The instant New York Times bestselling thriller from the “master of ticking bomb suspense” (People) who created Lincoln Rhyme and Kathryn Dance is “a tour de force…the suspense never flags” (Kirkus Reviews).
When a night-time call to 911 from a secluded Wisconsin vacation house is cut short, offduty deputy Brynn McKenzie leaves her husband and son at the dinner table and drives up to Lake Mondac to investigate. Was it a misdial or an aborted crime report?
Brynn stumbles onto a scene of true horror and narrowly escapes from two professional criminals. She and a terrified visitor to the weekend house, Michelle, flee into the woods in a race for their lives. As different as night and day, and stripped of modern-day resources, Brynn, a tough deputy with a difficult past, and Michelle, a pampered city girl, must overcome their natural reluctance to trust each other and learn to use their wits and courage to survive the relentless pursuit. The deputy's disappearance spurs both her troubled son and her new husband into action, while the incident sets in motion Brynn's loyal fellow deputies and elements from Milwaukee's underside. These various forces race along inexorably toward the novel's gritty and stunning conclusion.
The Bodies Left Behind is an epic cat-and-mouse chase, told nearly in real-time, and is filled with Deaver's patented twists and turns, where nothing is what it seems, and death lingers just around the next curve on a deserted path deep in the midnight forest.
Jeffrey Deaver‘s „Nachtschrei“ ist ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel. Das Buch hat definitiv einige mitreißende Szenen, die den Leser auf Trab halten. Die Spannung hält sich jedoch nicht durchgehend und es gibt einige Längen, für die ich 1,5 Sterne abziehe. Der Schreibstil ist toll, die Charaktere interessant und die Atmosphäre finster, was mir gut gefallen hat. Zusammengefasst: spannend, aber ein paar hundert Seiten weniger hätten es auch getan.
May 18, 2025
3.5
Gutes Buch mit Schwächen
Jeffrey Deaver‘s „Nachtschrei“ ist ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel. Das Buch hat definitiv einige mitreißende Szenen, die den Leser auf Trab halten. Die Spannung hält sich jedoch nicht durchgehend und es gibt einige Längen, für die ich 1,5 Sterne abziehe. Der Schreibstil ist toll, die Charaktere interessant und die Atmosphäre finster, was mir gut gefallen hat. Zusammengefasst: spannend, aber ein paar hundert Seiten weniger hätten es auch getan.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Kurz: Es ist schon nachvollziehbar, dass Herr Deaver sich eher auf das traditionelle Verlagswesen verlässt, weil seine Bücher mittlerweile ehrlich gesagt so vorhersehbar und gleichzeitig - nur um irgendwelche "Twists", die man ja als Leser eh von ihm erwartet, herbeizuführen - krude sind, dass er es ohne großes Verlagshaus und Werbekampagnen meiner Meinung nach nicht mehr zu einem erhöhten Bekanntheitsgrad bringen würde. Er hat mal recht gute Bücher geschrieben - das ist mit einer der Gründe, weshalb ich es dann doch immer wieder versuche, aber ehrlich gesagt geht mir langsam die Geduld aus. Liegt möglicherweise auch daran, dass mir mittlerweile einfach die Zeit für solchen Mist fehlt.
Schon allein, wenn man sich die Beschreibung der Protagonistin durchliest, weiß man, wie das Buch ausgehen wird, und es ist dann wirklich erschreckend überraschungsfrei, was Deaver da abliefert. Brynn - die Protagonistin - ist Deputy in irgendeinem Kuhkaff, hat aber natürlich trotzdem jeden Fortbildungs- und Überlebenskurs besucht, der ihr angeboten wurde (oder nicht). Das macht sie natürlich nicht, um Karriere zu machen, nein!, das macht sie aus privaten Gründen, die zunächst nur angedeutet, aber dann - es ist schließlich ein Deaver-Buch - doch noch komplett aufgelistet werden. Wäre es nicht so traurig, es wäre zum Lachen.
Richtig störend ist an diesem Buch, dass es nicht nur die übliche Deaver-heile-Welt-wird-kurz-erschüttert-aber-am-Ende-ist-alles-wieder-gut-Geschichte erzählt, sondern dass es schlicht langatmig geraten ist. Es ist entsetzlich. Man wurstet sich als Leser durch eine vorhersehbare, viel zu ausführlich erzählte Geschichte, um dann am Ende mit einigen absurden "Twists" abgespeist zu werden, die vermutlich nur noch für Deaver selbst irgendwie spannend sind. So im Sinne von "Wie verarsche ich meine Leser denn diesmal?".
Ich empfehle die frühen Deaver-Romane, die zwar auch nicht gerade überragend sind, aber doch wenigstens ein gutes Tempo an den Tag legen.
Dieses Buch jedenfalls kann man sich getrost ersparen. Und wenn ich nicht so nostalgisch wäre, hätte ich dem Buch ehrlicherweise nur einen Stern gegeben.
