Abroad in Japan
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Description
WINNER OF THE BOOKS ARE MY BAG NON-FICTION AND READERS' CHOICE AWARDS 2024
Readers love ABROAD IN JAPAN
'Undeniably the best book I've ever read' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'Experience Japan without ever setting foot there' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'A heartfelt, humorous journey into Japan and its culture' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'I 1000000% reccommend it!' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'A must-read for Japan enthusiasts' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
When Englishman Chris Broad landed in a rural village in northern Japan he wondered if he'd made a huge mistake. With no knowledge of the language and zero teaching experience, was he about to be the most quickly fired English teacher in Japan's history?
Abroad in Japan charts a decade of living in a foreign land and the chaos and culture clash that came with it. Packed with hilarious and fascinating stories, this book seeks out to unravel one the world's most complex cultures.
Spanning ten years and all forty-seven prefectures, Chris takes us from the lush rice fields of the countryside to the frenetic neon-lit streets of Tokyo. With blockbuster moments such as a terrifying North Korean missile incident, a mortifying experience at a love hotel and a week spent with Japan's biggest movie star, Abroad in Japan is an extraordinary and informative journey through the Land of the Rising Sun.
Cover may vary.
Book Information
Posts
(K)ein Reiseführer, der ehrlich und humorvoll das Land der aufgehenden Sonne beschreibt🌸😄
Dieses Buch ist kein Reiseführer in klassischer Form, wie wir ihn sonst kennen. Dieses Buch spiegelt in britischem Humor und Sarkasmus die Erfahrungen, des Briten Chris Broad, in Japan wieder.☺️ Mit 22 Jahren das Studium abgeschlossen, entscheidet sich Chris nach Japan auszuwandern. Über das JET Programm, nimmt er als Englischhilfslehrer eine Stelle in Sakata an. Eine äußerst ländlichen Region in Japan, die nichts mit Osaka, Tokio oder Kyoto zu tun hat. Dort angekommen, sieht er sich nicht nur dem Kulturschock entgegen sondern auch mit der Sprachbarriere konfrontiert. Ich las dieses Buch sehr gerne und es ließ mich auch oft schmunzeln. Einfach, weil er so humorvoll, leicht und ungeschönt die Erfahrungen eines Auswanderer wieder spiegelte und beschrieb (von Esserfahrungen😄 und Fettnäpfchen bis hin zu Nächte durchmachen in Osaka u.v.m.). Es war toll zu lesen, welche Entwicklung der Autor Chris Broad in den Jahren machte. Was ich auch gut fand, waren Hintergrundfakten zu kulturellen und gesellschaftlichen Themen (z.B. Fukushima). Seinen YouTube Kanal, habe ich Mal vor mir anzugucken, den kannte ich noch nicht😄. Ein Lesegenuss der mich einfach so durch die Seiten fliegen ließ😂. Eine klare Buchempfehlung für Alle die von Japan begeistert sind, oder vorhaben dort mal Hinzureisen, oder einfach reale Erfahrungsberichte toll finden📖🥰.

Sushi, Sarkasmus und skurrile Sensationen – mein Lese-Trip durch Japan mit Chris Broad
Was für ein herrlicher Knallfrosch von Buch! Ich hatte beim Lesen das Gefühl, Chris Broad hätte mir persönlich einen Sake eingeschenkt, mich auf ein klappriges Fahrrad gesetzt und mich durch die absurdesten Ecken Japans geschleift – mit einem Dauergrinsen im Gesicht. Der Mann stolpert ohne Sprachkenntnisse und mit einem Koffer voller Selbstironie ins Land der Kirschblüten und serviert einen Culture Clash nach dem anderen, als wäre es Sushi zum Mitnehmen. Die Mischung aus britischem Sarkasmus, japanischem Alltagswahnsinn und grenzenloser Neugier ist einfach köstlich. Ob Liebeshotel-Fails, Raketenalarm oder Karaoke-Katastrophen – ich hab Tränen gelacht. Und zwischendurch, ganz heimlich, wird es sogar berührend. Denn zwischen all den Witzen blitzt auch immer wieder die Liebe zum Land durch, ohne dass es jemals kitschig wird. Man merkt, dass Broad nicht einfach nur drauflos plaudert – er beobachtet messerscharf, hinterfragt klug und lässt dabei keinen Fettnapf aus. Es ist wie ein Pub-Abend mit einem Kumpel, der einfach genial erzählen kann. Übersetzer Jörn Pinnow hat das alles herrlich frisch ins Deutsche geholt – da quietscht kein Satz, das liest sich wie Butter auf warmem Reis. Für mich war dieses Buch ein Volltreffer – ein absoluter Lesesnack mit hohem Suchtpotenzial. Ich hab laut gelacht, mit dem Kopf geschüttelt und wollte danach sofort meine Koffer packen (oder wenigstens Karaoke singen). Wer auch nur einen Funken Sinn für trockenen Humor und skurrile Erlebnisse hat, wird Abroad in Japan lieben. Ganz klar: fünf Sterne mit extra Wasabi obendrauf!

Interessanter Reisebericht
Ein unterhaltsames,spannendes,leichtes Buch über einen britischen Hilfslehrer, der ohne Englischkenntnisse nach Japan aufbricht und von seinen Erlebnissen berichtet. Das Buch ist alles in allem eine leichte und lustige Erzählung über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren, man bekommt einen guten Einblick in die Kultur und das Denken der Japaner. Das ganze wird mit trockenem Humor und leichtem Sarkasmus des Autors sehr amüsant herübergebracht. Etwas störend fand ich die Vielzahl der japanischen Begriffe,die ich irgendwann nicht mehr zuordnen konnte und leider so einige Rechtschreibfehler sowie falsche Pronomen. Diese haben meinen Lesefluss gestört und irgendwie hat sich das Buch dann doch gegen Ende hin ziemlich gezogen. Ich fand das letzte Drittel auch etwas sehr gewollt, es fehlten die Details, wie sie noch anfangs beschrieben wurden und auch die Entwicklung zum Youtuber wurde viel stärker in den Vordergrund gestellt. Alles in allem unterhaltsam,aber noch ein zweites Mal lesen muss man es nicht.
Ein Buch welches mich wirklich sehr gut unterhalten hat. Ich war selbst schon einmal in Japan, das Buch brachte schöne Erinnerungen an meine Reise wieder auf. Was mir gut gefiel, dass in dem Buch vieles mit Humor dargestellt wurde. Es war dennoch auch sehr informativ und bringt einen kleinen aber feinen Einblick in die japanische Kultur. Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Mir gefiel das Buch echt ganz gut.
⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️) Vom Kulturschock zur neuen Heimat
Mittlerweile lebt der gebürtige Brite Chris Broad seit 13 Jahren in Japan und das Land ist zu seiner neuen Heimat geworden. Wie sich sein Leben in diesem Land entwickelte, kann man auf seinem YouTube-Kanal „Abroad in Japan“ verfolgen, wo er regelmäßig Videos postet. Jetzt hat er die Anfänge seiner verrückten Japan-Reise in Worte gefasst und zu einem Buch verarbeitet. Denn der Beginn war gänzlich unspektakulär – er kam im Zuge eines Austauschprogramms für junge Lehrer nach Japan und hatte sich akribisch hierauf vorbereitet. Akribisch hieß in dem Fall, er hatte schon mal gehört, dass es die Städte Tokio, Kyoto oder Osaka gab. Und Sushi. Viel mehr wusste er nicht über Japan. Als es dann tatsächlich klappte, dass er für den Job als Englischlehrer an einer japanischen Schule angenommen wurde, hatte er keine Ahnung worauf er sich einließ. Und so kam es wie es kommen musste – die Ankunft in Japan war begleitet von einem riesigen Kulturschock. Doch Chris-Sensei (wie ihn seine neuen Kollegen nannten („Lehrer Chris“) boxte sich durch und lernte dieses völlig fremdartige Land mit den merkwürdigen Traditionen und Gebräuchen lieben. Er blieb. Auch nachdem sein Lehrer-Programm endete und er auf sich allein gestellt war. Nicht alle Vorhaben waren erfolgreich, an vielen Punkten in seinem Leben zweifelte er. Doch immer wieder blieb er standhaft und kam wieder auf die Füße – auch dank weniger, aber sehr guter Freunde, die ihn in Japan auf seinem Weg begleiteten. Für mich als Leser war es faszinierend, einzutauchen in diese fremde Kultur mit ihren für Mitteleuropäer zuweilen sehr merkwürdig anmutenden Sitten. Schon die klimatischen Bedingungen mit heißen Sommern und kalten, schneereichen Wintern waren mir so nicht bekannt und die Vielfalt der japanischen Küche war auch ein Thema für sich... ;-) Am spannendsten waren aber die kulturellen Unterschiede, die es ja zuhauf gibt. Positiv beeindruckt war ich von dem Respekt vor Älteren, der sehr streng gelebt wird. Abgefahren fand ich die Love Hotels, die Kapsel-Hotels oder den Raketenalarm, der Chris eines Nachts aus dem Schlaf riss. Man bekommt einen Einblick ins japanische Leben – natürlich aus der Sicht eines Menschen, der dies ebenfalls alles zum ersten Mal erlebt und das macht es so nachvollziehbar. Ich war gern mit Chris unterwegs und kann das Buch allen, die Japan ohne einen 12-Stunden-Flug kennenlernen wollen, nur empfehlen! euen Heimat

