Before the Coffee Gets Cold
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Description
**Pre-order Before I knew I loved you, the new book in the series, now!**
What would you do if you could travel back in time? More importantly, who would you want to meet, maybe for one last time? Toshikazu Kawaguchi's Before the Coffee Gets Cold, translated from Japanese, explores this age-old question . . .
In a cosy back alley in Tokyo, there is a cafe which has been serving carefully brewed coffee for more than one hundred years. But this coffee shop offers its customers a unique experience: the chance to travel back in time.
Prepare to meet four visitors, each of whom is hoping to make use of the cafe's time-travelling offer in order to:
- confront the man who left them
- receive a letter from their husband whose memory has been taken by Alzheimer's
- see their sister one last time
- meet the daughter they never got the chance to know.
But the journey into the past does not come without risks: customers must sit in a particular seat. They cannot leave the cafe. And finally, they must return to the present before the coffee gets cold . . .
'This book broke my heart, took the pieces, and put them back together in a messy and beautiful way. . . ' - well.read.woman on Instagram
Continue the beautifully moving storytelling with Tales from the Cafe, Before Your Memory Fades, Before We Say Goodbye and Before We Forget Kindness.
Book Information
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein japanisches Café und ein magischer Stuhl
Bevor der Kaffee kalt wird beinhaltet vier Kurzgeschichten rund um das Café Funiculi Funicula, in dem ein magischer Stuhl steht. Mithilfe dieses Stuhls kann man in die Zukunft oder die Vergangenheit reisen, allerdings unter bestimmten Regeln. Schnell lernen die Protagonisten, dass man die Gegenwart nicht ändern kann, wohl aber seine eigene Einstellung zu ihr. ☕️ Es war mein erstes Buch eines japanischen Autors und die entschleunigte Erzählweise und das gemütliche Setting haben mir gut gefallen - ABER ich bin nach der zweiten Geschichte schon ganz verrückt geworden, weil die Regeln zu der funktionsweise des Stuhls viel zu oft und ausführlich beschrieben wurden.
Ein tiefgründiges Buch, das zum Nachdenken anregt ☕️🐈
Vier Erzählungen über vier unterschiedliche Personen, die in die Vergangenheit reisen, diese aber nicht verändern können. Alle mit dem gleichen Ziel: eine Chance die Vergangenheit hinter sich zu lassen und nach vorne zu blicken. Ich persönlich fand, dass es mit jeder Geschichte emotionaler und mitreißender wurde. Ich hatte sogar Pipi in den Augen. Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher 🩵

Ein tiefgründiges Buch über verpasste Chancen, wichtige Gespräche und darüber, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und Frieden zu finden.
„Bevor der Kaffee kalt wird“ von Toshikazu Kawaguchi erzählt vier miteinander verbundene Geschichten aus einem kleinen Café, in dem es möglich ist, in die Vergangenheit zu reisen – allerdings unter strengen Regeln: Die Gegenwart lässt sich nicht verändern, und die Reise dauert nur, bis der Kaffee kalt wird. Im Mittelpunkt stehen vier verschiedene Menschen, die diese ungewöhnliche Chance nutzen, um ungelöste Beziehungen zu klären. Sie wollen sich verabschieden, entschuldigen oder eifach nur einen geliebten Menschen wiedersehen. Jede Geschichte ist dabei auf ihre eigene Weise emotional und zeigt, wie stark Worte und unausgesprochene Gefühle unser Leben prägen können. Das Buch überzeugt weniger durch Spannung, sondern vielmehr durch seine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre. Es ist berührend, manchmal traurig, aber auch tröstlich und voller Wärme. Das Buch ist emotional, ehrlich, herzerwärmend und regt zum Nachdenken an. Es stellt eine stille, aber kraftvolle Frage: Würdest du in die Vergangenheit reisen, nur um ein letztes Gespräch zu führen, obwohl du weißt, dass sich nichts ändern wird? Und was würdest du sagen, wenn dir diese eine Gelegenheit geschenkt würde?

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“
🥺🤭🤯🤓😢 Kurzweilige Geschichten über das Leben mit seine Entscheidungen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen. Es hatte leider häufig Wiederholungen, die wahrscheinlich nur stören, wenn man das Buch an einem Stück liest. Liest man es mit Unterbrechungen, sind die Wiederholungen bestimmt hilfreich. Die Geschichten werden wohl noch lange Zeit in und an mir arbeiten- es hat mir gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass ich es irgendwann gern nochmal lesen möchte. Die weiteren Teile hole ich mir bestimmt auch noch. Ein wenig hat es mich an „Dienstags bei Morrie“ erinnert - mit einem ganz eigenen Schreibstil :).
Vielleicht waren meine Erwartungen nach all dem Hype zu hoch – aber selten habe ich einen Roman gelesen, der mich so enttäuscht hat. Der Schreibstil hat mich unheimlich genervt: ständige Wiederholungen von Dingen, die man längst verstanden hat. Gefühle werden nicht gezeigt, sondern erklärt – so, als würde der Autor denken, die Leser seien zu blöd, um selbst etwas zu begreifen. Von „show, don’t tell“ keine Spur. Die Handlungsidee hat eigentlich viel Potential und ist an sich auch ganz okay, aber der Schreibstil hat für mich alles unerträglich gemacht. Ein Roman, der für mich definitiv nicht den Hype wert ist.
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.
Das Buch hat mehrere kleine Kurzgeschichten, diese ziehen sich aber durch die Schreibweise wie Gummi. Die Story an sich ist ganz schön und traurig zugleich aber ich bin durch das Buch eher in eine Leseflaute rein und verstehe den Hype nicht so richtig…
What would you do if you could travel back in time? ☕️
In einem Café in einem Keller in Tokio erwartet einen eine unglaubliche Erfahrung - man kann in der Zeit reisen. Es gibt jedoch Regeln, die man befolgen muss: - The only people you can meet while in the past are those who have visited the cafe - There ist nothing you can do while in the past that will change the present - You need to return before the coffee gets cold. Das Buch umfasst vier Kurzgeschichten, in denen Personen entscheiden, in der Zeit zu reisen, um mit Themen abzuschließen und im Hier und Jetzt weiterleben zu können. Es ist japanische Literatur, klassisch sehr detailliert beschrieben. Eher ein cozy read und mit einer schönen Message. Ich hab’s sehr gerne gelesen, wobei ich die Übersetzung vom japanischen ins englische manchmal etwas off empfunden habe.

Bittersüß wie schwarzer Kaffee mit Zucker ☕
💠 ☕ 💠 » Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden Wie wäre es, wenn du in die Vergangenheit reisen könntest? Bevor der Kaffee kalt wird erzählt von einem magischen Stuhl in einem sehr besonderen Café in Tokio. Wer sich auf diesen Stuhl setzt, darf in die Vergangenheit zurückreisen, aber nur solange, bis »der Kaffee kalt wird«. Das Café trägt den Namen Funiculi Funicula und zieht viele Menschen unwillkürlich an, weil sie das Bedürfnis verspüren, vergangene Situationen zu verändern, Dinge, die sie betreuen, wieder gut zu machen.« 💠 ☕ 💠 Das klingt doch schonmal danach, dass das ein gefühlvolles und eher ruhiges Buch wird. Und ja, die Handlung wird gemächlich erzählt ohne Hektik. Unterteilt in vier Kapitel beziehungsweise in vier Geschichten, die alle doch miteinander zusammenhängen. Jedesmal stehen andere Personen im Mittelpunkt, die in der Zeit 🕰️ zurückreisen wollen für eine zweite Chance. Allerdings, »Man kann in der Vergangenheit nichts tun, um den Ausgang der Geschichte in der Gegenwart zu beeinflussen«. Das ist nur eine der Regeln, an die man gebunden ist. Jeder der vier Person hat seinen Grund für die Zeitreise. 🔸Die Liebenden ☕ die sich trennen müssen. 🔸Das Paar ☕ der Mann mit Alzheimer, der seine Frau nach und nach vergisst. 🔸Die Schwestern ☕ die sich nicht miteinander aussprechen können. 🔹Mutter und Kind ☕ die sich nicht kennenlernen können. Ab der zweiten Erzählung haben mich die Geschichten durch ihren bittersüßen Beigeschmack zu Tränen gerührt. 🥹 Das Buch war an sich angenehm geschrieben nur an zwei Stellen war ich kurz mal verwirrt. Man kann das Buch häppchenweise lesen, in jedem Kapitel wird gerne mal aus den vorangegangenen kurz wichtiges wiederholt. Für Leserinnen oder Leser, die sich vornehmen das Buch in kleinen Happen zu genießen, also zum Beispiel jeden Abend eins der Kapitel, ist diese Wiederholung ganz hilfreich. Für Leute, die die Geschichte in einen Rutsch durchlesen, könnte es eher einen aus dem Lesefluss reisen. Das war der erste Band von vier und ich denke, ich werde irgendwann die anderen auch noch lesen. Aber das muss jetzt nicht sofort sein. Ich bin gespannt ob in den anderen Bänden näher auf die Geschichte der Geisterfrau, die immer auf dem besonderen (Zeitreise-)Stuhl sitz, eingegangen wird beziehungsweise erzählt wird. Denkt daran: "trinkt euren Kaffee bevor er kalt wird" ☕⏳

Hab mir mehr erhofft 😕
Ich hab das Buch ausgeliehen, hatte daher leider keine Zeit mehr das letzte Kapitel zu lesen. Aber ich fand die Geschichten und die Idee an sich sehr gut. Aber leider waren es mir am Anfang viel zu viele Namen. Vor allem in der ersten Geschichte wurde meiner Meinung nach zu viel drumherum erzählt. Alles in allem aber ein solides Buch .👍
WoW
Völlig unerwartet wunderschön. Hatte das so nicht erwartet in dem Buch aber die Geschichten aller Beteiligten war jede für sich sehr schön. Ich hatte ständig das Gefühl wie bei einem Bollywood Film,wenn die große Liebe auf einmal um die Ecke kommt , oder ein Wunder geschieht... herrlich. Tolles Wohlfühlbuch und lässt sich super an einem Tag lesen🫶

