Grand Express – Nachtzug in ein neues Leben
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Description
Downton Abbey auf der Schiene
Berlin, 1925. Der Anhalter Bahnhof am Askanischen Platz ist eines der prächtigsten und verheißungsvollsten Gebäude der Stadt. Täglich verreisen von hier aus Tausende in alle Welt: Menschen auf der Suche nach einer neuen Heimat, Menschen auf der Suche nach dem großen Glück. So auch die Passagiere, die an diesem Abend den Nachtzug nach Paris besteigen: ein falscher Baron, ein Industrieller auf der Flucht, eine Haushälterin mit Fernweh, ein heldenhafter Kondukteur, ein heimliches Liebespaar und ein Dieb. Für sie alle wird die Reise im Grand Express zu einer Schicksalsfahrt, an deren Ende nichts mehr sein wird wie zuvor.
Große Gefühle in einem einzigartigen historischen Setting Von der Gräfin in der Luxussuite über den Schlafwagenkondukteur bis zu den kohleverschmierten Heizern: Im Nachtzug treffen Menschen jeder Couleur aufeinanderBook Information
Author Description
Paula Nicolai, Journalistin und leidenschaftliche Köchin, kennt beide Welten: die des glanzvollen Luxus und die des harten Arbeiteralltags. Ihre beiden Großväter waren Eisenbahner, die eine Großmutter Haushälterin, die andere Kellnerin. Deshalb schlägt ihr Herz immer noch für die sogenannten »einfachen Leute«, auch wenn sie es selbst zwischenzeitlich so weit gebracht hat, auch einmal im Grandhotel abzusteigen oder sich im Sternerestaurant verwöhnen zu lassen. Seit ihrer Jugend reist sie gerne mit der Bahn und liebt es, sich für die Mitreisenden Geschichten zu überlegen. Denn jeder hat ja seine Geheimnisse, seine Nöte und seine heimlichen Freuden.
Posts
Als Leser begleitet man in diesem Buch mehrere Menschen, Gäste wie Angestellte, auf ihrer Reise von Deutschland nach Nizza im Grand Express und wird so Zeuge Mehrer kleiner und auch etwas größerer Dramen. Es passiert nicht wirklich etwas grandioses, eher hat es so cosy und feelgood Vibes und genau das brauchte ich gerade. Ich fand es durchaus lesenswert und hatte es auch recht zügig durch.
Ach war das schön
Das Cover hatte mich dazu animiert dieses Buch zu lesen. Und es hat mich nicht enttäuscht. So viele schöne unterschiedliche Geschichte der Fahrgäste. Außerdem die tolle Beschreibung sowohl des Anhalter Bahnhofs und der einzelnen Stationen. Dazu der Berliner Dialekt fand ich soooo herrlich. Tolle Geschichte. Klare Leseempfehlung.
⭐️⭐️⭐️⭐️ Downton Abbey auf Rädern
Heutzutage sind lange Bahnreisen (wieder) ein echtes Abenteuer, hab ich mir sagen lassen ;-) Aber auch vor 100 Jahren war die Fahrt im Nachtzug ein Erlebnis! Ausgestattet mit Schlaf-, Speise- und Salonwagen, rollten die Luxushotels auf Rädern durch Europa. In diesem Buch begleiten wir sowohl Gäste als auch Angestellte im Nachtzug von Berlin bis nach Nizza. Von der ersten bis zur dritten Klasse gab es deutliche Unterschiede in Komfort und Bedienung - nur die erste Klasse hatte Schlafwagen, alle anderen mussten es sich im Sitzen irgendwie versuchen bequem zu machen. Und die Angestellten hatten - insbesondere in der 1. Klasse - harte Arbeit zu leisten um dem Grundsatz „Luxushotel auf Rädern“ gerecht zu werden. Nicht jeder wusste das zu schätzen, oftmals wurde trotzdem alles als selbstverständlich hingenommen bzw. Einschränkungen, für die kein Angestellter der Welt etwas konnte, wurden sogar noch moniert. Aus dieser Schatztruhe an Möglichkeiten und Beziehungen spinnt die Autorin hier einen interessanten Roman, der einen tief eintauchen lässt in die 1920er Jahre. Und was wäre solch ein Roman ohne ein paar Geheimnisse? Da ist der gutbetuchte Firmenchef, der mit seiner Frau und der 