Tränenmond
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Book Information
Posts
Das Schicksal Ouardas ist besonders brutal und grausam, dennoch hat sie sich rausgekämpft und ihre Vergangenheit überwunden. Ein Buch zum mitfühlen, welches die Stärke und den Mut einer jeden Frau wecken kann.
Ouarda Saillo ist in Marokko - einem von männlichen Moslems dominierten Land - aufgewachsen und musste schon sehr früh lernen, dass das Leben einer Frau komplett von einem Mann beherrscht wird. Als ihr Vater seine Frau, Ouardas Mutter, brutal ermordet, wachsen sie und ihre Geschwister bei Ihrem nicht weniger brutalen Onkel und dessen Frau auf, die die Kinder misshandeln und unter lebensunwürdigen Zuständen aufwachsen lassen. Erst als Ouarda erwachsen wird gelingt ihr der Sprung aus dieser Familie heraus und ihr neues Leben beginnt in einem fernen Land. Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen, auch wenn einige Passagen zum Inne halten bewegen. Ouardas Schicksal ist besonders traurig und grausam und als Leser (in) fühlt man unglaublich mit und wünscht sich mit jeder Seite, dass nun auch mal etwas Positives kommt. Doch auf dieses muss man sehr lange warten. Ein wenig schade finde ich jedoch, dass Ouarda "nur" ihren eigenen Kampf beleuchtet. Schön fände ich, wenn sie auch stellvertretend für andere Frauen den Kampf der Frauen um deren Rechte im Buch einbinden würde. Dieses Buch wäre ein sehr gutes Sprungbrett dafür, aber man kann auch verstehen, dass es durch die schwere der Schicksalsschläge in Ouardas Geschichte einfach nicht mehr reingepasst hat. Dennoch erzählt sie noch knapp einige Infos im Nachwort und nennt dort auch die Bemühungen ihrer Schwester gegen Analphabetismus vorzugehen. Wenn man dieses Buch liest, sollte man seelisch gewappnet seit gegen grausame Brutalität und unglaubliche Ungerechtigkeit. Dennoch ist es ein Mutmacher
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Das Schicksal Ouardas ist besonders brutal und grausam, dennoch hat sie sich rausgekämpft und ihre Vergangenheit überwunden. Ein Buch zum mitfühlen, welches die Stärke und den Mut einer jeden Frau wecken kann.
Ouarda Saillo ist in Marokko - einem von männlichen Moslems dominierten Land - aufgewachsen und musste schon sehr früh lernen, dass das Leben einer Frau komplett von einem Mann beherrscht wird. Als ihr Vater seine Frau, Ouardas Mutter, brutal ermordet, wachsen sie und ihre Geschwister bei Ihrem nicht weniger brutalen Onkel und dessen Frau auf, die die Kinder misshandeln und unter lebensunwürdigen Zuständen aufwachsen lassen. Erst als Ouarda erwachsen wird gelingt ihr der Sprung aus dieser Familie heraus und ihr neues Leben beginnt in einem fernen Land. Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen, auch wenn einige Passagen zum Inne halten bewegen. Ouardas Schicksal ist besonders traurig und grausam und als Leser (in) fühlt man unglaublich mit und wünscht sich mit jeder Seite, dass nun auch mal etwas Positives kommt. Doch auf dieses muss man sehr lange warten. Ein wenig schade finde ich jedoch, dass Ouarda "nur" ihren eigenen Kampf beleuchtet. Schön fände ich, wenn sie auch stellvertretend für andere Frauen den Kampf der Frauen um deren Rechte im Buch einbinden würde. Dieses Buch wäre ein sehr gutes Sprungbrett dafür, aber man kann auch verstehen, dass es durch die schwere der Schicksalsschläge in Ouardas Geschichte einfach nicht mehr reingepasst hat. Dennoch erzählt sie noch knapp einige Infos im Nachwort und nennt dort auch die Bemühungen ihrer Schwester gegen Analphabetismus vorzugehen. Wenn man dieses Buch liest, sollte man seelisch gewappnet seit gegen grausame Brutalität und unglaubliche Ungerechtigkeit. Dennoch ist es ein Mutmacher