Süss und herzlich!
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da es im Gegensatz zu vielen anderen meiner Bücher eine leichtere Lektüre war. Aber dennoch war das Buch mit Interessanten Momenten gefüllt und jede Geschichte war auf ihre Art und Weise sehr Herz erwärmend und schön. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, was mich bei dem Buch aber nicht stört sondern eher zur gemütlichen Ambiente beiträgt. Hier lernt man ein Café kennen, welches einen Platz besitzt mit dem es möglich ist in die Vergangenheit zurück zu reisen, was für viele bewegende Momente sorgt. Es war jedoch nichts dramatisches weswegen das ganze ein wirklich schöner cozy read für mich war. Insbesondere die zweite Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hat mich emotional sehr gerührt! Auch die Charaktere waren jeder auf seine Arte einfach toll und ich fand es angenehm das man mehrere Protagonisten hatte anstelle einer Person. Da es noch 4 weitere Bände gibt, möchte ich in der Bewertung nich nicht allzu hoch gehen. Ich möchte mir erst einmal ein Gesamtbild von den weiteren Bänden machen. Der einzige Nachteil den ich zu bemängeln habe ist, dass wirklich in jedem Kapitel noch einmal detailliert erklärt wird, wie das mit dem Zeitreisen funktioniert und das wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Aber ansonsten ein sehr schönes Buch!
Das Buch war ein Geschenk....
Von meiner Mutter, sonst hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Es ist nicht das Thema Buch, was mich interessiert. An sich ist es ein schönes Buch, was definitiv zum Nachdenken anregt und auch dazu anregt - Dinge auch von einer anderen Perspektive zu sehen. Aber dennoch würde ich kein weiteres Buch dieser Reihe lesen.
Abgebrochen
Ich habe dieses Buch abgebrochen, weil ich mich darüber geärgert habe: 1. Sind erfolgreiche Frauen hier hübsch, hässliche Frauen ungepflegt und faul 2. Der erste "Lebenstipp" war für die Frau in ihrer Karriere zugunsten des Mannes zurück zu stecken. Dann klappt es auch mit der Liebe. Och nö, da hatte ich keine Lust mehr weiter zu hören.
„Sie kennen die Regel? Trinken Sie aus, bevor der Kaffee kalt wird!“ ☕️⏳
Zeitreisen? Da bin ich da dabei! Eines meiner allerliebsten Genres ist Zeitreisen. Für mein Empfinden gibt es dazu viel zu wenig Lektüren. In der Kurzlektüre „Bevor der Kaffee kalt wird“ werden wir auf 240 Seiten nach Japan mitgenommen in ein kleines Café namens Funiculi Funicula. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat es den Ruf, dass man für eine kurze Dauer von etwa 10 Minuten in der Zeit reisen kann, wenn man auf einem bestimmten Stuhl Platz nimmt. An diese Zeitreise sind ein paar Bedingungen geknüpft und man sollte sich streng dran halten, da man sonst unter Umständen als Geist in einer Zwischenwelt stecken bleiben könnte. Wir lesen hier 4 Geschichten von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nochmal für einen kurzen Moment zurück wollen… Zurück um etwas nochmals zu erleben. Um Fragen zu stellen oder um einen geliebten Menschen nochmal kurz wiederzusehen. Die erste Geschichte zum Auftakt war mit den vielen japanischen Namen etwas gewöhnungsbedürftig. Da musste ich etwas reinfinden, um alle Charaktere auseinander zu halten. Auch die japanische Kultur wird hier viel berücksichtigt und integriert. Ungewöhnlich war tatsächlich die Erzählweise, da der Autor sehr häufig Gedanken wiederholt hat. Die Regeln der Zeitreise immer wieder aufs Neue erklärt hat. Das ist mir in japanischen Serien auch schon aufgefallen. Als wolle man sichergehen, dass es auch der allerletzte Doofi in der letzten Reihe ebenfalls versteht.😉 Ab der 2. Geschichte hat man allerdings einen guten Überblick und kennt alle Charaktere und man hat sich auf den Schreibstil eingelassen. Ab dann nimmt das Buch richtig Fahrt auf und wird zu einer wirklich emotionalen Achterbahnfahrt. Die Geschichten sind traurig, herzzerreißend und schön zugleich. Der ein oder andere Kloß bildete sich schon mal im Hals, da man aus jeder Geschichte ein wenig eigene Erfahrung wiedererkannt. Die Zeitreisen verändern nichts am Verlauf des Geschehenen. Egal was man sagt, nichts würde die Gegenwart beeinflussen. Dennoch kommt jede Person aus seiner Reise verändert zurück und diese Message hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es geht viel um Selbstreflexion und -Liebe. Um das Gefühl, nicht so hart zu sich zu sein und 2x hinzusehen. Toshikazu Kawaguchi hat hier zurecht einen Weltbestseller geschrieben. „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“ Ganz viel Liebe 🫶🏻 Bewegende 4/5 ⭐️

Inhalt: Einer Legende zufolge gibt es in Japan ein ganz besonderes Café: das Funiculi Funicula. Wer hier Platz auf einem bestimmten Stuhl nimmt und eine spezielle Tasse Kaffee trinkt, kann für einen kurzen Moment in die Vergangenheit reisen. Das Café selbst wirkt wie aus einer anderen Zeit. Die Einrichtung ist altmodisch, eine Klimaanlage sucht man vergeblich, und ein alter Deckenventilator verteilt mehr Luft, als er kühlt – und dennoch bleibt es selbst im Hochsommer angenehm kühl. Woran das liegt, weiß niemand so genau – nicht einmal die Betreiber, obwohl das Café seit über 140 Jahren existiert. Auch die Gäste sind besonders: Eine Frau im weißen Kleid sitzt dauerhaft auf dem besagten Stuhl, eine andere Dame erscheint täglich mit Lockenwicklern. Kaffee wird hier noch traditionell aus der Kanne eingeschenkt, nachgeschenkt wird kostenlos. Trotz mysteriöser Medienberichte über die Zeitreisemöglichkeit bleibt der Ansturm aus – vielleicht wegen der strengen Regeln, die mit der Reise verbunden sind: 1. Man kann nur Personen in der Vergangenheit treffen, die ebenfalls das Café besucht haben. 2. Nichts, was man dort tut, wird die Gegenwart verändern. 3. Ist der magische Stuhl besetzt, muss man warten. 4. Man darf den Stuhl während der Reise nicht verlassen. 5. Und am wichtigsten: Ist der Kaffee kalt, bevor man ihn ausgetrunken hat, bleibt man in der Vergangenheit gefangen. Meinung: „Bevor der Kaffee kalt wird“ habe ich zum Geburtstag von einer lieben Freundin geschenkt bekommen – ein Volltreffer! Ich liebe Kaffee in all seinen Facetten, und die Idee eines magischen Cafés, das Reisen in die Vergangenheit ermöglicht, fand ich sofort faszinierend. Toshikazu Kawaguchi erzählt seine Geschichte in einem Prolog und vier miteinander verwobenen Episoden. Diese sollten nicht einzeln gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen und gemeinsam ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Wir lernen die Stammgäste und das Personal näher kennen: eine Frau, die eine geliebte Verwandte verloren hat; eine Bedienung, die stets freundlich ist; den etwas kauzigen Besitzer – und natürlich den Mann mit der Reisezeitschrift und die geheimnisvolle Frau im weißen Kleid, die scheinbar nie den Stuhl verlässt. Anfangs wirkte die Geschichte auf mich etwas skurril und stellenweise unstrukturiert. Einige Ungereimtheiten – etwa, warum das Café trotz TV-Prominenz kaum neue Gäste anzieht – bleiben lange ungeklärt. Auch das Verhalten einzelner Figuren wirkte für mich stellenweise nicht ganz nachvollziehbar. Einige dieser „Plotholes“ werden im späteren Verlauf aufgegriffen, andere bleiben als kleine Ungereimtheiten stehen. Doch diese kleinen Schwächen verzeiht man gern, denn das Buch lebt von seinen liebevoll gezeichneten Figuren, seiner ruhigen Erzählweise und den berührenden Momenten, die sich entfalten, wenn Menschen versuchen, einen schmerzhaften Augenblick in der Vergangenheit aufzuarbeiten oder Abschied zu nehmen. Die emotionale Tiefe der Geschichten ist bemerkenswert, ohne kitschig zu wirken. Besonders gefallen haben mir auch die schrulligen Details, etwa die Tatsache, dass die Frau im weißen Kleid ein Geist ist, der nur einmal täglich kurz den Stuhl verlässt – um auf die Toilette zu gehen. Solche Szenen verleihen dem Buch einen charmanten, leicht skurrilen Grundton. Fazit: „Bevor der Kaffee kalt wird“ ist ein leises, poetisches Buch, das seine Leser für einen kurzen Moment an einen magischen Ort entführt – und manchmal sogar in die Vergangenheit. Die Geschichten berühren, regen zum Nachdenken an und bleiben im Gedächtnis. Ein stiller Schatz, der zu Recht auf der Bestsellerliste steht. Kein Geheimtipp mehr, aber dennoch eine klare Leseempfehlung – vor allem für Menschen, die im Alltäglichen das Magische suchen.

Berührender Read für zwischendurch💭✨
„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden..“ Das Buch erzählt von einem magischen Café in Tokio, welches es den Besuchern ermöglicht in die Vergangenheit zu reisen um vergangene Situationen zu ändern oder Dinge die sie bereuen, wieder gut zu machen ⏳☕️ Aber Achtung! Das Zeitfenster schließt sich, sobald der ausgeschenkte Kaffee kalt wird..🪄☕️⏳💭 Mir haben die 4 einzelnen Geschichten sehr sehr gut gefallen. Jede hat mich auf seine ganz bestimmte Art und Weise wirklich berührt. Jeder der Besucher hat sein eigenes Päckchen mit sich zu tragen, eigene Sehnsüchte und verpatze Chancen🥺 Es war wirklich magisch jeden bei seiner Reise zu begleiten und vor allem zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es am Ende gar nicht darauf ankommt die Vergangenheit ändern zu können, sondern vielmehr Geschehenes zu verstehen und seinen Frieden zu schließen 🕊️✨ Der Schreibstil, in der Erzählerperspektive, ist wirklich sehr angenehm gewesen. Vielleicht etwas einfach, aber dafür sehr warm und gefühlvoll🫶🏼 Ich mochte die Atmosphäre und die Vorstellung von dem Café total gern. Hier hätte ich gern selbst ein paar schöne, erkenntnisreiche Stunden verbracht 🥰 Ein kleiner Reminder wie wichtig es ist, die Zeit die uns hier vergönnt ist wirklich zu schätzen🏹🩷

3,5⭐️ Schönes Buch für Zwischendurch
Vier schöne kurze Geschichten, die perfekt für Zwischendurch sind. Als erstes dachte ich es sind 4 in sich abgeschlossene Geschichten, doch sie werden sehr schön miteinander verbunden. Ich war bis zum Ende etwas verwirrt mit den Namen, da sie alle sehr ähnlich klingen - hat mein Leseerlebnis aber nur sehr wenig beeinflusst. Die vier Geschichten gehen auf ihre ganz eigene, sanfte Weise unter die Haut.
Süss, emotional und etwas repetitiv ☕️
In dem Café Funiculi Funicula können Besucher in die Vergangenheit zurückreisen, doch für dieses Vorhaben gibt es einige Regeln. Können sie die Angelegenheiten klären bevor der Kaffee kalt wird? Das Buch erzählt vier Geschichten von Menschen die aus ihren eigenen Beweggründen zurück in die Vergangenheit reisen möchten. Gerade die erste Story konnte mich noch nicht überzeugen, doch die weiteren fanden einen Zugang zu mir. Es ist schön, dass die Menschen welche man im Café trifft auch wieder ihren Weg in die weiteren Erzählungen finden. Es gab einige leicht emotionale Stellen und gerade die Idee welcher die Geschichte zugrunde liegen fand ich sehr kreativ und eindrucksvoll. Es waren schöne Leseminuten und doch habe ich mir ein wenig mehr erhofft.

