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And the Ocean Was Our Sky

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About the book

From the multi-award-winning author of A Monster Calls comes a haunting tale of power and obsession that turns the story of Moby Dick upside down. "Call me Bathsheba." The whales of Bathsheba's pod live for the hunt. Led by the formidable Captain Alexandra, they fight a never-ending war against men. Then the whales attack a man ship, and instead of easy prey they find the trail of a myth, a monster, perhaps the devil himself... With their relentless Captain leading the chase, they embark on the final hunt, one that will forever change the worlds of whales and men.

Editions (1)

ISBN9781406383560
PublisherWalker Books Ltd
Publication Date09/06/18
Pages160

Reviews & Ratings

42 ratings

16 reviews

4.0

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  • vivienne_de_vitrine
    vivienne_de_vitrine

    276 Followers

    5.0

    🐋 Inhalt 🐋 Die stolzen Wale in Bathsebas Herde leben für die Jagd, riskieren alles in dem ewigen Krieg gegen die Welt der Menschen. Als sie ein treibendes Schiff attackieren, rechnen sie mit leichter Beute. Doch stattdessen stoßen sie auf die Spur einer Legende, eines Monsters, vielleicht des leibhaftigen Teufels selbst. 🐋 Meine Meinung 🐋 Ich habe vor etlichen Jahren Moby Dick gelesen und als ich in einer Rezension las, dass "Und der Ozean war unser Himmel" eine Neuerzählung von Melvilles Buch aus der Perspektive eines Wals ist (die Geschichte wird aus Sicht der Walin Bathsheba erzählt), war ich sehr gespannt auf das Buch. Hat mich doch Moby Dick, nicht nur als Buch, sondern auch als Verfilmungen, durch meine Kindheit und Jugend begleitet, mich sehr beeindruckt und niemals ganz losgelassen. 🌊🐋🚢 Inzwischen habe ich Patrick Ness' Buch gelesen und kann sagen, dass ich zutiefst beeindruckt bin. Niemals hätte ich gedacht, dass der Autor es auf so wenigen Seiten schaffen würde, eine derart bedeutsame und gleichzeitig fesselnde Geschichte zu erzählen. 😍 Es ist zum einen ein wunderschön illustriertes Buch und zum anderen eine vielschichtige Geschichte, die zum Nachdenken anregt und wichtige Botschaften vermittelt. Auf nur 160 Seiten entfaltet sich eine Handlung voller Abenteuer, die mich gleichzeitig nachdenklich gemacht und mich gut unterhalten hat. Was mich zunächst ein bisschen irritiert hatte, war, dass für die Wale der Himmel der Menschen der Abgrund und die Tiefe des Ozeans ihr Himmel ist. Es ist also alles verkehrt herum, aus unserer menschlichen Perspektive gesehen. Die Handlung spielt außerdem in einer alternativen Realität. Wale und Menschen befinden sich im Krieg, machen seit Tausenden von Jahren Jagd aufeinander, spiegeln einander und wachsen gemeinsam, weil der Krieg sie zu immer weiteren Innovationen antreibt. Durch diesen Perspektivwechsel hinterfragt der Roman grundlegende Annahmen über Wahrheit, Moral und Feindbilder, über Gut und Böse. Der Meeresspiegel trennt die Welten der Menschen und Wale und hält den Lesenden gleichzeitig den Spiegel vor. Der rücksichtslose Krieg zwischen Walen und Menschen mit jeder Menge Toten wirkt schockierend und grausam, ist aber auch in unserer Welt eine bittere Realität, die in der Regel ausgeblendet wird. Fazit "Und der Ozean war unser Himmel" ist ein sehr lesenswerter Roman, der gleichzeitig wunderschön gestaltet ist. Die Geschichte zeigt, wie stark Wahrheit von der Perspektive abhängt und wie wichtig es ist, bestehende Überzeugungen zu hinterfragen. Ein Buch, das lange nachhallt und mich nicht so schnell wieder loslassen wird. Empfehlenswert! 🌊🐋🚢

    Jun 9, 2026

  • melanieneubert
    melanieneubert

    15 Followers

    4.0

    Die ersten Seiten sind verwirrend. Man liest aus der Sicht eines Wales (schön!) und was bei uns oben ist, ist bei ihnen unten (verwirrend, aber man gewöhnt sich dran). Eines muss man Patrick Ness lassen: er schreibt mit Ideen nahezu außerhalb der Norm. Ich mag die Geschichte sehr. Und die Aussage dahinter. Das Finale/die Auflösung dieser Geschichte war BÄM! Der einzige Manko: die Wale waren, für meinen Geschmack, zu sehr vermenschlicht.

