Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Franziska Stadler ist das Pseudonym der Bestseller-Autorin Martina Sahler, die mit ihren historischen Romanen schon viele Leserinnen und Leser begeistert hat. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.
Posts
Toller und glanzvoller Auftakt. Imposante historische Kulisse
Inhalt: Um das Gestüt der Familie Rehberger zu retten, wird der Lipizzaner-Hengst Novio verkauft. Für Tochter Irma Rehberger bedeutet Novio alles, sie hat ihn von klein an aufgezogen. Kurzer Hand verkleidet sie sich als Mann und folgt Novio nach Wien in die Spanische Hofreitschule. Es gelingt ihr, dort eine Ausbildung als Eleve zu beginnen. Unter den Adelssprösslingen hat sie es nicht leicht, Lehrer Stephan erkennt ihr außergewöhnliches Talent und fördert sie besonders. Irma fällt es schwer ihre Tarnung aufrecht zu erhalten und fühlt sich immer mehr zu Stephan hingezogen. Was soll sie tun? Ihre Tarnung aufgeben? Dann muss sie Novio verlassen…. Der Schreibstil lässt sich wunderbar leicht und flüssig lesen, ist absolut mitreißend, emotional und bildhaft. Franziska Stadler gibt uns ein tolles Bild vom kaiserlichen Wien im Glanz der Habsburger Monarchie. Die Einblicke in die damalige imposante Reitkunst ist sehr eindrücklich geschildert. Franziska Stadler hat tolle Figuren gezeichnet, die ein überaus lebendiges und authentisches Bild abgeben. Dies ist ihr mit allen Charakteren gelungen, vom einfachen Pferdeknecht bis hin zum Kaiserpaar persönlich. Irma Rehberger ist mir sehr sympathisch, für damalige Zeiten, besitzt sie eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein und kämpft für ihren Traum. Stephan Gowalka mochte ich auch von Beginn an, ich empfand ihn als Lehrer gerecht und bei den meisten ist er auch beliebt, trotzdem umgibt ihn eine geheimnisvolle Aura. Es gibt noch einige Nebencharaktere, die Irma auf ihren Weg begegnet und den Handlungsverlauf sehr spannend gestalten. Am Anfang des Buches gibt ein Personenverzeichnis, die realen historischen Figuren sind gekennzeichnet. Insgesamt hat mich dieser Auftaktband prächtig unterhalten. Es sind noch einige Fragen offen und ich freue mich auf die Fortsetzung. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne. Danke an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar.
Großartig!
Irma - Nie ohne Novio Wien, 1898: Irma Rehberger ist die uneheliche Tochter einer Gestütsbesitzerin aus der Steiermark. Sie liebt ihr Leben auf dem Pferdehof und kann sich eine Zukunft ohne ihren fünfjährigen Lipizzaner-Hengst Novio nicht mehr vorstellen. Bedeutet er für sie doch so viel mehr, als nur ein Pferd, das nur ihr vertraut, denn er wurde kurz nach dem Tod ihres Zwillingsbruders geboren und wird sie immer, als sein Vermächtnis an ihn erinnern. Doch nun endet ihre Zeit in der alten Heimat und ein Neuanfang in Wien stehr bevor. Denn Novio soll zukünftig an der berühmten Spanischen Hofreitschule ausgebildet werden, ist er doch außergewöhnlich gelehrig. Aber für Irma bedeutet das, dass sie ihm unter allen Umständen folgen muss, weshalb sie sich als Mann ausgibt und eine Ausbildung als Eleve beginnt. Leider wird sie ohne adelige Herkunft nicht anerkannt, kommen die anderen Eleven doch aus höhergestellten Familien. Irmas, oder besser gesagt ab jetzt Konrads, Talent sticht schnell heraus und sie sorgt für Respekt unter ihren Kollegen durch ihr Können. Doch wird sie ihre Tarnung für lange Zeit aufrecht erhalten können? Und was tut sie, wenn sie auffliegt? Kann sie Novio dann einfach alleine lassen? Franziska Stadler ist das Pseudonym der Autorin Martina Sahler. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin, was aber auch am sehr geschickten Handlungsaufbau liegt, der so manche Überraschung bereithält und so die Spannung bis zur letzten Seite niemals ganz nachlässt. Irma ist eine sehr mutige junge Frau, die bereit ist, für ihre Träume Opfer zu bringen. Das lässt sie sofort sympathisch und echt wirken. Ich mochte den Roman sofort, denn ich liebe es, wenn eine Handlung schnell an Fahrt aufnimmt. Das alles war gegeben, denn Irmas Leben in Wien ist nicht immer einfach und hat mich immer für einen positiven Ausgang der Situationen hoffen lassen. Ich liebe es, wie die Autorin die Spannung hochhält und immer wieder neue Zwischenfälle auftreten, die absolut unerwartet und überraschend sind. Nun freue ich mich sehr auf Band 2 und welche Entwicklungen er bereithält!

