Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Description
»Aufrichtig und sexy.« Publishers Weekly
Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie abwarten und das Risiko eingehen oder eine Brustamputation durchführen lassen? Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen setzt sie eine Liste mit Dingen auf, die sie unbedingt noch erleben will, bevor sie sich (möglicherweise) für die OP entscheidet: Aktfotos machen lassen, sich oben ohne sonnen, einen Dreier haben und mit einer Frau schlafen. Und mit jedem Punkt, den sie von ihrer Liste streicht, kommt Lacey nicht nur ihrer Entscheidung näher, sondern verliebt sich: in zwei Männer, eine Frau und sich selbst …
Book Information
Author Description
Ursprünglich aus Sydney stammend, lebt Georgia Clark nun schon seit mehreren Jahren als freie Journalistin und Autorin in Brooklyn. Sie hat u.a. für ›Cosmopolitan‹, ›CLEO‹, ›Daily Life‹, ›Girlfriend‹ und andere Magazine geschrieben und mehrere Romane verfasst.
Posts
Das Buch hat mich schon gefesselt und war leicht zu lesen. Mir ging es im Mittelteil ein wenig zu sehr um Männer. Fühlte sich ein wenig oberflächlich und zu sehr nach sex sells an. Alles in allem war die Geschichte aber rund und ich musste am Ende sogar ein Tränchen verdrücken. Außerdem hat das Buch mich zum nachdenken angeregt und ich habe viel darüber philosophiert, wie ich wohl in dieser Situation handeln und reagieren würde. Insgesamt würde ich eine Leseempfehlung aussprechen.

Ich finde das Cover wirklich sehr ansprechend und passend zum Inhalt des Buches, auch der Titel gefällt mir – nur der Untertitel passt meiner Meinung nach nicht wirklich zu der Geschichte. Die Protagonistin fällt zwar und lernt daraufhin damit umzugehen (oder eben „zu fliegen“), aber es trifft den Kern finde ich nicht so gut wie es hätte sein können. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen und mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht, allerdings hatte ich ganz andere Erwartungen an die Geschichte selbst. Ich bin wirklich glücklich darüber, dass es später eine andere Richtung einschlug, denn das machte das Buch für mich nur authentischer. Bereits bei der Leseprobe habe ich gemerkt, dass mir die ersten fünfzig Seiten sehr zu schaffen machen, aber ich wusste nicht recht warum, weil mir der Stil danach viel besser gefiel. Nun im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir vermutlich zu angestrengt witzig bzw. aufgesetzt war. Ich kann gar nicht genau beschreiben, was ich damit meine, aber ich hatte das Gefühl die Geschichte wäre bis zu einer gewissen Stelle von oben herab geschrieben und danach wiederum sehr nah an der Protagonistin selbst. Auch fand ich die Witze am Anfang zu angestrengt und gewollt. Das hat sich jedoch sehr schnell geändert und entgegen meiner Vermutung, dass die Bucket List selbst eher humoristisch angelegt ist und nur für Lacher sorgt, war sie hingegen eher ernst und hat zum nachdenken angeregt. Lachen musste ich dennoch an manchen Stellen. Besonders beim Dreier – was war das denn? :D Auch wenn ich mit Mode selbst nicht viel am Hut habe, hat es mir sehr gut gefallen, dass die Protagonistin Lacey in der Branche arbeitet. Sie lebt inmitten von oberflächlichen Menschen und auch wenn es diese natürlich überall gibt, denke ich, dass die Modebranche da doch noch etwas mehr hinterher hängt. Ihr wird vorgelebt, was weiblich ist und was nicht und ich habe ihre Entwicklung während der Geschichte sehr geliebt. Ja, sie war nicht immer einfach und mir tat besonders ihre beste Freundin leid, an der Lacey einige Male ihre Wut ausgelassen hat, aber ich konnte sie dennoch verstehen und habe ihre Verzweiflung gespürt. Welche Schritte sie nach und nach gegangen ist, fand ich sehr toll und bewundernswert. Ich habe das Buch wirklich genossen und bin sehr froh über die Entwicklung einer bestimmten Beziehung – da möchte ich gar nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ich finde die Autorin hat hier etwas sehr schönes gezeigt und eine wichtige Message gebracht. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, nur den Anfang fand ich wie gesagt etwas mühsam und auch die Erwartungen, die durch die ersten Eindrücke geschürt wurden, haben mich persönlich ein wenig in die Irre geleitet.
Ich bin mit gemischten Gefühlen an "Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen", da ich bisher sehr unterschiedliche Meinungen dazu gehört hatte. Zu Beginn war ich doch recht überrumpelt von der ziemlich expliziten Sprache und den Ausdrucksweisen der Charaktere. Doch sobald ich mich daran gewöhnt hatte, war das Buch sehr leicht zu lesen. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und dabei lernt man auch noch das ein oder andere über Brustkrebs. Ich weiß nicht, wie sich eine BRCA1 Diagnose anfühlt, doch ich konnte Laceys Gefühle sehr gut nachempfinden und mich in sie hereinversetzen. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das Buch jungen Frauen mit der Diagnose weiterhelfen kann. Alles in allem mochte ich das Buch sehr gerne, auch wenn ich mir eine vielfältigere Bucket List gewünscht hätte :)
In „Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen: Roman (dtv bold)“ geht es um die Geschichte von Lacey, die mit 25 Jahren erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor der Entscheidung das Risiko eingehen oder einer Brustamputation. Zusammen mit ihren besten Freundinnen macht sie eine Liste mit Dingen, die sie noch machen will und ahnt nicht, was das Schicksal vor hat… Lacey ist eigentlich eine normale 25- Jährige deren Leben durch eine Diagnose durch die BRCA1-Mutation auf einmal ganz anders wird. Sie hat das Risko an Brustkrebs zu erkranken und steht vor der Entscheidung ihre Brust abnehmen zu lassen oder nicht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich finde man konnte so einen besonderen Einblick in Lacey, als Charakter bekommen und was ihre Wünsche und Träume sind. Sie steht eigentlich mitten im Leben und man spürt, wie sehr ein Moment auf einmal alles verändern kann. Die Kulisse passt zur Geschichte auch, wenn sie eher weniger im Vordergrund steht. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Spannung hat mich mit jeder neuen Seite mehr in die Geschichte von Lacey gezogen. Das Thema BRCA1-Mutation habe ich bisher nur wenig präsent gehabt und mit dieser Geschichte erlebt man eine Protagonistin, die eine potenzieller Brustkrebs gefährdet ist und nun vor einer Entscheidung steht. Zusammen entsteht mit ihren Freundinnen eine Art Bucket List und mit der will sie noch mal alles mit Brust erleben will und es sind einige Dinge dabei wie sich oben ohne fotografieren zu lassen. Als Leser war ich neugierig wie das Thema behandelt wird, weil ich doch sehr neugierig bin was Lacey alles erleben wird und wie ihre Entscheidung am Ende ausfallen wird. Auf der anderen Seite hat die Geschichte mich auch wahnsinnig bewegt, weil es auf keinen Fall einfach ist mit so einem Thema umzugehen. FAZIT „Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen: Roman (dtv bold)“ eine besondere Geschichte mit einem ernsten Thema das jeder Frau angehen kann.
Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist so leicht zu lesen und die Geschichte, mit diesem nicht so leicht zu verdauenden Thema war für mich gut umgesetzt. Das Thema Krebs an sich taucht immer mal wieder auf, sie kümmert sich um eine Freundin, die sie im Krebschat kennengelernt hat, aber erst zum Ende des Buches hin, wird es bei Lacey ernst. Vorher muss sich Lacey erstmal klar werden, was sie möchte und ihre Bucket List abarbeiten. Dabei verliebt sie sich und es wird kompliziert. Dann ist da noch das eher komplizierte Verhältnis zu ihrer Schwester. Das sie noch ihre Freundinnen angelogen hat, macht die Sache auch nicht besser. Dann erhält Lacey die Chance den Traum-Job zu bekommen, den Sie möchte, aber auf einer Hochzeit, zu der sie eingeladen ist, läuft alles schief und ob sie nun noch Chancen darauf hat....
An das neue Buch von Georgia Clark bin ich einerseits mit hohen Erwartungen herangegangen, da mir "Pretty" damals sehr gut gefallen hat und das Thema von "Bucket List" bedeutsam ist. Andererseits hatte ich keine genauen Erwartungen daran, was mir in der Geschichte begegnen wird und wohin sie möchte. Wir Leser*innen lernen Lacey kennen, als sie ihre Diagnose erhält: Positiv getestet auf die BRCA1-Mutation, die mit einem sehr hohen Risiko einer Brustkrebserkrankung daherkommt. Nun steht die Protagonistin vor der Entscheidung, ob sie auf häufige Vorsorge setzt und die stetige Angst oder eine Mastektomie macht und sich die Brüste entfernen lässt. Sie gibt sich sechs Monate für diese Entscheidung und erstellt eine Liste (die Boob Bucket List), mit Dingen, die sie machen möchte, solange sie noch ihre Brüste hat. Wohin führt Lacey diese Reise? An so viele Ort und so viele verschiedene Momente, in denen sie sich mit sich selbst, ihren Wünschen und Ängsten auseinandersetzten muss. Natürlich begleitet man die Protagonistin auf der aufregenden, sexuellen Selbstfindung, aber eben auch zu Ärzten, zu ernsten Gesprächen mit Freunden und Familie. Man erlebt die guten und die schlecht Phasen mit. In Laceys Privatleben geht es rauf und runter. Potenzieller Traumjob in einer niemals schlafenden Modebranche, Mitglied eines Start-Ups, Problembeziehung zu ihrer Schwester, beste Freund*innen, Liebschaften (oder mehr?) UND BRCA1. All das muss in ihrem Leben unter einen Hut gebracht werden. Dabei bleibt, wie zu erwarten, das eine oder andere auf der Strecke liegen. Die vielen verschiedenen und durchaus aufregenden Aspekte in Laceys Leben machen die Geschichte zwar bunt, laut, modern, humorvoll und abwechslungsreich, führen aber zu einem eher sprunghaften Erzählstil. Dennoch denke ich, dass es zur Lebenssituation der Protagonistin passt. Es ist nur natürlich, dass der Blick auf das Wesentliche mal verrutscht. Dadurch wird die Geschichte erst authentisch und echt. Lacey ist keine perfekte Frau, macht Fehler und ist impulsiv, aber das macht sie gleichzeitig nahbar, bringt einem ihr Dilemma näher. Insgesamt hätte ich mir zwar ein bisschen mehr Fokus auf den "Kern" der Story gewünscht, aber trotzdem fand ich es interessant Laceys Reise zu verfolgen, ihre Entwicklung zu sehen und vor allem finde ich gut, dass auf diese Diagnose aufmerksam gemacht und die Frage gestellt wird: Was ist Weiblichkeit und gibt es dafür überhaupt eine festgelegte Definition? Fazit: Ich finde super, dass mit der Geschichte auf die Diagnose BRCA1 aufmerksam gemacht wird und hatte Spaß Laceys Weg zu verfolgen. Er war bunt, etwas sprunghaft, aber immer echt.
Lacey ist 25, arbeitet ambitioniert in zwei Jobs und malt sich ihre große Zukunft in New York aus, als sie überraschend mit der BRCA1 Genmutation diagnostiziert wird. Sie muss sich entscheiden mit dem Brustkrebsrisiko zu leben oder eine Mastektomie durchzuführen zu lassen. Bevor sie die Entscheidung trifft, schreibt sie mit ihren Freunden eine Bucket List: Oben ohne Sonnen, Nacktfotos machen, ihre Brüste in einem fancy Kleid präsentieren. Während Lacy ihre Liste in die Tat umsetzt, entdeckt sie, was wirklich für ihre Zukunft möchte.
