EinFach Deutsch Textausgaben

EinFach Deutsch Textausgaben

Softcover
2.2128

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Description

Die Neubearbeitung der jetzt vierfarbigen Textausgabe inkludiert die Variant-Fassung . Sie bietet einen deutlich überarbeiteten Anhang an, der auf die Oberstufe und das Abitur zugeschnitten ist. Besonderer Augenmerk wurde hierbei z.B. auf literaturgeschichtliche und interpretatorische Aspekte gelegt.

Methodische Hilfen berücksichtigen die neu formulierten Operatoren und Aufgabenformate für das Abitur (Textinterpretation und literarische Erörterung).

Es fand eine komplette Überarbeitung der Wort- und Sacherklärungen zum Primärtext statt.

Die Lesbarkeit der Texte wurde verbessert.

Es sind eine Liste rhetorischer Figuren eingefügt worden, die auf Kleist zugeschnitten worden sind.

Bitte beachten Sie:

Zu dieser Textausgabe bieten wir passend ein komplett überarbeitetes Unterrichtsmodell an.

Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug.

ISBN 978-3-14-109676-7

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Educational material
Format
Softcover
Pages
173
Price
5.10 €

Characteristics

7 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
9%
24%
1%
1%
25%
8%
29%
31%
13%
15%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
18%
29%
25%
31%

Pace

Fast29%
Slow57%
Moderate14%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex71%
Moderate29%
Bildhaft (33%)Poetisch (67%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

7
All
1

Ich weiss nicht, ob hier nach der Krug oder ich mehr zerbrochen wurden

2

Ist oke

Die Story an sich hätte ja potential, es ist auch oke zu lesen aber leider für mich persönlich zu langweilig. Ich kann hier nur sehr subjektiv sorechen da ich sowiso eher im Genre Fantasy oder Romance unterwegs bin und dehalb vergleichsweise wenig vergleicjsmaterial habe um dem ganzen gerecht zu werden. Mein Fall war es nicht, war aber auch eine Schullektüre also nicht die Welt

3.5

Adam richtet, lügt und gräbt sich tiefer. Dass Frauen dabei am meisten verlieren, erwähnt Kleist kaum, zeigt es aber.

Heinrich von Kleist schrieb Der zerbrochene Krug als Lustspiel, und tatsächlich steckt in diesem Einakter eine fast diebische Freude am Absurden. Ein Dorfrichter leitet eine Gerichtsverhandlung, in der er selbst der Täter ist. Die Prämisse klingt nach Komödie, und Kleist spielt sie auch als solche, doch wer genau hinschaut, entdeckt darunter etwas deutlich Unbehaglicheres. Der Einstieg fordert Geduld Kleists Sprache ist nicht gefällig. Seine langen, verschachtelten Sätze, die dramatischen Einschübe, die fast theatralische Überladenheit des Dialogs, das alles kann anfangs wie eine Barriere wirken. Doch wer durchhält, merkt: Diese Sprache ist kein Selbstzweck. Sie spiegelt die Verwirrung, die Ausflüchte, das ewige Herumdrucksen eines Mannes wider, der verzweifelt versucht, sich aus der eigenen Schlinge zu winden. Form und Inhalt arbeiten hier zusammen, man muss es nur erst erkennen. Die eigentliche Anklage Was Kleist besonders auszeichnet, ist die Art, wie er das Schicksal von Eve, der jungen Frau im Zentrum des Stücks, behandelt. Explizit sagt er wenig. Aber sachlich, fast beiläufig, legt er offen, wie wenig Handlungsspielraum Frauen damals hatten. Eves Glaubwürdigkeit wird von Anfang an in Frage gestellt, ihr Wort zählt kaum, ihr Ruf steht auf dem Spiel, und das alles, weil ein Mann in einer Machtposition seine Position missbraucht hat. Kleist verurteilt das nicht lautstark. Er zeigt es einfach. Und das reicht. Das Beste an der Handlung ist, dass der Twist, der Richter ist der Täter, eigentlich kein Twist ist. Der Leser weiß es früh. Die Spannung entsteht nicht durch Ungewissheit, sondern durch das Zuschauen, wie sich Adam immer tiefer in seine eigene Lüge vergräbt. Das ist dramaturgisch clever und erinnert in seiner Struktur fast an einen modernen Thriller, nur eben in Versen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Fazit Als Schullektüre unterschätzt, als Literatur unterschätzter. Der zerbrochene Krug ist kein einfacher Einstieg, aber ein lohnender. Kleist verpackt eine scharfe gesellschaftliche Kritik in eine absurde Komödie, und lässt den Leser am Ende mit dem unbehaglichen Gefühl zurück, dass sich seither gar nicht so viel verändert hat. Müsst ihr wissen.

