Mit kaltem Kalkül
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Book Information
Author Description
Prof. Dr. Michael Tsokos, 1967 in Kiel geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Seine bisher 28 Bücher sind allesamt Bestseller und wurden bereits mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Mit seinen bundesweiten Live-Events zu rechtsmedizinischen Themen fesselt er seit Jahren seine knapp 700 000 Follower auf Instagram, seine Fans, Leser und Zuschauer. @dr.tsokos
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Gelungene Fortsetzung, ich habs sehr gemocht 🤓
Der zweite Teil hat mir fast genauso gut gefallen wie der Erste. Als einzigen kleinen Kritikpunkt würde ich sagen, dass mir diesmal zeitweise zu lange Passagen waren, ohne die Protagonistin Sabine Yao. 🫠 Ich find ihren Charkter einfach toll und ich hab sie stellenweise ein wenig vermisst im Buch. 🥺 Dafür muss man sagen, war der aufzuklärende Fall, diesmal wieder besonders spannend und hat einen sofort mitgerissen. Ansonsten hat Herr Tsokos einfach einen wirklich tollen Schreibstil, der einen direkt in das Buch eintauchen lässt und kaum loslässt. Auch hier ist die Kapitelaufteilung wieder grandios gewesen. So lieb ich es sehr. 🤩 Also wer gerne ein bisschen in die Welt der Rechtsmedizin eintauchen möchte, sollte unbedingt die Buchreihe lesen. Ich hab jetzt richtig Lust auf ein Praktikum in der Rechtsmedizin. 🤓
Details aus der Rechtsmedizin wieder super, Story nur durchschnittlich
Wie im Klappentext zu lesen, hat die Abteilung „Extremdelikte“ zwar drei neue Fälle vorliegen, in der Story wird jedoch nur einer der Fälle beleuchtet, für die weiteren zwei Fälle am Ende nur ein Ergebnis mitgeteilt. Erwartungsgemäß liegt der Fokus auf der Rechtsmedizin und der Arbeit von Sabine Yao, nur bedingt auf der Ermittlungsarbeit durch die Kollegen des LKA. Der Fall selbst bringt wenig Überraschungen oder Wendungen mit und war für mich auch nichts Neues. Tsokos gewohnt einfacher und flüssiger Stil, sowie die kurzen, teilweise sehr kurzen Kapitel haben mir genauso gut gefallen, wie die realistischen, wenn auch teilweise langweiligen Dialoge. Für mich insgesamt eine durchschnittliche Story und eher ein Roman mit vielen Details aus der Rechtsmedizin als ein Thriller.

Nach dem packenden ersten Teil der Reihe war ich gespannt, wie es mit Paul Herzfeld und Sabine Yao weitergeht. Mit kaltem Kalkül hat mich zwar nicht ganz so sehr in den Bann gezogen wie der Auftakt, aber dennoch war es wieder ein richtiges Pageturner-Erlebnis. Tsokos versteht es, die forensischen Details spannend und verständlich einzubauen, ohne dass es je zu trocken wirkt. Auch wenn mir die Handlung diesmal stellenweise etwas weniger intensiv vorkam, bin ich doch wieder nur so durch die Seiten geflogen. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Charaktere weiterentwickelt werden und wie die Mischung aus Thriller-Spannung und medizinischer Präzision gelingt. Unterm Strich war es für mich vielleicht nicht ganz so nervenaufreibend wie Teil 1, aber definitiv ein fesselndes Leseerlebnis. Ich freue mich schon sehr darauf, in Teil 3 einzutauchen und zu sehen, welche Abgründe dort auf uns warten 🧐
Ich hab mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht. Bin ein großer Fan der Reihe und von Tsokos geworden. Viel zulange lagen die Bücher auf meinem SuB und jetzt werde ich definitiv noch weitere Bücher von ihm lesen. 🖤 Auch der 2. Band war spannend, mitreißend - man hat die ganze Zeit mitgefiebert. Am besten gefällt mir immer der rechtsmedizinische Teil, wie auch schon in Band 1, wo man so detailliert einen Einblick erhält. Man kann immer was dazu lernen und es ist einfach total spannend und interessant. Die Kapitel waren wieder sehr kurz gehalten und aus mehreren Perspektiven, der Spannungsbogen blieb also durchweg hoch. Eine großartige Fortsetzung und absolute Leseempfehlung von mir! Freue mich sehr auf den 3. Band, worauf wir aber leider noch etwas warten müssen. 🥺🖤

Der erste Teil war besser
Ich liebe die Bücher von Dr. Tsokos und ich habe mich so gefreut, als ein neuer Teil von Dr. Yao herauskam. Ich fand diesen Teil nicht schlecht, aber Teil eins fand ich spannender und fesselnder. Für mich kam Sabine Yao (welche ich übrigens sehr sympathisch finde) etwas zu kurz.
Der zweite Teil hat mir wieder gut gefallen. Es wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen aus der Sicht von Rechtsmedizinerin Sabine Yao und zum anderen aus der Sicht von Ex-Geheimdienstler Khalaf, der auf der Suche nach einem vermissten Jungen ist. Neben anderen kleinen Fällen geht es aber hauptsächlich um den vermissten Jungen. Ein Sohn von einer Mutter, die illegal in Deutschland lebt und aus diesen Gründ Khalaf beauftragt hat, ihn ohne Polizei zu suchen. Yao kommt dann im Laufe des Buches auch mit diesem Fall in Berührung und hilft mit ihrem medizinischen Wissen zur Aufklärung des Falles. Es fließt wieder viel rechtsmedizinerisches Fachwissen mit ein, was ich ja immer total interessant finde. Die Spannung war diesmal etwas unterschwellig und eher klein tatsächlich. Trotzdem bin ich permanent im Geschehen gewesen und konnte dem Erzählstrang gut folgen. Es ging diesmal eher wenig um Yaos persönliche Umstände und der Hauptteil lag tatsächlich bei Khalaf. Das fand ich zur Abwechslung auch richtig gut. Es gibt schöne kurze Kapitel und diese sind immer mit Orts- und Zeitangaben versehen, wodurch im mich sehr gut orientieren konnte. Also ein durchaus gelungener, verstrickter und vielschichtige Thriller mit einer großen Menge Rechtsmedizin! Kann ich nur empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung!
•spannend •fesselnd •guter Schreibstil
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein Wettlauf gegen die Zeit und um das Leben eines vermissten Kindes: Sabine Yao löst ihren zweiten Fall - Gänsehaut-True-Crime mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ um Dr. Sabine Yao untersucht auch diesmal wieder ungewöhnliche Todesfälle: Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte und bizarr entstellte Tote, die im Wald an einem Gestell hängen, geben ebenso Rätsel auf wie ein Tatort in einer Bauwagensiedlung, wo ein Toter zwischen Kinderspielzeug, fetischartigen Utensilien und Perücken liegt. Von der ersten bis zur letzten Seite wird die Spannung aufgebaut. Sowohl die Arbeit der Rechtsmedizin, als auch der LKA wird eingehend erörtert, somit konnte ich gut eintauchen in deren Arbeitsweise und es ist sehr interessant.
Nun habe ich auch den 2. Teil aus der Reihe um Dr.Sabine Yao gelesen.
Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte Tote werden im Wald aufgefunden. Dazu kommt ein weiterer Tatort in einer Siedlung, wo das Opfer mit fetischartigen Spielzeug liegt. Dr. Sabine Yao untersucht mit ihrer Spezialeinheit „Extremdelikte“ auch diesen neuen ungewöhnlichen Todesfall. Parallel sucht der Ex-Geheimdienstler Khalaf nach dem verschwundenen achtjährigen Yasser. Schon bald findet er heraus, dass Yasser nicht das einzige vermisste Kind aus der Neuköllner High-Deck-Siedlung ist. Als eine Kinderleiche gefunden wird, bekommt Dr. Sabine Yao einen ganz neuen Einblick in den Fall, der ab dem Moment eine andere Wendung nimmt, als geahnt…. ✍️ Mein Fazit: auch der 2. Teil der Sabine Yao- Reihe hat mich wieder einmal von Anfang an gefesselt. Der Autor beschreibt in dem Buch wieder einmal detailgetreu und bildhaft, wie es in einem Obduktionssaal und rund um den Seziertisch aussieht und abläuft. Die Einblicke sind äußerst genau und präzise, was mich als Leserin sehr in das Geschehene tauchen lässt. Insgesamt ist es wieder mal ein sehr gutes Buch. Da Michael Tsokos selbst Rechtsmediziner ist, weiß er, wovon er spricht, was mich am meisten an seinen Büchern fasziniert.

Super interessant 😍 habs geliebt
Das Buch stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste und ein ganz lieber Freund hatte es mir jetzt geschenkt 😍 Ich hab den ersten Band davon leider nicht gelesen , hab aber trotzdem alles verstanden 😅 Fand es wahnsinnig interessant so in die Arbeit eines Rechtsmediziners reinschauen zu können. Das Buch war echt spannend und es war einfach zu lesen. Es waren kurze Kapitel ,aus verschiedenen Perspektiven ,auch aus der Sicht des 8 jährigen Jungen. Durch die Sichtwechsel hat es die Spannung auch echt noch gesteigert.
"Mit kaltem Kalkül" ist der 2. Fall für Sabine Yao. Als erstes mal hat mit das Cover sehr gut gefallen. Nicht übermäßig spektakulär, aber man sieht direkt, dass es sich hierbei um einen Rechtsmedizinthriller handelt. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Sichtweisen erzählt. Einmal natürlich von Sabine Yao und dann noch aus der Sicht des Ex-Geheimdienstler Khalaf. Von Sabine haben wir nur ansatzweise etwas aus ihrem Privatleben erfahren, aber da ist in den nächsten Teil sicher noch etwas Zeit für. Die Arbeit in der Rechtsmedizin wurde dagegen sehr detailreich und auch verständlich erklärt. Der Fall an sich hat mir sehr gut gefallen. Es gab jetzt nicht ständig unerwartete Wendungen, aber dennoch war eine gewisse Grundspannung doch vorhanden. Die Ermittlungen von Khalaf haben einen großen Teil des Buches ausgemacht. Fand ich jetzt aber nicht schlimm, war mal was anderes. Ich hätte aber genauso gerne etwas mehr von Sabine erfahren. Sabine Yao ist auf jeden Fall ein Charakter den ich mag und von dem ich noch gerne weitere Bücher lesen würde.

Ein klasse Rechtsmedizin-Thriller
Wow. Ich bin absolut geflasht von dem neuen Rechtsmediziner-Thriller von Michael Tsokos. Es war absolut spannend,mitreißend und unterhaltsam. Die Storyline hat mir richtige Gänsehautmomente beschert. Michael Tsokos schafft es einfach den Rechtsmedizinischen Teil so großartig detailliert zu beschreiben. Die Handlung war unvorhersehbar und erst im Laufe der Geschichte fügte sich alles zu einem Gesamtbild zusammen. Gern hätte ich etwas mehr zu Sabine Yao gelesen, denn diese macht einen sehr sympathischen Eindruck und kommt an der einen oder anderen Stelle etwas zu kurz. Trotzdem hat es mit wirklich super gefallen und ich werde definitiv öfter zu Büchern von Michael Tsokos greifen.

