Ana und Zak
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Description
Ana und Zak leben auf zwei verschiedenen Planeten – bis zum ersten Kuss.
Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teil wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander.
Book Information
Author Description
Brian Katcher ist in den USA ein preisgekrönter Autor. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Missouri und arbeitet, wenn er keine Romane schreibt, als Schulbibliothekar.
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Eine nerdige Lovestory
Das Motto für die Lesechallenge im September lautete: „Es wird Zeit – Befreie eine SuB-Leiche“. Für mich immer das leichteste Motto, denn ich habe leider sehr viele ungelesene Bücher. Ein Buch, das ich mir 2018 gebraucht gekauft habe, und das wirklich sechs Jahre darauf warten musste gelesen zu werden, ist „Ana und Zak“ von Brian Katcher. Das Jugendbuch erzählt die nerdige Lovestory der Klassenbesten Ana und dem Faulpelz Zak, die gegen ihren Willen zusammen arbeiten müssen und dabei feststellen, dass sie doch mehr gemeinsam haben, als sie anfangs dachten. Das Buch erschien 2017 auf Deutsch und ist inzwischen nicht mehr im Buchhandel erhältlich. Wenn ihr diese herzerwärmende Geschichte also noch lesen wollt, müsst ihr sie wohl oder übel gebraucht kaufen. Wenn das also mal kein SuB-Leiche ist, weiß ich auch nicht. Die 18-jährige Highschool-Schülerin Ana Watson ist das Sandwich-Kind in der Familie. Ihre ältere Schwester Nichole wurde von ihren Eltern rausgeworfen, weil sie sich nicht an die strengen Regeln gehalten hat. Nun liegt alle Hoffnung auf Ana, die nie Probleme macht, immer gute Noten schreibt und fleißig auf ein College-Stipendium hinarbeitet. Dafür fährt sie am Wochenende vom 2.-4. März mit ihrer Lehrerin Mrs. Brinkham und ihren Mitschülern Landon, Sonya sowie ihrem kleinen Bruder Clayton auf eine Quiz-Meisterschaft in Seattle. Dass jedoch der unausstehliche Nerd Zak auch mitfährt, ahnt sie zu dem Zeitpunkt noch nicht. Eigentlich will Zak Duquette das Wochenende auf der Convention Washingcon in Seattle verbringen. Da er von seiner Lehrerin jedoch dabei erwischt wurde, wie er einen kopierten Wikipedia-Artikel als Hausaufgabe abgegeben hat, ist seine Versetzung gefährdet. Mrs. Brinkman gibt ihm noch eine letzte Chance: Sollte er als Ersatzmann an der Quiz-Meisterschaft für die Meriwether-Lewis-Highschool in Seattle teilnehmen und sich dort beweisen können, darf er den Aufsatz neu schreiben. Doch dann läuft Anas Bruder Clayton weg und Zak weiß, dass er ordentlich Ärger bekommen wird, wenn er der nervigen Streberin Ana nicht bei der Suche hilft. Wer Lust auf eine nerdige, witzige und zuckersüße Lovestory hat, macht mit „Ana und Zak“ alles richtig! Es steckt viel Herzblut in den Protagonisten und besonders Ana konnte mich mit ihrer Charaktertiefe begeistern. Neben einer niedlichen Teenager-Romanze spielen ernste Themen wie familiäre Probleme ebenfalls eine Rolle. Trotzdem ist der Schreibstil humorvoll, auch wenn nicht immer alle Witze gut sind. Dank eines lockeren Schreibstils und eines perfekten Erzähltempos ist das Buch ein wahrer Pageturner. Mit einer Comic Covention als Handlungsort und den genannten Fandoms hat die Geschichte einen ganz besonderen Charme. Die stellenweise misslungene deutsche Übersetzung ist sehr schade, da sie manchmal verwirrend sein kann. Deswegen ist „Ana und Zak“ aus dem Jahr 2017 ein wundervolles Buch mit insgesamt nur kleineren Kritikpunkten. Darum gibt’s vier von fünf Federn! Es ist super schade, dass man es nur noch gebraucht erhält. Lasst euch davon aber bitte nicht abschrecken!

Bewertet mit 4 Sternen Zum Inhalt: Ana ist sehr zielstrebig und erfolgreich auf ihrem Weg zum College. Zak ist, zumindest in Anas Augen, das genaue Gegenteil. Er schummelt sich durchs Leben und hat nur Spaß haben im Kopf. Und so eine Schummelei bringt ihn zu einem Wettbewerb, bei dem auch Ana ist und zusammen erleben sie eine Nacht, die etwas ganz besonderes ist... Meine Meinung: Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und hat auch etwas besonderes. Die Story wird abwechselnd in der Ich-Perspektive von Ana und Zak erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Ana und Zak sind wohl beide nicht so, wie sie auf den ersten Blick erschienen und dass ist es, was das Buch für mich zu etwas besonderem macht. Zak mochte ich auf Anhieb, er ist so liebenswert wie ein Nerd nur sein kann, bei Ana hat es ein paar Kapitel gedauert, bis auch sie mir sympathisch war. Die Charaktere auf der Comic-Convention waren bunt gemischt und verrückt. Fazit: Für mich ist Ana und Zak ein Jugendbuch mit einer besonderen Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und es hat mich auch berührt. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Die Rezension ist auch auf meinem Blog verfügbar: https://inkofbooks.wordpress.com/2017/04/08/rezension-ana-zak/ POSITIV - Ana – Die Queen des Sarkasmus und der guten Manieren Ana ist ziemlich viel wie ich. Sie hat immer einen vollen Terminkalender, massenweise Hobbys, weiß genau wo sie hin will, hat gute Noten und ist absolut und immer ein Regeln befolgendes Mädchen. Allerdings gibt es einen großen Unterschied: Sie macht das alles, weil ihr Eltern sie dazu „zwingen“, nicht, weil es ihr Spaß macht. Sie hat unter dem Erwartungsdruck und der emotionalen Kälte ihrer Eltern zu leiden, was mich manchmal echt sehr wütend gemacht hat. Allerdings kann sie auf der Convention mal die richtige Ana rauslassen und wird sehr cool, sehr schlagfertig und sehr mutig. Und mein Lieblingszitat von ihr: „Halt die Klappe, Duquette!