    Jan 1, 2025

  • jeyssoullines
    jeyssoullines

    60 Followers

    5.0

    aufrüttelnd, düster und ergreifend, tiefgehende Botschaften

    Heute gibt es zur Abwechslung mal wieder eine ernstere Buchempfehlung meinerseits. Es handelt sich hierbei um den Titel "Und der Ozean war unser Himmel" von Patrick Ness. Die brillant illustrierte und packende Geschichte hinterfragt aufrüttelnd den Wert von Macht, Loyalität, Besessenheit und warum wir aus anderen Monster machen. Doch worum geht es überhaupt?! In der Tiefe lauern Monster, doch die schlimmsten erschaffen wir selbst... Die stolzen Wale in Bathsebas Herde leben für die Jagd, riskieren alles in dem ewigen Krieg gegen die Welt der Menschen. Als sie ein treibendes Schiff attackieren, rechnen sie mit leichter Beute. Doch stattdessen stoßen sie auf die Spur einer Legende, eines Monsters, vielleicht des leibhaftigen Teufels selbst... Mir ist natürlich in allererster Linie die Parallele zu Moby Dick aufgefallen. Jedoch sind im Gegensatz hierzu, bei diesem Werk die Blickwinkel vertauscht. Man erlebt die Gesichte also nunmehr aus der Sicht eines Wales und ich fand es wirklich interessant, mich auf diesen Rollentausch einzulassen. Der starke und zugleich poetische Schreibstil hatte mich von Seite eins an und obwohl anfänglich alles etwas verwirrend scheint, befindet man sich doch recht schnell mitten im Geschehen. Erstaunlich fand ich die gewöhnungsbedürftige aber äußerst interessante Welt, die hier vom Autor erschaffen wurde. Ich musste mich allerdings erst einmal irgendwie damit zurechtfinden, dass unser Himmel den Abgrund darstellt und der Ozean wiederum den Himmel, somit ist für den Leser oben und unten vertauscht. Die nachdenklich stimmenden Illustrationen, bestehend aus blau-schwarzen Zeichnungen, unterstreichen diese Spiegelperspektive nochmals, hier ist der Himmel auf der Bildunterseite, der Ozean befindet sich auf der Bildoberseite. Zudem sind sie mal nur vage, dann wieder deutlich erkennbar. Der Hauptcharakter Bathseba fängt als erster Wal der Herde an, den Sinn des Krieges zu hinterfragen, was ich unter den ihr gegebenen Umständen wirklich mutig fand. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist wirklich beachtenswert. Über die anderen Charaktere möchte ich nicht zuviel verraten, doch ich empfand jeden einzelnen als passend umgesetzt. Da die, nicht übliche, Geschichte den Leser stark emotional beeinflusst, wird eine düstere Stimmung bei ebendiesem erzeugt, zumindest war das bei mir so. Man muss an dieser Stelle erwähnen, dass die gesamte Handlung sich einer recht blutigen Vorgehensweise bedient, gespickt mit etlichen Metaphern und Anspielungen. Doch meiner Meinung nach muss eine solche Geschichte durchzogen sein von Tod und Gewalt, denn genau so etwas ist nötig, um das gesamte schreckliche Ausmaß des Ganzen darzustellen! Die Spirale aus Macht und Hass ist hier somit deutlich erkennbar. Dem Großteil der Menschheit wird ganz deutlich ein Spiegel vorgehalten, der deren Handlungen aufzeigt und ich muss zu meinem eigenen Entsetzen zugeben, dass man plötzlich die eigene Welt in der des Buches erkennt... "Wenn man die Zukunft vorhersagt, wenn man es entschieden tut und nicht davon abweicht, wie viel von dieser Zukunft führt man dadurch selbst herbei?" Dieses und viele weitere Zitate haben mich immer wieder zum Nachdenken gebracht und auch die tiefgehenden Botschaften in diesem Buch lassen weit blicken. Letzten Endes lässt dieses Werk unheimlich viel Spielraum für die eigenen Gedankengänge und somit auch für Interpretationen. Wie rechtfertigt man Krieg denn eigentlich? Ein wirklich ergreifendes Plädoyer gegen ihn, wurde jedenfalls hiermit erschaffen. ,,Wer den Teufel bekämpft, wird selbst zum Teufel." ,,Vielleicht kann ja aber nur ein Teufel einen Teufel bekämpfen" sagte ich. ,,Doch wenn dieser Kampf zu Ende ist, Bathseba", sagte er, ,,bleiben dann nicht nur noch Teufel übrig?"

    Jul 10, 2023

3 of 16 reviews

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