Die Hofreiterin von Franziska Stadler,(Martina Sahler) Band 1, Der Traum von Freiheit Klappentext Für ihren großen Traum setzt Irma alles aufs Spiel ... Der Glanz der Habsburgermonarchie und die Eleganz der klassischen Reitkunst. Wien, 1898. Die junge Irma Rehberger liebt ihren Lipizzaner-Hengst Novio über alles. Als er verkauft werden muss, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Pferd an die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien zu folgen. Verkleidet als Pferdeknecht tritt sie die Ausbildung als Eleve an, hat es ohne adligen Hintergrund allerdings nicht leicht. Durch ihr außergewöhnliches Talent wird schon bald ihr Lehrer Stephan auf sie aufmerksam und fördert sie besonders. Mit der Zeit fühlt Irma sich immer stärker zu ihm hingezogen, doch wenn ihre Tarnung auffliegt, muss sie Novio verlassen. Wie wird Irma sich entscheiden? Folgt sie der Vernunft oder ihrem Herzen? Der erste Band der historischen Saga um die Wiener Hofreitschule. Packend, romantisch und hochemotional erzählt Franziska Stadler von einer jungen Frau, die inmitten einer von Männern dominierenden Welt mutig ihren Weg geht: Schafft sie es, sich als erste Frau an der Spanischen Hofreitschule durchzusetzen? Meine Meinung Dieses Buch hat mich die letzten Tage begleitet und ich muss sagen, es war ein wunderbares Leseerlebnis. Ich bin in die faszinierende Welt der wunderschönen Lipizzaner Hengste eingetaucht. Ich bin ja sowieso immer wieder fasziniert wie sich damals die Frauen endlich durchsetzten und sich ihren Platz in der Männerwelt langsam eroberten. Eine Welt in der die Frau nicht viel Mitspracherecht hatte. In diesem ersten Band um die spanische Hofreitschule, mit ihren legendären Lipizzaner-Hengsten ,lernen wir die junge Irma Rehberger und ihren Lipizzaner-Hengst Novio kennen. Irma die mit ihrer Mutter und ihrem Zwillingsbruder Anton auf dem Gestüt ihrer Mutter in der Steiermark leben, hat sich ganz der Liebe zu ihrem Lipizzaner-Hengst Novio verschrieben. Sie und Novio bilden eine Einheit wie man sie zwischen Mensch und Tier nicht oft sieht. Beide können nicht ohne den anderen. Eine andere innige Verbundenheit hat Irma zu ihrem Bruder Anton. Wie das unter Zwillingen eben ist,ist es eine sehr enge und von vollem Vertrauen geprägte Geschwisterliebe. Sie verbringen die meiste Zeit miteinander und mit ihren Freunden. Nichts könnte sich gegen diese Verbundenheit drängen. Bis es eines Tages zu einem dramatischen Ereigniss mit Anton kommt. Die finanziellen Schwierigkeiten die das Gestüt bedrohen, müssen schnellstmöglich in den Griff bekommen werden,ansonsten droht der Familie Rehberger der unausweichlich Ruin und sie würden ihr Gestüt nicht halten können. Da bietet sich die Gelegenheit den absoluten Ausnahmehengst Novio an die spanische Hofreitschule in Wien zu verkaufen. Mit dem Geld könnte das Gestüt gerettet werden und es würde noch etwas übrig bleiben um erstmal sorglos zu leben. Aber wie soll Irma damit fertig werden? Sie ist am Boden zerstört. Doch da sieht sie eine kleine Chance mit ihrem Novio zusammen zu bleiben. Nur ihre Mutter weiht sie in ihren recht verrückten Plan ein. Sie will als Mann verkleidet mit ihrem Pferd an die Hofreitschule gehen und sich als Bereiter anlernen lassen. Natürlich ist ihre Mutter nicht besonders begeistert und ihr gesamtes Umfeld muss sie belügen. Ich muss nicht betonen das es im Jahr 1898 absolut nicht üblich war das Frauen diesen Beruf ergreifen durften, deshalb die Verkleidung. Aber mal ehrlich, wie lange wird Irma diese Maskerade aufrecht erhalten können. Wird sie es überhaupt bis hinter die Tore der Hofreitschule schaffen? Ist sie vielleicht sogar gewissen Gefahren ausgesetzt, allein,als junge Frau in Wien? Die Autorin überrascht uns mit einer unglaublichen Wendung in Irma's privaten Umfeld gegen Ende des ersten Bandes. Das fand ich ja so richtig krass. Für Irma könnte das einen ganz neuen Weg für ihre Zukunft bedeuten. Ich habe dieses Buch mit Hochgenuss gelesen und auf mich wirken lassen. Die Geschichte, mit historischem Hintergrund hat mir ausnehmend gut gefallen. Mich hat das Buch richtig gut unterhalten. Irma ist eine junge Frau die weiß was sie will und es mit allen Mitteln versucht zu erreichen. Sie hat meinen allergrößten Respekt. Ich freu mich schon jetzt auf Teil 2 welcher schon im Herbst erscheint. Das Cover ist super schön und beide Teile passen perfekt zueinander. Ich bin schon gespannt wie es mit der willensstarken Irma weitergeht. 5 /5🌟🌟🌟🌟🌟 und absolute Leseempfehlung. Mit diesem Buch ist der Autorin etwas ganz tolles gelungen.