20jährigen Tochter zu einer Sommerfrische nach Nizza reist - doch was steckt wirklich hinter dieser Reise? Da ist das kleine Mädchen, das mit seiner Gouvernante im Zug sitzt, um die Mutter im südländischen Sanatorium zu besuchen - doch auch hier scheint es ein Geheimnis zu geben. Und der Herr aus der zweiten Klasse mit der wertvollen Geige, den alle für einen Baron halten - wieso reist er wirklich in diesem Zug? Gleichzeitig versuchen der Kondukteur (im Grunde der „Chef-Butler“) und seine Kolleg*innen alles zu tun um den Reisenden ihre Zeit so angenehm wie möglich zu machen - was sich oft als große Herausforderung darstellt und einiges an Improvisationstalent erfordert. Und so wird diese Reise für den einen oder die andere zum Wegweiser seiner oder ihrer Zukunft - und zwar ganz anders als geplant. Wie in der Erfolgsserie Downton Abbey werden hier Bedienstete genauso in den Mittelpunkt gestellt wie diejenigen, die bedient werden. Alle haben ihre Sorgen und Probleme, aber auch ihre Träume und Wünsche. In einem flott zu lesenden historischen Schmöker bereitet Paula Nicolai ein interessantes Panorama der damaligen Gesellschaftsschichten vor den Lesern aus und entführt sowohl in die mondäne, gut betuchte Oberschicht als auch in die Welt der Arbeiterklasse. Ich habe mich mit diesem Roman gut unterhalten gefühlt und mitgefiebert, um allen Beteiligten nach und nach ihre Geheimnisse zu entlocken. Ein schöner Schmöker für alle, die historische Romane mögen, die sich beim Lesen gut unterhalten wollen und einfach komplett in einer vergangenen Zeit versinken wollen. Leseempfehlung!

Nett, aber nicht der ganz große Wurf.
Ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und konnte nicht daran vorbei, weil ich das Setting - ein Nachtzug von Berlin nach Nizza - so unglaublich faszinierend fand. Die verschiedenen POVs waren etwas anstrengend, weil sie im ebook nicht sichtbar voneinander getrennt waren und so ein POV in den nächsten übergegangen ist. Anfangs ziemlich verwirrend, man gewöhnt sich aber daran. Die einzelnen Geschichten, die hin und wieder miteinander verwoben waren, sind durchaus interessant, aber nicht mega spannend. Alles in einem kein „Mord im Orientexpress“, aber nett für zwischendurch.
Grandexpress Nachtzug in eine neues Leben Paula Nicolai Inhalt Bild 2 Danke an den DTV Verlag Ein Ausflug in einem Nachtzug und was sich dort alles abspielen kann. So fühlte sich das Buch an 😉 Hier spulen wir aber die Zeit zurück ins Jahr 1925 und begleiten Angestellte und Gäste durch die Nachtfahrt von Berlin nach Nizza im Grand Express. Und das wird keine langweilige Fahrt . So viel sei gesagt. Damals waren die Klassen unterschiede noch größer als heute. Zwischen 1, 2 und der 3 Klasse . Die 1. Klasse hatte einen Schlafwagen und ein Restaurant. Die anderen beiden nicht. Die mussten im Sitzen diese lange Fahrt überstehen. Und hier hat die Autorin einiges zu erzählen. Was sich so auf dieser Fahrt abspielt. Wie zb ein Firmen Inhaber der mit seiner Frau und deren Tochter nach Nizza reißt und das aus einem bestimmten Grund. Welcher das erfahrt ihr vielleicht in der Geschichte 😉 Oder die Gouvernante mit einem kleinen Mädchen, was ihre Mutter in einem Heim in Nizza besuchen möchte. Wo aber nicht alles so ist wie es auf dem ersten Blick scheint… Und noch viele weitere Geschichten, die alle superspannend sind und mich nur so durchs Buch fliegen lassen. Ob alle gut in Nizza ankommen? Na, das erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest. Mir hat es richtig gut gefallen und ich hatte das Gefühl mit im Zug zu sitzen Und bin wie ein unsichtbarer Geist durch die Abteile geschwebt 😉
So schön!
