The Appeal
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Description
WINNER OF THE 2022 CWA JOHN CREASEY NEW BLOOD DAGGER
ONE MURDER. FIFTEEN SUSPECTS. CAN YOU UNCOVER THE TRUTH?
There is a mystery to solve in the sleepy town of Lower Lockwood. It starts with the arrival of two secretive newcomers, and ends with a tragic death. Roderick Tanner QC has assigned law students Charlotte and Femi to the case. Someone has already been sent to prison for murder, but he suspects that they are innocent. And that far darker secrets have yet to be revealed...
Throughout the amateur dramatics society's disastrous staging of All My Sons and the shady charity appeal for a little girl's medical treatment, the murderer hid in plain sight. The evidence is all there, waiting to be found. But will Charlotte and Femi solve the case? Will you?
'Agatha Christie for the 21st century' THE TIMES
'Witty, clever and completely addictive' MAIL ON SUNDAY
'Gripping, ambitious and unusual' SOPHIE HANNAH
Book Information
Posts
Ein Mordfall voller Geheimnisse..... Und der Leser kann fleißig mitraten!
Dieses Buch ist so ganz anders geschrieben als die üblichen Krimis sonst! Hier erwartet uns Spannung in Form von E-Mails und Textnachrichten. Eine lokale Theatergruppe steckt mitten in den Proben zu ihrem neuen Stück, als die Familie des Regisseurs mitteilt, daß seine Enkelin wegen einer seltenen Krankheit dringend 250.000£ für die Behandlung benötigt. Die Mitglieder rufen eine große Spendenaktion auf. Doch dann passiert plötzlich ein Mord und das eingenommene Geld ist verschwunden. Der Schuldige ist irgendwer unter ihnen! Aber er verrät sich innerhalb der E-Mails, die unter der Theatergruppe ausgetauscht werden. Es ist grandios geschrieben und erst dachte ich, ich könne die Theatermitglieder nicht auseinander halten. Aber ich kam schnell rein und der Mord passiert erst sehr spät in diesem Krimi (letzten Drittel). Allerdings sind die vorher geschriebenen Mails und Textnachrichten wichtig, um die Personen besser beurteilen zu können und die Handlungen vor dem Mord einzuordnen. Die Mitarbeiterinnen Olufemi Hassan und Charlotte Holroyd werden vom Anwalt beauftragt, in den Mails den/die eigentlichen Mörder/in zu entlarven. Die Fakten werden zusammen getragen aus den einzelnen Korrespondenzen und es tauchen neue E-Mails auf, die ggf. die entscheidenden Hinweise auf den richtigen Mörder geben können. Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so fesseln würde und gebe hier sehr gerne eine absolute Leseempfehlung ❤️📚❤️ Einfach toll durchdacht und der Leser kann selber mitraten, wer sich in den Mails verraten hat. Von der Autorin lese ich gerne ein weiteres Buch ❤️📖
Eine kreative, mühsame Arbeit dieses Stilmittel des Mailverkehrs für einen Krimi zu nutzen. Es gelingt dennoch einen Drang zum Weiterlesen zu erzeugen. Die Personen kann man sich richtig gut vorstellen, obwohl man die eben nur aus Korrespondenzausschnitten kennt. 1 Punkt Abzug, da ich in der Mitte doch kurz ungeduldig wurde. Über 500 Seiten sind doch etwas viel. Aber es ist ganz toll konstruiert.
