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Wandering Stars

3.9(35)
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About the book

LONGLISTED FOR THE BOOKER PRIZE 2024
THE INSTANT NEW YORK TIMES BESTSELLER

'Wandering Stars is the kind of book that saves lives' Kaveh Akbar, author of Martyr!

'Among the tragedy .... there is redemption and humanity. It's a stunning book' Dua Lipa, Service95 Book of the Month

A heart-rending story of a Native American community told through the generations

Colorado, 1864. Star, a young survivor of the Sand Creek Massacre, is brought to the Fort Marion prison castle where he is forced to learn English and practice Christianity by an evangelical prison guard, who will go on to found the Carlisle Indian Industrial school, dedicated to the eradication of Native history, culture and identity.

Years later, Star's son, Charles, is sent to this school, where he is brutalised by the same man. Together with fellow student Opal Viola, Charles envisions a future far away from the institutional violence that follows their bloodlines.

Full of poetry music, rage and love, Wandering Stars, looks to the past and future across the generations of the Bear Shield and Red Feather family, finding their way through displacement and pain, towards home and hope.

A GUARDIAN BOOK OF THE YEAR 2024
AN OBSERVER BOOK OF THE YEAR 2024

'Wondrous' Nana Kwame Adjei-Brenyah, author of Chain-Gang All-Stars
'This novel is alive' Tess Gunty, author of The Rabbit Hutch
'A towering achievement' New York Times
'As vital as air' Guardian

Editions (7)

ISBN9781529930344
PublisherRandom House UK Ltd
Publication Date03/06/25

Reviews & Ratings

35 ratings

6 reviews

3.9

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  • 4.0

    Einen lesenswerter Roman über die Historie der Native Americans und Schmerzmittelsucht 💊

    Mein Wissen über Native Americans reicht leider nicht weit über klischierte US-Western Filme wie Winnetou oder Karl May hinaus. Bilder voller Nostalgie waren in meinem Kopf - die weiten Landschaften und das naturnahe Leben der indigenen Völker. Der US-Autor Tommy Orange hat meine romantisierten Vorstellungen zu ganz anderen Bildern gewandelt und hat mich mit seinem zweiten Roman „Verlorene Sterne“ dazu angeregt mich damit mehr literarisch beschäftigen zu wollen. Es ist zugleich Vorgeschichte als auch Fortsetzung seines Vorgängerbuches „Dort, dort“. Der Roman erzählt die Geschichte von zwei indigenen Teenagern über 150 Jahre Kolonialgeschichte hinweg. Wie hold war ihnen das Schicksal?! Der amerikanische Autor ist Mitglied der Cheyenne und Arapaho Nation und erzählt uns eine authentische Familiengeschichte über sieben Generationen hinweg, die sowohl Drogensucht, als auch Annexion und Suppression thematisiert. Heute leben circa siebzig Prozent der fünf Millionen Native Americans in Städten, nicht in Reservaten. Wie leben sie dort? Warum setzen sich die immer gleichen Probleme von Identitätssuche, familiärer Instabilität und Sucht über Generationen fort? In „Verlorene Sterne“ bekommen wir Antworten auf diese Fragen. Wir erfahren auch von der verfehlten US-Politik gegenüber den Indigenen in Form von unterschiedlichen Protagonist*innen im ersten Teil des Romans, allerdings habe ich durch die Zeitsprünge teilweise den Überblick verloren und den Figuren fehlt es durch die straffe Abfolge von Geschehnissen an Tiefe. Die Einrichtung der Indianerinternate und die Internierung einer Gruppe von Indianern in einer Gefängnisgfestung in Florida sind als wichtige Punkte in der Historie zu benennen. Der zweite Teil des Romans hat den Titel „Nach 2018“ und erzählt die Geschichte des jungen Orvil Red Feather, der als Teenager abhängig wird von Schmerzmitteln. Bereits Orvils Vorfahren konsumierten Laudanum, Mescalin und Alkohol, nun reiht er sich ein und bildet die Nachkommenschaft der Abhängigen, auch sein Bruder Lony gerät in die Szene. Die Suchtthematik fand ich in dem Zusammenhang sowohl literarisch, als auch aus medizinischer Sicht extrem gut umgesetzt (allein dafür hat es sich schon für mich gelohnt das Buch zu lesen). Ich habe viel gelernt und der Autor Tommy Orange hat die historischen Bezüge gut aufgearbeitet und in Zusammenhang gesetzt. Auch wenn sich der Roman für mich thematisch überladen angefühlt hat, habe ich ihn sehr gerne gelesen. Mir sind die Grausamkeiten nun vor Augen, die mit der Vertreibung der Indigenen verbunden sind. Ein wertvolles Buch, das Bewusstsein schafft und aufräumt mit Klischees, die sich vielleicht noch in unseren Köpfen befinden - wer sicher mehr mit der Thematik Schmerzmittelsucht und den Native Americans auseinandersetzen möchte, findet mit „Verlorene Sterne“ einen lesenswerten Roman.

    Aug 31, 2024

  • leylaslibrary
    leylaslibrary

    59 Followers

    4.0

    Wir begleiten eine Native-American Familie über mehrere Generationen hinweg. Nicht nur wird über das Ende des Krieges berichtet, wie die "Umerziehung" abgelaufen ist, aber auch Drogenkonsum spielt eine große Rolle. Eine Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln und Sehnsüchten. Sehr zu empfehlen.

    Oct 10, 2025

  • jochen_go
    jochen_go

    154 Followers

    4.0

    Mein erstes Buch eines Native American. In Wandering Stars von Tommy Orange wird die Geschichte indigener Identität über Generationen hinweg auf ihrer Suche nach Zugehörigkeit erzählt. Ein kraftvoller, poetischer Roman über Verlust, Widerstand und die Bedeutung von Herkunft, eindringlich und bewegend. Und ein cooles Cover gibt es auch dazu!

    Mein erstes Buch eines Native American. In Wandering Stars von Tommy Orange wird die Geschichte indigener Identität über Generationen hinweg auf ihrer Suche nach Zugehörigkeit erzählt. Ein kraftvoller, poetischer Roman über Verlust, Widerstand und die Bedeutung von Herkunft, eindringlich und bewegend. Und ein cooles Cover gibt es auch dazu!

    Jan 2, 2026

3 of 6 reviews

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