Als (erkrankte) Genträgerin habe ich mich sehr gefreut, ein Buch zu finden, was das Thema BRCA1 in Romanform umsetzt. Es findet für mich den richtigen Ton zwischen locker und ernst. Viele Punkte auf der Bucket List haben mit Sex zu tun, was sicher nicht jedem gefallen wird, mich aber nicht weiter gestört hat. Ansonsten finde ich die Idee der Bucket List sehr cool und fand das Buch gut zu lesen. Einziges Manko für mich war, dass manche Entwicklungen etwas vorhersehbar waren (Beziehung zu Cooper, Ergebnis der Schwester). Mir hat vor allem neben Laceys Charakterentwicklung auch die Entwicklung der Beziehung ihrer Schwester Mara gefallen. Ich würde das Buch empfehlen und werde es auch sicher noch an andere verschenken.

Lacey ist 25 Jahr alt und wird aufgrund einer Genmutation höchstwahrscheinlich an Brustkrebs erkranken, an dem auch schon ihre Mutter gestorben ist. Sie hat die Möglichkeit ihr eigenes Leben zu retten, indem sie eine Brustamputation vornehmen lässt. Doch die Entscheidung dafür oder dagegen fällt ihr alles andere als leicht. Also setzt sie sich selbst eine Deadline und stellt eine Liste auf, mit Dingen, die sie bis dahin noch erleben möchte. Die Diagnose hat Laceys Leben auf den Kopf gestellt. Klar, dass da nicht jede Handlung rational und nachvollziehbar ist. Sie trifft viele gute und auch weniger gute Entscheidungen, sie lacht, weint, verliebt sich und sie wird verletzt. Für mich war sie eine sehr sympathische, wenn auch manchmal etwas anstrengende Protagonistin. Sie weiß oft nicht, was sie will, irrt ziellos umher und ist stellenweise komplett überfordert. Sie ist mutig und stark, zeigt aber auch mal Schwäche und schafft es nicht immer für sich selbst einzustehen. Insgesamt war sie für mich ein sehr authentischer Charakter, der sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt hat. Außerdem mochte ich ihre Begeisterung für Mode, die man immer wieder gespürt hat. Der Schreibstil ist angenehm locker und humorvoll. Trotz des ernsten Themas musste ich immer wieder lachen, habe mich beim Lesen wohl gefühlt und nicht bedrückt. Die Themen Brustkrebs und Mastektomie wurden einfühlsam und gleichzeitig ungeschönt behandelt. Ich fand es wirklich interessant und wichtig, mehr über die medizinischen Hintergründe zu erfahren. Im Vorfeld war mir nicht klar, wie viel wirklich hinter so einer OP steckt und ich habe mir wenig Gedanken über physische und psychische Folgen einer Brustamputation gemacht. Was mir außerdem gut gefallen hat, ist die Diversität, die sich durch die Geschichte zieht und dabei völlig ungezwungen wirkt. Statt Stereotypen, Klischees und Schubladen-Denken, ist die Geschichte offen, modern und unvoreingenommen. Das Buch hat mich oft an die Serie „The Bold Type“ erinnert, die ich sehr gern mag. Zwischendurch war es mir etwas zu viel hin und her, außerdem fand ich es stellenweise etwas langatmig. Das Ende wiederum kam dann sehr plötzlich und wurde schnell abgehandelt. Trotzdem bin ich sehr zufrieden damit, wie die Geschichte sich entwickelt hat und welchen Weg Lacey gegangen ist. Fazit: Die perfekte Mischung aus Ernsthaftigkeit, Humor, Emotionen und Leichtigkeit.
*Das Buch habe ich durch Vorablesen als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung ist davon unabhängig.* Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie eine BRCA1-Mutation hat. Und somit auch ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Da ihre Mutter in jungen Jahren an Brustkrebs gestorben ist, entscheidet sich Lacey für eine doppelte Mastektomie (Abnahme der Brust). Doch davor will sie mit ihren Brüsten noch ein paar Dinge erleben: deswegen erstellt sie eine Bucket List. Bis hierhin ging die Leseprobe und es hat mir unglaublich gut gefallen! Ich wollte mehr lesen!! Ich wollte mehr über die Bucket List erfahren. Leider ist der Rest des Buches nicht mal annähernd so stark wie die ersten 70-100 Seiten. Ich habe mich wirklich gequält, dieses Buch zu beenden… deshalb habe ich auch so lange für die Rezension gebraucht. Es werden sehr viele Themenbereiche aufgemacht. Lacey arbeitet in der Mode-Industrie. Es geht viel um Mode und um Apps, um ein Start-Up und um technische Dinge. Da kenn ich mich nicht aus, und das Buch hat mir diese Aspekte auch nicht nähergebracht. Ich hatte das Gefühl, dass ein gewisses Vorwissen für die Branche angenommen wurde – was ich nicht hatte. Ich habe viele der Paragrafen zwischen Lacey und ihrer Start-Up-Kollegin Vivian übersprungen, weil ich die einfach inhaltlich nicht verstanden habe. Nun zum Inhalt der Bucket List: ich habe meine Brüste noch, ich habe auch keinen Brustkrebs oder ein erhöhtes Risiko durch eine Gen-Mutation. Ich hatte trotzdem eine Vorstellung davon, was ich machen würde, wenn ich meinen Brüsten Lebewohl sagen müsste – Gipsabdruck, Oben-Ohne-Fotos, oder FKK-Strand hätte ich auf so einer Liste erwartet. Tja, falsch gedacht. Lacey will Sex. Weil Sex ohne Brüste nicht geht… Sie hat Sex mit mehreren Personen, mit einer Frau, in einem Auto, in einem Sex-Club/Kerker. Mir persönlich haben diese Szenen überhaupt nicht gefallen. Sie waren geschmackslos, und es waren zu viele. Ich konnte auch die Argumentation nicht nachvollziehen, warum sie so viel Sex haben will, solange sie noch ihre Brüste hat. Ich hätte gerne Laceys Gedankengänge dazu näher kennengelernt. Denn für mich war das kein Problem… wenn sie sich so unwohl ohne Brüste fühlt, dann kann sie sich doch Implantate machen lassen? Ich hätte gerne verstanden, warum das für Lacey so ein Problem war. Der Stil war mir stellenweise zu kindisch, nicht mein Humor. Gefühlt immer ein Ticken zu viel. Als Beispiel: „Date-Date-Date“. Ich finde die Umschreibung „Date-Date“ noch lustig, aber 3x ist für mich eins zu viel. Und „Tittchen“? Was ist das für ein Wort? Die Autorin versucht, ein wichtiges und schwieriges Thema mit viel Humor und „Sexyness“ zu verpacken. Meiner Meinung nach schießt es über sein Ziel hinaus, und ist zwanghaft lustig und erotisch. Ich gebe dem Buch 2-2,5 Sterne.