„Abroad in Japan“ von Chris Broad Verlag: Kiepenheuer & Witsch „Ein humorvoller, ehrlicher Blick auf ein faszinierendes Land“ Chris Broads Buch ist weit mehr als nur eine humorvolle Autobiografie über seine ersten Jahre in Japan – es ist eine unterhaltsame Mischung aus Reisebericht, Kulturführer und persönlicher Reflexion. Selbst wenn man seine YouTube-Videos nicht kennt, wirkt Broad sofort sympathisch. Seine Anekdoten über das Leben als Englischlehrer, seine skurrilen Erlebnisse und seine Reisen durch Japan lassen einen das Land mit neuen Augen sehen. Neben den witzigen Missgeschicken – wie der übersehene Kulturschock, die unterschätzten Schneemassen oder die unbeabsichtigten Fettnäpfchen – steckt in diesem Buch auch viel Tiefgang. Broad beschreibt die japanische Philosophie des Wabi-Sabi, die das Unvollkommene als schön anerkennt, und reflektiert über die Mentalität der Menschen, ihren stoischen Geist und ihre unerschütterliche Entschlossenheit, nach jedem Rückschlag weiterzumachen. Seine Zeit als Lehrer erinnert ihn an Orwell, denn die Schulleitung hatte im Lehrerzimmer alles im Blick. Auch das japanische Arbeitsleben fasziniert ihn: „Anwesend zu sein ist oft wichtiger als produktiv zu sein.“ Und doch zeigt sich Broad immer wieder beeindruckt von der Gelassenheit, die er in Japan erlebt – etwa in einem Schrein, wo er eine tiefere Ruhe spürt als je zuvor in einer christlichen Kirche. Doch es gibt auch Herausforderungen: Ein Aufenthalt in einem Onsen fühlt sich für ihn an wie ein „bei lebendigem Leibe gekochter Frosch“. Und die Angst vor Erdbeben begleitet ihn nach seinem Erlebnis lange, bis er sich entschließt, sich ihr zu stellen – denn, wie ein japanisches Sprichwort sagt: „In Angst zu leben heißt, gar nicht zu leben.“ Broads Buch zeigt, dass Japan voller Überraschungen steckt. Es lehrt uns, dass Niederlagen wertvolle Lektionen sind, dass Träume mit Geduld wahr werden können und dass das Leben außerhalb der Komfortzone oft die spannendsten Geschichten schreibt. Wer eine unterhaltsame, inspirierende und augenöffnende Lektüre sucht – oder einfach nach Ideen für seine nächste Japanreise – wird dieses Buch lieben. Fünf Sterne für dieses interessante und unterhaltsame Buch.

Ein unterhaltsamer “Reisebericht” , Anekdoten aus Japan und ein tiefgehendes Ende zum Nachdenken
Ein unterhaltsamer “Reisebericht” , Anekdoten aus Japan und ein tiefgehendes Ende zum Nachdenken Interessiert ihr euch für das Land Japan und habt vielleicht sogar Interesse daran, mal dorthin zu reisen❔ Im Juli 2012 machte sich Chris Broad mit 22 Jahren und frisch von der Uni auf, um von London nach Tokio zu reisen, und in der Stadt Sakata in der Präfektur Yamagata im Nordwesten Japans für 3 Jahre als Hilfslehrer an einer Japanischen Schule Englisch zu unterrichten. Er spricht kein Wort Japanisch, was auch nicht erwartet wird, denn als Teilnehmer am “Japan Exchange and Teaching Program” - kurz JET- soll er es den dortigen Schülern ermöglichen, Englisch mit einem Muttersprachler zu sprechen und von ihm zu lernen. Chris merkt aber bald, dass er erst richtig in diesem Land ankommen kann, wenn er auch die Sprache spricht und beginnt auf eigene Faust zu lernen. Chris nimmt uns mit in seinen damaligen Alltag, erzählt uns episodenhaft von den diversen Kulturschocks, die er erlitten hat, die Fettnäpfchen in die er getrampelt ist, und wie er immer mehr seinen Platz und auch seine Mission gefunden hat. Als kleines Hobby startete Chris Broad einen YouTube-Channel namens “Abroad in Japan”, der sich dann nach einer gewissen Zeit und durch einige Fügungen zu Japans größtem YouTube-Reisekanal entwickelte. Während sich der Großteil des Buchs unterhaltsam lesen lässt, haben es die letzten 50 Seiten nochmal in sich. Denn hier geht es um das große Tohoku-Erdbeben am 11. März 2011 / die Tsunami-Flutwelle / und die Nuklearkatastrophe in Fukushima und deren Folgen. Chris Broad hat für seinen Kanal eine Dokumentation darüber gedreht und es war sehr heftig und beeindruckend zugleich davon zu lesen, wie er mit den Betroffenen vor Ort spricht, die sich vor dem Hintergrund dieser Katastrophe wieder eine Zukunft aufbauen. »Die See gibt uns so viele Dinge, aber es ist falsch, immer nur von ihr zu nehmen. Manchmal muss ich auch zurückgeben. Das klingt beinahe falsch, ich weiß. Aber ich muss daran glauben, dass, wenn es Positives gibt, es immer auch Negatives geben wird. Ich muss daran glauben, dass die Welt so ausbalanciert ist. Es ist schwer weiterzumachen, wenn ich mir das nicht immer vor Augen halte.« (S.303) Und wie diese Dokumentation auch noch dazu führte, dass Chris Broad eine Woche mit Japans bekanntestem Schauspieler Ken Watanabe ( Last Samurai, Inception) verbringen konnte, müsste ihr selbst lesen ;-) Für alle Japan-Interessierten auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre!

Ein Trip durch das Land der aufgehenden Sonne. Chris geht als Lehrer in die japanischen Provinz ohne ein Wort japanisch zu können. Kann das gutgehen?
Mit viel Witz und bildhaften Beschreibungen wird man durch das Buch geführt. Es gab so viele Szenen, die ich mir genau vorstellen konnte und bei denen ich auch viel lachen musste. Gerade die ersten Sprachversuche waren „köstlich“ mitzuerleben. Ebenso die vielen Trips und Ramen die er verdrückte hat. Manches wirkte so, als wäre er auf einem „anderen Planeten“. Leider hat das Buch zum Ende hin etwas an Humor eingebüßt, weswegen es etwas zäh wurde.
Einer der besten Reiseführer die ich bisher gelesen habe. Chris Broad schreibt hier oft sehr humorvoll seine Erfahrungen und Erlebnisse die er Japan gesammelt hat. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn er seine Ramen Nudeln schlürft. Er selber hat in Japan 10 Jahren gelebt und da kann man doch einiges berichten. Als Englischlehrer beginn seine Reise ins Land der aufgehenden Sonne und im Laufe der Zeit wird sein YouTube Kanal Abroad in Japan immer populärer. Chris wird oft kritisiert, dass er sich über die japanische Kultur lustig macht. Das habe ich so gar nicht empfunden. Eher hört man deutlich die Liebe für dieses Land und seine Mensch heraus. Er beschreit dies alles mit einer Prise britischen Humors und wird wahrscheinlich einfach nur missverstanden. Ich habe seine Geschichten sehr ehrlich und unterhaltsam gefunden. Oft habe ich mir beim lesen gedacht, oh ja das ist wirklich so und trotzdem habe ich so viel neues erfahren, was vieles erklärt warum Japan so ist wie es eben ist. Wer gerne mehr über Japan erfahren möchte oder dorthin reisen mag, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Und natürlich auch die Reise nach Japan. Denn es ist ein wirklich wunderschönes Land mit sehr freundlichem Menschen.

Interessante Einblicke in das Leben als Ausländer in Japan
Ich muss zugeben, dass ich Chris vorher gar nicht kannte und auch erst im Anschluss ans Lesen in seine Videos reingeschaut habe, daher hat man wahrscheinlich als Fan von ihm einen näheren Bezug dazu als ich es hatte. Aber auch ohne ihn zu kennen ist das ein absolut lesenswerter Bericht darüber, wie es dort vor allem als Englischlehrer ist, wie anders die Japaner und vor allem auch der Englischunterricht dort ist. Japaner sind recht eingeschüchtert, wenn es ums Englisch sprechen geht und haben (zumindest in seinem Fall) auch Stereotypen im Kopf, was zu einigen Komischen aber eben auch witzigen Situationen und Gesprächen geführt hat. Kann ich jedem Japaninteressierten empfehlen!

