Lange Schatten
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Description
Book Information
Author Description
Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Angewandten Kunst achtzehn Jahre lang als Rundfunkjournalistin und Moderatorin in ganz Kanada. Mit dem Schreiben begann sie erst spät. Ihr erster Roman Das Dorf in den roten Wäldern wurde 2005 weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert, und auch die folgenden Gamache-Krimis wurden vielfach ausgezeichnet und eroberten die Bestsellerlisten in zahlreichen Ländern. Louise Penny lebt in Sutton bei Québec, einem kleinen Städtchen, das Three Pines zum Verwechseln ähnelt.
Posts
Meisterhaftes Kammerspiel der Gefühle
🌳 🍁 🇨🇦 Mit „Lange Schatten“ liefert Louise Penny ihren bisher stärksten Band ab. Was als idyllischer Hochzeitstag der Gamaches im abgelegenen Manoir Bellechasse beginnt, entpuppt sich als brillante psychologische Sektion einer tief zerstrittenen Familie. Das erwartet den Leser: • Atmosphärische Dichte: Die Naturbeschreibungen sind meisterhaft – man fühlt die Hitze und die Abgeschiedenheit des Waldes regelrecht körperlich. • Psychologische Tiefe: Penny zeichnet zarte Gedankengänge und legt die Abgründe der Familie Finney mit chirurgischer Präzision frei. Besonders faszinierend ist die Darstellung, wie sich die Charaktere in der gegenseitigen Wahrnehmung verlieren. • Emotionaler Anker: Die unerschütterliche, respektvolle Liebe zwischen Armand und Reine-Marie bildet den perfekten Gegenpol zur emotionalen Kälte des Falls. Fazit: Ein tiefgründiges Leseerlebnis, das weit über einen klassischen Krimi hinausgeht. Penny regt mit ihren klugen Beobachtungen zum Nachdenken über die eigenen Abgründe an und zeigt eindrucksvoll, wie schmerzhaft es sein kann, wenn man sich im Urteil über andere selbst aus dem Blick verliert. Ein absolut bereicherndes Jahreshighlight! Bewertung: 5/5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Früher hätte ich dieses Buch als langatmig und langweilig bezeichnet. Heute genieße ich die Atmosphäre, fühle mich direkt pudelwohl in der Gemeinschaft. Der Kriminalfall ist zweitrangig, hier geht es um die Menschen, die Geschichten und Beziehungen untereinander. Das alles wird gemächlich entwirrt. Ein Genuss zum Hören.
Wieder ein gutes Buch aus aus der Gamache-Reihe, wenngleich ich enttäuscht war, dass es diesmal nicht in Three Pines spielt, sondern in einem Hotel unweit davon entfernt. Die Geschichte war spannend, aber die Auflösung kam mir etwas unrealistisch vor. Allem in allem unterhaltsam, aber bisher für mich eher ein schwächerer Teil.
Stern der Reihe
Endlich mal ein Krimi der Reihe, der nicht in Three Pines spielt! Und trotzdem müssen wir die liebgewonnenen Figuren nicht vermissen. Ein komplexer Fall, bei dem bis zum Schluss unklar ist, wer gemordert hat, wie und warum. Dazu noch eine seltsame Familie und eine präsente Ehefrau des Kommissars? Großes Kino!
Ein neuer Fall von Chief Inspector Gamache!
Das ist der vierte Teil der Reihe um Armand Gamache. Dieses Mal spielt es nicht in Three Pines, sondern in einem Hotel in der Region. Das fand ich tatsächlich schade. Gerade die urigen Personen in dem Dorf machen diese Reihe zu einem Cozy Wohlfühlkrimi. Das hatte hier bisschen gefehlt. Ich habe dieses Mal ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Es dauerte doch bisschen lange bis die Handlung an Tempo aufnahm. Auch der Mord geschieht relativ spät. Super fand ich die Beschreibung der Charaktere. Die Familie Morrow ist keine sympathische Familie und das wurde gut umgesetzt. Man habe ich mich oft aufgeregt. Die letztendliche Lösung habe ich nicht kommen sehen, da ich jemand anderes im Verdacht hatte. Das Buch besticht eher mit den Figuren als mit der Geschichte. Trotzdem hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.
Nicht ganz so überzeugend
Lange Schatten ist der vierte Fall von Chief Inspektor Gamache von Louise Penny und konnte mich nicht ganz so begeistern, wie die drei Vorgängerkrimis. Gamache möchte an seinem 35. Hochzeitstag mit seiner Frau Reine-Marie ein paar ruhige Tage in einem Hotel an einem See in der kanadischen Wildnis verbringen. Zur gleichen Zeit logiert dort die zerstrittene Familie Finney, die dort zu Ehren des verstorbenen Familienoberhauptes eine Statue aufstellen läßt. Ein Familienmitglied wird kurz danach von der Statue erschlagen. Gamache nimmt die Ermittlungen auf. Das Setting ist diesmal nicht Three Pines gewesen, dass ich so an der Reihe liebe. Bis auf ein Ehepaar, was zur Familie der Finneys gehört und aus Three Pines stammt, gibt es kaum Berührungspunkte zu dem Ort mit ihren liebgewonnen Personen. Die Beschreibung des Hotels und seiner Umgebung hat mir zwar sehr gefallen aber trotzdem fehlte mir daher etwas. Der Beginn hat sich für mich auch etwas gezogen bis die Handlung in Schwung kam. Die Auflösung des Falls hat mir recht gut gefallen. Auch das die sympathische Reine-Marie eine größere Rolle hatte, gefiel mir sehr gut. Band 5 spielt wieder in Three Pines. Daher hoffe ich, dass dieser Fall mir wieder besser gefällt.