Man ist selbst verantwortlich für die Dinge die man tut
Es war erst schwierig mich in die Geschichte einzufinden, doch zum Ende hin, hat es mich sehr mitgenommen. Auch wenn ich ein paar Dinge habe vorausahnen können, hat es mich doch unterhalten und zum Denken angeregt. Eine tolle Botschaft, die das Buch mitbringt.
Für mich persönlich leider ein Flop 💔😕
Das Buch wurde oft im Zusammenhang mit den Café am Rande der Welt-Büchern genannt und bei Thalia auch so beworben weshalb ich mit einer ähnlichen Stimmung gerechnet habe. Die Grundidee, ein Café, in dem man durch die Zeit reisen kann klingt absolut faszinierend und hätte für mich großes Potenzial gehabt. Leider hat die Umsetzung diese besondere Atmosphäre für mich nicht richtig eingefangen. Der Stil war für mich sehr beschreibend, sehr oft sogar wiederholend, was den Lesefluss gebremst hat. Dazu kamen viele Namen und Figuren in kurzer Zeit, die es mir schwer gemacht haben, den Überblick zu behalten. Ich habe außerdem von anderen gehört, dass durch die zweifache Übersetzung (Japanisch -> Englisch -> Deutsch) viel verloren gegangen sei. Emotional konnte mich das Buch leider kaum berühren. Es gab einzelne Szenen, die wirklich bewegend waren, aber insgesamt hat mir die Tiefe gefehlt. Statt Inspiration oder Nachhall, wie ich es von ähnlichen Büchern kenne, blieb ich eher enttäuscht zurück. Ich hatte mir erhofft einiges aus dem Buch mitnehmen zu können doch leider war für mich persönlich nicht die klare Botschaft erkennbar. Die Grundidee ist wirklich klasse und ich glaube, dass Fans von ruhigen, sehr beschreibenden Büchern oder von japanischer Erzählweise hier eher auf ihre Kosten kommen könnten. Für mich persönlich war es aber leider ein großer Flop und konnte die Erwartungen, die ich nach den Vergleichen hatte, nicht erfüllen.
Ein außergewöhnlich feinfühliges Werk über Zeit und Vergänglichkeit – schlicht erzählt, aber tief bewegend. Die Idee, in einem kleinen Café durch die Zeit zu reisen, ohne die Vergangenheit verändern zu können, wirkt trotz ihrer Einfachheit überraschend originell. Besonders die zweite der vier Geschichten hat mich tief berührt – sie rührt zu Tränen und lässt einen die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen neu begreifen. Obwohl die Vielzahl an Figuren eine tiefere emotionale Bindung erschwert und einige Fragen bis zum Schluss offenbleiben, entfaltet das Buch eine stille, melancholische Kraft. Ein stiller, trauriger, zugleich tröstlicher Roman – poetisch, entschleunigend und inspirierend.
Süss, aber der erste Band gefiel mir besser.
Es gibt der Rezension für den ersten Band eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Ich mag diese kurzen Geschichten und die allgemeine Idee hinter der Story, auch wiederkehrende Charaktere wie Nagare oder Kazu sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Es lässt sich flüssig und schnell lesen und ich finde den Schreibstil von Toshikazu Kawaguchi sehr angenehm und schön. Was mich bei dem Buch allerdings gestört hat war, dass wirklich Kapitel für Kapitel wieder im kleinsten Detail erklärt wurde wie das ganze System von dem Zeitreisen funktioniert und es hat manche Geschichten ein wenig in die Länge gezogen. Ich verstehe, dass das im ersten Teil eventuell nötig gewesen ist da man natürlich erst mit der Story anfängt. Aber im zweiten Band fand ich es ein wenig nervig weil man das System halt schon verstanden hat. Klar macht es Sinn mit neuen Charakteren das diese die Regeln erklärt bekommen, aber das hätte man in diesem Fall simplifizieren können. Aber alles in allem ist es bisher eine wirklich süße Reihe zum abschalten. Wer nicht allzu viel Drama und Story braucht oder möchte ist hier genau an der richtigen Stelle. 😊
Man schätzt den Augenblick etwas mehr nach diesem Buch
In einem kleinen Café ermöglicht ein besonderer Platz kurze Reisen in die Vergangenheit – unter strengen Regeln. Der Roman verbindet Magie mit Alltäglichkeit und erzählt berührende Geschichten über Liebe, Reue und verpasste Chancen. Schlicht, melancholisch und warmherzig lädt Bevor der Kaffee kalt wird dazu ein, den Wert des Augenblicks neu zu betrachten.
„We can never truly see into the hearts of others. When people get lost on their own worries, they can be blind to the feelings of those most important to them.“
Very touching and thought provoking. I enjoyed it a lot more than the first book. If you want to read something different, with a unique style, I would recommend giving this series a chance.
In diesem Buch geht es um ein Café, in dem man durch die Zeit reisen kann, wenn man bestimmte Regeln beachtet. Das wichtigste ist dabei vermutlich, dass man den Kaffee trinken muss, bevor er kalt wird. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich so viel Gutes darüber gehört habe, wurde jedoch leider eher enttäuscht. Das erste, das mir nicht gefallen hat, waren die vielen Charaktere, deren Beziehung zueinander ich nicht immer gleich verstanden habe, jedoch muss man zu diesem Punkt sagen, dass vorne im Buch eine Erklärung zu den einzelnen Charakteren gegeben ist, was natürlich sehr hilfreich ist. Das Buch war kurz und trotzdem haben sich viele Dinge ständig wiederholt, was die Geschichte meiner Meinung nach eher langweilig gestaltet hat. Außerdem waren die Handlungen oft absehbar. Trotz allem war das Ende berührend. Zwar hat mir die Bindung zu den einzelnen Charakteren gefehlt, aber ich kann trotzdem nachvollziehen, wieso viele dieses Buch gemocht haben, da es zum Nachdenken anregt.
"Gefühle unterliegen einer Art Schwerkraft. In Gegenwart eines Menschen, dem man sich verbunden fühlt und mit dem man seine Emotionen teilt, fällt es einen schwer zu lügen. Die Wahrheit will immer heraus. Vor allem, wenn man versucht, Trauer oder Verletzungen zu verbergen. Vor Fremden oder oberflächlichen Bekanntschaften lässt sich Traurigkeit viel einfacher verstecken."
Wenn du die Möglichkeit hättest in die Vergangenheit zu reisen und damit aber nicht die Gegenwart beeinflussen könntest, würdest du es trotzdem machen, vielleicht um einen geliebten Menschen wiedersehen zu können? In dem kleinen Café "Funiculi Funicula" in Tokio ist das möglich. Dieses und seine Mitarbeiter ist mir über die Seiten immer mehr ans Herz gewachsen. Wer aber ein Buch sucht, was einen direkt am Anfang fesselt, sucht hier leider vergebens. Ich benötigte echt viel Zeit um reinzukommen. Die erste Geschichte über die Liebenden hatte im Gegensatz zu den anderen Erzählungen wenig Tiefe und war deutlich weniger emotional. Das Buch ist in vier Teile unterteilt, in jedem werden die Hintergründe der einzelnen Cafébesucher und der Mitarbeiter dargestellt. Allerdings hängen sie auch miteinander zusammen, da sie chronologisch nacheinander folgend sind. Bei diesem Buch kamen mir wirklich mehrfach fast die Tränen und es kam mir so oft der Gedanke: "Warum ist die Welt so ungerecht." Die Schicksalsschläge die einige Charaktere erlebt haben, sind wirklich herzzerreißend, weil sie eben auch so real sind. Umso schöner war es mitzuerleben, wie es nach so einem Ereignis weitergehen kann und wie man damit fertig wird.
Kleine feine Geschichte
Worum geht's? Mitten in Tokio befindet sich ein winziges Café in einem fensterlosen Kellerraum. Jedoch kann man, wenn man auf einem bestimnten Platz sitzt, in die Vergangenheit reisen. Wir begleiten in diesem Buch 4 Menschen, die dieses Angebot annehmen. Auf Grund einer begeisterten Rezension stand das Buch auf meiner Wunschliste. Ich fand es jetzt nicht so überragend, aber mir gefiel die Story im Grundsatz gut. Am Anfang muss man sich auf die Erzählweise einlassen. Ich habe schon das ein oder andere Buch von japanischen Autor:innen gelesen und finde die Schreibweise immer leicht distanziert. Darüber hinaus ist es langsam erzählt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich fand es besonders, dass wir die Protagonisten gut kennen lernen, am Anfang war ich der Meinung, dass da irgendwelche random Personen die Zeitreise antreten. Die Botschaft hinter der Geschichte hat mich berührt. Ich vermute, dass das eventuell ein Buch ist, dass mich noch eine Weile im Nachhinein beschäftigt.
Welchen Moment möchtest du erleben, wenn du für einige Minuten in die Vergangenheit reisen kannst?
In einem kleinen Café in Tokio haben Besucher unter ganz bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen. Vier Personen begleiten wir hierbei auf der Reise. Die Momente sind kurz aber emotional. Das Buch vermittelt uns, dass es besonders wichtig ist, wie man auf die Gegebenheiten blickt, die man nicht ändern kann. Manchmal kann man das Glück selbst beeinflussen. Eine schöne kurze Geschichte bei der mich nur die Wiederholungen etwas gestört haben.
Es regt zum Nachdenken an, konnte mich jedoch nicht ganz abholen.
Die Aussage „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“ beschreibt das Buch aus meiner Sicht ziemlich treffend. Es erzählt vier Geschichten von verschiedenen Personen, die den magischen Stuhl im Café „Funiculi Funicula“ aufsuchen, um zu einem gewissen Moment an einem anderen Zeitpunkt zu reisen. Sie müssen jedoch zurückkehren bevor der Kaffee kalt wird. Als Hörbuch ist mir der Einstieg in die Geschichte ziemlich schwer gefallen, da mir die japanischen Namen nicht gut im Kopf geblieben sind und ich die Personen nicht korrekt zuordnen konnte. Auch jetzt — nach Abschluss des Buches — könnte ich die Personen nicht benennen, aber den Geschichten konnte man trotzdem gut folgen. Obwohl die Lebenssituationen bzw. Herausforderungen der Protagonisten in allen vier Geschichten grundlegend verschieden sind, geht jede Geschichte ans Herz. Umso erstaunlicher, dass sie alle die gleiche Moral haben. Auch wenn man die Vergangenheit nicht ändern kann, kann man mit seinem Verhalten in der Gegenwart, das von den Erfahrungen der Vergangenheit profitiert, doch die Zukunft entscheidend beeinflussen. Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Hörbuch entschieden habe, weil ich nicht sicher bin, ob ich das Buch bis zum Ende durchgezogen hätte. Die Geschichte war ganz nett für zwischendurch, aber wird für mich kein Highlight werden.
Before the Coffee Gets Cold von Toshikazu Kawaguchi