Chris Broad erzählt in "Abroad in Japan" wie er – völlig unvorbereitet, ohne Japanischkenntnisse und ohne Lehrerfahrung – als Englischlehrer in eine abgelegene Provinz Nordjapans versetzt wurde. Seine anfänglichen Zweifel sind nicht nur nachvollziehbar, sondern auch recht urkomisch beschrieben, wie ich finde. Den ein oder anderen Schmunzler gab es dazu. Was dieses Buch für mich besonders macht, ist die Balance zwischen amüsanten Anekdoten und echten Einblicken in das japanische Leben. Chris schreibt mit einem offenen, neugierigen Blick – und mit einem enormen Respekt für die Kultur, in der er sich zurechtfinden muss. Man spürt, wie sehr ihn das Land geprägt hat, auch wenn er nie versucht, es zu idealisieren. Gut gefallen hat mir auch, wie Chris seinen Weg vom überforderten Neuling zum erfolgreichen Videomacher gekonnt in der Geschichte schildert. Seine ganzen Erlebnisse sind richtig bunt, überraschend und voller Liebe zum Detail. Dabei bleibt er immer auf dem Teppich, nimmt sich nie zu ernst und lässt Raum für Zweifel, Rückschläge und Unsicherheiten. Ohne auch nur ein Wort Japanisch zu sprechen, ohne eine große Ahnung vom Unterrichten, mit nichts als einem großen Koffer in der Hand und einer gehörigen Portion Selbstironie, stolpert er quasi von heut auf morgen in einen neuen völlig neuen Lebensabschnitt – und das beschreibt er so charmant und witzig, dass ich ihn auf Anhieb sehr sympathisch fand. Fazit: Abroad in Japan ist viel mehr als ein Reisebericht – es ist ein persönlicher Entwicklungsroman, eine humorvolle Kulturanalyse und eine Hommage an das Abenteuer, sich in eine fremde Welt zu stürzen.
Im Land der aufgehenden Sonne 🌞 🇯🇵
Der britische YouTuber und Lehrer Chris Broad schildert in „Abroad in Japan“ (nette Namensanspielung an dieser Stelle) seine ersten und prägendsten Erfahrungen, die er in Japan machte. Ein großer Teil des Buches dreht sich um seine Anfänge als Englischlehrer an der Sakata Senior High, der einen Kulturschock erlebt – ohne japanische Sprachkenntnisse und ohne die Sitten des Landes wirklich zu kennen, muss er sich zurechtfinden und die japanischen Schülerinnen und Schüler in Englisch unterrichten. 🙈Ausgehend davon beginnt seine große Reise durch Japan, die ihn vor einige Herausforderungen stellt. 🗻 Die Erfahrungen aus Lehrerperspektive fand ich interessant. Sie boten die Möglichkeit, den japanischen und deutschen Schulalltag zumindest teilweise zu vergleichen, dennoch haben sich diese Schilderungen an einigen Stellen inhaltlich gezogen, weswegen ich das Buch ab und an beiseitelegen musste. Zwischendurch wurden aber andere abwechslungsreiche Erfahrungen eingebracht und daher habe ich das Buch auch zu Ende gelesen. Vor allem die letzten hundert Seiten haben mich gepackt und auch die Schlussworte fand ich sehr schön formuliert. Zu viel spoilern möchte ich nicht, daher: Alles in allem ein schönes Buch, dass die Lust weckt, Japan (erneut) zu bereisen. ♥️🇯🇵

Mit viel Witz und Charme bringt einen dieses Buch dem ländlichen Japan ein Stück näher. Mich hat es schon ab der ersten Seite wunderbar unterhalten und immer wieder zum Lachen gebracht. Der Autor erzählt sehr selbstironisch von seinen Anfängen in Japan. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und beschönigt nichts – einfach wunderbar erfrischend und herrlich witzig. Der Schreibstil passt hervorragend: leicht verständliche Sprache, kurze Sätze und dennoch viel Inhalt. Die ersten zwei Drittel haben mich bestens unterhalten. Von ungesunder Ernährung über das Japanischlernen bis hin zu Trinkgelagen – es ist eine bunte Mischung. Auch spannende Einblicke in den Schulalltag fehlen nicht, mit Themen wie Mobbing, dem Anpassungsdruck an die Gruppe oder eher fragwürdigen Englischlehrbüchern. Alles in allem wirklich sehr interessant. Im letzten Drittel wird der Ton etwas ernster, da der Fokus stärker auf den Werdegang des Autors als YouTuber gelegt wird. Zwar werden weiterhin interessante Themen angesprochen, jedoch wirkte der Übergang auf mich etwas erzwungen – als hätte man bewusst noch einen ernsten Aspekt einbauen wollen. Trotzdem kann ich das Buch absolut empfehlen: Es ist einfach herrlich unterhaltsam und vermittelt viele spannende Eindrücke!

„Mit viel Selbstironie einmal quer durch Japan“
Abroad in Japan von Chris Broad liest sich wie eine sehr ehrliche, ziemlich witzige Reiseerzählung: vom unsicheren Englischlehrer, der ohne Sprachkenntnisse in der Provinz landet, bis zum YouTuber, der alle 47 Präfekturen bereist. Er erzählt von Culture-Clash-Momenten, peinlichen Fettnäpfchen, einsamen Wintern im Norden, Liebe zu gutem Essen und Begegnungen mit ziemlich schrägen Typen. Der Ton ist locker, selbstironisch und gleichzeitig respektvoll gegenüber Japan .Man hat oft das Gefühl, mit einem Freund mitzureisen, der einem das Land zeigt, wie es wirklich ist, nicht wie im Reiseprospekt.
I might be biased. But this was insanely enjoyable.
Listen.. I have read like 5 books in my adult life and all of them were the „A song of ice and fire“ series. And I might be biased because I love Japan and it’s culture with all my heart. I‘m also a fan of Chris and the Abroad in Japan YouTube Channel. But despite all that, I think I can still objectively rate this book. I literally enjoyed every word of it. The story telling and Chris‘ cynical British Humor is excellent and I think on top of that he picked very interesting, funny and at times bizarre moments of his ten years in Japan. And on top of that, he managed to throw in just the right amount of education on Japanese culture and language. For every Japan enthusiast - in my humble opinion - this is a must-read!
Ein Japan-Erlebnis der anderen Art! 🫶
Abroad in Japan ist ein unterhaltsames, witziges und gleichzeitig informatives Buch über das Leben in Japan – geschrieben aus der Perspektive eines Briten, der nach dem Studium ziemlich planlos in der nordjapanischen Provinz landet und dort am JET-Programm teilnimmt. Ohne Japanischkenntnisse berichtet er von seinen Erfahrungen als Englischlehrer, seinen Startschwierigkeiten und den Herausforderungen im japanischen Schulalltag. 🤭 Chris Broad kannte ich vorher gar nicht, aber als reisefreudiger Mensch mit großem Interesse an fremden Kulturen hat mich dieses Buch sofort abgeholt. Es ist keine klassische Reisesammlung im Sinne von „Ich war da, habe das gesehen“, sondern vielmehr ein reflektierter, humorvoller Blick auf die japanische Gesellschaft – mit vielen tiefgründigen Einblicken und spannenden Beobachtungen. Besonders interessant fand ich die Themen Mobbing an Schulen, die gesellschaftliche Zurückhaltung gegenüber Ausländern oder die Hürden beim Japanischlernen. Chris schreibt offen und mit viel Respekt – und schildert spannend, wie er sich vom überforderten Neuankömmling zu jemandem entwickelt, der in Japan eine neue Heimat gefunden hat. Der Schreibstil ist sarkastisch, charmant und voller Humor. Viele Passagen haben mich zum Schmunzeln gebracht. Meine Lieblingsszene? Ganz klar: die skurrile Schilderung seines Aufenthalts im Liebeshotel. 😂 Das Buch hat mir richtig Lust auf Japan gemacht – obwohl ich selbst noch nie dort war, hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, mit dabei zu sein. Nach der Lektüre habe ich direkt ein paar seiner YouTube-Videos angeschaut – und ja, Chris Broad wirkt auch dort genauso bodenständig und nahbar wie im Buch. Ein ehrliches, unterhaltsames und sehr lesenswertes Buch, das ich nicht nur Japan-Fans, sondern allen empfehlen würde, die sich für Kulturen, persönliche Geschichten und das Reisen interessieren. Lediglich der letzte Teil, in dem es stärker um seine YouTube-Karriere geht, war für mich etwas schwächer – daher ziehe ich einen halben Stern ab.
Die Erfahrungen des Youtubers Chris Broad in Japan. Es geht mehr um ihn als das Land.
Nachdem ich Willem Speltens "verborgenes Japan" las, lag die Messlatte für ein Buch über Japan sehr hoch. Leider zu hoch, als dass "Abroad in Japan" sie erreichen konnte. Chris geht als junger Erwachsener nach Japan, um an Schulen Englisch zu unterrichten und erzählt von seinem Kulturschock und Erlebnissen. Später beendet er sein Lehrerdasein und konzentriert sich völlig aufs Filmemachen. Eine Radtour quer durchs Land, ein Marsch auf den Fuji, ein Besuch im Love Hotel oder Dokumentationen über berühmte Katzen und die Tsunami-Katastrophe werden kapitelweise erzählt. Dabei war aber immer mehr er selbst -der sarkastische Brite- im Fokus, als objektiv das Land und die Kultur. Irgendwie sprang dabei bei mir nicht der Funke über. 3.5 Sterne mit Tendenz zur 3.
Ich habe Chris' Youtube Kanal " Abroad in Japan" erst kürzlich entdeckt und bin begeistert wie informativ und zugleich lustig und unterhaltsam er das Land Japan und seine Kuriositäten vorstellt. Also musste ich das Buch lesen und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der sich für Land und Leute und eine tolle, humorvoll erzählte Lebensgeschichte interessiert. Ich habe es verschlungen.
Educational, inspiring, intriguing, funny and exciting
While reading, you have the exciting feeling of being there and experience this journey with Chris. He lets the reader share his impressions up close! From the excitement of traveling to cultinary experiences, everything is included in this great travelogue. A must read!
Ein schönes Eintauchen in die Welt Japans
Ich schaue Chris schon seit Jahren und als ich wusste es kommt ein Buch von ihm, wurde direkt vorbestellt. Das Buch erzählt seine Geschichte in Japan von den Anfängen bis hin zur Gegenwart und beleuchtet verschiedenste Schlüsselmomente seines Lebens dort. Es hat sich super gelesen. Der Schreibstil gefiel mir total gut. Das Englisch war bis auf einige Wörter komplett verständlich für mich (ich spreche soweit aber auch fließend Englisch) Alles in Allem eine große Empfehlung auch für "Nicht-Fans" oder Leute die vielleicht selber mit dem Gedanken spielen nach Japan auszuwandern, denn es wurden auch Schattenseiten thematisiert.