„Kalten Kalkül“ ist ein spannendes und informatives Buch, das tief in die Welt der Rechtsmedizin und Kriminalistik eintaucht. Es ist eine Empfehlung für alle, die sich für wahre Verbrechen, die Arbeit von Ermittlern und die oft unsichtbaren Helden hinter der Aufklärung interessieren. Michael Tsokos zeigt einmal mehr, dass die Realität oft schockierender ist als jede Fiktion.
Spannend, fesselnd und absolut packend! Michael Tsokos gelingt es wieder einmal, Realität und Fiktion so zu verweben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Schon die ersten Seiten erzeugen Gänsehaut. Diese bizarrinszenierten Leichenfunde sind nichts für schwache Nerven, wirken aber durch den True-Crime-Hintergrund umso intensiver. Die Ermittlerin Sabine Yao ist eine sympathische, kluge Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Besonders spannend finde ich, wie sie mit der Spezialeinheit „Extremdelikte“ arbeitet und wie Tsokos forensische Details einfließen lässt. Diese Einblicke machen das Buch einzigartig, weil sie zeigen, wie viel Fachwissen dahintersteckt, ohne dass die Handlung jemals an Tempo verliert. Der Fall selbst ist komplex, hochaktuell und erschreckend realistisch – das Verschwinden eines Kindes, dubiose Strukturen im Berliner Untergrund und Figuren, die moralische Grauzonen ausloten. Jede Wendung überrascht, und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss auf höchstem Niveau. Ein großartiger True-Crime-Thriller, der Nerven kitzelt, schockiert und gleichzeitig tief bewegt. Für Fans von Mit kalter Präzision ein Muss und für alle, die authentische, realitätsnahe Spannung suchen, eine absolute Empfehlung!
Das erste Mal, dass ein Tsokos mich nicht vollauf überzeugen konnte.
Teil 2 der "Sabine Yao" - Reihe Inhalt: Die Spezialeinheit "Extremdelikte" des BKA untersucht nur die besonders schlimmen Fälle. So hat die stellvertretende Leiterin der rechtsmedizinischen Abteilung - Sabine Yao - auch wieder alle Hände voll zu tun. Besondere Aufmerksamkeit verlangt ihr dieses Mal jedoch ein Mord in einer illegalen Bauwagensiedlung ab. Denn der Tote entpuppt sich als mutmaßlicher Täter in einem Mordfall: in seinem Auto wird die Leiche eines ca. 7-Jährigen gefunden. In seinem Bauwagen außerdem Spielzeug, Perücken und Kinderkleidung. Gibt es noch mehr verschwundene Kinder? Mein Eindruck: Gern würde ich schreiben, wie toll und grandios ich diesen Thriller von meinem Lieblingsautor fand. Aber da sind wir auch schon beim ersten Punkt: für einen Thriller war mir die gesamte Handlung zu seicht. Die sonst so genialen Plottwists eines Dr. Michael Tsokos habe ich vergebens gesucht. Eine gewisse Grundspannung war natürlich immer gegeben, ich konnte das Buch zügig und flüssig lesen, woran die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel einen großen Anteil hatten. Zur Hauptfigur Sabine Yao lässt sich dieses Mal kaum etwas sagen. Sie wird von der Ermittlerin Monica Monti nahezu in den Hintergrund gedrängt. Somit bleibt sie extrem blass. Mit dieser Tatsache schrumpft leider auch das große Thema der Rechtsmedizin extrem. Dabei hat Sabine doch eine neue Praktikantin, die viel Potential bot. Fazit: Als eingefleischte Tsokos-Leserin und Followerin war ich doch ein klein wenig enttäuscht. Interessante Fälle treffen auf ganz viel ungenutztes Potential. Vielleicht war aber auch meine Erwartung nach dem 1. Teil und den großartigen anderen Reihen einfach zu hoch. Meine Bewertung liegt bei 3 🌟.
In der Spezialeinheit „Extremdelikte“ ist gerade ziemlich viel los. Ein seltsam dargestelltes und entstelltes Ehepaar im Wald, ein ehemaliger Polizeipräsident stirbt per Kopfschuss und was sonst halt so anfällt. Sie wird anschließend zu einem Todesfall in einem Wohnwagen gerufen. Da wird es dann schon interessanter, denn die Szenerie ist untermalt von jede Menge Blut. Dazu komm dann, dass sich im Kofferraum des Opfers eine Leiche findet. Ein kleiner Junge. Doch wieso musste er sterben? Als dann noch ein verschwundener Achtjähriger gemeldet wird, macht man sich auf die Suche nach ihm. Da der Junge mit seiner Mutter nicht legal im Land ist, geht die Familie auch nicht zur Polizei, sondern schaltet Hassan Khalaf ein. Dieser war ehemals beim Jordanischen Geheimdienst und er soll den vermissten Yasser, auch durch seine zahlreichen Beziehungen, finden. Schließlich hat er eine Spur. Doch führt diese auch wirklich zu dem verschwundenen Jungen? Erneut merkt man, dass der Autor über das Hintergrundwissen verfügt, was es braucht. Er weiß wovon er schreibt. Es ist spannend, man will Dranbleiben und mehr erfahren. Man will wissen wer dahinter steckt. Mit Hassan Khalaf bekommt dieser Teil noch eine weitere spannende Komponente oben drauf. Er spielt auch für eine lange Zeit eigentlich die Hauptrolle. Mit ihm geht man auf Tätersuche und versucht herauszufinden, wo Yasser abgeblieben ist. Schlussendlich bleibt aber auch ihm keine Wahl und er bittet darum zur Polizei zu gehen. Da kommt dann auch wieder Sabine Yao ins Spiel. Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend und das Buch hatte für mich keine Längen. Es rutschte allerdings hier und da zu sehr in Fachbegriffe ab. Es war allerdings verschmerzbar. Durch die wechselnden Sichtweisen wird wieder extra Spannung aufgebaut. Allerdings fand ich es etwas doof, dass die „interessanten“ Fällen vom Anfang komplett in den Hintergrund geraten sind. Am Ende kommen sie noch einmal kurz zur Sprache, aber eigentlich sind sie nicht wirklich relevant. Erwecken aber zu Beginn den Eindruck. Ich hätte da tatsächlich gern mehr erfahren. Fazit Alles in Allem war es wieder spannende Unterhaltung. Gut gefallen hat mir Hassan Khalaf als „Extraermittler“, auch wenn er Sabin Yao die Show gestohlen hat. Für mich war er eher Mittelpunkt als die Rechtsmedizinerin. Die Story war für mich nicht ganz rund, aber dennoch definitiv lesenswert. Am Ende 4 Sterne
Der zweite Teil einer empfehlenswerten Reihe
Das ist das zweite Buch aus der Dr. Sabine Yao Reihe von Michael Tsokos. Wie in so gut wie jedem Buch von Dr. Toskos überzeugen die Rechtsmedizinschen Passagen der Bücher. Der zweite Teil dieser Reihe entführt uns in die verzweifelte Suche eines vermissten Jungen aus einem Berliner Problemviertel aber was hat diese Suche mit dem Toten in einer Bauwagensiedlung zwischen Kinderspielzeug, fetisch Utensilien und Perücken zu tun? Schaffen es ein Ehmaliger Geheimdienstler namens Khalaf, die Gerichtsmedizinerin Dr. Yao und die Ermittlerin Moncia Monti, diese Rätsel zu lösen? Um diese Frage zu beantworten, muss man das Buch lesen und sich in die Sichten der verschiedenen Protagonisten reinversetzen. Die 368 Seiten des Buches lassen sich fast nicht aus der Hand legen, von mir also für dieses Buch eine Empfehlung

Tolle Fortsetzung und Einblicke in die Rechtsmedizin
Vorab: in diesem Teil wird Dr. Yao keine sehr große Rolle einnehmen, was etwas schade ist. Wenn man von dieser Tatsache absieht, ist das Werk an sich dennoch großartig. Hier hat mir gefallen, dass ich nicht sofort wusste, wer/wie/wo/warum. Ich möchte grübeln können und mir selbst etwas zusammenbasteln. Vor allem finde ich bei Tsokos Werken immer interessant, dass er sehr viel seiner Expertise mit reinbringt und man wirklich noch etwas "lernt" so ganz nebenbei. Die Kapitel sind kurz und knackig, was aber angenehm ist und es wird zwischen den Szenen abgewechselt. Das Manko sind hier die wenigen Szenen von Dr. Yao und das einige Fragen offen bleiben. Alles in Allem lohnt sich dieses Buch wirklich sehr und ich kann es nur empfehlen. Ich hab es nicht weglegen wollen. Den dritten Band werde ich mir auch noch holen.
𝑹𝒆𝒛𝒆𝒏𝒔𝒊𝒐𝒏: 𝑴𝒊𝒕 𝒌𝒂𝒍𝒕𝒆𝒎 𝑲𝒂𝒍𝒌ü𝒍 𝟒/𝟓 ⭐️
Ein Rechtsmediziner-Thriller mit sehr Bildbelebender Schreibweise! Nicht nur 1x fühlte ich mich, als würde ich einen Film schauen. So detaillierte Beschreibungen findet man nicht oft. Jedenfalls nicht in so einem guten Ausmaß! In diesem Buch finden wir unterschiedliche soziale Ebenen und auch Clankriminalität. Ich denke, dass das Themen sind die man mögen muss. Man muss Lust haben, sowas zu lesen. Wie oben kurz angeschnitten gefiel mir der Schreibstil sehr. Ab und an hatte ich Probleme die Namen zu lesen und habe mich sehr daran aufgehalten, an der Aussprache zu feilen. Das störte mich aber nicht weiter, verlangsamte nur den Lesefluss. Allerdings ging mir Yao etwas unter. Ich hätte sie gern mehr im Vordergrund gewusst, anstatt anderen Charakteren den Vortritt zu lassen. Auch kamen alle „schnell zum Ziel“. Die ein oder andere Komplikation hätte ich mir noch gewünscht. Trotzdem hatte ich echt viel Spannung und Herzrasen beim lesen! Wer Rechtsmediziner-Thriller mag sollte auf jeden Fall zu dem Buch greifen.

