiesigen Büchern und Übersetzungen kennen. Ja, die Geschichte erleben wir zu weiten Teilen durch seine Augen, aber ebenso merken wir häufig, dass die Sichtweisen sich ändern, andere Charaktere andere Dinge wahrnehmen und wir insgesamt eine eher zurückhaltende Verbindung zu allen Charakteren aufbauen. Dadurch, dass das Buch von einem außenstehenden Erzähler wiedergegeben wird, fehlt es mir persönlich an Bindung. Ich mag die Charaktere, gerade durch die vielen unterschiedlichen Wesen und Persönlichkeiten, hatte aber nicht den Eindruck unsere beiden wichtigen Protagonisten, Zhao Yunlan und Shen Wei, wirklich gut zu kennen bzw. jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen zu können. Grundsätzlich ist Zhao Yunlan ein spannender und facettenreicher Mann, dessen Verhalten mich sowohl begeistern als auch frustrieren konnte. Gerade sein Bemühen Shen Wei für sich zu begeistern war hin und wieder etwas grenzwertig, aber es passt zu seinem extrovertierten und offenem Wesen. Über Shen Wei möchte ich noch vieles erfahren, aber genieße ebenso seine eher zurückhaltende und geheimnisvolle Art. Ein großes Geheimnis um seinen Charakter löst sich bereits und auch wenn ich es kommen gesehen habe, mochte ich wie Zhao Yunlan bemüht war hinter Shen Weis Fassade zu blicken. Schwierig bei dieser Art Bücher finde ich immer die Namen. Zunächst einmal fängt das mit der einfachen Tatsache an, dass immer der Vor- und Nachname, wenn man so will, genannt wird – wie bei Zhao Yunlan und Shen Wei. Wenn mehrere Namen hintereinandergeschrieben waren, bin ich schnell durcheinandergekommen und musste zugleich mit der Aussprache kämpfen. Trotz dieser kleinen negativen Aspekte habe ich das Buch alles in allem genossen. Die unfreiwillige Suche nach den Heiligtümern, der Seelenorden, der Seelenwächter sowie die Beziehung der Charaktere untereinander konnte mich gut unterhalten und fesseln. Fazit Jede Medaille hat zwei Seiten sagt man ja so schön, denn so geht es mir letztlich auch mit diesem Buch. Wie oben geschrieben gibt es bereits einige Elemente, welche mir gut gefallen, aber ebenso welche bei denen in meinen Augen noch Luft nach oben besteht. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Guardian von Priest hat mich sofort gepackt!
Guardian war mein erstes Danmei-Werk, das ich gelesen habe und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil von Priest: bildlich, poetisch und unglaublich atmosphärisch. Die Autorin erzählt multiperspektivisch, wechselt also zwischen verschiedenen Figuren, und schafft es so, viele Blickwinkel einzufangen. Was mir besonders gefallen hat: Der Fokus liegt nicht nur auf der Liebesgeschichte, sondern auch auf den individuellen Geschichten der Figuren. Jeder Charakter hat seine Tiefe und eigene Entwicklung, was die Handlung abwechslungsreich und spannend macht. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, Stück für Stück in eine viel größere Welt hineingezogen zu werden. Mich hat dieses Buch nicht nur berührt, sondern auch begeistert. Es hat mein Herz erwärmt und mich bis zur letzten Seite gefesselt. Für alle, die sich für Danmei interessieren oder einfach eine packende, poetisch geschriebene Geschichte erleben möchten: Guardian ist absolut lesenswert!

Dieses Ende! Ich brauche den zweiten Band
Guo ist ziemlich unsicher und wird von seiner Familie eher als nutzlos angesehen. Trotzdem bekommt er über sie einen Job bei der ATS – einer Spezialeinheit, wo er unter Direktor Zhao arbeitet. Anfangs dachte ich, Guo wäre die Hauptfigur, aber bald wechselt die Perspektive zu Zhao. Er wird zu einem Mordfall gerufen – eine Studentin wurde brutal ausgeweidet, und am Tatort entdeckt man seltsame Krallenspuren. Ziemlich schnell wird klar: Das war kein natürlicher Mord. Bei den Ermittlungen trifft Zhao auf Shen Wei, einen ruhigen, höflichen Professor, der irgendwie mehr weiß, als er sagt. Und irgendwie wirkt es so, als hätten sich die beiden schon mal getroffen – nur warum kann Zhao ihm kaum in die Augen schauen? Während sie gemeinsam an dem Fall arbeiten, entsteht zwischen ihnen eine ganz besondere Dynamik und mehr….. Ich habe Guardian mit großer Vorfreude gelesen. Ich glaube, es war eine meiner meist herbeigesehnten Neuerscheinungen dieses Jahres und ich wurde nicht enttäuscht! Ich mochte beide Hauptcharaktere sehr gerne: Zhao ist selbstbewusst, sarkastisch, ein bisschen zu sehr von sich überzeugt, aber man merkt schnell, dass er auch verletzliche Seiten hat. Shen ist das komplette Gegenteil: sehr ruhig, sehr kontrolliert – aber mit einer geheimnisvollen Ausstrahlung, die einen sofort neugierig macht. Und irgendwas unerklärliches zieht beide immer wieder zueinander. Ich fand es amüsant, wie Zhao bei jeder Gelegenheit versucht, mit Shen Wei zu flirten, und jede zufällige Begegnung nutzt, um ihm näherzukommen. Er spürt, dass da gegenseitiges Interesse ist, und versucht, Shens Zurückhaltung zu durchbrechen. Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass sich die Beziehung zwischen den beiden langsam und subtil entwickelt. Es wird nicht zu stark in den Fokus gerückt, sondern wirke sehr natürlich. Im Vordergrund steht vielmehr die Aufklärung des Falls und die Enthüllung der Hintergründe. Man erfährt auch mehr über die Sonderabteilung und ihre Aufgaben. Dabei geht es viel um die Grenze zwischen Leben und Tod, Geisterwelten und mystische Elemente. Auch die Nebenfiguren fand ich gut ausgearbeitet und hoffe, im den nächsten Bänden noch etwas mehr über sie zu erfahren. Jeder bringt eigene Fähigkeiten mit, und auch Guo, der anfangs etwas tollpatschig wirkt, findet langsam seinen Platz in der Sonderabteilung. Nach dem Twist am Ende bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Was mir nicht so gefallen hat: Manchmal gab es Perspektivwechsel mitten im Satz – das war stellenweise verwirrend, vor allem am Anfang. Und bei ein paar Begriffen empfand ich die deutsche Übersetzung etwas holprig. Ich lese Danmei sonst eher auf Englisch, deshalb ist mir das aufgefallen. Aber insgesamt kein großer Minuspunkt. Fazit: Ich brauche dringend Band 2. Ich will wissen, wie es mit Zhao und Shen weitergeht! *Unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
Geliebt, trotz leichter Kritik
**** Worum geht es? **** Ermittler Zhao Yunlan jagt übernatürliche Fälle mit Witz, Magie und seiner sprechenden Katze.An einer Uni stößt er auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei. Zwischen Anziehung und Rätseln führt die Spur beide tief in die Unterwelt. **** Mein Eindruck **** Ich habe mich riesig auf diesen Danmei gefreut und war vom Aussehen des Buches sowie den ersten Kapiteln sofort begeistert. Die Atmosphäre, die ersten Schritte in der mythischen Welt und die Einblicke in die Unterwelt waren wirklich gut dargestellt ich konnte mir vieles lebhaft vorstellen. Sprachlich ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch die erklärenden Texte fand ich hilfreich und durchdacht. Die Figuren haben mich direkt interessiert, und die sprechende Katze als Begleiter war ein echtes Highlight. Das Slow-Burn-Element hat mich ein wenig wahnsinnig gemacht vor allem, weil kaum etwas angedeutet wurde, sodass ich schon befürchtete, es könnte ganz untergehen. Etwas mehr Details hier und da hätten mir gefallen, auch bei der Ausgestaltung der Charaktere, über die man im Laufe der Geschichte nicht viel Neues erfährt. Ich weiß, das ist teils genretypisch, aber es war für mich doch ungewohnt wenig. Spannend war die Handlung aber allemal, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, und das Ende hat mich ziemlich nervös zurückgelassen. Jetzt muss unbedingt Band2 her! **** Empfehlung? **** Eine gelungene Mischung aus Danmei (Boys-Love), Fantasy und Crime mit viel Atmosphäre. Wer Danmei liebt oder gerne in andere Kulturen eintaucht und sich auf den Stil einlassen kann, wird hier definitiv fündig.
Das war zwar eine wirklich interessante Geschichte, vor allem weil sie etwas außergewöhnlich ist. Das Setting, die Personen und Wesen, sind definitiv einzigartig. Aber mich zieht es überhaupt nicht zum zweiten Teil. Ich hatte es echt schwer überhaupt durchzukommen. Mir fehlte irgendwie das Spannungsgefühl, obwohl einiges los war. Die Story hat mich einfach nicht gefesselt.

Spannende geschichte mit einer Prise aus Witz und Dramatik. Tolle protas .
Ich bin hin und weg ich liebe die Geschichte zwischen Zhao und Shen . Er der Düstere Caotische Ermittler und er der unarbare sampfte Professor. Und Daginq wahr eine willkommen Abwechslung er wahr genialer Sidekick. Die Stimmung das setting und das Worldbulding wahr wirklich klasse . Der schreibstiel wahr flüssig aber dazu muss ich gestehen das es sehr anspruchsvoll zu lesen wahr durch die Sprünge zwischen den Charaktereren . Dennoch konnte mich Buch Guardian 1 seelenwächter wirklich überzeugen. Es hatte Spannung Witz und eine Prise Dramatik. Was mir sehr gut gefallen hat . Der Aufbau vom Buch sehr durchdacht, den zwischen durch haben wir am unteren Ende erklärungen bekommen was ich sehr toll fand den so kamen keine Fragen auf . Am Ende findet man mein Register zu den Charakteren was mir auch gut gefallen hat. Den einzigsten Kritik Punkt den ich äußern würde ist das beim lesen die folierte Schrift angegangen ist . Auf jeden Fall wird band 2 bei mir einziehen ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht .

Ich bin so überraschst worden von dieser Geschichte, die mich vom Schreibstil wirklich sehr beeindruckt hat. Allerdings erst nachdem ich durch den Wust an Namen durchgestiegen bin. Dauerte es etwas - Ja. Sehe ich diese Eigenheit als Kritikpunkt - Nein! Denn die Welt in die ich eingetaucht bin, war einfach zu großartig und die Geschichte hat einfach einen Suchtfaktor bei mir ausgelöst. Das Dark Academia Setting hat es aber auch in sich und fesselte mich einfach . Okay der Kater als tierischer Sidekick ist einfach zu genial, als dass ich ihn unerwähnt lassen möchte. Es ist einfach grandios, wie Priest hier immer unterschwellig die Anwesenheit der Gefahr und die Verbindung zur Geisterwelt mich beim Lesen hat spüren lassen. Zhao Yunlan und Shen Wei haben einfach beide eine Präsenz sobald sie in der Handlung auftauchen. Ich habe sofort das Knistern gespürt und auch wie erstmal dieses Gefühl bei beiden Charakteren entstand. Normalerweise bin ich kein Fan von Slow Burn Romance - hier habe ich jeden Moment zwischen beiden Männern genossen. Eindeutig hat aber die Katze Daqing mein Herz im Sturm erobert. Leider kann ich euch nicht sagen warum, aber ihr erfahrt es. Dazu müsst ihr allerdings das Buch lesen. Unglaublich hilfreich war der ausführliche Glossar Ende der Geschichte und natürlich die Fußnoten auf denn Seiten . Ich würde lügen , wenn ich sagen würde, dass ich nicht weiterlesen möchte . Ich brauche also unbedingt Band 2. Fazit Guardian - Seelenwächter ist ein bildgewaltiger Auftaktband, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Ja die vielen Namen und dass sich Lesende erstmal ein wenig eingewöhnen müssen - schreckt ein wenig ab. Aber sobald man mit Zhao Yunlan, Katze Daqing und Shen Wei in diese Welt der Geister eingetaucht ist, kann sich keiner diesem Sog entziehen. Klare Leseempfehlung eines Highlights mit Suchtfaktor

Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss er die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den zurückhaltenden Professor Shen Wei. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will. Das Buch ist optisch sehr liebevoll gestaltet. Sprachlich wirkt es allerdings nicht ganz ausgereift. Einige Sätze klingen aufgrund der holprigen Übersetzung seltsam. Inhaltlich sind manche Punkte trotz der Fußzeilen und des Anhangs nur schwer zu verstehen. Wenn man die religiösen Seiten der Erzählung vollständig begreifen will, muss man vermutlich Sekundärliteratur hinzuziehen. Die Geschichte selbst ist sehr schön aufgebaut. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge und eine große Zahl an Charakteren. Immer wieder passiert etwas Neues, sodass niemals Langeweile aufkommt. Neben zahlreichen Kampfszenen erwarten den Leser vor allem viele lustige Momente. Gefühlvolle Augenblicke sind eher rar, aber ich vermute, dass sich das in den folgenden Bänden ändern wird. Das Ende war offen, aber zufriedenstellend. Das Geheimnis um Shen Wei wird in den letzten Kapiteln gelüftet, doch der Gegner bleibt im Dunkeln verboten. Fazit: Spannende Geschichte aus einer fantastischen Welt, die Lust auf mehr macht.
In schweren Zeiten sollte man darüber nachdenken, wie man seinem Unglück entfliehen kann. In glücklichen Zeiten sollte man nicht soviel nachdenken, das gibt nur schlechte Laune
Also das war man erster Danmei und ehrlich gesagt hatte ich erst ein bisschen Angst, aber es hat doch sehr gut gefallen. Den Schreibstil fand ich angenehm, obwohl ich am Anfang verwirrt war wer, wer ist und brauchte ein bisschen Zeit dafür. Zhao Yunlan und Shen Wei ,unsere Hauptcharaktere, haben mir sehr gut gefallen und die Romance mit dem beiden war echt süß. Leider haben mir die Nebencharaktere nicht so gefallen. Diese waren alle relativ flach und ich konnte sie gar nicht auseinander halten. Dazu war es sehr komisch wie die POVs aufgeteilt waren
Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich einließ, als ich Guardian – Seelenwächter aufschlug. Was ich dann am Ende bekam, war weitaus mehr: ein kleiner wilder Ritt durch eine Welt, in der Magie, Mythologie und moderne Polizeiarbeit miteinander verschmelzen – und ein Duo, das mich komplett umgehauen hat. Die Dynamik zwischen Zhao Yunlan und Professor Shen Wei ist elektrisierend. Zhao Yunlan ist auf den ersten Blick der Typ, über den man schmunzelt. Großmäulig, cool, immer ein Spruch auf den Lippen. Ich mochte ihn sofort. Nicht, weil er perfekt ist – sondern weil er seine "Ecken und Kanten" wie eine Waffe trägt. Shen Wei ist das genaue Gegenteil von Zhao Yunlan – akademisch, höflich, zurückhaltend. Ein Mann, der nie mehr zeigt als nötig und doch eine Traurigkeit in sich trägt, die ich nicht benennen konnte, aber sofort fühlte. Was dieses Buch besonders macht, ist die Atmosphäre. Und ja, die sprechende Katze Daqing ist der heimliche Star. Punkt. Was mich sehr fasziniert hat, war, wie tief verwurzelt die Geschichte in der chinesischen Mythologie ist. Ich habe nicht einfach nur ein Fantasybuch gelesen – ich hatte das Gefühl, in eine alte, verborgene Welt einzutauchen. Manche Sezen in dieser Geschichte, haben mich kalt erwischt. Es war einer dieser Momente, in denen man ein paar Seiten lang einfach nur still dasitzt – weil plötzlich alles, was vorher passiert ist, eine neue Bedeutung bekommt. Fazit: „Guardian – Seelenwächter“ konnte mich tiefer berühren als ich erwartet hätte. Ich habe mitgerätselt, mitgefühlt, manchmal gelacht – und öfter geschwiegen, weil mir die Worte fehlten. Dieses Buch war nicht einfach nur eine Lektüre. Es war ein Sog. Und ich weiß jetzt schon: Ich werde zurückkehren.
Nur ein Fall oder doch mehr?
Gleich zu Anfang der Geschichte begegnen wir Guo Changcheng, welcher sogar nicht recht weiß was er machen möchte. Vor Ort begegnet er unter anderem seinem Vorgesetzten Zhao Yunlan, ein recht junger Ermittler, der geheimen Abteilung für Sicherheit. Zu Anfang wirkt er auf Guo ein wenig ablehnend, was sich im Verlauf ändert. Was das alles mit dem Uni Professor zutun hat und wie die Geschichte weitergeht könnt ihr selbst nachlesen. Die Geschichte ist schon spannend aber es wird im letzten Teil sehr verwirrend so das man das Gefühl hat der Geschickte nicht mehr folgen zu können.
Starker Anfang, aber dann gibt es Orientierungsschwierigkeiten
DNF@65% Guardian Seelenwächter von Priest hat mich schon länger in meinem Regal angelächelt und weil am 1. Oktober in Deutschland Band 2 veröffentlicht wurde, war das für mich die Gelegenheit, endlich das Buch zu lesen. Obwohl es meine Hauptmotivation war meinen SuB niedrig zu halten und Buchreihen erst weiter zu kaufen, wenn ich sie auch tatsächlich begonnen habe, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Ich mag ja Bücher mit LGBTQ+ Geschichten ziemlich gerne und ich habe schon sehr viele sehr gute Geschichten aus dem asiatischen Raum aus dieser Richtung gelesen. Die Messlatte lag also von Anfang an ziemlich hoch, irgendwie. Der Anfang war sehr gut, die Wortwahl gefiel mir ziemlich gut. Ich habe mich zum Beispiel über seltener verwendete Worte wie „Ouvertüre“ gefreut. Der Sprache als solches merkt man an, dass es sich um eine Übersetzung einer fernöstlichen Sprache handelt - klingt komisch, aber Wortfluss, Klang und Wortmischung in Kombination wirken so typisch. Vielleicht hat auch die Aufmachung meinen Eindruck beeinflusst, so genau lässt es sich nicht ganz sagen. Jedenfalls hatte ich Spaß am Lesen. Zu Beginn war es sehr schön mysteriös und es schien genau der richtige Grad zwischen Mystery, Spannung und Romanze zu sein. Leider hat es sich recht bald gelegt und ich kam nicht umhin, das Gefühl zu bekommen, ein Drehbuch eines Parodie-Animes zu lesen - so überdramatisiert, oberflächlich und klischeehaft wurde die Erzählung. Mal ein kleiner Auszug zur Einordnung was ich meine: „[…] Guo Changchengs Augäpfel drehten sich dreimal in den Augenhöhlen hin und her, aber auch nachdem er eine halbe Minute nach Luft geschnappt hatte, war es ihm nicht gelungen, in Ohnmacht zu fallen. Jetzt betrachtete er Shen Wei einfach als einen Baum, umklammerte seine Beine und versuchte, an ihm hochzuklettern, während er aus den Tiefen seiner Bauchhöhle brüllte: »Ein Geist! Aaaaah!« […]“ Nachdem sich also dieser nicht mehr ernst zunehmende Schreibstil etablierte - dabei störte mich der regelmäßige Perspektivenwechsel nicht mal so sehr -, hielt ich mich an der Story fest… Die sich auch fix änderte, nämlich von schaurig und mysteriös zu peinlich, verhalten und aufreizerisch. Dabei werden der Reihe nach Charaktere eingeführt, aber es wird sich nicht wirklich die Zeit genommen, diese wirklich vorzustellen und was sie von einander unterscheidet außer deren Aussehen. Wer war jetzt die Schlangenfrau und wer der Möchtegern-Mönch? Ich war immer wieder verwirrt. Die kleineren Andeutungen auf Twists für den späteren Verlauf (die man als Blinder vermutlich auch entdeckt hätte, wenn man sich mit dem Genre etwas auskennt) konnten es dann leider nicht mehr rausreißen. Als ich merkte, dass ich mich selbst immer mehr dazu überreden musste, das Buch weiterzulesen, war für mich der Punkt erreicht, an dem ich mich ernsthaft fragte, ob ich es wirklich weiterlesen will. Die Guardian-Reihe von Priest scheint nichts für mich zu sein. Das stimmt mich zugegebenermaßen leicht traurig, denn ich habe mich wirklich sehr auf das Werk gefreut, es erschien mir als sehr viel verprechend. Und dennoch: es stimmt mich doch recht froh, zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein, bevor ich mir Band 2 und Band 3 gekauft habe.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Der Anfang war schon ein wenig lustig und generell konnte ich mich mit so mancher Angewohnheit der Figuren gut amüsieren. Die Identität des Seelenvollstreckers habe ich mir sehr schnell selbst erklärt, aber dass ich dann recht hatte, war nicht so extrem schlimm, weil es trotzdem noch einige spannende Punkte gab. Es ist viel passiert, da kam ich dann manchmal mit den Namen oder Institutionen, etc. etwas durcheinander, aber zumindest wurde es nicht langweilig. Und es gibt noch genug offene Fragen, die in Band 2 geklärt werden können, ich bleibe auf jeden Fall dran. 4 Sterne
Diese Erzählart muss man mögen...
Meine Meinung Das ist mein zweiter Danmei. Und so langsam glaube ich, dieses Genre ist nicht ganz meins. Es liegt aber nicht an der Story. Denn die finde ich ganz gut. Auch die beiden Hauptcharaktere Zhao Yunlan und Shen Wei finde ich sehr interessant. Im Buch hinten gibt es einen Glossar, der die Aussprache der Namen erklärt und auch sonst recht hilfreich ist. Mit was ich allerdings so zu kämpfen habe, ist der Schreibszil, bzw. die Erzählart. Beschreibungen bis ins kleinste Detail sind anfangs gar nicht so schlecht, aber ab einem gewissen Punkt, nur noch ermüdend. Es wird in der dritten Person erzählt. Mit dieser Erzählart komme ich eigentlich gut klar. Aber hier bleibt es nicht bei den 2 Hauptcharakteren, deren Gedanken und Gefühle wir erleben dürfen, sondern auch die Nebencharaktere. Und das so schnell im Wechsel, dass die Gedanken gerade noch die des Hauptcharakters waren und im nächsten Satz lese ich die Gedanken seiner Mitarbeiterin. Und dann kommt wieder eine andere Person, dann geht's wieder zurück zum Hauptcharakter. Ohne Absatz oder sonstige Kennzeichen. Ich schätze fast, dass dies bei Danmeis üblich ist. Denn, den letzten, den ich gelesen habe, war sehr ähnlich aufgebaut. Damals dachte ich, das ist einfach die Eigenart des Autors... doch da es hier sehr ähnlich ist... Ich habe festgestellt, dass ich dieser Erzählart überhaupt nichts abgewinnen kann. Es ist ein Durcheinander. Ich kämpfe mich ab und habe einfach keinen Spaß an der Geschichte. Da es aber viele gibt, die diese Erzählart mögen, liegt es folglich an mir. Von daher sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen. Ob ich Band 2 lesen werde? Hmm... gute Frage. Ich möchte schon gern wissen wie es weiter geht, aber ich habe leider keine Lust mich nochmals so durchzukämpfen. Werde ich daher spontan entscheiden. Fazit Story sehr interessant, aber die Erzählweise ist leider absolut nicht meins.
Perfekte Mischung aus Spannung, Fantasy und Horror
• Buchrezi • 🫣 Zum Inhalt: Guo Changcheng, ein richtiger Pechvogel, tritt nach einem eher mäßig erfolgreichen Studium seine erste Stelle an. Ein offizielles Schreiben schickt ihn ins Ministerium für öffentliche Sicherheit. Genauer gesagt, in eine sehr seltsame Abteilung. Schon beim ersten Kontakt wirkt dort alles irgendwie schräg, vor allem die „Menschen“, mit denen er arbeiten soll. Bevor er überhaupt Zeit hat, das alles zu verarbeiten, steckt er schon mitten in seinem ersten Fall. Sein gut aussehender und ziemlich cooler Chef Zhao Yunlan nimmt ihn mit zu einem brutalen Mord, der ganz in der Nähe einer Uni passiert ist. Dort taucht auch der geheimnisvolle Professor Shen Wei auf, der nicht nur klug, sondern auch extrem charismatisch ist. Zusammen mit einer sprechenden Katze?! wird aus dem Ganzen ein ziemlich ungewöhnliches Team. Sie retten einer jungen Frau das Leben und geraten kurz darauf in eine düstere Welt voller Schatten und dunkler Wesen. Doch was steckt eigentlich wirklich hinter all dem? Und warum wirkt Shen Wei so… anders? Zhao Yunlan merkt schnell, dass dieser Mann ihn nicht mehr loslässt. Um hinter sein Geheimnis zu kommen, muss er tiefer abtauchen, als ihm lieb ist… mitten in die Unterwelt… Mein Fazit: Wow! Ich bin immer noch komplett begeistert. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Anfangs war ich kurz irritiert, weil ständig die vollständigen Namen verwendet werden, aber schon nach wenigen Seiten war ich voll drin. Die Geschichte ist seltsam, spannend, manchmal gruselig und hat genau die richtige Prise Humor. Dazu eine Liebesgeschichte, die mich abgeholt hat, ohne kitschig zu sein. Es gab ein, zwei Szenen, die echt hart waren, definitiv nichts für schwache Nerven. Und eine Sache hat mir persönlich nicht so gefallen, aber das konnte ich gut verzeihen. Die Charaktere sind stark, besonders Zhao und Shen, aber auch die Nebenfiguren bringen richtig Schwung rein. Ich musste mehrfach schmunzeln und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich MUSS unbedingt weiterlesen. Ganz klar: volle 👻👻👻👻👻!

Mit dem Danmei-Light- Novel „Guardian – Seelenwächter“ hat die Autorin Priest ihren Reihenauftakt rund um die Abteilung für Sonderermittlungen geschrieben. Für dieses Buch sind keinerlei Vorkenntnisse relevant. Klappentext: Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Bei diesem Buch, welches in China sehr erfolgreich war, hat mich vor allem der Klappentext neugierig gemacht. Eine Abteilung im Ministerium, welche sich mit Fällen im Bereich des Übernatürlichen befasst – hier konnte mich die Grundidee sofort begeistern. Als ich dann noch gesehen habe, dass eine Katze eine wesentliche Rolle spielt, war für mich sofort die Entscheidung klar, dass ich dieses Werk nur zu gerne lesen möchte. Schon die Gestaltung konnte mich auf den ersten Blick überzeugen, sie ist sehr liebevoll gestaltet. Es gibt ansprechende Illustrationen, welche dem Leser gewisse Szenen und auch Charaktere verdeutlicht. Sehr hilfreich ist aber vor allem das ausführliche Glossar. Im anhang befindet sich ein umfangreiches Personenregister, aber auch eine Einführung in die übernatürlichen Wesen und Orte. Sehr hilfreich ist auch der Einblick in die Mythologie und Volkskunde Chinas. Dies hilft dem Leser, dass man gewisse Szenen besser verstehen und einordnen kann. Zusätzlich ist auch ein Leitfaden zur Aussprache der Wörter beigefügt worden, welcher ebenfalls zum umfangreichen Bonusmaterial gehört. Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in dieses Buch hineinzukommen. Als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen geworfen, es geht auf jeden Fall bereits auf den ersten Seiten zur Sache. Dabei lernt man die Protagonisten etwas kennen und bekommt einen Einblick in ihren Aufgabenbereich. „Guardian – Seelenwächter“ wird aus der dritten Person erzählt. Dies hat zur Folge, dass einem die Charaktere unnahbar bleiben. Man bekommt keinen direkten Einblick in ihre Gedanken und Probleme. Aber dies war für mich nicht das größte Problem. Ich empfand den Erzählstil als recht gewöhnungsbedürftig. Es gab einige sprunghafte Wechsel, sowohl in der Story an sich als auch bei der Erzählperspektive. Oftmals hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich etwas überlesen habe. Manchmal habe ich zurückgeblättert und die letzten Seiten erneut gelesen. Jedoch hat sich herausgestellt, dass es einfach einen unvorhersehbaren Sprung in der Geschichte gab. Diese Gedankensprünge waren stellenweise echt verwirrend, weil sie von einem Satz auf den nächsten erfolgten. Dies alles führt dazu, dass man sich während des Lesens ganz schön auf die Story konzentrieren muss. Im Verlauf des Buches habe ich mich auch einfach an das Gefühl gewöhnt, etwas überlesen zu haben. Es hat mich irgendwann nicht mehr weiter gestört, ich habe es einfach hingenommen. Dies ist eigentlich kein gutes Zeichen und spricht nicht unbedingt für den Erzählstil des Buches. Die Grundidee mit der Abteilung im Ministerium fürs Übernatürliche fand ich recht interessant und auch der Fall, welcher im ersten Band im Mittelpunkt steht, scheint ansprechend zu sein. Man bekommt sehr Fragment artig Informationen zur Welt des Übernatürlichen und versucht als Leser, sich in dieser zurechtzufinden. Doch im Verlauf der Story rückt dieser Kriminalfall immer mehr in den Hintergrund. Andere Themen und Charaktere sind auf einmal wichtig. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum auf einmal die Ermittlungen nicht mehr so relevant waren, dafür aber ein altes Volk dafür umso wichtiger. Für mich hat sich der Fokus in die falsche Richtung verschoben. Theoretisch hat sich der zweite Part auch interessant gelesen, jedoch hat für mich dieser Szenenwechsel keinen Sinn ergeben. Ein Schwachpunkt ist in meinen Augen auch etwas die Charakterdarstellung. Sie sind mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen, stellenweise gingen sie einen eher auf die Nerven. Der junge Ermittler Zhao Yunlan ist mir leider immer noch ein Rätsel, auch sein Charakter habe ich als eher sprunghaft wahrgenommen. Mein persönliches Highlight war hier der Kater Darqing, welche meiner Ansicht nach viel zu wenig Raum bekommen hat. Er hat immer einen passenden Spruch auf Lager und behält oftmals den Überblick. Die Lovestory, welche sich im Verlauf der Handlung anbahnt, fügt sich gut in die Geschichte ein. Sie ist stellenweise nicht sehr dominant, aber im späteren Verlauf rückt diese immer mehr in den Fokus. Dies fand ich etwas schade, auch wenn dies für die Handlung von Bedeutung ist. Insgesamt konnte mich der Reihenauftakt „Guardian – Seelenwächter“ aus der Feder von Priest nicht vollständig überzeugen. Es gab ansprechende Ansätze und auch die Grundidee finde ich interessant. Jedoch war die Umsetzung in mehreren Hinsichten mangelhaft. Sowohl der Erzählstil als auch die Charakterbildung zeigten meiner Meinung nach Schwachstellen auf. Daher möchte ich 3 Sterne für diesen Danmei- Roman vergeben.

