Da vorne wartet die Zeit
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Description
Book Information
Posts
Ein unglaublich schönes und ergreifendes Buch. Es sind sehr berührende Kurzgeschichten vom Leben und Sterben. Die Autorin Lilly Linder verknüpft die Kurzgeschichten immer wieder sehr gekonnt miteinander, sodass das Buch zu einem faszinierenden Leseerlebnis wird. Die Sprache der Autorin ist sehr poetisch, sie spielt regelrecht mit den Worten. Ein ganz besonderes Buch, wunderschön, kostbar und zerbrechlich, das mich sehr berührt hat.
Vorweg: Ich empfehle, den Klappentext nicht zu lesen, weil er ein bisschen spoilert. Das Buch handelt von der Zeit. Genauer gesagt: Von der Vergänglichkeit der Zeit. Schon im Prolog werden wir in eine Stadt eingeführt, in die der Roman handelt. Und in dieser Stadt lernen wir mit jedem Kapitel neue Menschen kennen. Menschen aus ganz unterschiedlichen Schichten, Verhältnissen. Mit ganz unterschiedlichen Geschichten, unterschiedlichem Alter, unterschiedlichen Vorlieben. Wir erhalten einen kurzen Einblick in das Leben dieser Person und dann, ganz plötzlich - springt einem der Tod ins Gesicht. Oft mitten im Leben. So viel sei gesagt: Nicht jeder Charakter stirbt - so wird eine gewisse Spannung gehalten. Doch Lilly Linder zog mich so schon mit ihren wundervollen Worten in den Bann, mit ihrem Schreibstil, der sich definitiv von der Masse abhebt, mit ihren Wortspielen und Metaphern. Mit der Art, wie sie am Ende eines Absatzes Satzteile durch Punkte trennt und ihnen so manchmal eine neue Bedeutung oder auch nur mehr Bedeutung verleiht. Zudem ist es einfach eine außergewöhnliche Idee. Das Buch zeigt, wie plötzlich der Tod ins Leben treten kann, wie unerwartet manchmal, wie grausam oft. Es zeigt, wie allgegenwärtig er ist, dass man nie vor ihm sicher ist. Und doch zeigt es auch, wie besonders menschliche Verbindungen sein können. Und obwohl man die meisten Charaktere auf nur wenigen Seiten kennenlernt, traf mich ihr Tod jedes Mal aufs Neue ins Herz. Jedes Mal war es aufs Neue ein Schock, begleitet von Fassungslosigkeit, Traurigkeit, vielleicht Wut auf die Ungerechtigkeit des Lebens. So war ich nicht selten mitgenommen von diesem Buch, das emotional zu berühren weiß und manchmal auf so sachliche Weise den Tod eines Menschen präsentiert, und es damit nur noch emotional mitreißender gestaltet. Im Verlauf des Buches werden die Geschichten und Schicksale der einzelnen Charaktere miteinander verwoben, sodass am Ende ein erschütterndes Gesamtwerk entsteht. Fazit: Ein berührender Roman, der die Schicksale einzelner Menschen, in dessen Leben unerwartet der Tod eintritt, verbindet, dazu geschrieben mit einem wundervollen, mitreißenden Schreibstil!
"Da vorne wartet die Zeit" von Lilly Lindner ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe, aber der erste, bei dem ich nicht so begeistert war. Bei den bisherigen Romanen war ich von dem Geschick der Autorin mit Worten umzugehen hin und weg. Das kam in diesem Buch nur selten rüber, meiner Meinung nach. An wenigen Stellen hatte man nur noch den Eindruck, dass hier eine Sprachkünstlerin am Werk ist. Dabei ist die Idee des Buchs "schön", auch wenn sie irgendwie traurig ist. Aber so Bücher mag ich ja. Bücher, wie die Romane von Nicholas Sparks: wunderschön romantisch und todtraurig zugleich. In diesem Buch erleben wir als Leser*innen viele kleine Geschichten, die alle irgendwie miteinander zusammenhängen. Alle wohnen auf jeden Fall in einer kleinen Stadt am Waldrand. Alle ihre Schicksale sollen miteinander verbunden sein: alle erleben sie den Tod auf ihre eigene Weise, in ihrer eigenen kleinen Welt, die als großes Ganzes in der tatsächlichen Welt zusammenkommt. Durch kleine, versteckte Hinweise wird man als Leser*in auf die Zusammenhänge aufmerksam. So sehen in der einen Geschichte Menschen Kraniche am Himmel und in der anderen ebenfalls - nur an einer anderen Stelle der Stadt. Einzelne Personen hängen auch miteinander zusammen, was man erst im Laufe der Kurzgeschichten feststellt, wenn einem beim Lesen die Hinweise auffallen. Jede Geschichte steht für sich und in jeder erfahren wir von einem ganz neuen Schicksal, das einer Person widerfahren ist. Ich würde das Buch nicht nochmal lesen wollen, dafür war es mir diesmal, wie gesagt, zu unspektakulär. Ich habe auch lange gebraucht um es zu beenden und war kurz davor es zu beenden.