Ich liebe diese Reihe!
Inhalt: Dr. Sabine Yao und ihrer Kollegen stehen wieder vor einigen rätselhaften Todesfällen. Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ kümmert sich um die ganz harten Fälle. So fallen auch 2 in Samtkleidern gehüllte Tote und ein Toter aus einer Bauwagensiedlung auf dem Plan. Nur ahnt Sabine Yao noch nicht, in welche Ausmaße sie der Tote aus der illegalen Siedlung führt. Bei den Ermittlungen in diesem Fall wird nämlich noch ein totes Kind im Auto des Toten gefunden und ein weiterer Junge aus der nahen High-Deck-Siedlung wird ebenfalls vermisst. Doch gehören die Fälle wirklich zusammen? Das gilt es jetzt für Sabine Yao zu klären. Aber nicht nur das bereitet der Rechtsmedizinerin Kopfzerbrechen. Auf ihre kürzlich aus der Psychiatrie entlassene Schwester muss sie ebenfalls ein Auge haben. Bei den Ermittlungen trifft Sabine auf ihre alte Bekannte Monica Monti aus dem LKA und zusammen gehen die Frauen der Sache auf den Grund. Meinung: Ich glaube über das Cover brauchen wir gar nicht groß zu reden. Es passt einfach super zu der Reihe rund um Sabine Yao. Kommen wir auch schon gleich zum wichtigem: dem Inhalt. Ich habe mir das Buch extra etwas aufgespart, da ich die Bücher von Michael Tsokos einfach nur in einem verschlinge. Als ich das Buch begann, hat auch sogleich der spannende Schreibstil des Autors mich in seinen Bann gezogen. Ebenso schnell habe ich das Buch auch inhaliert. Ich liebe einfach die Mischung aus Ermittlungen, Privatleben und der Arbeit in der Rechtsmedizin. Keiner kommt auch nur ansatzweise an die Beschreibungen ran, wie es Michael Tsokos tut. Sabine Yao ist mir auch in diesem Buch wieder sehr positiv im Gedächtnis geblieben. Ihre ruhige und ebenso sachliche Art finde ich einfach nur perfekt. Ich brauche bitte ganz schnell Nachschub aus dieser Serie! Empfehlen tue ich dieses Buch einfach an alle Leser, die auf der Suche nach einer neuen Lieblingsserie sind.

Sehr realistisch geschrieben
Meine Meinung: Wer meinen Buchblog kennt , weiß, dass ich ein großer Fan von Rechtsmedizinischen Büchern bin, besonders wenn sie von dem großartigen Michael Tsokos stammt. Seine Werke sind oft von realen inspiriert oder basieren auf tatsächlichen Begebenheiten, die er zu spannenden, authentischen Thrillern verwebt. Er hat die Gabe, seine Geschichten so realistisch zu erzählen, dass man das Gefühl hat, selbst an den Ermittlungen zu arbeiten. In Mit kaltem Kalkül schafft es Tsokos erneut, eine düstere Atmosphäre mit spannenden Momenten zu verknüpfen, was der Geschichte eine besondere Intensität verleiht. Im Mittelpunkt steht wieder einmal die Spezialeinheit für Extremdelikte, diesmal unter der Leitung von Dr. Sabine Yao. Sie wird mit zwei ungewöhnlichen Todesopfern konfrontiert: Zwei Personen, in schwarzen Samtkleidern gehüllt, hängen bizarr inszeniert in einem Wald. Zusätzlich sorgen rätselhafte Fundstücke wie Kinderspielzeug, Fetischutensilien und Perücken für Verwirrung. Zur gleichen Zeit ermittelte der ehemalige jordanische Geheimdienstmitarbeiter Khalaf auf Hochtouren, da der siebenjährige Yasser spurlos verschwunden ist – und er ist leider, nicht das einzige vermisste Kind in der Siedlung. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die beiden Ermittlungsstränge, die zunächst getrennt erscheinen, werden nach und nach miteinander verknüpft, und der Leser erkennt, dass die Fälle zusammenhängen. Besonders gut gefällt mir, wie Tsokos die forensischen Details darstellt. Die Ermittlungsarbeit wird so anschaulich beschrieben, dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Michael Tsokos beweist wieder einmal, warum er zu den Besten in diesem Genre gehört. Sein fesselnder, leicht zu lesender Schreibstil sorgt für zahlreiche unerwartete Wendungen. Mit kaltem Kalkül ist ein packender Thriller, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Thriller- und Rechtsmedizin-Fans!

Spannend, aber nichts besonderes.
An sich war das Buch jetzt nichts besonderes, es war zwar spannend, aber ich habe mir etwas mehr erwartet. Es startet sehr gut, aber verwirrt dann ein wenig und kommt aber zum Punkt zurück. Und fesselte mich dann am Ende doch ein wenig. Aber ich hätte mir irgendwie mehr von dem Buch erwartet. Da es doch im Netz sehr hoch gelobt wurde.
Tolle Reihenfortsetzung
Mit dem ersten Teil “Mit kalter Präzision” begann die neue Ermittlerreihe von Michael Tsokos. Erneut begeben wir uns in die Abteilung Extremdelikte des BKA Berlin. Der Schwerpunkt liegt auch hier wieder auf der Rechtsmedizin und weniger auf der Ermittlerarbeit. Wir bekommen interessante Fakten rund um das Thema Gerichtsmedizin geliefert, ohne dass es zu wissenschaftlich wird. Unsere Hauptfigur Doktor Yao kannten wir bereits aus anderen Büchern von Tsokos, wo sie eine kleine Randfigur spielte. Nun haben wir Dr. Yao bereits im ersten Teil näher kennen gelernt und mir blieb sie als sehr kompetent, aber eben auch eher distanziert und kühl in Erinnerung. Auch in diesem Teil habe ich sie noch nicht wirklich näher zu fassen bekommen, was zwar einerseits zur Rolle passt aber dennoch etwas schade ist. Allgemein kamen sowohl Story als auch eben die Hauptfigur eher „nüchtern“ rüber. Im zweiten Teil der Reihe um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao haben wir es mit mehreren ominösen Todesfällen zu tun. Ungewöhnlich inszenierte Tatorte, seltsam verwesende Leichen und vor allem – die Leiche eines Kindes, die quasi keine Spuren aufweist. Wir widmen uns hauptsächlich der Story mit dem Kind, die anderen Fälle werden eher kurz und nebenbei abgehandelt. Außerdem folgen wir parallel einer weiteren Person, die auf der Suche nach einem anderen verschwundenen Kind ist. Die Kapitel sind jeweils sehr kurz gehalten und enden meist mit einem Cliffhanger. Danach folgt immer erstmal ein Sprung zu einem anderen Handlungsstrang, so dass man richtiggehend durch das Buch getrieben wird. Spannung kommt so sicherlich auf, denn man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht, aber mitunter gingen die Kapitel wirklich nur über wenige Seiten. Insgesamt war „Mit kaltem Kalkül“ ein solider Rechtsmedizin-Thriller. Das Buch vereint Wissenschaft mit Ermittlungsarbeit und bietet ordentlich Spannung. Wer gerne Tsokos liest, der kennt den eher nüchternen Schreibstil gepaart mit viel Wissen. Das mag sicherlich nicht jeder, aber Fans des Genres und des Autors machen hier absolut nichts verkehrt
Herr Tsokos weiß wie man ein gutes Buch schreibt. Wieder einmal sehr kurzweilig und unterhaltsam! Dieses Mal würde ich nicht sagen, dass die Geschichte ein Thriller ist, sondern eher ein Krimi oder ein spannender und interessanter Roman. Nicht unbedingt das stärkste Buch von ihm, aber dennoch wirklich wieder gelungen.

Leider nicht so stark wie erwartet
Ich hatte Michael Tsokos schon lange auf meiner Wunschliste, da ich Rechtsmedizin und forensische Anthropologie total spannend finde und auch ein riesiger "Bones"-Fan bin. Deshalb hatte ich mich sehr auf "Mit kaltem Kalkül" rund um die Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao gefreut. Leider hatte ich aber schon zu Beginn Probleme, in die Story hineinzufinden. Dies lag zum einen an den beiden voneinander losgelösten Erzählsträngen. Während der ehemalige jordanische Geheimdienstler Khalaf auf eigene Faust nach dem verschwundenen Jungen sucht, beschäftigen sich Dr. Sabine Yao und ihr Team parallel mit einigen rechtsmedizinischen Fällen, die aber alle nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben. Es werden viele Figuren und Fälle eingeführt, ohne dass jedoch wirklich etwas passiert, wodurch ich vor allem das erste Drittel als recht spannungsarm und langatmig empfand. Hinzu kommt, dass ich mit dem Schreibstil von Tsokos nicht wirklich warm geworden bin. Die Sätze sind oft sehr lang und verschachtelt, wodurch der Lesefluss sehr beeinträchtigt wird. Außerdem waren mir die Beschreibungen zum Teil zu detailliert und es gab recht viele Wiederholungen. Sabine Yao ist aber eine sehr sympathische Protagonistin. Mir hat es gefallen, Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit zu bekommen. Dennoch ist sie die ganze Zeit sehr blass geblieben. In der ersten Hälfte taucht sie kaum auf, während sie in der zweiten Hälfte mehr oder weniger im Schatten der leitenden Ermittlerin Monica Monti steht. Das fand ich sehr schade, da ich so gerne mehr über Yao und ihre Arbeit erfahren hätte. Alles in allem ist "Mit kaltem Kalkül" damit leider hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Nach einem holprigen Start hat die Story aber glücklicherweise an Fahrt aufgenommen, nachdem die beiden Handlungsstränge zusammengeführt wurden. Da ich so viel Gutes über Tsokos gehört habe, werde ihm auf jeden Fall noch eine Chance geben.
Endlich ein neuer Rechtsmedizin-Thriller!
Oh man, ich bin nur mittelmäßig begeistert, was für die Tsokos Bücher wirklich selten ist. Die Thematik um die Entführungsfälle, die rechtsmedizinischen Untersuchungen sowie die Schauplätze haben mich sehr begeistert! Aber Punktabzüge gibt es bei mir für das doch recht spontane Ende, sowie für die Charaktere in dem Teil. Wo der ehemalige Saad-Mitarbeiter in meinen Augen viel zu viele Seiten erhalten hat, hätte ich mir mehr Präsenz von Sabine Yao gewünscht - denn, das ist meine größte Enttäuschung an dem Teil - Sabine Yao kam einfach viel zu kurz! Beim nächsten mal bitte mehr von ihr!

