Mein Name ist Monster

Mein Name ist Monster

Hardback
3.626
GesellschaftslosigkeitAnspruchsvolle LiteraturRobinson CrusoeMutterschaft

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Description

»Ich habe beschlossen, sie Monster zu nennen. Sie soll eine Kämpferin werden, sie soll überleben, und so wird mein Name mit ihr überleben. Ich werde ihr beibringen, wie man das Land bestellt. Ich werde ihr meine Sprache beibringen, damit sie mich und die Welt versteht. Ich werde ihre Mutter sein und sie mein Monster.«

Während ihre Eltern starben und die letzten sicheren Städte zerstört wurden, hat eine junge Frau im Saatguttresor im arktischen Spitzbergen ausgeharrt und die Welt gemieden. Doch dort kann sie nicht bleiben. Auf ihrer Reise nach Süden wird sie an die Küste Schottlands angespült – und trifft auf ein verwildertes Mädchen. Für die beiden letzten Überlebenden einer versunkenen Welt ist es die Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch wie soll man seinen Weg fortsetzen, wenn es kein Zuhause mehr gibt? Wie soll man ohne Wurzeln wieder wachsen? Wie neues Leben säen einzig unter Frauen?

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Apocalypse
Format
Hardback
Pages
384
Price
22.70 €

Author Description

Katie Hale hat sich als Lyrikerin in ihrem Heimatland bereits einen Namen gemacht. Die Gedichtbände der jungen Britin wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter der Jane Martin Poetry Prize and der Ware Poetry Prize. Ihr Musical »The Inevitable Quiet of the Crash« wurde 2017 beim Fringe Festival in Edinburgh uraufgeführt und gefeiert. Im gleichen Jahr wurde sie für das renommierte Mentorenprogramm »WriteNow« von Penguin Random House ausgewählt. Inspiriert von den Klassikern »Robinson Crusoe« und »Frankenstein« und fasziniert von den existentiellen Fragen um Schöpfertum, Menschlichkeit und Einsamkeit, entstand dort ihr Debütroman »Mein Name ist Monster«. Hale lebt in Cumbria, England.

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Nur Namen

Damit eine dystopische Erzählung funktioniert, da sie als Hauptthema Vernichtung und Überlebenskampf hat, muss sie etwas Tragendes anzubieten haben, dass den Leser fasziniert, damit er sich traut, in dieser düsteren Weltsicht zu bleiben. Meist ist es Spannung und trotz all der Düsternis doch noch ein Funken Hoffnung. Deshalb lese ich diese Art von Romanen gern. Hier wird nicht viel angeboten. Die Geschichte, aus der Sicht von 2 Frauen erzählt, plätschert so dahin, und vermag einzig Sinnlosigkeit zu transportieren. Die Personen bleiben blass, obwohl die zweigeteilte Erzählung aus der Egoperspektive beschrieben wird, die erste Hälfte die eine, die zweite die andere Person. Sie tragen Namen, Monster für Überlebende und Mutter für Schöpferin. Die Namen geben ihnen ihre Bestimmung. Frau ist auf der Suche nach Nahrung, Schutz und schliesslich ein Leben als Selbstversorgerin. Frau versucht mit sich und miteinander klar zu kommen. Thats it. Die Geschichte wirkt sehr unausgereift und lustlos verfasst. Leider für mich bei weitem nicht genug.

4

Sehr anders und fesselnd

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Die Städte sind zerstört. Fast alles Leben ausgelöscht. Aber eine junge Frau hat in einem Saatguttresor überlegt. Sie glaubt, der einzige lebende Mensch zu sein. Doch dann findet sie "Monster", ein junges Mädchen, das sie fortan unter ihre Fittiche nimmt. Doch was ist das für ein Leeben? Werden die Menschen mit dem Tod der beiden Frauen aussterben? . Die Idee fand ich wahnsinnig interessant: Was macht man, wenn man sich allein auf Erden wägt? Wenn man glaubt, die letzte eines aussterbenden Geschlechts zu sein? Kann man dieses Leben überhaupt noch lieben?