Inhalt: Mehrere Schicksalsschläge tragen dazu bei, dass Irma Rehbergers geliebter Lipizzaner Nevio an die spanische Hofreitschule nach Wien verkauft wird. Da sie sich nicht von ihm trennen kann, begleitet sie ihn verkleidet als Pferdeknecht und erhält die Ausbildung als Eleve, denn ihr Talent ist nur allzu offensichtlich. Neid und Missgunst tragen dazu bei, dass ihre Tarnung in Gefahr ist, genauso wie ihre aufkommenden Gefühle für ihren Lehrer Stephan Gowalka… Mit einer beeindruckenden Geschichte entführt uns die Autorin an die Wiener Hofreitschule zur Zeit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth Anfang des 19.Jahrhunderts. Da nur Männern eine Ausbildung zum Eleve und Bereiter vorbehalten war und auch die Herkunft eine Rolle spielte, war es für Irma schwer, ihre Rolle zu spielen. Während man Einblicke in die Abläufe und das Training mit den Pferden erhält, erfährt man in Rückblicken nach und nach mehr über die Umstände, die zum Verkauf dieses lernwilligen, eleganten und edlen Pferdes führten. Gut recherchiert fühlt man sich als Leser in diese Zeit versetzt, lernt nebenbei viele Sehenswürdigkeiten Wiens kennen, taucht ein in die Welt des Adels und der Hofetikette und begleitet eine tapfere, mutige Frau, die sich zu behaupten weiß. Die ungewöhnliche Freundschaft zu der Schauspielerin Mizzi Kaspar und ihrer speziellen Verbindung zum Hochadel ist ausschlaggebend für die Entwicklung und den Mut Irmas, um nicht aufzugeben und zu kämpfen. Eine Welt voller Geheimnisse, Intrigen und Romantik, mit dem Glanz der Habsburger Monarchie und der Eleganz der adeligen Reitschule und einer kleinen Prise Zirkuswelt. Ich hätte mir stellenweise noch etwas mehr Einblicke in die Reitkünste und Ausbildung gewünscht. Die Örtlichkeit in und um die Reitschule wird zwar beschrieben, sehr ausführlich auch Wien selber mit all den traditionellen Sehenswürdigkeiten, aber es hat mir dieser gewisse Funke gefehlt. Vielleicht wird das im 2.Teil noch ausführlicher beschrieben, aber für mich war dieser Teil zeitweise etwas nüchtern, trotz aller Schicksalsschläge und Gefühlswirrwarr. Dennoch eine angenehme Geschichte und wer sich für die Welt der Pferde interessiert, ist hier goldrichtig.

Was für ein wunderschönes Buch. Franziska Stadler nimmt uns mit in das kaiserliche Wien, an die Spanische Hofreitschule. Wer schon einmal in den Gemäuern der Hofreitschule gestanden hat und Pferde liebt, wird mit Sicherheit genauso fasziniert sein, wie ich es bin. Die Autorin hat einen wunderbaren leichten und lockeren Schreibstil, dabei formt sie die Charaktere so ausgereift, dass sie lebendig werden. Auch die wunderschönen Lippizanerhengste, allen voran Novio, werden sehr authentisch beschrieben. Ich hatte das Hufgetrappel und das Schnauben und Wiehern der Pferde die ganze Zeit im Ohr. Sehr schön kommt auch die Stimmung Wiens zur damaligen Zeit rüber. Her haben mich die Beschreibungen des Trubels am Prater sehr beeindruckt – man hat tatsächlich die ganze Zeit über das Gefühl, dabei zu sein. Im Großen und Ganzen konnte mich Irma begeistern, auch wenn ich mit der Leichtigkeit, mit der sie über die Ehefrau ihres Stephans hinweggeht, nicht einverstanden bin. Auf der einen Seite kommt sie nicht damit klar, dass ihre Freundin Mizzi verheirateten Männern zu „Diensten“ ist, aber andererseits schiebt sie die Ehefrau gedanklich zur Seite. So sehr viel Ehrgefühl hat sie dann wohl doch nicht. Ich kann das Dilemma, in dem sie steckt, gut verstehen, aber im Buch erscheint es viel zu leicht. In einigen Rezensionen steht, dass man gerne noch mehr über die Arbeit mit den Pferden gelesen hätte. Ich muss sagen, so wie es ist, ist es für mich perfekt. Es ist eine Geschichte, in der sehr viel Liebe zum Pferd ausgedrückt wird und meiner Meinung nach findet die Autorin die perfekte Balance zwischen den einzelnen Komponenten des Buches: den historischen Details Wiens, dem Schauplatz der Hofreitschule und der Liebesgeschichte. Die Charaktere konnten mich alle begeistern – egal ob es dabei um die „bösen“ oder die „guten“ geht. Ich fand es schade, dass das kleine Mädchen von Anfang nicht mehr wieder zu sehen war – hier hätte ich mir ein Wiedersehen gewünscht. Highlight für mich war die Begegnung mit Sisi und Franz – in meiner Jugend war ich großer Fan der Sissi-Verfilmungen. Die Begegnung und auch die Audienz passten meiner Auffassung nach wunderbar in die Geschichte hinein, weiß man doch das Sisi Pferde über alles geliebt hat. Der Blick in den „Arbeitsalltag“ des Kaisers rundete den Roman ab. Der 2. Teil der Reihe, der im Oktober erscheinen wird, ist auf jeden Fall gleich auf meiner Wunschliste gelandet – den will ich unbedingt lesen, weil ich wissen möchte, wie es mit Irma und Stephan weitergeht. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.