Eine Laienschauspielgruppe bereitet sich auf die Premiere ihres neuen Stückes vor, als plötzlich das Enkelkind des Vorstandsehepaares an Krebs erkrankt und eine seltene und teure Behandlung in den USA braucht. Was folgt ist eine große Spendenkampagne, alle machen begeistert mit - doch am Ende ist jemand tot. Ermordet. Der Roman besteht aus dem E- Mail- und WhatsApp- Verkehr der Theatermitglieder untereinander und wenn man gut aufpasst, kann man mitknobeln und herausfinden, wer der*die Täter*in ist. Ein großes Lesevergnügen! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und hatte das Gefühl, am Schluss jeden Charakter sehr gut zu kennen - nur anhand der E-Mails und Textnachrichten. Sehr originell und intelligent gemacht. Ich werde dieses Buch bestimmt öfters verschenken und empfehle es wärmstens😃
Ein Jahreshighlight? Schon »Der Twyford-Code«, Janet Halletts erster Krimi in deutscher Übersetzung, hat es im vergangenen Jahr in meine Top 10 geschafft und auch »Die Aufführung« hat gute Chancen auf einen Platz auf dem diesjährigen Treppchen. Worum geht's? Hauptsächlich um eine Laienschauspieltruppe in einem kleinen englischen Dorf und ein an einem Hirntumor erkranktes Kleinkind, für das besagte Truppe Spenden sammelt, um eine spezielle Therapie zu ermöglichen. Als ein Teil dieses Geldes gestohlen wird, nimmt das Unglück seinen Lauf ... So weit, so unspektakulär. Der Clou dieses Romans besteht nicht unbedingt in seinem Plot, sondern in der Erzählweise, für die Hallett bekannt ist. Sie nutzt ausschließlich E-Mails und Textnachrichten, um diese Geschichte zu erzählen. Durch diese Unmittelbarkeit wird der Leser selbst zum Ermittler. Der Reiz der Story liegt – noch mehr als im klassischen Kriminalroman – darin, die Geschehnisse selbst zu entschlüsseln. Wer beim Lesen gerne annotiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Obwohl mich »Der Twyford-Code« begeistert hat, lag »Die Aufführung« seit ihrem Erscheinungsdatum im November '24 auf meinem SUB, weil ich befürchtete, dass dieser moderne Briefroman ein deutlich höheres Level an Aufmerksamkeit erforderlich machen würde als meine übliche kriminalistische Prosa. Diese Sorge war jedoch komplett unbegründet. Bereits nach den ersten paar Seiten war ich mitten im Geschehen und konnte kaum aufhören zu lesen. Die Geschichte selbst entfaltet sich langsam, doch durch die persönlichen Korrespondenzen lernt man die Figuren schnell kennen. Des Öfteren musste ich schmunzeln, denn die Fallstricke menschlicher Kommunikation werden hier so klug wie beiläufig gespannt, dass es eine wahre Freude ist, die ein oder andere Figur ins Stolpern geraten zu sehen. Von der Auflösung des Mordes bin ich nicht 100%ig überzeugt, da diese mir zu konstruiert erschien, aber das ist beinahe nebensächlich, denn der Rest war absolut großartig. Wer Lust auf einen ungewöhnlichen Krimi hat, der zum Miträtseln einlädt, sollte unbedingt zu den Büchern von Janice Hallett im Allgemeinen und zu »Die Aufführung« im Speziellen greifen.
Ich war anfangs sehr misstrauisch, ob ich den Stil, wie das ganze Buch geschrieben ist, gut finde oder nicht. Da es Anfangs so viele unterschiedliche Namen waren, war ich oft sehr verwirrt und wusste gar nicht mehr, was der Sinn hinter den ganzen E-Mails überhaupt war. Aber besonders gegen Schluss war ich immer mehr gespannt, wie die ganze Geschichte ausgeht, also hat es mich schlussendlich doch überzeugen können🥰
Inhalt Ein Schicksalsschlag bringt eine englische Dorfgemeinde zusammen: Die kleine Poppy Reswick ist an Krebs erkrankt. Schnell hat die lokale Theatergruppe «The Fairway Players» 250000 Pfund für die Behandlung zusammengespendet. Aber plötzlich ist das Geld weg! Könnte jemand so abgebrüht sein, von einem kranken Kind zu stehlen? Die Antwort ist: Ja – und er oder sie schreckt nicht vor einem Mord zurück, um die Tat zu vertuschen. Doch in den E-Mails, die innerhalb der Gruppe hin und her gehen, hat sich jemand verraten. Zwischen den Zeilen zeigen die Mitglieder ihr wahres Gesicht, denn jeder der Beteiligten verfolgt seine eigenen Ziele, und