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Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Angewandten Kunst achtzehn Jahre lang als Rundfunkjournalistin und Moderatorin in ganz Kanada. Mit dem Schreiben begann sie erst spät. Ihr erster Roman Das Dorf in den roten Wäldern wurde 2005 weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert, und auch die folgenden Gamache-Krimis wurden vielfach ausgezeichnet und eroberten die Bestsellerlisten in zahlreichen Ländern. Louise Penny lebt in Sutton bei Québec, einem kleinen Städtchen, das Three Pines zum Verwechseln ähnelt.
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Meisterhaftes Kammerspiel der Gefühle
🌳 🍁 🇨🇦 Mit „Lange Schatten“ liefert Louise Penny ihren bisher stärksten Band ab. Was als idyllischer Hochzeitstag der Gamaches im abgelegenen Manoir Bellechasse beginnt, entpuppt sich als brillante psychologische Sektion einer tief zerstrittenen Familie. Das erwartet den Leser: • Atmosphärische Dichte: Die Naturbeschreibungen sind meisterhaft – man fühlt die Hitze und die Abgeschiedenheit des Waldes regelrecht körperlich. • Psychologische Tiefe: Penny zeichnet zarte Gedankengänge und legt die Abgründe der Familie Finney mit chirurgischer Präzision frei. Besonders faszinierend ist die Darstellung, wie sich die Charaktere in der gegenseitigen Wahrnehmung verlieren. • Emotionaler Anker: Die unerschütterliche, respektvolle Liebe zwischen Armand und Reine-Marie bildet den perfekten Gegenpol zur emotionalen Kälte des Falls. Fazit: Ein tiefgründiges Leseerlebnis, das weit über einen klassischen Krimi hinausgeht. Penny regt mit ihren klugen Beobachtungen zum Nachdenken über die eigenen Abgründe an und zeigt eindrucksvoll, wie schmerzhaft es sein kann, wenn man sich im Urteil über andere selbst aus dem Blick verliert. Ein absolut bereicherndes Jahreshighlight! Bewertung: 5/5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Früher hätte ich dieses Buch als langatmig und langweilig bezeichnet. Heute genieße ich die Atmosphäre, fühle mich direkt pudelwohl in der Gemeinschaft. Der Kriminalfall ist zweitrangig, hier geht es um die Menschen, die Geschichten und Beziehungen untereinander. Das alles wird gemächlich entwirrt. Ein Genuss zum Hören.
Wieder ein gutes Buch aus aus der Gamache-Reihe, wenngleich ich enttäuscht war, dass es diesmal nicht in Three Pines spielt, sondern in einem Hotel unweit davon entfernt. Die Geschichte war spannend, aber die Auflösung kam mir etwas unrealistisch vor. Allem in allem unterhaltsam, aber bisher für mich eher ein schwächerer Teil.
Stern der Reihe
Endlich mal ein Krimi der Reihe, der nicht in Three Pines spielt! Und trotzdem müssen wir die liebgewonnenen Figuren nicht vermissen. Ein komplexer Fall, bei dem bis zum Schluss unklar ist, wer gemordert hat, wie und warum. Dazu noch eine seltsame Familie und eine präsente Ehefrau des Kommissars? Großes Kino!
Ein neuer Fall von Chief Inspector Gamache!
Das ist der vierte Teil der Reihe um Armand Gamache. Dieses Mal spielt es nicht in Three Pines, sondern in einem Hotel in der Region. Das fand ich tatsächlich schade. Gerade die urigen Personen in dem Dorf machen diese Reihe zu einem Cozy Wohlfühlkrimi. Das hatte hier bisschen gefehlt. Ich habe dieses Mal ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Es dauerte doch bisschen lange bis die Handlung an Tempo aufnahm. Auch der Mord geschieht relativ spät. Super fand ich die Beschreibung der Charaktere. Die Familie Morrow ist keine sympathische Familie und das wurde gut umgesetzt. Man habe ich mich oft aufgeregt. Die letztendliche Lösung habe ich nicht kommen sehen, da ich jemand anderes im Verdacht hatte. Das Buch besticht eher mit den Figuren als mit der Geschichte. Trotzdem hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.
Nicht ganz so überzeugend
Lange Schatten ist der vierte Fall von Chief Inspektor Gamache von Louise Penny und konnte mich nicht ganz so begeistern, wie die drei Vorgängerkrimis. Gamache möchte an seinem 35. Hochzeitstag mit seiner Frau Reine-Marie ein paar ruhige Tage in einem Hotel an einem See in der kanadischen Wildnis verbringen. Zur gleichen Zeit logiert dort die zerstrittene Familie Finney, die dort zu Ehren des verstorbenen Familienoberhauptes eine Statue aufstellen läßt. Ein Familienmitglied wird kurz danach von der Statue erschlagen. Gamache nimmt die Ermittlungen auf. Das Setting ist diesmal nicht Three Pines gewesen, dass ich so an der Reihe liebe. Bis auf ein Ehepaar, was zur Familie der Finneys gehört und aus Three Pines stammt, gibt es kaum Berührungspunkte zu dem Ort mit ihren liebgewonnen Personen. Die Beschreibung des Hotels und seiner Umgebung hat mir zwar sehr gefallen aber trotzdem fehlte mir daher etwas. Der Beginn hat sich für mich auch etwas gezogen bis die Handlung in Schwung kam. Die Auflösung des Falls hat mir recht gut gefallen. Auch das die sympathische Reine-Marie eine größere Rolle hatte, gefiel mir sehr gut. Band 5 spielt wieder in Three Pines. Daher hoffe ich, dass dieser Fall mir wieder besser gefällt.