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir recht gut gefallen, das Buch lies sich leicht und flüssig lesen. Zudem waren die Beschreibungen gut dargestellt. Meinung: Das Buch behandelt meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema. Leider wurde es doch nicht so ganz nach meinen Wünschen umgesetzt. Ich finde, man hat zwar Laceys Ängste und Befürchtungen mitbekommen, aber das Thema Brustkrebs an sich hätte etwas mehr thematisiert werden können. Die Entwicklung von Lacey fand ich sehr gut dargestellt. Durch die Bucket List hat sie sich letztendlich etwas besser kennenlernen können. Zudem fand ich, dass das Thema "eine Frau muss Brüste besitzen, um weiblich zu sein" etwas zu stark in dem Vordergrund gestellt, was gerade für etwas jüngere Leser ein falsches Bild von der Realität darstellt. Fazit: Ein Buch, was ein wichtiges Thema aufgreift, aber dadurch auch etwas Potential verschwendet hat. Aber trotzdem kann ich das Buch jedem weiterempfehlen.
„bucket list – Nur wer fällt, kann fliegen lernen“ von Georgia Clark ist ein in Klappbroschur im dtv (Bold) Verlag erschienener Roman. Das Cover ist mit den rosa Punkten auf rotem Hintergrund ein Hingucker – den Schriftzug findet man auf einem weißen T-Shirt, das an einem Kleiderbügel hängt. Eine tolle Wahl, denn Mode (wenn auch etwas exklusiver) ist ein wichtiger Lebensbereich der Protagonistin. Worum geht es? Lacey ist 25 und lässt sich im Rahmen einer Vorsorgeuntersucht auf die Genmutation BRCA1 testen. Nachdem ihre Mutter an Brustkrebs gestorben ist, möchte Lacey auf Nummer sicher gehen und geht regelmäßig zur Vorsorge und ist der Ansicht, dass das reichen muss. Umso geschockter ist sie, als sie erfährt, dass sie eine Mutation hat, die ihr Risiko an Brustkrebs zu erkranken, drastisch erhöht und ihr die Entfernung ihrer Brüste vorgeschlagen wird. Sie muss eine Entscheidung treffen – und schreibt mit ihrer besten Freundin eine „Bucket list“ mit Dingen, die Lacey mit ihren natürlichen Brüsten noch gerne erleben möchte. Von Aktshooting bis hin zu Sex mit einer Frau stehen jede Menge Dinge auf der Liste. Ob sie die wirklich alle umsetzen möchte? Und: wie soll sie sich schlussendlich entscheiden? Meine Meinung Obwohl ich selbst schon wesentlich älter bin, würde mich so eine Diagnose auch aus den Socken hauen. Sich vorsorglich einen Körperteil amputieren lassen, fühlt sich nicht richtig an. Auch, wenn die Wissenschaft dazu meint, dass es sich hierbei um die vernünftigste Option handelt – denn wenn ein Tumor auffindbar ist, kann es mitunter schon zu spät sein und man stirbt an einer zu zögerlich getroffenen Entscheidung. Als junge Frau, die noch kinderlos ist und den Vater ihrer Kinder noch nicht kennengelernt hat, ist diese Entscheidung nochmal schwerwiegender. Lacey ist eine absolute Karrierefrau – und hat, in der Modebrache, natürlich eine tolle Figur. Wie sonst könnte sie in einem vielversprechenden Unternehmen arbeiten und nebenbei noch mit einer Freundin ein Startup hochziehen? Sie ist jung und lebenshungrig – und scheinbar das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester, zu der sie nach wie vor losen Kontakt pflegt. Was schreibt man bloß auf so eine Bucketlist? Und wie trifft man die richtige Entscheidung, wenn sich beide Entscheidungen falsch anfühlen? Auf diesem Weg habe ich die junge Frau gerne begleitet. Durch das Abschweifen in die Arbeit und in sexuelle Abenteuer hatte ich das Gefühl, mich mit der Protagonistin gemeinsam vom Thema Brustkrebs zu entfernen. Um kurz darauf wieder vom Thema im Alltag eingeholt zu werden – sich damit erneut auseinanderzusetzen und wieder einen anderen Aspekt des Lebens in den Vordergrund zu ziehen. Von mir aus hätte die emotionale Auseinandersetzung gerne einen größeren Stellenwert einnehmen dürfen, wobei ich auch nichts gegen Erotikszenen habe, wodurch sich jedoch die Zielgruppe der Leserinnen wieder ändert. Wer also einen Herzschmerz Roman erwartet, wird von den vielen Sexszenen genervt sein und Tiefe vermissen. Ebenso gibt es viele Einblicke in die Modeszene und einen entsprechend lockereren Umgang mit dem eigenen Körper und Körperkontakt (Sex eingeschlossen) als in den meisten anderen Berufsgruppen. Die Mutation wird gut in allen Facetten beleuchtet, im Mittelpunkt steht jedoch Lacey mit ihrer Geschichte und ihrer Vorstellung eines erfüllten Lebens. Fazit: Mehr Erotik als erwartet, ein vielschichtiges Buch, das ich jedoch nicht locker nebenher lesen konnte, sondern beim Lesen konzentriert sein musste.