niemand weiß besser als die Fairway-Players, wie man eine Show abzieht. Meinung Ich kenne kein Buch, dessen Titel besser zum Inhalt passt wie es bei diesem hier der Fall ist! Wie treffend, wenn man bedenkt, dass es sich nicht um einen normalen Plot handelt, sondern um E-Mails und Textnachrichten. Protokolle und Auszüge aus verschiedenen Dokumenten. Bevor jemand von euch sich jetzt fragt, was das genau bedeutet: Schaut euch unbedingt mal eine Leseprobe an. Ich denke, dass viele dann auch schon verstehen werden, auf was sie sich da “einlassen”, denn das muss man in jedem Fall. Und ich kann mir vorstellen, das diese Art der Erzählung nicht jedem gleich gut gefällt. Mir jedenfalls hat es unheimlich gut gefallen, auf diese Art und Weise in die Geschichte einzutauchen. Es regt noch viel mehr zum Nachdenken und Miträtseln an als ein herkömmlicher Plot. Die Figuren erscheinen einem wahnsinnig vertraut und man bekommt schnell ein Gefühl für die vielen verschiedenen Sichtweisen. In der Tat gibt es wirklich viele Figuren und ja, man braucht eine Weile, bis man sie alle einordnen kann. Aber eine Übersicht, die am Beginn angefügt ist, macht es ein bisschen einfacher. Die Autorin hat hier wirklich eine ganz besondere schriftstellerische Leistung gebracht, denn um auf diese Weise über 500 Seiten zu füllen, ist wirklich eine Leistung! Die Handlung wird einem total klar, auch wenn man nur die Ausschnitte aus den Konversationen hat und keine Erzählstimme. Auch die Atmosphäre ist hervorragend eingefangen, die eigentliche Idylle in dieser Dorfgemeinde wird schnell deutlich. Genauso deutlich wird aber auch, dass die Fassaden einiger Figuren nach und nach Risse bekommen. Ich hätte vorher nicht erwartet, dass das so gut umgesetzt sein kann. Warum gibt es dann keine 5 Sterne von mir? Das hat einen ziemlich simplen Grund, denn für mich gab es im zweiten Drittel ein paar Längen, die es überhaupt nicht gebraucht hätte. Ich war nie an einem Punkt, wo ich gesagt habe, dass ich nicht weiterlesen mag, denn dafür war es einfach zu gut. Aber es waren schon ein paar Seiten, die ich als etwas zu viel empfunden habe und in denen ich persönlich nicht so viel für mich mitnehmen konnte. Die Auflösung hingegen war wieder grandios und ich wurde sogar an ein paar Stellen noch einmal richtig überrascht. Fazit Ein richtig cooles Buch, ganz anders, als erwartet und sogar noch ein Stückchen besser als erhofft. Aber: Unbedingt vorher mal in die Leseprobe schauen! 4 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥ Danke an den Verlag und NetaGalley für das Rezensionsexemplar!
The Appeal war eine schöne und erfrischende Abwechslung. es ist erstaunlich wie man die Charaktere nur anhand ihrer E-Mails kennenlernt und wie nur zwei Mails ausreichend sind, einen Charakter schon als nervig zu empfinden. die Geschichte war gut, teilweise für meinem Geschmack etwas langgezogen. Die Auflösung war mir persönlich aich unnötig verkompliziert. trotz allem bin ich neugirierg auf ein weiteres Buch und Geschichte dieser Art, aber sicherlich nicht sofort. 3.5 Sterne
So much fun! If you ever want to feel like a detective, read this book! The first 100 pages can feel a little slow and difficult to follow. There are so many characters, and we follow each only by their e-mails to each other. So we get a lot of seemingly non-important information. But every word and every phrase is important, and soon enough you'll want to go back again to reread e-mails to make sure you got every detail to solve the case. Those characters are so annoying in the best way possible. You love to hate them, which is another great aspect about the book.
4.5* The Appeal war wohl das unterhaltsamste Buch welches ich dieses Jahr gelesen habe. Ich mag Bücher die in ungewöhnlicher Form geschrieben sind total und bin durch die E-Mails, Chats und anderen Nachrichten nur so durchgeflogen. Die letzten gut 100 Seiten konnte ich das Buch nur seehr wiederstrebend aus der Hand legen. Ich hatte viele Theorien und während gewisse richtig waren konnten mich andere komplett überraschen.
