Mordseekrabben
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Description
Sterben, wo andere Urlaub machen – Mörder machen keine Ferien
Der zweite Band der kultigen Nordsee-Krimi-Reihe um Dorfpolizist Thies Detlefsen
Für Dorfpolizist Thies Detlefsen aus dem nordfriesischen Örtchen Fredenbüll steht der Sommerurlaub an. Wie jedes Jahr geht es mit der ganzen Familie nach Amrum rüber. Ehefrau Heike freut sich auf die Wellness-Pension, doch dort entdecken die Zwillingsmädchen gleich mal einen toten Golfspieler im blau-weißen Friesenbett ihres Zimmers. Noch ehe Thies die Dienstmütze aufsetzen kann, ist die Leiche wieder verschwunden. Gibt es den Toten wirklich oder regt die Hitchcock-Reihe im Inselkino die Fantasie zu sehr an? Da tauchen zwei weitere Tote auf: Touristikchef Heiner Griepenstroh und der reiche Bauunternehmer Pohlmann überleben die feuchtfröhliche Stammtischrunde in der Edelkneipe »Kombüse« nicht. Das kann nur eines bedeuten: Ein Serienmörder geht um auf der Nordseeinsel!
Der neue Nordsee-Krimi von Krischan Koch für Fans von humorvoll-satirischen Krimis
Perfekte Urlaubslektüre – spannende Unterhaltung.
»Verbrechen in Fredenbüll machen richtig Spaß.« Cathrin Brackmann, WDR
Book Information
Author Description
Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ›DIE ZEIT‹ und den NDR. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.
Posts
Wo viel Krimi und eine Leiche Leiche? Die ziemlich mobil ist.
Band 2 der Nordsee-Krimireihe um Thies Detlefsen – und ich sitze da, lese einen Krimi und habe trotzdem dieses ganz bestimmte Gefühl: Nordseeurlaub. Nur eben Nordseeurlaub mit Leichen. Und genau das liebe ich an Mordseekrabben. Krischan Koch schafft es schon nach wenigen Seiten, mich wegzubeamen: Ich spüre den Wind im Gesicht, höre die Möwen zetern, rieche gefühlt Salz und Krabbenbrötchen – und stolpere dann gemeinsam mit Thies über eine Leiche. Beziehungsweise über mehrere. Denn diese Leiche ist erstaunlich mobil. Eine Leiche auf Wanderschaft trifft es wirklich perfekt, und während man noch versucht, das alles logisch unter einen Hut zu bekommen, merkt man: Urlaub ist für einen Polizisten halt auch nur ein Gerücht. Eigentlich soll es für Thies Detlefsen mit der Familie nach Amrum gehen. Eigentlich. Aber wie wir alle wissen: Es gibt keinen Feierabend vom Verbrechen, und schon gar keinen Urlaub. Also steckt Thies schneller wieder mitten in Ermittlungen, die so nordseeig sind wie Gummistiefel und Regenjacke. Ich hatte ziemlich früh einen Verdacht – war mir sogar recht sicher – und lag am Ende komplett daneben. Und das nehme ich Krischan Koch nicht übel, im Gegenteil: Genau das macht den Reiz aus. Der Fall ist clever konstruiert, die Auflösung schlüssig, und selbst wenn Leichen den Weg pflastern, fühlt sich alles seltsam gemütlich an. Diese Mischung aus Spannung, Humor und Urlaubsgefühl ist einfach seine große Stärke. Was mir wieder besonders gefallen hat: die kurzen, knackigen Kapitel und der wunderbar leicht verständliche, bildhafte Schreibstil. Das Buch liest sich weg wie ein entspannter Strandspaziergang – nur dass man statt Muscheln Hinweise sammelt. Ganz nebenbei schwingt auch die Aussage des Romans mit: Egal, wo man ist oder wie idyllisch es aussieht, die Wahrheit lässt sich nicht unter den Sand kehren. Und vielleicht braucht es manchmal genau diesen Blick hinter die heile Fassade. Für mich ist diese Reihe absolut einsteigerfreundlich, perfekt für Krimi-Neulinge und ein Muss für alle Nordsee-Fans. Ich bin sehr gespannt, wie sich Thies, seine Familie und besonders die Beziehung zu seiner Frau weiterentwickeln. Und ganz ehrlich: Die Frage, ob seine Kinder irgendwann in seine Fußstapfen treten, lässt mich nicht los. Wer das Buch liest, wird genau verstehen, was ich meine.