Wir begleiten die unterschiedlichsten Menschen in dieser wunderbaren Geschichte. Sie fahren in einem luxuriösen Zug von Berlin nach Paris. Ein Dienstmädchen,dass sich ein besseres Leben erhofft in Frankreich, einen "Baron", der alle seine Hoffnungen auf diese Reise setzt, und einen arroganten und überheblichen Industriellen und seine Familie. Sie alle haben ihre Geheimnisse und Wünsche. Es ist durchweg spannend, ein bisschen erinnert mich das Buch an "Downton Abbey". Freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
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Downton Abbey auf der Schiene
Berlin, 1925. Der Anhalter Bahnhof am Askanischen Platz ist eines der prächtigsten und verheißungsvollsten Gebäude der Stadt. Täglich verreisen von hier aus Tausende in alle Welt: Menschen auf der Suche nach einer neuen Heimat, Menschen auf der Suche nach dem großen Glück. So auch die Passagiere, die an diesem Abend den Nachtzug nach Paris besteigen: ein falscher Baron, ein Industrieller auf der Flucht, eine Haushälterin mit Fernweh, ein heldenhafter Kondukteur, ein heimliches Liebespaar und ein Dieb. Für sie alle wird die Reise im Grand Express zu einer Schicksalsfahrt, an deren Ende nichts mehr sein wird wie zuvor.
Große Gefühle in einem einzigartigen historischen Setting Von der Gräfin in der Luxussuite über den Schlafwagenkondukteur bis zu den kohleverschmierten Heizern: Im Nachtzug treffen Menschen jeder Couleur aufeinanderBook Information
Author Description
Paula Nicolai, Journalistin und leidenschaftliche Köchin, kennt beide Welten: die des glanzvollen Luxus und die des harten Arbeiteralltags. Ihre beiden Großväter waren Eisenbahner, die eine Großmutter Haushälterin, die andere Kellnerin. Deshalb schlägt ihr Herz immer noch für die sogenannten »einfachen Leute«, auch wenn sie es selbst zwischenzeitlich so weit gebracht hat, auch einmal im Grandhotel abzusteigen oder sich im Sternerestaurant verwöhnen zu lassen. Seit ihrer Jugend reist sie gerne mit der Bahn und liebt es, sich für die Mitreisenden Geschichten zu überlegen. Denn jeder hat ja seine Geheimnisse, seine Nöte und seine heimlichen Freuden.
Posts
Als Leser begleitet man in diesem Buch mehrere Menschen, Gäste wie Angestellte, auf ihrer Reise von Deutschland nach Nizza im Grand Express und wird so Zeuge Mehrer kleiner und auch etwas größerer Dramen. Es passiert nicht wirklich etwas grandioses, eher hat es so cosy und feelgood Vibes und genau das brauchte ich gerade. Ich fand es durchaus lesenswert und hatte es auch recht zügig durch.
Ach war das schön
Das Cover hatte mich dazu animiert dieses Buch zu lesen. Und es hat mich nicht enttäuscht. So viele schöne unterschiedliche Geschichte der Fahrgäste. Außerdem die tolle Beschreibung sowohl des Anhalter Bahnhofs und der einzelnen Stationen. Dazu der Berliner Dialekt fand ich soooo herrlich. Tolle Geschichte. Klare Leseempfehlung.
⭐️⭐️⭐️⭐️ Downton Abbey auf Rädern
Heutzutage sind lange Bahnreisen (wieder) ein echtes Abenteuer, hab ich mir sagen lassen ;-) Aber auch vor 100 Jahren war die Fahrt im Nachtzug ein Erlebnis! Ausgestattet mit Schlaf-, Speise- und Salonwagen, rollten die Luxushotels auf Rädern durch Europa. In diesem Buch begleiten wir sowohl Gäste als auch Angestellte im Nachtzug von Berlin bis nach Nizza. Von der ersten bis zur dritten Klasse gab es deutliche Unterschiede in Komfort und Bedienung - nur die erste Klasse hatte Schlafwagen, alle anderen mussten es sich im Sitzen irgendwie versuchen bequem zu machen. Und die Angestellten hatten - insbesondere in der 1. Klasse - harte Arbeit zu leisten um dem Grundsatz „Luxushotel auf Rädern“ gerecht zu werden. Nicht jeder wusste das zu schätzen, oftmals wurde trotzdem alles als selbstverständlich hingenommen bzw. Einschränkungen, für die kein Angestellter der Welt etwas konnte, wurden sogar noch moniert. Aus dieser Schatztruhe an Möglichkeiten und Beziehungen spinnt die Autorin hier einen interessanten Roman, der einen tief eintauchen lässt in die 1920er Jahre. Und was wäre solch ein Roman ohne ein paar Geheimnisse? Da ist der gutbetuchte Firmenchef, der mit seiner Frau und der 20jährigen Tochter zu