Ein interessanter Rechtsmedizinthriller im sozialen Brennpunkt.
Wiedermal ein Rechtsmedizinthriller von Michael Tsokos . Im 2. Band der Sabine Yao Reihe geht es vordergründig um die Suche nach dem Jungen einer nicht in Deutschland gemeldeten Frau aber natürlich auch um Tod und Rechtsmedizin . Im ersten Drittel des Buches habe ich mich gefragt, wie die Suche nach dem Jungen und die Rechtsmedizinfälle zusammenhängen. Später weiß man- gar nicht. Erst eine weitere Obduktion liefert die Verknüpfung der Handlungsstränge. Insgesamt finde ich das Buch von der rechtsmedizinischen Seite äußerst interessant und gelungen aber vom Aufbau weniger gelungen. Bei einem Sabine Yao Thriller kann es ruhig mehr Sabine Yao sein. Was aus ihrer sympathischen Praktikantin wird , bleibt ebenso offen wie das Problem ihrer Schwester.
Spannende Einblicke in die Rechtsmedizin
Sabine Yaos Soloauftritt in "Mit kalter Präzision" empfand ich als einen guten Einstieg in Michael Tsokos' neue Rechtsmedizin-Thriller-Reihe. Wobei mein All-time-Favourite wohl immer Fred Abel bleiben wird - somit hat Sabine es als dessen Nachfolgerin doppelt schwer bei mir. Doch auch Band Nr. 2 bot einen interessanten Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin und bescherte mir spannende Lesestunden. Michael Tsokos hat es einfach drauf, den sonst eher trockenen medizinischen Fachjargon fesselnd zu vermitteln und dies noch dazu so, dass man als Laie etwas lernt und nicht nur Bahnhof versteht. Wie ihm das gelingt, fasziniert mich wirklich jedes Mal! Hilfreich war diesmal aber sicherlich die Einführung der Nebenfigur Kira Kaplan, eine sympathische Praktikantin und Kommissaranwärterin, der Sabine ihr Fachwissen näher bringt und somit auch mir als Leserin. Die Kapitel sind gewohnt kurz gehalten und werden abwechselnd aus der Perspektive von Sabine Yao, Ermittlerin Monica Monti, Ex-Geheimdienstler Khalaf und dem kleinen Yasser erzählt. Was der entführte Junge durchmachen muss, ging mir beim Lesen besonders ans Herz und ich hoffte die ganze Zeit über, dass er noch rechtzeitig gerettet werden kann. In der ersten Buchhälfte war ich etwas überrascht, welch großen Raum Khalaf einnahm. Hier hatte ich den Eindruck, dass Sabine als eigentliche Hauptfigur ein wenig zu kurz kam. Insgesamt wirkt sie, trotz der kleinen Einblicke in ihr Privatleben, nach wie vor ein bisschen blass. Aber ich sehe da definitiv Potential, denn unsympathisch ist sie mir keinesfalls! "Mit kaltem Kalkül" ist spannend und informativ zugleich, eine gelungene Mischung und großartige Fortsetzung, die mit dem Vorgänger mithalten kann. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bände dieser Reihe!

Ein Rechtsmedizin-Thriller, der hier ziemlich nah an der wirklichen Realität agiert.
Schon der Prolog des Buches verrät dem Leser, wo der Hase hier in etwa lang laufen wird. Doch es ist in dem Sinne keine „normale“ Kindesentführung, denn die Mutter des verschwundenen Jungen traut sich nicht, die deutschen Behörden einzuschalten, da sie keinen Aufenthaltstitel hat und so Gefahr läuft, in die Mühlen der Justiz zu geraten. – Der Kurpfuscher, welcher sich dem verschwundenen Jungen annimmt, ist aber mehr darauf bedacht, seine eigene Existenz im Verborgenen zu halten, als dem Wohl des Jungen nach zu handeln und baut ziemlichen Mist. – Es müssen dann wohl doch die deutschen Behörden retten. Und da hat der Junge wirklich Glück, dass Monika Monti den Fall übernimmt und mit ihrer Spürnase den Karren dann auch wirklich aus dem Dreck ziehen kann. Herr Tsokos verfällt von jedem Thriller extremer in Schachtelsätze, die sich stellenweise über mehr als fünf Zeilen erstrecken. Daran musste ich mich dann erst einmal gewöhnen. Damit, den Text einfach „nur“ zu überfliegen, es hier nicht getan. Man muss schon aufmerksam lesen. Tut man das aber, ergibt sich einem eine Handlung, die zumindest mich aber sowas von in den Klauen gehalten hat, dass ich froh war, den Wecker gestellt zu haben, um den Schichtbeginn nicht zu verpassen. Das Schicksal des Jungen war hier zwar nur angerissen, hat mich aber trotzdem komplett mitgenommen, dass ich gerade bei diesen Szenen ein ziemliches Kopfkino hatte und wirklich wollte, dass der kleine Kerl es schafft. Die anderen Fälle, die hier noch mit erwähnt werden, verblassen da richtig, sodass mich deren Auflösung am Ende, nicht mehr wirklich interessiert hat. Das Buch war spannend, ein absoluter Pageturner und ist Fans von Dr. Tsokos und Thriller-Liebhabern einfach nur zu emfpfehlen.
Spannender True-Crime-Thriller mit kleinen Längen
„Mit kaltem Kalkül“ von Michael Tsokos ist ein spannender True-Crime-Thriller, der mich von Anfang an mit seiner düsteren Atmosphäre und den temporeichen Kapiteln gefesselt hat. Die Geschichte rund um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao und den jordanischen Ex-Geheimdienstler Khalaf entwickelt sich zunehmend spannungsgeladen und sorgt für einige nervenaufreibende Momente. Besonders die raschen Ortswechsel und die kurzen, knackigen Kapitel tragen zu einem flotten Lesetempo bei und halten die Spannung bis zum Schluss hoch. Allerdings gibt es auch einige Passagen, in denen ausführliches Fachwissen zur Rechtsmedizin sehr detailliert erklärt wird. Diese Exkurse haben meinen Lesefluss hin und wieder unterbrochen, da sie für die Handlung nicht immer von Bedeutung waren. Wer jedoch ein Interesse an forensischen Details hat, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, besonders Khalafs Suche nach dem vermissten Jungen Yasser hat mich emotional berührt. Gerade die Kapitel aus Yassers Perspektive haben mich sehr bewegt und für zusätzliche Dramatik gesorgt. Insgesamt hat mir das Buch einige spannende Stunden beschert, und ich kann es Thriller-Fans nur empfehlen. Einen Stern ziehe ich jedoch für die manchmal etwas zu ausführlichen Fachbeschreibungen ab.

In diesem zweiten Fall ermittelt Dr. Sabine Yao mit ihrer Spezialeinheit „Extremdelikte“ in mehreren bizarren Mordfällen, während parallel nach einem verschwundenen Kind gesucht wird. Die Spuren führen in eine düstere Schattenwelt Berlins – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Mir hat Mit kalter Präzision insgesamt besser gefallen. In diesem Band war mir persönlich zu wenig Sabine Yao präsent, und auch die medizinisch-forensischen Details, die ich im ersten Teil so spannend fand, kamen mir hier etwas zu kurz. Da hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Teilweise war das Buch auch stellenweise nicht ganz einfach geschrieben. Trotzdem war die Geschichte spannend und hatte starke Momente – sie konnte mich nur leider nicht ganz so mitreißen wie Band 1. ⭐⭐⭐
Wo ist Sabine Yao?
Wo ist Sabine Yao in der Story? Das hab ich mich die ganze Zeit gefragt… Sie war zwar anwesend und hatte ihre Kapitel, aber für den Fall spielte sie eher am Rande ihre Rolle. Ich fand irgendwie nicht so in die Geschichte rein, mir fehlte die Spannung und das Ende war auch eher unbefriedigend. Ein paar Anekdoten der Rechtsmedizin, aber bei Weitem nicht in dem Umfang, als beim vorherigen Buch. Mich hats leider nicht so abgeholt.

Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von Michael Tsokos. Jedes Mal bin ich aufs Neue erstaunt, wie er es schafft, reale Fälle in eine spannende Geschichte zu verwandeln. Auch dieser Teil hat mich vollkommen beeindruckt. Ich liebe es, wie der Michael reale Kriminalfälle in packende Geschichten verwandelt. Ich habe mich so sehr auf das Wiedersehen mit Sabine gefreut, dass ich das Buch in einem einzigen Atemzug verschlungen habe. Der liebe Michael hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln – das ist nicht zuletzt seinem packenden Schreibstil und der dichten Atmosphäre zu verdanken. Zwei Leichen, gehüllt in schwarze Samtkleider, grotesk entstellt und auf makabre Weise an einem Gestell im Wald aufgehängt. Schon allein diese schaurige Szenerie hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Doch das ist erst der Anfang: Ein weiterer Todesfall wirft noch größere Fragen auf, und die Ermittlungen nehmen eine Wendung, die sowohl Sabine als auch den Leser völlig überrascht. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um nicht zu spoilern – aber eines sei gesagt: Der Fall hält einige unerwartete Wendungen bereit, die den Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrechterhalten. Die detaillierten Schilderungen der Obduktionen und der forensischen Untersuchungen wirken so realistisch, dass man das Gefühl hat, selbst neben dem Seziertisch zu stehen. Der Schreibstil ist dabei angenehm klar, präzise und doch zugänglich. Die kurzen, prägnanten Kapitel tragen zusätzlich dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ein spannender, faszinierender und fesselnder Rechtsmedizin-Thriller, den ich jedem wärmstens empfehlen kann.

Sehr spannend
Zu beginn lernen wir die Hauptprotagonistin Sabine Yao kennen sie ist Rechtsmedizinerin in der Spezialeinheit Extremdelikte , zusätzlich lernen wir den Jordanischen ex Geheimdienst Ermittler Khalaf kennen der unter Hochdruck den kleinen Yasser der wie vom Erdboden verschluckt scheint zu finden, als er nicht weiter kommt und befürchtet den kleinen nicht mehr lebend zu finden, bittet er Yassers Mutter zur Polizei zu gehen, die relativ schnell merkt das jede Sekunde zählt als sie seinen entführer Tod auffinden. Ich war von Beginn an sehr fasziniert von der Story, sie hat mich von Anfang an gefesselt, ich bin nahezu durch die Seiten geflogen, die Art und Weise wie der Autor den Leser in seine Story entführt gefällt mir wirklich gut, die Settings waren perfekt dargestellt, der Plot war wirklich sehr gut, ich dachte immer wieder das er doch etwas vorhersehbar war, hatte mich aber immer wieder getäuscht. Ich kann das Buch jedem Fan von True Crime ans Herz legen.

