Lass uns noch bleiben

Lass uns noch bleiben

Hardback
3.731

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Description

Annas Freundin ist ohne ein Abschiedswort verschwunden, und mitten im Berliner Kiez fällt ihr Leben in sich zusammen. Zurückgezogen verbringt sie ihre Tage in ihrem Pflanzenladen, der weit mehr ist: Sehnsuchtsort, Pflanzenheim, Pflanzenambulanz. Und zum Glück hat Anna auch noch ihren Nachbarn, einen liebenswerten Antiquar. Als schließlich der lebensfrohe Alex in Annas Leben tritt, ändert sich alles, was Anna erst gar nicht wahrhaben will. Schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der verschwundenen Freundin. Daraus wird eine Reise, die ganz anders ist als gedacht. Und als sie nach Berlin zurückkehren, hat etwas Neues längst begonnen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Hardback
Pages
192
Price
23.70 €

Posts

12
All

Eine feine, bildstarke, einfühlsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren

! Leseempfehlung ! »Was für ein ruhiger, extrem souveräner Erzählton! Saskia Luka lässt sich Zeit, richtet den Blick auf das Wesentliche.« RADIOEINS Zur Autorin: SASKIA LUKA wurde 1980 in Köln geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik in Bonn arbeitete sie in Berlin im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und als freie Texterin. Ihr erster Roman Tag für Tag (2019) erschien bei Kein & Aber. Saskia Luka lebt mit ihrer Familie auf der dalmatinischen Insel Brač. Mein Leseeindruck: Ohne ein Wort des Abschieds wird Anna verlassen, von ihrer Freundin Vinca. Diese bleibt auch nach Wochen vom Boden verschluckt. Anna kann den Schmerz des Verlustes kaum verarbeiten, fühlt sich krank, antriebslos, hoffnungslos, kann ihren Pflanzenladen in Berlin kaum mehr halten. In ihrer Not stehen ihr der Nachbar und Antiquariat und eine Zufallsbekanntschaft zur Seite. Mehr und mehr kommen sich alle näher, geben sich durch ihre unterschiedlichen Charaktere gegenseitig Halt und Zuversicht. Anna stellt Nachforschungen an, kann die Freundin nicht aufgeben, es kommen Dinge ans Licht, an die keiner gedacht hätte. Wie geht die Geschichte wohl aus? Ein gutes, nachhallendes Buch, mit angenehmem Erzählton, das ich gerne weiterempfehle. Fazit: Eine feine, bildstarke, einfühlsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren über Verlustangst, Einsamkeit, Loslassen, Neubeginn und Freundschaft Eure, Claudia Ich freue mich über dein Teilen, Liken, Speichern, Kommentieren Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook für weitere gute, ausführlichere Leseeindrücke, Empfehlungen, Inspirationen

Eine feine, bildstarke, einfühlsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren
3

Habe lange gebraucht um in der Geschichte klar zu kommen. Was einfach nicht ganz mein Buch, was nicht schlimm ist

4

Nettes leichtes Wohlfühlbuch

Nettes leichtes Wohlfühlbuch
4

Unaufgeregte, langsame, warme Geschichte von Abschied, Liebe und Freundschaft.

Unaufgeregte, langsame, warme Geschichte von Abschied, Liebe und Freundschaft.
3.5

Zwischen Verlust und Neubeginn

Das Buch „Lass uns noch bleiben“ von Saskia Luka erzählt die Geschichte von Anna, die versucht, nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Freundin Vinka wieder Halt zu finden. Anna hat einen kleinen Pflanzenladen und malt nebenbei. Ihr Leben ist gerade ziemlich durcheinander, weil Vinka einfach verschwunden ist, ohne eine Erklärung, ohne ein Lebenszeichen. Anna ist ziemlich verloren, findet aber unerwartete Unterstützung bei Henning, dem freundlichen Buchhändler nebenan. Außerdem lässt sie sich langsam auf ihren neuen Mitbewohner Alex ein, der ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt und sie aus ihrem Schneckenhaus lockt. Die Geschichte ist einfühlsam und ruhig erzählt. Es geht um das Verlassenwerden, um Schmerz und ums langsame Heilen. Trotzdem fehlte mir manchmal etwas Tiefe. Die vielen Erinnerungen an Vinka haben mich auf Dauer etwas gelangweilt, während die Handlung in der Gegenwart etwas zu kurz kam. Sprachlich ist das Buch sehr gelungen. Saskia Luka hat ein großes Talent für Sprache. Manche Sätze sind wirklich schön und fast poetisch. Dadurch bekommt das Buch einen besonderen Klang. Insgesamt ist es eine nette, gefühlvolle Geschichte, die man gut lesen kann, besonders wenn man Bücher über Verlust und Neubeginn mag. Mir hat aber das gewisse Etwas gefehlt, das einen wirklich mitreißt. 3,5/5 Sterne