Sehr unterhaltsamer Küstenkrimi
Auch der zweite Band der Fredenbüllerkrimiserie ist wieder sehr kurzweilig und lustig geschrieben. Die Personen werden einem immer vertrauter und man will wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Der einheitliche Fall bietet einige Wendungen, im Vordergrund stehen aber eindeutig die bekannten Personen. Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen, es ist eine schöne Strandlektüre.
Mörder machen keine Ferien... Von Fredenbüll geht es diesmal mit der Fähre nach Amrum. Der erste Ferientag fällt für Polizist Thies Detlefsen eigentlich recht gut aus, genug Temposünder hat er geblitzt. Anders sieht es da bei seiner Frau aus, die ist mit den Zwillingen schon in den Urlaub gestartet. Doch im Wellnessresort angekommen der große Schreck: Im Hotelbett liegt eine Leiche. Schnell ruft Thies die Mordermittlerin Nicole hinzu. Doch ohne Leiche keine Ermittlungen. Der Tote wird von den Inselbewohnern immer wieder der Konkurrenz untergejubelt. Eine Leiche direkt bei Saisonstart? Die kann hier keiner gebrauchen. Und während die Leiche bei eintreffen der Polizei mal wieder verschwunden ist, hat Thies gleich die Mafia am Verdacht. Doch warum wurde eine Löffelente vom Golfball erschlagen? Gibt es doch gar keinen Golfplatz. Zum Glück wollen das der neue Touristikchef, ein Baulöwe und die attraktive Banktrulla ändern. Mord und Totschlag ist vorprogrammiert. Ich hab mal wieder herrlich geschmunzelt. Während im Inselkino Hitchcock läuft, gibt es immer wieder die ein oder andere Parallele zum Geschehen auf der Insel. Und als ich noch so am überlegen war, was denn nun mit den 150.000€ passiert, löste sich diese Frage relativ zügig in Rauch auf. Mal wieder ein toller Roman von Krischan Koch. Wie gewohnt witzig und so voller irrwitziger Handlungen. Wer Lust auf einen schmunzel Krimi hat, dem kann ich die Thies Detlefsen Reihe an Herz legen.
"Netter Regionalkrimi"
Als Norddeutsche noch keinen norddeutschen Krimi gelesen zu haben, geht nicht, also musste ich dringend etwas dagegen tun. Mordseekrabben konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte, als ich das Buch in der Buchhandlung in der Hand hatte. Ich habe mich wirklich schwer mit der Schreibweise und dem Schreibstil getan. Jedes Kapitel war ein Orts- und Perspektivenwechsel, was einem gerade am Anfang das Reinkommen in die Geschichte massivst erschwert hat. Auch nach einiger Zeit hatte ich immernoch Probleme damit. Kaum hatte ich mich wieder in die Geschichte gefunden, schon war das Kapitel vorbei und das Spiel ging wieder von vorne los. Die Story selbst konnte mich gut unterhalten. Man wurde wirklich lange im Dunkeln gelassen und es wurde spät aufgelöst wie alles zusammenpasst. Auch an Humor hat es nicht gemangelt. Gerade dieses ewige Hin und Her mit dem toten Bauunternehmer war genial. Ich will mir gar nicht vorstellen in was für einem Zustand sie nach dem ganzen Herumgetrage und Verstecke war. Für Zwischendurch ist dieses Buch gut geeignet. Auch wer auf wechselnde Perspektiven wert legt, ist hier gut aufgehoben. Mich konnte es leider nicht vom Hocker hauen, also werde ich mich wie die letzten Jahre von norddeutschen Insel-Krimis erstmal fernhalten.