If I walk away, will I live to regret this?
I´ve been a fan of „Abroad of Japan“ since a while. I really enjoy watching his videos on Youtube exploring Japan. So when I found out that he is releasing a book I just had to buy it. And I loved it! It was so much fun to read. The way Chris describes all the things that had happened to him is hilarious. I was smiling throughout the whole book. But at the same time it was quite emotional. I enjoyed it a lot and I really recommend reading it! Especially if you like Japan and a grumpy, sarcastic British man telling you Storys about his experiences living there.
Sehr unterhaltsam und lesenswert
Vor jeder Japanreise oder für alle Japaninteressierte lesenswert. Es enthält viele spannende Informationen über Orte und die japanische Lebensweise. Dabei behandelt das Buch im ersten Teil viel die japanische Gesellschaft und im zweiten Teil Orte und Besonderheiten. Im Verlauf des Buches entsteht eine leichte Lieblosigkeit, da die Sprünge größer werden und sich alles mehr auf den YouTube Channel des Autors konzentriert und er viele Themen nur kurz umreißt. Anfangs ist alles detailreicher und emotionsgeladener. Alles in allem aber ein gutes Buch mit Unterhaltungsfaktor für Japanfans!
Interessant…
…Aber wirklich lesenswert? Ich weiß nicht. Also ich fand es schon spannend zu erfahren wie der Autor die Zeit in Japan gelebt hat und auch was ihn bewegt hat dort lange zu bleiben. Gut, fand ich auch, dass man einiges über die Menschen in Japan und deren Lebensart erfahren hat. Dennoch würde ich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. Dafür hat es einfach nicht gereicht.
Ein witziger Reiseführer über Japan
Da ich vor kurzem ein Buch über Japan gelesen habe, wollte ich weiter in die Kultur eintauchen und griff zu diesem Buch. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich kannte den britischen Youtuber bisher nicht und lernte seine Japanreise von Anfang an kennen. Sehr witzig beschrieb er dabei sein neues Leben in Japan mit all seinen Facetten. Ich finde, das Buch beleuchtet viele verschiedene Aspekte des japanischen Lebens und sowohl skurrile, als auch ernste Themen werden angesprochen. Klare Empfehlung meinerseits!
Skurril, spannend und unterhaltsam! Auch DAS kann Japan sein!
Japan kennt man nur von der untergehenden Sonne, dem Land des Lächelns oder seiner Jahrtausende alten Geschichte, den Sumoringern, dem ThaiChi oder sonstigen seltsamen Dingen, die scheinbar aus dem Land des Landes mit der seltsamen Schrift zu kommen scheinen. „Abroad in Japan“ ist die Geschichte eines jungen Mannes, der sich der Leidenschaft Japans verschrieben hat, um diese besser kennen- und/oder lieben zu lernen. Ein Hoch auf den Kilimandscharo! Die Zeitreise, die der Autor hier dargestellt hat, ließ mich erleben, welche Gedanken und Erlebnisse er während dieser Zeit durchlebt und mitgenommen hat. Eindrucksvoll beschreibt er hier das Geschehene, die Wundersamkeit eines völlig fremden und doch eigenen Wünschen dargestellten Landes. Auch ich wäre einmal gerne nach Japan geflogen, scheue mich aber vor der Ferne und der Angst, etwas zu finden, was ich vielleicht bereuen würde. Chris Broad hat sich dem jedoch gestellt und uns mitgenommen, um seine Reiseerlebnisse mit uns zu teilen. DANKE dafür! Die Seltsamkeiten, die dieses Land an den Tag legt, die Eindrücke, die er dort erlebt hat, die Freundschaften, die sich entwickelt haben und bis heute andauern. Auch hat der Autor nicht vergessen, das Tagewerk dieser Menschen aufzuzeigen, dass wir nicht verstehen, weil die Bedingungen, die in diesem Land vorherrschen, völlig anders sind, als bei uns. Die Menschen haben sich damit adaptiert, sie mit ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten umgestaltet und möchten dennoch für kein Geld der Welt dieser Einöde, die sich ihnen manchmal dort bietet, mit uns tauschen. Chris Broad hat auch mich bei dieser Reise in seinen Bann gezogen.
Ich mochte Abroad in Japan sehr. Da ich das Land der aufgehenden Sonne liebe, war dieses Buch für mich eine echte Herzensangelegenheit. Der Autor bringt einem Japan auf eine sehr persönliche und lebendige Weise näher. Das Buch vermittelt einen intensiven Eindruck vom Land, was es besonders zu einer tollen Lektüre für einen geplanten Japan-Urlaub macht. Man lernt viel über die Kultur, den Alltag und das Leben in Japan kennen – auf unterhaltsame und zugleich informative Art. Insgesamt ist Abroad in Japan richtig toll geschrieben und hat mir große Freude beim Lesen bereitet.
»Wenn wir heute hier stehen, können wir Boote hören, Autos, Menschen, die sich in der Nähe unterhalten. Doch als ich an jenem Tag hier stand, war da gar nichts. Es gab keine Geräusche. Es fühlte sich an, als würde die Stadt nicht mehr atmen.« (Buchzitat E-Book, S. 296) „Abroad in Japan“ ist die packende Reise-Biografie von Chris Broad, einem britischen YouTuber, der über seine Erlebnisse in Japan berichtet und dabei sowohl die kulturellen Eigenheiten als auch die persönlichen Herausforderungen seines Lebens im Land der aufgehenden Sonne beleuchtet. Worum geht’s genau? „Abroad in Japan“ erzählt die Geschichte von Chris Broad, der ohne Plan als Lehrer über ein Austauschprogramm nach Japan auswandert ohne zu wissen, wie lange er schlussendlich dort sein wird. Wir erleben den Start seiner YouTube-Karriere und welchen alltäglichen Herausforderungen er sich stellen muss. Es geht um seine Erfahrungen als Ausländer, den Aufbau einer Karriere, die intensive Auseinandersetzung mit der japanischen Kultur und die persönlichen Kämpfe, die dabei entstehen. Doch das Buch behandelt auch die "dunkleren" Seiten Japans, etwa die Nachwirkungen der Fukushima-Katastrophe und die Auswirkungen auf die Menschen, die durch die Umstände dort stark traumatisiert wurden. Meine Meinung Chris Broads „Abroad in Japan“ ist eine interessante Mischung aus persönlichen Erlebnissen, humorvollen Anmerkungen und tiefgründigen Betrachtungen zur japanischen Gesellschaft. Besonders bemerkenswert sind die Momente, in denen er über seine persönlichen Krisen reflektiert, wie etwa die Enttäuschungen über gescheiterte YouTube-Projekte oder die Herausforderung, sich als Ausländer in einer fremden Kultur zurechtzufinden. Eine der bewegendsten Stellen im Buch ist die Auseinandersetzung mit den traumatischen Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe. Hier beschreibt Broad, wie er die Auswirkungen auf die Menschen vor Ort wahrnimmt und wie er sich selbst von der Geschichte beeinflussen lässt. Besonders berührend sind die Zitate von Menschen, die durch die Katastrophe ihre Heimat verloren haben. Ein Beispiel hierfür ist das Zitat von Masami Yoshizawa, einem Bauern aus Fukushima: „Heirate nie eine Frau aus Fukushima. Viele Leute mussten sich solche Sätze anhören“ (S. 280). Diese Aussage zeigt auf erschreckende Weise, wie stark das Stigma ist, das Menschen aus dieser Region begleiten muss. Aber auch die Geschichte der „Hope Farm“, betrieben von einem Bauer, der sich weigert, seine verseuchten Rinder zu schlachten, ist tief berührend und zeigt die menschliche Entschlossenheit, trotz allem weiterzumachen. Chris Broad gelingt es, diese ernsten Themen mit einer Prise Humor und einem kritischen Blick auf sich selbst zu kombinieren. Seine Reflexionen über die eigene Fehlbarkeit, etwa das Thema der Enttäuschungen über nicht gehaltene YouTube-Versprechen, wirken authentisch und zeigen die menschliche Seite eines erfolgreichen YouTubers. Als Leser:in kann sich gut mit seiner persönlichen Reise identifizieren, sei es in Bezug auf das Streben nach Erfolg oder das Aufeinandertreffen mit den eigenen Fehlern und Schwächen. Es ist aber nicht nur das persönliche Wachstum von Chris Broad, das das Buch interessant macht, sondern auch die Auseinandersetzung mit dem Wandel Japans. Die gentrifizierten Viertel von Shibuya und Shinjuku und die Veränderungen in der japanischen Gesellschaft – etwa das Rauchen in Restaurants – spiegeln die sozialen und kulturellen Umwälzungen wider, die Japan in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Der Autor lässt uns an seinen Beobachtungen teilhaben, und auch hier spürt man die Unterscheidung zwischen der Zeit, in der er ankam, und der Gegenwart. Fazit „Abroad in Japan“ ist ein gelungenes Buch, das sowohl unterhaltsam als auch tiefgründig ist. Chris Broad zeigt auf, dass das Leben als Ausländer in Japan voller Herausforderungen und Überraschungen steckt, und gelingt es dabei, ernste Themen mit einem humorvollen Ton zu verbinden. Das Buch ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für Japan und das Leben als Expat interessieren. Dennoch gibt es stellenweise ein paar zu viele Wiederholungen (50 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan), das Gefühl für die Zeit geht verloren (ist ein Tag, eine Woche, oder doch schon ein Monat vergangen) und nicht immer wird die Tiefe der behandelten Themen voll ausgeschöpft bzw. auch alle mir wichtigen Themen angesprochen (Geschichte Japans, frauenspezifische Themen), weshalb ich 3,5 Sterne vergebe. »Wenn mich zehn Jahre in diesem Land etwas gelehrt haben, dann, dass es immer noch eine wildere Entdeckung zu machen gibt, gleich um die Ecke, im Land der aufgehenden Sonne.« (Buchzitat E-Book, S. 307)
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WINNER OF THE BOOKS ARE MY BAG NON-FICTION AND READERS' CHOICE AWARDS 2024
Readers love ABROAD IN JAPAN
'Undeniably the best book I've ever read' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'Experience Japan without ever setting foot there' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'A heartfelt, humorous journey into Japan and its culture' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'I 1000000% reccommend it!' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
'A must-read for Japan enthusiasts' ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
When Englishman Chris Broad landed in a rural village in northern Japan he wondered if he'd made a huge mistake. With no knowledge of the language and zero teaching experience, was he about to be the most quickly fired English teacher in Japan's history?
Abroad in Japan charts a decade of living in a foreign land and the chaos and culture clash that came with it. Packed with hilarious and fascinating stories, this book seeks out to unravel one the world's most complex cultures.
Spanning ten years and all forty-seven prefectures, Chris takes us from the lush rice fields of the countryside to the frenetic neon-lit streets of Tokyo. With blockbuster moments such as a terrifying North Korean missile incident, a mortifying experience at a love hotel and a week spent with Japan's biggest movie star, Abroad in Japan is an extraordinary and informative journey through the Land of the Rising Sun.
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(K)ein Reiseführer, der ehrlich und humorvoll das Land der aufgehenden Sonne beschreibt🌸😄
Dieses Buch ist kein Reiseführer in klassischer Form, wie wir ihn sonst kennen. Dieses Buch spiegelt in britischem Humor und Sarkasmus die Erfahrungen, des Briten Chris Broad, in Japan wieder.☺️ Mit 22 Jahren das Studium abgeschlossen, entscheidet sich Chris nach Japan auszuwandern. Über das JET Programm, nimmt er als Englischhilfslehrer eine Stelle in Sakata an. Eine äußerst ländlichen Region in Japan, die nichts mit Osaka, Tokio oder Kyoto zu tun hat. Dort angekommen, sieht er sich nicht nur dem Kulturschock entgegen sondern auch mit der Sprachbarriere konfrontiert. Ich las dieses Buch sehr gerne und es ließ mich auch oft schmunzeln. Einfach, weil er so humorvoll, leicht und ungeschönt die Erfahrungen eines Auswanderer wieder spiegelte und beschrieb (von Esserfahrungen😄 und Fettnäpfchen bis hin zu Nächte durchmachen in Osaka u.v.m.). Es war toll zu lesen, welche Entwicklung der Autor Chris Broad in den Jahren machte. Was ich auch gut fand, waren Hintergrundfakten zu kulturellen und gesellschaftlichen Themen (z.B. Fukushima). Seinen YouTube Kanal, habe ich Mal vor mir anzugucken, den kannte ich noch nicht😄. Ein Lesegenuss der mich einfach so durch die Seiten fliegen ließ😂. Eine klare Buchempfehlung für Alle die von Japan begeistert sind, oder vorhaben dort mal Hinzureisen, oder einfach reale Erfahrungsberichte toll finden📖🥰.