Was wäre, wenn wir die Vergangenheit oder Zukunft besuchen könnten, ohne dabei die Gegenwart zu verändern? „Before the Coffee Gets Cold“ von Toshikazu Kawaguchi greift genau diese Frage auf und nimmt die Leser/innen mit in ein kleines Café in Tokio, wo Zeitreisen möglich sind – jedoch mit klaren Regeln und Grenzen. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und fand den Schreibstil angenehm und leicht verständlich – ideal für Leser/innen, die Englisch lernen oder auffrischen möchten. Gekauft habe ich es, weil mich der Klappentext an das Buch „Das Café am Rande der Welt“ erinnert hat. Tatsächlich stellte ich beim Lesen fest, dass die Geschichten inhaltlich unterschiedlich sind, aber eine ähnliche Intention verfolgen: beide laden zur Reflexion über das Leben und die Bedeutung des Hier und Jetzt ein. Im Zentrum der Geschichte steht ein besonderes Café, in dem Besucher/innen in die Vergangenheit oder Zukunft reisen können. Doch es gibt eine entscheidende Einschränkung: Die Zeitreise verändert nicht die Gegenwart. Was sich jedoch ändern kann, ist der Blick auf vergangene Ereignisse und damit die emotionale Verarbeitung dieser Momente. Kawaguchi zeigt auf berührende Weise, wie Menschen mit Bedauern, Liebe und verpassten Chancen umgehen – und wie eine neue Perspektive das Leben bereichern kann. Was das Buch sehr anschaulich darstellt, ist eine Wahrheit, die auch ohne Zeitreisen gilt: Wir können unsere Vergangenheit nicht ändern, wohl aber unsere Einstellung dazu. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es möglich ist, den Blick auf ein Ereignis zu wandeln und so Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Das erfordert keine magischen Cafés oder Zeitreisen, sondern vor allem die bewusste Entscheidung, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sie zu heilen. Nur so können wir im Hier und Jetzt wirklich präsent und achtsam leben.
Was wäre, wenn du in die Vergangenheit reisen könntest, aber nur für einen kurzen Moment, gerade so lange, bis der Kaffee kalt wird? Genau dieser faszinierenden Frage widmet sich "Bevor der Kaffee kalt wird", ein leiser, tiefgründiger Roman, der in einem unscheinbaren kleinen Café in Japan spielt. Dort befindet sich ein magischer Sessel, auf dem man Platz nehmen kann, um in die Vergangenheit zu reisen. Doch wie in jedem Zauber steckt auch hier eine Einschränkung: So sehr man sich auch bemüht, die Gegenwart lässt sich nicht verändern. Das Café zieht Menschen an, die auf der Suche nach einem letzten Gespräch, einem ungeklärten Moment oder einem Stück innerem Frieden sind. Vier Geschichten werden erzählt, jede mit einer anderen Figur im Mittelpunkt. Menschen, die etwas verloren haben oder sich nach einem "Was wäre wenn..."-Moment sehnen. Die Motive reichen von Hoffnung bis Schmerz, von Trauer bis Vergebung. Und auch wenn jede dieser Reisen in die Vergangenheit zeitlich begrenzt ist, sind die emotionalen Auswirkungen tiefgreifend. Die Idee hinter dem Buch ist originell und sehr schön umgesetzt. Der ruhige Erzählstil schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Dennoch ist "Bevor der Kaffee kalt wird" keine leichte Lektüre. Die melancholische Grundstimmung durchzieht das gesamte Buch und regt intensiv zum Nachdenken an. Immer wieder stellt man sich unweigerlich selbst die Frage: Würde ich mich auf diesen Sessel setzen und wenn ja, zu welchem Moment in meinem Leben würde ich zurückkehren wollen? Auch wenn die Geschichten nicht die Gegenwart verändern, verändern sie doch etwas im Inneren der Figuren und auch im Leser oder in der Leserin. "Bevor der Kaffee kalt" wird ist ein ruhiges, trauriges, aber auch tiefsinniges Buch, das lange nachhallt.
Wirklich schön 🫶
Band 2 hat mir fast noch besser gefallen als Band 1, da ich mit der Erzählweise vertraut war. Before the coffee gets cold war für mich ein englischer cozy Read für zwischendurch. Auch wenn die erste Geschichte recht langatmig war und ich Probleme hatte in das Buch zu kommen, bin ich durch den Rest des Buches nur so geflogen und die anderen Geschichten konnten mich sehr bewegen 🥰
UNPOPULAR OPINION: Nicht überzeugend, langatmig & langweilig
Tut mir leid aber mich hat das Buch absolut nicht vom Hocker gehauen. Ich habe es seit über einem Jahr & bis jetzt immer noch nicht weiter gelesen. Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschieden das Buch abzubrechen, da mich absolut nichts zieht es weiter zu lesen. Den Hype um dieses Buch kann ich absolut nicht nachvollziehen. Der Gedanke viele kleine Geschichten einzelner Protagonisten zu entwerfen die in dasselbe Cafe kommen & ihre Lebensgeschichte & Schicksale teilen ist süß aber das war‘s auch. Mit den Namen bin ich ständig durcheinander gekommen & konnte keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Es war mir einfach zu oberflächlich. Leider ein Flop.
Hier und da eine kleine Zeitreise, eine ganze Palette an Emotionen gepaart mit einer simplen Erzählweise
Und mehr braucht es manchmal nicht, um zu berühren und zum Reflektieren anzuregen. „Das ließ sie sich allerdings nie anmerken und sagte nur mit ihrem unbewegtem Gesichtsausdruck: Trinken Sie den Kaffee, bevor er kalt wird.“
"Bevor der Kaffee kalt wird" war für mich ein wunderbar erfrischender und leichter Read für zwischendurch. Man fliegt wirklich durch die Kurzgeschichten. Gut gefallen hat mir auch, dass wir die Charaktere bis Ende begleiten des Buches begleiten konnten und aber doch 4 ganz unterschiedliche Geschichten entstanden sind. Für mich bleibt aber viel Potential unausgeschöpft, sehr schade! Kann das Buch dennoch empfehlen - spannend bleibt am Ende die Frage, welche Person man selbst in dem Café treffen wollen würde..
Nachdenklich und tröstlich
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand, es ließ sich richtig schön nebenbei hören. 🎧 ✨ Die Idee, in einem kleinen Tokioter Café in die Vergangenheit zu reisen, hat mich total fasziniert. ☕️ Vier Menschen nutzen dort diese Chance ☕️ Eine Frau möchte mit ihrem Ex-Freund sprechen, der sie verlassen hat. ☕️ Eine verheiratete junge Frau möchte einen letzten Moment mit ihrem Mann erleben, bevor er an Alzheimer erkrankt. ☕️ Eine Frau will sich mit ihrer entfremdeten und inzwischen verstorbenen Schwester versöhnen. ☕️ Eine Mutter wünscht sich, ihr ungeborenes Kind einmal kennenzulernen. Trotz der traurigen Themen hat die Geschichte etwas Warmes und Tröstliches. Sie zeigt, dass man mit Vergangenem abschließen und Frieden finden kann – und dass man sich vielleicht bei jeder eigenen Tasse Kaffee fragen kann, wohin man selbst gern zurückreisen würde.☕️🫧💭🕰️
Dieses Buch ist mit einer solchen Ruhe geschrieben , die Geschichten jeder einzigen Person haben mich berührt
Ich wusste nicht genau was meine Erwartung war, als ich dieses Buch zur Hand nahm. Es ist unaufgeregt, man bekommt kurze Einblicke in das Leben von den Menschen, die sich für eine Reise in die Vergangenheit entscheiden. Im Laufe der Geschichte erfährt man nebenbei auch immer mehr über die Menschen die im Café arbeiten oder viel Zeit dort verbringen. Es ist rund und das Ende ist sehr bewegend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen so gut hat es mir gefallen. Es ist sprachlich wirklich schön geschrieben und bringt einen zum Nachdenken.
"Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden "📖☕🌸🤗
"Bevor der Kaffee kalt wird", von Toshikazu Kawaguchi, war der erste Band von Vieren den ich las. Es war ein Buch über das Café Funiculi Funicula, in Tokio und dessen magischen Stuhl, mit dem man in die Vergangenheit reisen konnte. Die Reise in die Vergangenheit war nur nicht so einfach, wie man sich das vorstellte, denn es gab fünf goldene Regeln zu beachten... Eine davon "Trink den Kaffee bevor er kalt wird!".☕ Vier Personen durfte ich begleiten die es sich getraut hatten, auf dem magischen Stuhl Platz zu nehmen und in die Vergangenheit zu reisen. Dabei gefiel mir, dass jeder Charakter seine eigenen Gründe /Geschichte hatte und trotzdem irgendwie Alles miteinander verwoben war (was sich durch das Buch durchzog) 😊. Sie lernten sich kennen in der Gegenwart, oder kannten sich schon, weil sie befreundet, oder liiert waren. Der/Die Leser/-in begleitet verschiedene Schicksale von dem Bedürfnis eines letzten Gespräches, bis hinzu Situationen wieder gut zu machen, die man bereut hatte. Das Buch befasst sich damit, ob durch die Vergangenheit, die Gegenwart verändert werden kann, ob die Gegenwart sich überhaupt verändert, auch was die Zukunft betrifft. 🤔😄 Am Anfang hatte ich etwas Mühe reinzukommen in die Handlung und das auch nur durch eine Protagonistin, die für mich etwas zu anstrengend war🙈😄. Aber nachdem ich weiter las und das Buch nicht abbrach, wurde es ganz interessant. Leicht lesbar war es und es war mal etwas anderes. Eine herzerwärmende Geschichte. Und es war auch Mal interessant, über vier Personen und deren Reise in die Vergangenheit zu lesen und zwar nur so lange bis der Kaffee kalt wird☕😊. Ob ich Band zwei lesen werde, muss ich tatsächlich gestehen... Weiß ich noch nicht.🤷🏻♀️
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
**Pre-order Before I knew I loved you, the new book in the series, now!**
What would you do if you could travel back in time? More importantly, who would you want to meet, maybe for one last time? Toshikazu Kawaguchi's Before the Coffee Gets Cold, translated from Japanese, explores this age-old question . . .
In a cosy back alley in Tokyo, there is a cafe which has been serving carefully brewed coffee for more than one hundred years. But this coffee shop offers its customers a unique experience: the chance to travel back in time.
Prepare to meet four visitors, each of whom is hoping to make use of the cafe's time-travelling offer in order to:
- confront the man who left them
- receive a letter from their husband whose memory has been taken by Alzheimer's
- see their sister one last time
- meet the daughter they never got the chance to know.
But the journey into the past does not come without risks: customers must sit in a particular seat. They cannot leave the cafe. And finally, they must return to the present before the coffee gets cold . . .
'This book broke my heart, took the pieces, and put them back together in a messy and beautiful way. . . ' - well.read.woman on Instagram
Continue the beautifully moving storytelling with Tales from the Cafe, Before Your Memory Fades, Before We Say Goodbye and Before We Forget Kindness.
Book Information
Posts
Ein japanisches Café und ein magischer Stuhl
Bevor der Kaffee kalt wird beinhaltet vier Kurzgeschichten rund um das Café Funiculi Funicula, in dem ein magischer Stuhl steht. Mithilfe dieses Stuhls kann man in die Zukunft oder die Vergangenheit reisen, allerdings unter bestimmten Regeln. Schnell lernen die Protagonisten, dass man die Gegenwart nicht ändern kann, wohl aber seine eigene Einstellung zu ihr. ☕️ Es war mein erstes Buch eines japanischen Autors und die entschleunigte Erzählweise und das gemütliche Setting haben mir gut gefallen - ABER ich bin nach der zweiten Geschichte schon ganz verrückt geworden, weil die Regeln zu der funktionsweise des Stuhls viel zu oft und ausführlich beschrieben wurden.
Ein tiefgründiges Buch, das zum Nachdenken anregt ☕️🐈
Vier Erzählungen über vier unterschiedliche Personen, die in die Vergangenheit reisen, diese aber nicht verändern können. Alle mit dem gleichen Ziel: eine Chance die Vergangenheit hinter sich zu lassen und nach vorne zu blicken. Ich persönlich fand, dass es mit jeder Geschichte emotionaler und mitreißender wurde. Ich hatte sogar Pipi in den Augen. Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher 🩵