Herrlich skurril! 💫
Zhao Yunlan leitet eine geheime Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit übernatürlichen Dingen auseinandersetzt. Hilfe bekommt er dabei von dem ungeschickten Neuling Guo Changcheng oder der sprechenden Katze Daqing. Aber auch die anderen Mitarbeiter sind mehr als suspekt. Es scheint, jeder hat seine Geheimnisse und verborgenen Talente. Und das macht die Gruppe so besonders. Bei einem prekären Fall stößt Zhao Yunlan auf den Professor Shen Wei und ist sofort von seiner Art fasziniert. Immer öfter begegnen sich die beiden. Ist das Zufall? Oder steckt hinter Shen Wei mehr als der schüchterne Professor, der er vorgibt zu sein? Doch um das zu erfahren, muss Zhao Yunlan tief in die Unterwelt eintauchen… Was für eine coole Story! Ein Kriminalfall mit übernatürlichen Elementen, ein Team aus undurchsichtigen Gestalten, jede mit Geheimnissen, und Verdächtige und Zeugen, die ebenfalls nicht skurriler sein könnten. Ich hab die Geschichte einfach nur genossen. Vor allem, da mir der Start ins Buch sehr leicht gefallen ist. Man wird umfangreich und gut verständlich eingeführt, auch wenn ich mir die ganzen chinesischen Namen nicht gleich merken konnte. Ab der Mitte des Buchs nimmt die Story richtig Fahrt auf und die übernatürlichen und mystischen Elemente nehmen mehr und mehr Platz ein. Da musste ich dann doch ab und an langsamer lesen, um alles zu verstehen. Aber generell ist es kein Problem, der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil hat mir dabei total zugesagt, der passte einfach perfekt. Du rätselst gerne mit, deckst Geheimnisse auf und bist fasziniert vom Übernatürlichen und von chinesischer Mythologie? Dann ist das dein Buch! Meins war es auf jeden Fall! Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. Wichtig: Das Buch enthält potentiell triggernde Themen, mit denen auch nicht immer sensibel umgegangen wird. Leider fehlt hier eine Content Note. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Mystery, Fantasy & Danmei vereint. Guardian fesselt mit Atmosphäre, komplexen Figuren und einer packenden Storyline
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit übernatürlichen Phänomenen beschäftigt. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing, überschreitet er immer wieder die Grenze zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt. Als an einer Universität ein rätselhafter Todesfall untersucht wird, trifft Zhao Yunlan auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei. Schon bei der ersten Begegnung spürt man eine starke Anziehung zwischen den beiden, auch wenn Shen Wei alles daransetzt, Distanz zu wahren. Ich muss gestehen: Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, doch schon bald hat mich die Geschichte vollkommen gepackt. Die Mischung aus Urban Fantasy, Mystery und Paranormalem ist spannend, atmosphärisch und einfach ein genialer Genre-Mix. Dazu kommt der BL-Anteil, der mein Herz natürlich noch schneller hat schlagen lassen 🤭 Die Beziehung zwischen dem lässigen, scharfsinnigen Zhao Yunlan und dem zurückhaltenden, tiefgründigen Shen Wei ist intensiv und voller Spannung. Man merkt sofort, dass ihre Verbindung weit über diese erste Begegnung hinausgeht. Während Yunlan glaubt, Shen Wei zum ersten Mal zu sehen, deutet vieles darauf hin, dass Shen Wei ihn schon viel länger kennt, was der Geschichte nicht nur eine zusätzliche Tiefe gibt, sondern auch gleichzeitig sehr neugierig macht. Aber nicht nur die beiden Hauptfiguren begeistern mit ihrer Dynamik. Auch das Team der Sonderermittler sorgt für Unterhaltung, Witz und Herz. Mit seiner bunten Zusammensetzung von einer schlagfertigen Schlangenlady über einen seeeehr introvertierten Kollegen bis hin zu einem übergewichtigen, sprechenden Kater, bringt es eine besondere Dynamik und Leichtigkeit in die Handlung. Besonders hervorheben möchte ich auch noch die Gestaltung und Qualität des Bandes. Guardian erscheint als wunderschönes Hardcover mit Farbschnitt, das schon optisch ein echtes Highlight im Regal ist. Auch die Übersetzung überzeugt auf ganzer Linie: Mit Fußnoten, kenntnisreichen Erklärungen und viel Sorgfalt wird hier ein Standard gesetzt, an dem sich andere Verlage wirklich ein Beispiel nehmen könnten. Für mich macht genau diese Liebe zum Detail den Band zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Für mich ist der Auftakt der Reihe sehr gelungen. Die Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen hat mich komplett überzeugt, und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in die Hand zu nehmen 🥰

Empfehlenswerter Lesespaß.
Dieses Buch entführt dich in eine Welt zwischen Licht, Schatten und Magie, eine geheimnisvolle und gefährliche Atmosphäre mit einer passenden Portion Humor, sorgt für ein mitreißendes Leseerlebnis. Der Auftakt dieser Reihe hat etwas von einem übernatürlichen Sturm der zwischen den Welten wandert, je tiefer man in die Story eintaucht, desto mehr Sog entwickelt die Geschichte. Die Protagonisten sind charismatisch und sympathisch. Man verfolgt die Charaktere gerne bei ihrer Entwicklung durch die Story. Einen besonderen Platz nimmt dabei die Katze Daqin ein. Der bildgewaltige Schreibstil, das Setting und die Mischung aus Humor, Mythen und Geheimnissen macht dieses Buch zu einem wirklich empfehlenswerten Lesespaß.

Freue mich schon auf den zweiten Teil
Das Buch ist eine sehr eigene Mischung aus Kriminalfall, Übernatürlichen Elementen, Mythologie, Romantik und Humor. Also bestimmt nicht für jeden was, aber für Fans von ungewöhnlichen Geschichten ist das Buch perfekt. Gerade die letzten Seiten machen einem richtig Lust auf den nächsten Teil, indem hoffentlich die Romantik etwas mehr Raum bekommt. Neben der Story sind auch die Illustrationen super schön und ein tolles Stilelement für die Geschichte. An manchen Stellen war die Story für mich leider etwas unnatürlich in die Länge gezogen. Außerdem war auf manchen Seiten die Erklärung und Beschreibung der Situation etwas zu lang. Ein bisschen mehr wörtliche Rede von den Charakteren, die durchaus sehr sympathisch waren, hätten der Geschichte meiner Meinung nach gut getan. Auch die Backstory von Zhao Yunlan wurde mir etwas zu sehr in die letzten 5 Seiten gequetscht. Etwas mehr Andeutungen darauf wären vorher nett gewesen. Aber da kommt ja dann in Band zwei hoffentlich mehr zu. Alles in allem, eine wilde aber durchaus interessante Mischung. Man muss sich definitiv darauf einlassen, kann mit der Geschichte aber seinen Spaß haben.
Mein erster Danmei. ❤️ Fand die Story wirklich interessant & schön. Das Setting war super, die chinesische Mythologie sehr interessant, die Charaktere gut gewählt. Wenn auch der ein oder andere Charakter etwas nervig war. Jedoch ging der Schreibstil gar nicht. Wobei ich denke dass es eher der mäßigen Übersetzung geschuldet ist. Es war teilweise wirklich anstrengend zu lesen und konzentriert zu bleiben. Glaube daher nicht, dass ich die anderen Bände lesen werde. 😔