Mit „Mit kaltem Kalkül“ führt Michael Tsokos seine Reihe um die Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao in Band 2 spannend und überzeugend fort. Der Thriller beginnt mit einem schaurigen Fund: Zwei Leichen, auf grausame Weise im Wald arrangiert, geben den Ermittlern Rätsel auf. Parallel dazu verschwindet ein Kind spurlos, und ein ehemaliger Geheimdienstmann begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit. Wie gewohnt überzeugt Tsokos durch seine fachliche Authentizität. Sein rechtsmedizinisches Wissen fließt realistisch in die Handlung ein. Es gibt durchaus Einblicke in forensische Arbeit, die den Nervenkitzel verstärken. Die Kapitel sind kurz und die wechselnden Perspektiven sorgen für ein hohes Erzähltempo. Dr. Sabine Yao ist eine starke, kluge und empathische Hauptfigur, die nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch menschlich greifbar bleibt. Sie agiert mit Besonnenheit und Mitgefühl, ohne an Professionalität einzubüßen. Dadurch schafft Tsokos eine Protagonistin, die sich angenehm von vielen typischen Thrillerfiguren abhebt – eine Frau mit Haltung, Verstand und Herz. Ein wenig mehr Präsenz im Roman hätte ich mir für Yao und auch für die Ermittlerin gewünscht, das hat mir in Band 1 besser gefallen, ist jedoch „Jammern auf hohem Niveau“. Es geht um ernste und gesellschaftlich relevante Fragen wie Machtmissbrauch, institutionelles Versagen und moralische Verantwortung. Zwar sind die vielen Handlungsstränge anfangs etwas komplex, doch am Ende gelingt es Tsokos, alle Fäden schlüssig zusammenzuführen. Emotionale Momente bleiben eher dezent, was gut zum sachlichen, forensischen Ton des Buches passt. Für mich fachlich fundiert, gesellschaftlich aktuell und absolut lesenswert, wenngleich einen Ticken schwächer als Band 1 für meinen Geschmack.
Description
Book Information
Author Description
Prof. Dr. Michael Tsokos, 1967 in Kiel geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Seine bisher 28 Bücher sind allesamt Bestseller und wurden bereits mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Mit seinen bundesweiten Live-Events zu rechtsmedizinischen Themen fesselt er seit Jahren seine knapp 700 000 Follower auf Instagram, seine Fans, Leser und Zuschauer. @dr.tsokos
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Gelungene Fortsetzung, ich habs sehr gemocht 🤓
Der zweite Teil hat mir fast genauso gut gefallen wie der Erste. Als einzigen kleinen Kritikpunkt würde ich sagen, dass mir diesmal zeitweise zu lange Passagen waren, ohne die Protagonistin Sabine Yao. 🫠 Ich find ihren Charkter einfach toll und ich hab sie stellenweise ein wenig vermisst im Buch. 🥺 Dafür muss man sagen, war der aufzuklärende Fall, diesmal wieder besonders spannend und hat einen sofort mitgerissen. Ansonsten hat Herr Tsokos einfach einen wirklich tollen Schreibstil, der einen direkt in das Buch eintauchen lässt und kaum loslässt. Auch hier ist die Kapitelaufteilung wieder grandios gewesen. So lieb ich es sehr. 🤩 Also wer gerne ein bisschen in die Welt der Rechtsmedizin eintauchen möchte, sollte unbedingt die Buchreihe lesen. Ich hab jetzt richtig Lust auf ein Praktikum in der Rechtsmedizin. 🤓
Details aus der Rechtsmedizin wieder super, Story nur durchschnittlich
Wie im Klappentext zu lesen, hat die Abteilung „Extremdelikte“ zwar drei neue Fälle vorliegen, in der Story wird jedoch nur einer der Fälle beleuchtet, für die weiteren zwei Fälle am Ende nur ein Ergebnis mitgeteilt. Erwartungsgemäß liegt der Fokus auf der Rechtsmedizin und der Arbeit von Sabine Yao, nur bedingt auf der Ermittlungsarbeit durch die Kollegen des LKA. Der Fall selbst bringt wenig Überraschungen oder Wendungen mit und war für mich auch nichts Neues. Tsokos gewohnt einfacher und flüssiger Stil, sowie die kurzen, teilweise sehr kurzen Kapitel haben mir genauso gut gefallen, wie die realistischen, wenn auch teilweise langweiligen Dialoge. Für mich insgesamt eine durchschnittliche Story und eher ein Roman mit vielen Details aus der Rechtsmedizin als ein Thriller.

Nach dem packenden ersten Teil der Reihe war ich gespannt, wie es mit Paul Herzfeld und Sabine Yao weitergeht. Mit kaltem Kalkül hat mich zwar nicht ganz so sehr in den Bann gezogen wie der Auftakt, aber dennoch war es wieder ein richtiges Pageturner-Erlebnis. Tsokos versteht es, die forensischen Details spannend und verständlich einzubauen, ohne dass es je zu trocken wirkt. Auch wenn mir die Handlung diesmal stellenweise etwas weniger intensiv vorkam, bin ich doch wieder nur so durch die Seiten geflogen. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Charaktere weiterentwickelt werden und wie die Mischung aus Thriller-Spannung und medizinischer Präzision gelingt. Unterm Strich war es für mich vielleicht nicht ganz so nervenaufreibend wie Teil 1, aber definitiv ein fesselndes Leseerlebnis. Ich freue mich schon sehr darauf, in Teil 3 einzutauchen und zu sehen, welche Abgründe dort auf uns warten 🧐
Ich hab mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht. Bin ein großer Fan der Reihe und von Tsokos geworden. Viel zulange lagen die Bücher auf meinem SuB und jetzt werde ich definitiv noch weitere Bücher von ihm lesen. 🖤 Auch der 2. Band war spannend, mitreißend - man hat die ganze Zeit mitgefiebert. Am besten gefällt mir immer der rechtsmedizinische Teil, wie auch schon in Band 1, wo man so detailliert einen Einblick erhält. Man kann immer was dazu lernen und es ist einfach total spannend und interessant. Die Kapitel waren wieder sehr kurz gehalten und aus mehreren Perspektiven, der Spannungsbogen blieb also durchweg hoch. Eine großartige Fortsetzung und absolute Leseempfehlung von mir! Freue mich sehr auf den 3. Band, worauf wir aber leider noch etwas warten müssen. 🥺🖤

Der erste Teil war besser
Ich liebe die Bücher von Dr. Tsokos und ich habe mich so gefreut, als ein neuer Teil von Dr. Yao herauskam. Ich fand diesen Teil nicht schlecht, aber Teil eins fand ich spannender und fesselnder. Für mich kam Sabine Yao (welche ich übrigens sehr sympathisch finde) etwas zu kurz.
Der zweite Teil hat mir wieder gut gefallen. Es wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen aus der Sicht von Rechtsmedizinerin Sabine Yao und zum anderen aus der Sicht von Ex-Geheimdienstler Khalaf, der auf der Suche nach einem vermissten Jungen ist. Neben anderen kleinen Fällen geht es aber hauptsächlich um den vermissten Jungen. Ein Sohn von einer Mutter, die illegal in Deutschland lebt und aus diesen Gründ Khalaf beauftragt hat, ihn ohne Polizei zu suchen. Yao kommt dann im Laufe des Buches auch mit diesem Fall in Berührung und hilft mit ihrem medizinischen Wissen zur Aufklärung des Falles. Es fließt wieder viel rechtsmedizinerisches Fachwissen mit ein, was ich ja immer total interessant finde. Die Spannung war diesmal etwas unterschwellig und eher klein tatsächlich. Trotzdem bin ich permanent im Geschehen gewesen und konnte dem Erzählstrang gut folgen. Es ging diesmal eher wenig um Yaos persönliche Umstände und der Hauptteil lag tatsächlich bei Khalaf. Das fand ich zur Abwechslung auch richtig gut. Es gibt schöne kurze Kapitel und diese sind immer mit Orts- und Zeitangaben versehen, wodurch im mich sehr gut orientieren konnte. Also ein durchaus gelungener, verstrickter und vielschichtige Thriller mit einer großen Menge Rechtsmedizin! Kann ich nur empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung!
•spannend •fesselnd •guter Schreibstil
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein Wettlauf gegen die Zeit und um das Leben eines vermissten Kindes: Sabine Yao löst ihren zweiten Fall - Gänsehaut-True-Crime mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ um Dr. Sabine Yao untersucht auch diesmal wieder ungewöhnliche Todesfälle: Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte und bizarr entstellte Tote, die im Wald an einem Gestell hängen, geben ebenso Rätsel auf wie ein Tatort in einer Bauwagensiedlung, wo ein Toter zwischen Kinderspielzeug, fetischartigen Utensilien und Perücken liegt. Von der ersten bis zur letzten Seite wird die Spannung aufgebaut. Sowohl die Arbeit der Rechtsmedizin, als auch der LKA wird eingehend erörtert, somit konnte ich gut eintauchen in deren Arbeitsweise und es ist sehr interessant.
Nun habe ich auch den 2. Teil aus der Reihe um Dr.Sabine Yao gelesen.
Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte Tote werden im Wald aufgefunden. Dazu kommt ein weiterer Tatort in einer Siedlung, wo das Opfer mit fetischartigen Spielzeug liegt. Dr. Sabine Yao untersucht mit ihrer Spezialeinheit „Extremdelikte“ auch diesen neuen ungewöhnlichen Todesfall. Parallel sucht der Ex-Geheimdienstler Khalaf nach dem verschwundenen achtjährigen Yasser. Schon bald findet er heraus, dass Yasser nicht das einzige vermisste Kind aus der Neuköllner High-Deck-Siedlung ist. Als eine Kinderleiche gefunden wird, bekommt Dr. Sabine Yao einen ganz neuen Einblick in den Fall, der ab dem Moment eine andere Wendung nimmt, als geahnt…. ✍️ Mein Fazit: auch der 2. Teil der Sabine Yao- Reihe hat mich wieder einmal von Anfang an gefesselt. Der Autor beschreibt in dem Buch wieder einmal detailgetreu und bildhaft, wie es in einem Obduktionssaal und rund um den Seziertisch aussieht und abläuft. Die Einblicke sind äußerst genau und präzise, was mich als Leserin sehr in das Geschehene tauchen lässt. Insgesamt ist es wieder mal ein sehr gutes Buch. Da Michael Tsokos selbst Rechtsmediziner ist, weiß er, wovon er spricht, was mich am meisten an seinen Büchern fasziniert.

Super interessant 😍 habs geliebt
Das Buch stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste und ein ganz lieber Freund hatte es mir jetzt geschenkt 😍 Ich hab den ersten Band davon leider nicht gelesen , hab aber trotzdem alles verstanden 😅 Fand es wahnsinnig interessant so in die Arbeit eines Rechtsmediziners reinschauen zu können. Das Buch war echt spannend und es war einfach zu lesen. Es waren kurze Kapitel ,aus verschiedenen Perspektiven ,auch aus der Sicht des 8 jährigen Jungen. Durch die Sichtwechsel hat es die Spannung auch echt noch gesteigert.
"Mit kaltem Kalkül" ist der 2. Fall für Sabine Yao. Als erstes mal hat mit das Cover sehr gut gefallen. Nicht übermäßig spektakulär, aber man sieht direkt, dass es sich hierbei um einen Rechtsmedizinthriller handelt. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Sichtweisen erzählt. Einmal natürlich von Sabine Yao und dann noch aus der Sicht des Ex-Geheimdienstler Khalaf. Von Sabine haben wir nur ansatzweise etwas aus ihrem Privatleben erfahren, aber da ist in den nächsten Teil sicher noch etwas Zeit für. Die Arbeit in der Rechtsmedizin wurde dagegen sehr detailreich und auch verständlich erklärt. Der Fall an sich hat mir sehr gut gefallen. Es gab jetzt nicht ständig unerwartete Wendungen, aber dennoch war eine gewisse Grundspannung doch vorhanden. Die Ermittlungen von Khalaf haben einen großen Teil des Buches ausgemacht. Fand ich jetzt aber nicht schlimm, war mal was anderes. Ich hätte aber genauso gerne etwas mehr von Sabine erfahren. Sabine Yao ist auf jeden Fall ein Charakter den ich mag und von dem ich noch gerne weitere Bücher lesen würde.

Ein klasse Rechtsmedizin-Thriller
Wow. Ich bin absolut geflasht von dem neuen Rechtsmediziner-Thriller von Michael Tsokos. Es war absolut spannend,mitreißend und unterhaltsam. Die Storyline hat mir richtige Gänsehautmomente beschert. Michael Tsokos schafft es einfach den Rechtsmedizinischen Teil so großartig detailliert zu beschreiben. Die Handlung war unvorhersehbar und erst im Laufe der Geschichte fügte sich alles zu einem Gesamtbild zusammen. Gern hätte ich etwas mehr zu Sabine Yao gelesen, denn diese macht einen sehr sympathischen Eindruck und kommt an der einen oder anderen Stelle etwas zu kurz. Trotzdem hat es mit wirklich super gefallen und ich werde definitiv öfter zu Büchern von Michael Tsokos greifen.