Ein tiefgründiges Buch über verpasste Chancen, wichtige Gespräche und darüber, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und Frieden zu finden.
„Bevor der Kaffee kalt wird“ von Toshikazu Kawaguchi erzählt vier miteinander verbundene Geschichten aus einem kleinen Café, in dem es möglich ist, in die Vergangenheit zu reisen – allerdings unter strengen Regeln: Die Gegenwart lässt sich nicht verändern, und die Reise dauert nur, bis der Kaffee kalt wird. Im Mittelpunkt stehen vier verschiedene Menschen, die diese ungewöhnliche Chance nutzen, um ungelöste Beziehungen zu klären. Sie wollen sich verabschieden, entschuldigen oder eifach nur einen geliebten Menschen wiedersehen. Jede Geschichte ist dabei auf ihre eigene Weise emotional und zeigt, wie stark Worte und unausgesprochene Gefühle unser Leben prägen können. Das Buch überzeugt weniger durch Spannung, sondern vielmehr durch seine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre. Es ist berührend, manchmal traurig, aber auch tröstlich und voller Wärme. Das Buch ist emotional, ehrlich, herzerwärmend und regt zum Nachdenken an. Es stellt eine stille, aber kraftvolle Frage: Würdest du in die Vergangenheit reisen, nur um ein letztes Gespräch zu führen, obwohl du weißt, dass sich nichts ändern wird? Und was würdest du sagen, wenn dir diese eine Gelegenheit geschenkt würde?