Ich habs geliebt!!!🥰
Dies war mein erster danmei. Mich hat gleich das Cover angesprochen und ich musste es mitnehmen. Die Geschichte ist richtig nice, hin und wieder bisschen verwirrend, da man manche sachen nicht kennt (ist aber meistens klein unten beschrieben was das zu bedeuten ist). Der schreibstiel ist gewöhnungsbedürftig, ich hab mich aber schnell eingelesen. Für ein slowreader, also ich, hab ich das buch echt schnell gelesen. Ich habe mich in die Charaktere so verliebt. Sie sind mir alle wichtig geworden. Vorallem Shen Wei und Zhao Yulan sind mir richtig ans herz gewachsen.
Gutes Buch, auch wenn es mich nicht gepackt hat
Guardian 1 ist ein tolles Buch - und trotzdem hat es mich nicht mitgerissen. Wenn man die Geschichte wirklich genießen will, sollte man ein gutes Namengedächtnis und Kenntnisse zur chinesischen Kultur und Mythologie haben. Mich hat das Buch leider überfordert. Es fiel mir schwer, mir die Namen zu merken und richtig zuzuordnen, ich habe die Handlungen der Charaktere oft nicht nachvollziehen können, weil ich zu wenig über die chinesische Kultur weiß, und die Charakterentwicklung war mir zu langatmig. Ich empfehle dieses Buch dennoch allen, die sich mit China besser auskennen und Lust auf eine LGBTQIA+-Romanze in einem übernatürlichen Krimi-Setting haben. Denn die Handlung ist spannend, die Charaktere haben einen scharfen Verstand und man wird von der einen oder anderen Wendung überrascht.
Wow, ich fand das Buch sah wirklich gut aus und habe nur wegen des Covers danach in der Bib gegriffen. Aber es hat sich gelohnt, es war lustig und so spannend. Es war eine Welt voller Mythen und Geheimnisse die nur mehr geworden sind. Es gibt aber auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich ganz langsam aufbaut. Ich fand das Buch wirklich gut gemacht und kann es mit den Dialogen und Charakteren echt empfehlen. Was allerdings manchmal etwas schwierig war, waren die Kapitel. Es wird immer darin die Protagonisten gewechselt, aus wessen Sicht jetzt erzählt wird. Da habe ich etwas gebraucht bis ich das verstanden habe. Ich hoffe im nächsten Teil noch ein bisschen mehr über die Protagonisten und die Welt, die geschaffen ist erzählt zu bekommen.
Zwiegespalten Mir hat die Mischung aus Fantasy, Mythologie und Krimi sehr gut gefallen! Durch den Crime-Aspekt bekam die Handlung einen tollen Spannungsbogen: Das Buch gliedert sich in zwei Teile, in denen die beiden Protaginsten je einen Mordfall untersuchen. Dabei kommen sie sich langsam näher und es entsteht eine achillean Slow-Burn-Romance, die für meinen Geschmack noch etwas mehr ausgearbeitet werden könnte. Gleiches gilt für die Charaktere, die überwiegend eindimensional waren und im Laufe der Geschichte keine wirklich Entwicklung durchgemacht haben. Zudem konnte der zweite Teil des Buches in Sachen Spannung und Romance leider nicht an den ersten Teil anknüpfen. Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, waren die Gestaltung des Buches und das Glossar, in dem sich neben zahlreichen Begriffserklärungen auch Tipps zur Aussprache fanden, was ich persönlich als sehr hilfreich empfand. Mein absolutes Highlight war dagegen eine sprechende Katze namens Daqing, die mich mit ihrem Humor sehr oft zum Schmunzeln gebracht hat. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch durchaus gefallen, auch wenn die zweite Hälfte nicht so gut umgesetzt war, wie die erste. Ich hätte mir insbesondere ein wenig mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere gewünscht. Leider bin ich mir noch unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde, da mich das Ende von Band 1 nicht überzeugen konnte.
„Guardian 1: Seelenwächter“ von Priest entführt die Leser in eine faszinierende Welt, in der das Übernatürliche auf die Realität trifft und in der die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwommen sind. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Zhao Yunlan, ein charismatischer und cleverer Ermittler, der die Verantwortung für eine geheime Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit trägt. Diese Einheit hat sich der Aufklärung übernatürlicher Verbrechen verschrieben und ist gewohnt, sich in den düsteren und unerklärlichen Ecken der Realität zu bewegen. Die Handlung beginnt mit einer brutalen Mordserie, die selbst die erfahrensten Ermittler vor Rätsel stellt. Yunlans unkonventioneller Ansatz kombiniert mit seinem scharfen Verstand und einem umfangreichen Wissen über das Übernatürliche macht ihn zu einem einzigartigen Protagonisten. Der Autor schafft es, Yunlans Charakter vielschichtig darzustellen; hinter seiner lässigen Fassade verbirgt sich ein intensives Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Dies verleiht der Geschichte eine tiefere emotionale Schicht, die den Leser fasziniert. Eine besondere Bereicherung der Erzählung ist Yunlans Interaktion mit Daqing, seiner sprechenden Katze. Daqing bringt eine humorvolle Komponente in die Geschichte und dient gleichzeitig als loyaler Begleiter, der oft die dunklen Momente auflockert. Die Dynamik zwischen den beiden Charakteren ist unterhaltsam und oft witzig, was zu einem positiven Lesefluss beiträgt. Priest gelingt es, eine dichte und fesselnde Atmosphäre zu schaffen, die von mysteriösen, übernatürlichen Elementen durchzogen ist. Die detailreiche Beschreibung der Welt, in der Menschen und übernatürliche Wesen in ständigem Kontakt stehen, lässt die Leser in diese eindrucksvolle Kulisse eintauchen. Die Spannung der Mordermittlungen wird durch unerwartete Wendungen und ein zunehmend komplexes Geflecht aus Intrigen und Geheimnissen aufrechterhalten. Darüber hinaus streift die Geschichte Themen wie Freundschaft, Vertrauen und die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit. Diese emotionalen Aspekte werden geschickt in die Erzählung integriert und tragen dazu bei, eine tiefere Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. „Guardian 1: Seelenwächter“ ist ein packender Auftakt einer Serie, die sowohl Fans von Übernatürlichem als auch von Liebesgeschichten ansprechen wird. Priest schafft es, eine ausgewogene Mischung aus Spannung, Humor und emotionaler Tiefe zu präsentieren, die das Buch zu einem echten Page-Turner macht. Die liebenswürdigen Charaktere, die klug eingefädelte Handlung und die vorherrschende mystische Atmosphäre machen dieses Werk zu einem absoluten Muss für jeden, der in die Welt des Danmei und der übernatürlichen Geschichten eintauchen möchte.
Solider Reihenstart mit Luft nach oben
Der Auftakt der Guardian-Reihe bietet eine solide Grundidee und einige spannende Momente, konnte mich aber nicht vollkommen überzeugen. Die Charaktere wirken stellenweise klischeehaft, und der Schreibstil ist eher durchschnittlich. Die Handlung kommt nur langsam in Fahrt, wodurch es an Tempo fehlt. Dennoch hat das Buch Potenzial, besonders für Fans von Urban Fantasy mit übernatürlichen Elementen. Insgesamt okay, aber kein Must-Read – ich hoffe auf mehr Tiefe in den Folgebänden.
Leider enttäuschend
Der Auftakt der Guardian-Trilogie, Seelenwächter, von priest hat mich leider enttäuscht. Verschiedene Aspekte haben mich zwiegespalten zurückgelassen. Zunächst einmal fand ich den Erzählstil insgesamt wechselhaft. Einzelne Passagen haben mich sprachlich begeistert, bei anderen bin ich inhaltlich kaum hinterhergekommen. Der Fokus des Erzählers kann innerhalb eines Absatzes zu verschiedenen Personen wandern, was ich verwirrend fand. Außerdem hat mich der Satzbau häufig aus dem Lesefluss gerissen, da ich viele Sätze doppelt lesen musste. Auch die aufkommende Spannung hat dadurch leider etwas gelitten. Andererseits ist priests Erzählstil auch sehr vielseitig, was die Geschichte lebendig gemacht hat. Die Grundstimmung empfand ich durchgehend eher leicht und humorvoll. Mit Guo Changcheng stolpern wir Lesenden in diese übernatürliche, an die chinesische Mythologie angelegte Welt, in die ich auch schnell hineingefunden habe. Seine Rolle in der Geschichte blieb mir bis zum Ende unklar. Er ist eine ängstliche Figur und neu im Team für Sonderermittlungen. Da er sich aufgrund seiner Ängste eher ungeschickt anstellt, wird Guo Changcheng von seinem Team belächelt, was er auch oft genug zu spüren bekommt. Hierin besteht auch mein größter Kritikpunkt an der Geschichte, da ich das Verhalten und Äußerungen der Teammitglieder zum Teil unmöglich finde. Mir fällt keine spätere Entwicklung ein, die dies für mich abmildern oder entschuldigen könnte. Fatphobische Aussagen gegenüber dem Kater Daqing fand ich ebenso unangemessen. So fiel es mir leider schwer, eine positive Bindung zu den Charakteren aufzubauen und Sympathie zu entwickeln. Auch die sich langsam anbahnende Bindung der Hauptcharaktere Zhao Yunlan und Shen Wei konnte mich somit leider nicht ganz packen. Aufgrund der oben genannten Punkte, besonders dem an Mobbing grenzenden Verhalten, fällt es mir schwer, das Buch weiterzuempfehlen. Ich finde das einfach so unnötig und problematisch, was mir die Geschichte letztendlich kaputt gemacht hat. Sehr schade, da die Geschichte an sich viel Potential aufweist. Ich kann leider nur 2,5 Sterne geben.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Priest wurde 1988 geboren und studierte in Shanghai und Hongkong. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Autor*innen Chinas. Ihre Romane wurden in viele Sprachen übersetzt und haben auch international eine große Fangemeinde. Beim Schreiben wird sie stets von ihrer Katze Pizai begleitet. Ihre Urban-Fantasy-Danmei-Reihe »Guardian« landete auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Posts
Der Anfang war etwas schwierig...
ohne großartige Erklärung würde man in die Geschichte reingeworfen, zu mindest kam es mir so vor. Nach einer kleinen Weile kam ich doch gut in die Geschichte und sie hatte mich dann auch voll gepackt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht...
„Manche Lügen sind absichtlich, andere nicht. Mit den einen täuscht man andere, mit den anderen täuscht man sich selbst. Beide sind traurige Angelegenheiten.“ 🐈⬛
Guardian 1/3 Ganz ehrlich - dieses Buch war mehr oder weniger ein Cover-Kauf. Der Anime-Stil des Covers und der fortlaufende Farbschnitt 🥹 Es ist einfach wunderschön und zudem beinhaltet es auch mehrere Illustrationen im selben Stil im Inneren. Inhaltlich handelt es sich um Fantasy mit Crime-Elementen im Damnei bzw. Boys-Love- Genre. Es geht um eine Sondereinheit, die übernatürliche Fälle betreut. Das Buch ist in der 3. Person geschrieben und ich muss gestehen, dass es anfangs etwas irritierend war, aber nach ein bisschen Eingewöhnung kein Problem. Es ist auch stellenweise etwas komplex und nicht der einfachste Read. Für mich lief aber beim Lesen in meinem Kopf die Handlung in Form eines Animes ab und ich konnte es mir daher so gut bildlich vorstellen 😌es hat mich sehr unterhalten und war auch thematisch/kulturell mal was anderes. Ich freue mich auf den Rest der Reihe 🤩

Rezi
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Wer chinesische Settings, die Welt der Mythen und Legenden in diesem Land und zusätzlich Boy Love und Fantasie mag wird mit diesem Buch happy. Es ist schon etwas anspruchsvoll beim lesen aber gerade das macht es auch so gut. Ein wirklich toller Auftakt mit tollen Charaktern ganz klare Empfehlung von mir.

Rezension [ Genre: Danmei/ urban Fantasy Krimi] Highlight🤩 F: Was würdest du tun ,wenn eine schwarze Katze auf einmal anfängt mit einer tiefen Stimme zu reden? ,,Guardian-"Seelenwächter",von Priest geschrieben, ist der Anfang einer abgeschlossenen Trilogie. Alle Bücher sind schon im Handel erhältlich. Als ich dieses Cover gesehen hatte ,war ich gleich verzaubert. Denn es gibt für mich ein Guilty Pleasure bei Männern, die eine sexy Art wie man raucht. Da ich Zigaretten nicht mag und die nicht gern riechen tue, ist eine andere Sache,aber was kann ich dafür, dass es so auf mich eine Sog Wirkung hat! Und Leute das, was man auf dem Cover sieht, ist Programm. Endlich ein Danmei, was mir das gibt ,was ich suche. Eine authentische Slow Burn Story mit zarter Tension und das Genialste, das sie nicht penetrant im Vordergrund steht! Die Handlung steht von Anfang an im Fokus. Chancheng ist ein ganz normaler Typ ,ja er ist nicht sehr erfolgreich und möchte anderen nicht zur Last fallen.Daraufhin nimmt er ein Jobangebot an ,was ihn am ersten Tag aus den latschen haut.Weshalb und warum musst du selbst erfahren. Wir haben hier einen kompletten Mix aus verschiedenen Elementen Fantasy,Horror,Drama und Comedy. Gerade dieser Mix hat mich vom Hocker gehauen. Wie kann etwas richtig zum Fürchten sein und dann tun oder sagen die Figuren etwas absolut verrücktes, das ich lachen muss,obwohl ich GÄNSEHAUT habe?! Dann haben wir wahnsinnig tiefgründige Figuren ,die alle im Fokus sind. Von diesem richtig tollen Setting ,was mir den richtigen Mystery-Vibe gibt, muss ich erst recht erwähnen. Es gibt in diesen Band zwei Fälle und die haben mir beide sehr gut gefallen, im ersten Fall habe ich applaudiert, was für ein kluges Köpfchen Yunlan ist. Im zweiten Fall in dieser Kälte und der Geschichte rund um Wang Zheng hat mich traurig gestimmt. Und wer der Seelen Vollstrecker ist, hat mich von den Socken gehauen,aber es macht Sinn. Wie immer gibt es am Ende nochmal Seiten wie man die Namen richtig ausspricht und Personenregister und Glossar. Allein dafür gibt's Bonuspunkte. Das einzige ,wo ich ein Problem habe, ist Yunlan’s Art und Weise, wie er mit Changcheng und den anderen Mitarbeitern umgeht. Ich hoffe, dass er da in den anderen beiden Bänden eine Entwicklung macht. Er hat es doch nicht nötig, andere zu beleidigen. Sonst möchte ich sagen, dass mir der Schreibstil gefällt ,sehr witzig geschrieben. Obwohl die Geschichte in der dritten Perspektive ist, hat es mir die Figuren nahe gebracht. Es hat mir gut gefallen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und brauche mehr! Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars! Alles Gute,eure Jassy!

Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Ich mag solche Fantasy-Krimis sehr gerne und dieser hier hat mir sehr gut gefallen. Zhao Yunlan war als Ermittler genau nach meinem Geschmack: zwar gehört er zu den Guten, hat aber keine Probleme damit auch mal nicht ganz so gute Methoden zu verwenden um an ein Ziel zu kommen, er ist sehr selbstbewusst, hat Humor aber auch viel Herz (welches er selten zeigt). Shen Wei ist das genaue Gegenteil: eher zurückhaltend und schweigsam. Lange weiß man nicht was es mit dem Professor auf sich hat. Zwischendurch ist es etwas verwirrend vor allem mit den asiatischen Namen und Ausdrücke aber die Fußnoten helfen etwas beim Verständnis. Manchmal ist die Geschichte etwas sprunghaft und ich bin nicht ganz mitgekommen und Romance gibt es nur ganz am Rande aber mich hat die Geschichte mitgerissen und ich freue mich schon auf Band 2. Von mir gibt es 3,75 ⭐️
Abgebrochen🙅🏻♀️
Nun, wie soll ich es sagen… Der Anfang klang vielversprechend und ich war wirklich gespannt auf die Story. ABER Es ging einfach nicht an mich ran🥲 Vor allem der Schreibstil machte mir echt zu schaffen und ich wurde einfach nicht warm damit. Es ließ sich absolut nicht flüssig lesen. Wenn mir ein Schreibstil nicht zusagt, ist das sehr oft ein Kriterium, um ein Buch abzubrechen (für mich jedenfalls). Passiert zwar selten allein deshalb, aber bei diesem Buch war es tatsächlich der Hauptgrund🫠 Auch waren mir die Charaktere nicht sonderlich sympathisch. Besonders Zhao Yunlan. Keine Ahnung aber ich wurde nicht warm mit ihm😅 Ich habe mich einfach nur noch durch das Buch geschleppt und tat mich sehr schwer es abzubrechen, da ich immerzu Hoffnung hatte, dass es doch noch spannender wird und der Schreibstil besser. Aber nein. Ich breche jetzt einfach ab. Ich merke, dass es mich einfach nur stresst und unter Druck setzt, da ich mich zwinge es zu lesen. Zumal ich Band 2 bereits gekauft habe. Egal🤷🏻♀️ Es bringt nichts und zieht mich nur weiter in die eh schon heftige Leseflaute rein. Das muss nicht sein🙂↔️
Ich bin ja jemand, der Bücher auch gerne mal abbricht – nicht, weil ich keine Geduld habe, sondern weil ich mich nicht zum Lesen zwingen will.
Bei Guardian – Seelenwächter war das leider wieder der Fall. Dabei hat das Buch wirklich einiges zu bieten: Die Grundidee ist spannend, die Welt faszinierend aufgebaut, und die Illustrationen sind einfach wunderschön – ein echter Hingucker! Aber für mich lag der Knackpunkt ganz klar bei den Hauptcharakteren. Ich konnte einfach keine wirkliche Sympathie für sie aufbauen. Besonders mit Zhao Yunlan, einem der beiden Protagonisten, bin ich überhaupt nicht warm geworden. Mal fand ich ihn interessant, fast schon charmant – und im nächsten Moment war mir sein Verhalten so unangenehm, dass ich das Buch am liebsten zur Seite gelegt hätte. Es gab Szenen, in denen ich sein Verhalten schlicht eklig fand, und das hat mir das Lesevergnügen ziemlich verdorben. Shen Wei, der zweite Hauptcharakter, war da schon etwas angenehmer – ruhiger, nachvollziehbarer und insgesamt der „tolerablere“ Part. Trotzdem hat es auch er nicht geschafft, mich emotional genug zu packen, um wirklich weiterzulesen oder das Buch zu beenden. Schade eigentlich, denn die Story hätte richtig Potenzial gehabt. Wer allerdings über schwierige Charaktere hinwegsehen kann, wird hier sicher seine Freude haben. Für mich persönlich war Guardian – Seelenwächter leider nichts – aber ich sehe, warum viele andere es mögen könnten.
Inhalt 🔎: Ermittler Zhao Yunlan löst magische und witzigen Fälle mit seiner -ja- sprechenden Katze. An einer Uni stößt er dann auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei und zwischen Anziehung und Rätseln, begeben sich die zwei auf eine Spur in die tiefe Unterwelt. Was mir gut gefallen hat 😍 - Aussehen, des Buches (meiner Meinung nach ein wunderschönes Cover) - Atmosphärische Darstellung der mystischen Welt sowie der Unterwelt. - Der Schreibstil war angenehm und auch Informationsreiche Texte wurden sehr gut dargestellt. - Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vorallem die sprechende Katze war ein absolutes Highlight - Das Ende hat kich sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht ( den ich sofort brauche) Was mir nicht so gut gefallen hat 😐: - Der Slow-Burn war an sich gut, aber zwischendurch war ich mir gar nicht sicher ob es überhaupt eine Slow-Burn-Story gibt (Rezensionsexemplar/unbezahlte Rezension)
Guardian (Zhen Hun) – Ein episches Geflecht aus Mythen und Emotionen
Der erste Eindruck: Eine komplexe Welt Zugegeben, der Einstieg in Guardian ist kein Spaziergang. Priest wirft die Leserschaft direkt in ein tiefes Becken aus chinesischer Mythologie, Reinkarnation und philosophischen Konzepten. Wer mit diesen kulturellen Hintergründen nicht vertraut ist, braucht ein paar Kapitel, um den Rhythmus zu finden. Doch wer dranbleibt, wird belohnt: Sobald sich der Nebel lichtet, offenbart sich ein Universum, in dem jedes Detail – egal wie klein – eine tiefere Bedeutung hat. Worldbuilding: Ein Meisterwerk der Logik Das Worldbuilding ist zweifellos eine der größten Stärken des Buches. Priest erschafft eine Welt, in der die Grenze zwischen dem Übernatürlichen und der Realität hauchdünn ist. Präzision: Alles wirkt durchdacht; jedes Wesen und jedes Gesetz dieser Welt hat seinen festen Platz. Atmosphäre: Die Mischung aus moderner Ermittlungsarbeit und uralten Legenden verleiht dem Buch eine ganz eigene, dichte Atmosphäre. Charaktere: Das Herzstück der Geschichte Was Guardian jedoch von einem reinen Fantasy-Roman zu einem Jahreshighlight macht, sind die Charaktere – allen voran Zhao Yunlan und Shen Wei. Die Charakterentwicklung ist organisch und tiefgreifend. Es geht nicht nur um eine oberflächliche Dynamik, sondern um Schichten von Loyalität, Opfern und einer Verbundenheit, die Jahrtausende überdauert. Zu sehen, wie sie an ihren Aufgaben wachsen und sich gegenseitig beeinflussen, ist emotional packend und authentisch erzählt. Mein Fazit Obwohl es mir anfangs schwerfiel, vollends in die chinesische Mythologie einzutauchen, hat mich die Geschichte letztlich völlig in ihren Bann gezogen. Die anfängliche Hürde verblasst schnell hinter der Genialität des Plots und der Tiefe der Protagonisten. Guardian ist ein Paradebeispiel für erstklassiges Storytelling, bei dem das Worldbuilding und die Charakterentwicklung perfekt Hand in Hand gehen. Für mich ist es ein absolutes Jahreshighlight, das ich jedem ans Herz legen kann, der bereit ist, sich auf eine komplexe, aber unglaublich belohnende Reise einzulassen. Hier mein Tipp für Einsteiger: Lass dich von den vielen Begriffen und Namen zu Beginn nicht abschrecken. Das Buch entfaltet seine Magie erst richtig, wenn man aufhört zu analysieren und anfängt zu fühlen!
Mit dem Danmei-Light- Novel „Guardian – Seelenwächter“ hat die Autorin Priest ihren Reihenauftakt rund um die Abteilung für Sonderermittlungen geschrieben. Für dieses Buch sind keinerlei Vorkenntnisse relevant. Klappentext: Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Bei diesem Buch, welches in China sehr erfolgreich war, hat mich vor allem der Klappentext neugierig gemacht. Eine Abteilung im Ministerium, welche sich mit Fällen im Bereich des Übernatürlichen befasst – hier konnte mich die Grundidee sofort begeistern. Als ich dann noch gesehen habe, dass eine Katze eine wesentliche Rolle spielt, war für mich sofort die Entscheidung klar, dass ich dieses Werk nur zu gerne lesen möchte. Schon die Gestaltung konnte mich auf den ersten Blick überzeugen, sie ist sehr liebevoll gestaltet. Es gibt ansprechende Illustrationen, welche dem Leser gewisse Szenen und auch Charaktere verdeutlicht. Sehr hilfreich ist aber vor allem das ausführliche Glossar. Im anhang befindet sich ein umfangreiches Personenregister, aber auch eine Einführung in die übernatürlichen Wesen und Orte. Sehr hilfreich ist auch der Einblick in die Mythologie und Volkskunde Chinas. Dies hilft dem Leser, dass man gewisse Szenen besser verstehen und einordnen kann. Zusätzlich ist auch ein Leitfaden zur Aussprache der Wörter beigefügt worden, welcher ebenfalls zum umfangreichen Bonusmaterial gehört. Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in dieses Buch hineinzukommen. Als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen geworfen, es geht auf jeden Fall bereits auf den ersten Seiten zur Sache. Dabei lernt man die Protagonisten etwas kennen und bekommt einen Einblick in ihren Aufgabenbereich. „Guardian – Seelenwächter“ wird aus der dritten Person erzählt. Dies hat zur Folge, dass einem die Charaktere unnahbar bleiben. Man bekommt keinen direkten Einblick in ihre Gedanken und Probleme. Aber dies war für mich nicht das größte Problem. Ich empfand den Erzählstil als recht gewöhnungsbedürftig. Es gab einige sprunghafte Wechsel, sowohl in der Story an sich als auch bei der Erzählperspektive. Oftmals hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich etwas überlesen habe. Manchmal habe ich zurückgeblättert und die letzten Seiten erneut gelesen. Jedoch hat sich herausgestellt, dass es einfach einen unvorhersehbaren Sprung in der Geschichte gab. Diese Gedankensprünge waren stellenweise echt verwirrend, weil sie von einem Satz auf den nächsten erfolgten. Dies alles führt dazu, dass man sich während des Lesens ganz schön auf die Story konzentrieren muss. Im Verlauf des Buches habe ich mich auch einfach an das Gefühl gewöhnt, etwas überlesen zu haben. Es hat mich irgendwann nicht mehr weiter gestört, ich habe es einfach hingenommen. Dies ist eigentlich kein gutes Zeichen und spricht nicht unbedingt für den Erzählstil des Buches. Die Grundidee mit der Abteilung im Ministerium fürs Übernatürliche fand ich recht interessant und auch der Fall, welcher im ersten Band im Mittelpunkt steht, scheint ansprechend zu sein. Man bekommt sehr Fragment artig Informationen zur Welt des Übernatürlichen und versucht als Leser, sich in dieser zurechtzufinden. Doch im Verlauf der Story rückt dieser Kriminalfall immer mehr in den Hintergrund. Andere Themen und Charaktere sind auf einmal wichtig. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum auf einmal die Ermittlungen nicht mehr so relevant waren, dafür aber ein altes Volk dafür umso wichtiger. Für mich hat sich der Fokus in die falsche Richtung verschoben. Theoretisch hat sich der zweite Part auch interessant gelesen, jedoch hat für mich dieser Szenenwechsel keinen Sinn ergeben. Ein Schwachpunkt ist in meinen Augen auch etwas die Charakterdarstellung. Sie sind mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen, stellenweise gingen sie einen eher auf die Nerven. Der junge Ermittler Zhao Yunlan ist mir leider immer noch ein Rätsel, auch sein Charakter habe ich als eher sprunghaft wahrgenommen. Mein persönliches Highlight war hier der Kater Darqing, welche meiner Ansicht nach viel zu wenig Raum bekommen hat. Er hat immer einen passenden Spruch auf Lager und behält oftmals den Überblick. Die Lovestory, welche sich im Verlauf der Handlung anbahnt, fügt sich gut in die Geschichte ein. Sie ist stellenweise nicht sehr dominant, aber im späteren Verlauf rückt diese immer mehr in den Fokus. Dies fand ich etwas schade, auch wenn dies für die Handlung von Bedeutung ist. Insgesamt konnte mich der Reihenauftakt „Guardian – Seelenwächter“ aus der Feder von Priest nicht vollständig überzeugen. Es gab ansprechende Ansätze und auch die Grundidee finde ich interessant. Jedoch war die Umsetzung in mehreren Hinsichten mangelhaft. Sowohl der Erzählstil als auch die Charakterbildung zeigten meiner Meinung nach Schwachstellen auf. Daher möchte ich 3 Sterne für diesen Danmei- Roman vergeben.

Guardian 1 Seelenwächter von Zhen Hun
In der Abteilung für Sonderermittlungen flattert ein neuer Fall rein: an der Universität der Drachenstadt wird eine junge Frau bestialisch zugerichtet aufgefunden. Schnell ist klar, dass übersinnliche Mächte am Werk sind, weswegen Direktor Zhao Yunlan persönlich in die Ermittlungen einsteigt. Dort begegnet er dem Professor Shen Wei, der eine unheimliche Faszination auf ihn ausübt. Schnell wird klar, dass der Professor irgendwie mit drin steckt. Ich fand hier sowohl das Cover als auch den Klappentext sehr interessant, aber leider hat mich die Geschichte überhaupt nicht abgeholt. Das Lesen war dann irgendwann eine einzige Qual. Permanente Wortwiederholungen, minutiöse Beschreibungen, kaum Fortschritt in der Geschichte, manchmal zu viel Infodump und an anderen Stellen zu wenig Informationen. Einige Reaktionen und Dialoge sind übertrieben und verkrampft. Auch die Charaktere haben mir nicht zugesagt. Die Chemie zwischen Zhao Yunlan und Shen Wei kam überhaupt nicht rüber. Zhao Yunlan war dermaßen wankelmütig, dass es nur noch genervt hat. Die anderen Charaktere der Abteilung für Sonderermittlungen konnte ich teilweise nicht auseinander halten. Zwischendrin habe ich viele Dinge nicht verstanden, weil es tief in die Geschichte und Mythologie Chinas geht. Da hätte ich gerne ein paar Informationen gehabt. Es gibt hinten zwar ein Glossar, aber das ständige hin und her blättern hat mich genervt. Die Geschichte ist auch wirr, der Mordfall vom Anfang der Geschichte wird dann irgendwie ganz fallen gelassen und dafür muss man komische Dinge über ein Volk aus den Bergen lesen. Schade, ich habe mir deutlich mehr erwartet. Keine Empfehlung von mir. Ein Stern gibt es für die Katze und der Sache mit der Sexpuppe.
So richtig catchen konnte mich die Geschichte nicht
Cover Ich liebe dieses Cover! Die Darstellung der beiden wichtigsten Protagonisten ist hier perfekt gelungen. Meine Meinung Diesem Buch habe ich bereits mehrere Wochen vor Erscheinen entgegengefiebert, weil sowohl das Cover als auch der Inhalt so wahnsinnig vielversprechend klangen. Ich konnte es zum Glück am Erscheinungstag anfangen und habe es bereits am Folgetag beendet. Für mich ist diese Geschichte erst die zweite, die ich aus diesem Genre lese, aber ich denke, dass es zukünftig noch mehr davon in meine Regale schaffen werden. Zunächst einmal möchte ich betonen wie sehr ich das Cover, aber genauso die Zeichnungen innerhalb des Buches liebe. Ich habe mich über jedes neue Bild gefreut und war immer wieder fasziniert davon, wie talentiert manche Menschen mit ihrer Kunst sind. Ich möchte behaupten, dass unser eigentlicher Protagonist Zhao Yunlan gar nicht so sehr im Fokus steht, wie wir das aus vielen hiesigen Büchern und Übersetzungen kennen. Ja, die Geschichte erleben wir zu weiten Teilen durch seine Augen, aber ebenso merken wir häufig, dass die Sichtweisen sich ändern, andere Charaktere andere Dinge wahrnehmen und wir insgesamt eine eher zurückhaltende Verbindung zu allen Charakteren aufbauen. Dadurch, dass das Buch von einem außenstehenden Erzähler wiedergegeben wird, fehlt es mir persönlich an Bindung. Ich mag die Charaktere, gerade durch die vielen unterschiedlichen Wesen und Persönlichkeiten, hatte aber nicht den Eindruck unsere beiden wichtigen Protagonisten, Zhao Yunlan und Shen Wei, wirklich gut zu kennen bzw. jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen zu können. Grundsätzlich ist Zhao Yunlan ein spannender und facettenreicher Mann, dessen Verhalten mich sowohl begeistern als auch frustrieren konnte. Gerade sein Bemühen Shen Wei für sich zu begeistern war hin und wieder etwas grenzwertig, aber es passt zu seinem extrovertierten und offenem Wesen. Über Shen Wei möchte ich noch vieles erfahren, aber genieße ebenso seine eher zurückhaltende und geheimnisvolle Art. Ein großes Geheimnis um seinen Charakter löst sich bereits und auch wenn ich es kommen gesehen habe, mochte ich wie Zhao Yunlan bemüht war hinter Shen Weis Fassade zu blicken. Schwierig bei dieser Art Bücher finde ich immer die Namen. Zunächst einmal fängt das mit der einfachen Tatsache an, dass immer der Vor- und Nachname, wenn man so will, genannt wird – wie bei Zhao Yunlan und Shen Wei. Wenn mehrere Namen hintereinandergeschrieben waren, bin ich schnell durcheinandergekommen und musste zugleich mit der Aussprache kämpfen. Trotz dieser kleinen negativen Aspekte habe ich das Buch alles in allem genossen. Die unfreiwillige Suche nach den Heiligtümern, der Seelenorden, der Seelenwächter sowie die Beziehung der Charaktere untereinander konnte mich gut unterhalten und fesseln. Fazit Jede Medaille hat zwei Seiten sagt man ja so schön, denn so geht es mir letztlich auch mit diesem Buch. Wie oben geschrieben gibt es bereits einige Elemente, welche mir gut gefallen, aber ebenso welche bei denen in meinen Augen noch Luft nach oben besteht. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Guardian von Priest hat mich sofort gepackt!
Guardian war mein erstes Danmei-Werk, das ich gelesen habe und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil von Priest: bildlich, poetisch und unglaublich atmosphärisch. Die Autorin erzählt multiperspektivisch, wechselt also zwischen verschiedenen Figuren, und schafft es so, viele Blickwinkel einzufangen. Was mir besonders gefallen hat: Der Fokus liegt nicht nur auf der Liebesgeschichte, sondern auch auf den individuellen Geschichten der Figuren. Jeder Charakter hat seine Tiefe und eigene Entwicklung, was die Handlung abwechslungsreich und spannend macht. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, Stück für Stück in eine viel größere Welt hineingezogen zu werden. Mich hat dieses Buch nicht nur berührt, sondern auch begeistert. Es hat mein Herz erwärmt und mich bis zur letzten Seite gefesselt. Für alle, die sich für Danmei interessieren oder einfach eine packende, poetisch geschriebene Geschichte erleben möchten: Guardian ist absolut lesenswert!