„Kalten Kalkül“ ist ein spannendes und informatives Buch, das tief in die Welt der Rechtsmedizin und Kriminalistik eintaucht. Es ist eine Empfehlung für alle, die sich für wahre Verbrechen, die Arbeit von Ermittlern und die oft unsichtbaren Helden hinter der Aufklärung interessieren. Michael Tsokos zeigt einmal mehr, dass die Realität oft schockierender ist als jede Fiktion.
Spannend, fesselnd und absolut packend! Michael Tsokos gelingt es wieder einmal, Realität und Fiktion so zu verweben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Schon die ersten Seiten erzeugen Gänsehaut. Diese bizarrinszenierten Leichenfunde sind nichts für schwache Nerven, wirken aber durch den True-Crime-Hintergrund umso intensiver. Die Ermittlerin Sabine Yao ist eine sympathische, kluge Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Besonders spannend finde ich, wie sie mit der Spezialeinheit „Extremdelikte“ arbeitet und wie Tsokos forensische Details einfließen lässt. Diese Einblicke machen das Buch einzigartig, weil sie zeigen, wie viel Fachwissen dahintersteckt, ohne dass die Handlung jemals an Tempo verliert. Der Fall selbst ist komplex, hochaktuell und erschreckend realistisch – das Verschwinden eines Kindes, dubiose Strukturen im Berliner Untergrund und Figuren, die moralische Grauzonen ausloten. Jede Wendung überrascht, und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss auf höchstem Niveau. Ein großartiger True-Crime-Thriller, der Nerven kitzelt, schockiert und gleichzeitig tief bewegt. Für Fans von Mit kalter Präzision ein Muss und für alle, die authentische, realitätsnahe Spannung suchen, eine absolute Empfehlung!
Das erste Mal, dass ein Tsokos mich nicht vollauf überzeugen konnte.
Teil 2 der "Sabine Yao" - Reihe Inhalt: Die Spezialeinheit "Extremdelikte" des BKA untersucht nur die besonders schlimmen Fälle. So hat die stellvertretende Leiterin der rechtsmedizinischen Abteilung - Sabine Yao - auch wieder alle Hände voll zu tun. Besondere Aufmerksamkeit verlangt ihr dieses Mal jedoch ein Mord in einer illegalen Bauwagensiedlung ab. Denn der Tote entpuppt sich als mutmaßlicher Täter in einem Mordfall: in seinem Auto wird die Leiche eines ca. 7-Jährigen gefunden. In seinem Bauwagen außerdem Spielzeug, Perücken und Kinderkleidung. Gibt es noch mehr verschwundene Kinder? Mein Eindruck: Gern würde ich schreiben, wie toll und grandios ich diesen Thriller von meinem Lieblingsautor fand. Aber da sind wir auch schon beim ersten Punkt: für einen Thriller war mir die gesamte Handlung zu seicht. Die sonst so genialen Plottwists eines Dr. Michael Tsokos habe ich vergebens gesucht. Eine gewisse Grundspannung war natürlich immer gegeben, ich konnte das Buch zügig und flüssig lesen, woran die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel einen großen Anteil hatten. Zur Hauptfigur Sabine Yao lässt sich dieses Mal kaum etwas sagen. Sie wird von der Ermittlerin Monica Monti nahezu in den Hintergrund gedrängt. Somit bleibt sie extrem blass. Mit dieser Tatsache schrumpft leider auch das große Thema der Rechtsmedizin extrem. Dabei hat Sabine doch eine neue Praktikantin, die viel Potential bot. Fazit: Als eingefleischte Tsokos-Leserin und Followerin war ich doch ein klein wenig enttäuscht. Interessante Fälle treffen auf ganz viel ungenutztes Potential. Vielleicht war aber auch meine Erwartung nach dem 1. Teil und den großartigen anderen Reihen einfach zu hoch. Meine Bewertung liegt bei 3 🌟.
In der Spezialeinheit „Extremdelikte“ ist gerade ziemlich viel los. Ein seltsam dargestelltes und entstelltes Ehepaar im Wald, ein ehemaliger Polizeipräsident stirbt per Kopfschuss und was sonst halt so anfällt. Sie wird anschließend zu einem Todesfall in einem Wohnwagen gerufen. Da wird es dann schon interessanter, denn die Szenerie ist untermalt von jede Menge Blut. Dazu komm dann, dass sich im Kofferraum des Opfers eine Leiche findet. Ein kleiner Junge. Doch wieso musste er sterben? Als dann noch ein verschwundener Achtjähriger gemeldet wird, macht man sich auf die Suche nach ihm. Da der Junge mit seiner Mutter nicht legal im Land ist, geht die Familie auch nicht zur Polizei, sondern schaltet Hassan Khalaf ein. Dieser war ehemals beim Jordanischen Geheimdienst und er soll den vermissten Yasser, auch durch seine zahlreichen Beziehungen, finden. Schließlich hat er eine Spur. Doch führt diese auch wirklich zu dem verschwundenen Jungen? Erneut merkt man, dass der Autor über das Hintergrundwissen verfügt, was es braucht. Er weiß wovon er schreibt. Es ist spannend, man will Dranbleiben und mehr erfahren. Man will wissen wer dahinter steckt. Mit Hassan Khalaf bekommt dieser Teil noch eine weitere spannende Komponente oben drauf. Er spielt auch für eine lange Zeit eigentlich die Hauptrolle. Mit ihm geht man auf Tätersuche und versucht herauszufinden, wo Yasser abgeblieben ist. Schlussendlich bleibt aber auch ihm keine Wahl und er bittet darum zur Polizei zu gehen. Da kommt dann auch wieder Sabine Yao ins Spiel. Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend und das Buch hatte für mich keine Längen. Es rutschte allerdings hier und da zu sehr in Fachbegriffe ab. Es war allerdings verschmerzbar. Durch die wechselnden Sichtweisen wird wieder extra Spannung aufgebaut. Allerdings fand ich es etwas doof, dass die „interessanten“ Fällen vom Anfang komplett in den Hintergrund geraten sind. Am Ende kommen sie noch einmal kurz zur Sprache, aber eigentlich sind sie nicht wirklich relevant. Erwecken aber zu Beginn den Eindruck. Ich hätte da tatsächlich gern mehr erfahren. Fazit Alles in Allem war es wieder spannende Unterhaltung. Gut gefallen hat mir Hassan Khalaf als „Extraermittler“, auch wenn er Sabin Yao die Show gestohlen hat. Für mich war er eher Mittelpunkt als die Rechtsmedizinerin. Die Story war für mich nicht ganz rund, aber dennoch definitiv lesenswert. Am Ende 4 Sterne
Der zweite Teil einer empfehlenswerten Reihe
Das ist das zweite Buch aus der Dr. Sabine Yao Reihe von Michael Tsokos. Wie in so gut wie jedem Buch von Dr. Toskos überzeugen die Rechtsmedizinschen Passagen der Bücher. Der zweite Teil dieser Reihe entführt uns in die verzweifelte Suche eines vermissten Jungen aus einem Berliner Problemviertel aber was hat diese Suche mit dem Toten in einer Bauwagensiedlung zwischen Kinderspielzeug, fetisch Utensilien und Perücken zu tun? Schaffen es ein Ehmaliger Geheimdienstler namens Khalaf, die Gerichtsmedizinerin Dr. Yao und die Ermittlerin Moncia Monti, diese Rätsel zu lösen? Um diese Frage zu beantworten, muss man das Buch lesen und sich in die Sichten der verschiedenen Protagonisten reinversetzen. Die 368 Seiten des Buches lassen sich fast nicht aus der Hand legen, von mir also für dieses Buch eine Empfehlung

Tolle Fortsetzung und Einblicke in die Rechtsmedizin
Vorab: in diesem Teil wird Dr. Yao keine sehr große Rolle einnehmen, was etwas schade ist. Wenn man von dieser Tatsache absieht, ist das Werk an sich dennoch großartig. Hier hat mir gefallen, dass ich nicht sofort wusste, wer/wie/wo/warum. Ich möchte grübeln können und mir selbst etwas zusammenbasteln. Vor allem finde ich bei Tsokos Werken immer interessant, dass er sehr viel seiner Expertise mit reinbringt und man wirklich noch etwas "lernt" so ganz nebenbei. Die Kapitel sind kurz und knackig, was aber angenehm ist und es wird zwischen den Szenen abgewechselt. Das Manko sind hier die wenigen Szenen von Dr. Yao und das einige Fragen offen bleiben. Alles in Allem lohnt sich dieses Buch wirklich sehr und ich kann es nur empfehlen. Ich hab es nicht weglegen wollen. Den dritten Band werde ich mir auch noch holen.
𝑹𝒆𝒛𝒆𝒏𝒔𝒊𝒐𝒏: 𝑴𝒊𝒕 𝒌𝒂𝒍𝒕𝒆𝒎 𝑲𝒂𝒍𝒌ü𝒍 𝟒/𝟓 ⭐️
Ein Rechtsmediziner-Thriller mit sehr Bildbelebender Schreibweise! Nicht nur 1x fühlte ich mich, als würde ich einen Film schauen. So detaillierte Beschreibungen findet man nicht oft. Jedenfalls nicht in so einem guten Ausmaß! In diesem Buch finden wir unterschiedliche soziale Ebenen und auch Clankriminalität. Ich denke, dass das Themen sind die man mögen muss. Man muss Lust haben, sowas zu lesen. Wie oben kurz angeschnitten gefiel mir der Schreibstil sehr. Ab und an hatte ich Probleme die Namen zu lesen und habe mich sehr daran aufgehalten, an der Aussprache zu feilen. Das störte mich aber nicht weiter, verlangsamte nur den Lesefluss. Allerdings ging mir Yao etwas unter. Ich hätte sie gern mehr im Vordergrund gewusst, anstatt anderen Charakteren den Vortritt zu lassen. Auch kamen alle „schnell zum Ziel“. Die ein oder andere Komplikation hätte ich mir noch gewünscht. Trotzdem hatte ich echt viel Spannung und Herzrasen beim lesen! Wer Rechtsmediziner-Thriller mag sollte auf jeden Fall zu dem Buch greifen.

