The Lake
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Description
A major literary sensation is back with a quietly stunning tour de force about a young woman who falls for a cult escapee.
While The Lake shows off many of the features that have made Banana Yoshimoto famous—a cast of vivid and quirky characters, simple yet nuanced prose, a tight plot with an upbeat pace—it’s also one of the most darkly mysterious books she’s ever written.
It tells the tale of a young woman who moves to Tokyo after the death of her mother, hoping to get over her grief and start a career as a graphic artist. She finds herself spending too much time staring out her window, though ... until she realizes she’s gotten used to seeing a young man across the street staring out his window, too.
They eventually embark on a hesitant romance, until she learns that he has been the victim of some form of childhood trauma. Visiting two of his friends who live a monastic life beside a beautiful lake, she begins to piece together a series of clues that lead her to suspect his experience may have had something to do with a bizarre religious cult. . . .
With its echoes of the infamous, real-life Aum Shinrikyo cult (the group that released poison gas in the Tokyo subway system), The Lake unfolds as the most powerful novel Banana Yoshimoto has written. And as the two young lovers overcome their troubled past to discover hope in the beautiful solitude of the lake in the countryside, it’s also one of her most moving.
Book Information
Posts
Poetisch-feinsinniger und melancholischer Liebesroman aus Japan
Ein wenig fremd, zart und melancholisch. So habe ich dieses Buch empfunden. Es handelt von zwei jungen Leuten, Nachbarn in der Stadt, die sich verlieben. Aber immer bleibt eine gewisse Distanz, ein gewisser Zweifel, was für eine Art Beziehung es ist und sein soll. Sie erzählen sich gegenseitig ihre Familiengeschichten aber statt Antworten für ihre eigene Beziehung, tauchen immer mehr Fragen auf. Man muss sich auf dieses besondere Buch einlassen. Es ist langsam und poetisch. Schön eher auf den 2. Blick. Feinsinnig und tiefgründig.
Ich denke mit diesem Buch habe ich eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden. Zunächst geht es vordergründig um die Liebesgeschichte zweier junger Menschen in Tokio, beide schon früh durch Lebensnarben gekennzeichnet. Die Handlung entwickelt sich immer dichter und webt Lebensabschnitte ein, die ich nicht für möglichgehalten hätte. Und dennoch ist eine gewisse Leichtigkeit und die Lust am Leben zu spüren. Man liest es wie im Rausch, da es keine Kapitel gibt und die Geschichte auch so dahinfließt. Außerdem gerate ich beim Lesen in einen absoluten Wohlfühlzustand, ihre Art zu schreiben umhüllt mich wie eine Kuscheldecke.
Nach "Tsugumi" und "Lebensgeister" das dritte Buch von Banana Yoshimoto in meinem Bücherregal. "Der See" handelt vom erwachsen werden von Chihiro und Nakajima. Die beiden verbindet eine Unsicherheit über ihre Rolle in der Welt, die von Yoshimoto präzise eingefangen und mit graziler Hand aufgezeichnet wird. Wer sich in der Welt ein bisschen verloren fühlt, der wird diesem Buch einiges abgewinnen können. "Kein Mensch legt es darauf an, erwachsen zu werden; dies geschieht allein dadurch, dass man in den unterschiedlichsten Situationen gezwungen ist, Entscheidungen zu treffen."
Description
A major literary sensation is back with a quietly stunning tour de force about a young woman who falls for a cult escapee.
While The Lake shows off many of the features that have made Banana Yoshimoto famous—a cast of vivid and quirky characters, simple yet nuanced prose, a tight plot with an upbeat pace—it’s also one of the most darkly mysterious books she’s ever written.
It tells the tale of a young woman who moves to Tokyo after the death of her mother, hoping to get over her grief and start a career as a graphic artist. She finds herself spending too much time staring out her window, though ... until she realizes she’s gotten used to seeing a young man across the street staring out his window, too.
They eventually embark on a hesitant romance, until she learns that he has been the victim of some form of childhood trauma. Visiting two of his friends who live a monastic life beside a beautiful lake, she begins to piece together a series of clues that lead her to suspect his experience may have had something to do with a bizarre religious cult. . . .
With its echoes of the infamous, real-life Aum Shinrikyo cult (the group that released poison gas in the Tokyo subway system), The Lake unfolds as the most powerful novel Banana Yoshimoto has written. And as the two young lovers overcome their troubled past to discover hope in the beautiful solitude of the lake in the countryside, it’s also one of her most moving.
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Poetisch-feinsinniger und melancholischer Liebesroman aus Japan
Ein wenig fremd, zart und melancholisch. So habe ich dieses Buch empfunden. Es handelt von zwei jungen Leuten, Nachbarn in der Stadt, die sich verlieben. Aber immer bleibt eine gewisse Distanz, ein gewisser Zweifel, was für eine Art Beziehung es ist und sein soll. Sie erzählen sich gegenseitig ihre Familiengeschichten aber statt Antworten für ihre eigene Beziehung, tauchen immer mehr Fragen auf. Man muss sich auf dieses besondere Buch einlassen. Es ist langsam und poetisch. Schön eher auf den 2. Blick. Feinsinnig und tiefgründig.
Ich denke mit diesem Buch habe ich eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden. Zunächst geht es vordergründig um die Liebesgeschichte zweier junger Menschen in Tokio, beide schon früh durch Lebensnarben gekennzeichnet. Die Handlung entwickelt sich immer dichter und webt Lebensabschnitte ein, die ich nicht für möglichgehalten hätte. Und dennoch ist eine gewisse Leichtigkeit und die Lust am Leben zu spüren. Man liest es wie im Rausch, da es keine Kapitel gibt und die Geschichte auch so dahinfließt. Außerdem gerate ich beim Lesen in einen absoluten Wohlfühlzustand, ihre Art zu schreiben umhüllt mich wie eine Kuscheldecke.
Nach "Tsugumi" und "Lebensgeister" das dritte Buch von Banana Yoshimoto in meinem Bücherregal. "Der See" handelt vom erwachsen werden von Chihiro und Nakajima. Die beiden verbindet eine Unsicherheit über ihre Rolle in der Welt, die von Yoshimoto präzise eingefangen und mit graziler Hand aufgezeichnet wird. Wer sich in der Welt ein bisschen verloren fühlt, der wird diesem Buch einiges abgewinnen können. "Kein Mensch legt es darauf an, erwachsen zu werden; dies geschieht allein dadurch, dass man in den unterschiedlichsten Situationen gezwungen ist, Entscheidungen zu treffen."









