Ein Garten offenbart sich
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Description
Der Garten als Lehrmeister – vom Wiederfinden eines Lebens im Einklang mit der Natur
Als Katrin de Vries nach Jahren in der Großstadt zurück in ihre Heimat zieht, in ein Backsteinhaus in Ostfriesland, zu dem auch ein großer Garten gehört, ist sie noch überzeugt: Rasen gehört gemäht, Unkraut gejätet und morsche Bäume sollten gefällt werden. Doch nach und nach ändert sich ihre Vorstellung von Naturschönheit, ja von Natur überhaupt, und sie wagt einen neuen Ansatz: Statt den Garten nach herrschenden Vorstellungen zu gestalten, lässt sie den Bäumen, Gräsern, Büschen und Blumen vor ihrer Haustür freien Lauf. Und während es um sie herum wächst, wimmelt und sprießt, beobachtet sie und lernt – und muss dabei unweigerlich an ihre Großeltern denken, für die der Garten noch eine ganz andere Bedeutung hatte.
Was können wir von der Natur vor unserer Haustür lernen? Faszinierende Familiengeschichte: Einblicke in die traditionelle Lebensweise ostfriesischer Landarbeiter Für Leserinnen und Leser von Robin Lane Fox, Jan Haft, Gabriele von Arnim und Ewald Frie
Nominiert für den Evangelischen Buchpreis 2025
Aus der Jurybegründung:
»Die Autorin lässt sich ein auf die Pflanzen, dazu erinnert sie sich an früher und die Zeit ihrer Großeltern, was ein Garten damals bedeutete und wie der Alltag auf dem Land war. Die Geschichte mutet an wie ein Märchen voller Sehnsucht, entgegen all der Schnelllebigkeit und Hektik unserer Zeit. Sprachlich fein gestaltet, erfährt man auch viel Wissenswertes zur Pflanzenwelt. Wer sich einlassen mag auf die Ruhe und das Beobachten, liest mit Gewinn. Handlung sucht man hier vergebens, sie würde vielleicht sogar stören. Dafür fährt man nach der Lektüre niemals mehr achtlos an Wegrändern und Wiesen vorbei.«
Book Information
Author Description
Katrin de Vries, geboren 1959, lebt als Schriftstellerin und Gärtnerin in Ostfriesland. 2022 veröffentlichte sie zusammen mit Anke Feuchtenberger die Bildgeschichten-Serie ›Die Hure H‹, 2024 erschien ihr literarisches Garten- und Erinnerungsbuch ›Ein Garten offenbart sich. Erzählung von einem anderen Leben‹, das auf der Shortlist für den Evangelischen Buchpreis 2025 stand. ›Die kleinste größte Welt‹ ist ihr erster Roman.
Posts
Angefangen beim wunderschön gestalteten Schutzumschlag, zieht sich der schöne Schreibstil, der Autorin Katrin de Vries, durch das komplette Buch hindurch! Ich werde sogar die ein oder andere Idee für einen Klimafreundlicheren Garten bei uns daheim umsetzen! Das Buch, ist auf jeden Fall eines meiner persönlichen Lesehighlights bis jetzt in diesem Jahr!:)
Eine Legitimation für alle, die den Kampf gegen das Unkraut endgültig verloren haben.
Dieses Buch kam genau zur richtigen Zeit. Der Rasen wuchert, das Unkraut wächst in den Pflasterfugen - was sollen nur die Nachbarn denken? Einfach mal wachsen lassen, lautet die naheliegende Antwort. Katrin de Vries beschreibt entlang ihrer Kindheitserinnerungen, welche Funktion ein Garten für die unterschiedlichen Generationen hat. Langsam offenbart sich dabei, wie unsere gerade vorherrschende Vorstellung von Schönheit und andere Konventionen die Natur beeinflussen. Wer selbst auf dem Land aufgewachsen ist, nickt sicher das eine oder andere Mal mit einem nostalgischen Lächeln. Einfach wunderbar! Ihre Beschreibungen sind lehrreich, aber nicht bevormundend. Für meinen Geschmack hätte das Buch gern hundert Seiten länger sein dürfen.