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»Aufrichtig und sexy.« Publishers Weekly
Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie abwarten und das Risiko eingehen oder eine Brustamputation durchführen lassen? Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen setzt sie eine Liste mit Dingen auf, die sie unbedingt noch erleben will, bevor sie sich (möglicherweise) für die OP entscheidet: Aktfotos machen lassen, sich oben ohne sonnen, einen Dreier haben und mit einer Frau schlafen. Und mit jedem Punkt, den sie von ihrer Liste streicht, kommt Lacey nicht nur ihrer Entscheidung näher, sondern verliebt sich: in zwei Männer, eine Frau und sich selbst …
Book Information
Author Description
Ursprünglich aus Sydney stammend, lebt Georgia Clark nun schon seit mehreren Jahren als freie Journalistin und Autorin in Brooklyn. Sie hat u.a. für ›Cosmopolitan‹, ›CLEO‹, ›Daily Life‹, ›Girlfriend‹ und andere Magazine geschrieben und mehrere Romane verfasst.
Posts
Das Buch hat mich schon gefesselt und war leicht zu lesen. Mir ging es im Mittelteil ein wenig zu sehr um Männer. Fühlte sich ein wenig oberflächlich und zu sehr nach sex sells an. Alles in allem war die Geschichte aber rund und ich musste am Ende sogar ein Tränchen verdrücken. Außerdem hat das Buch mich zum nachdenken angeregt und ich habe viel darüber philosophiert, wie ich wohl in dieser Situation handeln und reagieren würde. Insgesamt würde ich eine Leseempfehlung aussprechen.

Ich finde das Cover wirklich sehr ansprechend und passend zum Inhalt des Buches, auch der Titel gefällt mir – nur der Untertitel passt meiner Meinung nach nicht wirklich zu der Geschichte. Die Protagonistin fällt zwar und lernt daraufhin damit umzugehen (oder eben „zu fliegen“), aber es trifft den Kern finde ich nicht so gut wie es hätte sein können. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen und mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht, allerdings hatte ich ganz andere Erwartungen an die Geschichte selbst. Ich bin wirklich glücklich darüber, dass es später eine andere Richtung einschlug, denn das machte das Buch für mich nur authentischer. Bereits bei der Leseprobe habe ich gemerkt, dass mir die ersten fünfzig Seiten sehr zu schaffen machen, aber ich wusste nicht recht warum, weil mir der Stil danach viel besser gefiel. Nun im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir vermutlich zu angestrengt witzig bzw. aufgesetzt war. Ich kann gar nicht genau beschreiben, was ich damit meine, aber ich hatte das Gefühl die Geschichte wäre bis zu einer gewissen Stelle von oben herab geschrieben und danach wiederum sehr nah an der Protagonistin selbst. Auch fand ich die Witze am Anfang zu angestrengt und gewollt. Das hat sich jedoch sehr schnell geändert und entgegen meiner Vermutung, dass die Bucket List selbst eher humoristisch angelegt ist und nur für Lacher sorgt, war sie hingegen eher ernst und hat zum nachdenken angeregt. Lachen musste ich dennoch an manchen Stellen. Besonders beim Dreier – was war das denn? :D Auch wenn ich mit Mode selbst nicht viel am Hut habe, hat es mir sehr gut gefallen, dass die Protagonistin Lacey in der Branche arbeitet. Sie lebt inmitten von oberflächlichen Menschen und auch wenn es diese natürlich überall gibt, denke ich, dass die Modebranche da doch noch etwas mehr hinterher hängt. Ihr wird vorgelebt, was weiblich ist und was nicht und ich habe ihre Entwicklung während der Geschichte sehr geliebt. Ja, sie war nicht immer einfach und mir tat besonders ihre beste Freundin leid, an der Lacey einige Male ihre Wut ausgelassen hat, aber ich konnte sie dennoch verstehen und habe ihre Verzweiflung gespürt. Welche Schritte sie nach und nach gegangen ist, fand ich sehr toll und bewundernswert. Ich habe das Buch wirklich genossen und bin sehr froh über die Entwicklung einer bestimmten Beziehung – da möchte ich gar nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ich finde die Autorin hat hier etwas sehr schönes gezeigt und eine wichtige Message gebracht. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, nur den Anfang fand ich wie gesagt etwas mühsam und auch die Erwartungen, die durch die ersten Eindrücke geschürt wurden, haben mich persönlich ein wenig in die Irre geleitet.
Ich bin mit gemischten Gefühlen an "Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen", da ich bisher sehr unterschiedliche Meinungen dazu gehört hatte. Zu Beginn war ich doch recht überrumpelt von der ziemlich expliziten Sprache und den Ausdrucksweisen der Charaktere. Doch sobald ich mich daran gewöhnt hatte, war das Buch sehr leicht zu lesen. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und dabei lernt man auch noch das ein oder andere über Brustkrebs. Ich weiß nicht, wie sich eine BRCA1 Diagnose anfühlt, doch ich konnte Laceys Gefühle sehr gut nachempfinden und mich in sie hereinversetzen. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das Buch jungen Frauen mit der Diagnose weiterhelfen kann. Alles in allem mochte ich das Buch sehr gerne, auch wenn ich mir eine vielfältigere Bucket List gewünscht hätte :)
In „Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen: Roman (dtv bold)“ geht es um die Geschichte von Lacey, die mit 25 Jahren erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor der Entscheidung das Risiko eingehen oder einer Brustamputation. Zusammen mit ihren besten Freundinnen macht sie eine Liste mit Dingen, die sie noch machen will und ahnt nicht, was das Schicksal vor hat… Lacey ist eigentlich eine normale 25- Jährige deren Leben durch eine Diagnose durch die BRCA1-Mutation auf einmal ganz anders wird. Sie hat das Risko an Brustkrebs zu erkranken und steht vor der Entscheidung ihre Brust abnehmen zu lassen oder nicht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich finde man konnte so einen besonderen Einblick in Lacey, als Charakter bekommen und was ihre Wünsche und Träume sind. Sie steht eigentlich mitten im Leben und man spürt, wie sehr ein Moment auf einmal alles verändern kann. Die Kulisse passt zur Geschichte auch, wenn sie eher weniger im Vordergrund steht. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Spannung hat mich mit jeder neuen Seite mehr in die Geschichte von Lacey gezogen. Das Thema BRCA1-Mutation habe ich bisher nur wenig präsent gehabt und mit dieser Geschichte erlebt man eine Protagonistin, die eine potenzieller Brustkrebs gefährdet ist und nun vor einer Entscheidung steht. Zusammen entsteht mit ihren Freundinnen eine Art Bucket List und mit der will sie noch mal alles mit Brust erleben will und es sind einige Dinge dabei wie sich oben ohne fotografieren zu lassen. Als Leser war ich neugierig wie das Thema behandelt wird, weil ich doch sehr neugierig bin was Lacey alles erleben wird und wie ihre Entscheidung am Ende ausfallen wird. Auf der anderen Seite hat die Geschichte mich auch wahnsinnig bewegt, weil es auf keinen Fall einfach ist mit so einem Thema umzugehen. FAZIT „Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen: Roman (dtv bold)“ eine besondere Geschichte mit einem ernsten Thema das jeder Frau angehen kann.
Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist so leicht zu lesen und die Geschichte, mit diesem nicht so leicht zu verdauenden Thema war für mich gut umgesetzt. Das Thema Krebs an sich taucht immer mal wieder auf, sie kümmert sich um eine Freundin, die sie im Krebschat kennengelernt hat, aber erst zum Ende des Buches hin, wird es bei Lacey ernst. Vorher muss sich Lacey erstmal klar werden, was sie möchte und ihre Bucket List abarbeiten. Dabei verliebt sie sich und es wird kompliziert. Dann ist da noch das eher komplizierte Verhältnis zu ihrer Schwester. Das sie noch ihre Freundinnen angelogen hat, macht die Sache auch nicht besser. Dann erhält Lacey die Chance den Traum-Job zu bekommen, den Sie möchte, aber auf einer Hochzeit, zu der sie eingeladen ist, läuft alles schief und ob sie nun noch Chancen darauf hat....
An das neue Buch von Georgia Clark bin ich einerseits mit hohen Erwartungen herangegangen, da mir "Pretty" damals sehr gut gefallen hat und das Thema von "Bucket List" bedeutsam ist. Andererseits hatte ich keine genauen Erwartungen daran, was mir in der Geschichte begegnen wird und wohin sie möchte. Wir Leser*innen lernen Lacey kennen, als sie ihre Diagnose erhält: Positiv getestet auf die BRCA1-Mutation, die mit einem sehr hohen Risiko einer Brustkrebserkrankung daherkommt. Nun steht die Protagonistin vor der Entscheidung, ob sie auf häufige Vorsorge setzt und die stetige Angst oder eine Mastektomie macht und sich die Brüste entfernen lässt. Sie gibt sich sechs Monate für diese Entscheidung und erstellt eine Liste (die Boob Bucket List), mit Dingen, die sie machen möchte, solange sie noch ihre Brüste hat. Wohin führt Lacey diese Reise? An so viele Ort und so viele verschiedene Momente, in denen sie sich mit sich selbst, ihren Wünschen und Ängsten auseinandersetzten muss. Natürlich begleitet man die Protagonistin auf der aufregenden, sexuellen Selbstfindung, aber eben auch zu Ärzten, zu ernsten Gesprächen mit Freunden und Familie. Man erlebt die guten und die schlecht Phasen mit. In Laceys Privatleben geht es rauf und runter. Potenzieller Traumjob in einer niemals schlafenden Modebranche, Mitglied eines Start-Ups, Problembeziehung zu ihrer Schwester, beste Freund*innen, Liebschaften (oder mehr?) UND BRCA1. All das muss in ihrem Leben unter einen Hut gebracht werden. Dabei bleibt, wie zu erwarten, das eine oder andere auf der Strecke liegen. Die vielen verschiedenen und durchaus aufregenden Aspekte in Laceys Leben machen die Geschichte zwar bunt, laut, modern, humorvoll und abwechslungsreich, führen aber zu einem eher sprunghaften Erzählstil. Dennoch denke ich, dass es zur Lebenssituation der Protagonistin passt. Es ist nur natürlich, dass der Blick auf das Wesentliche mal verrutscht. Dadurch wird die Geschichte erst authentisch und echt. Lacey ist keine perfekte Frau, macht Fehler und ist impulsiv, aber das macht sie gleichzeitig nahbar, bringt einem ihr Dilemma näher. Insgesamt hätte ich mir zwar ein bisschen mehr Fokus auf den "Kern" der Story gewünscht, aber trotzdem fand ich es interessant Laceys Reise zu verfolgen, ihre Entwicklung zu sehen und vor allem finde ich gut, dass auf diese Diagnose aufmerksam gemacht und die Frage gestellt wird: Was ist Weiblichkeit und gibt es dafür überhaupt eine festgelegte Definition? Fazit: Ich finde super, dass mit der Geschichte auf die Diagnose BRCA1 aufmerksam gemacht wird und hatte Spaß Laceys Weg zu verfolgen. Er war bunt, etwas sprunghaft, aber immer echt.
Lacey ist 25, arbeitet ambitioniert in zwei Jobs und malt sich ihre große Zukunft in New York aus, als sie überraschend mit der BRCA1 Genmutation diagnostiziert wird. Sie muss sich entscheiden mit dem Brustkrebsrisiko zu leben oder eine Mastektomie durchzuführen zu lassen. Bevor sie die Entscheidung trifft, schreibt sie mit ihren Freunden eine Bucket List: Oben ohne Sonnen, Nacktfotos machen, ihre Brüste in einem fancy Kleid präsentieren. Während Lacy ihre Liste in die Tat umsetzt, entdeckt sie, was wirklich für ihre Zukunft möchte.