Dieses Ende! Ich brauche den zweiten Band
Guo ist ziemlich unsicher und wird von seiner Familie eher als nutzlos angesehen. Trotzdem bekommt er über sie einen Job bei der ATS – einer Spezialeinheit, wo er unter Direktor Zhao arbeitet. Anfangs dachte ich, Guo wäre die Hauptfigur, aber bald wechselt die Perspektive zu Zhao. Er wird zu einem Mordfall gerufen – eine Studentin wurde brutal ausgeweidet, und am Tatort entdeckt man seltsame Krallenspuren. Ziemlich schnell wird klar: Das war kein natürlicher Mord. Bei den Ermittlungen trifft Zhao auf Shen Wei, einen ruhigen, höflichen Professor, der irgendwie mehr weiß, als er sagt. Und irgendwie wirkt es so, als hätten sich die beiden schon mal getroffen – nur warum kann Zhao ihm kaum in die Augen schauen? Während sie gemeinsam an dem Fall arbeiten, entsteht zwischen ihnen eine ganz besondere Dynamik und mehr….. Ich habe Guardian mit großer Vorfreude gelesen. Ich glaube, es war eine meiner meist herbeigesehnten Neuerscheinungen dieses Jahres und ich wurde nicht enttäuscht! Ich mochte beide Hauptcharaktere sehr gerne: Zhao ist selbstbewusst, sarkastisch, ein bisschen zu sehr von sich überzeugt, aber man merkt schnell, dass er auch verletzliche Seiten hat. Shen ist das komplette Gegenteil: sehr ruhig, sehr kontrolliert – aber mit einer geheimnisvollen Ausstrahlung, die einen sofort neugierig macht. Und irgendwas unerklärliches zieht beide immer wieder zueinander. Ich fand es amüsant, wie Zhao bei jeder Gelegenheit versucht, mit Shen Wei zu flirten, und jede zufällige Begegnung nutzt, um ihm näherzukommen. Er spürt, dass da gegenseitiges Interesse ist, und versucht, Shens Zurückhaltung zu durchbrechen. Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass sich die Beziehung zwischen den beiden langsam und subtil entwickelt. Es wird nicht zu stark in den Fokus gerückt, sondern wirke sehr natürlich. Im Vordergrund steht vielmehr die Aufklärung des Falls und die Enthüllung der Hintergründe. Man erfährt auch mehr über die Sonderabteilung und ihre Aufgaben. Dabei geht es viel um die Grenze zwischen Leben und Tod, Geisterwelten und mystische Elemente. Auch die Nebenfiguren fand ich gut ausgearbeitet und hoffe, im den nächsten Bänden noch etwas mehr über sie zu erfahren. Jeder bringt eigene Fähigkeiten mit, und auch Guo, der anfangs etwas tollpatschig wirkt, findet langsam seinen Platz in der Sonderabteilung. Nach dem Twist am Ende bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Was mir nicht so gefallen hat: Manchmal gab es Perspektivwechsel mitten im Satz – das war stellenweise verwirrend, vor allem am Anfang. Und bei ein paar Begriffen empfand ich die deutsche Übersetzung etwas holprig. Ich lese Danmei sonst eher auf Englisch, deshalb ist mir das aufgefallen. Aber insgesamt kein großer Minuspunkt. Fazit: Ich brauche dringend Band 2. Ich will wissen, wie es mit Zhao und Shen weitergeht! *Unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
Geliebt, trotz leichter Kritik
**** Worum geht es? **** Ermittler Zhao Yunlan jagt übernatürliche Fälle mit Witz, Magie und seiner sprechenden Katze.An einer Uni stößt er auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei. Zwischen Anziehung und Rätseln führt die Spur beide tief in die Unterwelt. **** Mein Eindruck **** Ich habe mich riesig auf diesen Danmei gefreut und war vom Aussehen des Buches sowie den ersten Kapiteln sofort begeistert. Die Atmosphäre, die ersten Schritte in der mythischen Welt und die Einblicke in die Unterwelt waren wirklich gut dargestellt ich konnte mir vieles lebhaft vorstellen. Sprachlich ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch die erklärenden Texte fand ich hilfreich und durchdacht. Die Figuren haben mich direkt interessiert, und die sprechende Katze als Begleiter war ein echtes Highlight. Das Slow-Burn-Element hat mich ein wenig wahnsinnig gemacht vor allem, weil kaum etwas angedeutet wurde, sodass ich schon befürchtete, es könnte ganz untergehen. Etwas mehr Details hier und da hätten mir gefallen, auch bei der Ausgestaltung der Charaktere, über die man im Laufe der Geschichte nicht viel Neues erfährt. Ich weiß, das ist teils genretypisch, aber es war für mich doch ungewohnt wenig. Spannend war die Handlung aber allemal, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, und das Ende hat mich ziemlich nervös zurückgelassen. Jetzt muss unbedingt Band2 her! **** Empfehlung? **** Eine gelungene Mischung aus Danmei (Boys-Love), Fantasy und Crime mit viel Atmosphäre. Wer Danmei liebt oder gerne in andere Kulturen eintaucht und sich auf den Stil einlassen kann, wird hier definitiv fündig.
Das war zwar eine wirklich interessante Geschichte, vor allem weil sie etwas außergewöhnlich ist. Das Setting, die Personen und Wesen, sind definitiv einzigartig. Aber mich zieht es überhaupt nicht zum zweiten Teil. Ich hatte es echt schwer überhaupt durchzukommen. Mir fehlte irgendwie das Spannungsgefühl, obwohl einiges los war. Die Story hat mich einfach nicht gefesselt.

Spannende geschichte mit einer Prise aus Witz und Dramatik. Tolle protas .
Ich bin hin und weg ich liebe die Geschichte zwischen Zhao und Shen . Er der Düstere Caotische Ermittler und er der unarbare sampfte Professor. Und Daginq wahr eine willkommen Abwechslung er wahr genialer Sidekick. Die Stimmung das setting und das Worldbulding wahr wirklich klasse . Der schreibstiel wahr flüssig aber dazu muss ich gestehen das es sehr anspruchsvoll zu lesen wahr durch die Sprünge zwischen den Charaktereren . Dennoch konnte mich Buch Guardian 1 seelenwächter wirklich überzeugen. Es hatte Spannung Witz und eine Prise Dramatik. Was mir sehr gut gefallen hat . Der Aufbau vom Buch sehr durchdacht, den zwischen durch haben wir am unteren Ende erklärungen bekommen was ich sehr toll fand den so kamen keine Fragen auf . Am Ende findet man mein Register zu den Charakteren was mir auch gut gefallen hat. Den einzigsten Kritik Punkt den ich äußern würde ist das beim lesen die folierte Schrift angegangen ist . Auf jeden Fall wird band 2 bei mir einziehen ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht .

Ich bin so überraschst worden von dieser Geschichte, die mich vom Schreibstil wirklich sehr beeindruckt hat. Allerdings erst nachdem ich durch den Wust an Namen durchgestiegen bin. Dauerte es etwas - Ja. Sehe ich diese Eigenheit als Kritikpunkt - Nein! Denn die Welt in die ich eingetaucht bin, war einfach zu großartig und die Geschichte hat einfach einen Suchtfaktor bei mir ausgelöst. Das Dark Academia Setting hat es aber auch in sich und fesselte mich einfach . Okay der Kater als tierischer Sidekick ist einfach zu genial, als dass ich ihn unerwähnt lassen möchte. Es ist einfach grandios, wie Priest hier immer unterschwellig die Anwesenheit der Gefahr und die Verbindung zur Geisterwelt mich beim Lesen hat spüren lassen. Zhao Yunlan und Shen Wei haben einfach beide eine Präsenz sobald sie in der Handlung auftauchen. Ich habe sofort das Knistern gespürt und auch wie erstmal dieses Gefühl bei beiden Charakteren entstand. Normalerweise bin ich kein Fan von Slow Burn Romance - hier habe ich jeden Moment zwischen beiden Männern genossen. Eindeutig hat aber die Katze Daqing mein Herz im Sturm erobert. Leider kann ich euch nicht sagen warum, aber ihr erfahrt es. Dazu müsst ihr allerdings das Buch lesen. Unglaublich hilfreich war der ausführliche Glossar Ende der Geschichte und natürlich die Fußnoten auf denn Seiten . Ich würde lügen , wenn ich sagen würde, dass ich nicht weiterlesen möchte . Ich brauche also unbedingt Band 2. Fazit Guardian - Seelenwächter ist ein bildgewaltiger Auftaktband, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Ja die vielen Namen und dass sich Lesende erstmal ein wenig eingewöhnen müssen - schreckt ein wenig ab. Aber sobald man mit Zhao Yunlan, Katze Daqing und Shen Wei in diese Welt der Geister eingetaucht ist, kann sich keiner diesem Sog entziehen. Klare Leseempfehlung eines Highlights mit Suchtfaktor

Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss er die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den zurückhaltenden Professor Shen Wei. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will. Das Buch ist optisch sehr liebevoll gestaltet. Sprachlich wirkt es allerdings nicht ganz ausgereift. Einige Sätze klingen aufgrund der holprigen Übersetzung seltsam. Inhaltlich sind manche Punkte trotz der Fußzeilen und des Anhangs nur schwer zu verstehen. Wenn man die religiösen Seiten der Erzählung vollständig begreifen will, muss man vermutlich Sekundärliteratur hinzuziehen. Die Geschichte selbst ist sehr schön aufgebaut. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge und eine große Zahl an Charakteren. Immer wieder passiert etwas Neues, sodass niemals Langeweile aufkommt. Neben zahlreichen Kampfszenen erwarten den Leser vor allem viele lustige Momente. Gefühlvolle Augenblicke sind eher rar, aber ich vermute, dass sich das in den folgenden Bänden ändern wird. Das Ende war offen, aber zufriedenstellend. Das Geheimnis um Shen Wei wird in den letzten Kapiteln gelüftet, doch der Gegner bleibt im Dunkeln verboten. Fazit: Spannende Geschichte aus einer fantastischen Welt, die Lust auf mehr macht.
In schweren Zeiten sollte man darüber nachdenken, wie man seinem Unglück entfliehen kann. In glücklichen Zeiten sollte man nicht soviel nachdenken, das gibt nur schlechte Laune
Also das war man erster Danmei und ehrlich gesagt hatte ich erst ein bisschen Angst, aber es hat doch sehr gut gefallen. Den Schreibstil fand ich angenehm, obwohl ich am Anfang verwirrt war wer, wer ist und brauchte ein bisschen Zeit dafür. Zhao Yunlan und Shen Wei ,unsere Hauptcharaktere, haben mir sehr gut gefallen und die Romance mit dem beiden war echt süß. Leider haben mir die Nebencharaktere nicht so gefallen. Diese waren alle relativ flach und ich konnte sie gar nicht auseinander halten. Dazu war es sehr komisch wie die POVs aufgeteilt waren
Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich einließ, als ich Guardian – Seelenwächter aufschlug. Was ich dann am Ende bekam, war weitaus mehr: ein kleiner wilder Ritt durch eine Welt, in der Magie, Mythologie und moderne Polizeiarbeit miteinander verschmelzen – und ein Duo, das mich komplett umgehauen hat. Die Dynamik zwischen Zhao Yunlan und Professor Shen Wei ist elektrisierend. Zhao Yunlan ist auf den ersten Blick der Typ, über den man schmunzelt. Großmäulig, cool, immer ein Spruch auf den Lippen. Ich mochte ihn sofort. Nicht, weil er perfekt ist – sondern weil er seine "Ecken und Kanten" wie eine Waffe trägt. Shen Wei ist das genaue Gegenteil von Zhao Yunlan – akademisch, höflich, zurückhaltend. Ein Mann, der nie mehr zeigt als nötig und doch eine Traurigkeit in sich trägt, die ich nicht benennen konnte, aber sofort fühlte. Was dieses Buch besonders macht, ist die Atmosphäre. Und ja, die sprechende Katze Daqing ist der heimliche Star. Punkt. Was mich sehr fasziniert hat, war, wie tief verwurzelt die Geschichte in der chinesischen Mythologie ist. Ich habe nicht einfach nur ein Fantasybuch gelesen – ich hatte das Gefühl, in eine alte, verborgene Welt einzutauchen. Manche Sezen in dieser Geschichte, haben mich kalt erwischt. Es war einer dieser Momente, in denen man ein paar Seiten lang einfach nur still dasitzt – weil plötzlich alles, was vorher passiert ist, eine neue Bedeutung bekommt. Fazit: „Guardian – Seelenwächter“ konnte mich tiefer berühren als ich erwartet hätte. Ich habe mitgerätselt, mitgefühlt, manchmal gelacht – und öfter geschwiegen, weil mir die Worte fehlten. Dieses Buch war nicht einfach nur eine Lektüre. Es war ein Sog. Und ich weiß jetzt schon: Ich werde zurückkehren.
Nur ein Fall oder doch mehr?
Gleich zu Anfang der Geschichte begegnen wir Guo Changcheng, welcher sogar nicht recht weiß was er machen möchte. Vor Ort begegnet er unter anderem seinem Vorgesetzten Zhao Yunlan, ein recht junger Ermittler, der geheimen Abteilung für Sicherheit. Zu Anfang wirkt er auf Guo ein wenig ablehnend, was sich im Verlauf ändert. Was das alles mit dem Uni Professor zutun hat und wie die Geschichte weitergeht könnt ihr selbst nachlesen. Die Geschichte ist schon spannend aber es wird im letzten Teil sehr verwirrend so das man das Gefühl hat der Geschickte nicht mehr folgen zu können.
Starker Anfang, aber dann gibt es Orientierungsschwierigkeiten
DNF@65% Guardian Seelenwächter von Priest hat mich schon länger in meinem Regal angelächelt und weil am 1. Oktober in Deutschland Band 2 veröffentlicht wurde, war das für mich die Gelegenheit, endlich das Buch zu lesen. Obwohl es meine Hauptmotivation war meinen SuB niedrig zu halten und Buchreihen erst weiter zu kaufen, wenn ich sie auch tatsächlich begonnen habe, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Ich mag ja Bücher mit LGBTQ+ Geschichten ziemlich gerne und ich habe schon sehr viele sehr gute Geschichten aus dem asiatischen Raum aus dieser Richtung gelesen. Die Messlatte lag also von Anfang an ziemlich hoch, irgendwie. Der Anfang war sehr gut, die Wortwahl gefiel mir ziemlich gut. Ich habe mich zum Beispiel über seltener verwendete Worte wie „Ouvertüre“ gefreut. Der Sprache als solches merkt man an, dass es sich um eine Übersetzung einer fernöstlichen Sprache handelt - klingt komisch, aber Wortfluss, Klang und Wortmischung in Kombination wirken so typisch. Vielleicht hat auch die Aufmachung meinen Eindruck beeinflusst, so genau lässt es sich nicht ganz sagen. Jedenfalls hatte ich Spaß am Lesen. Zu Beginn war es sehr schön mysteriös und es schien genau der richtige Grad zwischen Mystery, Spannung und Romanze zu sein. Leider hat es sich recht bald gelegt und ich kam nicht umhin, das Gefühl zu bekommen, ein Drehbuch eines Parodie-Animes zu lesen - so überdramatisiert, oberflächlich und klischeehaft wurde die Erzählung. Mal ein kleiner Auszug zur Einordnung was ich meine: „[…] Guo Changchengs Augäpfel drehten sich dreimal in den Augenhöhlen hin und her, aber auch nachdem er eine halbe Minute nach Luft geschnappt hatte, war es ihm nicht gelungen, in Ohnmacht zu fallen. Jetzt betrachtete er Shen Wei einfach als einen Baum, umklammerte seine Beine und versuchte, an ihm hochzuklettern, während er aus den Tiefen seiner Bauchhöhle brüllte: »Ein Geist! Aaaaah!« […]“ Nachdem sich also dieser nicht mehr ernst zunehmende Schreibstil etablierte - dabei störte mich der regelmäßige Perspektivenwechsel nicht mal so sehr -, hielt ich mich an der Story fest… Die sich auch fix änderte, nämlich von schaurig und mysteriös zu peinlich, verhalten und aufreizerisch. Dabei werden der Reihe nach Charaktere eingeführt, aber es wird sich nicht wirklich die Zeit genommen, diese wirklich vorzustellen und was sie von einander unterscheidet außer deren Aussehen. Wer war jetzt die Schlangenfrau und wer der Möchtegern-Mönch? Ich war immer wieder verwirrt. Die kleineren Andeutungen auf Twists für den späteren Verlauf (die man als Blinder vermutlich auch entdeckt hätte, wenn man sich mit dem Genre etwas auskennt) konnten es dann leider nicht mehr rausreißen. Als ich merkte, dass ich mich selbst immer mehr dazu überreden musste, das Buch weiterzulesen, war für mich der Punkt erreicht, an dem ich mich ernsthaft fragte, ob ich es wirklich weiterlesen will. Die Guardian-Reihe von Priest scheint nichts für mich zu sein. Das stimmt mich zugegebenermaßen leicht traurig, denn ich habe mich wirklich sehr auf das Werk gefreut, es erschien mir als sehr viel verprechend. Und dennoch: es stimmt mich doch recht froh, zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein, bevor ich mir Band 2 und Band 3 gekauft habe.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Der Anfang war schon ein wenig lustig und generell konnte ich mich mit so mancher Angewohnheit der Figuren gut amüsieren. Die Identität des Seelenvollstreckers habe ich mir sehr schnell selbst erklärt, aber dass ich dann recht hatte, war nicht so extrem schlimm, weil es trotzdem noch einige spannende Punkte gab. Es ist viel passiert, da kam ich dann manchmal mit den Namen oder Institutionen, etc. etwas durcheinander, aber zumindest wurde es nicht langweilig. Und es gibt noch genug offene Fragen, die in Band 2 geklärt werden können, ich bleibe auf jeden Fall dran. 4 Sterne
Diese Erzählart muss man mögen...
Meine Meinung Das ist mein zweiter Danmei. Und so langsam glaube ich, dieses Genre ist nicht ganz meins. Es liegt aber nicht an der Story. Denn die finde ich ganz gut. Auch die beiden Hauptcharaktere Zhao Yunlan und Shen Wei finde ich sehr interessant. Im Buch hinten gibt es einen Glossar, der die Aussprache der Namen erklärt und auch sonst recht hilfreich ist. Mit was ich allerdings so zu kämpfen habe, ist der Schreibszil, bzw. die Erzählart. Beschreibungen bis ins kleinste Detail sind anfangs gar nicht so schlecht, aber ab einem gewissen Punkt, nur noch ermüdend. Es wird in der dritten Person erzählt. Mit dieser Erzählart komme ich eigentlich gut klar. Aber hier bleibt es nicht bei den 2 Hauptcharakteren, deren Gedanken und Gefühle wir erleben dürfen, sondern auch die Nebencharaktere. Und das so schnell im Wechsel, dass die Gedanken gerade noch die des Hauptcharakters waren und im nächsten Satz lese ich die Gedanken seiner Mitarbeiterin. Und dann kommt wieder eine andere Person, dann geht's wieder zurück zum Hauptcharakter. Ohne Absatz oder sonstige Kennzeichen. Ich schätze fast, dass dies bei Danmeis üblich ist. Denn, den letzten, den ich gelesen habe, war sehr ähnlich aufgebaut. Damals dachte ich, das ist einfach die Eigenart des Autors... doch da es hier sehr ähnlich ist... Ich habe festgestellt, dass ich dieser Erzählart überhaupt nichts abgewinnen kann. Es ist ein Durcheinander. Ich kämpfe mich ab und habe einfach keinen Spaß an der Geschichte. Da es aber viele gibt, die diese Erzählart mögen, liegt es folglich an mir. Von daher sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen. Ob ich Band 2 lesen werde? Hmm... gute Frage. Ich möchte schon gern wissen wie es weiter geht, aber ich habe leider keine Lust mich nochmals so durchzukämpfen. Werde ich daher spontan entscheiden. Fazit Story sehr interessant, aber die Erzählweise ist leider absolut nicht meins.
Perfekte Mischung aus Spannung, Fantasy und Horror
• Buchrezi • 🫣 Zum Inhalt: Guo Changcheng, ein richtiger Pechvogel, tritt nach einem eher mäßig erfolgreichen Studium seine erste Stelle an. Ein offizielles Schreiben schickt ihn ins Ministerium für öffentliche Sicherheit. Genauer gesagt, in eine sehr seltsame Abteilung. Schon beim ersten Kontakt wirkt dort alles irgendwie schräg, vor allem die „Menschen“, mit denen er arbeiten soll. Bevor er überhaupt Zeit hat, das alles zu verarbeiten, steckt er schon mitten in seinem ersten Fall. Sein gut aussehender und ziemlich cooler Chef Zhao Yunlan nimmt ihn mit zu einem brutalen Mord, der ganz in der Nähe einer Uni passiert ist. Dort taucht auch der geheimnisvolle Professor Shen Wei auf, der nicht nur klug, sondern auch extrem charismatisch ist. Zusammen mit einer sprechenden Katze?! wird aus dem Ganzen ein ziemlich ungewöhnliches Team. Sie retten einer jungen Frau das Leben und geraten kurz darauf in eine düstere Welt voller Schatten und dunkler Wesen. Doch was steckt eigentlich wirklich hinter all dem? Und warum wirkt Shen Wei so… anders? Zhao Yunlan merkt schnell, dass dieser Mann ihn nicht mehr loslässt. Um hinter sein Geheimnis zu kommen, muss er tiefer abtauchen, als ihm lieb ist… mitten in die Unterwelt… Mein Fazit: Wow! Ich bin immer noch komplett begeistert. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Anfangs war ich kurz irritiert, weil ständig die vollständigen Namen verwendet werden, aber schon nach wenigen Seiten war ich voll drin. Die Geschichte ist seltsam, spannend, manchmal gruselig und hat genau die richtige Prise Humor. Dazu eine Liebesgeschichte, die mich abgeholt hat, ohne kitschig zu sein. Es gab ein, zwei Szenen, die echt hart waren, definitiv nichts für schwache Nerven. Und eine Sache hat mir persönlich nicht so gefallen, aber das konnte ich gut verzeihen. Die Charaktere sind stark, besonders Zhao und Shen, aber auch die Nebenfiguren bringen richtig Schwung rein. Ich musste mehrfach schmunzeln und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich MUSS unbedingt weiterlesen. Ganz klar: volle 👻👻👻👻👻!

Mit dem Danmei-Light- Novel „Guardian – Seelenwächter“ hat die Autorin Priest ihren Reihenauftakt rund um die Abteilung für Sonderermittlungen geschrieben. Für dieses Buch sind keinerlei Vorkenntnisse relevant. Klappentext: Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. Bei diesem Buch, welches in China sehr erfolgreich war, hat mich vor allem der Klappentext neugierig gemacht. Eine Abteilung im Ministerium, welche sich mit Fällen im Bereich des Übernatürlichen befasst – hier konnte mich die Grundidee sofort begeistern. Als ich dann noch gesehen habe, dass eine Katze eine wesentliche Rolle spielt, war für mich sofort die Entscheidung klar, dass ich dieses Werk nur zu gerne lesen möchte. Schon die Gestaltung konnte mich auf den ersten Blick überzeugen, sie ist sehr liebevoll gestaltet. Es gibt ansprechende Illustrationen, welche dem Leser gewisse Szenen und auch Charaktere verdeutlicht. Sehr hilfreich ist aber vor allem das ausführliche Glossar. Im anhang befindet sich ein umfangreiches Personenregister, aber auch eine Einführung in die übernatürlichen Wesen und Orte. Sehr hilfreich ist auch der Einblick in die Mythologie und Volkskunde Chinas. Dies hilft dem Leser, dass man gewisse Szenen besser verstehen und einordnen kann. Zusätzlich ist auch ein Leitfaden zur Aussprache der Wörter beigefügt worden, welcher ebenfalls zum umfangreichen Bonusmaterial gehört. Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in dieses Buch hineinzukommen. Als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen geworfen, es geht auf jeden Fall bereits auf den ersten Seiten zur Sache. Dabei lernt man die Protagonisten etwas kennen und bekommt einen Einblick in ihren Aufgabenbereich. „Guardian – Seelenwächter“ wird aus der dritten Person erzählt. Dies hat zur Folge, dass einem die Charaktere unnahbar bleiben. Man bekommt keinen direkten Einblick in ihre Gedanken und Probleme. Aber dies war für mich nicht das größte Problem. Ich empfand den Erzählstil als recht gewöhnungsbedürftig. Es gab einige sprunghafte Wechsel, sowohl in der Story an sich als auch bei der Erzählperspektive. Oftmals hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich etwas überlesen habe. Manchmal habe ich zurückgeblättert und die letzten Seiten erneut gelesen. Jedoch hat sich herausgestellt, dass es einfach einen unvorhersehbaren Sprung in der Geschichte gab. Diese Gedankensprünge waren stellenweise echt verwirrend, weil sie von einem Satz auf den nächsten erfolgten. Dies alles führt dazu, dass man sich während des Lesens ganz schön auf die Story konzentrieren muss. Im Verlauf des Buches habe ich mich auch einfach an das Gefühl gewöhnt, etwas überlesen zu haben. Es hat mich irgendwann nicht mehr weiter gestört, ich habe es einfach hingenommen. Dies ist eigentlich kein gutes Zeichen und spricht nicht unbedingt für den Erzählstil des Buches. Die Grundidee mit der Abteilung im Ministerium fürs Übernatürliche fand ich recht interessant und auch der Fall, welcher im ersten Band im Mittelpunkt steht, scheint ansprechend zu sein. Man bekommt sehr Fragment artig Informationen zur Welt des Übernatürlichen und versucht als Leser, sich in dieser zurechtzufinden. Doch im Verlauf der Story rückt dieser Kriminalfall immer mehr in den Hintergrund. Andere Themen und Charaktere sind auf einmal wichtig. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum auf einmal die Ermittlungen nicht mehr so relevant waren, dafür aber ein altes Volk dafür umso wichtiger. Für mich hat sich der Fokus in die falsche Richtung verschoben. Theoretisch hat sich der zweite Part auch interessant gelesen, jedoch hat für mich dieser Szenenwechsel keinen Sinn ergeben. Ein Schwachpunkt ist in meinen Augen auch etwas die Charakterdarstellung. Sie sind mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen, stellenweise gingen sie einen eher auf die Nerven. Der junge Ermittler Zhao Yunlan ist mir leider immer noch ein Rätsel, auch sein Charakter habe ich als eher sprunghaft wahrgenommen. Mein persönliches Highlight war hier der Kater Darqing, welche meiner Ansicht nach viel zu wenig Raum bekommen hat. Er hat immer einen passenden Spruch auf Lager und behält oftmals den Überblick. Die Lovestory, welche sich im Verlauf der Handlung anbahnt, fügt sich gut in die Geschichte ein. Sie ist stellenweise nicht sehr dominant, aber im späteren Verlauf rückt diese immer mehr in den Fokus. Dies fand ich etwas schade, auch wenn dies für die Handlung von Bedeutung ist. Insgesamt konnte mich der Reihenauftakt „Guardian – Seelenwächter“ aus der Feder von Priest nicht vollständig überzeugen. Es gab ansprechende Ansätze und auch die Grundidee finde ich interessant. Jedoch war die Umsetzung in mehreren Hinsichten mangelhaft. Sowohl der Erzählstil als auch die Charakterbildung zeigten meiner Meinung nach Schwachstellen auf. Daher möchte ich 3 Sterne für diesen Danmei- Roman vergeben.

