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Rezension: 2/5 🌟 Danke an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar. Inhalt Simon liebt die Gefahr. Für seine Website begibt er sich mit der Kamera an hochgefährliche Orte. Doch als ein Video, das zeigt, wie er fast zu Tode kommt, einen Hype auslöst, ist sogar der wagemutige Adrenalinjunkie überrascht. Von nun n wollen seine Follower ihn in immer neuen Extremsituationen sehen. Simon nimmt die Herausforderung an: eine Expedition auf den Mount Everest. Auf dem höchsten und tödlichsten Berg der Welt ist er nicht nur den Naturgewalten ausgesetzt, sondern stößt auch auf eine menschliche Tragödie. Und plötzlich steht er einer Gefahr gegenüber, der er nicht gewachsen ist…. Meinung Für mich stimmt schon der Klappentext nicht mit dem Inhalt überein. Simon ist viel, aber kein Adrenalinjunkie. Die Höhlenexpedition war nicht auf seinen Mist gewachsen, sondern auf den seines Kumpels. Dieser schickte ihn dann auch zum Mount Everest. Es war Thierry, der die Website voran bringen wollte und dafür Simons Leben auf Spiel setzte. Simon kam am Anfang (und ganz verloren hat der das Image nicht) als ziemliche Heulsuse rüber. Will ich nicht, kann ich nicht, alles Scheiße, mimimi. Im zweiten Teil lernen wir Juliet kennen. Über ihre Tagebucheinträge lernen wir viel von ihr, ihren Problemen und Ängsten. Später sind wir dann wieder mit Simon der – endlich – zum Mount Everest will. Also hier fängt dann der große Teil der versprochenen Geschichte an. Die ersten hundert Seiten, die komplett über die Höhlenexpedition waren, waren unglaublich langatmig, auch wenn die Probleme und Sorgen vor Ort sehr gut beschrieben wurden. Aber es war too much. Von Anfang an konnte ich keine emotionale Bindung zu Simon (und auch später zu keiner anderen Figur) aufbauen. Der erste Teil war langweilig und ich dachte mehr als nur einmal „warum tu ich mir dieses Buch an? Das Einzige was dem Titel gerecht wird, ist der Angstrausch wenn ich daran denke, das Buch wieder aufzuschlagen“. Man kann sich bis zum Ende nicht entscheiden ob Juliet und Simon krank oder verrückt sind. Kein Charakter ist in irgendeiner Hinsicht ausreichend ausgebaut und es fehlt ihnen an Tiefe. Der mittlere Teil des Buches lies sich wesentlich besser lesen, da man hier durch die Tagebucheinträge mehr Abwechslung hatte – aber auch hier fehlte weit und breit die Spur eines Thrillers, ganz zu schweigen eines Psychothrillers. Es wurde sehr ausführlich beschrieben wie das Erklimmen des Berges Funktioniert. Welche positiven Effekte dabei auftreten, aber auch welche Risiken, Krankheiten auftreten und wie Mental belastend es werden kann. Alles gut geschrieben (sonst hätte es hier nur einen Stern gegeben), aber definitiv ein Roman. Das Genre wurde komplett verfehlt. Hätte man es als Roman gelabeled, hätte es 3 Sterne bekommen. Denn es war nicht uninteressant. Das Ende hätte nochmal vieles rausholen können. Hätte Simon mehr Tiefe verleihen und dem Buch doch noch einen gelungenen Abschluss verleihen können. Hätte. Schlussendlich viel das Ende dann so nichtssagend aus wie die Charaktere des Buches. Simon’s Versuch Buße zu tun wurde sehr billig und übereilt darlegt, sodass es sich fast anfühlt, als wäre die Autorin zu weit über der Deadline gewesen und hätte einfach irgendwas hingerotzt. Fazit: Definitiv keine Leseempfehlung für Leute die nach einem (Psycho-)Thriller suchen. Für Leute die gerne Romane lesen und sich für die Thematik (Höhlen und Berge) interessieren mit Sicherheit lesenswert, auch wenn es durch den Mangel an Kapiteln etwas schwierig ist im Lesefluss zu bleiben.