Sushi, Sarkasmus und skurrile Sensationen – mein Lese-Trip durch Japan mit Chris Broad
Was für ein herrlicher Knallfrosch von Buch! Ich hatte beim Lesen das Gefühl, Chris Broad hätte mir persönlich einen Sake eingeschenkt, mich auf ein klappriges Fahrrad gesetzt und mich durch die absurdesten Ecken Japans geschleift – mit einem Dauergrinsen im Gesicht. Der Mann stolpert ohne Sprachkenntnisse und mit einem Koffer voller Selbstironie ins Land der Kirschblüten und serviert einen Culture Clash nach dem anderen, als wäre es Sushi zum Mitnehmen. Die Mischung aus britischem Sarkasmus, japanischem Alltagswahnsinn und grenzenloser Neugier ist einfach köstlich. Ob Liebeshotel-Fails, Raketenalarm oder Karaoke-Katastrophen – ich hab Tränen gelacht. Und zwischendurch, ganz heimlich, wird es sogar berührend. Denn zwischen all den Witzen blitzt auch immer wieder die Liebe zum Land durch, ohne dass es jemals kitschig wird. Man merkt, dass Broad nicht einfach nur drauflos plaudert – er beobachtet messerscharf, hinterfragt klug und lässt dabei keinen Fettnapf aus. Es ist wie ein Pub-Abend mit einem Kumpel, der einfach genial erzählen kann. Übersetzer Jörn Pinnow hat das alles herrlich frisch ins Deutsche geholt – da quietscht kein Satz, das liest sich wie Butter auf warmem Reis. Für mich war dieses Buch ein Volltreffer – ein absoluter Lesesnack mit hohem Suchtpotenzial. Ich hab laut gelacht, mit dem Kopf geschüttelt und wollte danach sofort meine Koffer packen (oder wenigstens Karaoke singen). Wer auch nur einen Funken Sinn für trockenen Humor und skurrile Erlebnisse hat, wird Abroad in Japan lieben. Ganz klar: fünf Sterne mit extra Wasabi obendrauf!

Interessanter Reisebericht
Ein unterhaltsames,spannendes,leichtes Buch über einen britischen Hilfslehrer, der ohne Englischkenntnisse nach Japan aufbricht und von seinen Erlebnissen berichtet. Das Buch ist alles in allem eine leichte und lustige Erzählung über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren, man bekommt einen guten Einblick in die Kultur und das Denken der Japaner. Das ganze wird mit trockenem Humor und leichtem Sarkasmus des Autors sehr amüsant herübergebracht. Etwas störend fand ich die Vielzahl der japanischen Begriffe,die ich irgendwann nicht mehr zuordnen konnte und leider so einige Rechtschreibfehler sowie falsche Pronomen. Diese haben meinen Lesefluss gestört und irgendwie hat sich das Buch dann doch gegen Ende hin ziemlich gezogen. Ich fand das letzte Drittel auch etwas sehr gewollt, es fehlten die Details, wie sie noch anfangs beschrieben wurden und auch die Entwicklung zum Youtuber wurde viel stärker in den Vordergrund gestellt. Alles in allem unterhaltsam,aber noch ein zweites Mal lesen muss man es nicht.
Ein Buch welches mich wirklich sehr gut unterhalten hat. Ich war selbst schon einmal in Japan, das Buch brachte schöne Erinnerungen an meine Reise wieder auf. Was mir gut gefiel, dass in dem Buch vieles mit Humor dargestellt wurde. Es war dennoch auch sehr informativ und bringt einen kleinen aber feinen Einblick in die japanische Kultur. Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Mir gefiel das Buch echt ganz gut.
⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️) Vom Kulturschock zur neuen Heimat
Mittlerweile lebt der gebürtige Brite Chris Broad seit 13 Jahren in Japan und das Land ist zu seiner neuen Heimat geworden. Wie sich sein Leben in diesem Land entwickelte, kann man auf seinem YouTube-Kanal „Abroad in Japan“ verfolgen, wo er regelmäßig Videos postet. Jetzt hat er die Anfänge seiner verrückten Japan-Reise in Worte gefasst und zu einem Buch verarbeitet. Denn der Beginn war gänzlich unspektakulär – er kam im Zuge eines Austauschprogramms für junge Lehrer nach Japan und hatte sich akribisch hierauf vorbereitet. Akribisch hieß in dem Fall, er hatte schon mal gehört, dass es die Städte Tokio, Kyoto oder Osaka gab. Und Sushi. Viel mehr wusste er nicht über Japan. Als es dann tatsächlich klappte, dass er für den Job als Englischlehrer an einer japanischen Schule angenommen wurde, hatte er keine Ahnung worauf er sich einließ. Und so kam es wie es kommen musste – die Ankunft in Japan war begleitet von einem riesigen Kulturschock. Doch Chris-Sensei (wie ihn seine neuen Kollegen nannten („Lehrer Chris“) boxte sich durch und lernte dieses völlig fremdartige Land mit den merkwürdigen Traditionen und Gebräuchen lieben. Er blieb. Auch nachdem sein Lehrer-Programm endete und er auf sich allein gestellt war. Nicht alle Vorhaben waren erfolgreich, an vielen Punkten in seinem Leben zweifelte er. Doch immer wieder blieb er standhaft und kam wieder auf die Füße – auch dank weniger, aber sehr guter Freunde, die ihn in Japan auf seinem Weg begleiteten. Für mich als Leser war es faszinierend, einzutauchen in diese fremde Kultur mit ihren für Mitteleuropäer zuweilen sehr merkwürdig anmutenden Sitten. Schon die klimatischen Bedingungen mit heißen Sommern und kalten, schneereichen Wintern waren mir so nicht bekannt und die Vielfalt der japanischen Küche war auch ein Thema für sich... ;-) Am spannendsten waren aber die kulturellen Unterschiede, die es ja zuhauf gibt. Positiv beeindruckt war ich von dem Respekt vor Älteren, der sehr streng gelebt wird. Abgefahren fand ich die Love Hotels, die Kapsel-Hotels oder den Raketenalarm, der Chris eines Nachts aus dem Schlaf riss. Man bekommt einen Einblick ins japanische Leben – natürlich aus der Sicht eines Menschen, der dies ebenfalls alles zum ersten Mal erlebt und das macht es so nachvollziehbar. Ich war gern mit Chris unterwegs und kann das Buch allen, die Japan ohne einen 12-Stunden-Flug kennenlernen wollen, nur empfehlen! euen Heimat