Vom Selbstversorgen zum Müßiggang — die Autorin erzählt die Geschichte ihrer Familie anhand des Lebens mit einem Garten. Während dieser für ihre Urgroßeltern noch Lebensgrundlage war, hatte sie die freie Wahl, sich ein Grundstück mit Garten zu suchen. Während der Lektüre erfahren wir viel über den Wandel des Landlebens in Ostfriesland im Allgemeinen und den Eigenanbau im Besonderen. Dabei kommt die Großmutter auf Plattdeutsch zu Wort oder werden Ratschläge der Söhne eingebunden, die sich beruflich mit Pflanzen beschäftigen. Auf gewisse Weise, da entgegen aktuell verbreitetem Empfinden, wendet die Verfasserin radikale Methoden an, indem sie den Garten stellenweise sich selbst überlässt, dann aber neben dem Verfall auch das Entstehen neuen Lebens beobachten kann. „Ich blickte auf die gesammelten wilden Kräuter. Die Wiese hatte mir gerade gegeben. Ich hatte nichts dafür getan, hatte weder dafür bezahlen noch arbeiten müssen. Was ich mir genommen hatte, war einfach so da gewesen, unabhängig von mir. Die Wiese gibt mir. Schenkt mir. Ich muss bloß nehmen.“ Das Geschilderte wirkte nahbar und authentisch auf mich. Mir gefiel, welche Atmosphäre diese „Gartenbiografie“ vermittelte. Ich konnte die Begeisterung für die Natur beim Lesen spüren und mich von vielen kleinen Dingen inspirieren lassen.
Nach dem Klappentext dachte ich, ich lese ein gefälliges Buch über Gartengestaltung. Schön, aber nicht besonders anspruchsvoll und nichts, was einem lange im Gedächtnis bleibt. Weit gefehlt. Tatsächlich habe ich aus dem Buch viel über die Natur und ihre Wirkweise gelernt. Und mehr noch, die Autorin nimmt die Schilderungen über das Wachstum in ihrem Garten immer wieder zum Ausgangspunkt für Gesellschaftskritik. Immer wieder ergeben sich Bezüge auch auf brandaktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Achtsamkeit... Ich habe viel aus dem Buch mitgenommen und gebe eine klare Leseempfehlung!
In ihrem Buch "Ein Garten offenbart sich" nimmt Katrin de Vries die Leser auf ihre Reise zum Gartenfreund mit. Es beginnt mit der Vergangenheit und ihrer Urgroßmutter, die selbst noch Gemüse anbaute und trotz fortschreitender Entwicklung lieber beim Alten blieb. Sie scheint unterbewusst einen großen Einfluss auf die Autorin genommen zu haben, da sie sich zwischendurch auf sie zurück besinnt und einige Arbeitsweisen annimmt. Wir erleben wie Katrin de Vries in das Haus ihrer Urgroßmutter einzieht und sich erst auf ihren neuen Garten einlassen muss, da sie zuerst völlig erschlagen von der scheinbar unendlichen Arbeit dort zu sein scheint. Mit ihren Söhnen, die sie immer wieder an die einfachen Mechanismen der Natur, sich selbst versorgen zu können, hinweisen und ihr somit manche Sorgen nehmen. Die beiden nehmen eine größere Rolle ein als ihr Mann, der nur ab und zu auftaucht. Katrin de Vries lernt mithilfe von Recherche aber auch simplen ausprobieren von Tag zu Tag dazu wie ihr Garten funktioniert und dass sie den Dingen manchmal einfach ihren Lauf lassen kann ohne eingreifen zu müssen. Nach der Hälfte des Buches wird ihr schmerzlich bewusst, wie viel Leid wir als Gesellschaft der Natur oftmals durch unser Verhalten antun und möchte dies in ihrem grünen Zuhause vermeiden. Dies hält sie dem Leser vor Augen ohne zu schimpfen oder Vorwürfe zu machen, es ist eher ein "wir", eine Gemeinschaft, die zusammen da auch wieder raus findet, wenn wir uns dessen nur bewusst werden. Das Ende findet sie im Ableben von Bäumen, wo erneut der Natur einfach freie Hand gewährt wird und ein Baum so lange wie er nur kann leben darf ohne zuvor abgesägt zu werden. Katrin de Vries setzt dies selbst mit der menschlichen Vergänglichkeit in Verbindung und kehrt kurze Zeit in die Vergangenheit zurück. Insgesamt halte ich das Buch für wirklich gut geschrieben, man kann der Autorin ohne Schwierigkeit folgen, die Übergänge sind stufenlos und die Struktur, wie der Leser aus der Vergangenheit in die Gegenwart geführt wird, die Verknüpfung von Garten und Umweltschutz ist ebenfalls super ausgewählt. Wer hier großartige Wandel und Action erwartet ist fehl am Platz. Ganz unaufgeregt und mit nettem Wissen nebenbei wird man aus seinem vielleicht gartenlosen Alltag in eine wunderschöne Welt entführt, die man sich bildlich gut vorstellen kann. Mit seinen 238 Seiten ist das Buch dafür keineswegs zu lang. Was ich mir noch gewünscht hätte wäre eine emotionale Ebene, auf der man sich besser mit Katrin de Vries verbinden kann, denn so ist es, zumindest für mich persönlich, schwierig gewesen, dass Buch über einen Zeitraum von zwei Wochen zu lesen, weil das kleine etwas gefehlt hat um mich neugierig weiterlesen zu lassen.