4

Diese Geschichte durchweht der kalte Hauch einer unvermeidlichen Endzeit – der Schatten des Untergangs ist endlich (und wohlverdient?) über die Menschheit gefallen. Klimawandel, Umweltverschmutzung, Artensterben, nichts davon muss in diesem Roman mehr als nur angedeutet werden. Denn wir, die modernen Menschen, wir, die Leser, wissen doch eigentlich um unsere kollektiven Sünden, können sie höchstens stur und wider besseren Wissens verdrängen. Aber im Grunde ist dieser Roman meines Erachtens ohnehin weniger ein Mahnmal unseres Versagens als eine Parabel auf die grundlegende Einsamkeit des Menschen – und seine Fähigkeit, zu beharren und zu überleben. Eine Frau namens Monster: in spröden, zerbrechlichen Worten lässt Katie Hale eine Protagonistin zu Wort kommen, die schon vor dem Untergang nie wirklich dazu gehörte. Nicht umsonst nannte ihr Vater sie bereits in ihrer frühesten Kindheit liebevoll “Monster” – denn sie kniff, trat und biss andere Kinder und Lehrer wie ein kleines Untier bis aufs Blut, quasi immer mit gesträubtem Fell und gezückten Krallen. Und nicht umsonst übernahm sie diesen Namen stolz für sich und gab ihn auch als Erwachsene noch ganz selbstverständlich als ihren Vornamen an. Sie spürt, dass sie anders ist, und verteidigt ihre Andersartigkeit ohne Kompromisse. Für sie ist “Monster” keine Beleidung, sondern eine Anerkennung und Bestätigung ihrer inneren Stärke. Monster überlebt das Ende der Welt im Herzen des Eises. Buchstäblich, das heißt im Saatguttresor im arktischen Longyearbyen, der 120 Meter in eine alte Kohlegrube hinein reicht. Lebensfeindlicher kann eine Umgebung kaum sein, im Inneren herrschen minus 18 Grad Celsius – man hört beim Lesen quasi das trockene Knacken und Knistern des uralten Gletschers. Während sie wartet, verzehrt Monster sich nicht etwa nach ihrer Familie, sondern reflektiert höchstens nüchtern, dass sie Mutter und Vater vor deren elenden Tod ganz bewusst nicht mehr besucht hat, um eine Verbreitung der Seuche zu vermeiden – lange vor Corona geschrieben, erhält dieses Buch durch Corona ein tieferes Gewicht. Beim Lesen kam ich nicht umhin, mich zufragen: was wäre, wenn meine Eltern…? Der Untergang, sollte man meinen, trifft Monster weniger als er einen emotional bedürftigeren Menschen träfe. Und tatsächlich kann sie zunächst recht gut umgehen mit der Stille und Leere der neuen Welt, scheinbar ohne die menschliche Interaktion zu vermissen. Sie zieht stoisch und entschlossen durch die verlassenen Städte, immer aufs reine Überleben fixiert, bis sie einen Ort findet, den sie als den ihren beanspruchen will und wo sie fortan Gemüse anbaut und Hühner züchtet – eine Art spartanisches Glück, jedoch ohne menschliche Wärme. Alles ändert sich, als sie ein kleines Mädchen findet, das zunächst mehr wildes Tier als Menschenkind ist. Die Kleine flieht nicht vor einem Rudel verwilderter Hunde, sondern behauptet sich knurrend und fauchend, entreißt ihnen ein Stück rohes Fleisch und schlägt ihre Zähne in die blutende Beute. Die menschliche Sprache beherrscht sie offensichtlich nicht. Man kommt nicht umhin, eine gewisse Seelenverwandschaft zu vermuten… Ohne das selber wirklich emotional zu durchleuchten, nimmt Monster sie auf und reicht den eigenen Namen an sie weiter, quasi als Schutzzauber. Ab hier ist mit “Monster” also das Kind gemeint, was das Lesen erst etwas verwirrend macht. Die Frau, die sich bisher Monster nannte, sucht nach einem neuen Namen, der möglichst wenig bedrohlich klingen und dem Kind damit Vertrauen einflößen soll – und sie entscheidet sich für “Mutter”. Die Beziehung zwischen Monster und Mutter entwickelt schnell eine große Komplexität. Es entsteht eine seltsame Mutter-Tochter-Dynamik, die durchaus auch sehr ungesunde Aspekte aufweist, weil beide Beteiligten keine Blaupause dafür haben – und Mutter auch keine natürliche Neigung zu Fürsorglichkeit oder Emotionalität. Sie bauen sich