Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

Softcover
3.511
FrüherziehungSonnenscheinSelbstverantwortungKinder

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Description

"EIN MENSCHLICHES UND LEBENDIGES BUCH ÜBER DAS LEBEN, WIE ES LEBENSWERT SEIN KÖNNTE. ES LIEST SICH SPANNEND WIE EIN ROMAN" FRANKFURTER RUNDSCHAU

Die Autorin, die mehrere Jahre bei den Yequana-Indianern im Dschungel Venezuelas gelebt hat, schildert eindrucksvoll deren harmonisches, glückliches Zusammenleben und entdeckt seine Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern: Sie zeigt, dass dort noch ein bei uns längst verschüttetes natürliches Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
220
Price
9.95 €

Posts

3
All
4

Anspruchsvoll, aber lohnenswert

Das Buch liefert spannende Einblicke in das Leben der Yequana und verdeutlicht die Wichtigkeit des Getragenwerdens im Säuglingsalter. Besonders krass fand ich die Geschichte in denen Kinder von Wölfen groß gezogen wurden. Die Sprache ist oft anspruchsvoll und kompliziert geschrieben. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl mein Gehirn ist gebrochen 😂, jedoch ist das Buch auch schon sehr alt. Nichtsdestotrotz finde ich dass sich das Lesen lohnt.

Anspruchsvoll,  aber lohnenswert
3

„Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit“

Dieses Buch wurde mir von meiner Hebamme empfohlen, als ich mit meinem ersten Kind schwanger war. Lange lag es auf meinem Stapel ungelesener Bücher, bis ich diese Woche endlich danach griff. In Auf der Suche nach dem verlorenen Glück beschreibt Jean Liedloff ihre Erfahrungen bei indigenen Völkern in Venezuela und entwickelt daraus das sogenannte »Kontinuum-Konzept«. Sie erklärt, dass Babys und Kleinkinder in enger körperlicher Nähe zu ihren Bezugspersonen aufwachsen sollten, wie es bei naturverbundenen Völkern üblich ist. Diese Nähe ist laut Liedloff essenziell für eine gesunde emotionale Entwicklung. Im Gegensatz dazu sieht sie die westliche Erziehung kritisch, bei der Kinder oft separiert aufwachsen und dadurch emotionale Defizite entwickeln könnten. Das Buch regt dazu an, unser modernes Verständnis von Kindererziehung zu überdenken und wieder mehr Vertrauen in die natürlichen Bedürfnisse unserer Kinder zu setzen. Obwohl es inhaltlich ein sehr wichtiges Thema aufgreift, muss ich sagen, dass mir vieles davon nicht neu war, da ich mich bereits intensiv mit natürlichen Entwicklungsansätzen beschäftigt habe. Außerdem merkt man dem Buch an, dass es schon älter ist – die Neufassung stammt aus dem Jahr 1988, und das spiegelt sich auch in der Sprache wider. Einige Passagen wiederholen sich stark, sodass ich manche übersprungen habe. Trotzdem ist es ein wertvolles Werk, das Eltern dazu anregt, sich mit den Auswirkungen der modernen Kindererziehung im Vergleich zu einem natürlicheren Aufwachsen auseinanderzusetzen. Für mich gibt es mittlerweile neuere Bücher, die dieses Thema anschaulicher und verständlicher aufbereiten. Leser:innen, die sich noch nicht so tiefgehend mit dem Thema befasst haben, könnten es schwer finden, der Botschaft des Buches zu folgen, da der Text trotz der Wiederholungen nicht immer leicht zugänglich ist. ✨ 3/5 Sterne – Empfehlenswert, aber nicht für alle gleichermaßen verständlich.

„Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit“
3

Interessante Einblicke, wertvolle Botschaft, teilweise leider, meiner Meinung nach, sehr langwierig geschrieben

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