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“
🥺🤭🤯🤓😢 Kurzweilige Geschichten über das Leben mit seine Entscheidungen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen. Es hatte leider häufig Wiederholungen, die wahrscheinlich nur stören, wenn man das Buch an einem Stück liest. Liest man es mit Unterbrechungen, sind die Wiederholungen bestimmt hilfreich. Die Geschichten werden wohl noch lange Zeit in und an mir arbeiten- es hat mir gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass ich es irgendwann gern nochmal lesen möchte. Die weiteren Teile hole ich mir bestimmt auch noch. Ein wenig hat es mich an „Dienstags bei Morrie“ erinnert - mit einem ganz eigenen Schreibstil :).
Vielleicht waren meine Erwartungen nach all dem Hype zu hoch – aber selten habe ich einen Roman gelesen, der mich so enttäuscht hat. Der Schreibstil hat mich unheimlich genervt: ständige Wiederholungen von Dingen, die man längst verstanden hat. Gefühle werden nicht gezeigt, sondern erklärt – so, als würde der Autor denken, die Leser seien zu blöd, um selbst etwas zu begreifen. Von „show, don’t tell“ keine Spur. Die Handlungsidee hat eigentlich viel Potential und ist an sich auch ganz okay, aber der Schreibstil hat für mich alles unerträglich gemacht. Ein Roman, der für mich definitiv nicht den Hype wert ist.
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.
Das Buch hat mehrere kleine Kurzgeschichten, diese ziehen sich aber durch die Schreibweise wie Gummi. Die Story an sich ist ganz schön und traurig zugleich aber ich bin durch das Buch eher in eine Leseflaute rein und verstehe den Hype nicht so richtig…
What would you do if you could travel back in time? ☕️
In einem Café in einem Keller in Tokio erwartet einen eine unglaubliche Erfahrung - man kann in der Zeit reisen. Es gibt jedoch Regeln, die man befolgen muss: - The only people you can meet while in the past are those who have visited the cafe - There ist nothing you can do while in the past that will change the present - You need to return before the coffee gets cold. Das Buch umfasst vier Kurzgeschichten, in denen Personen entscheiden, in der Zeit zu reisen, um mit Themen abzuschließen und im Hier und Jetzt weiterleben zu können. Es ist japanische Literatur, klassisch sehr detailliert beschrieben. Eher ein cozy read und mit einer schönen Message. Ich hab’s sehr gerne gelesen, wobei ich die Übersetzung vom japanischen ins englische manchmal etwas off empfunden habe.

Bittersüß wie schwarzer Kaffee mit Zucker ☕
💠 ☕ 💠 » Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden Wie wäre es, wenn du in die Vergangenheit reisen könntest? Bevor der Kaffee kalt wird erzählt von einem magischen Stuhl in einem sehr besonderen Café in Tokio. Wer sich auf diesen Stuhl setzt, darf in die Vergangenheit zurückreisen, aber nur solange, bis »der Kaffee kalt wird«. Das Café trägt den Namen Funiculi Funicula und zieht viele Menschen unwillkürlich an, weil sie das Bedürfnis verspüren, vergangene Situationen zu verändern, Dinge, die sie betreuen, wieder gut zu machen.« 💠 ☕ 💠 Das klingt doch schonmal danach, dass das ein gefühlvolles und eher ruhiges Buch wird. Und ja, die Handlung wird gemächlich erzählt ohne Hektik. Unterteilt in vier Kapitel beziehungsweise in vier Geschichten, die alle doch miteinander zusammenhängen. Jedesmal stehen andere Personen im Mittelpunkt, die in der Zeit 🕰️ zurückreisen wollen für eine zweite Chance. Allerdings, »Man kann in der Vergangenheit nichts tun, um den Ausgang der Geschichte in der Gegenwart zu beeinflussen«. Das ist nur eine der Regeln, an die man gebunden ist. Jeder der vier Person hat seinen Grund für die Zeitreise. 🔸Die Liebenden ☕ die sich trennen müssen. 🔸Das Paar ☕ der Mann mit Alzheimer, der seine Frau nach und nach vergisst. 🔸Die Schwestern ☕ die sich nicht miteinander aussprechen können. 🔹Mutter und Kind ☕ die sich nicht kennenlernen können. Ab der zweiten Erzählung haben mich die Geschichten durch ihren bittersüßen Beigeschmack zu Tränen gerührt. 🥹 Das Buch war an sich angenehm geschrieben nur an zwei Stellen war ich kurz mal verwirrt. Man kann das Buch häppchenweise lesen, in jedem Kapitel wird gerne mal aus den vorangegangenen kurz wichtiges wiederholt. Für Leserinnen oder Leser, die sich vornehmen das Buch in kleinen Happen zu genießen, also zum Beispiel jeden Abend eins der Kapitel, ist diese Wiederholung ganz hilfreich. Für Leute, die die Geschichte in einen Rutsch durchlesen, könnte es eher einen aus dem Lesefluss reisen. Das war der erste Band von vier und ich denke, ich werde irgendwann die anderen auch noch lesen. Aber das muss jetzt nicht sofort sein. Ich bin gespannt ob in den anderen Bänden näher auf die Geschichte der Geisterfrau, die immer auf dem besonderen (Zeitreise-)Stuhl sitz, eingegangen wird beziehungsweise erzählt wird. Denkt daran: "trinkt euren Kaffee bevor er kalt wird" ☕⏳

Hab mir mehr erhofft 😕
Ich hab das Buch ausgeliehen, hatte daher leider keine Zeit mehr das letzte Kapitel zu lesen. Aber ich fand die Geschichten und die Idee an sich sehr gut. Aber leider waren es mir am Anfang viel zu viele Namen. Vor allem in der ersten Geschichte wurde meiner Meinung nach zu viel drumherum erzählt. Alles in allem aber ein solides Buch .👍
WoW
Völlig unerwartet wunderschön. Hatte das so nicht erwartet in dem Buch aber die Geschichten aller Beteiligten war jede für sich sehr schön. Ich hatte ständig das Gefühl wie bei einem Bollywood Film,wenn die große Liebe auf einmal um die Ecke kommt , oder ein Wunder geschieht... herrlich. Tolles Wohlfühlbuch und lässt sich super an einem Tag lesen🫶