„Abroad in Japan“ von Chris Broad Verlag: Kiepenheuer & Witsch „Ein humorvoller, ehrlicher Blick auf ein faszinierendes Land“ Chris Broads Buch ist weit mehr als nur eine humorvolle Autobiografie über seine ersten Jahre in Japan – es ist eine unterhaltsame Mischung aus Reisebericht, Kulturführer und persönlicher Reflexion. Selbst wenn man seine YouTube-Videos nicht kennt, wirkt Broad sofort sympathisch. Seine Anekdoten über das Leben als Englischlehrer, seine skurrilen Erlebnisse und seine Reisen durch Japan lassen einen das Land mit neuen Augen sehen. Neben den witzigen Missgeschicken – wie der übersehene Kulturschock, die unterschätzten Schneemassen oder die unbeabsichtigten Fettnäpfchen – steckt in diesem Buch auch viel Tiefgang. Broad beschreibt die japanische Philosophie des Wabi-Sabi, die das Unvollkommene als schön anerkennt, und reflektiert über die Mentalität der Menschen, ihren stoischen Geist und ihre unerschütterliche Entschlossenheit, nach jedem Rückschlag weiterzumachen. Seine Zeit als Lehrer erinnert ihn an Orwell, denn die Schulleitung hatte im Lehrerzimmer alles im Blick. Auch das japanische Arbeitsleben fasziniert ihn: „Anwesend zu sein ist oft wichtiger als produktiv zu sein.“ Und doch zeigt sich Broad immer wieder beeindruckt von der Gelassenheit, die er in Japan erlebt – etwa in einem Schrein, wo er eine tiefere Ruhe spürt als je zuvor in einer christlichen Kirche. Doch es gibt auch Herausforderungen: Ein Aufenthalt in einem Onsen fühlt sich für ihn an wie ein „bei lebendigem Leibe gekochter Frosch“. Und die Angst vor Erdbeben begleitet ihn nach seinem Erlebnis lange, bis er sich entschließt, sich ihr zu stellen – denn, wie ein japanisches Sprichwort sagt: „In Angst zu leben heißt, gar nicht zu leben.“ Broads Buch zeigt, dass Japan voller Überraschungen steckt. Es lehrt uns, dass Niederlagen wertvolle Lektionen sind, dass Träume mit Geduld wahr werden können und dass das Leben außerhalb der Komfortzone oft die spannendsten Geschichten schreibt. Wer eine unterhaltsame, inspirierende und augenöffnende Lektüre sucht – oder einfach nach Ideen für seine nächste Japanreise – wird dieses Buch lieben. Fünf Sterne für dieses interessante und unterhaltsame Buch.

Ein unterhaltsamer “Reisebericht” , Anekdoten aus Japan und ein tiefgehendes Ende zum Nachdenken
Ein unterhaltsamer “Reisebericht” , Anekdoten aus Japan und ein tiefgehendes Ende zum Nachdenken Interessiert ihr euch für das Land Japan und habt vielleicht sogar Interesse daran, mal dorthin zu reisen❔ Im Juli 2012 machte sich Chris Broad mit 22 Jahren und frisch von der Uni auf, um von London nach Tokio zu reisen, und in der Stadt Sakata in der Präfektur Yamagata im Nordwesten Japans für 3 Jahre als Hilfslehrer an einer Japanischen Schule Englisch zu unterrichten. Er spricht kein Wort Japanisch, was auch nicht erwartet wird, denn als Teilnehmer am “Japan Exchange and Teaching Program” - kurz JET- soll er es den dortigen Schülern ermöglichen, Englisch mit einem Muttersprachler zu sprechen und von ihm zu lernen. Chris merkt aber bald, dass er erst richtig in diesem Land ankommen kann, wenn er auch die Sprache spricht und beginnt auf eigene Faust zu lernen. Chris nimmt uns mit in seinen damaligen Alltag, erzählt uns episodenhaft von den diversen Kulturschocks, die er erlitten hat, die Fettnäpfchen in die er getrampelt ist, und wie er immer mehr seinen Platz und auch seine Mission gefunden hat. Als kleines Hobby startete Chris Broad einen YouTube-Channel namens “Abroad in Japan”, der sich dann nach einer gewissen Zeit und durch einige Fügungen zu Japans größtem YouTube-Reisekanal entwickelte. Während sich der Großteil des Buchs unterhaltsam lesen lässt, haben es die letzten 50 Seiten nochmal in sich. Denn hier geht es um das große Tohoku-Erdbeben am 11. März 2011 / die Tsunami-Flutwelle / und die Nuklearkatastrophe in Fukushima und deren Folgen. Chris Broad hat für seinen Kanal eine Dokumentation darüber gedreht und es war sehr heftig und beeindruckend zugleich davon zu lesen, wie er mit den Betroffenen vor Ort spricht, die sich vor dem Hintergrund dieser Katastrophe wieder eine Zukunft aufbauen. »Die See gibt uns so viele Dinge, aber es ist falsch, immer nur von ihr zu nehmen. Manchmal muss ich auch zurückgeben. Das klingt beinahe falsch, ich weiß. Aber ich muss daran glauben, dass, wenn es Positives gibt, es immer auch Negatives geben wird. Ich muss daran glauben, dass die Welt so ausbalanciert ist. Es ist schwer weiterzumachen, wenn ich mir das nicht immer vor Augen halte.« (S.303) Und wie diese Dokumentation auch noch dazu führte, dass Chris Broad eine Woche mit Japans bekanntestem Schauspieler Ken Watanabe ( Last Samurai, Inception) verbringen konnte, müsste ihr selbst lesen ;-) Für alle Japan-Interessierten auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre!

Ein Trip durch das Land der aufgehenden Sonne. Chris geht als Lehrer in die japanischen Provinz ohne ein Wort japanisch zu können. Kann das gutgehen?
Mit viel Witz und bildhaften Beschreibungen wird man durch das Buch geführt. Es gab so viele Szenen, die ich mir genau vorstellen konnte und bei denen ich auch viel lachen musste. Gerade die ersten Sprachversuche waren „köstlich“ mitzuerleben. Ebenso die vielen Trips und Ramen die er verdrückte hat. Manches wirkte so, als wäre er auf einem „anderen Planeten“. Leider hat das Buch zum Ende hin etwas an Humor eingebüßt, weswegen es etwas zäh wurde.
Einer der besten Reiseführer die ich bisher gelesen habe. Chris Broad schreibt hier oft sehr humorvoll seine Erfahrungen und Erlebnisse die er Japan gesammelt hat. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn er seine Ramen Nudeln schlürft. Er selber hat in Japan 10 Jahren gelebt und da kann man doch einiges berichten. Als Englischlehrer beginn seine Reise ins Land der aufgehenden Sonne und im Laufe der Zeit wird sein YouTube Kanal Abroad in Japan immer populärer. Chris wird oft kritisiert, dass er sich über die japanische Kultur lustig macht. Das habe ich so gar nicht empfunden. Eher hört man deutlich die Liebe für dieses Land und seine Mensch heraus. Er beschreit dies alles mit einer Prise britischen Humors und wird wahrscheinlich einfach nur missverstanden. Ich habe seine Geschichten sehr ehrlich und unterhaltsam gefunden. Oft habe ich mir beim lesen gedacht, oh ja das ist wirklich so und trotzdem habe ich so viel neues erfahren, was vieles erklärt warum Japan so ist wie es eben ist. Wer gerne mehr über Japan erfahren möchte oder dorthin reisen mag, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Und natürlich auch die Reise nach Japan. Denn es ist ein wirklich wunderschönes Land mit sehr freundlichem Menschen.

Interessante Einblicke in das Leben als Ausländer in Japan
Ich muss zugeben, dass ich Chris vorher gar nicht kannte und auch erst im Anschluss ans Lesen in seine Videos reingeschaut habe, daher hat man wahrscheinlich als Fan von ihm einen näheren Bezug dazu als ich es hatte. Aber auch ohne ihn zu kennen ist das ein absolut lesenswerter Bericht darüber, wie es dort vor allem als Englischlehrer ist, wie anders die Japaner und vor allem auch der Englischunterricht dort ist. Japaner sind recht eingeschüchtert, wenn es ums Englisch sprechen geht und haben (zumindest in seinem Fall) auch Stereotypen im Kopf, was zu einigen Komischen aber eben auch witzigen Situationen und Gesprächen geführt hat. Kann ich jedem Japaninteressierten empfehlen!