“ - Zak – Der totale Draufgänger (also zumindest unter Nerds) Zak ist in vielerlei Hinsicht das geaune Gegenteil von Ana, den er hat keinen Tagesplan, er lebt in den Tag hinein, zockt und spielt mit seinen Freunden, er ist der Star auf jeder Convention und generell jemand, der sich mehr so durchmogelt und nicht an etwas Großes im Leben glaubt. Außerdem muss er sich mit einem Stiefvater rumschlagen, der viel lieber Sport mit ihm spielen will, als ihn einfach nur zocken zu lassen. Allerdings zwingt der Zufall die beiden zusammen und sie funktionieren sehr gut zusammen! Zak ist flapsig, lustig und supernett, egal wie böse oder sarkastisch Ana mit ihm umgeht. Außerdem führt er sie herum und zeigt ihr, wie toll die Convention sein kann und wie viel Spaß man haben kann, wenn man einfach mal nicht an die Regeln denkt. - Die Convention-Atmosphäre Jeder, absolut jeder, der schon mal auf einer Convention (*hust* LBM und FBM *hust*) war, der wird wissen, wovon ich spreche: Es ist ein eigenes Universum, eine eigene Welt und hat seine eigenen Regeln. Und genau dies passierte auch auf dieser Convention. Ich liebe dieses Feeling von alten und neuen Freunden, die man sieht, die vollen Gänge, die absolut fantastischen Events, das leckere und teure Essen und das spezielle Feeling des gesamten Ortes. Und genau dies schafft dieses Buch herüberzubringen. Die Convention hat sich genauso angefühlt, wie sich eine Convention anfühlen soll: Wie nach Hause kommen und ein neues Universum entdecken gleichzeitig. Wunderschön gemacht! - Hintergrundgeschichten! Die beiden Protagonisten haben jeder Probleme, die sie zwar nicht lösen, aber einer Lösung im Laufe des Buches immer näher kommen. Das mochte ich sehr gerne. Beide waren eigenständige Charaktere mit Geschichten und einer Historie, die bei jedem der beiden ein Schatz zum Entdecken war. Außerdem gibt es immer wieder kleine und süße Begegnungen zwischen Zak und Leuten, die er schon kannte. Zusammen hatten sie schon Conventions erlebt und verrücktes Zeug angestellt und das war so niedlich und faszinierend, dass ich es noch einmal erwähnen musste. - Sie helfen sich gegenseitig War ja klar. Der Nerd und das Strebermädchen helfen sich gegenseitig, ihre Probleme zu lösen. Nein. Denn die Probleme sind am Ende keineswegs gelöst, aber man konnte doch einen anderen Blickwinkel erhaschen und sich deshalb freuen, dass sich die Mentalität zu den Problemen und im Generellen änderte. Und das hat ich am meisten fasziniert, da ich mir wirklich nicht vorstellen konnte, wie diese beiden sich gegenseitig helfen sollten, aber sie haben es wirklich geschafft. Und waren in diesem Prozess so mega süß und schüchtern, dass ich manchmal einfach nur die Augen schließen musste vor so vielen Bedenken und niedlichen Gedanken, die die beiden zusammenschweißten. Ana und Zak? Ihr seid wie Honig mit Glitzerzuckerüberzug! NEGATIV - MANCHE ÜBERSETZUNGEN! Ok, es gibt manchmal ein paar Übersetzungsfehler. Geschenkt. Es gibt auch manche Dinge, die man einfach nicht übersetzen kann, weil sie nur in der Originalsprache wirklich witzig sind und/oder Sinn ergeben. Was nicht dazu gehört, sind verschiedene Insider und Titel von Spielen. Star Wars und Star Trek können höllisch froh sein, dass sie auch auf Deutsch so heißen, sonst hätte man sie garantiert nicht richtig übersetzt. - Denn manchmal wurde hier ein regelrechtes Insider-Massaker veranstaltet. Außerdem: Dungeons & Dragons dürfte ja wohl mittlerweile jedem ein Begriff sein. Das kann man dann auch nicht übersetzen, weil es ÜBERALL Dungeons & Dragons heißt! Man kann nicht auf der einen Seite sagen: „Ich habe bei einem D&D-Battle gewonnen“ und auf der anderen: „Bei Verliese und Drachen verliere ich ziemlich häufig“. Ihr merkt das, ja? Genauso bei einer der wohl bekanntesten Serien: „The Walking Dead“. Ratet mal, wie es übersetzt wurde: „Die wandelnden Toten“ Ich erwarte wirklich nicht, dass man jeden Geek-Insider versteht, aber wenigstens, dass mit diesem Satz wirklich die Serie und damit eine Anspielung gemeint war, kann man doch mal bitte eben googeln! - Die Beschreibungen der Charaktere Also ich kann wirklich über Vieles hinwegsehen und tue das auch meistens. Und ich finde es auch super, wenn nicht jeder Charakter wie ein griechischer Gott aussieht oder einfach umwerfend, sondern einfach ganz normal. Wenn die Charaktere aber dauernd als einfach nur ekelig beschrieben werden, kann ich eigentlich nur dagegen sein. Ich konnte nicht mit ihnen warm werden, wenn sie in meinem Kopf einfach nur hässlich waren. Das liegt nicht daran, dass ich einfach nicht tolerant genug bin, sondern dass ich meine, dass jeder doch ein wenig auf Hygiene achten kann und ich nicht finde, dass du Menschen, die du eigentlich doch toll findest, so beschreibst. Ihr glaubt mir nicht? So werden Zak und Anna beschrieben: Käsig, bleich, knochig, verknotete Haare, dürr, Koteletten und ein unregelmäßiger Bart, knotige Mähne, flache Brust, und und und. Ich könnte noch viele Beispiele nennen, aber ihr wisst, worauf ich hinaus will, oder? - Ich hab’s ihnen manchmal einfach nicht abgekauft Manche Emotionen kamen einfach zu plötzlich, um real zu sein. Manches war zu weit hergeholt, wortwörtlich an den Haaren herbeigezogen, nicht glaubwürdig und nicht schön ausgeschrieben, sondern hingeklatscht, als würde das eben so passieren, wenn man das so macht. Keine Emotionen sondern reine Fakten, was ja nun wirklich nicht der Sinn der Sache war. - Also…das, was am Ende passiert ist…wirklich jetzt? Ich will ja nicht spoilern, aber gerade zum Ende hin geht diesem Roman wirklich jede Realität verloren. Es ergibt keinen Sinn, wirkt deplatziert, hat keinen richtigen Platz im Plot, den auch etwas wesentlich weniger Schlimmes ausfüllen hätte können. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber gerade bei Conventions kommt sowas nicht so ganz häufig vor. Fazit: Ana und Zak war ein süßes, quirliges und nerdiges Abenteuer auf einer Convention! Es thematisierte viele Themen und schaffte es, eine tolle Liebesgeschichte auf die Beine zu stellen, die von starken Charakteren und deren Hintergrundgeschichten und Emotionen lebt. Auch das Feeling einer Convention und die Liebe zum Nerd-Sein kamen sehr gut rüber. Allerdings gab es auch einige Kritikpunkte, wie zum Beispiel an manchen Stellen fehlerhafte Übersetzung, manche Emotionen, die einfach nicht rüber kamen, und Absurdität, vor allem im letzten Drittel des Buches. Trotzdem würde ich „Ana und Zak“ jedem empfehlen, der eine süße, kurzweilige und geekige Liebesgeschichte lesen möchte! 3,5 von 5 Tintenklecksen!