Mar 3, 2025
2.0
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Kurz: Es ist schon nachvollziehbar, dass Herr Deaver sich eher auf das traditionelle Verlagswesen verlässt, weil seine Bücher mittlerweile ehrlich gesagt so vorhersehbar und gleichzeitig - nur um irgendwelche "Twists", die man ja als Leser eh von ihm erwartet, herbeizuführen - krude sind, dass er es ohne großes Verlagshaus und Werbekampagnen meiner Meinung nach nicht mehr zu einem erhöhten Bekanntheitsgrad bringen würde. Er hat mal recht gute Bücher geschrieben - das ist mit einer der Gründe, weshalb ich es dann doch immer wieder versuche, aber ehrlich gesagt geht mir langsam die Geduld aus. Liegt möglicherweise auch daran, dass mir mittlerweile einfach die Zeit für solchen Mist fehlt.
Schon allein, wenn man sich die Beschreibung der Protagonistin durchliest, weiß man, wie das Buch ausgehen wird, und es ist dann wirklich erschreckend überraschungsfrei, was Deaver da abliefert. Brynn - die Protagonistin - ist Deputy in irgendeinem Kuhkaff, hat aber natürlich trotzdem jeden Fortbildungs- und Überlebenskurs besucht, der ihr angeboten wurde (oder nicht). Das macht sie natürlich nicht, um Karriere zu machen, nein!, das macht sie aus privaten Gründen, die zunächst nur angedeutet, aber dann - es ist schließlich ein Deaver-Buch - doch noch komplett aufgelistet werden. Wäre es nicht so traurig, es wäre zum Lachen.
Richtig störend ist an diesem Buch, dass es nicht nur die übliche Deaver-heile-Welt-wird-kurz-erschüttert-aber-am-Ende-ist-alles-wieder-gut-Geschichte erzählt, sondern dass es schlicht langatmig geraten ist. Es ist entsetzlich. Man wurstet sich als Leser durch eine vorhersehbare, viel zu ausführlich erzählte Geschichte, um dann am Ende mit einigen absurden "Twists" abgespeist zu werden, die vermutlich nur noch für Deaver selbst irgendwie spannend sind. So im Sinne von "Wie verarsche ich meine Leser denn diesmal?".
Ich empfehle die frühen Deaver-Romane, die zwar auch nicht gerade überragend sind, aber doch wenigstens ein gutes Tempo an den Tag legen.
Dieses Buch jedenfalls kann man sich getrost ersparen. Und wenn ich nicht so nostalgisch wäre, hätte ich dem Buch ehrlicherweise nur einen Stern gegeben.
Spannendes und tödliches Katz- und Mausspiel
Inhalt:
In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können …
Jeffery Deaver hetzt die beiden Frauen erbarmungslos durch die nächtlichen Wälder Wisconsins. Die bedrohlichen Naturbeschreibungen und die ständige Flucht vor den Mördern ist spannend und weist immer neue Wendungen auf. Dabei gelingt es Deaver auch, die Beziehungen der Charaktere immer weiter zu entwickeln, so dass ein psychologisches Katz- und Mausspiel entsteht.
Wer die Thriller von Deaver kennt, weiss aber, dass er sich nicht damit begnügt, sondern auf der Suche nach dem Motiv für den Doppelmord viele Spuren legt und mehr als einmal einen Twist in die Handlung einbaut, die oftmals überraschend einschlagen. So führen die Spuren zu den Gewerkschaften, zu Meth-Laboren und sogar bis in Brynns Privatleben.
Deavers detaillierte Beschreibungen, seine zahlreichen Wendungen und gelungenen Charakterisierungen machen das Buch zu einem unterhaltsamen Vergnügen in üblicher Deaver-Art.
Sep 23, 2022
4.0
Spannendes und tödliches Katz- und Mausspiel
Inhalt:
In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können …
Jeffery Deaver hetzt die beiden Frauen erbarmungslos durch die nächtlichen Wälder Wisconsins. Die bedrohlichen Naturbeschreibungen und die ständige Flucht vor den Mördern ist spannend und weist immer neue Wendungen auf. Dabei gelingt es Deaver auch, die Beziehungen der Charaktere immer weiter zu entwickeln, so dass ein psychologisches Katz- und Mausspiel entsteht.
Wer die Thriller von Deaver kennt, weiss aber, dass er sich nicht damit begnügt, sondern auf der Suche nach dem Motiv für den Doppelmord viele Spuren legt und mehr als einmal einen Twist in die Handlung einbaut, die oftmals überraschend einschlagen. So führen die Spuren zu den Gewerkschaften, zu Meth-Laboren und sogar bis in Brynns Privatleben.
Deavers detaillierte Beschreibungen, seine zahlreichen Wendungen und gelungenen Charakterisierungen machen das Buch zu einem unterhaltsamen Vergnügen in üblicher Deaver-Art.