Autobiographie des Todes
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Kim Hyesoons Virtuosität liegt in ihrer Fähigkeit, einzigartige poetische, überraschende und doch zugängliche Bilder zu schaffen und sich gleichzeitig tief in der weiblichen Erfahrung und Erzähltradition zu verwurzeln.
»Autobiographie des Todes« besteht aus neunundvierzig Gedichten, jedes steht für einen einzelnen Tag, an dem der Geist nach dem Tod umherwandert, bevor er in den Kreislauf der Reinkarnation eintritt. Die Gedichte geben nicht nur denjenigen eine Stimme, die während der gewaltsamen Zeitgeschichte Koreas einen ungerechten Tod fanden, sondern setzen sich auch zu einem Mosaik des individuellen Schmerzes und der Meditation zusammen. Sie werden zu einer ungehörten, seltsam fesselnden Echokammer unkonventioneller Stimmen, die nahe rücken, zu einem Gelächter werden, zu einem Ort der Trauer, des Trostes und des Lebens.
Mit Zeichnungen von Fi Jae Lee
Book Information
Author Description
Kim Hyesoon, 1955 in Uljin geboren, ist Lyrikerin, Essayistin und Kritikerin. Sie studierte koreanische Literatur. Themen wie Emanzipation und Freiheit und immer wieder Bezüge zu historischen und gesellschaftspolitischen Fragen sind zentral in ihren unkonventionellen Arbeiten. Sie gehört zu den bedeutendsten modernen Lyrikerinnen Koreas, wurde als erste Autorin mit dem Midang Award ausgezeichnet und lehrt Kreatives Schreiben am Seoul Institute of the Arts. Für den Lyrikband »Autobiographie des Todes« wurde Kim Hyesoon zusammen mit den Übersetzer*innen Uljana Wolf und Sool Park mit dem Internationalen Literaturpreis 2025 des HKW Berlin ausgezeichnet.
Posts
Ich finde Lyrik immer schwer zu bewerten, weil ich manchmal denke, ich bin einfach nicht gebildet genug um es voll zu verstehen. Dennoch konnte ich definitiv was anfangen mit den Sprachbildern. Es ist nichts, was man so nebenbei mal wegliest. Die Zeichnungen fand ich auch gut, als würden sie die Schwere nehmen ohne die Schwere zu nehmen. Das Interview am Ende fand ich gut, um Dinge besser einordnen zu können hätte es gerne schon vorher gelesen.
Ein modernes Lyrikwerk, das in den einzelnen Gedichten sehr rhythmisch dargestellt ist. Die Sprache, zusammen mit der Thematik löst ein inneres Unbehagen, fast schon körperliche Schmerzen aus und richtiges Unwohlsein. Die Übersetzung wurde sehr sorgfältig und ausgezeichnet durchgeführt, jedoch ist es teilweise sehr schwierig, vor allem in Bezug auf Bedeutungen aus dem koreanischen zu übersetzen, dementsprechend geht leider ein kleiner Teil verloren, der nur in Originalsprache funktioniert.
Description
Kim Hyesoons Virtuosität liegt in ihrer Fähigkeit, einzigartige poetische, überraschende und doch zugängliche Bilder zu schaffen und sich gleichzeitig tief in der weiblichen Erfahrung und Erzähltradition zu verwurzeln.
»Autobiographie des Todes« besteht aus neunundvierzig Gedichten, jedes steht für einen einzelnen Tag, an dem der Geist nach dem Tod umherwandert, bevor er in den Kreislauf der Reinkarnation eintritt. Die Gedichte geben nicht nur denjenigen eine Stimme, die während der gewaltsamen Zeitgeschichte Koreas einen ungerechten Tod fanden, sondern setzen sich auch zu einem Mosaik des individuellen Schmerzes und der Meditation zusammen. Sie werden zu einer ungehörten, seltsam fesselnden Echokammer unkonventioneller Stimmen, die nahe rücken, zu einem Gelächter werden, zu einem Ort der Trauer, des Trostes und des Lebens.
Mit Zeichnungen von Fi Jae Lee
Book Information
Author Description
Kim Hyesoon, 1955 in Uljin geboren, ist Lyrikerin, Essayistin und Kritikerin. Sie studierte koreanische Literatur. Themen wie Emanzipation und Freiheit und immer wieder Bezüge zu historischen und gesellschaftspolitischen Fragen sind zentral in ihren unkonventionellen Arbeiten. Sie gehört zu den bedeutendsten modernen Lyrikerinnen Koreas, wurde als erste Autorin mit dem Midang Award ausgezeichnet und lehrt Kreatives Schreiben am Seoul Institute of the Arts. Für den Lyrikband »Autobiographie des Todes« wurde Kim Hyesoon zusammen mit den Übersetzer*innen Uljana Wolf und Sool Park mit dem Internationalen Literaturpreis 2025 des HKW Berlin ausgezeichnet.
Posts
Ich finde Lyrik immer schwer zu bewerten, weil ich manchmal denke, ich bin einfach nicht gebildet genug um es voll zu verstehen. Dennoch konnte ich definitiv was anfangen mit den Sprachbildern. Es ist nichts, was man so nebenbei mal wegliest. Die Zeichnungen fand ich auch gut, als würden sie die Schwere nehmen ohne die Schwere zu nehmen. Das Interview am Ende fand ich gut, um Dinge besser einordnen zu können hätte es gerne schon vorher gelesen.
Ein modernes Lyrikwerk, das in den einzelnen Gedichten sehr rhythmisch dargestellt ist. Die Sprache, zusammen mit der Thematik löst ein inneres Unbehagen, fast schon körperliche Schmerzen aus und richtiges Unwohlsein. Die Übersetzung wurde sehr sorgfältig und ausgezeichnet durchgeführt, jedoch ist es teilweise sehr schwierig, vor allem in Bezug auf Bedeutungen aus dem koreanischen zu übersetzen, dementsprechend geht leider ein kleiner Teil verloren, der nur in Originalsprache funktioniert.