einer Sommerfrische nach Nizza reist - doch was steckt wirklich hinter dieser Reise? Da ist das kleine Mädchen, das mit seiner Gouvernante im Zug sitzt, um die Mutter im südländischen Sanatorium zu besuchen - doch auch hier scheint es ein Geheimnis zu geben. Und der Herr aus der zweiten Klasse mit der wertvollen Geige, den alle für einen Baron halten - wieso reist er wirklich in diesem Zug? Gleichzeitig versuchen der Kondukteur (im Grunde der „Chef-Butler“) und seine Kolleg*innen alles zu tun um den Reisenden ihre Zeit so angenehm wie möglich zu machen - was sich oft als große Herausforderung darstellt und einiges an Improvisationstalent erfordert. Und so wird diese Reise für den einen oder die andere zum Wegweiser seiner oder ihrer Zukunft - und zwar ganz anders als geplant. Wie in der Erfolgsserie Downton Abbey werden hier Bedienstete genauso in den Mittelpunkt gestellt wie diejenigen, die bedient werden. Alle haben ihre Sorgen und Probleme, aber auch ihre Träume und Wünsche. In einem flott zu lesenden historischen Schmöker bereitet Paula Nicolai ein interessantes Panorama der damaligen Gesellschaftsschichten vor den Lesern aus und entführt sowohl in die mondäne, gut betuchte Oberschicht als auch in die Welt der Arbeiterklasse. Ich habe mich mit diesem Roman gut unterhalten gefühlt und mitgefiebert, um allen Beteiligten nach und nach ihre Geheimnisse zu entlocken. Ein schöner Schmöker für alle, die historische Romane mögen, die sich beim Lesen gut unterhalten wollen und einfach komplett in einer vergangenen Zeit versinken wollen. Leseempfehlung!

Nett, aber nicht der ganz große Wurf.
Ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und konnte nicht daran vorbei, weil ich das Setting - ein Nachtzug von Berlin nach Nizza - so unglaublich faszinierend fand. Die verschiedenen POVs waren etwas anstrengend, weil sie im ebook nicht sichtbar voneinander getrennt waren und so ein POV in den nächsten übergegangen ist. Anfangs ziemlich verwirrend, man gewöhnt sich aber daran. Die einzelnen Geschichten, die hin und wieder miteinander verwoben waren, sind durchaus interessant, aber nicht mega spannend. Alles in einem kein „Mord im Orientexpress“, aber nett für zwischendurch.
Grandexpress Nachtzug in eine neues Leben Paula Nicolai Inhalt Bild 2 Danke an den DTV Verlag Ein Ausflug in einem Nachtzug und was sich dort alles abspielen kann. So fühlte sich das Buch an 😉 Hier spulen wir aber die Zeit zurück ins Jahr 1925 und begleiten Angestellte und Gäste durch die Nachtfahrt von Berlin nach Nizza im Grand Express. Und das wird keine langweilige Fahrt . So viel sei gesagt. Damals waren die Klassen unterschiede noch größer als heute. Zwischen 1, 2 und der 3 Klasse . Die 1. Klasse hatte einen Schlafwagen und ein Restaurant. Die anderen beiden nicht. Die mussten im Sitzen diese lange Fahrt überstehen. Und hier hat die Autorin einiges zu erzählen. Was sich so auf dieser Fahrt abspielt. Wie zb ein Firmen Inhaber der mit seiner Frau und deren Tochter nach Nizza reißt und das aus einem bestimmten Grund. Welcher das erfahrt ihr vielleicht in der Geschichte 😉 Oder die Gouvernante mit einem kleinen Mädchen, was ihre Mutter in einem Heim in Nizza besuchen möchte. Wo aber nicht alles so ist wie es auf dem ersten Blick scheint… Und noch viele weitere Geschichten, die alle superspannend sind und mich nur so durchs Buch fliegen lassen. Ob alle gut in Nizza ankommen? Na, das erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest. Mir hat es richtig gut gefallen und ich hatte das Gefühl mit im Zug zu sitzen Und bin wie ein unsichtbarer Geist durch die Abteile geschwebt 😉
So schön!
Wir begleiten die unterschiedlichsten Menschen in dieser wunderbaren Geschichte. Sie fahren in einem luxuriösen Zug von Berlin nach Paris. Ein Dienstmädchen,dass sich ein besseres Leben erhofft in Frankreich, einen "Baron", der alle seine Hoffnungen auf diese Reise setzt, und einen arroganten und überheblichen Industriellen und seine Familie. Sie alle haben ihre Geheimnisse und Wünsche. Es ist durchweg spannend, ein bisschen erinnert mich das Buch an "Downton Abbey". Freue mich auf weitere Bücher der Autorin.










