Der geheimnisvolle Mr. Hyde
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Description
Dunkel und atmosphärisch – die andere Geschichte des Mister Hyde
Edinburgh im 19. Jahrhundert. Edward Hyde, angesehener und zugleich gefürchteter Superintendent der Polizei, hat ein Geheimnis: Er leidet an Epilepsie und weiß oft nicht, wie er in eine bestimmte Situation geraten ist. Als er vor einem Toten steht, der nach einem keltischen Ritual ermordet worden ist, beschließt er, sich seinem einzigen Freund, dem Arzt Dr. Samuel Porteous, zu offenbaren. Doch dann wird auch Porteous ermordet – auf eine ähnlich mysteriöse Art und Weise. Hyde findet heraus, dass sein Freund nur zwei Patienten heimlich sah: ihn und jemanden, den er »das Biest« nannte. Hyde ahnt, dass er den Mörder finden muss, um sich selbst zu erlösen.
»Stephen King trifft Robert Louis Stevenson ... eine Geschichte, die einem garantiert einen Schauer einjagt.« David Hewson
Book Information
Author Description
Craig Russell, Jahrgang 1956, wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, seine Bücher wurden in 23 Sprachen übersetzt. Er hat sich schon als Student für deutsche Kultur interessiert und lebt in der Nähe von Edinburgh.Im Aufbau Taschenbuch sind die Romane um den Hamburger Ermittler Jan Fabel lieferbar: »Blutadler«, »Wolfsfährte« und »Auferstehung« sowie »Wo der Teufel ruht«.Bei Rütten & Loening erschien zuletzt: »Der geheimnisvolle Mr. Hyde«.Die Jan-Fabel-Romane »Brandmal«, »Carneval«, »Walküre« und »Tiefenangst« sind als E-Books bei Aufbau Digital erhältlich.
Posts
DÜSTERER HISTORIENKRIMI MIT WAHNSINNIGEN ELEMENTEN
Erschienen bei Rütten & Löning 2021 - Übersetzt von Wolfgang Thon - hier das Hörbuch von audible - gelesen von David Nathan Nach „Wo der Teufel ruht“ ist dies der zweite Roman des Autors, welches ich gelesen/gehört habe. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich hier einen Historienkrimi oder eine übersinnliche Geschichte vor mir habe, da es ein Spontankauf war (ich brauchte etwas für eine lange Autofahrt) und ich mich mit dem Buch nicht vorher beschäftigt hatte. Der Leser erlebt hier - nach einem überflüssigen Prolog - sehr schnell einen Mord in den düsteren Straßen von Edinburgh und lernt den doch irgendwie unheimlichen Superintendent Hyde kennen, der gewissenhaft ermittelt, jedoch nicht weiß wie er in die Nähe des Tatortes gekommen ist. Seine epileptischen Anfälle führen immer wieder zu „Zeitverlusten“ und lassen zudem einen mörderischen Verdacht in ihm aufkommen… Auf seiner Jagd nach dem Mörder hat Hyde immer wieder unheimliche Begegnungen mit Verstorbenen (Mordopfer und Gehenkte) trifft aber auch ein schöne Frau (Pathologin) und kommt schließlich dem Geheimnis auf die Spur. Mir hat die Story - trotz ein paar Ungereimtheiten - sehr viel Spaß gemacht. Der Leser wird mitgenommen in ein Edinburgh, dass mit schnellen Schritten in der Moderne ankommt, dem jedoch noch Aberglaube und Schottischer Nationalstolz anhängt, der bis in die Zeit der Kelten zurückführt. Gemischt mit Mord, Wahnsinn und Ermittlung - und ein paar Blicke in die Underwelt (oder Anderwelt?) ein gelungener Thriller der anderen Art. Dr. Jekyll und Mr. Hyde treffen auf Stephen King und Arthur Conan Doyle (der übrigens auch erwähnt wird).