"One Murder. Fifteen Suspects. Can You Uncover The Truth" -front cover "Throughout the amateur dramatics society's disastrous staging of All My Sons and the shady charity appeal for a little girl's medical treatment, the murder hid in plain sight. Will Charlotte and Femi solve the case? Will you?" -back cover This book was a fun and fast read. I never guessed who the murderer was. I don't want to give any spoilers; read it, you won't regret it.
Dieses Buch habe ich abgebrochen, weil ich keine Lust hatte, dauernd hin und her zu blättern um auf die Charakterliste zu schauen, da echt eine Menge Charaktere in der Geschichte sind. Die spezielle Art mit dem E-Mails, SMS, etc. hat mit eigentlich gefallen, aber es war einfach zu viel. Zudem hat es mich besonders bei den E-Mails die Sache mit dem Absender/von und Empfänger/an gestört, da ich dauernd nachschauen musste wer wer ist. Und irgendwie wurde das dann so nervig, dass ich kein Interesse mehr hatte weiter zu lesen.
Unfassbar spannend
Ich habe jede Sekunde von "The Appeal" genossen und hatte auch viel Freude daran ebenfalls herauszufinden was denn nun genau passiert ist. Und da hat mich die Auflösung doch überrascht aber nicht im negativen. Im Nachhinein machte es sehr wohl Sinn aber ich habe die Geschichte einfach aus dem falschen Winkel betrachtet und das Offensichtliche komplett übersehen. Auf alle Fälle eine große Empfehlung von mir~!
A very fun family drama/ mystery where you, through reading everything, are trying to uncover the truth. The book uses this format expertly to create many red herrings, misunderstandings and making you draw many assumptions and hypothesis. My only critique is that the murder happens way too late (at around 250-300 pages in)! Much more of this books focussed on a convoluted family drama.
Description
WINNER OF THE 2022 CWA JOHN CREASEY NEW BLOOD DAGGER
ONE MURDER. FIFTEEN SUSPECTS. CAN YOU UNCOVER THE TRUTH?
There is a mystery to solve in the sleepy town of Lower Lockwood. It starts with the arrival of two secretive newcomers, and ends with a tragic death. Roderick Tanner QC has assigned law students Charlotte and Femi to the case. Someone has already been sent to prison for murder, but he suspects that they are innocent. And that far darker secrets have yet to be revealed...
Throughout the amateur dramatics society's disastrous staging of All My Sons and the shady charity appeal for a little girl's medical treatment, the murderer hid in plain sight. The evidence is all there, waiting to be found. But will Charlotte and Femi solve the case? Will you?
'Agatha Christie for the 21st century' THE TIMES
'Witty, clever and completely addictive' MAIL ON SUNDAY
'Gripping, ambitious and unusual' SOPHIE HANNAH
Book Information
Posts
Ein Mordfall voller Geheimnisse..... Und der Leser kann fleißig mitraten!