3

Ganz in Ordnung - Im Vergleich zu anderen Schullektüren

Spoiler (?) Ich fand das Buch jetzt nicht sonderlich schlecht, jedoch aber auch nicht gut. Ich finde in Vergleich zu anderen Schullektüren die ich bis jetzt lesen musste geht das Buch klar, auch wenn der Plott recht schnell erraten werden kann und die Stellen die das Buch witzig erscheinen lassen sollen schlicht weg outdatet sind (daher absolut nicht lustig). Zudem bin ich auch äußerst dankbar für den Variant am Ende des Buches, welcher glücklicherweise am Ende über die Geschehnisse noch besser aufklärt. Zur Zeit der Veröffentlichung des Buches erntete der Variant nur vereinzelt positive Bewertungen, was ich ehrlicher Weise nicht verstehen kann, da er gut aufklärt und noch einmal versichert, dass Eve nicht vergewaltigt wurde, auch wenn der Gedanke, dass dieser ekelhafte Laienrichter Adam bei der armen Eve im Zimmer war und sie bei den Händen fasste schon ausreicht, um einen Kotzreiz zu bekommen. Zu dem muss man beim Lesen beachten, dass die Art und Weise wie gesprochen wird, bzw. wie das Buch geschrieben wurde, einen durchgängigen Leseflow zerstört, es sei denn man spricht/schreibt selber in solchen Satzverschachtelungen und solches Vokabular befindet sich schon im Wortschatz.

3

Ich fand die Sprache des Buches sehr schön. Da macht es schon Spaß ein Buch auf diese Weise zu lesen. inhaltlich fand ich es schon sehr eintönig weswegen ich auch nur 3 Sterne gebe. Man merkt, dass Heinrich von Kleist einfach ein großer Autor seiner Zeit war.

2

Nicht so dolle

Hab es nur wegen Schule gelesen und war nicht besonders. Würde es nicht nochmal lesen Müsst ihr wissen

3

Grundstabil aber ab und zu fehlt was

Ich fand Der zerbrochene Krug insgesamt ganz okay. Der Aufbau ist klar und stabil, man weiß früh, worauf alles hinausläuft, und das Lesen hat mir Spaß gemacht, auch wenn die Auflösung nach dem Gerichtsverfahren auf mich etwas löchrig wirkt. Die Figuren sind glaubwürdig und funktional, teils sogar vielschichtig, aber mir fehlen mehr Interaktionen außerhalb des Gerichts. Dorfrichter Adam überzeugt mich weniger als komplexe Figur, funktioniert aber gut als Karikatur und Vollidiot in Machtposition. Sprache ist okay, nichts Besonderes. Dafür sind Humor, Satire sowie Gesellschafts- und Justizkritik klar die Stärken des Stücks. Besonders stark finde ich die Symbolik, vor allem den zerbrochenen Krug selbst. Die Aktualität sehe ich eher eingeschränkt. Unterm Strich: solides Lustspiel mit starken satirischen Momenten, aber nicht weltbewegend.

Grundstabil aber ab und zu fehlt was
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