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Sterben, wo andere Urlaub machen – Mörder machen keine Ferien
Der zweite Band der kultigen Nordsee-Krimi-Reihe um Dorfpolizist Thies Detlefsen
Für Dorfpolizist Thies Detlefsen aus dem nordfriesischen Örtchen Fredenbüll steht der Sommerurlaub an. Wie jedes Jahr geht es mit der ganzen Familie nach Amrum rüber. Ehefrau Heike freut sich auf die Wellness-Pension, doch dort entdecken die Zwillingsmädchen gleich mal einen toten Golfspieler im blau-weißen Friesenbett ihres Zimmers. Noch ehe Thies die Dienstmütze aufsetzen kann, ist die Leiche wieder verschwunden. Gibt es den Toten wirklich oder regt die Hitchcock-Reihe im Inselkino die Fantasie zu sehr an? Da tauchen zwei weitere Tote auf: Touristikchef Heiner Griepenstroh und der reiche Bauunternehmer Pohlmann überleben die feuchtfröhliche Stammtischrunde in der Edelkneipe »Kombüse« nicht. Das kann nur eines bedeuten: Ein Serienmörder geht um auf der Nordseeinsel!
Der neue Nordsee-Krimi von Krischan Koch für Fans von humorvoll-satirischen Krimis
Perfekte Urlaubslektüre – spannende Unterhaltung.
»Verbrechen in Fredenbüll machen richtig Spaß.« Cathrin Brackmann, WDR
Book Information
Author Description
Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ›DIE ZEIT‹ und den NDR. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.
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Wo viel Krimi und eine Leiche Leiche? Die ziemlich mobil ist.
Band 2 der Nordsee-Krimireihe um Thies Detlefsen – und ich sitze da, lese einen Krimi und habe trotzdem dieses ganz bestimmte Gefühl: Nordseeurlaub. Nur eben Nordseeurlaub mit Leichen. Und genau das liebe ich an Mordseekrabben. Krischan Koch schafft es schon nach wenigen Seiten, mich wegzubeamen: Ich spüre den Wind im Gesicht, höre die Möwen zetern, rieche gefühlt Salz und Krabbenbrötchen – und stolpere dann gemeinsam mit Thies über eine Leiche. Beziehungsweise über mehrere. Denn diese Leiche ist erstaunlich mobil. Eine Leiche auf Wanderschaft trifft es wirklich perfekt, und während man noch versucht, das alles logisch unter einen Hut zu bekommen, merkt man: Urlaub ist für einen Polizisten halt auch nur ein Gerücht. Eigentlich soll es für Thies Detlefsen mit der Familie nach Amrum gehen. Eigentlich. Aber wie wir alle wissen: Es gibt keinen Feierabend vom Verbrechen, und schon gar keinen Urlaub. Also steckt Thies schneller wieder mitten in Ermittlungen, die so nordseeig sind wie Gummistiefel und Regenjacke. Ich hatte ziemlich früh einen Verdacht – war mir sogar recht sicher – und lag am Ende komplett daneben. Und das nehme ich Krischan Koch nicht übel, im Gegenteil: Genau das macht den Reiz aus. Der Fall ist clever konstruiert, die Auflösung schlüssig, und selbst wenn Leichen den Weg pflastern, fühlt sich alles seltsam gemütlich an. Diese Mischung aus Spannung, Humor und Urlaubsgefühl ist einfach seine große Stärke. Was mir wieder besonders gefallen hat: die kurzen, knackigen Kapitel und der wunderbar leicht verständliche, bildhafte Schreibstil. Das Buch liest sich weg wie ein entspannter Strandspaziergang – nur dass man statt Muscheln Hinweise sammelt. Ganz nebenbei schwingt auch die Aussage des Romans mit: Egal, wo man ist oder wie idyllisch es aussieht, die Wahrheit lässt sich nicht unter den Sand kehren. Und vielleicht braucht es manchmal genau diesen Blick hinter die heile Fassade. Für mich ist diese Reihe absolut einsteigerfreundlich, perfekt für Krimi-Neulinge und ein Muss für alle Nordsee-Fans. Ich bin sehr gespannt, wie sich Thies, seine Familie und besonders die Beziehung zu seiner Frau weiterentwickeln. Und ganz ehrlich: Die Frage, ob seine Kinder irgendwann in seine Fußstapfen treten, lässt mich nicht los. Wer das Buch liest, wird genau verstehen, was ich meine.
