Guten Morgen, schönes Wetter heute

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Hardback
4.622

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Description

Dieses Buch lässt Sie wieder an das Gute im Menschen glauben: ein Gesellschaftsroman voller Wärme und zartem Humor über Freundschaft, Familie und Nachbarschaft

Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung »Am Kastanienbaum«, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt.

Über das Alleinsein – und wie nah das Miteinander doch ist

Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit.

»Liebe und Empathie in einer – eigentlich – anonymen Mietshaussiedlung. Unsere Gesellschaft braucht Romane wie diesen. Wenn Sie dieses Buch beendet haben, wird Ihre Welt eine bessere sein. Ich verspreche es!« Florian Valerius @literarischernerd

Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.

»Wäre Ina eine Minute später losgerannt, hätte sie Herrn Bello in seinem karierten Pyjama sehen können, wie er die Schlafzimmervorhänge aufzieht, das Fenster aufmacht und mit ernster Miene hinausschaut. Obwohl sie es eilig gehabt hätte, hätte Ina Herrn Bello zugewunken, sie kennt ihn vom Sehen, und Herr Bello hätte ›Guten Morgen‹ gesagt. Und damit hätte er an diesem Tag viel früher als sonst gesprochen. Es wäre eine flüchtige Begegnung gewesen, nichts Außergewöhnliches, nur ein kleiner Moment, der das Alleinsein überdeckt hätte.«

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
352
Price
23.70 €

Author Description

Tanja Kokoska wurde 1971 in Frankfurt am Main geboren. Sie war viele Jahre Redakteurin der Frankfurter Rundschau, zuletzt als Leiterin des Magazin-Ressorts. Inzwischen arbeitet sie als freischaffende Journalistin und Autorin, unter anderem für die Satireseite "Die Wahrheit" (taz). Sie lebt nach wie vor in Frankfurt.

Posts

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All
4

Dieses Debüt hat mich von Anfang an begeistert! Schon das bunte, farbenfrohe Cover zieht einen magisch an und verspricht eine Lebendigkeit, die sich im Inneren der Geschichte absolut widerspiegelt. Der Roman nimmt uns mit in die Siedlung „Am Kastanienbaum“, wo wir abwechselnd die unterschiedlichsten Bewohner besuchen dürfen. Die Charaktere sind unglaublich liebevoll, facettenreich und nahbar gezeichnet: Da ist die tätowierte, alleinerziehende Mutter Ina mit ihrem Sohn Henry, der schrullige Herr Bello, ein schmetterlingsängstlicher Bösewicht und sogar ein Roboter namens Hanuta. Als die Siedlung wegen einer Bombenevakuierung plötzlich in einer Turnhalle zusammengewürfelt wird, sitzen alle im selben Boot. Aus der anfänglichen Anonymität entsteht eine wunderbare Dynamik, in der die Menschen aufeinander zugehen, Vorurteile abbauen und sich näherkommen. Der Schreibstil ist lebendig, bildhaft und voller Wärme. Die Autorin schafft eine perfekte Balance zwischen bewegenden Momenten und humorvollen Szenen. Gelegentlich wiederholen sich manche Charakterbeschreibungen (wie der ständige Vergleich von Herrn Bello mit einem alten Bundeskanzler) ein wenig zu oft, was dem Lesefluss aber kaum schadet.

5

Zunächst empfand ich den Schreibstil, die Erzählweise als sehr gewöhnungsbedürftig, aber das legte sich innerhalb der ersten Seiten und es wurde zu einem richtig schönen Leseerlebnis. Alle Charaktere sind sehr sehr gut gezeichnet. Alle haben ihre Eigenarten und ergänzen sich auf so wundervolle Weise. Auch über etwaige Außenseiter (Herr Krämer) konnte ich schmunzeln. Eine wundervolle Geschichte, die nachwirkt und definitiv lesenswert ist.