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Ein unglaublich schönes und ergreifendes Buch. Es sind sehr berührende Kurzgeschichten vom Leben und Sterben. Die Autorin Lilly Linder verknüpft die Kurzgeschichten immer wieder sehr gekonnt miteinander, sodass das Buch zu einem faszinierenden Leseerlebnis wird. Die Sprache der Autorin ist sehr poetisch, sie spielt regelrecht mit den Worten. Ein ganz besonderes Buch, wunderschön, kostbar und zerbrechlich, das mich sehr berührt hat.
Vorweg: Ich empfehle, den Klappentext nicht zu lesen, weil er ein bisschen spoilert. Das Buch handelt von der Zeit. Genauer gesagt: Von der Vergänglichkeit der Zeit. Schon im Prolog werden wir in eine Stadt eingeführt, in die der Roman handelt. Und in dieser Stadt lernen wir mit jedem Kapitel neue Menschen kennen. Menschen aus ganz unterschiedlichen Schichten, Verhältnissen. Mit ganz unterschiedlichen Geschichten, unterschiedlichem Alter, unterschiedlichen Vorlieben. Wir erhalten einen kurzen Einblick in das Leben dieser Person und dann, ganz plötzlich - springt einem der Tod ins Gesicht. Oft mitten im Leben. So viel sei gesagt: Nicht jeder Charakter stirbt - so wird eine gewisse Spannung gehalten. Doch Lilly Linder zog mich so schon mit ihren wundervollen Worten in den Bann, mit ihrem Schreibstil, der sich definitiv von der Masse abhebt, mit ihren Wortspielen und Metaphern. Mit der Art, wie sie am Ende eines Absatzes Satzteile durch Punkte trennt und ihnen so manchmal eine neue Bedeutung oder auch nur mehr Bedeutung verleiht. Zudem ist es einfach eine außergewöhnliche Idee. Das Buch zeigt, wie plötzlich der Tod ins Leben treten kann, wie unerwartet manchmal, wie grausam oft. Es zeigt, wie allgegenwärtig er ist, dass man nie vor ihm sicher ist. Und doch zeigt es auch, wie besonders menschliche Verbindungen sein können. Und obwohl man die meisten Charaktere auf nur wenigen Seiten kennenlernt, traf mich ihr Tod jedes Mal aufs Neue ins Herz. Jedes Mal war es aufs Neue ein Schock, begleitet von Fassungslosigkeit, Traurigkeit, vielleicht Wut auf die Ungerechtigkeit des Lebens. So war ich nicht selten mitgenommen von diesem Buch, das emotional zu berühren weiß und manchmal auf so sachliche Weise den Tod eines Menschen präsentiert, und es damit nur noch emotional mitreißender gestaltet. Im Verlauf des Buches werden die Geschichten und Schicksale der einzelnen Charaktere miteinander verwoben, sodass am Ende ein erschütterndes Gesamtwerk entsteht. Fazit: Ein berührender Roman, der die Schicksale einzelner Menschen, in dessen Leben unerwartet der Tod eintritt, verbindet, dazu geschrieben mit einem wundervollen, mitreißenden Schreibstil!
"Da vorne wartet die Zeit" von Lilly Lindner ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe, aber der erste, bei dem ich nicht so begeistert war. Bei den bisherigen Romanen war ich von dem Geschick der Autorin mit Worten umzugehen hin und weg. Das kam in diesem Buch nur selten rüber, meiner Meinung nach. An wenigen Stellen hatte man nur noch den Eindruck, dass hier eine Sprachkünstlerin am Werk ist. Dabei ist die Idee des Buchs "schön", auch wenn sie irgendwie traurig ist. Aber so Bücher mag ich ja. Bücher, wie die Romane von Nicholas Sparks: wunderschön romantisch und todtraurig zugleich. In diesem Buch erleben wir als Leser*innen viele kleine Geschichten, die alle irgendwie miteinander zusammenhängen. Alle wohnen auf jeden Fall in einer kleinen Stadt am Waldrand. Alle ihre Schicksale sollen miteinander verbunden sein: alle erleben sie den Tod auf ihre eigene Weise, in ihrer eigenen kleinen Welt, die als großes Ganzes in der tatsächlichen Welt zusammenkommt. Durch kleine, versteckte Hinweise wird man als Leser*in auf die Zusammenhänge aufmerksam. So sehen in der einen Geschichte Menschen Kraniche am Himmel und in der anderen ebenfalls - nur an einer anderen Stelle der Stadt. Einzelne Personen hängen auch miteinander zusammen, was man erst im Laufe der Kurzgeschichten feststellt, wenn einem beim Lesen die Hinweise auffallen. Jede Geschichte steht für sich und in jeder erfahren wir von einem ganz neuen Schicksal, das einer Person widerfahren ist. Ich würde das Buch nicht nochmal lesen wollen, dafür war es mir diesmal, wie gesagt, zu unspektakulär. Ich habe auch lange gebraucht um es zu beenden und war kurz davor es zu beenden.