Ich liebe diese Reihe!
Inhalt: Dr. Sabine Yao und ihrer Kollegen stehen wieder vor einigen rätselhaften Todesfällen. Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ kümmert sich um die ganz harten Fälle. So fallen auch 2 in Samtkleidern gehüllte Tote und ein Toter aus einer Bauwagensiedlung auf dem Plan. Nur ahnt Sabine Yao noch nicht, in welche Ausmaße sie der Tote aus der illegalen Siedlung führt. Bei den Ermittlungen in diesem Fall wird nämlich noch ein totes Kind im Auto des Toten gefunden und ein weiterer Junge aus der nahen High-Deck-Siedlung wird ebenfalls vermisst. Doch gehören die Fälle wirklich zusammen? Das gilt es jetzt für Sabine Yao zu klären. Aber nicht nur das bereitet der Rechtsmedizinerin Kopfzerbrechen. Auf ihre kürzlich aus der Psychiatrie entlassene Schwester muss sie ebenfalls ein Auge haben. Bei den Ermittlungen trifft Sabine auf ihre alte Bekannte Monica Monti aus dem LKA und zusammen gehen die Frauen der Sache auf den Grund. Meinung: Ich glaube über das Cover brauchen wir gar nicht groß zu reden. Es passt einfach super zu der Reihe rund um Sabine Yao. Kommen wir auch schon gleich zum wichtigem: dem Inhalt. Ich habe mir das Buch extra etwas aufgespart, da ich die Bücher von Michael Tsokos einfach nur in einem verschlinge. Als ich das Buch begann, hat auch sogleich der spannende Schreibstil des Autors mich in seinen Bann gezogen. Ebenso schnell habe ich das Buch auch inhaliert. Ich liebe einfach die Mischung aus Ermittlungen, Privatleben und der Arbeit in der Rechtsmedizin. Keiner kommt auch nur ansatzweise an die Beschreibungen ran, wie es Michael Tsokos tut. Sabine Yao ist mir auch in diesem Buch wieder sehr positiv im Gedächtnis geblieben. Ihre ruhige und ebenso sachliche Art finde ich einfach nur perfekt. Ich brauche bitte ganz schnell Nachschub aus dieser Serie! Empfehlen tue ich dieses Buch einfach an alle Leser, die auf der Suche nach einer neuen Lieblingsserie sind.

Sehr realistisch geschrieben
Meine Meinung: Wer meinen Buchblog kennt , weiß, dass ich ein großer Fan von Rechtsmedizinischen Büchern bin, besonders wenn sie von dem großartigen Michael Tsokos stammt. Seine Werke sind oft von realen inspiriert oder basieren auf tatsächlichen Begebenheiten, die er zu spannenden, authentischen Thrillern verwebt. Er hat die Gabe, seine Geschichten so realistisch zu erzählen, dass man das Gefühl hat, selbst an den Ermittlungen zu arbeiten. In Mit kaltem Kalkül schafft es Tsokos erneut, eine düstere Atmosphäre mit spannenden Momenten zu verknüpfen, was der Geschichte eine besondere Intensität verleiht. Im Mittelpunkt steht wieder einmal die Spezialeinheit für Extremdelikte, diesmal unter der Leitung von Dr. Sabine Yao. Sie wird mit zwei ungewöhnlichen Todesopfern konfrontiert: Zwei Personen, in schwarzen Samtkleidern gehüllt, hängen bizarr inszeniert in einem Wald. Zusätzlich sorgen rätselhafte Fundstücke wie Kinderspielzeug, Fetischutensilien und Perücken für Verwirrung. Zur gleichen Zeit ermittelte der ehemalige jordanische Geheimdienstmitarbeiter Khalaf auf Hochtouren, da der siebenjährige Yasser spurlos verschwunden ist – und er ist leider, nicht das einzige vermisste Kind in der Siedlung. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die beiden Ermittlungsstränge, die zunächst getrennt erscheinen, werden nach und nach miteinander verknüpft, und der Leser erkennt, dass die Fälle zusammenhängen. Besonders gut gefällt mir, wie Tsokos die forensischen Details darstellt. Die Ermittlungsarbeit wird so anschaulich beschrieben, dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Michael Tsokos beweist wieder einmal, warum er zu den Besten in diesem Genre gehört. Sein fesselnder, leicht zu lesender Schreibstil sorgt für zahlreiche unerwartete Wendungen. Mit kaltem Kalkül ist ein packender Thriller, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Thriller- und Rechtsmedizin-Fans!

Spannend, aber nichts besonderes.
An sich war das Buch jetzt nichts besonderes, es war zwar spannend, aber ich habe mir etwas mehr erwartet. Es startet sehr gut, aber verwirrt dann ein wenig und kommt aber zum Punkt zurück. Und fesselte mich dann am Ende doch ein wenig. Aber ich hätte mir irgendwie mehr von dem Buch erwartet. Da es doch im Netz sehr hoch gelobt wurde.
Tolle Reihenfortsetzung
Mit dem ersten Teil “Mit kalter Präzision” begann die neue Ermittlerreihe von Michael Tsokos. Erneut begeben wir uns in die Abteilung Extremdelikte des BKA Berlin. Der Schwerpunkt liegt auch hier wieder auf der Rechtsmedizin und weniger auf der Ermittlerarbeit. Wir bekommen interessante Fakten rund um das Thema Gerichtsmedizin geliefert, ohne dass es zu wissenschaftlich wird. Unsere Hauptfigur Doktor Yao kannten wir bereits aus anderen Büchern von Tsokos, wo sie eine kleine Randfigur spielte. Nun haben wir Dr. Yao bereits im ersten Teil näher kennen gelernt und mir blieb sie als sehr kompetent, aber eben auch eher distanziert und kühl in Erinnerung. Auch in diesem Teil habe ich sie noch nicht wirklich näher zu fassen bekommen, was zwar einerseits zur Rolle passt aber dennoch etwas schade ist. Allgemein kamen sowohl Story als auch eben die Hauptfigur eher „nüchtern“ rüber. Im zweiten Teil der Reihe um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao haben wir es mit mehreren ominösen Todesfällen zu tun. Ungewöhnlich inszenierte Tatorte, seltsam verwesende Leichen und vor allem – die Leiche eines Kindes, die quasi keine Spuren aufweist. Wir widmen uns hauptsächlich der Story mit dem Kind, die anderen Fälle werden eher kurz und nebenbei abgehandelt. Außerdem folgen wir parallel einer weiteren Person, die auf der Suche nach einem anderen verschwundenen Kind ist. Die Kapitel sind jeweils sehr kurz gehalten und enden meist mit einem Cliffhanger. Danach folgt immer erstmal ein Sprung zu einem anderen Handlungsstrang, so dass man richtiggehend durch das Buch getrieben wird. Spannung kommt so sicherlich auf, denn man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht, aber mitunter gingen die Kapitel wirklich nur über wenige Seiten. Insgesamt war „Mit kaltem Kalkül“ ein solider Rechtsmedizin-Thriller. Das Buch vereint Wissenschaft mit Ermittlungsarbeit und bietet ordentlich Spannung. Wer gerne Tsokos liest, der kennt den eher nüchternen Schreibstil gepaart mit viel Wissen. Das mag sicherlich nicht jeder, aber Fans des Genres und des Autors machen hier absolut nichts verkehrt
Herr Tsokos weiß wie man ein gutes Buch schreibt. Wieder einmal sehr kurzweilig und unterhaltsam! Dieses Mal würde ich nicht sagen, dass die Geschichte ein Thriller ist, sondern eher ein Krimi oder ein spannender und interessanter Roman. Nicht unbedingt das stärkste Buch von ihm, aber dennoch wirklich wieder gelungen.

Leider nicht so stark wie erwartet
Ich hatte Michael Tsokos schon lange auf meiner Wunschliste, da ich Rechtsmedizin und forensische Anthropologie total spannend finde und auch ein riesiger "Bones"-Fan bin. Deshalb hatte ich mich sehr auf "Mit kaltem Kalkül" rund um die Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao gefreut. Leider hatte ich aber schon zu Beginn Probleme, in die Story hineinzufinden. Dies lag zum einen an den beiden voneinander losgelösten Erzählsträngen. Während der ehemalige jordanische Geheimdienstler Khalaf auf eigene Faust nach dem verschwundenen Jungen sucht, beschäftigen sich Dr. Sabine Yao und ihr Team parallel mit einigen rechtsmedizinischen Fällen, die aber alle nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben. Es werden viele Figuren und Fälle eingeführt, ohne dass jedoch wirklich etwas passiert, wodurch ich vor allem das erste Drittel als recht spannungsarm und langatmig empfand. Hinzu kommt, dass ich mit dem Schreibstil von Tsokos nicht wirklich warm geworden bin. Die Sätze sind oft sehr lang und verschachtelt, wodurch der Lesefluss sehr beeinträchtigt wird. Außerdem waren mir die Beschreibungen zum Teil zu detailliert und es gab recht viele Wiederholungen. Sabine Yao ist aber eine sehr sympathische Protagonistin. Mir hat es gefallen, Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit zu bekommen. Dennoch ist sie die ganze Zeit sehr blass geblieben. In der ersten Hälfte taucht sie kaum auf, während sie in der zweiten Hälfte mehr oder weniger im Schatten der leitenden Ermittlerin Monica Monti steht. Das fand ich sehr schade, da ich so gerne mehr über Yao und ihre Arbeit erfahren hätte. Alles in allem ist "Mit kaltem Kalkül" damit leider hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Nach einem holprigen Start hat die Story aber glücklicherweise an Fahrt aufgenommen, nachdem die beiden Handlungsstränge zusammengeführt wurden. Da ich so viel Gutes über Tsokos gehört habe, werde ihm auf jeden Fall noch eine Chance geben.
Endlich ein neuer Rechtsmedizin-Thriller!
Oh man, ich bin nur mittelmäßig begeistert, was für die Tsokos Bücher wirklich selten ist. Die Thematik um die Entführungsfälle, die rechtsmedizinischen Untersuchungen sowie die Schauplätze haben mich sehr begeistert! Aber Punktabzüge gibt es bei mir für das doch recht spontane Ende, sowie für die Charaktere in dem Teil. Wo der ehemalige Saad-Mitarbeiter in meinen Augen viel zu viele Seiten erhalten hat, hätte ich mir mehr Präsenz von Sabine Yao gewünscht - denn, das ist meine größte Enttäuschung an dem Teil - Sabine Yao kam einfach viel zu kurz! Beim nächsten mal bitte mehr von ihr!