Das Leben auf zwei verschiedenen Planeten – bis zum ersten Kuss Bis Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teilnehmen wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander. (Klappentext) Bei diesem Buch hatte ich eine süße und nerdige Geschichte erwartet, wo aber doch bei den Charakteren noch mehr dahinter steckt. Und das Buch hat mich dabei auch nicht enttäuscht. Zuerst lernt der Leser Ana kennen, deren Alltag von ihren Eltern streng kontrolliert wird. Sie hat jeden Tag Aktivitäten, wie Bogenschließen oder das Quiz-Bowl-Team um ihren Lebenslauf zu verbessern. Dabei wirkt sie auf ihre Mitschüler nur wie eine Streberin, aber sie haben keine Ahnung davon, dass Ana überhaupt keinen Spaß daran hat und gar nichts in ihrer Freizeit machen kann, was sie gerne tun würde. Zak dagegen interessiert sich hauptsächlich für Filme, (Rollen-)Spiele und seine geliebte Waschingcon. In der Schule ist er eher faul, interessiert sich nicht so sehr für seine Zukunft und hat Probleme mit seinem Stiefvater. Bei der Quiz-Meisterschaft, kommen die beiden zum ersten Mal richtig in Kontakt und man merkt schnell, das Ana voller Vorurteile gegenüber Zak ist und ihn überhaupt nicht leiden kann. Er mag sie eigentlich und hofft, dass sie vielleicht mal irgendwann mit ihm ausgeht. Zitat : "Aber ich sehe Ana dort drüben in der Schlange. Sie sieht verwirrt aus und ein bisschen missmutig. Für sie muss das alles ziemlich merkwürdig sein. Normalerweise hat sie alles so was von im Griff. Diese Sache mit ihrem Bruder bringt sie aber offenbar total durcheinander, und wenn ich ankomme und ihr den Tag rette, dann wäre sie vielleicht gerade genug dankbar ... um ... keine Ahnung, mit mir wie mit einem menschlichen Wesen zu reden." Schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Clayton, der zu Con abgehauen ist und erleben dabei die verrücktesten Dinge. Auf dieser Con geht es um alles Mögliche zu Fantasy-und Science-Fiction mit viele Fanartikel, Vorträge, Wettkämpfe oder Autogrammstunden. Während Ana und Zak dort sind spielt dann z.B. auch der Karten-Wettbewerb "Labyrinth der Monster" eine Rolle. Und durch die verschiedensten Situationen gibt es Leute, die es auf Ana und Zak abgesehen haben und sie verfolgen. Wie auch es im Klappentext von dem Buch steht, kommen die beiden sich schließlich näher und merken, dass der andere vielleicht gar nicht so ist, wie sie ihn bisher gesehen haben. Ana meckert ständig nur an Zak herum, was total amüsant war, und hält ihn nur für einen Nerd, der ein "faules Großmaul" und ein Idiot ist. Zak dachte immer, Anas Leben wäre eher sorglos und er merkt, dass da etwas ganz anderes hintersteckt und lernt auch ihre schlagfertige und sarkastische Seite kennen. Zitat Ana : "Mensch, ist dieser Typ eingebildet und nervig. Aber ich erinnere mich, was er da draußen durchgemacht hat. [...] Ich fange langsam an, keine besondere Abneigung gegen Zak Duquette zu haben. Tatsächlich fange ich langsam an, überhaupt keine Abneigung gegen ihn zu haben." Ich mochte sehr gerne, wie das Buch mit der Geschichte und auch dem Zeitraum, wo es spielt, aufgebaut ist. Es wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere erzählt und über jedem Kapitel sind Zeitangaben. Der Schreibstil des Autors war flüssig und oft humorvoll. Richtig gut gefallen hat mir, wie sehr die beiden die gemeinsame Zeit verändert hat, weil ihnen der andere einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Probleme gegeben hat. Schön fand ich auch, dass Ana merkt, dass Zak gar nicht so ein Idiot ist, wie sie dachte und langsam anfängt auf der Con Spaß zu haben. Fazit : Eine süße, humorvolle und nerdige Liebesgeschichte, die mich begeistern konnte.