Süss und herzlich!
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da es im Gegensatz zu vielen anderen meiner Bücher eine leichtere Lektüre war. Aber dennoch war das Buch mit Interessanten Momenten gefüllt und jede Geschichte war auf ihre Art und Weise sehr Herz erwärmend und schön. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, was mich bei dem Buch aber nicht stört sondern eher zur gemütlichen Ambiente beiträgt. Hier lernt man ein Café kennen, welches einen Platz besitzt mit dem es möglich ist in die Vergangenheit zurück zu reisen, was für viele bewegende Momente sorgt. Es war jedoch nichts dramatisches weswegen das ganze ein wirklich schöner cozy read für mich war. Insbesondere die zweite Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hat mich emotional sehr gerührt! Auch die Charaktere waren jeder auf seine Arte einfach toll und ich fand es angenehm das man mehrere Protagonisten hatte anstelle einer Person. Da es noch 4 weitere Bände gibt, möchte ich in der Bewertung nich nicht allzu hoch gehen. Ich möchte mir erst einmal ein Gesamtbild von den weiteren Bänden machen. Der einzige Nachteil den ich zu bemängeln habe ist, dass wirklich in jedem Kapitel noch einmal detailliert erklärt wird, wie das mit dem Zeitreisen funktioniert und das wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Aber ansonsten ein sehr schönes Buch!
Das Buch war ein Geschenk....
Von meiner Mutter, sonst hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Es ist nicht das Thema Buch, was mich interessiert. An sich ist es ein schönes Buch, was definitiv zum Nachdenken anregt und auch dazu anregt - Dinge auch von einer anderen Perspektive zu sehen. Aber dennoch würde ich kein weiteres Buch dieser Reihe lesen.
Abgebrochen
Ich habe dieses Buch abgebrochen, weil ich mich darüber geärgert habe: 1. Sind erfolgreiche Frauen hier hübsch, hässliche Frauen ungepflegt und faul 2. Der erste "Lebenstipp" war für die Frau in ihrer Karriere zugunsten des Mannes zurück zu stecken. Dann klappt es auch mit der Liebe. Och nö, da hatte ich keine Lust mehr weiter zu hören.
„Sie kennen die Regel? Trinken Sie aus, bevor der Kaffee kalt wird!“ ☕️⏳
Zeitreisen? Da bin ich da dabei! Eines meiner allerliebsten Genres ist Zeitreisen. Für mein Empfinden gibt es dazu viel zu wenig Lektüren. In der Kurzlektüre „Bevor der Kaffee kalt wird“ werden wir auf 240 Seiten nach Japan mitgenommen in ein kleines Café namens Funiculi Funicula. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat es den Ruf, dass man für eine kurze Dauer von etwa 10 Minuten in der Zeit reisen kann, wenn man auf einem bestimmten Stuhl Platz nimmt. An diese Zeitreise sind ein paar Bedingungen geknüpft und man sollte sich streng dran halten, da man sonst unter Umständen als Geist in einer Zwischenwelt stecken bleiben könnte. Wir lesen hier 4 Geschichten von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nochmal für einen kurzen Moment zurück wollen… Zurück um etwas nochmals zu erleben. Um Fragen zu stellen oder um einen geliebten Menschen nochmal kurz wiederzusehen. Die erste Geschichte zum Auftakt war mit den vielen japanischen Namen etwas gewöhnungsbedürftig. Da musste ich etwas reinfinden, um alle Charaktere auseinander zu halten. Auch die japanische Kultur wird hier viel berücksichtigt und integriert. Ungewöhnlich war tatsächlich die Erzählweise, da der Autor sehr häufig Gedanken wiederholt hat. Die Regeln der Zeitreise immer wieder aufs Neue erklärt hat. Das ist mir in japanischen Serien auch schon aufgefallen. Als wolle man sichergehen, dass es auch der allerletzte Doofi in der letzten Reihe ebenfalls versteht.😉 Ab der 2. Geschichte hat man allerdings einen guten Überblick und kennt alle Charaktere und man hat sich auf den Schreibstil eingelassen. Ab dann nimmt das Buch richtig Fahrt auf und wird zu einer wirklich emotionalen Achterbahnfahrt. Die Geschichten sind traurig, herzzerreißend und schön zugleich. Der ein oder andere Kloß bildete sich schon mal im Hals, da man aus jeder Geschichte ein wenig eigene Erfahrung wiedererkannt. Die Zeitreisen verändern nichts am Verlauf des Geschehenen. Egal was man sagt, nichts würde die Gegenwart beeinflussen. Dennoch kommt jede Person aus seiner Reise verändert zurück und diese Message hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es geht viel um Selbstreflexion und -Liebe. Um das Gefühl, nicht so hart zu sich zu sein und 2x hinzusehen. Toshikazu Kawaguchi hat hier zurecht einen Weltbestseller geschrieben. „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“ Ganz viel Liebe 🫶🏻 Bewegende 4/5 ⭐️

Inhalt: Einer Legende zufolge gibt es in Japan ein ganz besonderes Café: das Funiculi Funicula. Wer hier Platz auf einem bestimmten Stuhl nimmt und eine spezielle Tasse Kaffee trinkt, kann für einen kurzen Moment in die Vergangenheit reisen. Das Café selbst wirkt wie aus einer anderen Zeit. Die Einrichtung ist altmodisch, eine Klimaanlage sucht man vergeblich, und ein alter Deckenventilator verteilt mehr Luft, als er kühlt – und dennoch bleibt es selbst im Hochsommer angenehm kühl. Woran das liegt, weiß niemand so genau – nicht einmal die Betreiber, obwohl das Café seit über 140 Jahren existiert. Auch die Gäste sind besonders: Eine Frau im weißen Kleid sitzt dauerhaft auf dem besagten Stuhl, eine andere Dame erscheint täglich mit Lockenwicklern. Kaffee wird hier noch traditionell aus der Kanne eingeschenkt, nachgeschenkt wird kostenlos. Trotz mysteriöser Medienberichte über die Zeitreisemöglichkeit bleibt der Ansturm aus – vielleicht wegen der strengen Regeln, die mit der Reise verbunden sind: 1. Man kann nur Personen in der Vergangenheit treffen, die ebenfalls das Café besucht haben. 2. Nichts, was man dort tut, wird die Gegenwart verändern. 3. Ist der magische Stuhl besetzt, muss man warten. 4. Man darf den Stuhl während der Reise nicht verlassen. 5. Und am wichtigsten: Ist der Kaffee kalt, bevor man ihn ausgetrunken hat, bleibt man in der Vergangenheit gefangen. Meinung: „Bevor der Kaffee kalt wird“ habe ich zum Geburtstag von einer lieben Freundin geschenkt bekommen – ein Volltreffer! Ich liebe Kaffee in all seinen Facetten, und die Idee eines magischen Cafés, das Reisen in die Vergangenheit ermöglicht, fand ich sofort faszinierend. Toshikazu Kawaguchi erzählt seine Geschichte in einem Prolog und vier miteinander verwobenen Episoden. Diese sollten nicht einzeln gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen und gemeinsam ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Wir lernen die Stammgäste und das Personal näher kennen: eine Frau, die eine geliebte Verwandte verloren hat; eine Bedienung, die stets freundlich ist; den etwas kauzigen Besitzer – und natürlich den Mann mit der Reisezeitschrift und die geheimnisvolle Frau im weißen Kleid, die scheinbar nie den Stuhl verlässt. Anfangs wirkte die Geschichte auf mich etwas skurril und stellenweise unstrukturiert. Einige Ungereimtheiten – etwa, warum das Café trotz TV-Prominenz kaum neue Gäste anzieht – bleiben lange ungeklärt. Auch das Verhalten einzelner Figuren wirkte für mich stellenweise nicht ganz nachvollziehbar. Einige dieser „Plotholes“ werden im späteren Verlauf aufgegriffen, andere bleiben als kleine Ungereimtheiten stehen. Doch diese kleinen Schwächen verzeiht man gern, denn das Buch lebt von seinen liebevoll gezeichneten Figuren, seiner ruhigen Erzählweise und den berührenden Momenten, die sich entfalten, wenn Menschen versuchen, einen schmerzhaften Augenblick in der Vergangenheit aufzuarbeiten oder Abschied zu nehmen. Die emotionale Tiefe der Geschichten ist bemerkenswert, ohne kitschig zu wirken. Besonders gefallen haben mir auch die schrulligen Details, etwa die Tatsache, dass die Frau im weißen Kleid ein Geist ist, der nur einmal täglich kurz den Stuhl verlässt – um auf die Toilette zu gehen. Solche Szenen verleihen dem Buch einen charmanten, leicht skurrilen Grundton. Fazit: „Bevor der Kaffee kalt wird“ ist ein leises, poetisches Buch, das seine Leser für einen kurzen Moment an einen magischen Ort entführt – und manchmal sogar in die Vergangenheit. Die Geschichten berühren, regen zum Nachdenken an und bleiben im Gedächtnis. Ein stiller Schatz, der zu Recht auf der Bestsellerliste steht. Kein Geheimtipp mehr, aber dennoch eine klare Leseempfehlung – vor allem für Menschen, die im Alltäglichen das Magische suchen.

Berührender Read für zwischendurch💭✨
„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden..“ Das Buch erzählt von einem magischen Café in Tokio, welches es den Besuchern ermöglicht in die Vergangenheit zu reisen um vergangene Situationen zu ändern oder Dinge die sie bereuen, wieder gut zu machen ⏳☕️ Aber Achtung! Das Zeitfenster schließt sich, sobald der ausgeschenkte Kaffee kalt wird..🪄☕️⏳💭 Mir haben die 4 einzelnen Geschichten sehr sehr gut gefallen. Jede hat mich auf seine ganz bestimmte Art und Weise wirklich berührt. Jeder der Besucher hat sein eigenes Päckchen mit sich zu tragen, eigene Sehnsüchte und verpatze Chancen🥺 Es war wirklich magisch jeden bei seiner Reise zu begleiten und vor allem zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es am Ende gar nicht darauf ankommt die Vergangenheit ändern zu können, sondern vielmehr Geschehenes zu verstehen und seinen Frieden zu schließen 🕊️✨ Der Schreibstil, in der Erzählerperspektive, ist wirklich sehr angenehm gewesen. Vielleicht etwas einfach, aber dafür sehr warm und gefühlvoll🫶🏼 Ich mochte die Atmosphäre und die Vorstellung von dem Café total gern. Hier hätte ich gern selbst ein paar schöne, erkenntnisreiche Stunden verbracht 🥰 Ein kleiner Reminder wie wichtig es ist, die Zeit die uns hier vergönnt ist wirklich zu schätzen🏹🩷

3,5⭐️ Schönes Buch für Zwischendurch
Vier schöne kurze Geschichten, die perfekt für Zwischendurch sind. Als erstes dachte ich es sind 4 in sich abgeschlossene Geschichten, doch sie werden sehr schön miteinander verbunden. Ich war bis zum Ende etwas verwirrt mit den Namen, da sie alle sehr ähnlich klingen - hat mein Leseerlebnis aber nur sehr wenig beeinflusst. Die vier Geschichten gehen auf ihre ganz eigene, sanfte Weise unter die Haut.
Süss, emotional und etwas repetitiv ☕️
In dem Café Funiculi Funicula können Besucher in die Vergangenheit zurückreisen, doch für dieses Vorhaben gibt es einige Regeln. Können sie die Angelegenheiten klären bevor der Kaffee kalt wird? Das Buch erzählt vier Geschichten von Menschen die aus ihren eigenen Beweggründen zurück in die Vergangenheit reisen möchten. Gerade die erste Story konnte mich noch nicht überzeugen, doch die weiteren fanden einen Zugang zu mir. Es ist schön, dass die Menschen welche man im Café trifft auch wieder ihren Weg in die weiteren Erzählungen finden. Es gab einige leicht emotionale Stellen und gerade die Idee welcher die Geschichte zugrunde liegen fand ich sehr kreativ und eindrucksvoll. Es waren schöne Leseminuten und doch habe ich mir ein wenig mehr erhofft.