Als (erkrankte) Genträgerin habe ich mich sehr gefreut, ein Buch zu finden, was das Thema BRCA1 in Romanform umsetzt. Es findet für mich den richtigen Ton zwischen locker und ernst. Viele Punkte auf der Bucket List haben mit Sex zu tun, was sicher nicht jedem gefallen wird, mich aber nicht weiter gestört hat. Ansonsten finde ich die Idee der Bucket List sehr cool und fand das Buch gut zu lesen. Einziges Manko für mich war, dass manche Entwicklungen etwas vorhersehbar waren (Beziehung zu Cooper, Ergebnis der Schwester). Mir hat vor allem neben Laceys Charakterentwicklung auch die Entwicklung der Beziehung ihrer Schwester Mara gefallen. Ich würde das Buch empfehlen und werde es auch sicher noch an andere verschenken.

Lacey ist 25 Jahr alt und wird aufgrund einer Genmutation höchstwahrscheinlich an Brustkrebs erkranken, an dem auch schon ihre Mutter gestorben ist. Sie hat die Möglichkeit ihr eigenes Leben zu retten, indem sie eine Brustamputation vornehmen lässt. Doch die Entscheidung dafür oder dagegen fällt ihr alles andere als leicht. Also setzt sie sich selbst eine Deadline und stellt eine Liste auf, mit Dingen, die sie bis dahin noch erleben möchte. Die Diagnose hat Laceys Leben auf den Kopf gestellt. Klar, dass da nicht jede Handlung rational und nachvollziehbar ist. Sie trifft viele gute und auch weniger gute Entscheidungen, sie lacht, weint, verliebt sich und sie wird verletzt. Für mich war sie eine sehr sympathische, wenn auch manchmal etwas anstrengende Protagonistin. Sie weiß oft nicht, was sie will, irrt ziellos umher und ist stellenweise komplett überfordert. Sie ist mutig und stark, zeigt aber auch mal Schwäche und schafft es nicht immer für sich selbst einzustehen. Insgesamt war sie für mich ein sehr authentischer Charakter, der sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt hat. Außerdem mochte ich ihre Begeisterung für Mode, die man immer wieder gespürt hat. Der Schreibstil ist angenehm locker und humorvoll. Trotz des ernsten Themas musste ich immer wieder lachen, habe mich beim Lesen wohl gefühlt und nicht bedrückt. Die Themen Brustkrebs und Mastektomie wurden einfühlsam und gleichzeitig ungeschönt behandelt. Ich fand es wirklich interessant und wichtig, mehr über die medizinischen Hintergründe zu erfahren. Im Vorfeld war mir nicht klar, wie viel wirklich hinter so einer OP steckt und ich habe mir wenig Gedanken über physische und psychische Folgen einer Brustamputation gemacht. Was mir außerdem gut gefallen hat, ist die Diversität, die sich durch die Geschichte zieht und dabei völlig ungezwungen wirkt. Statt Stereotypen, Klischees und Schubladen-Denken, ist die Geschichte offen, modern und unvoreingenommen. Das Buch hat mich oft an die Serie „The Bold Type“ erinnert, die ich sehr gern mag. Zwischendurch war es mir etwas zu viel hin und her, außerdem fand ich es stellenweise etwas langatmig. Das Ende wiederum kam dann sehr plötzlich und wurde schnell abgehandelt. Trotzdem bin ich sehr zufrieden damit, wie die Geschichte sich entwickelt hat und welchen Weg Lacey gegangen ist. Fazit: Die perfekte Mischung aus Ernsthaftigkeit, Humor, Emotionen und Leichtigkeit.
*Das Buch habe ich durch Vorablesen als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung ist davon unabhängig.* Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie eine BRCA1-Mutation hat. Und somit auch ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Da ihre Mutter in jungen Jahren an Brustkrebs gestorben ist, entscheidet sich Lacey für eine doppelte Mastektomie (Abnahme der Brust). Doch davor will sie mit ihren Brüsten noch ein paar Dinge erleben: deswegen erstellt sie eine Bucket List. Bis hierhin ging die Leseprobe und es hat mir unglaublich gut gefallen! Ich wollte mehr lesen!! Ich wollte mehr über die Bucket List erfahren. Leider ist der Rest des Buches nicht mal annähernd so stark wie die ersten 70-100 Seiten. Ich habe mich wirklich gequält, dieses Buch zu beenden… deshalb habe ich auch so lange für die Rezension gebraucht. Es werden sehr viele Themenbereiche aufgemacht. Lacey arbeitet in der Mode-Industrie. Es geht viel um Mode und um Apps, um ein Start-Up und um technische Dinge. Da kenn ich mich nicht aus, und das Buch hat mir diese Aspekte auch nicht nähergebracht. Ich hatte das Gefühl, dass ein gewisses Vorwissen für die Branche angenommen wurde – was ich nicht hatte. Ich habe viele der Paragrafen zwischen Lacey und ihrer Start-Up-Kollegin Vivian übersprungen, weil ich die einfach inhaltlich nicht verstanden habe. Nun zum Inhalt der Bucket List: ich habe meine Brüste noch, ich habe auch keinen Brustkrebs oder ein erhöhtes Risiko durch eine Gen-Mutation. Ich hatte trotzdem eine Vorstellung davon, was ich machen würde, wenn ich meinen Brüsten Lebewohl sagen müsste – Gipsabdruck, Oben-Ohne-Fotos, oder FKK-Strand hätte ich auf so einer Liste erwartet. Tja, falsch gedacht. Lacey will Sex. Weil Sex ohne Brüste nicht geht… Sie hat Sex mit mehreren Personen, mit einer Frau, in einem Auto, in einem Sex-Club/Kerker. Mir persönlich haben diese Szenen überhaupt nicht gefallen. Sie waren geschmackslos, und es waren zu viele. Ich konnte auch die Argumentation nicht nachvollziehen, warum sie so viel Sex haben will, solange sie noch ihre Brüste hat. Ich hätte gerne Laceys Gedankengänge dazu näher kennengelernt. Denn für mich war das kein Problem… wenn sie sich so unwohl ohne Brüste fühlt, dann kann sie sich doch Implantate machen lassen? Ich hätte gerne verstanden, warum das für Lacey so ein Problem war. Der Stil war mir stellenweise zu kindisch, nicht mein Humor. Gefühlt immer ein Ticken zu viel. Als Beispiel: „Date-Date-Date“. Ich finde die Umschreibung „Date-Date“ noch lustig, aber 3x ist für mich eins zu viel. Und „Tittchen“? Was ist das für ein Wort? Die Autorin versucht, ein wichtiges und schwieriges Thema mit viel Humor und „Sexyness“ zu verpacken. Meiner Meinung nach schießt es über sein Ziel hinaus, und ist zwanghaft lustig und erotisch. Ich gebe dem Buch 2-2,5 Sterne.