Ana und Zak leben in zwei völlig verschiedenen Welten- sie die ehrgeizige Streberin, er der faule, aber liebenswürdige Nerd- bis Zak dazu verdonnert wird an einem Turnier der Quiz-Mannschaft seiner Schule teilzunehmen, dem auch Ana und ihr kleiner Bruder Clayton innewohnen. Frustriert, weil er wegen diesem dämlichen Wettkampf seine heißgeliebte Comic-Convention verpasst, schüttet Zak auf der Fahrt nach Seattle Clayton sein Herz aus. Dass der Junge noch am selben Tag spurlos verschwinden wird, um selbst Teil dieser Convention zu werden, ahnt er dabei nicht. "Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut, beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander." Der mit Anführungszeichen markierte Teil war auf dem Klappentext so treffend und schön zusammengefasst, dass ich mich gezwungen fühlte ihn zu übernehmen. Jetzt mal ehrlich: da schmilzt einem doch das Herz, oder? Und wenn nicht jetzt, dann spätestens, wenn man Zak kennenlernt. Er ist der Innbegriff eines waschechten Comic-Nerds, wie er im Buche steht und dabei so unglaublich erfrischend, dass man aus dem Lächeln garnicht mehr heraus kommt. Er ist nicht perfekt. Das ist keiner der Charaktere in diesem Buch. Aber genau das macht sie einzigartig. Diese Geschichte lebt von ihren Charakteren. Ohne Zaks selbstverliebte Witze und Anas ernste Erwiderungen, hätte mir das Ganze nicht einmal halb so gut gefallen. Ein Grund dafür liegt darin, dass ich mich überhaupt nicht in der Comic-Welt auskenne. Mindestens 80% der erwähnten Namen musste ich googeln, um mir alles richtig vorstellen zu können. Das hat den Lesefluss leider derart behindert, dass ich es irgendwann aufgegeben habe und mit weißen Lücken in meinem Kopfkino gelebt habe. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass diese Geschichte für jemanden, der mit der Materie vertraut ist, einem Schlaraffenland gleichen muss. Auch Liebes-Fans, wie ich, kommen hier auf ihre Kosten. Die Gefühle, die Ana und Zak füreinander entwickeln, werden authentisch beschrieben und entwickeln sich, was mir besonders wichtig ist, in einem angemessenen Tempo. Nichts an dieser Geschichte wirkte aufgesetzt und selbst die wahnwitzigsten Entwicklungen haben auf ihre schräge Art und Weise genau ins Bild gepasst. Wären da nicht all die Fachbegriffe und mir unbekannten Superhelden etc. gewesen, hätte ich dem Buch volle 5 Sterne gegeben. Aber auch die 4 Sterne können sich meiner Meinung nach sehen lassen. Absolut empfehlenswert! PS.: Und wenn ich nicht sofort auch einen Zak als (besten) Freund haben kann, dann fang ich an zu schreien!
Viel zu viel los auf so einer Comic-Con Das Buch: Eigentlich hat Zak, ein verträumter Nerd, für das nächste Wochenende viel vor: die alljährliche Comic-Con, oder auch Washingcon genannt, findet wieder statt. Denn das ist seine Welt und jeder kennt ihn dort. Doch leider macht ihn seine Lehrerin einen Strich durch die Rechnung: Um das Fach zu bestehen muss er am Wochenende an einer Quiz-Meisterschaft der Schule teilnehmen. Zwar auch in Washington, doch leider ist dies eben nicht die Comic-Con. Und dann läuft der kleine Bruder von Ana, die zielstrebige Kapitänin des Quizteams, einfach weg – direkt auf die Comic-Con. Nun kommt Zak doch noch auf die Comic-Con – zusammen mit Ana und nur zur Suche nach ihrem Bruder. So hatte er sich das Wochenende nicht vorgestellt…. Brian Katcher – Ana und Zak Das Fazit: Dieses Buch wird durchgehend als Liebesgeschichte propagiert. Ist aber eher nicht. Natürlich darf ein Kuss zwischen Ana und Zak nicht fehlen. Aber der eigentliche Star ist nun einmal der Ort: die Comic-Con. Zak, der in seinen jungen Jahren wohl schon alles auf diesem Event erlebt hat und Ana, die doch sehr naiv und unbedarft auf diese Veranstaltung stolpert. Immer auf der Suche nach dem kleinen Bruder. Denn dieser will einfach einmal Spaß haben. Sich mal etwas gönnen. Doch Ana eröffnet das große Drama. Sie kann es nicht verstehen. Auch nicht, dass man sich verkleidet und so auf ein Event gehen kann. Doch dort passieren viele Abenteuer, die doch so manche Einsicht bei Ana bringen. Zusammen mit dem doch eher „Checker“ Zak beginnt sie, diese Welt zu verstehen. Eigentlich auch nur, um Zak zu verstehen. Kommen wir zurück zu den Abenteuern: der Großteil des Buches spielt sich noch nicht einmal in 24 Stunden ab. Immer schön auf der Comic-Con. Ana und Zak stürzen von einem Abenteuer zum nächsten. Und das wird doch sehr abstrus und völlig überzogen. In dieser Spanne gibt es (hier eine kleine Auswahl) Prügeleien, Kartenspiele mit Wassereinsatz, wütende Figuren, eine Mittelalterschlacht, ein Vampirball, Karaoke, Drogenfund, Kidnapping, Waffen. Die Drogengeschichte war übrigens völlig abwegig und sinnlos. Trotzdem muss man den Autor zu der gelungenen Kulisse loben. Der Leser erhält wirklich den Eindruck, auf einer Comic-Con zu sein und auch gerne mal eine zu besuchen. Leider hetzen dann Ana und Zak doch zu sehr durch das Geschehen. Kurz durchatmen konnte der Leser nur in kurzen ruhigen Momenten. Da, wo Ana und Zak von ihren Familien erzählen. Denn beide sind nicht so perfekt, wie sie scheinen. Und beide können voneinander lernen. Das tun sie auch – das ist die Basis der kleinen aufkeimenden Liebe. Mehr Romantik gibt es nicht. Ist ja auch keine Zeit bei den vielen Geschehnissen auf dem Event. Aber genau diese kleinen Momente tun diesem Buch sehr gut. Zusammenfassend ist es ein nettes Buch für zwischendurch. Eine schöne Location mit schöner Thematik. Leider ist es doch aufgrund der kurzen Zeitspanne im Buch eher eine Hetzerei von einer Veranstaltung zur nächsten. Immer auf der Suche nach dem Bruder. Und was macht dieser? Eine ruhige Kugel schieben und Ana und Zak heimlich beobachten. Genau wie der Leser. https://booksoftination.wordpress.com/2017/06/14/brian-katcher-ana-und-zak/
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Ana und Zak leben auf zwei verschiedenen Planeten – bis zum ersten Kuss.
Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teil wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander.
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Brian Katcher ist in den USA ein preisgekrönter Autor. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Missouri und arbeitet, wenn er keine Romane schreibt, als Schulbibliothekar.
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Eine nerdige Lovestory
Das Motto für die Lesechallenge im September lautete: „Es wird Zeit – Befreie eine SuB-Leiche“. Für mich immer das leichteste Motto, denn ich habe leider sehr viele ungelesene Bücher. Ein Buch, das ich mir 2018 gebraucht gekauft habe, und das wirklich sechs Jahre darauf warten musste gelesen zu werden, ist „Ana und Zak“ von Brian Katcher. Das Jugendbuch erzählt die nerdige Lovestory der Klassenbesten Ana und dem Faulpelz Zak, die gegen ihren Willen zusammen arbeiten müssen und dabei feststellen, dass sie doch mehr gemeinsam haben, als sie anfangs dachten. Das Buch erschien 2017 auf Deutsch und ist inzwischen nicht mehr im Buchhandel erhältlich. Wenn ihr diese herzerwärmende Geschichte also noch lesen wollt, müsst ihr sie wohl oder übel gebraucht kaufen. Wenn das also mal kein SuB-Leiche ist, weiß ich auch nicht. Die 18-jährige Highschool-Schülerin Ana Watson ist das Sandwich-Kind in der Familie. Ihre ältere Schwester Nichole wurde von ihren Eltern rausgeworfen, weil sie sich nicht an die strengen Regeln gehalten hat. Nun liegt alle Hoffnung auf Ana, die nie Probleme macht, immer gute Noten schreibt und fleißig auf ein College-Stipendium hinarbeitet. Dafür fährt sie am Wochenende vom 2.-4. März mit ihrer Lehrerin Mrs. Brinkham und ihren Mitschülern Landon, Sonya sowie ihrem kleinen Bruder Clayton auf eine Quiz-Meisterschaft in Seattle. Dass jedoch der unausstehliche Nerd Zak auch mitfährt, ahnt sie zu dem Zeitpunkt noch nicht. Eigentlich will Zak Duquette das Wochenende auf der Convention Washingcon in Seattle verbringen. Da er von seiner Lehrerin jedoch dabei erwischt wurde, wie er einen kopierten Wikipedia-Artikel als Hausaufgabe abgegeben hat, ist seine Versetzung gefährdet. Mrs. Brinkman gibt ihm noch eine letzte Chance: Sollte er als Ersatzmann an der Quiz-Meisterschaft für die Meriwether-Lewis-Highschool in Seattle teilnehmen und sich dort beweisen können, darf er den Aufsatz neu schreiben. Doch dann läuft Anas Bruder Clayton weg und Zak weiß, dass er ordentlich Ärger bekommen wird, wenn er der nervigen Streberin Ana nicht bei der Suche hilft. Wer Lust auf eine nerdige, witzige und zuckersüße Lovestory hat, macht mit „Ana und Zak“ alles richtig! Es steckt viel Herzblut in den Protagonisten und besonders Ana konnte mich mit ihrer Charaktertiefe begeistern. Neben einer niedlichen Teenager-Romanze spielen ernste Themen wie familiäre Probleme ebenfalls eine Rolle. Trotzdem ist der Schreibstil humorvoll, auch wenn nicht immer alle Witze gut sind. Dank eines lockeren Schreibstils und eines perfekten Erzähltempos ist das Buch ein wahrer Pageturner. Mit einer Comic Covention als Handlungsort und den genannten Fandoms hat die Geschichte einen ganz besonderen Charme. Die stellenweise misslungene deutsche Übersetzung ist sehr schade, da sie manchmal verwirrend sein kann. Deswegen ist „Ana und Zak“ aus dem Jahr 2017 ein wundervolles Buch mit insgesamt nur kleineren Kritikpunkten. Darum gibt’s vier von fünf Federn! Es ist super schade, dass man es nur noch gebraucht erhält. Lasst euch davon aber bitte nicht abschrecken!

Bewertet mit 4 Sternen Zum Inhalt: Ana ist sehr zielstrebig und erfolgreich auf ihrem Weg zum College. Zak ist, zumindest in Anas Augen, das genaue Gegenteil. Er schummelt sich durchs Leben und hat nur Spaß haben im Kopf. Und so eine Schummelei bringt ihn zu einem Wettbewerb, bei dem auch Ana ist und zusammen erleben sie eine Nacht, die etwas ganz besonderes ist... Meine Meinung: Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und hat auch etwas besonderes. Die Story wird abwechselnd in der Ich-Perspektive von Ana und Zak erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Ana und Zak sind wohl beide nicht so, wie sie auf den ersten Blick erschienen und dass ist es, was das Buch für mich zu etwas besonderem macht. Zak mochte ich auf Anhieb, er ist so liebenswert wie ein Nerd nur sein kann, bei Ana hat es ein paar Kapitel gedauert, bis auch sie mir sympathisch war. Die Charaktere auf der Comic-Convention waren bunt gemischt und verrückt. Fazit: Für mich ist Ana und Zak ein Jugendbuch mit einer besonderen Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und es hat mich auch berührt. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Die Rezension ist auch auf meinem Blog verfügbar: https://inkofbooks.wordpress.com/2017/04/08/rezension-ana-zak/ POSITIV - Ana – Die Queen des Sarkasmus und der guten Manieren Ana ist ziemlich viel wie ich. Sie hat immer einen vollen Terminkalender, massenweise Hobbys, weiß genau wo sie hin will, hat gute Noten und ist absolut und immer ein Regeln befolgendes Mädchen. Allerdings gibt es einen großen Unterschied: Sie macht das alles, weil ihr Eltern sie dazu „zwingen“, nicht, weil es ihr Spaß macht. Sie hat unter dem Erwartungsdruck und der emotionalen Kälte ihrer Eltern zu leiden, was mich manchmal echt sehr wütend gemacht hat. Allerdings kann sie auf der Convention mal die richtige Ana rauslassen und wird sehr cool, sehr schlagfertig und sehr mutig. Und mein Lieblingszitat von ihr: „Halt die Klappe, Duquette!