eine kleine Familie auf, als würden sie ein Gebäude ohne jegliches statische Wissen errichten. Hier lässt sich eine Unmenge hinein interpretieren: Was schief laufen kann in einer Mutter-Tochter-Beziehung. Was gut und richtig sein kann. Wieso es keine Anleitung gibt und inwieweit gute Absichten fatale Fehler ausbügeln können – oder auch nicht. Das Buch ist ungemein stark, solange es den Fokus auf Monster und Mutter und ihre Gefühle, Bedürfnisse und Erwartungen legt. Dann wächst die Erzählung über die reine Handlung hinaus und gewinnt einen Klang des universell Wahrhaftigen. Man vergisst quasi, dass draußen die Welt untergegangen ist. Eine Rolle spielen nur noch eine Mutter und eine Tochter, die sich gegenseitig stützen, aber auch verletzen. Der zweite Teil des Buches wird aus Sicht der neuen Monster erzählt, und man spürt schnell, dass sie Mutter zwar liebt, sich jedoch dagegen wehrt, zu deren Abbild gemacht zu werden. Aber sie trägt ihren Namen zurecht: wie die alte Monster besitzt auch sie eine kompromisslose Entschlossenheit und Stärke. Doch in meinen Augen wäre am Schluss vieles besser offen geblieben. Zur Beantwortung einer grundlegenden Problematik verlässt die Geschichte das Reich der Parabeln und begibt sich zögerlich zurück ins Gefilde der Postapokalypse. Da die Geschichte jedoch wesentlich stärker von den Charakteren als von einer klassischen Handlung von A bis Z angetrieben wird, hätte das Buch gut ohne die Antwort funktionieren können. Tatsächlich schmälert diese die Wirkung eher, als ihr mehr Gewicht zu verleihen. Nicht alles erschien mir glaubwürdig, und auch der Umgang beider Protagonistinnen mit der Entwicklung der Dinge kam mir seltsam ‘flach’ vor. Der Bogen kann sich letztendlich nicht ganz schließen, das Ende läuft nicht kohärent mit Anfang und Mittelteil. Aber abgesehen vom Schluss fand ich das Buch durchaus gelungen. Das liegt zum einen an der wunderbaren Sprache, die der nüchternen Art der ersten Monster (später ‘Mutter’) eine ganz eigene Poesie verleiht und im zweiten Teil des Buches der jungen Monster eine eigenständige Persönlichkeit. Es liegt auch daran, dass die Geschichte sehr originell und einfallsreich ist und sich deutlich abhebt von den üblichen Erwartungen an einen Endzeitroman. Keine Zombies, keine plündernden Horden, dafür eine ganz neue Sicht auf die Natur des Menschen. Zugegeben, die Spannung ist eher eine unterschwellige, das Tempo ist über lange Strecken behäbig, aber langweilig wurde es mir dabei nie. Letztendlich liegt es an den einzigartigen Protagonistinnen. Beide sind sperrig, beide wären auch ohne die Apokalypse Außenseiterinnen gewesen, beide begehen gravierende Fehler und benehmen sich ab und zu sehr unsympathisch. Aber Katie Hale gelingt das Kunststück, dem unvollkommenen Leser diese unvollkommenen Charaktere dennoch nahezubringen. Fazit: Monster heißt seit ihrer Kindheit so, weil sie sich nicht anpasst. Weil sie nicht einsteckt sondern austeilt. Andere Menschen sind ihr fremd, deren Verhalten ist ihr unbegreiflich. Als sie als einziger Mensch die Apokalypse überlebt, hält sie sich daher für perfekt geeignet, die neue Einsamkeit auszuhalten. Doch dann muss sie feststellen, dass sie doch nicht die Einzige ist, und findet sich in der unerwarteten Lage wieder, ein verwildertes Kind aufziehen zu müssen. Das Buch ist am stärksten, wenn es sich auf die ungewöhnliche Mutter-Tochter-Dynamik konzentriert. Dann wird es zu einer bestechenden Parabel auf die menschliche Natur, bei der man die Apokalypse höchstens als Hintergrundrauschen wahrnimmt. Auch die Sprache ist gelungen und erweckt die Charaktere zum Leben. Gegen Ende nimmt die Geschichte eine Wendung, ab der ich sie nicht mehr glaubwürdig fand – aber wenn ich das Ende ausblende, würde ich den Roman im Ganzen weiterempfehlen. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliesat.de/rezension-katie-hale-mein-name-ist-monster/