4.5

Neuerscheinung! Ab 18. Juni erhältlich

Ein Feel-Good-Buch zum Hineinversinken und Wegträumen aus dieser momentan so doofen Welt (Kriege, der Wal, Kollegen). Auf dem Schutzumschlag steht hinten: "Dieser Roman lässt Sie wieder an das Gute im Menschen glauben". Ganz so weit würde ich jetzt nicht gehen, aber das Buch hat mir sehr gutgetan, meine Stimmung erhellt und sehr gut unterhalten. Eine Wohnsiedlung in irgendeiner großen Stadt, wo Menschen dicht an dicht leben und doch allein. Wir lernen mehrere von ihnen kennen: Ina, die alleinerziehende Mutter mit den coolen Tattoos, ihren Sohn Henry, der gerade sein Abitur macht, Samy, den Koch der Gaststätte " Zum Plaudern", Frau Kaiser, die ganz allein lebt und allmählich alles vergisst, die Arslans, die einen kleinen Lebensmittelmarkt führen und noch viele mehr. Sie alle werden von Tanja Kokoska sehr liebevoll und warmherzig durch die Geschichte geführt. Jeder hat seine Probleme, Geheimnisse, Träume und Gefühle. Alle kennen das Gefühl des Scheiterns, aber auch des Glücks. Mein Liebling: Herr Bello. 🖤❤️🖤 Ihn mochte ich am allermeisten. Eine Weltkriegsbombe, die bei Bauarbeiten gefunden wird, beschleunigt durch ihre Räumung und die damit verbundene Evakuierung die Geschehnisse bei den Leuten in der Siedlung und sorgt für Neuanfänge und Enden. Mir hat das Buch sehr gefallen, es ist oft melancholisch-schön, manchmal ein wenig philosophisch, aber auch lustig und liest sich ganz leicht weg, ohne seicht zu sein.

4.5

Ich musste mich erst in den auktorialen Schreibstil reinfinden, aber sobald das geschehen war, hat es mich sehr gefesselt, gut unterhalten und ich war traurig, sls es vorbei war. ☺️ Ein tolles Wohlfühlbuch, das uns diverse Lebensrealitäten spiegelt und ich gerade in der aktuellen Zeit empfehlen würde, in der so viele Seelen verhärtet sind, um Verständnis zu schaffen und Gemeinschaft zu stärken.

4.5

Wunderbar Sommerlektüre

Ganz einfach mal in diverse Leben reinschauen, Alltagsprobleme verfolgen, fein gezeichnete Charaktere kennenlernen und schmunzeln.

Wunderbar Sommerlektüre
4

Wir sollten uns wieder mehr Dazusetzen

Das Hardcover ist sehr hochwertig gestaltet, mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Die Vorder- und Rückseite sind als bunte Hausfassade mit vielen einzelnen Wohnungen gestaltet. Vorne durch den Titel unterbrochen und hinten mit einer Inhaltszusammenfassung und zwei Zitaten. Auf der vorderen Klappe ist fast schon eine Art Leseprobe abgedruckt, auf der hinteren ein Autorinnen-Portrait. Der Schauplatz der Geschichte ist die Siedlung “Am Kastanienbaum”. Dort leben 1583 Menschen, mehr oder weniger nebeneinander her. Als roten Faden würde ich jedoch Ina, alleinerziehende Mutter mit zwei Jobs und ihren fast 18 jährigen Sohn Henry bezeichnen. Nach und nach lernen wir auch noch ein paar weitere Bewohner der Siedlung kennen. Der Wendepunkt dieses nebeneinander her Lebens ist der Fund einer Weltkriegsbombe und die Evakuierung der Siedlung. Mir hat das Buch gut gefallen, der Schreibstil ist mal was anderes. Die Geschichte wirkt im ersten Moment nicht zusammenhängend, ist sie aber dann doch. Sie springt zwischen den einzelnen Bewohnern der Siedlung hin und her, lässt uns einen Einblick in die verschiedenen Welten bekommen und führt am Ende alles zu einem guten Ende zusammen. Vielleicht sollten auch wir wieder mehr hinsehen, uns Dazusetzen und weniger nebeneinander her leben.

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