3

Mit feinem Gespür widmet sich Saskia Luka den großen Themen des Lebens wie Verlust, Neuanfang, Orientierungssuche und Partnerschaft. Die Geschichte ist ruhig und unaufgeregt erzählt und lässt viel Raum für eigene Gedanken. Die Charaktere sind eigen angelegt: Während Anna auf mich eher distanziert wirkte und mich gegen Ende etwas ermüdet hat, war mir Alex mit seiner offenen Art von Anfang an sympathisch. Besonders gefallen haben mir die immer wieder eingestreuten kleinen Pflanzeninformationen – vor allem rund um Calatheas –, die dem Roman eine zusätzliche, interessante Note verleihen. Insgesamt eine gut lesbare, ruhige Geschichte mit interessanten Ansätzen, der am Ende jedoch das gewisse i-Tüpfelchen fehlt.

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2.5

LASS UNS NOCH BLEIBEN Saskia Luka ET: 3.11.25 Anna lebt in Berlin ein zurückgezogenes, fragiles Leben. Allein in einer Wohnung, die sie sich eigentlich nicht leisten kann, und mit dem plötzlichen Verschwinden der Frau, in die sie unsterblich verliebt war. Tagsüber verkauft sie Topfpflanzen in ihrem kleinen Laden. Der feste Anker in ihrem Alltag ist der tägliche Gang zu einem Café, wo sie Kaffee to go für sich und den Antiquariatsbesitzer Henning holt. Ein paar Worte, ein kurzer Austausch – mehr Nähe entsteht zwischen ihnen nicht. Erst als ein junger Mann ihren Laden betritt und fragt, ob er ein Wohnungsgesuch aufhängen darf, gerät Annas ruhige Routine ins Wanken. Der Einstieg und das Setting haben mir sehr gut gefallen. Leider verliert die Geschichte danach an Tempo und entwickelt keinen wirklichen Sog. So feinfühlig und atmosphärisch die Autorin auch schreibt, die Handlung bleibt für mich zu zaghaft und kommt nicht richtig in Gang. Fazit: Eine kurze Geschichte mit schönen Momenten und guter Grundidee, die sich über weite Strecken zu ruhig entfaltet und dadurch Längen entwickelt. Kann man lesen, muss man aber nicht. 2½/5

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5

Lass uns noch bleiben … in dieser Bar des Lebens, denn es ist schön. Langsam, fragil & mit Blick auf die kleinen Dinge schreibt Saskia Luka eine Ode an das Leben!

2

Ein stiller Roman über Freundschaft,Verlust & Neubeginn, bei dem es mir jedoch an greifbaren Figuren, Spannung & einer guten Storyline fehlt