“ - Zak – Der totale Draufgänger (also zumindest unter Nerds) Zak ist in vielerlei Hinsicht das geaune Gegenteil von Ana, den er hat keinen Tagesplan, er lebt in den Tag hinein, zockt und spielt mit seinen Freunden, er ist der Star auf jeder Convention und generell jemand, der sich mehr so durchmogelt und nicht an etwas Großes im Leben glaubt. Außerdem muss er sich mit einem Stiefvater rumschlagen, der viel lieber Sport mit ihm spielen will, als ihn einfach nur zocken zu lassen. Allerdings zwingt der Zufall die beiden zusammen und sie funktionieren sehr gut zusammen! Zak ist flapsig, lustig und supernett, egal wie böse oder sarkastisch Ana mit ihm umgeht. Außerdem führt er sie herum und zeigt ihr, wie toll die Convention sein kann und wie viel Spaß man haben kann, wenn man einfach mal nicht an die Regeln denkt. - Die Convention-Atmosphäre Jeder, absolut jeder, der schon mal auf einer Convention (*hust* LBM und FBM *hust*) war, der wird wissen, wovon ich spreche: Es ist ein eigenes Universum, eine eigene Welt und hat seine eigenen Regeln. Und genau dies passierte auch auf dieser Convention. Ich liebe dieses Feeling von alten und neuen Freunden, die man sieht, die vollen Gänge, die absolut fantastischen Events, das leckere und teure Essen und das spezielle Feeling des gesamten Ortes. Und genau dies schafft dieses Buch herüberzubringen. Die Convention hat sich genauso angefühlt, wie sich eine Convention anfühlen soll: Wie nach Hause kommen und ein neues Universum entdecken gleichzeitig. Wunderschön gemacht! - Hintergrundgeschichten! Die beiden Protagonisten haben jeder Probleme, die sie zwar nicht lösen, aber einer Lösung im Laufe des Buches immer näher kommen. Das mochte ich sehr gerne. Beide waren eigenständige Charaktere mit Geschichten und einer Historie, die bei jedem der beiden ein Schatz zum Entdecken war. Außerdem gibt es immer wieder kleine und süße Begegnungen zwischen Zak und Leuten, die er schon kannte. Zusammen hatten sie schon Conventions erlebt und verrücktes Zeug angestellt und das war so niedlich und faszinierend, dass ich es noch einmal erwähnen musste. - Sie helfen sich gegenseitig War ja klar. Der Nerd und das Strebermädchen helfen sich gegenseitig, ihre Probleme zu lösen. Nein. Denn die Probleme sind am Ende keineswegs gelöst, aber man konnte doch einen anderen Blickwinkel erhaschen und sich deshalb freuen, dass sich die Mentalität zu den Problemen und im Generellen änderte. Und das hat ich am meisten fasziniert, da ich mir wirklich nicht vorstellen konnte, wie diese beiden sich gegenseitig helfen sollten, aber sie haben es wirklich geschafft. Und waren in diesem Prozess so mega süß und schüchtern, dass ich manchmal einfach nur die Augen schließen musste vor so vielen Bedenken und niedlichen Gedanken, die die beiden zusammenschweißten. Ana und Zak? Ihr seid wie Honig mit Glitzerzuckerüberzug! NEGATIV - MANCHE ÜBERSETZUNGEN! Ok, es gibt manchmal ein paar Übersetzungsfehler. Geschenkt. Es gibt auch manche Dinge, die man einfach nicht übersetzen kann, weil sie nur in der Originalsprache wirklich witzig sind und/oder Sinn ergeben. Was nicht dazu gehört, sind verschiedene Insider und Titel von Spielen. Star Wars und Star Trek können höllisch froh sein, dass sie auch auf Deutsch so heißen, sonst hätte man sie garantiert nicht richtig übersetzt. - Denn manchmal wurde hier ein regelrechtes Insider-Massaker veranstaltet. Außerdem: Dungeons & Dragons dürfte ja wohl mittlerweile jedem ein Begriff sein. Das kann man dann auch nicht übersetzen, weil es ÜBERALL Dungeons & Dragons heißt! Man kann nicht auf der einen Seite sagen: „Ich habe bei einem D&D-Battle gewonnen“ und auf der anderen: „Bei Verliese und Drachen verliere ich ziemlich häufig“. Ihr merkt das, ja? Genauso bei einer der wohl bekanntesten Serien: „The Walking Dead“. Ratet mal, wie es übersetzt wurde: „Die wandelnden Toten“ Ich erwarte wirklich nicht, dass man jeden Geek-Insider versteht, aber wenigstens, dass mit diesem Satz wirklich die Serie und damit eine Anspielung gemeint war, kann man doch mal bitte eben googeln! - Die Beschreibungen der Charaktere Also ich kann wirklich über Vieles hinwegsehen und tue das auch meistens. Und ich finde es auch super, wenn nicht jeder Charakter wie ein griechischer Gott aussieht oder einfach umwerfend, sondern einfach ganz normal. Wenn die Charaktere aber dauernd als einfach nur ekelig beschrieben werden, kann ich eigentlich nur dagegen sein. Ich konnte nicht mit ihnen warm werden, wenn sie in meinem Kopf einfach nur hässlich waren. Das liegt nicht daran, dass ich einfach nicht tolerant genug bin, sondern dass ich meine, dass jeder doch ein wenig auf Hygiene achten kann und ich nicht finde, dass du Menschen, die du eigentlich doch toll findest, so beschreibst. Ihr glaubt mir nicht? So werden Zak und Anna beschrieben: Käsig, bleich, knochig, verknotete Haare, dürr, Koteletten und ein unregelmäßiger Bart, knotige Mähne, flache Brust, und und und. Ich könnte noch viele Beispiele nennen, aber ihr wisst, worauf ich hinaus will, oder? - Ich hab’s ihnen manchmal einfach nicht abgekauft Manche Emotionen kamen einfach zu plötzlich, um real zu sein. Manches war zu weit hergeholt, wortwörtlich an den Haaren herbeigezogen, nicht glaubwürdig und nicht schön ausgeschrieben, sondern hingeklatscht, als würde das eben so passieren, wenn man das so macht. Keine Emotionen sondern reine Fakten, was ja nun wirklich nicht der Sinn der Sache war. - Also…das, was am Ende passiert ist…wirklich jetzt? Ich will ja nicht spoilern, aber gerade zum Ende hin geht diesem Roman wirklich jede Realität verloren. Es ergibt keinen Sinn, wirkt deplatziert, hat keinen richtigen Platz im Plot, den auch etwas wesentlich weniger Schlimmes ausfüllen hätte können. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber gerade bei Conventions kommt sowas nicht so ganz häufig vor. Fazit: Ana und Zak war ein süßes, quirliges und nerdiges Abenteuer auf einer Convention! Es thematisierte viele Themen und schaffte es, eine tolle Liebesgeschichte auf die Beine zu stellen, die von starken Charakteren und deren Hintergrundgeschichten und Emotionen lebt. Auch das Feeling einer Convention und die Liebe zum Nerd-Sein kamen sehr gut rüber. Allerdings gab es auch einige Kritikpunkte, wie zum Beispiel an manchen Stellen fehlerhafte Übersetzung, manche Emotionen, die einfach nicht rüber kamen, und Absurdität, vor allem im letzten Drittel des Buches. Trotzdem würde ich „Ana und Zak“ jedem empfehlen, der eine süße, kurzweilige und geekige Liebesgeschichte lesen möchte! 3,5 von 5 Tintenklecksen!