Der Traum vom professionellen Reiten 1898: Irma und ihr Lipizzaner Hengst Novio sind ein unzertrennliches Team. Als Novio für die Ausbildung in der Spanischen Hofreitschule in Wien ausgesucht wird, muss Irma ihn ziehen lassen. Kurzentschlossen geht sie mit ihm, verkleidet als Mann, nach Wien und lässt sich zum Bereiter ausbilden. Schnell merkt sie die gesellschaftlichen Grenzen, doch gefördert durch ihren Ausbilder Stephan und sogar durch Kaiserin Sisi, schöpft Irma Mut. Doch ihr Geheimnis macht ihr die Arbeit dennoch schwer. „Die Hofreiterin - Der Traum von Freiheit“ ist Band 1 der „Die Hofreiterin von Wien“-Saga von Franziska Stadler. Die Handlung wird in zwei Strängen erzählt, nämlich in der Gegenwart, beginnend mit der Abfahrt nach Wien und Irmas Alltag dort. Des Weiteren erfolgen Zeitsprünge in die Vergangenheit hin zur Vorgeschichte um Novios Herkunft bis hin zu seiner Entdeckung als Ausbildungspferd für die Spanische Hofreitschule. Die Hauptgeschichte dreht sich um Irma und den Lipizzaner Hengst. Es gibt aber auch noch den Nebenstrang um die Frage nach dem Vater Irmas und ihres Zwillingsbruders Anton. Beide Stränge ziehen sich spannend bis fast zum Schluss. Mir persönlich gefallen immer Geschichten in denen Kaiserin Sisi vorkommt, wobei ich zugeben muss, dass ich es hier irritierend fand, dass Sisi immer in Schlüsselsituationen anwesend war. Aber nach Betrachtung des Gesamtbuches konnte ich das besser einordnen und fand es dann wiederum stimmig. Die Figuren fand ich sehr interessant gewählt und beschrieben. Irma ist eine strebsame, abenteuerlustige, aber auch intelligente Frau. Die Konstellation ihrer Familie passt zwar nicht in die damalige Zeit, macht aber die Geschichte um die Familie Rehberger umso interessanter. Auch die Beziehung zwischen der Mutter und ihren Zwillingen ist nachvollziehbar dargestellt, aber zeigt auch eine sehr verschlossene Mutter, die vom Leben nicht immer mit Glück bedacht wurde. Sehr erfrischend fand ich den Charakter der Mizzi Kasper. Wer sich mit der kaiserlichen Familie auskennt, dem ist schnell klar, wer Mizzi ist. Für mich stellt sie eine mütterliche Ratgeberin dar, die Irma leitet. Auch die historische Einordnung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Gerade die Regeln und Zwänge der Hofreitschule, aber auch die Beschreibungen des Wiener Praters waren für mich sehr interessant. Rund macht diese Einordnung auch das Nachwort, indem die Autorin noch einiges zu den Charakteren und eben zur historischen Einordnung erklärt. Fazit: Für mich eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von Kaiserin Sisi und Fans historische Romane!!
Wien, 1898: Irma Rehberger, liebt nichts mehr als ihren Lipizzaner-Hengst Novio. Als er verkauft werden soll, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Daher beschließt Irma Novio an die Spanische Hofreitschule nach Wien zu folgen. Doch wie lange wird ihr Schauspiel, dass sie vorgibt, ein Mann zu sein, wohl funktionieren? So tritt Irma, verkleidet als Mann, die Ausbildung als Eleve an der Hofreitschule an. Doch ohne adligen Hintergrund, wie bei den anderen Eleven, wird sie immer wieder zur Zielscheibe. Durch ihr außergewöhnliches Talent fällt sie jedoch bald nicht nur ihrem Lehrer ins Auge. Mit der Zeit fühlt sie sich auch immer mehr zu ihm hingezogen. „Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit“ ist der erste Band der Autorin Franziska Stadler der Saga um die Wiener Hofreitschule. Packend erzählt sie die Geschichte um eine junge Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten muss und mutig ihren Weg zu gehen lernt. Ende des 19. Jahrhunderts war es definitiv noch nicht üblich, dass Frauen einen selbstgewählten Beruf ergreifen, geschweige denn Bereiter an der Spanischen Hofreitschule werden dürfen. Hinter dem Pseudonym Franziska Stadler steckt die Autorin Martina Sahler. Ihr Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die Autorin hält die Spannung im gesamten Verlauf der Geschichte aufrecht und schafft es so eine Geschichte zu erzählen, die nicht kitschig wirkt und ein Ende erzählt, das ich so von Anfang an nicht erwartet hätte. Auch ist es ihr sehr gut gelungen, die fiktive Geschichte um Irma im historischen Rahmen der Habsburger zu erzählen. Ich bin definitiv schon jetzt gespannt, wie es weitergeht!
Der Versuch Pferdegeschichten für 10-jährige Mädchen für erwachsene Frauen zu schreiben.
Die Geschichte konnte mich leider so gar nicht abholen. Die Beschreibungen der Pferd-Mensch-Beziehung war mir einfach zu bilderbuchmäßig. Das es in einer so renommierten Einrichtung wie der Hofreitschule keinen einzigen Reiter geben sollte, der mit dem sensiblen Novio klarkommt, scheint mir einfach unrealistisch. Ebenso die scheinbaren familiären Verbindungen zwischen Irma und dem Kaiserhaus ist mir zu konstruiert. Auch das Irmas erste Liebe zunächst sehr stark versucht hat Irma für sich zu gewinnen und dann doch ganz plötzlich einfach von der Bildfläche verschwunden ist war komisch. Für mein empfinden wollte die Autorin zu viel in die Geschichte packen, was am Ende dann nicht zusammenpasste und eine unrunde Geschichte ergeben hat.