Man ist selbst verantwortlich für die Dinge die man tut
Es war erst schwierig mich in die Geschichte einzufinden, doch zum Ende hin, hat es mich sehr mitgenommen. Auch wenn ich ein paar Dinge habe vorausahnen können, hat es mich doch unterhalten und zum Denken angeregt. Eine tolle Botschaft, die das Buch mitbringt.
Für mich persönlich leider ein Flop 💔😕
Das Buch wurde oft im Zusammenhang mit den Café am Rande der Welt-Büchern genannt und bei Thalia auch so beworben weshalb ich mit einer ähnlichen Stimmung gerechnet habe. Die Grundidee, ein Café, in dem man durch die Zeit reisen kann klingt absolut faszinierend und hätte für mich großes Potenzial gehabt. Leider hat die Umsetzung diese besondere Atmosphäre für mich nicht richtig eingefangen. Der Stil war für mich sehr beschreibend, sehr oft sogar wiederholend, was den Lesefluss gebremst hat. Dazu kamen viele Namen und Figuren in kurzer Zeit, die es mir schwer gemacht haben, den Überblick zu behalten. Ich habe außerdem von anderen gehört, dass durch die zweifache Übersetzung (Japanisch -> Englisch -> Deutsch) viel verloren gegangen sei. Emotional konnte mich das Buch leider kaum berühren. Es gab einzelne Szenen, die wirklich bewegend waren, aber insgesamt hat mir die Tiefe gefehlt. Statt Inspiration oder Nachhall, wie ich es von ähnlichen Büchern kenne, blieb ich eher enttäuscht zurück. Ich hatte mir erhofft einiges aus dem Buch mitnehmen zu können doch leider war für mich persönlich nicht die klare Botschaft erkennbar. Die Grundidee ist wirklich klasse und ich glaube, dass Fans von ruhigen, sehr beschreibenden Büchern oder von japanischer Erzählweise hier eher auf ihre Kosten kommen könnten. Für mich persönlich war es aber leider ein großer Flop und konnte die Erwartungen, die ich nach den Vergleichen hatte, nicht erfüllen.
Ein außergewöhnlich feinfühliges Werk über Zeit und Vergänglichkeit – schlicht erzählt, aber tief bewegend. Die Idee, in einem kleinen Café durch die Zeit zu reisen, ohne die Vergangenheit verändern zu können, wirkt trotz ihrer Einfachheit überraschend originell. Besonders die zweite der vier Geschichten hat mich tief berührt – sie rührt zu Tränen und lässt einen die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen neu begreifen. Obwohl die Vielzahl an Figuren eine tiefere emotionale Bindung erschwert und einige Fragen bis zum Schluss offenbleiben, entfaltet das Buch eine stille, melancholische Kraft. Ein stiller, trauriger, zugleich tröstlicher Roman – poetisch, entschleunigend und inspirierend.
Süss, aber der erste Band gefiel mir besser.
Es gibt der Rezension für den ersten Band eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Ich mag diese kurzen Geschichten und die allgemeine Idee hinter der Story, auch wiederkehrende Charaktere wie Nagare oder Kazu sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Es lässt sich flüssig und schnell lesen und ich finde den Schreibstil von Toshikazu Kawaguchi sehr angenehm und schön. Was mich bei dem Buch allerdings gestört hat war, dass wirklich Kapitel für Kapitel wieder im kleinsten Detail erklärt wurde wie das ganze System von dem Zeitreisen funktioniert und es hat manche Geschichten ein wenig in die Länge gezogen. Ich verstehe, dass das im ersten Teil eventuell nötig gewesen ist da man natürlich erst mit der Story anfängt. Aber im zweiten Band fand ich es ein wenig nervig weil man das System halt schon verstanden hat. Klar macht es Sinn mit neuen Charakteren das diese die Regeln erklärt bekommen, aber das hätte man in diesem Fall simplifizieren können. Aber alles in allem ist es bisher eine wirklich süße Reihe zum abschalten. Wer nicht allzu viel Drama und Story braucht oder möchte ist hier genau an der richtigen Stelle. 😊
Man schätzt den Augenblick etwas mehr nach diesem Buch
In einem kleinen Café ermöglicht ein besonderer Platz kurze Reisen in die Vergangenheit – unter strengen Regeln. Der Roman verbindet Magie mit Alltäglichkeit und erzählt berührende Geschichten über Liebe, Reue und verpasste Chancen. Schlicht, melancholisch und warmherzig lädt Bevor der Kaffee kalt wird dazu ein, den Wert des Augenblicks neu zu betrachten.
„We can never truly see into the hearts of others. When people get lost on their own worries, they can be blind to the feelings of those most important to them.“
Very touching and thought provoking. I enjoyed it a lot more than the first book. If you want to read something different, with a unique style, I would recommend giving this series a chance.
In diesem Buch geht es um ein Café, in dem man durch die Zeit reisen kann, wenn man bestimmte Regeln beachtet. Das wichtigste ist dabei vermutlich, dass man den Kaffee trinken muss, bevor er kalt wird. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich so viel Gutes darüber gehört habe, wurde jedoch leider eher enttäuscht. Das erste, das mir nicht gefallen hat, waren die vielen Charaktere, deren Beziehung zueinander ich nicht immer gleich verstanden habe, jedoch muss man zu diesem Punkt sagen, dass vorne im Buch eine Erklärung zu den einzelnen Charakteren gegeben ist, was natürlich sehr hilfreich ist. Das Buch war kurz und trotzdem haben sich viele Dinge ständig wiederholt, was die Geschichte meiner Meinung nach eher langweilig gestaltet hat. Außerdem waren die Handlungen oft absehbar. Trotz allem war das Ende berührend. Zwar hat mir die Bindung zu den einzelnen Charakteren gefehlt, aber ich kann trotzdem nachvollziehen, wieso viele dieses Buch gemocht haben, da es zum Nachdenken anregt.
"Gefühle unterliegen einer Art Schwerkraft. In Gegenwart eines Menschen, dem man sich verbunden fühlt und mit dem man seine Emotionen teilt, fällt es einen schwer zu lügen. Die Wahrheit will immer heraus. Vor allem, wenn man versucht, Trauer oder Verletzungen zu verbergen. Vor Fremden oder oberflächlichen Bekanntschaften lässt sich Traurigkeit viel einfacher verstecken."
Wenn du die Möglichkeit hättest in die Vergangenheit zu reisen und damit aber nicht die Gegenwart beeinflussen könntest, würdest du es trotzdem machen, vielleicht um einen geliebten Menschen wiedersehen zu können? In dem kleinen Café "Funiculi Funicula" in Tokio ist das möglich. Dieses und seine Mitarbeiter ist mir über die Seiten immer mehr ans Herz gewachsen. Wer aber ein Buch sucht, was einen direkt am Anfang fesselt, sucht hier leider vergebens. Ich benötigte echt viel Zeit um reinzukommen. Die erste Geschichte über die Liebenden hatte im Gegensatz zu den anderen Erzählungen wenig Tiefe und war deutlich weniger emotional. Das Buch ist in vier Teile unterteilt, in jedem werden die Hintergründe der einzelnen Cafébesucher und der Mitarbeiter dargestellt. Allerdings hängen sie auch miteinander zusammen, da sie chronologisch nacheinander folgend sind. Bei diesem Buch kamen mir wirklich mehrfach fast die Tränen und es kam mir so oft der Gedanke: "Warum ist die Welt so ungerecht." Die Schicksalsschläge die einige Charaktere erlebt haben, sind wirklich herzzerreißend, weil sie eben auch so real sind. Umso schöner war es mitzuerleben, wie es nach so einem Ereignis weitergehen kann und wie man damit fertig wird.
Kleine feine Geschichte
Worum geht's? Mitten in Tokio befindet sich ein winziges Café in einem fensterlosen Kellerraum. Jedoch kann man, wenn man auf einem bestimnten Platz sitzt, in die Vergangenheit reisen. Wir begleiten in diesem Buch 4 Menschen, die dieses Angebot annehmen. Auf Grund einer begeisterten Rezension stand das Buch auf meiner Wunschliste. Ich fand es jetzt nicht so überragend, aber mir gefiel die Story im Grundsatz gut. Am Anfang muss man sich auf die Erzählweise einlassen. Ich habe schon das ein oder andere Buch von japanischen Autor:innen gelesen und finde die Schreibweise immer leicht distanziert. Darüber hinaus ist es langsam erzählt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich fand es besonders, dass wir die Protagonisten gut kennen lernen, am Anfang war ich der Meinung, dass da irgendwelche random Personen die Zeitreise antreten. Die Botschaft hinter der Geschichte hat mich berührt. Ich vermute, dass das eventuell ein Buch ist, dass mich noch eine Weile im Nachhinein beschäftigt.
Welchen Moment möchtest du erleben, wenn du für einige Minuten in die Vergangenheit reisen kannst?
In einem kleinen Café in Tokio haben Besucher unter ganz bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen. Vier Personen begleiten wir hierbei auf der Reise. Die Momente sind kurz aber emotional. Das Buch vermittelt uns, dass es besonders wichtig ist, wie man auf die Gegebenheiten blickt, die man nicht ändern kann. Manchmal kann man das Glück selbst beeinflussen. Eine schöne kurze Geschichte bei der mich nur die Wiederholungen etwas gestört haben.
Es regt zum Nachdenken an, konnte mich jedoch nicht ganz abholen.
Die Aussage „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“ beschreibt das Buch aus meiner Sicht ziemlich treffend. Es erzählt vier Geschichten von verschiedenen Personen, die den magischen Stuhl im Café „Funiculi Funicula“ aufsuchen, um zu einem gewissen Moment an einem anderen Zeitpunkt zu reisen. Sie müssen jedoch zurückkehren bevor der Kaffee kalt wird. Als Hörbuch ist mir der Einstieg in die Geschichte ziemlich schwer gefallen, da mir die japanischen Namen nicht gut im Kopf geblieben sind und ich die Personen nicht korrekt zuordnen konnte. Auch jetzt — nach Abschluss des Buches — könnte ich die Personen nicht benennen, aber den Geschichten konnte man trotzdem gut folgen. Obwohl die Lebenssituationen bzw. Herausforderungen der Protagonisten in allen vier Geschichten grundlegend verschieden sind, geht jede Geschichte ans Herz. Umso erstaunlicher, dass sie alle die gleiche Moral haben. Auch wenn man die Vergangenheit nicht ändern kann, kann man mit seinem Verhalten in der Gegenwart, das von den Erfahrungen der Vergangenheit profitiert, doch die Zukunft entscheidend beeinflussen. Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Hörbuch entschieden habe, weil ich nicht sicher bin, ob ich das Buch bis zum Ende durchgezogen hätte. Die Geschichte war ganz nett für zwischendurch, aber wird für mich kein Highlight werden.
Before the Coffee Gets Cold von Toshikazu Kawaguchi
Was wäre, wenn wir die Vergangenheit oder Zukunft besuchen könnten, ohne dabei die Gegenwart zu verändern? „Before the Coffee Gets Cold“ von Toshikazu Kawaguchi greift genau diese Frage auf und nimmt die Leser/innen mit in ein kleines Café in Tokio, wo Zeitreisen möglich sind – jedoch mit klaren Regeln und Grenzen. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und fand den Schreibstil angenehm und leicht verständlich – ideal für Leser/innen, die Englisch lernen oder auffrischen möchten. Gekauft habe ich es, weil mich der Klappentext an das Buch „Das Café am Rande der Welt“ erinnert hat. Tatsächlich stellte ich beim Lesen fest, dass die Geschichten inhaltlich unterschiedlich sind, aber eine ähnliche Intention verfolgen: beide laden zur Reflexion über das Leben und die Bedeutung des Hier und Jetzt ein. Im Zentrum der Geschichte steht ein besonderes Café, in dem Besucher/innen in die Vergangenheit oder Zukunft reisen können. Doch es gibt eine entscheidende Einschränkung: Die Zeitreise verändert nicht die Gegenwart. Was sich jedoch ändern kann, ist der Blick auf vergangene Ereignisse und damit die emotionale Verarbeitung dieser Momente. Kawaguchi zeigt auf berührende Weise, wie Menschen mit Bedauern, Liebe und verpassten Chancen umgehen – und wie eine neue Perspektive das Leben bereichern kann. Was das Buch sehr anschaulich darstellt, ist eine Wahrheit, die auch ohne Zeitreisen gilt: Wir können unsere Vergangenheit nicht ändern, wohl aber unsere Einstellung dazu. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es möglich ist, den Blick auf ein Ereignis zu wandeln und so Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Das erfordert keine magischen Cafés oder Zeitreisen, sondern vor allem die bewusste Entscheidung, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sie zu heilen. Nur so können wir im Hier und Jetzt wirklich präsent und achtsam leben.
Was wäre, wenn du in die Vergangenheit reisen könntest, aber nur für einen kurzen Moment, gerade so lange, bis der Kaffee kalt wird? Genau dieser faszinierenden Frage widmet sich "Bevor der Kaffee kalt wird", ein leiser, tiefgründiger Roman, der in einem unscheinbaren kleinen Café in Japan spielt. Dort befindet sich ein magischer Sessel, auf dem man Platz nehmen kann, um in die Vergangenheit zu reisen. Doch wie in jedem Zauber steckt auch hier eine Einschränkung: So sehr man sich auch bemüht, die Gegenwart lässt sich nicht verändern. Das Café zieht Menschen an, die auf der Suche nach einem letzten Gespräch, einem ungeklärten Moment oder einem Stück innerem Frieden sind. Vier Geschichten werden erzählt, jede mit einer anderen Figur im Mittelpunkt. Menschen, die etwas verloren haben oder sich nach einem "Was wäre wenn..."-Moment sehnen. Die Motive reichen von Hoffnung bis Schmerz, von Trauer bis Vergebung. Und auch wenn jede dieser Reisen in die Vergangenheit zeitlich begrenzt ist, sind die emotionalen Auswirkungen tiefgreifend. Die Idee hinter dem Buch ist originell und sehr schön umgesetzt. Der ruhige Erzählstil schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Dennoch ist "Bevor der Kaffee kalt wird" keine leichte Lektüre. Die melancholische Grundstimmung durchzieht das gesamte Buch und regt intensiv zum Nachdenken an. Immer wieder stellt man sich unweigerlich selbst die Frage: Würde ich mich auf diesen Sessel setzen und wenn ja, zu welchem Moment in meinem Leben würde ich zurückkehren wollen? Auch wenn die Geschichten nicht die Gegenwart verändern, verändern sie doch etwas im Inneren der Figuren und auch im Leser oder in der Leserin. "Bevor der Kaffee kalt" wird ist ein ruhiges, trauriges, aber auch tiefsinniges Buch, das lange nachhallt.
Wirklich schön 🫶
Band 2 hat mir fast noch besser gefallen als Band 1, da ich mit der Erzählweise vertraut war. Before the coffee gets cold war für mich ein englischer cozy Read für zwischendurch. Auch wenn die erste Geschichte recht langatmig war und ich Probleme hatte in das Buch zu kommen, bin ich durch den Rest des Buches nur so geflogen und die anderen Geschichten konnten mich sehr bewegen 🥰
UNPOPULAR OPINION: Nicht überzeugend, langatmig & langweilig
Tut mir leid aber mich hat das Buch absolut nicht vom Hocker gehauen. Ich habe es seit über einem Jahr & bis jetzt immer noch nicht weiter gelesen. Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschieden das Buch abzubrechen, da mich absolut nichts zieht es weiter zu lesen. Den Hype um dieses Buch kann ich absolut nicht nachvollziehen. Der Gedanke viele kleine Geschichten einzelner Protagonisten zu entwerfen die in dasselbe Cafe kommen & ihre Lebensgeschichte & Schicksale teilen ist süß aber das war‘s auch. Mit den Namen bin ich ständig durcheinander gekommen & konnte keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Es war mir einfach zu oberflächlich. Leider ein Flop.
Hier und da eine kleine Zeitreise, eine ganze Palette an Emotionen gepaart mit einer simplen Erzählweise
Und mehr braucht es manchmal nicht, um zu berühren und zum Reflektieren anzuregen. „Das ließ sie sich allerdings nie anmerken und sagte nur mit ihrem unbewegtem Gesichtsausdruck: Trinken Sie den Kaffee, bevor er kalt wird.“
"Bevor der Kaffee kalt wird" war für mich ein wunderbar erfrischender und leichter Read für zwischendurch. Man fliegt wirklich durch die Kurzgeschichten. Gut gefallen hat mir auch, dass wir die Charaktere bis Ende begleiten des Buches begleiten konnten und aber doch 4 ganz unterschiedliche Geschichten entstanden sind. Für mich bleibt aber viel Potential unausgeschöpft, sehr schade! Kann das Buch dennoch empfehlen - spannend bleibt am Ende die Frage, welche Person man selbst in dem Café treffen wollen würde..
Nachdenklich und tröstlich
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand, es ließ sich richtig schön nebenbei hören. 🎧 ✨ Die Idee, in einem kleinen Tokioter Café in die Vergangenheit zu reisen, hat mich total fasziniert. ☕️ Vier Menschen nutzen dort diese Chance ☕️ Eine Frau möchte mit ihrem Ex-Freund sprechen, der sie verlassen hat. ☕️ Eine verheiratete junge Frau möchte einen letzten Moment mit ihrem Mann erleben, bevor er an Alzheimer erkrankt. ☕️ Eine Frau will sich mit ihrer entfremdeten und inzwischen verstorbenen Schwester versöhnen. ☕️ Eine Mutter wünscht sich, ihr ungeborenes Kind einmal kennenzulernen. Trotz der traurigen Themen hat die Geschichte etwas Warmes und Tröstliches. Sie zeigt, dass man mit Vergangenem abschließen und Frieden finden kann – und dass man sich vielleicht bei jeder eigenen Tasse Kaffee fragen kann, wohin man selbst gern zurückreisen würde.☕️🫧💭🕰️
Dieses Buch ist mit einer solchen Ruhe geschrieben , die Geschichten jeder einzigen Person haben mich berührt
Ich wusste nicht genau was meine Erwartung war, als ich dieses Buch zur Hand nahm. Es ist unaufgeregt, man bekommt kurze Einblicke in das Leben von den Menschen, die sich für eine Reise in die Vergangenheit entscheiden. Im Laufe der Geschichte erfährt man nebenbei auch immer mehr über die Menschen die im Café arbeiten oder viel Zeit dort verbringen. Es ist rund und das Ende ist sehr bewegend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen so gut hat es mir gefallen. Es ist sprachlich wirklich schön geschrieben und bringt einen zum Nachdenken.
"Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden "📖☕🌸🤗
"Bevor der Kaffee kalt wird", von Toshikazu Kawaguchi, war der erste Band von Vieren den ich las. Es war ein Buch über das Café Funiculi Funicula, in Tokio und dessen magischen Stuhl, mit dem man in die Vergangenheit reisen konnte. Die Reise in die Vergangenheit war nur nicht so einfach, wie man sich das vorstellte, denn es gab fünf goldene Regeln zu beachten... Eine davon "Trink den Kaffee bevor er kalt wird!".☕ Vier Personen durfte ich begleiten die es sich getraut hatten, auf dem magischen Stuhl Platz zu nehmen und in die Vergangenheit zu reisen. Dabei gefiel mir, dass jeder Charakter seine eigenen Gründe /Geschichte hatte und trotzdem irgendwie Alles miteinander verwoben war (was sich durch das Buch durchzog) 😊. Sie lernten sich kennen in der Gegenwart, oder kannten sich schon, weil sie befreundet, oder liiert waren. Der/Die Leser/-in begleitet verschiedene Schicksale von dem Bedürfnis eines letzten Gespräches, bis hinzu Situationen wieder gut zu machen, die man bereut hatte. Das Buch befasst sich damit, ob durch die Vergangenheit, die Gegenwart verändert werden kann, ob die Gegenwart sich überhaupt verändert, auch was die Zukunft betrifft. 🤔😄 Am Anfang hatte ich etwas Mühe reinzukommen in die Handlung und das auch nur durch eine Protagonistin, die für mich etwas zu anstrengend war🙈😄. Aber nachdem ich weiter las und das Buch nicht abbrach, wurde es ganz interessant. Leicht lesbar war es und es war mal etwas anderes. Eine herzerwärmende Geschichte. Und es war auch Mal interessant, über vier Personen und deren Reise in die Vergangenheit zu lesen und zwar nur so lange bis der Kaffee kalt wird☕😊. Ob ich Band zwei lesen werde, muss ich tatsächlich gestehen... Weiß ich noch nicht.🤷🏻♀️





















