"Lass uns noch bleiben" von Saskia Luka (erschienen bei Kein & Aber im November 2025) erzählt die Geschichte von Anna, deren Freundin/Partnerin sozusagen spurlos von heute auf Morgen unerwartet aus ihrem Leben verschwindet und deren Leben daraufhin ins Wanken gerät. Zwischen ihrem Pflanzenladen, alten Wunden und neuen Begegnungen findet sie sich in einer Suche wieder, die mehr über sie selbst offenlegt als über das Verschwinden der Freundin. Der Roman ist im Original auf Deutsch erschienen und wurde mir als Rezensionsexemplar von NetGalley.de (E-Book) und Vorablesen (Print) zur Verfügung gestellt. Ich bin mit hohen Erwartungen gestartet, weil mich das Setting rund um den Pflanzenladen, das Cover (ja ich gebs zu :D) und die leise Melancholie sofort angesprochen haben. Einige Formulierungen hatten es auch wirklich in sich etwa: „Das Jahr hatte gerade begonnen und eine Farbe wie Milchglas.“ (S. 10) oder der poetische Gedanke: „Die Zeit zu vergessen, ist eine meiner liebsten guten Eigenschaften.“ (S. 18). Aber je weiter ich gelesen hab, desto mehr hab ich gemerkt, dass ich emotional nicht andocken konnte. Die Figuren wirkten auf mich blass, und viele Dialoge fühlten sich konstruiert an, als müsste etwas Bedeutungsvolles gesagt werden, ohne dass es sich organisch ergab. Auch beim Plot fehlte mir ein klarer Spannungsbogen: Die Suche nach der verschwundenen Freundin hätte so viel emotionale Wucht haben können, blieb aber für mich zu beiläufig, zu gleichförmig erzählt. Selbst schöne Beobachtungen wie Annas Gedanke: „Manchmal denke ich, ich bin so eine Pflanze. Ich versuche zu wachsen, aber am falschen Ort.“ (S. 73) konnten das nicht vollständig auffangen. Während ich einige poetische Stellen mochte, hatte ich oft den Eindruck, dass Wiederholungen und Unschärfen den Lesefluss bremsen. Manche Szenen wirkten austauschbar, einige Gefühle behauptet statt erlebt, und der Roman blieb hinter dem zurück, was er thematisch hätte erreichen können. Fazit "Lass uns noch bleiben" ist ein leiser, atmosphärischer Roman mit schönen Bildern, aber für mich konnte er sich erzählerisch nicht entfalten. Die Charaktere blieben zu blass, der Plot zu schwach, die Dialoge zu konstruiert. Empfehlen würde ich das Buch nur Leser:innen, die sehr stille, fragmentarische Prosa mögen und keinen klassischen Spannungsbogen erwarten. Für alle, die auf tief gehende Charakterstudien oder emotionale Wucht hoffen, ist es meiner Meinung nach weniger geeignet. Danke an NetGalley.de und Vorablesen für die Rezensionsexemplare.

1

„Manchmal denke ich, ich bin so eine Pflanze. Ich versuche zu wachsen, aber am falschen Ort.“ In Berlin verarbeitet Anna gerade die abrupte Trennung von Vinka, führt einen semi-erfolgreichen Pflanzenladen und unterhält sich eigentlich nur mit ihrem ebenso eigenbrötlerischen Ladennachbarn Henning. Dann stolpert eines Tages Alex in ihren Laden und damit in ihr Leben. Alex, Besitzer einer Bar und wohnungssuchend, zieht kurzerhand in Annas Wohnung und es entsteht eine WG, von der beide nicht dachten, dass sie sie brauchen. Es passiert wirklich selten, dass ich mich mit einem Buch so gar nicht anfreunden kann, weil ich immer versuche, positive Aspekte zu finden. Aber hier fiel es mir leider schwer. Also: Der Roman ist kurz, hat 190 Seiten, aber es passiert viel. Zu viel. Die Geschichte ist sprunghaft, hat hier und da Logikfehler (oder Leichtsinnsfehler, die im Lektorat übersehen wurden?) und sprintet durch die ganze Handlung. Da gibt es einen Roadtrip in der zweiten Hälfte des Romans, der zusammenhangslos wirkt und bei dem man sich fragt, wie der zu Handlung beiträgt. Und das habe ich mich bei mehreren Stellen gefragt, die nicht ins Setting gepasst haben und auch sonst nicht förderlich für irgendeine (Charakter)Entwicklung erschienen. Die Figuren bleiben eindimensional, keine hat irgendein Gefühl in mir ausgelöst. Annas finanziell schwierige Situation wird einmal angeschnitten, weil nur dadurch die WG mit Alex zustande kommt, danach schließt sie ihren Laden regelmäßig und ohne Grund früher und fährt mehrere Tage weg?? Und auch die Gespräche sind abgehackt und oft unauthentisch. Es scheint ein bisschen, als wäre hier auf zu wenig Seiten zu viel gewollt worden, wodurch Storylines random angeschnitten oder abgebrochen werden. Es ist so schade, aber das war leider nicht meins. :(