Description
Book Information
Author Description
Franziska Stadler ist das Pseudonym der Bestseller-Autorin Martina Sahler, die mit ihren historischen Romanen schon viele Leserinnen und Leser begeistert hat. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.
Posts
Toller und glanzvoller Auftakt. Imposante historische Kulisse
Inhalt: Um das Gestüt der Familie Rehberger zu retten, wird der Lipizzaner-Hengst Novio verkauft. Für Tochter Irma Rehberger bedeutet Novio alles, sie hat ihn von klein an aufgezogen. Kurzer Hand verkleidet sie sich als Mann und folgt Novio nach Wien in die Spanische Hofreitschule. Es gelingt ihr, dort eine Ausbildung als Eleve zu beginnen. Unter den Adelssprösslingen hat sie es nicht leicht, Lehrer Stephan erkennt ihr außergewöhnliches Talent und fördert sie besonders. Irma fällt es schwer ihre Tarnung aufrecht zu erhalten und fühlt sich immer mehr zu Stephan hingezogen. Was soll sie tun? Ihre Tarnung aufgeben? Dann muss sie Novio verlassen…. Der Schreibstil lässt sich wunderbar leicht und flüssig lesen, ist absolut mitreißend, emotional und bildhaft. Franziska Stadler gibt uns ein tolles Bild vom kaiserlichen Wien im Glanz der Habsburger Monarchie. Die Einblicke in die damalige imposante Reitkunst ist sehr eindrücklich geschildert. Franziska Stadler hat tolle Figuren gezeichnet, die ein überaus lebendiges und authentisches Bild abgeben. Dies ist ihr mit allen Charakteren gelungen, vom einfachen Pferdeknecht bis hin zum Kaiserpaar persönlich. Irma Rehberger ist mir sehr sympathisch, für damalige Zeiten, besitzt sie eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein und kämpft für ihren Traum. Stephan Gowalka mochte ich auch von Beginn an, ich empfand ihn als Lehrer gerecht und bei den meisten ist er auch beliebt, trotzdem umgibt ihn eine geheimnisvolle Aura. Es gibt noch einige Nebencharaktere, die Irma auf ihren Weg begegnet und den Handlungsverlauf sehr spannend gestalten. Am Anfang des Buches gibt ein Personenverzeichnis, die realen historischen Figuren sind gekennzeichnet. Insgesamt hat mich dieser Auftaktband prächtig unterhalten. Es sind noch einige Fragen offen und ich freue mich auf die Fortsetzung. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne. Danke an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar.
Großartig!
Irma - Nie ohne Novio Wien, 1898: Irma Rehberger ist die uneheliche Tochter einer Gestütsbesitzerin aus der Steiermark. Sie liebt ihr Leben auf dem Pferdehof und kann sich eine Zukunft ohne ihren fünfjährigen Lipizzaner-Hengst Novio nicht mehr vorstellen. Bedeutet er für sie doch so viel mehr, als nur ein Pferd, das nur ihr vertraut, denn er wurde kurz nach dem Tod ihres Zwillingsbruders geboren und wird sie immer, als sein Vermächtnis an ihn erinnern. Doch nun endet ihre Zeit in der alten Heimat und ein Neuanfang in Wien stehr bevor. Denn Novio soll zukünftig an der berühmten Spanischen Hofreitschule ausgebildet werden, ist er doch außergewöhnlich gelehrig. Aber für Irma bedeutet das, dass sie ihm unter allen Umständen folgen muss, weshalb sie sich als Mann ausgibt und eine Ausbildung als Eleve beginnt. Leider wird sie ohne adelige Herkunft nicht anerkannt, kommen die anderen Eleven doch aus höhergestellten Familien. Irmas, oder besser gesagt ab jetzt Konrads, Talent sticht schnell heraus und sie sorgt für Respekt unter ihren Kollegen durch ihr Können. Doch wird sie ihre Tarnung für lange Zeit aufrecht erhalten können? Und was tut sie, wenn sie auffliegt? Kann sie Novio dann einfach alleine lassen? Franziska Stadler ist das Pseudonym der Autorin Martina Sahler. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin, was aber auch am sehr geschickten Handlungsaufbau liegt, der so manche Überraschung bereithält und so die Spannung bis zur letzten Seite niemals ganz nachlässt. Irma ist eine sehr mutige junge Frau, die bereit ist, für ihre Träume Opfer zu bringen. Das lässt sie sofort sympathisch und echt wirken. Ich mochte den Roman sofort, denn ich liebe es, wenn eine Handlung schnell an Fahrt aufnimmt. Das alles war gegeben, denn Irmas Leben in Wien ist nicht immer einfach und hat mich immer für einen positiven Ausgang der Situationen hoffen lassen. Ich liebe es, wie die Autorin die Spannung hochhält und immer wieder neue Zwischenfälle auftreten, die absolut unerwartet und überraschend sind. Nun freue ich mich sehr auf Band 2 und welche Entwicklungen er bereithält!