Das Leben auf zwei verschiedenen Planeten – bis zum ersten Kuss Bis Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teilnehmen wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander. (Klappentext) Bei diesem Buch hatte ich eine süße und nerdige Geschichte erwartet, wo aber doch bei den Charakteren noch mehr dahinter steckt. Und das Buch hat mich dabei auch nicht enttäuscht. Zuerst lernt der Leser Ana kennen, deren Alltag von ihren Eltern streng kontrolliert wird. Sie hat jeden Tag Aktivitäten, wie Bogenschließen oder das Quiz-Bowl-Team um ihren Lebenslauf zu verbessern. Dabei wirkt sie auf ihre Mitschüler nur wie eine Streberin, aber sie haben keine Ahnung davon, dass Ana überhaupt keinen Spaß daran hat und gar nichts in ihrer Freizeit machen kann, was sie gerne tun würde. Zak dagegen interessiert sich hauptsächlich für Filme, (Rollen-)Spiele und seine geliebte Waschingcon. In der Schule ist er eher faul, interessiert sich nicht so sehr für seine Zukunft und hat Probleme mit seinem Stiefvater. Bei der Quiz-Meisterschaft, kommen die beiden zum ersten Mal richtig in Kontakt und man merkt schnell, das Ana voller Vorurteile gegenüber Zak ist und ihn überhaupt nicht leiden kann. Er mag sie eigentlich und hofft, dass sie vielleicht mal irgendwann mit ihm ausgeht. Zitat : "Aber ich sehe Ana dort drüben in der Schlange. Sie sieht verwirrt aus und ein bisschen missmutig. Für sie muss das alles ziemlich merkwürdig sein. Normalerweise hat sie alles so was von im Griff. Diese Sache mit ihrem Bruder bringt sie aber offenbar total durcheinander, und wenn ich ankomme und ihr den Tag rette, dann wäre sie vielleicht gerade genug dankbar ... um ... keine Ahnung, mit mir wie mit einem menschlichen Wesen zu reden." Schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Clayton, der zu Con abgehauen ist und erleben dabei die verrücktesten Dinge. Auf dieser Con geht es um alles Mögliche zu Fantasy-und Science-Fiction mit viele Fanartikel, Vorträge, Wettkämpfe oder Autogrammstunden. Während Ana und Zak dort sind spielt dann z.B. auch der Karten-Wettbewerb "Labyrinth der Monster" eine Rolle. Und durch die verschiedensten Situationen gibt es Leute, die es auf Ana und Zak abgesehen haben und sie verfolgen. Wie auch es im Klappentext von dem Buch steht, kommen die beiden sich schließlich näher und merken, dass der andere vielleicht gar nicht so ist, wie sie ihn bisher gesehen haben. Ana meckert ständig nur an Zak herum, was total amüsant war, und hält ihn nur für einen Nerd, der ein "faules Großmaul" und ein Idiot ist. Zak dachte immer, Anas Leben wäre eher sorglos und er merkt, dass da etwas ganz anderes hintersteckt und lernt auch ihre schlagfertige und sarkastische Seite kennen. Zitat Ana : "Mensch, ist dieser Typ eingebildet und nervig. Aber ich erinnere mich, was er da draußen durchgemacht hat. [...] Ich fange langsam an, keine besondere Abneigung gegen Zak Duquette zu haben. Tatsächlich fange ich langsam an, überhaupt keine Abneigung gegen ihn zu haben." Ich mochte sehr gerne, wie das Buch mit der Geschichte und auch dem Zeitraum, wo es spielt, aufgebaut ist. Es wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere erzählt und über jedem Kapitel sind Zeitangaben. Der Schreibstil des Autors war flüssig und oft humorvoll. Richtig gut gefallen hat mir, wie sehr die beiden die gemeinsame Zeit verändert hat, weil ihnen der andere einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Probleme gegeben hat. Schön fand ich auch, dass Ana merkt, dass Zak gar nicht so ein Idiot ist, wie sie dachte und langsam anfängt auf der Con Spaß zu haben. Fazit : Eine süße, humorvolle und nerdige Liebesgeschichte, die mich begeistern konnte.