Chris Broad erzählt in "Abroad in Japan" wie er – völlig unvorbereitet, ohne Japanischkenntnisse und ohne Lehrerfahrung – als Englischlehrer in eine abgelegene Provinz Nordjapans versetzt wurde. Seine anfänglichen Zweifel sind nicht nur nachvollziehbar, sondern auch recht urkomisch beschrieben, wie ich finde. Den ein oder anderen Schmunzler gab es dazu. Was dieses Buch für mich besonders macht, ist die Balance zwischen amüsanten Anekdoten und echten Einblicken in das japanische Leben. Chris schreibt mit einem offenen, neugierigen Blick – und mit einem enormen Respekt für die Kultur, in der er sich zurechtfinden muss. Man spürt, wie sehr ihn das Land geprägt hat, auch wenn er nie versucht, es zu idealisieren. Gut gefallen hat mir auch, wie Chris seinen Weg vom überforderten Neuling zum erfolgreichen Videomacher gekonnt in der Geschichte schildert. Seine ganzen Erlebnisse sind richtig bunt, überraschend und voller Liebe zum Detail. Dabei bleibt er immer auf dem Teppich, nimmt sich nie zu ernst und lässt Raum für Zweifel, Rückschläge und Unsicherheiten. Ohne auch nur ein Wort Japanisch zu sprechen, ohne eine große Ahnung vom Unterrichten, mit nichts als einem großen Koffer in der Hand und einer gehörigen Portion Selbstironie, stolpert er quasi von heut auf morgen in einen neuen völlig neuen Lebensabschnitt – und das beschreibt er so charmant und witzig, dass ich ihn auf Anhieb sehr sympathisch fand. Fazit: Abroad in Japan ist viel mehr als ein Reisebericht – es ist ein persönlicher Entwicklungsroman, eine humorvolle Kulturanalyse und eine Hommage an das Abenteuer, sich in eine fremde Welt zu stürzen.
Im Land der aufgehenden Sonne 🌞 🇯🇵
Der britische YouTuber und Lehrer Chris Broad schildert in „Abroad in Japan“ (nette Namensanspielung an dieser Stelle) seine ersten und prägendsten Erfahrungen, die er in Japan machte. Ein großer Teil des Buches dreht sich um seine Anfänge als Englischlehrer an der Sakata Senior High, der einen Kulturschock erlebt – ohne japanische Sprachkenntnisse und ohne die Sitten des Landes wirklich zu kennen, muss er sich zurechtfinden und die japanischen Schülerinnen und Schüler in Englisch unterrichten. 🙈Ausgehend davon beginnt seine große Reise durch Japan, die ihn vor einige Herausforderungen stellt. 🗻 Die Erfahrungen aus Lehrerperspektive fand ich interessant. Sie boten die Möglichkeit, den japanischen und deutschen Schulalltag zumindest teilweise zu vergleichen, dennoch haben sich diese Schilderungen an einigen Stellen inhaltlich gezogen, weswegen ich das Buch ab und an beiseitelegen musste. Zwischendurch wurden aber andere abwechslungsreiche Erfahrungen eingebracht und daher habe ich das Buch auch zu Ende gelesen. Vor allem die letzten hundert Seiten haben mich gepackt und auch die Schlussworte fand ich sehr schön formuliert. Zu viel spoilern möchte ich nicht, daher: Alles in allem ein schönes Buch, dass die Lust weckt, Japan (erneut) zu bereisen. ♥️🇯🇵

Mit viel Witz und Charme bringt einen dieses Buch dem ländlichen Japan ein Stück näher. Mich hat es schon ab der ersten Seite wunderbar unterhalten und immer wieder zum Lachen gebracht. Der Autor erzählt sehr selbstironisch von seinen Anfängen in Japan. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und beschönigt nichts – einfach wunderbar erfrischend und herrlich witzig. Der Schreibstil passt hervorragend: leicht verständliche Sprache, kurze Sätze und dennoch viel Inhalt. Die ersten zwei Drittel haben mich bestens unterhalten. Von ungesunder Ernährung über das Japanischlernen bis hin zu Trinkgelagen – es ist eine bunte Mischung. Auch spannende Einblicke in den Schulalltag fehlen nicht, mit Themen wie Mobbing, dem Anpassungsdruck an die Gruppe oder eher fragwürdigen Englischlehrbüchern. Alles in allem wirklich sehr interessant. Im letzten Drittel wird der Ton etwas ernster, da der Fokus stärker auf den Werdegang des Autors als YouTuber gelegt wird. Zwar werden weiterhin interessante Themen angesprochen, jedoch wirkte der Übergang auf mich etwas erzwungen – als hätte man bewusst noch einen ernsten Aspekt einbauen wollen. Trotzdem kann ich das Buch absolut empfehlen: Es ist einfach herrlich unterhaltsam und vermittelt viele spannende Eindrücke!

„Mit viel Selbstironie einmal quer durch Japan“
Abroad in Japan von Chris Broad liest sich wie eine sehr ehrliche, ziemlich witzige Reiseerzählung: vom unsicheren Englischlehrer, der ohne Sprachkenntnisse in der Provinz landet, bis zum YouTuber, der alle 47 Präfekturen bereist. Er erzählt von Culture-Clash-Momenten, peinlichen Fettnäpfchen, einsamen Wintern im Norden, Liebe zu gutem Essen und Begegnungen mit ziemlich schrägen Typen. Der Ton ist locker, selbstironisch und gleichzeitig respektvoll gegenüber Japan .Man hat oft das Gefühl, mit einem Freund mitzureisen, der einem das Land zeigt, wie es wirklich ist, nicht wie im Reiseprospekt.
I might be biased. But this was insanely enjoyable.
Listen.. I have read like 5 books in my adult life and all of them were the „A song of ice and fire“ series. And I might be biased because I love Japan and it’s culture with all my heart. I‘m also a fan of Chris and the Abroad in Japan YouTube Channel. But despite all that, I think I can still objectively rate this book. I literally enjoyed every word of it. The story telling and Chris‘ cynical British Humor is excellent and I think on top of that he picked very interesting, funny and at times bizarre moments of his ten years in Japan. And on top of that, he managed to throw in just the right amount of education on Japanese culture and language. For every Japan enthusiast - in my humble opinion - this is a must-read!
Ein Japan-Erlebnis der anderen Art! 🫶
Abroad in Japan ist ein unterhaltsames, witziges und gleichzeitig informatives Buch über das Leben in Japan – geschrieben aus der Perspektive eines Briten, der nach dem Studium ziemlich planlos in der nordjapanischen Provinz landet und dort am JET-Programm teilnimmt. Ohne Japanischkenntnisse berichtet er von seinen Erfahrungen als Englischlehrer, seinen Startschwierigkeiten und den Herausforderungen im japanischen Schulalltag. 🤭 Chris Broad kannte ich vorher gar nicht, aber als reisefreudiger Mensch mit großem Interesse an fremden Kulturen hat mich dieses Buch sofort abgeholt. Es ist keine klassische Reisesammlung im Sinne von „Ich war da, habe das gesehen“, sondern vielmehr ein reflektierter, humorvoller Blick auf die japanische Gesellschaft – mit vielen tiefgründigen Einblicken und spannenden Beobachtungen. Besonders interessant fand ich die Themen Mobbing an Schulen, die gesellschaftliche Zurückhaltung gegenüber Ausländern oder die Hürden beim Japanischlernen. Chris schreibt offen und mit viel Respekt – und schildert spannend, wie er sich vom überforderten Neuankömmling zu jemandem entwickelt, der in Japan eine neue Heimat gefunden hat. Der Schreibstil ist sarkastisch, charmant und voller Humor. Viele Passagen haben mich zum Schmunzeln gebracht. Meine Lieblingsszene? Ganz klar: die skurrile Schilderung seines Aufenthalts im Liebeshotel. 😂 Das Buch hat mir richtig Lust auf Japan gemacht – obwohl ich selbst noch nie dort war, hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, mit dabei zu sein. Nach der Lektüre habe ich direkt ein paar seiner YouTube-Videos angeschaut – und ja, Chris Broad wirkt auch dort genauso bodenständig und nahbar wie im Buch. Ein ehrliches, unterhaltsames und sehr lesenswertes Buch, das ich nicht nur Japan-Fans, sondern allen empfehlen würde, die sich für Kulturen, persönliche Geschichten und das Reisen interessieren. Lediglich der letzte Teil, in dem es stärker um seine YouTube-Karriere geht, war für mich etwas schwächer – daher ziehe ich einen halben Stern ab.
Die Erfahrungen des Youtubers Chris Broad in Japan. Es geht mehr um ihn als das Land.
Nachdem ich Willem Speltens "verborgenes Japan" las, lag die Messlatte für ein Buch über Japan sehr hoch. Leider zu hoch, als dass "Abroad in Japan" sie erreichen konnte. Chris geht als junger Erwachsener nach Japan, um an Schulen Englisch zu unterrichten und erzählt von seinem Kulturschock und Erlebnissen. Später beendet er sein Lehrerdasein und konzentriert sich völlig aufs Filmemachen. Eine Radtour quer durchs Land, ein Marsch auf den Fuji, ein Besuch im Love Hotel oder Dokumentationen über berühmte Katzen und die Tsunami-Katastrophe werden kapitelweise erzählt. Dabei war aber immer mehr er selbst -der sarkastische Brite- im Fokus, als objektiv das Land und die Kultur. Irgendwie sprang dabei bei mir nicht der Funke über. 3.5 Sterne mit Tendenz zur 3.
Ich habe Chris' Youtube Kanal " Abroad in Japan" erst kürzlich entdeckt und bin begeistert wie informativ und zugleich lustig und unterhaltsam er das Land Japan und seine Kuriositäten vorstellt. Also musste ich das Buch lesen und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der sich für Land und Leute und eine tolle, humorvoll erzählte Lebensgeschichte interessiert. Ich habe es verschlungen.
Educational, inspiring, intriguing, funny and exciting
While reading, you have the exciting feeling of being there and experience this journey with Chris. He lets the reader share his impressions up close! From the excitement of traveling to cultinary experiences, everything is included in this great travelogue. A must read!
Ein schönes Eintauchen in die Welt Japans
Ich schaue Chris schon seit Jahren und als ich wusste es kommt ein Buch von ihm, wurde direkt vorbestellt. Das Buch erzählt seine Geschichte in Japan von den Anfängen bis hin zur Gegenwart und beleuchtet verschiedenste Schlüsselmomente seines Lebens dort. Es hat sich super gelesen. Der Schreibstil gefiel mir total gut. Das Englisch war bis auf einige Wörter komplett verständlich für mich (ich spreche soweit aber auch fließend Englisch) Alles in Allem eine große Empfehlung auch für "Nicht-Fans" oder Leute die vielleicht selber mit dem Gedanken spielen nach Japan auszuwandern, denn es wurden auch Schattenseiten thematisiert.