Die Hofreiterin von Franziska Stadler,(Martina Sahler) Band 1, Der Traum von Freiheit Klappentext Für ihren großen Traum setzt Irma alles aufs Spiel ... Der Glanz der Habsburgermonarchie und die Eleganz der klassischen Reitkunst. Wien, 1898. Die junge Irma Rehberger liebt ihren Lipizzaner-Hengst Novio über alles. Als er verkauft werden muss, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Pferd an die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien zu folgen. Verkleidet als Pferdeknecht tritt sie die Ausbildung als Eleve an, hat es ohne adligen Hintergrund allerdings nicht leicht. Durch ihr außergewöhnliches Talent wird schon bald ihr Lehrer Stephan auf sie aufmerksam und fördert sie besonders. Mit der Zeit fühlt Irma sich immer stärker zu ihm hingezogen, doch wenn ihre Tarnung auffliegt, muss sie Novio verlassen. Wie wird Irma sich entscheiden? Folgt sie der Vernunft oder ihrem Herzen? Der erste Band der historischen Saga um die Wiener Hofreitschule. Packend, romantisch und hochemotional erzählt Franziska Stadler von einer jungen Frau, die inmitten einer von Männern dominierenden Welt mutig ihren Weg geht: Schafft sie es, sich als erste Frau an der Spanischen Hofreitschule durchzusetzen? Meine Meinung Dieses Buch hat mich die letzten Tage begleitet und ich muss sagen, es war ein wunderbares Leseerlebnis. Ich bin in die faszinierende Welt der wunderschönen Lipizzaner Hengste eingetaucht. Ich bin ja sowieso immer wieder fasziniert wie sich damals die Frauen endlich durchsetzten und sich ihren Platz in der Männerwelt langsam eroberten. Eine Welt in der die Frau nicht viel Mitspracherecht hatte. In diesem ersten Band um die spanische Hofreitschule, mit ihren legendären Lipizzaner-Hengsten ,lernen wir die junge Irma Rehberger und ihren Lipizzaner-Hengst Novio kennen. Irma die mit ihrer Mutter und ihrem Zwillingsbruder Anton auf dem Gestüt ihrer Mutter in der Steiermark leben, hat sich ganz der Liebe zu ihrem Lipizzaner-Hengst Novio verschrieben. Sie und Novio bilden eine Einheit wie man sie zwischen Mensch und Tier nicht oft sieht. Beide können nicht ohne den anderen. Eine andere innige Verbundenheit hat Irma zu ihrem Bruder Anton. Wie das unter Zwillingen eben ist,ist es eine sehr enge und von vollem Vertrauen geprägte Geschwisterliebe. Sie verbringen die meiste Zeit miteinander und mit ihren Freunden. Nichts könnte sich gegen diese Verbundenheit drängen. Bis es eines Tages zu einem dramatischen Ereigniss mit Anton kommt. Die finanziellen Schwierigkeiten die das Gestüt bedrohen, müssen schnellstmöglich in den Griff bekommen werden,ansonsten droht der Familie Rehberger der unausweichlich Ruin und sie würden ihr Gestüt nicht halten können. Da bietet sich die Gelegenheit den absoluten Ausnahmehengst Novio an die spanische Hofreitschule in Wien zu verkaufen. Mit dem Geld könnte das Gestüt gerettet werden und es würde noch etwas übrig bleiben um erstmal sorglos zu leben. Aber wie soll Irma damit fertig werden? Sie ist am Boden zerstört. Doch da sieht sie eine kleine Chance mit ihrem Novio zusammen zu bleiben. Nur ihre Mutter weiht sie in ihren recht verrückten Plan ein. Sie will als Mann verkleidet mit ihrem Pferd an die Hofreitschule gehen und sich als Bereiter anlernen lassen. Natürlich ist ihre Mutter nicht besonders begeistert und ihr gesamtes Umfeld muss sie belügen. Ich muss nicht betonen das es im Jahr 1898 absolut nicht üblich war das Frauen diesen Beruf ergreifen durften, deshalb die Verkleidung. Aber mal ehrlich, wie lange wird Irma diese Maskerade aufrecht erhalten können. Wird sie es überhaupt bis hinter die Tore der Hofreitschule schaffen? Ist sie vielleicht sogar gewissen Gefahren ausgesetzt, allein,als junge Frau in Wien? Die Autorin überrascht uns mit einer unglaublichen Wendung in Irma's privaten Umfeld gegen Ende des ersten Bandes. Das fand ich ja so richtig krass. Für Irma könnte das einen ganz neuen Weg für ihre Zukunft bedeuten. Ich habe dieses Buch mit Hochgenuss gelesen und auf mich wirken lassen. Die Geschichte, mit historischem Hintergrund hat mir ausnehmend gut gefallen. Mich hat das Buch richtig gut unterhalten. Irma ist eine junge Frau die weiß was sie will und es mit allen Mitteln versucht zu erreichen. Sie hat meinen allergrößten Respekt. Ich freu mich schon jetzt auf Teil 2 welcher schon im Herbst erscheint. Das Cover ist super schön und beide Teile passen perfekt zueinander. Ich bin schon gespannt wie es mit der willensstarken Irma weitergeht. 5 /5🌟🌟🌟🌟🌟 und absolute Leseempfehlung. Mit diesem Buch ist der Autorin etwas ganz tolles gelungen.