Ein interessanter Rechtsmedizinthriller im sozialen Brennpunkt.
Wiedermal ein Rechtsmedizinthriller von Michael Tsokos . Im 2. Band der Sabine Yao Reihe geht es vordergründig um die Suche nach dem Jungen einer nicht in Deutschland gemeldeten Frau aber natürlich auch um Tod und Rechtsmedizin . Im ersten Drittel des Buches habe ich mich gefragt, wie die Suche nach dem Jungen und die Rechtsmedizinfälle zusammenhängen. Später weiß man- gar nicht. Erst eine weitere Obduktion liefert die Verknüpfung der Handlungsstränge. Insgesamt finde ich das Buch von der rechtsmedizinischen Seite äußerst interessant und gelungen aber vom Aufbau weniger gelungen. Bei einem Sabine Yao Thriller kann es ruhig mehr Sabine Yao sein. Was aus ihrer sympathischen Praktikantin wird , bleibt ebenso offen wie das Problem ihrer Schwester.
Spannende Einblicke in die Rechtsmedizin
Sabine Yaos Soloauftritt in "Mit kalter Präzision" empfand ich als einen guten Einstieg in Michael Tsokos' neue Rechtsmedizin-Thriller-Reihe. Wobei mein All-time-Favourite wohl immer Fred Abel bleiben wird - somit hat Sabine es als dessen Nachfolgerin doppelt schwer bei mir. Doch auch Band Nr. 2 bot einen interessanten Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin und bescherte mir spannende Lesestunden. Michael Tsokos hat es einfach drauf, den sonst eher trockenen medizinischen Fachjargon fesselnd zu vermitteln und dies noch dazu so, dass man als Laie etwas lernt und nicht nur Bahnhof versteht. Wie ihm das gelingt, fasziniert mich wirklich jedes Mal! Hilfreich war diesmal aber sicherlich die Einführung der Nebenfigur Kira Kaplan, eine sympathische Praktikantin und Kommissaranwärterin, der Sabine ihr Fachwissen näher bringt und somit auch mir als Leserin. Die Kapitel sind gewohnt kurz gehalten und werden abwechselnd aus der Perspektive von Sabine Yao, Ermittlerin Monica Monti, Ex-Geheimdienstler Khalaf und dem kleinen Yasser erzählt. Was der entführte Junge durchmachen muss, ging mir beim Lesen besonders ans Herz und ich hoffte die ganze Zeit über, dass er noch rechtzeitig gerettet werden kann. In der ersten Buchhälfte war ich etwas überrascht, welch großen Raum Khalaf einnahm. Hier hatte ich den Eindruck, dass Sabine als eigentliche Hauptfigur ein wenig zu kurz kam. Insgesamt wirkt sie, trotz der kleinen Einblicke in ihr Privatleben, nach wie vor ein bisschen blass. Aber ich sehe da definitiv Potential, denn unsympathisch ist sie mir keinesfalls! "Mit kaltem Kalkül" ist spannend und informativ zugleich, eine gelungene Mischung und großartige Fortsetzung, die mit dem Vorgänger mithalten kann. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bände dieser Reihe!

Ein Rechtsmedizin-Thriller, der hier ziemlich nah an der wirklichen Realität agiert.
Schon der Prolog des Buches verrät dem Leser, wo der Hase hier in etwa lang laufen wird. Doch es ist in dem Sinne keine „normale“ Kindesentführung, denn die Mutter des verschwundenen Jungen traut sich nicht, die deutschen Behörden einzuschalten, da sie keinen Aufenthaltstitel hat und so Gefahr läuft, in die Mühlen der Justiz zu geraten. – Der Kurpfuscher, welcher sich dem verschwundenen Jungen annimmt, ist aber mehr darauf bedacht, seine eigene Existenz im Verborgenen zu halten, als dem Wohl des Jungen nach zu handeln und baut ziemlichen Mist. – Es müssen dann wohl doch die deutschen Behörden retten. Und da hat der Junge wirklich Glück, dass Monika Monti den Fall übernimmt und mit ihrer Spürnase den Karren dann auch wirklich aus dem Dreck ziehen kann. Herr Tsokos verfällt von jedem Thriller extremer in Schachtelsätze, die sich stellenweise über mehr als fünf Zeilen erstrecken. Daran musste ich mich dann erst einmal gewöhnen. Damit, den Text einfach „nur“ zu überfliegen, es hier nicht getan. Man muss schon aufmerksam lesen. Tut man das aber, ergibt sich einem eine Handlung, die zumindest mich aber sowas von in den Klauen gehalten hat, dass ich froh war, den Wecker gestellt zu haben, um den Schichtbeginn nicht zu verpassen. Das Schicksal des Jungen war hier zwar nur angerissen, hat mich aber trotzdem komplett mitgenommen, dass ich gerade bei diesen Szenen ein ziemliches Kopfkino hatte und wirklich wollte, dass der kleine Kerl es schafft. Die anderen Fälle, die hier noch mit erwähnt werden, verblassen da richtig, sodass mich deren Auflösung am Ende, nicht mehr wirklich interessiert hat. Das Buch war spannend, ein absoluter Pageturner und ist Fans von Dr. Tsokos und Thriller-Liebhabern einfach nur zu emfpfehlen.
Spannender True-Crime-Thriller mit kleinen Längen
„Mit kaltem Kalkül“ von Michael Tsokos ist ein spannender True-Crime-Thriller, der mich von Anfang an mit seiner düsteren Atmosphäre und den temporeichen Kapiteln gefesselt hat. Die Geschichte rund um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao und den jordanischen Ex-Geheimdienstler Khalaf entwickelt sich zunehmend spannungsgeladen und sorgt für einige nervenaufreibende Momente. Besonders die raschen Ortswechsel und die kurzen, knackigen Kapitel tragen zu einem flotten Lesetempo bei und halten die Spannung bis zum Schluss hoch. Allerdings gibt es auch einige Passagen, in denen ausführliches Fachwissen zur Rechtsmedizin sehr detailliert erklärt wird. Diese Exkurse haben meinen Lesefluss hin und wieder unterbrochen, da sie für die Handlung nicht immer von Bedeutung waren. Wer jedoch ein Interesse an forensischen Details hat, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, besonders Khalafs Suche nach dem vermissten Jungen Yasser hat mich emotional berührt. Gerade die Kapitel aus Yassers Perspektive haben mich sehr bewegt und für zusätzliche Dramatik gesorgt. Insgesamt hat mir das Buch einige spannende Stunden beschert, und ich kann es Thriller-Fans nur empfehlen. Einen Stern ziehe ich jedoch für die manchmal etwas zu ausführlichen Fachbeschreibungen ab.

In diesem zweiten Fall ermittelt Dr. Sabine Yao mit ihrer Spezialeinheit „Extremdelikte“ in mehreren bizarren Mordfällen, während parallel nach einem verschwundenen Kind gesucht wird. Die Spuren führen in eine düstere Schattenwelt Berlins – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Mir hat Mit kalter Präzision insgesamt besser gefallen. In diesem Band war mir persönlich zu wenig Sabine Yao präsent, und auch die medizinisch-forensischen Details, die ich im ersten Teil so spannend fand, kamen mir hier etwas zu kurz. Da hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Teilweise war das Buch auch stellenweise nicht ganz einfach geschrieben. Trotzdem war die Geschichte spannend und hatte starke Momente – sie konnte mich nur leider nicht ganz so mitreißen wie Band 1. ⭐⭐⭐
Wo ist Sabine Yao?
Wo ist Sabine Yao in der Story? Das hab ich mich die ganze Zeit gefragt… Sie war zwar anwesend und hatte ihre Kapitel, aber für den Fall spielte sie eher am Rande ihre Rolle. Ich fand irgendwie nicht so in die Geschichte rein, mir fehlte die Spannung und das Ende war auch eher unbefriedigend. Ein paar Anekdoten der Rechtsmedizin, aber bei Weitem nicht in dem Umfang, als beim vorherigen Buch. Mich hats leider nicht so abgeholt.

Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von Michael Tsokos. Jedes Mal bin ich aufs Neue erstaunt, wie er es schafft, reale Fälle in eine spannende Geschichte zu verwandeln. Auch dieser Teil hat mich vollkommen beeindruckt. Ich liebe es, wie der Michael reale Kriminalfälle in packende Geschichten verwandelt. Ich habe mich so sehr auf das Wiedersehen mit Sabine gefreut, dass ich das Buch in einem einzigen Atemzug verschlungen habe. Der liebe Michael hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln – das ist nicht zuletzt seinem packenden Schreibstil und der dichten Atmosphäre zu verdanken. Zwei Leichen, gehüllt in schwarze Samtkleider, grotesk entstellt und auf makabre Weise an einem Gestell im Wald aufgehängt. Schon allein diese schaurige Szenerie hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Doch das ist erst der Anfang: Ein weiterer Todesfall wirft noch größere Fragen auf, und die Ermittlungen nehmen eine Wendung, die sowohl Sabine als auch den Leser völlig überrascht. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um nicht zu spoilern – aber eines sei gesagt: Der Fall hält einige unerwartete Wendungen bereit, die den Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrechterhalten. Die detaillierten Schilderungen der Obduktionen und der forensischen Untersuchungen wirken so realistisch, dass man das Gefühl hat, selbst neben dem Seziertisch zu stehen. Der Schreibstil ist dabei angenehm klar, präzise und doch zugänglich. Die kurzen, prägnanten Kapitel tragen zusätzlich dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ein spannender, faszinierender und fesselnder Rechtsmedizin-Thriller, den ich jedem wärmstens empfehlen kann.

Sehr spannend
Zu beginn lernen wir die Hauptprotagonistin Sabine Yao kennen sie ist Rechtsmedizinerin in der Spezialeinheit Extremdelikte , zusätzlich lernen wir den Jordanischen ex Geheimdienst Ermittler Khalaf kennen der unter Hochdruck den kleinen Yasser der wie vom Erdboden verschluckt scheint zu finden, als er nicht weiter kommt und befürchtet den kleinen nicht mehr lebend zu finden, bittet er Yassers Mutter zur Polizei zu gehen, die relativ schnell merkt das jede Sekunde zählt als sie seinen entführer Tod auffinden. Ich war von Beginn an sehr fasziniert von der Story, sie hat mich von Anfang an gefesselt, ich bin nahezu durch die Seiten geflogen, die Art und Weise wie der Autor den Leser in seine Story entführt gefällt mir wirklich gut, die Settings waren perfekt dargestellt, der Plot war wirklich sehr gut, ich dachte immer wieder das er doch etwas vorhersehbar war, hatte mich aber immer wieder getäuscht. Ich kann das Buch jedem Fan von True Crime ans Herz legen.

Mit „Mit kaltem Kalkül“ führt Michael Tsokos seine Reihe um die Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao in Band 2 spannend und überzeugend fort. Der Thriller beginnt mit einem schaurigen Fund: Zwei Leichen, auf grausame Weise im Wald arrangiert, geben den Ermittlern Rätsel auf. Parallel dazu verschwindet ein Kind spurlos, und ein ehemaliger Geheimdienstmann begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit. Wie gewohnt überzeugt Tsokos durch seine fachliche Authentizität. Sein rechtsmedizinisches Wissen fließt realistisch in die Handlung ein. Es gibt durchaus Einblicke in forensische Arbeit, die den Nervenkitzel verstärken. Die Kapitel sind kurz und die wechselnden Perspektiven sorgen für ein hohes Erzähltempo. Dr. Sabine Yao ist eine starke, kluge und empathische Hauptfigur, die nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch menschlich greifbar bleibt. Sie agiert mit Besonnenheit und Mitgefühl, ohne an Professionalität einzubüßen. Dadurch schafft Tsokos eine Protagonistin, die sich angenehm von vielen typischen Thrillerfiguren abhebt – eine Frau mit Haltung, Verstand und Herz. Ein wenig mehr Präsenz im Roman hätte ich mir für Yao und auch für die Ermittlerin gewünscht, das hat mir in Band 1 besser gefallen, ist jedoch „Jammern auf hohem Niveau“. Es geht um ernste und gesellschaftlich relevante Fragen wie Machtmissbrauch, institutionelles Versagen und moralische Verantwortung. Zwar sind die vielen Handlungsstränge anfangs etwas komplex, doch am Ende gelingt es Tsokos, alle Fäden schlüssig zusammenzuführen. Emotionale Momente bleiben eher dezent, was gut zum sachlichen, forensischen Ton des Buches passt. Für mich fachlich fundiert, gesellschaftlich aktuell und absolut lesenswert, wenngleich einen Ticken schwächer als Band 1 für meinen Geschmack.
























