4

Also den ersten Teil hab ich wirklich verschlungen und ich fand die Protagonistin richtig originell und Klasse. Ab Teil 2 hat es mir leider nicht mehr gefallen.

4

Ein wirklich eindrückliches Werk, das gar nicht auf Klimawandel, Umweltverschmutzung, Artensterben und die Sünden der Menschheit hinweisen muss. Denn sie sind allgegenwärtig. Doch am stärksten ist dieses Buch, wenn es sich auf die Mutter-Tochter-Dynamik konzentriert.

I don't know why I buy such expensive books when the writing doesn't appeal to me. I am promising myself for the next time: I must not buy books on how the cover is... I must at least read a page before I buy it.

2

I have to admit that I’m pretty disappointed by this book. Nevertheless, I liked the writing style which was downright poetical some times. The author made me think about many interesting questions and aspects of life and provided a good insight into the two characters, Mother and Monster, most of the time. But still, there are so many things about this book that didn’t sit well with me. First of all, I couldn’t always comprehend the passage of time. Like I don’t really know how long the war went on, how much time did Mother spend on her ship. It must’ve taken quite a while since when she sees her first dead people there are barely bones left. Or when Monster travels to the city, this passage really confused me. First it sounded like she spent several nights outside before reaching the city but then she only needed one night. What? Another disappointment was the character development. On the one hand, Mother: She is unique, not very social, dismissive and sometimes downright mean and quite happy when she is on her own. But that changes when she gets to meet Monster. But there never was this much needed self-reflection that humans just aren’t made for being entirely alone. Sure, not everybody needs a romantic or physical relationship, but nobody needs complete solitude for their whole life as well. And while reading Monster’s POV in the second half of the book, I would’ve liked to hear more of Mother’s thoughts as well, but nope. On the other hand, Monster: Sometimes she felt very egocentric. And the reader was left in the dark quite often when she suddenly just knew some things. But isn’t this convenient? When a character knows things that aren’t common knowledge and where it’s hard to explain how this character could’ve gained said knowledge, just don’t explain it or say something like “She just knew.”! The there was this one text passage that irked me. Mother is a woman, a woman how led a successful career, who is competent and independent. Still, when she thinks about who could’ve built the arctic tank she hid in, she thinks of a man because you have to be unswervingly confident to build a construct where failure isn’t an option. I call bullshit. So, to make it short: This book is nicely written and comes up with many interesting thoughts, but the characters and the little development are frustrating most of the time. Besides, the ending wasn’t to my liking.