Inhalt: Mehrere Schicksalsschläge tragen dazu bei, dass Irma Rehbergers geliebter Lipizzaner Nevio an die spanische Hofreitschule nach Wien verkauft wird. Da sie sich nicht von ihm trennen kann, begleitet sie ihn verkleidet als Pferdeknecht und erhält die Ausbildung als Eleve, denn ihr Talent ist nur allzu offensichtlich. Neid und Missgunst tragen dazu bei, dass ihre Tarnung in Gefahr ist, genauso wie ihre aufkommenden Gefühle für ihren Lehrer Stephan Gowalka… Mit einer beeindruckenden Geschichte entführt uns die Autorin an die Wiener Hofreitschule zur Zeit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth Anfang des 19.Jahrhunderts. Da nur Männern eine Ausbildung zum Eleve und Bereiter vorbehalten war und auch die Herkunft eine Rolle spielte, war es für Irma schwer, ihre Rolle zu spielen. Während man Einblicke in die Abläufe und das Training mit den Pferden erhält, erfährt man in Rückblicken nach und nach mehr über die Umstände, die zum Verkauf dieses lernwilligen, eleganten und edlen Pferdes führten. Gut recherchiert fühlt man sich als Leser in diese Zeit versetzt, lernt nebenbei viele Sehenswürdigkeiten Wiens kennen, taucht ein in die Welt des Adels und der Hofetikette und begleitet eine tapfere, mutige Frau, die sich zu behaupten weiß. Die ungewöhnliche Freundschaft zu der Schauspielerin Mizzi Kaspar und ihrer speziellen Verbindung zum Hochadel ist ausschlaggebend für die Entwicklung und den Mut Irmas, um nicht aufzugeben und zu kämpfen. Eine Welt voller Geheimnisse, Intrigen und Romantik, mit dem Glanz der Habsburger Monarchie und der Eleganz der adeligen Reitschule und einer kleinen Prise Zirkuswelt. Ich hätte mir stellenweise noch etwas mehr Einblicke in die Reitkünste und Ausbildung gewünscht. Die Örtlichkeit in und um die Reitschule wird zwar beschrieben, sehr ausführlich auch Wien selber mit all den traditionellen Sehenswürdigkeiten, aber es hat mir dieser gewisse Funke gefehlt. Vielleicht wird das im 2.Teil noch ausführlicher beschrieben, aber für mich war dieser Teil zeitweise etwas nüchtern, trotz aller Schicksalsschläge und Gefühlswirrwarr. Dennoch eine angenehme Geschichte und wer sich für die Welt der Pferde interessiert, ist hier goldrichtig.

Was für ein wunderschönes Buch. Franziska Stadler nimmt uns mit in das kaiserliche Wien, an die Spanische Hofreitschule. Wer schon einmal in den Gemäuern der Hofreitschule gestanden hat und Pferde liebt, wird mit Sicherheit genauso fasziniert sein, wie ich es bin. Die Autorin hat einen wunderbaren leichten und lockeren Schreibstil, dabei formt sie die Charaktere so ausgereift, dass sie lebendig werden. Auch die wunderschönen Lippizanerhengste, allen voran Novio, werden sehr authentisch beschrieben. Ich hatte das Hufgetrappel und das Schnauben und Wiehern der Pferde die ganze Zeit im Ohr. Sehr schön kommt auch die Stimmung Wiens zur damaligen Zeit rüber. Her haben mich die Beschreibungen des Trubels am Prater sehr beeindruckt – man hat tatsächlich die ganze Zeit über das Gefühl, dabei zu sein. Im Großen und Ganzen konnte mich Irma begeistern, auch wenn ich mit der Leichtigkeit, mit der sie über die Ehefrau ihres Stephans hinweggeht, nicht einverstanden bin. Auf der einen Seite kommt sie nicht damit klar, dass ihre Freundin Mizzi verheirateten Männern zu „Diensten“ ist, aber andererseits schiebt sie die Ehefrau gedanklich zur Seite. So sehr viel Ehrgefühl hat sie dann wohl doch nicht. Ich kann das Dilemma, in dem sie steckt, gut verstehen, aber im Buch erscheint es viel zu leicht. In einigen Rezensionen steht, dass man gerne noch mehr über die Arbeit mit den Pferden gelesen hätte. Ich muss sagen, so wie es ist, ist es für mich perfekt. Es ist eine Geschichte, in der sehr viel Liebe zum Pferd ausgedrückt wird und meiner Meinung nach findet die Autorin die perfekte Balance zwischen den einzelnen Komponenten des Buches: den historischen Details Wiens, dem Schauplatz der Hofreitschule und der Liebesgeschichte. Die Charaktere konnten mich alle begeistern – egal ob es dabei um die „bösen“ oder die „guten“ geht. Ich fand es schade, dass das kleine Mädchen von Anfang nicht mehr wieder zu sehen war – hier hätte ich mir ein Wiedersehen gewünscht. Highlight für mich war die Begegnung mit Sisi und Franz – in meiner Jugend war ich großer Fan der Sissi-Verfilmungen. Die Begegnung und auch die Audienz passten meiner Auffassung nach wunderbar in die Geschichte hinein, weiß man doch das Sisi Pferde über alles geliebt hat. Der Blick in den „Arbeitsalltag“ des Kaisers rundete den Roman ab. Der 2. Teil der Reihe, der im Oktober erscheinen wird, ist auf jeden Fall gleich auf meiner Wunschliste gelandet – den will ich unbedingt lesen, weil ich wissen möchte, wie es mit Irma und Stephan weitergeht. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.