Herrlich skurril! 💫
Zhao Yunlan leitet eine geheime Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit übernatürlichen Dingen auseinandersetzt. Hilfe bekommt er dabei von dem ungeschickten Neuling Guo Changcheng oder der sprechenden Katze Daqing. Aber auch die anderen Mitarbeiter sind mehr als suspekt. Es scheint, jeder hat seine Geheimnisse und verborgenen Talente. Und das macht die Gruppe so besonders. Bei einem prekären Fall stößt Zhao Yunlan auf den Professor Shen Wei und ist sofort von seiner Art fasziniert. Immer öfter begegnen sich die beiden. Ist das Zufall? Oder steckt hinter Shen Wei mehr als der schüchterne Professor, der er vorgibt zu sein? Doch um das zu erfahren, muss Zhao Yunlan tief in die Unterwelt eintauchen… Was für eine coole Story! Ein Kriminalfall mit übernatürlichen Elementen, ein Team aus undurchsichtigen Gestalten, jede mit Geheimnissen, und Verdächtige und Zeugen, die ebenfalls nicht skurriler sein könnten. Ich hab die Geschichte einfach nur genossen. Vor allem, da mir der Start ins Buch sehr leicht gefallen ist. Man wird umfangreich und gut verständlich eingeführt, auch wenn ich mir die ganzen chinesischen Namen nicht gleich merken konnte. Ab der Mitte des Buchs nimmt die Story richtig Fahrt auf und die übernatürlichen und mystischen Elemente nehmen mehr und mehr Platz ein. Da musste ich dann doch ab und an langsamer lesen, um alles zu verstehen. Aber generell ist es kein Problem, der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil hat mir dabei total zugesagt, der passte einfach perfekt. Du rätselst gerne mit, deckst Geheimnisse auf und bist fasziniert vom Übernatürlichen und von chinesischer Mythologie? Dann ist das dein Buch! Meins war es auf jeden Fall! Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. Wichtig: Das Buch enthält potentiell triggernde Themen, mit denen auch nicht immer sensibel umgegangen wird. Leider fehlt hier eine Content Note. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Mystery, Fantasy & Danmei vereint. Guardian fesselt mit Atmosphäre, komplexen Figuren und einer packenden Storyline
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit übernatürlichen Phänomenen beschäftigt. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing, überschreitet er immer wieder die Grenze zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt. Als an einer Universität ein rätselhafter Todesfall untersucht wird, trifft Zhao Yunlan auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei. Schon bei der ersten Begegnung spürt man eine starke Anziehung zwischen den beiden, auch wenn Shen Wei alles daransetzt, Distanz zu wahren. Ich muss gestehen: Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, doch schon bald hat mich die Geschichte vollkommen gepackt. Die Mischung aus Urban Fantasy, Mystery und Paranormalem ist spannend, atmosphärisch und einfach ein genialer Genre-Mix. Dazu kommt der BL-Anteil, der mein Herz natürlich noch schneller hat schlagen lassen 🤭 Die Beziehung zwischen dem lässigen, scharfsinnigen Zhao Yunlan und dem zurückhaltenden, tiefgründigen Shen Wei ist intensiv und voller Spannung. Man merkt sofort, dass ihre Verbindung weit über diese erste Begegnung hinausgeht. Während Yunlan glaubt, Shen Wei zum ersten Mal zu sehen, deutet vieles darauf hin, dass Shen Wei ihn schon viel länger kennt, was der Geschichte nicht nur eine zusätzliche Tiefe gibt, sondern auch gleichzeitig sehr neugierig macht. Aber nicht nur die beiden Hauptfiguren begeistern mit ihrer Dynamik. Auch das Team der Sonderermittler sorgt für Unterhaltung, Witz und Herz. Mit seiner bunten Zusammensetzung von einer schlagfertigen Schlangenlady über einen seeeehr introvertierten Kollegen bis hin zu einem übergewichtigen, sprechenden Kater, bringt es eine besondere Dynamik und Leichtigkeit in die Handlung. Besonders hervorheben möchte ich auch noch die Gestaltung und Qualität des Bandes. Guardian erscheint als wunderschönes Hardcover mit Farbschnitt, das schon optisch ein echtes Highlight im Regal ist. Auch die Übersetzung überzeugt auf ganzer Linie: Mit Fußnoten, kenntnisreichen Erklärungen und viel Sorgfalt wird hier ein Standard gesetzt, an dem sich andere Verlage wirklich ein Beispiel nehmen könnten. Für mich macht genau diese Liebe zum Detail den Band zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Für mich ist der Auftakt der Reihe sehr gelungen. Die Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen hat mich komplett überzeugt, und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in die Hand zu nehmen 🥰

Empfehlenswerter Lesespaß.
Dieses Buch entführt dich in eine Welt zwischen Licht, Schatten und Magie, eine geheimnisvolle und gefährliche Atmosphäre mit einer passenden Portion Humor, sorgt für ein mitreißendes Leseerlebnis. Der Auftakt dieser Reihe hat etwas von einem übernatürlichen Sturm der zwischen den Welten wandert, je tiefer man in die Story eintaucht, desto mehr Sog entwickelt die Geschichte. Die Protagonisten sind charismatisch und sympathisch. Man verfolgt die Charaktere gerne bei ihrer Entwicklung durch die Story. Einen besonderen Platz nimmt dabei die Katze Daqin ein. Der bildgewaltige Schreibstil, das Setting und die Mischung aus Humor, Mythen und Geheimnissen macht dieses Buch zu einem wirklich empfehlenswerten Lesespaß.

Freue mich schon auf den zweiten Teil
Das Buch ist eine sehr eigene Mischung aus Kriminalfall, Übernatürlichen Elementen, Mythologie, Romantik und Humor. Also bestimmt nicht für jeden was, aber für Fans von ungewöhnlichen Geschichten ist das Buch perfekt. Gerade die letzten Seiten machen einem richtig Lust auf den nächsten Teil, indem hoffentlich die Romantik etwas mehr Raum bekommt. Neben der Story sind auch die Illustrationen super schön und ein tolles Stilelement für die Geschichte. An manchen Stellen war die Story für mich leider etwas unnatürlich in die Länge gezogen. Außerdem war auf manchen Seiten die Erklärung und Beschreibung der Situation etwas zu lang. Ein bisschen mehr wörtliche Rede von den Charakteren, die durchaus sehr sympathisch waren, hätten der Geschichte meiner Meinung nach gut getan. Auch die Backstory von Zhao Yunlan wurde mir etwas zu sehr in die letzten 5 Seiten gequetscht. Etwas mehr Andeutungen darauf wären vorher nett gewesen. Aber da kommt ja dann in Band zwei hoffentlich mehr zu. Alles in allem, eine wilde aber durchaus interessante Mischung. Man muss sich definitiv darauf einlassen, kann mit der Geschichte aber seinen Spaß haben.
Mein erster Danmei. ❤️ Fand die Story wirklich interessant & schön. Das Setting war super, die chinesische Mythologie sehr interessant, die Charaktere gut gewählt. Wenn auch der ein oder andere Charakter etwas nervig war. Jedoch ging der Schreibstil gar nicht. Wobei ich denke dass es eher der mäßigen Übersetzung geschuldet ist. Es war teilweise wirklich anstrengend zu lesen und konzentriert zu bleiben. Glaube daher nicht, dass ich die anderen Bände lesen werde. 😔

Ich habs geliebt!!!🥰
Dies war mein erster danmei. Mich hat gleich das Cover angesprochen und ich musste es mitnehmen. Die Geschichte ist richtig nice, hin und wieder bisschen verwirrend, da man manche sachen nicht kennt (ist aber meistens klein unten beschrieben was das zu bedeuten ist). Der schreibstiel ist gewöhnungsbedürftig, ich hab mich aber schnell eingelesen. Für ein slowreader, also ich, hab ich das buch echt schnell gelesen. Ich habe mich in die Charaktere so verliebt. Sie sind mir alle wichtig geworden. Vorallem Shen Wei und Zhao Yulan sind mir richtig ans herz gewachsen.
Gutes Buch, auch wenn es mich nicht gepackt hat
Guardian 1 ist ein tolles Buch - und trotzdem hat es mich nicht mitgerissen. Wenn man die Geschichte wirklich genießen will, sollte man ein gutes Namengedächtnis und Kenntnisse zur chinesischen Kultur und Mythologie haben. Mich hat das Buch leider überfordert. Es fiel mir schwer, mir die Namen zu merken und richtig zuzuordnen, ich habe die Handlungen der Charaktere oft nicht nachvollziehen können, weil ich zu wenig über die chinesische Kultur weiß, und die Charakterentwicklung war mir zu langatmig. Ich empfehle dieses Buch dennoch allen, die sich mit China besser auskennen und Lust auf eine LGBTQIA+-Romanze in einem übernatürlichen Krimi-Setting haben. Denn die Handlung ist spannend, die Charaktere haben einen scharfen Verstand und man wird von der einen oder anderen Wendung überrascht.
Wow, ich fand das Buch sah wirklich gut aus und habe nur wegen des Covers danach in der Bib gegriffen. Aber es hat sich gelohnt, es war lustig und so spannend. Es war eine Welt voller Mythen und Geheimnisse die nur mehr geworden sind. Es gibt aber auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich ganz langsam aufbaut. Ich fand das Buch wirklich gut gemacht und kann es mit den Dialogen und Charakteren echt empfehlen. Was allerdings manchmal etwas schwierig war, waren die Kapitel. Es wird immer darin die Protagonisten gewechselt, aus wessen Sicht jetzt erzählt wird. Da habe ich etwas gebraucht bis ich das verstanden habe. Ich hoffe im nächsten Teil noch ein bisschen mehr über die Protagonisten und die Welt, die geschaffen ist erzählt zu bekommen.
Zwiegespalten Mir hat die Mischung aus Fantasy, Mythologie und Krimi sehr gut gefallen! Durch den Crime-Aspekt bekam die Handlung einen tollen Spannungsbogen: Das Buch gliedert sich in zwei Teile, in denen die beiden Protaginsten je einen Mordfall untersuchen. Dabei kommen sie sich langsam näher und es entsteht eine achillean Slow-Burn-Romance, die für meinen Geschmack noch etwas mehr ausgearbeitet werden könnte. Gleiches gilt für die Charaktere, die überwiegend eindimensional waren und im Laufe der Geschichte keine wirklich Entwicklung durchgemacht haben. Zudem konnte der zweite Teil des Buches in Sachen Spannung und Romance leider nicht an den ersten Teil anknüpfen. Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, waren die Gestaltung des Buches und das Glossar, in dem sich neben zahlreichen Begriffserklärungen auch Tipps zur Aussprache fanden, was ich persönlich als sehr hilfreich empfand. Mein absolutes Highlight war dagegen eine sprechende Katze namens Daqing, die mich mit ihrem Humor sehr oft zum Schmunzeln gebracht hat. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch durchaus gefallen, auch wenn die zweite Hälfte nicht so gut umgesetzt war, wie die erste. Ich hätte mir insbesondere ein wenig mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere gewünscht. Leider bin ich mir noch unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde, da mich das Ende von Band 1 nicht überzeugen konnte.
„Guardian 1: Seelenwächter“ von Priest entführt die Leser in eine faszinierende Welt, in der das Übernatürliche auf die Realität trifft und in der die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwommen sind. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Zhao Yunlan, ein charismatischer und cleverer Ermittler, der die Verantwortung für eine geheime Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit trägt. Diese Einheit hat sich der Aufklärung übernatürlicher Verbrechen verschrieben und ist gewohnt, sich in den düsteren und unerklärlichen Ecken der Realität zu bewegen. Die Handlung beginnt mit einer brutalen Mordserie, die selbst die erfahrensten Ermittler vor Rätsel stellt. Yunlans unkonventioneller Ansatz kombiniert mit seinem scharfen Verstand und einem umfangreichen Wissen über das Übernatürliche macht ihn zu einem einzigartigen Protagonisten. Der Autor schafft es, Yunlans Charakter vielschichtig darzustellen; hinter seiner lässigen Fassade verbirgt sich ein intensives Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Dies verleiht der Geschichte eine tiefere emotionale Schicht, die den Leser fasziniert. Eine besondere Bereicherung der Erzählung ist Yunlans Interaktion mit Daqing, seiner sprechenden Katze. Daqing bringt eine humorvolle Komponente in die Geschichte und dient gleichzeitig als loyaler Begleiter, der oft die dunklen Momente auflockert. Die Dynamik zwischen den beiden Charakteren ist unterhaltsam und oft witzig, was zu einem positiven Lesefluss beiträgt. Priest gelingt es, eine dichte und fesselnde Atmosphäre zu schaffen, die von mysteriösen, übernatürlichen Elementen durchzogen ist. Die detailreiche Beschreibung der Welt, in der Menschen und übernatürliche Wesen in ständigem Kontakt stehen, lässt die Leser in diese eindrucksvolle Kulisse eintauchen. Die Spannung der Mordermittlungen wird durch unerwartete Wendungen und ein zunehmend komplexes Geflecht aus Intrigen und Geheimnissen aufrechterhalten. Darüber hinaus streift die Geschichte Themen wie Freundschaft, Vertrauen und die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit. Diese emotionalen Aspekte werden geschickt in die Erzählung integriert und tragen dazu bei, eine tiefere Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. „Guardian 1: Seelenwächter“ ist ein packender Auftakt einer Serie, die sowohl Fans von Übernatürlichem als auch von Liebesgeschichten ansprechen wird. Priest schafft es, eine ausgewogene Mischung aus Spannung, Humor und emotionaler Tiefe zu präsentieren, die das Buch zu einem echten Page-Turner macht. Die liebenswürdigen Charaktere, die klug eingefädelte Handlung und die vorherrschende mystische Atmosphäre machen dieses Werk zu einem absoluten Muss für jeden, der in die Welt des Danmei und der übernatürlichen Geschichten eintauchen möchte.
Solider Reihenstart mit Luft nach oben
Der Auftakt der Guardian-Reihe bietet eine solide Grundidee und einige spannende Momente, konnte mich aber nicht vollkommen überzeugen. Die Charaktere wirken stellenweise klischeehaft, und der Schreibstil ist eher durchschnittlich. Die Handlung kommt nur langsam in Fahrt, wodurch es an Tempo fehlt. Dennoch hat das Buch Potenzial, besonders für Fans von Urban Fantasy mit übernatürlichen Elementen. Insgesamt okay, aber kein Must-Read – ich hoffe auf mehr Tiefe in den Folgebänden.
Leider enttäuschend
Der Auftakt der Guardian-Trilogie, Seelenwächter, von priest hat mich leider enttäuscht. Verschiedene Aspekte haben mich zwiegespalten zurückgelassen. Zunächst einmal fand ich den Erzählstil insgesamt wechselhaft. Einzelne Passagen haben mich sprachlich begeistert, bei anderen bin ich inhaltlich kaum hinterhergekommen. Der Fokus des Erzählers kann innerhalb eines Absatzes zu verschiedenen Personen wandern, was ich verwirrend fand. Außerdem hat mich der Satzbau häufig aus dem Lesefluss gerissen, da ich viele Sätze doppelt lesen musste. Auch die aufkommende Spannung hat dadurch leider etwas gelitten. Andererseits ist priests Erzählstil auch sehr vielseitig, was die Geschichte lebendig gemacht hat. Die Grundstimmung empfand ich durchgehend eher leicht und humorvoll. Mit Guo Changcheng stolpern wir Lesenden in diese übernatürliche, an die chinesische Mythologie angelegte Welt, in die ich auch schnell hineingefunden habe. Seine Rolle in der Geschichte blieb mir bis zum Ende unklar. Er ist eine ängstliche Figur und neu im Team für Sonderermittlungen. Da er sich aufgrund seiner Ängste eher ungeschickt anstellt, wird Guo Changcheng von seinem Team belächelt, was er auch oft genug zu spüren bekommt. Hierin besteht auch mein größter Kritikpunkt an der Geschichte, da ich das Verhalten und Äußerungen der Teammitglieder zum Teil unmöglich finde. Mir fällt keine spätere Entwicklung ein, die dies für mich abmildern oder entschuldigen könnte. Fatphobische Aussagen gegenüber dem Kater Daqing fand ich ebenso unangemessen. So fiel es mir leider schwer, eine positive Bindung zu den Charakteren aufzubauen und Sympathie zu entwickeln. Auch die sich langsam anbahnende Bindung der Hauptcharaktere Zhao Yunlan und Shen Wei konnte mich somit leider nicht ganz packen. Aufgrund der oben genannten Punkte, besonders dem an Mobbing grenzenden Verhalten, fällt es mir schwer, das Buch weiterzuempfehlen. Ich finde das einfach so unnötig und problematisch, was mir die Geschichte letztendlich kaputt gemacht hat. Sehr schade, da die Geschichte an sich viel Potential aufweist. Ich kann leider nur 2,5 Sterne geben.






















