4

Hach, ich mag dystopische Romane. Vor allem, wenn es sich anfühlt, als würde man plötzlich selbst in einer (sehr schlechten und unglaubwürdigen) Dystopie leben. Auch wenn ja Atwood im Guardian sagt, dass das streng genommen keine Dystopie sein kann, weil da noch eine böse Regierung fehlt, aber egal. Aber ernsthaft: Dieser Roman hat sich einen wirklich ungünstigen Zeitpunkt für sein Erscheinen ausgesucht. Also so richtig, richtig, richtig schlechtes Timing. Wieviele Leute (außer mir und einigen ähnlich schrägen Vögeln) wollen genau jetzt Bücher lesen, die in einerm Welt spielen, in der die Menschheit durch einen tödlichen Virus und anschließenden Krieg ausgelöscht wurde? Dieses Buch lässt sich in zwei Teile teilen. Im ersten ist Monster die Protagonistin. Sie ist eine junge Frau, so um die 30 Jahre alt. Ich weiß nicht, wie man sie am besten beschreibt. Sie ist eine extrem spannende Persönlichkeit, aber besonders sympathisch ist Monster nicht. Sie interessiert sich nicht wirklich für Menschen und scheint sie auch nicht wirklich zu vermissen. Schon als Kind war sie lieber allein und hat mit den Leuten um sie herum eigentlich nur gestritten. Monster weiß, was für ein Glück sie hat, noch am Leben zu sein. Und sie will am Leben bleiben, unbedingt. Da ist es wichtig, dass sie nur auf sich achtet. Was auch bisher nicht so schwer war, ohne andere Menschen. Doch bei der Suche nach frischem Essen, findet sie plötzlich ein Mädchen. Sie müsste so um die 13 oder 14 Jahre alt sein. Monster nimmt sie bei sich auf, gibt ihr einen Namen, lehrt ihr zu sprechen und zu überleben. Im zweiten Teil erzählt...Monster. Jap, Monster hat ihren Namen einfach weiter gegeben und nennt sich nun Mutter. Monster Nummer zwei ist ein ganz normales Mädchen, nur halt in einer absolut nicht normalen Situation. Sie musste sich lange allein durchschlagen und das hat halt auch seinen Tribut gefordert. Doch durch Mutter kann Monster sich nun auf andere Bedürfnisse konzentrieren, nicht nur auf das Überleben. Und eines der Bedürfnisse, ist es, Leben zu schaffen, wie sie es nennt. In einer Welt ohne Männer. Ohne Aufklärung, denn Mutter hatte ja nie solche Bedürfnisse. Was kann da nur schief gehen? Die Geschichte fand ich total spannend. Allerdings fand ich den ersten Teil besser als den zweiten. Teil eins war einfach nur spannend, ohne Einschränkungen, ohne wenn und aber. Teil zwei war schräger als Teil eins, viel schräger. Gerade wegen Monsters Wunsch danach, Leben zu schaffen. Das Buch gefiel mir immer noch, es war immer noch spannend, aber halt ziemlich seltsam und ich kann mir vorstellen, dass das viele Leute dann abschreckt oder sogar dazu bringt, das Buch wegzulegen. Auch der Schreibtsil unterschied sich in den zwei Teilen. In Teil eins und in allen Kapiteln, die aus Monster/Mutter geschrieben wurden, war der Stil eher schroff. Der Stil spiegelte stark die jeweiligen Persönlichkeiten wieder, was dann vor allem bei Teil zwei sichtbar wurde. Die junge Monster erzählte kindlicher, teils hatte sie Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden. Das fand ich durchaus nachvollziehbar, immerhin musste sie das Sprechen neu lernen. Mit der Zeit wächst ihr Wortschatz und ihr Ausdruck, dabei blieb Monster aber immer kindlich. Vielleicht auch naiv, aber so will ich sie eigentlich nicht nennen. Sie lernt ja nur das, was Mutter ihr erzählt - kein Wunder also, dass da Wissenslücken entstehen. Gerade im sozialen Bereich, aber das stellt Monster ja auch selbst fest, dass Mutter da ihre Defizite hat. Mein Fazit? Nicht für jeden was, aber mir persönlich hats gefallen.

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RTC, I think I have to calm down first Merged review: I have to admit that I’m pretty disappointed by this book. Nevertheless, I liked the writing style which was downright poetical some times. The author made me think about many interesting questions and aspects of life and provided a good insight into the two characters, Mother and Monster, most of the time. But still, there are so many things about this book that didn’t sit well with me. First of all, I couldn’t always comprehend the passage of time. Like I don’t really know how long the war went on, how much time did Mother spend on her ship. It must’ve taken quite a while since when she sees her first dead people there are barely bones left. Or when Monster travels to the city, this passage really confused me. First it sounded like she spent several nights outside before reaching the city but then she only needed one night. What? Another disappointment was the character development. On the one hand, Mother: She is unique, not very social, dismissive and sometimes downright mean and quite happy when she is on her own. But that changes when she gets to meet Monster. But there never was this much needed self-reflection that humans just aren’t made for being entirely alone. Sure, not everybody needs a romantic or physical relationship, but nobody needs complete solitude for their whole life as well. And while reading Monster’s POV in the second half of the book, I would’ve liked to hear more of Mother’s thoughts as well, but nope. On the other hand, Monster: Sometimes she felt very egocentric. And the reader was left in the dark quite often when she suddenly just knew some things. But isn’t this convenient? When a character knows things that aren’t common knowledge and where it’s hard to explain how this character could’ve gained said knowledge, just don’t explain it or say something like “She just knew.”! The there was this one text passage that irked me. Mother is a woman, a woman how led a successful career, who is competent and independent. Still, when she thinks about who could’ve built the arctic tank she hid in, she thinks of a man because you have to be unswervingly confident to build a construct where failure isn’t an option. I call bullshit. So, to make it short: This book is nicely written and comes up with many interesting thoughts, but the characters and the little development are frustrating most of the time. Besides, the ending wasn’t to my liking.

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