Dieses Buch ist so ganz anders geschrieben als die üblichen Krimis sonst! Hier erwartet uns Spannung in Form von E-Mails und Textnachrichten. Eine lokale Theatergruppe steckt mitten in den Proben zu ihrem neuen Stück, als die Familie des Regisseurs mitteilt, daß seine Enkelin wegen einer seltenen Krankheit dringend 250.000£ für die Behandlung benötigt. Die Mitglieder rufen eine große Spendenaktion auf. Doch dann passiert plötzlich ein Mord und das eingenommene Geld ist verschwunden. Der Schuldige ist irgendwer unter ihnen! Aber er verrät sich innerhalb der E-Mails, die unter der Theatergruppe ausgetauscht werden. Es ist grandios geschrieben und erst dachte ich, ich könne die Theatermitglieder nicht auseinander halten. Aber ich kam schnell rein und der Mord passiert erst sehr spät in diesem Krimi (letzten Drittel). Allerdings sind die vorher geschriebenen Mails und Textnachrichten wichtig, um die Personen besser beurteilen zu können und die Handlungen vor dem Mord einzuordnen. Die Mitarbeiterinnen Olufemi Hassan und Charlotte Holroyd werden vom Anwalt beauftragt, in den Mails den/die eigentlichen Mörder/in zu entlarven. Die Fakten werden zusammen getragen aus den einzelnen Korrespondenzen und es tauchen neue E-Mails auf, die ggf. die entscheidenden Hinweise auf den richtigen Mörder geben können. Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so fesseln würde und gebe hier sehr gerne eine absolute Leseempfehlung ❤️📚❤️ Einfach toll durchdacht und der Leser kann selber mitraten, wer sich in den Mails verraten hat. Von der Autorin lese ich gerne ein weiteres Buch ❤️📖
Eine kreative, mühsame Arbeit dieses Stilmittel des Mailverkehrs für einen Krimi zu nutzen. Es gelingt dennoch einen Drang zum Weiterlesen zu erzeugen. Die Personen kann man sich richtig gut vorstellen, obwohl man die eben nur aus Korrespondenzausschnitten kennt. 1 Punkt Abzug, da ich in der Mitte doch kurz ungeduldig wurde. Über 500 Seiten sind doch etwas viel. Aber es ist ganz toll konstruiert.
Eine Laienschauspielgruppe bereitet sich auf die Premiere ihres neuen Stückes vor, als plötzlich das Enkelkind des Vorstandsehepaares an Krebs erkrankt und eine seltene und teure Behandlung in den USA braucht. Was folgt ist eine große Spendenkampagne, alle machen begeistert mit - doch am Ende ist jemand tot. Ermordet. Der Roman besteht aus dem E- Mail- und WhatsApp- Verkehr der Theatermitglieder untereinander und wenn man gut aufpasst, kann man mitknobeln und herausfinden, wer der*die Täter*in ist. Ein großes Lesevergnügen! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und hatte das Gefühl, am Schluss jeden Charakter sehr gut zu kennen - nur anhand der E-Mails und Textnachrichten. Sehr originell und intelligent gemacht. Ich werde dieses Buch bestimmt öfters verschenken und empfehle es wärmstens😃
Ein Jahreshighlight? Schon »Der Twyford-Code«, Janet Halletts erster Krimi in deutscher Übersetzung, hat es im vergangenen Jahr in meine Top 10 geschafft und auch »Die Aufführung« hat gute Chancen auf einen Platz auf dem diesjährigen Treppchen. Worum geht's? Hauptsächlich um eine Laienschauspieltruppe in einem kleinen englischen Dorf und ein an einem Hirntumor erkranktes Kleinkind, für das besagte Truppe Spenden sammelt, um eine spezielle Therapie zu ermöglichen. Als ein Teil dieses Geldes gestohlen wird, nimmt das Unglück seinen Lauf ... So weit, so unspektakulär. Der Clou dieses Romans besteht nicht unbedingt in seinem Plot, sondern in der Erzählweise, für die Hallett bekannt ist. Sie nutzt ausschließlich E-Mails und Textnachrichten, um diese Geschichte zu erzählen. Durch diese Unmittelbarkeit wird der Leser selbst zum Ermittler. Der Reiz der Story liegt – noch mehr als im klassischen Kriminalroman – darin, die Geschehnisse selbst zu entschlüsseln. Wer beim Lesen gerne annotiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Obwohl mich »Der Twyford-Code« begeistert hat, lag »Die Aufführung« seit ihrem Erscheinungsdatum im November '24 auf meinem SUB, weil ich befürchtete, dass dieser moderne Briefroman ein deutlich höheres Level an Aufmerksamkeit erforderlich machen würde als meine übliche kriminalistische Prosa. Diese Sorge war jedoch komplett unbegründet. Bereits nach den ersten paar Seiten war ich mitten im Geschehen und konnte kaum aufhören zu lesen. Die Geschichte selbst entfaltet sich langsam, doch durch die persönlichen Korrespondenzen lernt man die Figuren schnell kennen. Des Öfteren musste ich schmunzeln, denn die Fallstricke menschlicher Kommunikation werden hier so klug wie beiläufig gespannt, dass es eine wahre Freude ist, die ein oder andere Figur ins Stolpern geraten zu sehen. Von der Auflösung des Mordes bin ich nicht 100%ig überzeugt, da diese mir zu konstruiert erschien, aber das ist beinahe nebensächlich, denn der Rest war absolut großartig. Wer Lust auf einen ungewöhnlichen Krimi hat, der zum Miträtseln einlädt, sollte unbedingt zu den Büchern von Janice Hallett im Allgemeinen und zu »Die Aufführung« im Speziellen greifen.