Ana und Zak leben in zwei völlig verschiedenen Welten- sie die ehrgeizige Streberin, er der faule, aber liebenswürdige Nerd- bis Zak dazu verdonnert wird an einem Turnier der Quiz-Mannschaft seiner Schule teilzunehmen, dem auch Ana und ihr kleiner Bruder Clayton innewohnen. Frustriert, weil er wegen diesem dämlichen Wettkampf seine heißgeliebte Comic-Convention verpasst, schüttet Zak auf der Fahrt nach Seattle Clayton sein Herz aus. Dass der Junge noch am selben Tag spurlos verschwinden wird, um selbst Teil dieser Convention zu werden, ahnt er dabei nicht. "Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut, beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander." Der mit Anführungszeichen markierte Teil war auf dem Klappentext so treffend und schön zusammengefasst, dass ich mich gezwungen fühlte ihn zu übernehmen. Jetzt mal ehrlich: da schmilzt einem doch das Herz, oder? Und wenn nicht jetzt, dann spätestens, wenn man Zak kennenlernt. Er ist der Innbegriff eines waschechten Comic-Nerds, wie er im Buche steht und dabei so unglaublich erfrischend, dass man aus dem Lächeln garnicht mehr heraus kommt. Er ist nicht perfekt. Das ist keiner der Charaktere in diesem Buch. Aber genau das macht sie einzigartig. Diese Geschichte lebt von ihren Charakteren. Ohne Zaks selbstverliebte Witze und Anas ernste Erwiderungen, hätte mir das Ganze nicht einmal halb so gut gefallen. Ein Grund dafür liegt darin, dass ich mich überhaupt nicht in der Comic-Welt auskenne. Mindestens 80% der erwähnten Namen musste ich googeln, um mir alles richtig vorstellen zu können. Das hat den Lesefluss leider derart behindert, dass ich es irgendwann aufgegeben habe und mit weißen Lücken in meinem Kopfkino gelebt habe. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass diese Geschichte für jemanden, der mit der Materie vertraut ist, einem Schlaraffenland gleichen muss. Auch Liebes-Fans, wie ich, kommen hier auf ihre Kosten. Die Gefühle, die Ana und Zak füreinander entwickeln, werden authentisch beschrieben und entwickeln sich, was mir besonders wichtig ist, in einem angemessenen Tempo. Nichts an dieser Geschichte wirkte aufgesetzt und selbst die wahnwitzigsten Entwicklungen haben auf ihre schräge Art und Weise genau ins Bild gepasst. Wären da nicht all die Fachbegriffe und mir unbekannten Superhelden etc. gewesen, hätte ich dem Buch volle 5 Sterne gegeben. Aber auch die 4 Sterne können sich meiner Meinung nach sehen lassen. Absolut empfehlenswert! PS.: Und wenn ich nicht sofort auch einen Zak als (besten) Freund haben kann, dann fang ich an zu schreien!
Viel zu viel los auf so einer Comic-Con Das Buch: Eigentlich hat Zak, ein verträumter Nerd, für das nächste Wochenende viel vor: die alljährliche Comic-Con, oder auch Washingcon genannt, findet wieder statt. Denn das ist seine Welt und jeder kennt ihn dort. Doch leider macht ihn seine Lehrerin einen Strich durch die Rechnung: Um das Fach zu bestehen muss er am Wochenende an einer Quiz-Meisterschaft der Schule teilnehmen. Zwar auch in Washington, doch leider ist dies eben nicht die Comic-Con. Und dann läuft der kleine Bruder von Ana, die zielstrebige Kapitänin des Quizteams, einfach weg – direkt auf die Comic-Con. Nun kommt Zak doch noch auf die Comic-Con – zusammen mit Ana und nur zur Suche nach ihrem Bruder. So hatte er sich das Wochenende nicht vorgestellt…. Brian Katcher – Ana und Zak Das Fazit: Dieses Buch wird durchgehend als Liebesgeschichte propagiert. Ist aber eher nicht. Natürlich darf ein Kuss zwischen Ana und Zak nicht fehlen. Aber der eigentliche Star ist nun einmal der Ort: die Comic-Con. Zak, der in seinen jungen Jahren wohl schon alles auf diesem Event erlebt hat und Ana, die doch sehr naiv und unbedarft auf diese Veranstaltung stolpert. Immer auf der Suche nach dem kleinen Bruder. Denn dieser will einfach einmal Spaß haben. Sich mal etwas gönnen. Doch Ana eröffnet das große Drama. Sie kann es nicht verstehen. Auch nicht, dass man sich verkleidet und so auf ein Event gehen kann. Doch dort passieren viele Abenteuer, die doch so manche Einsicht bei Ana bringen. Zusammen mit dem doch eher „Checker“ Zak beginnt sie, diese Welt zu verstehen. Eigentlich auch nur, um Zak zu verstehen. Kommen wir zurück zu den Abenteuern: der Großteil des Buches spielt sich noch nicht einmal in 24 Stunden ab. Immer schön auf der Comic-Con. Ana und Zak stürzen von einem Abenteuer zum nächsten. Und das wird doch sehr abstrus und völlig überzogen. In dieser Spanne gibt es (hier eine kleine Auswahl) Prügeleien, Kartenspiele mit Wassereinsatz, wütende Figuren, eine Mittelalterschlacht, ein Vampirball, Karaoke, Drogenfund, Kidnapping, Waffen. Die Drogengeschichte war übrigens völlig abwegig und sinnlos. Trotzdem muss man den Autor zu der gelungenen Kulisse loben. Der Leser erhält wirklich den Eindruck, auf einer Comic-Con zu sein und auch gerne mal eine zu besuchen. Leider hetzen dann Ana und Zak doch zu sehr durch das Geschehen. Kurz durchatmen konnte der Leser nur in kurzen ruhigen Momenten. Da, wo Ana und Zak von ihren Familien erzählen. Denn beide sind nicht so perfekt, wie sie scheinen. Und beide können voneinander lernen. Das tun sie auch – das ist die Basis der kleinen aufkeimenden Liebe. Mehr Romantik gibt es nicht. Ist ja auch keine Zeit bei den vielen Geschehnissen auf dem Event. Aber genau diese kleinen Momente tun diesem Buch sehr gut. Zusammenfassend ist es ein nettes Buch für zwischendurch. Eine schöne Location mit schöner Thematik. Leider ist es doch aufgrund der kurzen Zeitspanne im Buch eher eine Hetzerei von einer Veranstaltung zur nächsten. Immer auf der Suche nach dem Bruder. Und was macht dieser? Eine ruhige Kugel schieben und Ana und Zak heimlich beobachten. Genau wie der Leser. https://booksoftination.wordpress.com/2017/06/14/brian-katcher-ana-und-zak/