Der Traum vom professionellen Reiten 1898: Irma und ihr Lipizzaner Hengst Novio sind ein unzertrennliches Team. Als Novio für die Ausbildung in der Spanischen Hofreitschule in Wien ausgesucht wird, muss Irma ihn ziehen lassen. Kurzentschlossen geht sie mit ihm, verkleidet als Mann, nach Wien und lässt sich zum Bereiter ausbilden. Schnell merkt sie die gesellschaftlichen Grenzen, doch gefördert durch ihren Ausbilder Stephan und sogar durch Kaiserin Sisi, schöpft Irma Mut. Doch ihr Geheimnis macht ihr die Arbeit dennoch schwer. „Die Hofreiterin - Der Traum von Freiheit“ ist Band 1 der „Die Hofreiterin von Wien“-Saga von Franziska Stadler. Die Handlung wird in zwei Strängen erzählt, nämlich in der Gegenwart, beginnend mit der Abfahrt nach Wien und Irmas Alltag dort. Des Weiteren erfolgen Zeitsprünge in die Vergangenheit hin zur Vorgeschichte um Novios Herkunft bis hin zu seiner Entdeckung als Ausbildungspferd für die Spanische Hofreitschule. Die Hauptgeschichte dreht sich um Irma und den Lipizzaner Hengst. Es gibt aber auch noch den Nebenstrang um die Frage nach dem Vater Irmas und ihres Zwillingsbruders Anton. Beide Stränge ziehen sich spannend bis fast zum Schluss. Mir persönlich gefallen immer Geschichten in denen Kaiserin Sisi vorkommt, wobei ich zugeben muss, dass ich es hier irritierend fand, dass Sisi immer in Schlüsselsituationen anwesend war. Aber nach Betrachtung des Gesamtbuches konnte ich das besser einordnen und fand es dann wiederum stimmig. Die Figuren fand ich sehr interessant gewählt und beschrieben. Irma ist eine strebsame, abenteuerlustige, aber auch intelligente Frau. Die Konstellation ihrer Familie passt zwar nicht in die damalige Zeit, macht aber die Geschichte um die Familie Rehberger umso interessanter. Auch die Beziehung zwischen der Mutter und ihren Zwillingen ist nachvollziehbar dargestellt, aber zeigt auch eine sehr verschlossene Mutter, die vom Leben nicht immer mit Glück bedacht wurde. Sehr erfrischend fand ich den Charakter der Mizzi Kasper. Wer sich mit der kaiserlichen Familie auskennt, dem ist schnell klar, wer Mizzi ist. Für mich stellt sie eine mütterliche Ratgeberin dar, die Irma leitet. Auch die historische Einordnung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Gerade die Regeln und Zwänge der Hofreitschule, aber auch die Beschreibungen des Wiener Praters waren für mich sehr interessant. Rund macht diese Einordnung auch das Nachwort, indem die Autorin noch einiges zu den Charakteren und eben zur historischen Einordnung erklärt. Fazit: Für mich eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von Kaiserin Sisi und Fans historische Romane!!
Wien, 1898: Irma Rehberger, liebt nichts mehr als ihren Lipizzaner-Hengst Novio. Als er verkauft werden soll, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Daher beschließt Irma Novio an die Spanische Hofreitschule nach Wien zu folgen. Doch wie lange wird ihr Schauspiel, dass sie vorgibt, ein Mann zu sein, wohl funktionieren? So tritt Irma, verkleidet als Mann, die Ausbildung als Eleve an der Hofreitschule an. Doch ohne adligen Hintergrund, wie bei den anderen Eleven, wird sie immer wieder zur Zielscheibe. Durch ihr außergewöhnliches Talent fällt sie jedoch bald nicht nur ihrem Lehrer ins Auge. Mit der Zeit fühlt sie sich auch immer mehr zu ihm hingezogen. „Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit“ ist der erste Band der Autorin Franziska Stadler der Saga um die Wiener Hofreitschule. Packend erzählt sie die Geschichte um eine junge Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten muss und mutig ihren Weg zu gehen lernt. Ende des 19. Jahrhunderts war es definitiv noch nicht üblich, dass Frauen einen selbstgewählten Beruf ergreifen, geschweige denn Bereiter an der Spanischen Hofreitschule werden dürfen. Hinter dem Pseudonym Franziska Stadler steckt die Autorin Martina Sahler. Ihr Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die Autorin hält die Spannung im gesamten Verlauf der Geschichte aufrecht und schafft es so eine Geschichte zu erzählen, die nicht kitschig wirkt und ein Ende erzählt, das ich so von Anfang an nicht erwartet hätte. Auch ist es ihr sehr gut gelungen, die fiktive Geschichte um Irma im historischen Rahmen der Habsburger zu erzählen. Ich bin definitiv schon jetzt gespannt, wie es weitergeht!
Der Versuch Pferdegeschichten für 10-jährige Mädchen für erwachsene Frauen zu schreiben.
Die Geschichte konnte mich leider so gar nicht abholen. Die Beschreibungen der Pferd-Mensch-Beziehung war mir einfach zu bilderbuchmäßig. Das es in einer so renommierten Einrichtung wie der Hofreitschule keinen einzigen Reiter geben sollte, der mit dem sensiblen Novio klarkommt, scheint mir einfach unrealistisch. Ebenso die scheinbaren familiären Verbindungen zwischen Irma und dem Kaiserhaus ist mir zu konstruiert. Auch das Irmas erste Liebe zunächst sehr stark versucht hat Irma für sich zu gewinnen und dann doch ganz plötzlich einfach von der Bildfläche verschwunden ist war komisch. Für mein empfinden wollte die Autorin zu viel in die Geschichte packen, was am Ende dann nicht zusammenpasste und eine unrunde Geschichte ergeben hat.

