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Der Garten als Lehrmeister – vom Wiederfinden eines Lebens im Einklang mit der Natur
Als Katrin de Vries nach Jahren in der Großstadt zurück in ihre Heimat zieht, in ein Backsteinhaus in Ostfriesland, zu dem auch ein großer Garten gehört, ist sie noch überzeugt: Rasen gehört gemäht, Unkraut gejätet und morsche Bäume sollten gefällt werden. Doch nach und nach ändert sich ihre Vorstellung von Naturschönheit, ja von Natur überhaupt, und sie wagt einen neuen Ansatz: Statt den Garten nach herrschenden Vorstellungen zu gestalten, lässt sie den Bäumen, Gräsern, Büschen und Blumen vor ihrer Haustür freien Lauf. Und während es um sie herum wächst, wimmelt und sprießt, beobachtet sie und lernt – und muss dabei unweigerlich an ihre Großeltern denken, für die der Garten noch eine ganz andere Bedeutung hatte.
Was können wir von der Natur vor unserer Haustür lernen? Faszinierende Familiengeschichte: Einblicke in die traditionelle Lebensweise ostfriesischer Landarbeiter Für Leserinnen und Leser von Robin Lane Fox, Jan Haft, Gabriele von Arnim und Ewald Frie
Nominiert für den Evangelischen Buchpreis 2025
Aus der Jurybegründung:
»Die Autorin lässt sich ein auf die Pflanzen, dazu erinnert sie sich an früher und die Zeit ihrer Großeltern, was ein Garten damals bedeutete und wie der Alltag auf dem Land war. Die Geschichte mutet an wie ein Märchen voller Sehnsucht, entgegen all der Schnelllebigkeit und Hektik unserer Zeit. Sprachlich fein gestaltet, erfährt man auch viel Wissenswertes zur Pflanzenwelt. Wer sich einlassen mag auf die Ruhe und das Beobachten, liest mit Gewinn. Handlung sucht man hier vergebens, sie würde vielleicht sogar stören. Dafür fährt man nach der Lektüre niemals mehr achtlos an Wegrändern und Wiesen vorbei.«
Book Information
Author Description
Katrin de Vries, geboren 1959, lebt als Schriftstellerin und Gärtnerin in Ostfriesland. 2022 veröffentlichte sie zusammen mit Anke Feuchtenberger die Bildgeschichten-Serie ›Die Hure H‹, 2024 erschien ihr literarisches Garten- und Erinnerungsbuch ›Ein Garten offenbart sich. Erzählung von einem anderen Leben‹, das auf der Shortlist für den Evangelischen Buchpreis 2025 stand. ›Die kleinste größte Welt‹ ist ihr erster Roman.
Posts
Angefangen beim wunderschön gestalteten Schutzumschlag, zieht sich der schöne Schreibstil, der Autorin Katrin de Vries, durch das komplette Buch hindurch! Ich werde sogar die ein oder andere Idee für einen Klimafreundlicheren Garten bei uns daheim umsetzen! Das Buch, ist auf jeden Fall eines meiner persönlichen Lesehighlights bis jetzt in diesem Jahr!:)
Eine Legitimation für alle, die den Kampf gegen das Unkraut endgültig verloren haben.
Dieses Buch kam genau zur richtigen Zeit. Der Rasen wuchert, das Unkraut wächst in den Pflasterfugen - was sollen nur die Nachbarn denken? Einfach mal wachsen lassen, lautet die naheliegende Antwort. Katrin de Vries beschreibt entlang ihrer Kindheitserinnerungen, welche Funktion ein Garten für die unterschiedlichen Generationen hat. Langsam offenbart sich dabei, wie unsere gerade vorherrschende Vorstellung von Schönheit und andere Konventionen die Natur beeinflussen. Wer selbst auf dem Land aufgewachsen ist, nickt sicher das eine oder andere Mal mit einem nostalgischen Lächeln. Einfach wunderbar! Ihre Beschreibungen sind lehrreich, aber nicht bevormundend. Für meinen Geschmack hätte das Buch gern hundert Seiten länger sein dürfen.