3

Die Kraft der Freundschaft und des Neubeginns

"Lass uns noch bleiben" von Saskia Luka ist ein ruhiger, unaufgeregter Roman über die Kraft der Freundschaft und des Neubeginns. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Die Handlung war nicht sonderlich spektakulär und wird bei mir nicht lange nachhallen. Der Anfang des Romans beginnt so vielversprechend. Anna hat einen wundervollen Pflanzenladen und lebt ein isoliertes Leben in Berlin. Der einzige tägliche Kontakt besteht zu Henning. Henning besitzt ein Bücher-Antiquariat in Annas Nachbarschaft. Beide Figuren wirken authentisch und ich kann ihre Verlorenheit in der Welt nachvollziehen. Auch die Atmosphäre in dem Pflanzenladen und dem Antiquariat ist wundervoll beschrieben. Die Handlung nimmt dann aber kaum Fahrt auf. Der Leser erfährt, dass Anna ihrer Freundin Vinka hinterhertrauert. Eines Tages taucht der lebensbejahende Bar-Besitzer Alex auf und langsam kommt Anna immer mehr aus ihrem Schneckenhaus heraus und macht sich auf die Suche nach Vinka. Anna findet langsam wieder zurück ins Leben. Die Geschichte hat mich gelangweilt. Ich kann auch die Melancholie, die Anna durch den Verlust Vinkas umgibt, nicht ganz nachvollziehen. Anna kannte Vinka nicht lang. Sie weiß nicht einmal ihren Nachnamen. Generell wussten sie nicht viel voneinander. Die Trauer um Vinka finde ich hier einfach unrealistisch. Trotz der Kürze des Romans (190 Seiten) waren mir manche Abschnitte zu langatmig. Das Ende war vorhersehbar und mir persönlich zu kitschig. Saskia Luka setzt vor allem auf Stimmungen. Hier gelingt ihr eine einfühlsame Erzählweise und überzeugt durch eine bildhafte Sprache. Folgenden metaphorischen Vergleich finde ich besonders gelungen: "Der zahme Vogel singt von Freiheit, der wilde Vogel fliegt." (S.97) Oder auch diese Stelle im Buch fand ich wunderschön: "Wusstest du, dass es Pflanzen gibt, die nur an einem ganz bestimmten Ort wachsen, unter ganz speziellen Bedingungen? (...) In einem bestimmten Gebirge zum Beispiel. Egal wie weit der Wind die Samen trägt, sie wachsen ausschließlich dort. Manchmal denke ich, ich bin so eine Pflanze. Ich versuche zu wachsen, aber am falschen Ort." (S. 138) Die bildhafte, präzise und poetische Sprache finde ich wirklich gelungen. Hier schafft Saskia Luka es, Stimmungen und Momente für einen kurzen Moment lebendig wirken zu lassen.

2.5

Annas Freundin Vinka ist verschwunden. Genauso schnell aus ihrem Leben gegangen, wie sie es betreten hat. Nun ist Anna alleine in Kreuzberg, verbringt die Tage zwischen halb gepackten Umzugskartons in der ehemaligen WG von Vinka und ihr und ihrem Pflanzenladen. Dann tritt Alex in ihr Leben, der aus einer Notsituation heraus ihr neuer Mitbewohner wird. Eine Freundschaft entwickelt sich und Alex begleitet Anna auf einem Roadtrip, um nach Vinka zu suchen - und hoffentlich abschließen zu können. Saskia Lukas Roman hat mich vor allem auch wegen des wunderschönen Covers angezogen. Mit seiner ruhigen Sprache erschien mir "Lass uns noch bleiben" als perfektes Buch für zwischen den Jahren. Leider hat mich die Story aber nicht wirklich abholen können. Ich hatte stellenweise Mühe mitzukommen mit den Zeitwechseln, an einigen Stellen hat sich die Geschichte in die Länge gezogen und auch die Protagonisten sind mir fremd geblieben. Zusammenfassend wirkte für mich alles ein wenig konstruiert, die Dialoge steif und aufgeblasen, die Geschichte zu verworren. "Lass uns noch bleiben" ist also leider hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben und konnte mich nicht vollständig abholen.

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