Ich war anfangs sehr misstrauisch, ob ich den Stil, wie das ganze Buch geschrieben ist, gut finde oder nicht. Da es Anfangs so viele unterschiedliche Namen waren, war ich oft sehr verwirrt und wusste gar nicht mehr, was der Sinn hinter den ganzen E-Mails überhaupt war. Aber besonders gegen Schluss war ich immer mehr gespannt, wie die ganze Geschichte ausgeht, also hat es mich schlussendlich doch überzeugen können🥰
Inhalt Ein Schicksalsschlag bringt eine englische Dorfgemeinde zusammen: Die kleine Poppy Reswick ist an Krebs erkrankt. Schnell hat die lokale Theatergruppe «The Fairway Players» 250000 Pfund für die Behandlung zusammengespendet. Aber plötzlich ist das Geld weg! Könnte jemand so abgebrüht sein, von einem kranken Kind zu stehlen? Die Antwort ist: Ja – und er oder sie schreckt nicht vor einem Mord zurück, um die Tat zu vertuschen. Doch in den E-Mails, die innerhalb der Gruppe hin und her gehen, hat sich jemand verraten. Zwischen den Zeilen zeigen die Mitglieder ihr wahres Gesicht, denn jeder der Beteiligten verfolgt seine eigenen Ziele, und niemand weiß besser als die Fairway-Players, wie man eine Show abzieht. Meinung Ich kenne kein Buch, dessen Titel besser zum Inhalt passt wie es bei diesem hier der Fall ist! Wie treffend, wenn man bedenkt, dass es sich nicht um einen normalen Plot handelt, sondern um E-Mails und Textnachrichten. Protokolle und Auszüge aus verschiedenen Dokumenten. Bevor jemand von euch sich jetzt fragt, was das genau bedeutet: Schaut euch unbedingt mal eine Leseprobe an. Ich denke, dass viele dann auch schon verstehen werden, auf was sie sich da “einlassen”, denn das muss man in jedem Fall. Und ich kann mir vorstellen, das diese Art der Erzählung nicht jedem gleich gut gefällt. Mir jedenfalls hat es unheimlich gut gefallen, auf diese Art und Weise in die Geschichte einzutauchen. Es regt noch viel mehr zum Nachdenken und Miträtseln an als ein herkömmlicher Plot. Die Figuren erscheinen einem wahnsinnig vertraut und man bekommt schnell ein Gefühl für die vielen verschiedenen Sichtweisen. In der Tat gibt es wirklich viele Figuren und ja, man braucht eine Weile, bis man sie alle einordnen kann. Aber eine Übersicht, die am Beginn angefügt ist, macht es ein bisschen einfacher. Die Autorin hat hier wirklich eine ganz besondere schriftstellerische Leistung gebracht, denn um auf diese Weise über 500 Seiten zu füllen, ist wirklich eine Leistung! Die Handlung wird einem total klar, auch wenn man nur die Ausschnitte aus den Konversationen hat und keine Erzählstimme. Auch die Atmosphäre ist hervorragend eingefangen, die eigentliche Idylle in dieser Dorfgemeinde wird schnell deutlich. Genauso deutlich wird aber auch, dass die Fassaden einiger Figuren nach und nach Risse bekommen. Ich hätte vorher nicht erwartet, dass das so gut umgesetzt sein kann. Warum gibt es dann keine 5 Sterne von mir? Das hat einen ziemlich simplen Grund, denn für mich gab es im zweiten Drittel ein paar Längen, die es überhaupt nicht gebraucht hätte. Ich war nie an einem Punkt, wo ich gesagt habe, dass ich nicht weiterlesen mag, denn dafür war es einfach zu gut. Aber es waren schon ein paar Seiten, die ich als etwas zu viel empfunden habe und in denen ich persönlich nicht so viel für mich mitnehmen konnte. Die Auflösung hingegen war wieder grandios und ich wurde sogar an ein paar Stellen noch einmal richtig überrascht. Fazit Ein richtig cooles Buch, ganz anders, als erwartet und sogar noch ein Stückchen besser als erhofft. Aber: Unbedingt vorher mal in die Leseprobe schauen! 4 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥ Danke an den Verlag und NetaGalley für das Rezensionsexemplar!