Vom Selbstversorgen zum Müßiggang — die Autorin erzählt die Geschichte ihrer Familie anhand des Lebens mit einem Garten. Während dieser für ihre Urgroßeltern noch Lebensgrundlage war, hatte sie die freie Wahl, sich ein Grundstück mit Garten zu suchen. Während der Lektüre erfahren wir viel über den Wandel des Landlebens in Ostfriesland im Allgemeinen und den Eigenanbau im Besonderen. Dabei kommt die Großmutter auf Plattdeutsch zu Wort oder werden Ratschläge der Söhne eingebunden, die sich beruflich mit Pflanzen beschäftigen. Auf gewisse Weise, da entgegen aktuell verbreitetem Empfinden, wendet die Verfasserin radikale Methoden an, indem sie den Garten stellenweise sich selbst überlässt, dann aber neben dem Verfall auch das Entstehen neuen Lebens beobachten kann. „Ich blickte auf die gesammelten wilden Kräuter. Die Wiese hatte mir gerade gegeben. Ich hatte nichts dafür getan, hatte weder dafür bezahlen noch arbeiten müssen. Was ich mir genommen hatte, war einfach so da gewesen, unabhängig von mir. Die Wiese gibt mir. Schenkt mir. Ich muss bloß nehmen.“ Das Geschilderte wirkte nahbar und authentisch auf mich. Mir gefiel, welche Atmosphäre diese „Gartenbiografie“ vermittelte. Ich konnte die Begeisterung für die Natur beim Lesen spüren und mich von vielen kleinen Dingen inspirieren lassen.
Nach dem Klappentext dachte ich, ich lese ein gefälliges Buch über Gartengestaltung. Schön, aber nicht besonders anspruchsvoll und nichts, was einem lange im Gedächtnis bleibt. Weit gefehlt. Tatsächlich habe ich aus dem Buch viel über die Natur und ihre Wirkweise gelernt. Und mehr noch, die Autorin nimmt die Schilderungen über das Wachstum in ihrem Garten immer wieder zum Ausgangspunkt für Gesellschaftskritik. Immer wieder ergeben sich Bezüge auch auf brandaktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Achtsamkeit... Ich habe viel aus dem Buch mitgenommen und gebe eine klare Leseempfehlung!
In ihrem Buch "Ein Garten offenbart sich" nimmt Katrin de Vries die Leser auf ihre Reise zum Gartenfreund mit. Es beginnt mit der Vergangenheit und ihrer Urgroßmutter, die selbst noch Gemüse anbaute und trotz fortschreitender Entwicklung lieber beim Alten blieb. Sie scheint unterbewusst einen großen Einfluss auf die Autorin genommen zu haben, da sie sich zwischendurch auf sie zurück besinnt und einige Arbeitsweisen annimmt. Wir erleben wie Katrin de Vries in das Haus ihrer Urgroßmutter einzieht und sich erst auf ihren neuen Garten einlassen muss, da sie zuerst völlig erschlagen von der scheinbar unendlichen Arbeit dort zu sein scheint. Mit ihren Söhnen, die sie immer wieder an die einfachen Mechanismen der Natur, sich selbst versorgen zu können, hinweisen und ihr somit manche Sorgen nehmen. Die beiden nehmen eine größere Rolle ein als ihr Mann, der nur ab und zu auftaucht. Katrin de Vries lernt mithilfe von Recherche aber auch simplen ausprobieren von Tag zu Tag dazu wie ihr Garten funktioniert und dass sie den Dingen manchmal einfach ihren Lauf lassen kann ohne eingreifen zu müssen. Nach der Hälfte des Buches wird ihr schmerzlich bewusst, wie viel Leid wir als Gesellschaft der Natur oftmals durch unser Verhalten antun und möchte dies in ihrem grünen Zuhause vermeiden. Dies hält sie dem Leser vor Augen ohne zu schimpfen oder Vorwürfe zu machen, es ist eher ein "wir", eine Gemeinschaft, die zusammen da auch wieder raus findet, wenn wir uns dessen nur bewusst werden. Das Ende findet sie im Ableben von Bäumen, wo erneut der Natur einfach freie Hand gewährt wird und ein Baum so lange wie er nur kann leben darf ohne zuvor abgesägt zu werden. Katrin de Vries setzt dies selbst mit der menschlichen Vergänglichkeit in Verbindung und kehrt kurze Zeit in die Vergangenheit zurück. Insgesamt halte ich das Buch für wirklich gut geschrieben, man kann der Autorin ohne Schwierigkeit folgen, die Übergänge sind stufenlos und die Struktur, wie der Leser aus der Vergangenheit in die Gegenwart geführt wird, die Verknüpfung von Garten und Umweltschutz ist ebenfalls super ausgewählt. Wer hier großartige Wandel und Action erwartet ist fehl am Platz. Ganz unaufgeregt und mit nettem Wissen nebenbei wird man aus seinem vielleicht gartenlosen Alltag in eine wunderschöne Welt entführt, die man sich bildlich gut vorstellen kann. Mit seinen 238 Seiten ist das Buch dafür keineswegs zu lang. Was ich mir noch gewünscht hätte wäre eine emotionale Ebene, auf der man sich besser mit Katrin de Vries verbinden kann, denn so ist es, zumindest für mich persönlich, schwierig gewesen, dass Buch über einen Zeitraum von zwei Wochen zu lesen, weil das kleine etwas gefehlt hat um mich neugierig weiterlesen zu lassen.