Sehr unterhaltsamer Küstenkrimi
Auch der zweite Band der Fredenbüllerkrimiserie ist wieder sehr kurzweilig und lustig geschrieben. Die Personen werden einem immer vertrauter und man will wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Der einheitliche Fall bietet einige Wendungen, im Vordergrund stehen aber eindeutig die bekannten Personen. Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen, es ist eine schöne Strandlektüre.
Mörder machen keine Ferien... Von Fredenbüll geht es diesmal mit der Fähre nach Amrum. Der erste Ferientag fällt für Polizist Thies Detlefsen eigentlich recht gut aus, genug Temposünder hat er geblitzt. Anders sieht es da bei seiner Frau aus, die ist mit den Zwillingen schon in den Urlaub gestartet. Doch im Wellnessresort angekommen der große Schreck: Im Hotelbett liegt eine Leiche. Schnell ruft Thies die Mordermittlerin Nicole hinzu. Doch ohne Leiche keine Ermittlungen. Der Tote wird von den Inselbewohnern immer wieder der Konkurrenz untergejubelt. Eine Leiche direkt bei Saisonstart? Die kann hier keiner gebrauchen. Und während die Leiche bei eintreffen der Polizei mal wieder verschwunden ist, hat Thies gleich die Mafia am Verdacht. Doch warum wurde eine Löffelente vom Golfball erschlagen? Gibt es doch gar keinen Golfplatz. Zum Glück wollen das der neue Touristikchef, ein Baulöwe und die attraktive Banktrulla ändern. Mord und Totschlag ist vorprogrammiert. Ich hab mal wieder herrlich geschmunzelt. Während im Inselkino Hitchcock läuft, gibt es immer wieder die ein oder andere Parallele zum Geschehen auf der Insel. Und als ich noch so am überlegen war, was denn nun mit den 150.000€ passiert, löste sich diese Frage relativ zügig in Rauch auf. Mal wieder ein toller Roman von Krischan Koch. Wie gewohnt witzig und so voller irrwitziger Handlungen. Wer Lust auf einen schmunzel Krimi hat, dem kann ich die Thies Detlefsen Reihe an Herz legen.
"Netter Regionalkrimi"
Als Norddeutsche noch keinen norddeutschen Krimi gelesen zu haben, geht nicht, also musste ich dringend etwas dagegen tun. Mordseekrabben konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte, als ich das Buch in der Buchhandlung in der Hand hatte. Ich habe mich wirklich schwer mit der Schreibweise und dem Schreibstil getan. Jedes Kapitel war ein Orts- und Perspektivenwechsel, was einem gerade am Anfang das Reinkommen in die Geschichte massivst erschwert hat. Auch nach einiger Zeit hatte ich immernoch Probleme damit. Kaum hatte ich mich wieder in die Geschichte gefunden, schon war das Kapitel vorbei und das Spiel ging wieder von vorne los. Die Story selbst konnte mich gut unterhalten. Man wurde wirklich lange im Dunkeln gelassen und es wurde spät aufgelöst wie alles zusammenpasst. Auch an Humor hat es nicht gemangelt. Gerade dieses ewige Hin und Her mit dem toten Bauunternehmer war genial. Ich will mir gar nicht vorstellen in was für einem Zustand sie nach dem ganzen Herumgetrage und Verstecke war. Für Zwischendurch ist dieses Buch gut geeignet. Auch wer auf wechselnde Perspektiven wert legt, ist hier gut aufgehoben. Mich konnte es leider nicht vom Hocker hauen, also werde ich mich wie die letzten Jahre von norddeutschen Insel-Krimis erstmal fernhalten.



















