Die Straße des Glücks
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Description
Eine starke Frau in der Zeit des Wirtschaftswunders – der neue historische Roman von Bettina Pecha.
April 1942 in Schwaben: Als die junge Katharina sich verliebt, herrscht Krieg. Doch Katharina und Frank halten an ihrer Liebe fest, auch, als er an die Front muss. Im Sommer 1948 scheint ihr Glück endlich perfekt: Frank kehrt aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause zurück, unversehrt. Aber bald vermisst Katharina ihren Beruf als Schneiderin und Modezeichnerin. Sie erhofft sich mehr vom Leben, als nur Ehefrau zu sein. Als ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit sie einholt, droht sie endgültig an den Konventionen zu ersticken. Gelingt es ihr, in den Nachkriegsjahren ihr eigenes Wunder zu finden?
Book Information
Posts
Fesselnder historischer Roman aus den Wirtschaftswunderjahren
Bettina Pecha hat mit 'Straße des Glücks' einen wirklich fesselnden historischen Roman geschrieben. Anhand der fiktiven Protagonistin Katharina bekommen wir einen sehr authentischen Einblick von Gesellschaft und Leben in den Wirtschaftswunderjahren. Rückblicke in die Zeit des Nationalsozialismus bleiben nicht aus, Katharina reflektiert ihre Kindheit/Jugend und ist immer öfter irritiert über die 'Schwamm drüber' Haltung ihrer Mitmenschen in der schwäbischen Kleinstadt, in der sie lebt. Doch besonders beeindruckt hat mich dann der Wandel, als sich die Traumehe als Albtraum entpuppt und wie abhängig Frau damals vom Wohlwollen des Mannes war. Das liest sich mitreißend, spannend und ist sehr empathisch dargestellt. Sehr lesenswert!
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wartet Katharina immer noch auf ihren Verlobten Frank, obwohl die Chance eher schlecht stehen, dass er überlebt hat. Sie arbeitet als Schneiderin, versucht ihr Leben zu gestalten und hält an ihren Hoffnungen fest. Ihre Liebe zu Frank bleibt bestehen und als er tatsächlich wiederkommt, scheinen alle ihre Träume endlich wahr zu werden. Sie treten vor den Traualtar und Katharina freut sich auf das Eheleben und den Alltag. Doch der fällt ihr bald auf den Kopf und sie vermisst ihre Arbeit. Aber einer Ehefrau bleiben berufliche Werdegänge versagt. Ohne Erlaubnis des Mannes dürfen Ehefrauen nicht arbeiten. Für Katharina kaum zu ertragen, da sie vorher selbständig und unabhängig war. So sind jetzt allerdings die Bedingungen und es bleibt ihr kaum eine Wahl. Meine Meinung: Bettina Pecha kenne ich schon von anderen Romanen, die mir immer sehr gut gefallen haben. Mit dieser Geschichte hat sich mich wieder überzeugt, dass sie schreiben kann. Hier stellt sie eine Frau in den Mittelpunkt, die von Unabhängigkeit und Selbständigkeit träumt, sie für einige Zeit auch genießen kann, aber als Ehefrau feststellen muss, dass sie in einem goldenen Käfig leben muss. Die Geschichte zeichnet ein Bild der Ehefrau, das mich erschreckt und schockiert hat. Es mögen sich zwar seit den 40er/50er Jahren viele Dinge verändert haben, aber leider immer noch nicht genug. Das Buch hat mich von der ersten Seite an angesprochen, mich gefesselt und ich wollte an manchen Stellen gar nicht weiterlesen, weil es mich so betroffen gemacht hat. Eine Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen, wie Claire Winter, Ellen Sandberg oder Priska Lo Cascio
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Eine starke Frau in der Zeit des Wirtschaftswunders – der neue historische Roman von Bettina Pecha.
April 1942 in Schwaben: Als die junge Katharina sich verliebt, herrscht Krieg. Doch Katharina und Frank halten an ihrer Liebe fest, auch, als er an die Front muss. Im Sommer 1948 scheint ihr Glück endlich perfekt: Frank kehrt aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause zurück, unversehrt. Aber bald vermisst Katharina ihren Beruf als Schneiderin und Modezeichnerin. Sie erhofft sich mehr vom Leben, als nur Ehefrau zu sein. Als ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit sie einholt, droht sie endgültig an den Konventionen zu ersticken. Gelingt es ihr, in den Nachkriegsjahren ihr eigenes Wunder zu finden?
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Fesselnder historischer Roman aus den Wirtschaftswunderjahren
Bettina Pecha hat mit 'Straße des Glücks' einen wirklich fesselnden historischen Roman geschrieben. Anhand der fiktiven Protagonistin Katharina bekommen wir einen sehr authentischen Einblick von Gesellschaft und Leben in den Wirtschaftswunderjahren. Rückblicke in die Zeit des Nationalsozialismus bleiben nicht aus, Katharina reflektiert ihre Kindheit/Jugend und ist immer öfter irritiert über die 'Schwamm drüber' Haltung ihrer Mitmenschen in der schwäbischen Kleinstadt, in der sie lebt. Doch besonders beeindruckt hat mich dann der Wandel, als sich die Traumehe als Albtraum entpuppt und wie abhängig Frau damals vom Wohlwollen des Mannes war. Das liest sich mitreißend, spannend und ist sehr empathisch dargestellt. Sehr lesenswert!
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wartet Katharina immer noch auf ihren Verlobten Frank, obwohl die Chance eher schlecht stehen, dass er überlebt hat. Sie arbeitet als Schneiderin, versucht ihr Leben zu gestalten und hält an ihren Hoffnungen fest. Ihre Liebe zu Frank bleibt bestehen und als er tatsächlich wiederkommt, scheinen alle ihre Träume endlich wahr zu werden. Sie treten vor den Traualtar und Katharina freut sich auf das Eheleben und den Alltag. Doch der fällt ihr bald auf den Kopf und sie vermisst ihre Arbeit. Aber einer Ehefrau bleiben berufliche Werdegänge versagt. Ohne Erlaubnis des Mannes dürfen Ehefrauen nicht arbeiten. Für Katharina kaum zu ertragen, da sie vorher selbständig und unabhängig war. So sind jetzt allerdings die Bedingungen und es bleibt ihr kaum eine Wahl. Meine Meinung: Bettina Pecha kenne ich schon von anderen Romanen, die mir immer sehr gut gefallen haben. Mit dieser Geschichte hat sich mich wieder überzeugt, dass sie schreiben kann. Hier stellt sie eine Frau in den Mittelpunkt, die von Unabhängigkeit und Selbständigkeit träumt, sie für einige Zeit auch genießen kann, aber als Ehefrau feststellen muss, dass sie in einem goldenen Käfig leben muss. Die Geschichte zeichnet ein Bild der Ehefrau, das mich erschreckt und schockiert hat. Es mögen sich zwar seit den 40er/50er Jahren viele Dinge verändert haben, aber leider immer noch nicht genug. Das Buch hat mich von der ersten Seite an angesprochen, mich gefesselt und ich wollte an manchen Stellen gar nicht weiterlesen, weil es mich so betroffen gemacht hat. Eine Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen, wie Claire Winter, Ellen Sandberg oder Priska Lo Cascio