Sep 28, 2022
Rezension: 2/5 🌟 Danke an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar. Inhalt Simon liebt die Gefahr. Für seine Website begibt er sich mit der Kamera an hochgefährliche Orte. Doch als ein Video, das zeigt, wie er fast zu Tode kommt, einen Hype auslöst, ist sogar der wagemutige Adrenalinjunkie überrascht. Von nun n wollen seine Follower ihn in immer neuen Extremsituationen sehen. Simon nimmt die Herausforderung an: eine Expedition auf den Mount Everest. Auf dem höchsten und tödlichsten Berg der Welt ist er nicht nur den Naturgewalten ausgesetzt, sondern stößt auch auf eine menschliche Tragödie. Und plötzlich steht er einer Gefahr gegenüber, der er nicht gewachsen ist…. Meinung Für mich stimmt schon der Klappentext nicht mit dem Inhalt überein. Simon ist viel, aber kein Adrenalinjunkie. Die Höhlenexpedition war nicht auf seinen Mist gewachsen, sondern auf den seines Kumpels. Dieser schickte ihn dann auch zum Mount Everest. Es war Thierry, der die Website voran bringen wollte und dafür Simons Leben auf Spiel setzte. Simon kam am Anfang (und ganz verloren hat der das Image nicht) als ziemliche Heulsuse rüber. Will ich nicht, kann ich nicht, alles Scheiße, mimimi. Im zweiten Teil lernen wir Juliet kennen. Über ihre Tagebucheinträge lernen wir viel von ihr, ihren Problemen und Ängsten. Später sind wir dann wieder mit Simon der – endlich – zum Mount Everest will. Also hier fängt dann der große Teil der versprochenen Geschichte an. Die ersten hundert Seiten, die komplett über die Höhlenexpedition waren, waren unglaublich langatmig, auch wenn die Probleme und Sorgen vor Ort sehr gut beschrieben wurden. Aber es war too much. Von Anfang an konnte ich keine emotionale Bindung zu Simon (und auch später zu keiner anderen Figur) aufbauen. Der erste Teil war langweilig und ich dachte mehr als nur einmal „warum tu ich mir dieses Buch an? Das Einzige was dem Titel gerecht wird, ist der Angstrausch wenn ich daran denke, das Buch wieder aufzuschlagen“. Man kann sich bis zum Ende nicht entscheiden ob Juliet und Simon krank oder verrückt sind. Kein Charakter ist in irgendeiner Hinsicht ausreichend ausgebaut und es fehlt ihnen an Tiefe. Der mittlere Teil des Buches lies sich wesentlich besser lesen, da man hier durch die Tagebucheinträge mehr Abwechslung hatte – aber auch hier fehlte weit und breit die Spur eines Thrillers, ganz zu schweigen eines Psychothrillers. Es wurde sehr ausführlich beschrieben wie das Erklimmen des Berges Funktioniert. Welche positiven Effekte dabei auftreten, aber auch welche Risiken, Krankheiten auftreten und wie Mental belastend es werden kann. Alles gut geschrieben (sonst hätte es hier nur einen Stern gegeben), aber definitiv ein Roman. Das Genre wurde komplett verfehlt. Hätte man es als Roman gelabeled, hätte es 3 Sterne bekommen. Denn es war nicht uninteressant. Das Ende hätte nochmal vieles rausholen können. Hätte Simon mehr Tiefe verleihen und dem Buch doch noch einen gelungenen Abschluss verleihen können. Hätte. Schlussendlich viel das Ende dann so nichtssagend aus wie die Charaktere des Buches. Simon’s Versuch Buße zu tun wurde sehr billig und übereilt darlegt, sodass es sich fast anfühlt, als wäre die Autorin zu weit über der Deadline gewesen und hätte einfach irgendwas hingerotzt. Fazit: Definitiv keine Leseempfehlung für Leute die nach einem (Psycho-)Thriller suchen. Für Leute die gerne Romane lesen und sich für die Thematik (Höhlen und Berge) interessieren mit Sicherheit lesenswert, auch wenn es durch den Mangel an Kapiteln etwas schwierig ist im Lesefluss zu bleiben.
Sep 28, 2022