The Appeal war eine schöne und erfrischende Abwechslung. es ist erstaunlich wie man die Charaktere nur anhand ihrer E-Mails kennenlernt und wie nur zwei Mails ausreichend sind, einen Charakter schon als nervig zu empfinden. die Geschichte war gut, teilweise für meinem Geschmack etwas langgezogen. Die Auflösung war mir persönlich aich unnötig verkompliziert. trotz allem bin ich neugirierg auf ein weiteres Buch und Geschichte dieser Art, aber sicherlich nicht sofort. 3.5 Sterne
So much fun! If you ever want to feel like a detective, read this book! The first 100 pages can feel a little slow and difficult to follow. There are so many characters, and we follow each only by their e-mails to each other. So we get a lot of seemingly non-important information. But every word and every phrase is important, and soon enough you'll want to go back again to reread e-mails to make sure you got every detail to solve the case. Those characters are so annoying in the best way possible. You love to hate them, which is another great aspect about the book.
4.5* The Appeal war wohl das unterhaltsamste Buch welches ich dieses Jahr gelesen habe. Ich mag Bücher die in ungewöhnlicher Form geschrieben sind total und bin durch die E-Mails, Chats und anderen Nachrichten nur so durchgeflogen. Die letzten gut 100 Seiten konnte ich das Buch nur seehr wiederstrebend aus der Hand legen. Ich hatte viele Theorien und während gewisse richtig waren konnten mich andere komplett überraschen.
"One Murder. Fifteen Suspects. Can You Uncover The Truth" -front cover "Throughout the amateur dramatics society's disastrous staging of All My Sons and the shady charity appeal for a little girl's medical treatment, the murder hid in plain sight. Will Charlotte and Femi solve the case? Will you?" -back cover This book was a fun and fast read. I never guessed who the murderer was. I don't want to give any spoilers; read it, you won't regret it.
Dieses Buch habe ich abgebrochen, weil ich keine Lust hatte, dauernd hin und her zu blättern um auf die Charakterliste zu schauen, da echt eine Menge Charaktere in der Geschichte sind. Die spezielle Art mit dem E-Mails, SMS, etc. hat mit eigentlich gefallen, aber es war einfach zu viel. Zudem hat es mich besonders bei den E-Mails die Sache mit dem Absender/von und Empfänger/an gestört, da ich dauernd nachschauen musste wer wer ist. Und irgendwie wurde das dann so nervig, dass ich kein Interesse mehr hatte weiter zu lesen.
Unfassbar spannend
Ich habe jede Sekunde von "The Appeal" genossen und hatte auch viel Freude daran ebenfalls herauszufinden was denn nun genau passiert ist. Und da hat mich die Auflösung doch überrascht aber nicht im negativen. Im Nachhinein machte es sehr wohl Sinn aber ich habe die Geschichte einfach aus dem falschen Winkel betrachtet und das Offensichtliche komplett übersehen. Auf alle Fälle eine große Empfehlung von mir~!
A very fun family drama/ mystery where you, through reading everything, are trying to uncover the truth. The book uses this format expertly to create many red herrings, misunderstandings and making you draw many assumptions and hypothesis. My only critique is that the murder happens way too late (at around 250-300 pages in)! Much more of this books focussed on a convoluted family drama.


