Ganz schön smart wie Horror und Krimi hier vermischt werden. Stellenweise fühlte ich mich sogar mal wie im in einem Lovecraft-Roman, nur dankbarerweise ohne den unterschwelligen Rassismus. Ich mochte die geschichtlichen Exkurse und wie ich ganz nebenbei über die Geschichte Schottlands, von Frauen in medizinischen Berufen, usw. gelernt habe. Was ich nicht mochte, war die plakative Figurenzeichnung (Arthur Conan Doyle wird so nebenbei erwähnt, die Ärztin und Love-Interest Hydes ist natürlich schön und schlau und "exotisch" und elegant usw usw...) und außerdem ist es wohl eins der schwächeren von David Nathan gelesenen Hörbücher. Es wirkt, als ob er keine Zeit gehabt hätte. Vielen Dank an diejenigen, die es mir empfohlen haben ;)
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Dunkel und atmosphärisch – die andere Geschichte des Mister Hyde
Edinburgh im 19. Jahrhundert. Edward Hyde, angesehener und zugleich gefürchteter Superintendent der Polizei, hat ein Geheimnis: Er leidet an Epilepsie und weiß oft nicht, wie er in eine bestimmte Situation geraten ist. Als er vor einem Toten steht, der nach einem keltischen Ritual ermordet worden ist, beschließt er, sich seinem einzigen Freund, dem Arzt Dr. Samuel Porteous, zu offenbaren. Doch dann wird auch Porteous ermordet – auf eine ähnlich mysteriöse Art und Weise. Hyde findet heraus, dass sein Freund nur zwei Patienten heimlich sah: ihn und jemanden, den er »das Biest« nannte. Hyde ahnt, dass er den Mörder finden muss, um sich selbst zu erlösen.
»Stephen King trifft Robert Louis Stevenson ... eine Geschichte, die einem garantiert einen Schauer einjagt.« David Hewson
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Craig Russell, Jahrgang 1956, wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, seine Bücher wurden in 23 Sprachen übersetzt. Er hat sich schon als Student für deutsche Kultur interessiert und lebt in der Nähe von Edinburgh.Im Aufbau Taschenbuch sind die Romane um den Hamburger Ermittler Jan Fabel lieferbar: »Blutadler«, »Wolfsfährte« und »Auferstehung« sowie »Wo der Teufel ruht«.Bei Rütten & Loening erschien zuletzt: »Der geheimnisvolle Mr. Hyde«.Die Jan-Fabel-Romane »Brandmal«, »Carneval«, »Walküre« und »Tiefenangst« sind als E-Books bei Aufbau Digital erhältlich.
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DÜSTERER HISTORIENKRIMI MIT WAHNSINNIGEN ELEMENTEN
Erschienen bei Rütten & Löning 2021 - Übersetzt von Wolfgang Thon - hier das Hörbuch von audible - gelesen von David Nathan Nach „Wo der Teufel ruht“ ist dies der zweite Roman des Autors, welches ich gelesen/gehört habe. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich hier einen Historienkrimi oder eine übersinnliche Geschichte vor mir habe, da es ein Spontankauf war (ich brauchte etwas für eine lange Autofahrt) und ich mich mit dem Buch nicht vorher beschäftigt hatte. Der Leser erlebt hier - nach einem überflüssigen Prolog - sehr schnell einen Mord in den düsteren Straßen von Edinburgh und lernt den doch irgendwie unheimlichen Superintendent Hyde kennen, der gewissenhaft ermittelt, jedoch nicht weiß wie er in die Nähe des Tatortes gekommen ist. Seine epileptischen Anfälle führen immer wieder zu „Zeitverlusten“ und lassen zudem einen mörderischen Verdacht in ihm aufkommen… Auf seiner Jagd nach dem Mörder hat Hyde immer wieder unheimliche Begegnungen mit Verstorbenen (Mordopfer und Gehenkte) trifft aber auch ein schöne Frau (Pathologin) und kommt schließlich dem Geheimnis auf die Spur. Mir hat die Story - trotz ein paar Ungereimtheiten - sehr viel Spaß gemacht. Der Leser wird mitgenommen in ein Edinburgh, dass mit schnellen Schritten in der Moderne ankommt, dem jedoch noch Aberglaube und Schottischer Nationalstolz anhängt, der bis in die Zeit der Kelten zurückführt. Gemischt mit Mord, Wahnsinn und Ermittlung - und ein paar Blicke in die Underwelt (oder Anderwelt?) ein gelungener Thriller der anderen Art. Dr. Jekyll und Mr. Hyde treffen auf Stephen King und Arthur Conan Doyle (der übrigens auch erwähnt wird).
Ganz schön smart wie Horror und Krimi hier vermischt werden. Stellenweise fühlte ich mich sogar mal wie im in einem Lovecraft-Roman, nur dankbarerweise ohne den unterschwelligen Rassismus. Ich mochte die geschichtlichen Exkurse und wie ich ganz nebenbei über die Geschichte Schottlands, von Frauen in medizinischen Berufen, usw. gelernt habe. Was ich nicht mochte, war die plakative Figurenzeichnung (Arthur Conan Doyle wird so nebenbei erwähnt, die Ärztin und Love-Interest Hydes ist natürlich schön und schlau und "exotisch" und elegant usw usw...) und außerdem ist es wohl eins der schwächeren von David Nathan gelesenen Hörbücher. Es wirkt, als ob er keine Zeit gehabt hätte. Vielen Dank an diejenigen, die es mir empfohlen haben ;)