If I walk away, will I live to regret this?
I´ve been a fan of „Abroad of Japan“ since a while. I really enjoy watching his videos on Youtube exploring Japan. So when I found out that he is releasing a book I just had to buy it. And I loved it! It was so much fun to read. The way Chris describes all the things that had happened to him is hilarious. I was smiling throughout the whole book. But at the same time it was quite emotional. I enjoyed it a lot and I really recommend reading it! Especially if you like Japan and a grumpy, sarcastic British man telling you Storys about his experiences living there.
Sehr unterhaltsam und lesenswert
Vor jeder Japanreise oder für alle Japaninteressierte lesenswert. Es enthält viele spannende Informationen über Orte und die japanische Lebensweise. Dabei behandelt das Buch im ersten Teil viel die japanische Gesellschaft und im zweiten Teil Orte und Besonderheiten. Im Verlauf des Buches entsteht eine leichte Lieblosigkeit, da die Sprünge größer werden und sich alles mehr auf den YouTube Channel des Autors konzentriert und er viele Themen nur kurz umreißt. Anfangs ist alles detailreicher und emotionsgeladener. Alles in allem aber ein gutes Buch mit Unterhaltungsfaktor für Japanfans!
Interessant…
…Aber wirklich lesenswert? Ich weiß nicht. Also ich fand es schon spannend zu erfahren wie der Autor die Zeit in Japan gelebt hat und auch was ihn bewegt hat dort lange zu bleiben. Gut, fand ich auch, dass man einiges über die Menschen in Japan und deren Lebensart erfahren hat. Dennoch würde ich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. Dafür hat es einfach nicht gereicht.
Ein witziger Reiseführer über Japan
Da ich vor kurzem ein Buch über Japan gelesen habe, wollte ich weiter in die Kultur eintauchen und griff zu diesem Buch. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich kannte den britischen Youtuber bisher nicht und lernte seine Japanreise von Anfang an kennen. Sehr witzig beschrieb er dabei sein neues Leben in Japan mit all seinen Facetten. Ich finde, das Buch beleuchtet viele verschiedene Aspekte des japanischen Lebens und sowohl skurrile, als auch ernste Themen werden angesprochen. Klare Empfehlung meinerseits!
Skurril, spannend und unterhaltsam! Auch DAS kann Japan sein!
Japan kennt man nur von der untergehenden Sonne, dem Land des Lächelns oder seiner Jahrtausende alten Geschichte, den Sumoringern, dem ThaiChi oder sonstigen seltsamen Dingen, die scheinbar aus dem Land des Landes mit der seltsamen Schrift zu kommen scheinen. „Abroad in Japan“ ist die Geschichte eines jungen Mannes, der sich der Leidenschaft Japans verschrieben hat, um diese besser kennen- und/oder lieben zu lernen. Ein Hoch auf den Kilimandscharo! Die Zeitreise, die der Autor hier dargestellt hat, ließ mich erleben, welche Gedanken und Erlebnisse er während dieser Zeit durchlebt und mitgenommen hat. Eindrucksvoll beschreibt er hier das Geschehene, die Wundersamkeit eines völlig fremden und doch eigenen Wünschen dargestellten Landes. Auch ich wäre einmal gerne nach Japan geflogen, scheue mich aber vor der Ferne und der Angst, etwas zu finden, was ich vielleicht bereuen würde. Chris Broad hat sich dem jedoch gestellt und uns mitgenommen, um seine Reiseerlebnisse mit uns zu teilen. DANKE dafür! Die Seltsamkeiten, die dieses Land an den Tag legt, die Eindrücke, die er dort erlebt hat, die Freundschaften, die sich entwickelt haben und bis heute andauern. Auch hat der Autor nicht vergessen, das Tagewerk dieser Menschen aufzuzeigen, dass wir nicht verstehen, weil die Bedingungen, die in diesem Land vorherrschen, völlig anders sind, als bei uns. Die Menschen haben sich damit adaptiert, sie mit ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten umgestaltet und möchten dennoch für kein Geld der Welt dieser Einöde, die sich ihnen manchmal dort bietet, mit uns tauschen. Chris Broad hat auch mich bei dieser Reise in seinen Bann gezogen.
Ich mochte Abroad in Japan sehr. Da ich das Land der aufgehenden Sonne liebe, war dieses Buch für mich eine echte Herzensangelegenheit. Der Autor bringt einem Japan auf eine sehr persönliche und lebendige Weise näher. Das Buch vermittelt einen intensiven Eindruck vom Land, was es besonders zu einer tollen Lektüre für einen geplanten Japan-Urlaub macht. Man lernt viel über die Kultur, den Alltag und das Leben in Japan kennen – auf unterhaltsame und zugleich informative Art. Insgesamt ist Abroad in Japan richtig toll geschrieben und hat mir große Freude beim Lesen bereitet.
»Wenn wir heute hier stehen, können wir Boote hören, Autos, Menschen, die sich in der Nähe unterhalten. Doch als ich an jenem Tag hier stand, war da gar nichts. Es gab keine Geräusche. Es fühlte sich an, als würde die Stadt nicht mehr atmen.« (Buchzitat E-Book, S. 296) „Abroad in Japan“ ist die packende Reise-Biografie von Chris Broad, einem britischen YouTuber, der über seine Erlebnisse in Japan berichtet und dabei sowohl die kulturellen Eigenheiten als auch die persönlichen Herausforderungen seines Lebens im Land der aufgehenden Sonne beleuchtet. Worum geht’s genau? „Abroad in Japan“ erzählt die Geschichte von Chris Broad, der ohne Plan als Lehrer über ein Austauschprogramm nach Japan auswandert ohne zu wissen, wie lange er schlussendlich dort sein wird. Wir erleben den Start seiner YouTube-Karriere und welchen alltäglichen Herausforderungen er sich stellen muss. Es geht um seine Erfahrungen als Ausländer, den Aufbau einer Karriere, die intensive Auseinandersetzung mit der japanischen Kultur und die persönlichen Kämpfe, die dabei entstehen. Doch das Buch behandelt auch die "dunkleren" Seiten Japans, etwa die Nachwirkungen der Fukushima-Katastrophe und die Auswirkungen auf die Menschen, die durch die Umstände dort stark traumatisiert wurden. Meine Meinung Chris Broads „Abroad in Japan“ ist eine interessante Mischung aus persönlichen Erlebnissen, humorvollen Anmerkungen und tiefgründigen Betrachtungen zur japanischen Gesellschaft. Besonders bemerkenswert sind die Momente, in denen er über seine persönlichen Krisen reflektiert, wie etwa die Enttäuschungen über gescheiterte YouTube-Projekte oder die Herausforderung, sich als Ausländer in einer fremden Kultur zurechtzufinden. Eine der bewegendsten Stellen im Buch ist die Auseinandersetzung mit den traumatischen Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe. Hier beschreibt Broad, wie er die Auswirkungen auf die Menschen vor Ort wahrnimmt und wie er sich selbst von der Geschichte beeinflussen lässt. Besonders berührend sind die Zitate von Menschen, die durch die Katastrophe ihre Heimat verloren haben. Ein Beispiel hierfür ist das Zitat von Masami Yoshizawa, einem Bauern aus Fukushima: „Heirate nie eine Frau aus Fukushima. Viele Leute mussten sich solche Sätze anhören“ (S. 280). Diese Aussage zeigt auf erschreckende Weise, wie stark das Stigma ist, das Menschen aus dieser Region begleiten muss. Aber auch die Geschichte der „Hope Farm“, betrieben von einem Bauer, der sich weigert, seine verseuchten Rinder zu schlachten, ist tief berührend und zeigt die menschliche Entschlossenheit, trotz allem weiterzumachen. Chris Broad gelingt es, diese ernsten Themen mit einer Prise Humor und einem kritischen Blick auf sich selbst zu kombinieren. Seine Reflexionen über die eigene Fehlbarkeit, etwa das Thema der Enttäuschungen über nicht gehaltene YouTube-Versprechen, wirken authentisch und zeigen die menschliche Seite eines erfolgreichen YouTubers. Als Leser:in kann sich gut mit seiner persönlichen Reise identifizieren, sei es in Bezug auf das Streben nach Erfolg oder das Aufeinandertreffen mit den eigenen Fehlern und Schwächen. Es ist aber nicht nur das persönliche Wachstum von Chris Broad, das das Buch interessant macht, sondern auch die Auseinandersetzung mit dem Wandel Japans. Die gentrifizierten Viertel von Shibuya und Shinjuku und die Veränderungen in der japanischen Gesellschaft – etwa das Rauchen in Restaurants – spiegeln die sozialen und kulturellen Umwälzungen wider, die Japan in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Der Autor lässt uns an seinen Beobachtungen teilhaben, und auch hier spürt man die Unterscheidung zwischen der Zeit, in der er ankam, und der Gegenwart. Fazit „Abroad in Japan“ ist ein gelungenes Buch, das sowohl unterhaltsam als auch tiefgründig ist. Chris Broad zeigt auf, dass das Leben als Ausländer in Japan voller Herausforderungen und Überraschungen steckt, und gelingt es dabei, ernste Themen mit einem humorvollen Ton zu verbinden. Das Buch ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für Japan und das Leben als Expat interessieren. Dennoch gibt es stellenweise ein paar zu viele Wiederholungen (50 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan), das Gefühl für die Zeit geht verloren (ist ein Tag, eine Woche, oder doch schon ein Monat vergangen) und nicht immer wird die Tiefe der behandelten Themen voll ausgeschöpft bzw. auch alle mir wichtigen Themen angesprochen (Geschichte Japans, frauenspezifische Themen), weshalb ich 3,5 Sterne vergebe. »Wenn mich zehn Jahre in diesem Land etwas gelehrt haben, dann, dass es immer noch eine wildere Entdeckung zu machen gibt, gleich um die Ecke, im Land der aufgehenden Sonne.« (Buchzitat E-Book, S. 307)







