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir recht gut gefallen, das Buch lies sich leicht und flüssig lesen. Zudem waren die Beschreibungen gut dargestellt. Meinung: Das Buch behandelt meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema. Leider wurde es doch nicht so ganz nach meinen Wünschen umgesetzt. Ich finde, man hat zwar Laceys Ängste und Befürchtungen mitbekommen, aber das Thema Brustkrebs an sich hätte etwas mehr thematisiert werden können. Die Entwicklung von Lacey fand ich sehr gut dargestellt. Durch die Bucket List hat sie sich letztendlich etwas besser kennenlernen können. Zudem fand ich, dass das Thema "eine Frau muss Brüste besitzen, um weiblich zu sein" etwas zu stark in dem Vordergrund gestellt, was gerade für etwas jüngere Leser ein falsches Bild von der Realität darstellt. Fazit: Ein Buch, was ein wichtiges Thema aufgreift, aber dadurch auch etwas Potential verschwendet hat. Aber trotzdem kann ich das Buch jedem weiterempfehlen.
„bucket list – Nur wer fällt, kann fliegen lernen“ von Georgia Clark ist ein in Klappbroschur im dtv (Bold) Verlag erschienener Roman. Das Cover ist mit den rosa Punkten auf rotem Hintergrund ein Hingucker – den Schriftzug findet man auf einem weißen T-Shirt, das an einem Kleiderbügel hängt. Eine tolle Wahl, denn Mode (wenn auch etwas exklusiver) ist ein wichtiger Lebensbereich der Protagonistin. Worum geht es? Lacey ist 25 und lässt sich im Rahmen einer Vorsorgeuntersucht auf die Genmutation BRCA1 testen. Nachdem ihre Mutter an Brustkrebs gestorben ist, möchte Lacey auf Nummer sicher gehen und geht regelmäßig zur Vorsorge und ist der Ansicht, dass das reichen muss. Umso geschockter ist sie, als sie erfährt, dass sie eine Mutation hat, die ihr Risiko an Brustkrebs zu erkranken, drastisch erhöht und ihr die Entfernung ihrer Brüste vorgeschlagen wird. Sie muss eine Entscheidung treffen – und schreibt mit ihrer besten Freundin eine „Bucket list“ mit Dingen, die Lacey mit ihren natürlichen Brüsten noch gerne erleben möchte. Von Aktshooting bis hin zu Sex mit einer Frau stehen jede Menge Dinge auf der Liste. Ob sie die wirklich alle umsetzen möchte? Und: wie soll sie sich schlussendlich entscheiden? Meine Meinung Obwohl ich selbst schon wesentlich älter bin, würde mich so eine Diagnose auch aus den Socken hauen. Sich vorsorglich einen Körperteil amputieren lassen, fühlt sich nicht richtig an. Auch, wenn die Wissenschaft dazu meint, dass es sich hierbei um die vernünftigste Option handelt – denn wenn ein Tumor auffindbar ist, kann es mitunter schon zu spät sein und man stirbt an einer zu zögerlich getroffenen Entscheidung. Als junge Frau, die noch kinderlos ist und den Vater ihrer Kinder noch nicht kennengelernt hat, ist diese Entscheidung nochmal schwerwiegender. Lacey ist eine absolute Karrierefrau – und hat, in der Modebrache, natürlich eine tolle Figur. Wie sonst könnte sie in einem vielversprechenden Unternehmen arbeiten und nebenbei noch mit einer Freundin ein Startup hochziehen? Sie ist jung und lebenshungrig – und scheinbar das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester, zu der sie nach wie vor losen Kontakt pflegt. Was schreibt man bloß auf so eine Bucketlist? Und wie trifft man die richtige Entscheidung, wenn sich beide Entscheidungen falsch anfühlen? Auf diesem Weg habe ich die junge Frau gerne begleitet. Durch das Abschweifen in die Arbeit und in sexuelle Abenteuer hatte ich das Gefühl, mich mit der Protagonistin gemeinsam vom Thema Brustkrebs zu entfernen. Um kurz darauf wieder vom Thema im Alltag eingeholt zu werden – sich damit erneut auseinanderzusetzen und wieder einen anderen Aspekt des Lebens in den Vordergrund zu ziehen. Von mir aus hätte die emotionale Auseinandersetzung gerne einen größeren Stellenwert einnehmen dürfen, wobei ich auch nichts gegen Erotikszenen habe, wodurch sich jedoch die Zielgruppe der Leserinnen wieder ändert. Wer also einen Herzschmerz Roman erwartet, wird von den vielen Sexszenen genervt sein und Tiefe vermissen. Ebenso gibt es viele Einblicke in die Modeszene und einen entsprechend lockereren Umgang mit dem eigenen Körper und Körperkontakt (Sex eingeschlossen) als in den meisten anderen Berufsgruppen. Die Mutation wird gut in allen Facetten beleuchtet, im Mittelpunkt steht jedoch Lacey mit ihrer Geschichte und ihrer Vorstellung eines erfüllten Lebens. Fazit: Mehr Erotik als erwartet, ein vielschichtiges Buch, das ich jedoch nicht locker nebenher lesen konnte, sondern beim Lesen konzentriert sein musste.

















